Imperial Settlers: Empires of the North – Römische Banner Erweiterung

Imperial Settlers: Empires of the North –
Römische Banner Erweiterung / Foto: Spieltroll

Kaum war die erste Erweiterung für Imperial Settlers: Empires of the North draußen, da wurde bereits die nächste angekündigt und auch diese ist nun bereits veröffentlicht. Für die englische Version sind die Barbarischen Horden sogar schon als dritte Erweiterung angekündigt. Vielleicht bekomme ich als Fan des originalen Imperial Settlers ja doch noch die Chance die Völker des Stand-Alone Spiels für Imperial Settlers zu bekommen. Jetzt da schon drei Völker des ersten Spiels auch in dieser Variante auftauchen. Wer weiß? Die Römischen Banner ergänzen jedenfalls unsere Völkerschar für Empires of the North und haben wieder neue Mechaniken im Schlepptau.

Was ist neu?

Es gibt, wie bei der ersten Erweiterung auch, wieder zwei neue Clandecks die aus 33 Karten bestehen. Außerdem gibt es auch in dieser Erweiterung 6 neue Inseln, sowie Clanschiffmarker und Wertungmarken. Hinzu kommen noch austauschmarken für die Punktezähler aus dem Grundspiel, die ich mir aber nicht erklären kann und für mich keinerlei Sinn ergeben.

Imperial Settlers: Empires of the North – Römische Banner – Erweiterung / Foto: Spieltroll

Wie läuft das ab?

Die beiden Clans spielen sich auch in dieser erweiterung wieder völlig anders als alle bisher bekannten, wobei das stimmt für den Trajana-Clan nur bedingt, denn die einzigen beiden Besonderheiten bei diesem Clan sind jetzt nicht so komplex, das man sagen könnte sie spielen sich irgendwie extrem anders. Hier gibt es variable Baukosten, unzwar muss man für viele Gebäude immer mehr Rohstoffe des angegeben Typs bezahlen, je mehr Gebäude dieses Typs man schon errichtet hat. Die zweite Neuerung sind die sogenannten Auswahl-Erweiterungen. Das sind ganz normale Erweiterungen zu Erntekarten, aber man kann sie an verschiedene Erntekarten anlegen und erhält immer den Rohstoff der gewählten Erntekarte. Ganz einfach zu spielender Clan wie ich finde. Angegebener Schwierigkeitdgrad 7, na ja.

Der Flavian-Clan ist da schon wieder ein bißchen komplexer, denn er bringt die schon aus dem ersten Spiel bekannten Fundamente mit. Die Rückseiten dieser Clankarten tragen alle eines von zwei Symbolen und können im Spielverlauf auch als Fundamente gespielt werden. Über eine der Basiskarten und viele Aktionen des Decks kann der Spieler hier Fundamente bekommen und legt dann immer die jeweils oberste Karte seines Decks als Fundament in sein Reich. Die Fundamente wiederum dienen als Anforderungen für Aktionen und Baukosten auf Karten. Jedes Fundament kann hier die Anforderungen um eins senken. Sollten zum Schluß aber noch Fundamente im Reich vorhanden sein, so erhält der Spieler für sie auch Siegpunkte. Klingt im ersten Moment gar nicht so schwierig, aber hier muss man sich darüber im klaren sein, dass man durch die Fundamente weniger Karten in seinem Stapel zur Verfügung hat und versuchen muss damit klar zukommen. Das ist mitunter schwieriger als es zunächst den Anschein hat.

Auch in dieser Erweiterung gibt es weitere Inselkarten, allerdings im Vergleich zur ersten Erweiterung nichtmal halb soviele. Weitere Inselkarten sind für Empires of the North auf jeden Fall zu begrüßen.

Das Fazit

Im Vergleich zu den Japanischen Inseln finde ich diese Erweiterung weniger spannend, denn die spielerische Variabilität ist hier nicht so hoch. Der Trajana-Clan ist ziemlich normal und der Flavian-Clan ist zwar mechanisch interessant, aber auch nicht der ganz große Wurf. Die zusätzlichen Inselkarten sind schön, aber im Vergleich mit der ersten Erweiterung bekommt man hier viel weniger. Wer sich also nur eine Erweiterung kaufen will, der sollte die Japanischen Inslen ins Auge fassen. Komplettisten brauchen aber eh alle Völker ansonsten kann man das hier aber auch auslassen. Material ist wie immer optisch schön und von sehr guter Qualität.


  • Verlag: Pegasus Spiele
  • Autor(en): Ignacy Trzewiczek, Joanna Kijanka
  • Illustrator(en): Roman Kucharski
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Spieleranzahl: 1 – 4 Spieler
  • Dauer: 40 – 80 Minuten

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