Spiele des Jahres 2018

In diesem Jahr habe ich mich zum ersten mal seit Jahren wieder sehr intensiv mit der Brettspielszene beschäftigt und nicht zuletzt deswegen sehr viele Spiele angesehen und ausprobiert. Natürlich ist es unmöglich sich alle Spiele die so innerhalb eines Jahres erscheinen zu Gemüte zu führen, dafür sind es einfach zu viele. Aber, weil ich mich in diesem Jahr wieder intensiv mit Brett- und Kartenspielen auseinander gesetzt habe, möchte ich in diesem Blog auch die besten Sachen aus diesem Jahr herausstellen, die ich kennenlernen durfte. Das ist wichtig. Es sind die besten Spiele, die ich selber gespielt habe und ich habe natürlich nicht alles gespielt. Viele nehmen auch Essen als Ausgangspunkt für ein neues Spielejahr, was ich nicht mache. In dieser Liste sind nur Spiele vertreten, die im Jahr 2018 erschienen sind. Das Spielejahr war aus meiner Sicht sehr gut, auch wenn so eine Art Überflieger vielleicht nicht dabei war. Aber ich höre mal auf zu Labern und stell euch meine 10 besten Spiele aus diesem Jahr vor.

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Spieltagebuch Update – Pandemic Legacy

Nach der Weihnachtspause geht es munter weiter mit dem Spieltagebuch zu Pandemic Legacy – Season 1. Diesen Sonntag sind wir bereits bei Partie Nummer 14 angekommen und die war mal wieder ein richtiges Schmankerl. Nicht! Was soll ich dazu groß sagen? Es ist schon wieder passiert, aber ich will nicht immer über die Problematik mit diesem Spiel schimpfen. Wer mein Review zu Pandemic Legacy gelesen hat, der wird es wissen. Ich habe eine Hassliebes-Beziehung zu diesem Spiel. Nein, zur ganzen Pandemie-Reihe, weil dieses Problem in jeder Partie auftauchen kann. Aber seht selbst

Klassiker – Magic – The Gathering

Das Jahr 2018 neigt sich fast dem Ende zu, da möchte ich noch einen weiteren Klassiker der Spielegeschichte würdigen, an den ich zwischenzeitlich sehr viel meiner Lebenszeit verloren habe. Verloren ist aber definitiv das falsche Wort, denn ich habe die Zeiten, in denen ich Magic gespielt habe, immer als Bereicherung gesehen. Allerdings muss ich sagen, dass es mir damals nicht möglich war, Magic nur so halb und zum Spaß zu spielen. Ich wollte es kontrollieren und durchdringen. Sehr viel Zeit ging für das Analysieren von Decks drauf, für Training, um an Turnieren teil zu nehmen und um Strategien zu erarbeiten und zu erlernen. Aber fangen wir wie immer Vorne an.

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Frohes Fest

Heute mal eine nichtspielerische Meldung hier. Ich wünsche allen, die das hier lesen, ein Frohes Fest und melde mich damit mal für ein paar Tage aus dem Netz ab. Weihnachtszeit ist Familienzeit, ist Spielzeit usw. Ein bißchen Weihnachtsurlaub brauchen wir alle und ich bereite viele neue Inhalte vor. Wir lesen uns dann irgendwann in der nächsten Woche wieder, bis dahin besinnliche Festtage und spielt schön miteinander…

Imperial Settlers – Die Haben Angefangen! Erweiterung

Die neueste Erweiterung für die Imperial Settlers ist eine, die versucht viel mehr Interaktion zwischen den Spielern hervorzurufen. Bei manchen Spiele-Journalisten ist das Spiel ja sogar als Autistenspiel verschrien, weil es angeblich so wenig Interaktionsmöglichkeiten bietet. Das ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, aber wer bitteschön sagt denn, das ein Spiel das haben muß, um gut zu sein? Richtig, ich finde die Imperial Settlers ziemlich genial und zähle es zu meinen Lieblingsspielen. „Die haben angefangen!“ beleuchtet jetzt einen Aspekt des Spiels, den ich nicht so gut finde, das Kämpfen mit den Gegnern. Ich baue lieber mein Reich aus und entwickle eine möglichst gute Strategie, um erfolgreich Punkte für den Sieg zu generieren. Wenn mir mein Gegner dabei etwas zerstört, finde ich das eigentlich nur doof. Aber geben wir der Erweiterung mal eine Chance.

