Nemeton

Nemeton / Foto: Spieltroll

Unter Nemeton versteht man einen heiligen Ort in der alten keltischen Religion. Dabei ist eigentlich egal, ob es sich um einen Schrein, Tempel oder sonstwas handelt. Diese oftmals für Rituale genutzten Plätze nannten die Kelten Nemeta. Im Spiel Nemeton beschäftigen wir uns ein wenig mit der keltischen Mythologie und insbesondere dem Druidentum. Das Spiel ist erst kürzlich über die Spieleschmiede in deutscher Sprache erschienen und macht durch sein schönes Cover einiges her. Im Mittelpunkt des Covers sehen wir einen Monolithen, einen Nemeton, um die es unter anderem in diesem Spiel geht. Das Spiel versprach im Vorfeld ein interessantes Plättchenlegespiel mit vielfältigen Mechaniken zu sein. Also auf zur druidischen Kräutersuche und zum keltischen Treiben im Wald von Nemeton.

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Fields of Green

Fields Of Green / Foto: Spieltroll

„Auf ins Grüne!“ steht unter dem Titel auf der Schachtel und das ist natürlich nicht ganz ernst zu nehmen, denn zum einen ist das Leben auf einem Bauernhof nicht unbedingt Urlaub und alles grün ist da natürlich auch nicht. Wer sich aber gern spielerisch mit Bauernhöfen beschäftigen möchte ohne mit kleinen Tierfigürchen und Treckern auf dem Fußboden rumzukriechen, der sollte mal einen Blick in Fields of Green von Vangelis Bagiartakis erschienen bei Artipia Games werfen. Hier wird nämlich das Thema Bauernhof, wie ich finde, ziemlich anständig abgearbeitet. Es geht darum Felder anzulegen, Tiere zu versorgen, Gebäude zu bauen und seinen Hof zu einem erfolgreichen Unternehmen zu entwickeln. Ein trockenes Wirtschaftsspiel darf man aber nicht erwarten, hier geht es eher darum, seine Karten richtig anzuordnen um seine Ziele zu erreichen.

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Quadropolis

Quadropolis /Foto: Spieltroll

Wenn es neben Rollenspielen ein weiteres Genre gibt, dass ich als Computerspiel total liebe, dann sind das die Städtebausimulationen. Ob vor Urzeiten Sim City oder heutzutage Cities Skylines, ich versenke dort gerne mal eine Menge Zeit. Seltsamerweise habe ich als Brettspiel noch kein gutes in meiner Sammlung, vielleicht erwarte ich da einfach zuviel. Suburbia gefällt mir auf dem Smartphone ganz gut, ist aber als Brettspiel nur für Unsummen zu bekommen. Das neue Neom sagte mir bisher auch nicht zu und von Cities Skylines erscheint erst im Herbst eine Brettspielversion. Quadropolis von Days of Wonder hat mich bisher immer wegen seiner Altersangabe von 8+ ein wenig abgeschreckt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es meinen Städtebautrieb angemessen befriedigen kann. Aber eigentlich sind Days Of Wonder Spiele immer einen Blick wert und meist fantastisch ausgestattet und anzuschauen.

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Die Burgen von Burgund – Das Würfelspiel

Die Burgen von Burgund -Das Würfelspiel / Foto: Spieltroll

Seit nun mehr als über acht Jahren gilt „Die Burgen von Burgund“ als eines der besten Brettspiele überhaupt. Stefan Feld hat ein fantastisches Meisterwerk im sehr umkämpften Feld der Eurogames geschaffen. Die Burgen von Burgund verstrickt geschicktes Plättchenlegen mit Würfelwürfen und einer Prise Set Collection zu einem einmaligen Spielerlebnis, bei dem jeder Spieler auf seinem eigenen Tableau plant. Seit einigen Jahren versucht Alea mit weiteren Spielen bestehende Marken weiter zu melken. Meistens bringen sie Karten- oder Würfelspielversionen von Spielen heraus, die sich als beliebt und erfolgreich herausgestellt haben. Die Beispiele sind zahlreich. Auch zu den Burgen von Burgund gab es im Jahr 2016 bereits eine Kartenspielversion und die vorliegende Würfelvariante stammt aus dem Jahr 2017. Für diese Version ist nicht nur Stefan Feld allein verantwortlich, als zweiter Designer steht noch Christoph Toussaint mit auf der Packung, der mir allerdings völlig unbekannt ist.

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Hanamikoji

Hanamikoji / Foto: Spieltroll

Hanamikoji setzt sich aus den beiden japanischen Worten Hanami für Blütenschau, was uns zum Beispiel aus der japanischen Kirschblüte und dem Spiel Ohanami geläufig ist und dem Wort koji, dass soviel heißt wie Vertrauen, zusammen. Im übertragenen Sinn sind mit der Blütenschau wohl die Geishas gemeint, um die sich das Spiel dreht und deren Gunst wir erringen wollen, wie es auch auf der Verpackung steht. Aber eigentlich ist Hanamikoji nur eine Straße in Kyoto die ein Synonym für den Rotlichbezirk der Stadt ist und das ist auch auf dem Cover des Spiels so zu erkennen. Hanamikoji ist mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen worden. Es gehört ebenfalls zu den Spielen des Emperor S4 Verlages aus Asien, der für einige sehr schöne Spiele verantwortlich ist und in den letzten Jahren diese auch versucht am europäischen Markt unterzubringen. Ursprünglich stammt Hanamikoji schon aus dem Jahr 2013 und wurde 2017 von KOSMOS in Deutschland in der vorliegenden Form veröffentlicht. Ein reines Zwei-Personen Kartenspiel, dass mit relativ wenig Regeln und Spielmaterial auskommt.

