Zombicide Black Plague Erweiterung – Wulfsburg

Zombicide Black Plague – Wulfsburg / Foto: Spieltroll

Die Wölfe sind los! In der ersten Erweiterung von Zombicide – Black Plague dreht sich alles um Gevatter Isegrimm. Zombicide ist ja ein modulares Brettspiel bei dem sich diverse Erweiterungen und Ergänzungen direkt anbieten und in der Wulfsburg-Erweiterung bekommen wir es mit einem Teil der Fauna zu tun, die ebenso von der Zombifizierung befallen zu sein scheint, wie die Menschen in den Städten. In der Erweiterung erhalten wir aber nicht nur zwei neue Gegnertypen, sondern auch neue Heldenfiguren, Bodenpläne und ein paar neue Regeln uns Szenarien. Immer mehr vom Gleichen also? Das gilt es herauszufinden.

Was ist neu ?

Mit Zombicide: Black Plague – Wulfsburg bekommen wir einiges an neuem Spielmaterial und zuerst muss man natürlich die neuen Miniaturen nennen. 21 Zombiewölfe und ein sogenanntes Wolfstrum erhalten wir als neue Zombiearten und auf der Heldenseite bekommen wir vier neue Heldenminiaturen. Dazu natürlich die entsprechenden Charakterkarten sowie vier weitere Plastiktableaus und Spielmaterial in vier weiteren Farben, so dass wir jetzt mit insgesamt 10 Helden auf Zombiejagd gehen könnten, wenn wir wollten. Dazu kommen noch zwei doppelseitige Kartenteile mit Treppenelementen und 22 Ausrüstungskarten, sowie 8 Zombiekarten, um die Wölfe auch in den Zombiestapel integrieren zu können. Jede Menge Zeugs also!

Zombicide: Black Plague – Wulfsburg Erweiterung Schachtelinhalt / Foto: Spieltroll

Wie läuft das ab ?

Bei den Regeln ändert sich durch die Erweiterung nicht viel. Die Zombiewölfe sind die Steigerung der Zombieläufer aus dem Basisspiel und haben noch eine dritte Aktivierung, was sie im Spiel enorm schnell macht. Das Wolfstrum hat genauso drei Aktivierungen und ist somit noch ein wenig tödlicher als so ein normales Monstrum. Die Zombiewölfe rutschen auf der Zielprioritätenliste auf Platz vier zwischen die Läufer und die Totenbeschwörer. Das Wolfstrum bleibt auf einer Stufe mit dem Monstrum.

Zombicide: Black Plague – Wulfsburg Erweiterung Kartenteile / Foto: Spieltroll

Die beiden Kartenteile stellen Türme in einer Stadt da, auf die man über Treppen heraufkommt. Somit steht man nun erhöht da und das hat Auswirkungen auf die Sichtlinien-Mechanik, die sich dahingehend verändert, dass man von einem Turm nun über andere Gebäude hinwegschauen kann und diese die Sichtlinie nicht mehr behindern.

Zombicide: Black Plague – Wulfsburg Erweiterung Zombiewölfe / Foto: Spieltroll

Eine weitere, etwas gravierendere, neue Regel betrifft einige der neuen Ausrüstungsgegenstände, die nun als magische Gegenstände zählen. Sie haben zusätzlich unter ihren Namen kleine kristallsymbole in den Farben der Charakterstufen angegeben. Wenn ein Charakter nicht über die entsprechende Stufe verfügt, kann er einen solchen Gegenstand auch nicht benutzen. Diese magischen Gegenstände haben meist zusätzliche Fähigkeiten, wie zum Beispiel die Vampirische Armbrust, die für jeden getöteten Zombie einen Punkt Schaden des Benutzers heilt. Zum Teil wirklich mächtige Fähigkeiten, die es den Helden etwas leichter machen können, denn auch mit dieser Erweiterung bleibt das Spiel wirklich schwierig.

Zombicide: Black Plague – Wulfsburg Erweiterung Charaktere / Foto: Spieltroll

Die Helden erweitern das Spektrum der vorhandenen Archetypen um den typischen Waldläufer Theo, eine Dunkelelfen Leibwächterin mit Namen Morrigan, eine Streunerin namens Ariane und den kampferprobten Kriegshandwerker Karl, der sich einiges von den Belagerungs-Zauberern abgeschaut hat und Magie als Wissenschaft betrachtet. Mit diesen vier weiteren Charakteren stehen einem nun zehn verschiedenste Charaktere zur Verfügung, um Zombicide: Black Plague zu bezwingen.

Das Fazit

Insgesamt bietet Zombicide: Black Plague – Wulfsburg zehn neue Quests, die den Schwierigkeitsgrad nicht gerade nach unten Schrauben. Das Spiel bleibt einfach absolut tödlich und daran ändert Wulfsburg nichts. Nein im Gegenteil, die Wölfe sind in den engen Gassen brandgefährlich und können für ein schnelles Ableben der Heldenschar sorgen, wenn man sie nicht rechtzeitig erwischt. Zum Glück gibt es nur so wenig Karten auf denen sie auftauchen können. Die ausgleichenden Gegenstände sind aber natürlich genauso selten im dicken Ausrüstungsstapel. Der Schwierigkeitsgrad bleibt hoch, daran ändert diese Erweiterung nichts und das ist auch gut so. Genau deswegen mag ich dieses Spiel so, weil jede Partie immer auf des Messers Schneide steht und man sich durchbeißen muss, um es zu schaffen. Scheitern finde ich gar nicht so schlimm, dann probiert man einfach ein anderes Szenario aus.


  • Verlag: CMON, Guillotine Games, Asmodee
  • Autor(en): Raphael Guiton, Jean-Baptiste Lullien, Nicolas Raoult
  • Illustrator(en): Nicolas Fructus, Jérémy Masson
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • Spieleranzahl: 1-6 Spieler
  • Dauer: 60-180 Minuten

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