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Architekten des Westfrankenreichs

Architekten des Westfrankenreichs / Foto: Spieltroll

Hinter diesem, sagen wir mal, etwas sperrigen Titel, verbirgt sich eins der wohl besten Spiele des Jahres 2018, wenn man mich fragt. Dabei macht es eigentlich gar nichts so wirklich neu oder anders, als schon bekannte Spiele dieses Genres, aber das, was es macht, macht es einfach sehr, sehr gut. Bei die Architekten des Westfrankenreichs mit dem neuerlichen Artwork von Themico Mihajlo Dimitrievski, handelt es sich nämlich eigentlich um ein ’normales‘ Worker-Placement-Spiel. Die Spieler setzen hier ihre Arbeiter ein, um bestimmte Rohstoffe zu bekommen oder Aktionen auszuführen. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen dieses Genres werden aber keine Runden gespielt, an dessen Ende man alle Arbeiter zurückbekomt, sondern man muß selber dafür sorgen, dass man seine Arbeiter auch von den Feldern zurückbekommt oder hoffen, dass die Mitspieler dafür sorgen. Wie das genau funktioniert? Lasst euch überraschen.

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13. Partie Pandemic Legacy – Season 1

Ein bißchen spät heute, aber der Weihnachtsmarkt hat gerufen und deshalb ist heute alles ein bißchen später als normal dran. Das Tagebuch wächst weiter und heute ist die schicksalhafte 13. Partie dran. Eigentlich soll die dreizehn ja Pech bringen, in unserem Falle wurde sie aber zum Glücksfall. Wir erreichten soviele Ziele und übererfüllten das Soll sogar. Leider kann man sich dafür bei Pandemic Legacy nichts kaufen, außer den Spielsiegbonus. Ja, ich nehme es vorweg, wir gewannen den August tatsächlich, aber es passierte auch sonst noch jede Menge und wir fingen an uns Gedanken zu machen, ob wir nicht irgendwie auf dem Holzweg wären. Aber, lest selbst!

Agricola – Das Familienspiel

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Agricola – Das Familienspiel / Foto: Spieltroll

Agricola von Uwe Rosenberg ist in der Brettspielszene eines der beliebtesten Spiele, aber trotz des Themas eher nichts für ein lustiges Familienspiel. Das „Original“ ist um einiges komplexer und umfangreicher als die hier vorliegenede Familienspiel-Version. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn man komplexere Expertenspiele, die vielleicht auch für Familien aufgrund von Thema oder Mechanismus interessant sein könnten in für Familien taugliche Versionen verwandelt. Bleibt halt nur die Frage, ob man damit auf die Nase fliegt, oder es ganz gut hinbekommt. Uwe Rosenberg traue ich so eine Verwandlung aber durchaus zu, denn er hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er beides, ausufernde Expertenspiele und packende Familienspiele, designen kann. Thematisch bewegt sich Agricola ja, so finde ich, eh im Familienspielbereich. Einen Bauernhof mit Tieren und Getreide zu betreiben und daraus einen Wettstreit zu machen ist natürlich auch für Familien mit Kindern interessant.

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Spieleabend #8

Wie sich bei unseren Spieleabenden herausstellte, wird das vorerst für etwas längere Zeit der letzte sein, denn die Messe in Essen, ein längerer Urlaub unserer Kollegin, sowie Umbaumaßnahmen sollten ein weiteres Treffen bis in den Dezember hinein fast unmöglich machen. Deshalb haben wir uns kurz vor der Messe nocheinmal getroffen, um ein paar ältere Spiele zu spielen. Leider haben wir an diesem Abend gar nicht soviel gespielt, dafür aber viel gequatscht und gelacht, aber drei Spiele haben uns den Abend trotzdem versüßt. Zum einen war dort das Drafting-Spiel Sushi Go Party, sowie das schon in die Jahre gekommene Clans von Leo Colivini, als auch „Die Blutige Herberge„, mit dem wir unsere Gastgeber mal ein bißchen fordern wollten.

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Harry Potter Hogwarts Battle

Harry Potter Hogwarts Battle / Foto: Spieltroll

Packt die Zauberstäbe ein und schnürrt eure Quidditsch-Klamotten, der Hogwarts Express wartet auf Gleis Neundreiviertel. Kommt mit in die wunderbare Welt des Harry Potter und seiner Schulkameraden. Ich mag kooperative Spiele und ich mag Deck Builder. All die Jahre, in denen ich nicht so wahnsinnig viel gespielt habe, hielt meine Frau und mich Dominion bei der Stange. Harry Potter Hogwarts Battle verbindet diese beiden Spielkonzepte miteinander und schickt uns in sieben Abschnitten auf eine Reise durch die sieben Schuljahre in Hogwarts, die der geneigte Konsument aus Buch und Film bereits kennt. Dabei sind sämtliche Karten mit Bildern aus den Filmen versehen worden und der Spielekarton ist gestaltet wie ein Koffer mit dem man zu seinem Schuljahr aufbricht.

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