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Jaipur

Jaipur / Foto: Spieltroll

Kamele, Kamele, Kamele und um ein paar andere Waren auch noch gibt es in Jaipur. In diesem Handelsspiel dreht sich alles um das Tauschen, Ein- und Verkaufen von Waren im indischen Jaipur. Sébastien Pauchon, der schweizer Mitbegründer von Ystari und Gameworks ist ja mittlerweile Mitglied der Space Cowboys, die eine neue Version von Jaipur auf den Markt gebracht haben. Deshalb wird es Zeit für mich, hier im Blog, dieses Kleinod einmal zu würdigen. Man kann sich tatsächlich darüber streiten, ob man Jaipur schon als Klassiker einordnen möchte oder nicht, denn es hat wirklich bereits 10 Jahre auf dem Buckel. Allen Menschen, die gerne zu zweit spielen, sei Jaipur schon vorab wärmstens empfohlen, denn bei Jaipur handelt es sich um ein reines 2 Personen-Spiel in dem der Handel mit Warenkarten im Vordergrund steht. Klingt zunächst gar nicht mal so aufregend und eher ein bißchen drög, ist aber ein wirklich schönes Spiel.

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Sagrada

Sagrada / Foto: Spieltroll

Die Sagrada Familia in Barcelona ist bis heute im Bau. Seit 1882 werkeln diverse Bauarbeiter, Handwerker und Künstler daran, die von Antonio Gaudi entworfene Kirche fertigzustellen. Dies soll 2026 zum einhundertsten Todestag von Gaudi tatsächlich passieren. Wenn wir es nicht versauen, denn hier kommen wir als Kunsthandwerker in Sagrada ins Spiel. Was sofort auffällt ist diese unglaublich farbige Kirchenfensteroptik der Spieleschachtel, die uns schon durch das Äußere auf das Thema des Spiels hindeutet. Aber auch nach dem Auspacken und dem Spielaufbau wird uns recht schnell klar, dass man sich hier wirklich Gedanken gemacht hat, die Optik eines Spiels mit seinem Thema und dem Mechanismus in eine gelungene Form zu bringen. mir sind in den letzten Jahren auch nicht viele Spiele untergekommen in denen das so gut gelungen ist.

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Imhotep – Das Duell

Imhotep – Das Duell / Foto: Spieltroll

2016 erschien bei KOSMOS ein tolles Spiel von Phil Walker-Harding mit dem Namen Imhotep und es sorgte für einiges an Aufsehen, da es im Jahr seines Erscheinens bereits für das Spiel des Jahres nominiert wurde. Das Spiel bot nicht wirklich viel Neues, jedoch verband es sehr geschickt seine Mechanismen zu einer tollen Spielerfahrung. Zwei Jahre später, wie bei KOSMOS schon fast üblich, erschien Imhotep – Das Duell, eine Zweispielervariante, die das Thema aufgriff und versuchte das Konzept des Hauptspiels in ein rundes Spiel für zwei Spieler zu verwandeln. Phil Walker Harding ist auch für diese Variante als Autor verantwortlich und auch Imhotep – Das Duell schaffte den Sprung auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres-Preis 2019. Also erneut ein paar Vorschusslorbeeren.

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Adventure Games – Die Monochrome AG

Adventure Games – Die Monochrome AG / Foto: Spieltroll

Nach den Erfolgen der Exit Games versucht KOSMOS nun mit einer neuen Spielserie, den Adventure Games, für neue Impulse im Rätselgenre zu sorgen. Mich persönlich sprechen solche Spiele erstmal total an, da ich gerne Rätsel löse und auch Storytellingelemente sehr gerne in Spielen mag (muss an der langjährigen Rollenspieler-Vergangenheit liegen). Außerdem muss ich zugeben, dass mich der Name des Autoren Phil Walker Harding ebenfalls dazu gebracht hat mich mit den Adventure Games zu befassen. Bisher sind zwei Spiele in der Serie erschienen, zum einen „Das Verlies“, das für Spieler ab 12 Jahren gedacht ist und zum anderen „Die Monochrome AG“, die ab 16 sein soll, was für ein etwas erwachseneres Setting sprechen dürfte. Heute soll es hier um „Die Monochrome AG“ gehen. Anders als bei den Exit Games verspricht KOSMOS hier keine Zerstörung des Spielmaterials und einen Wiederspielreiz durch verschiedene Ausgänge der Geschichten.

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One Minute Game (Omiga)

Omiga / Foto: Spieltroll

Boah wat ´ne Hitze. Da hat man ja überhaupt keine Lust sich lange an den Computer zu setzten und eine Review zu schreiben, geschweige denn sich mit vielen Leuten an einem Tisch zu versammeln und Brettspiele zu spielen. In der Sommerzeit sollte man höchstens mal was kurz und knackiges auf den Tisch bringen, wenn es so heiß wie momentan ist. Da kommt Omiga oder One Minute Game, wie es ganz ausgesprochen heißt, ja gerade richtig. Wobei eigentlich hies Omiga eigentlich mal Flanx, oder heißt es immer noch. Egal, warum das so ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe den Namen Omiga zuerst gehört und es so kennengelernt. Omiga scheint genau das richtige für einen kurzweiligen Spaß zu sein, denn der Name verrät es schon, das Spiel soll in einer Minute gespielt sein. Ist das möglich? Ja!

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