#35 Was ist eigentlich? – Pick up & Delivery

Nach der Programmierung in der letzten Woche, geht es in dieser Woche wieder um einen dieser englischen Begriffe aus der Brettspielwelt – was bedeutet der wohl und verbirgt sich eine Mechanik dahinter? Fragen über Fragen. Dann mal Hefte raus, hingesetzt und aufgepasst. Ich liefere euch die Antworten und damit sind wir schon direkt im Thema…

Pick up & Delivery

Zunächst mal wieder die englische Übersetzung für diejenigen von euch, die dem Englischen nicht mächtig sind. Pick up heisst soviel wie aufheben und to deliver ist sinngemäß liefern und beschreibt im wesentlichen die Arbeit eines Lieferanten oder auch Boten. In vielen Brettspielen ist es auch genau das, was wir tun und somit wurde diese Mechanik geboren, die durchaus vielen Brettspielen innewohnt. Jahrelang hatte ich das Gefühl, dass diese Mechanik ein bißchen aus der Mode gekommen war, aber in den letzten Jahren kommen immer wieder ein paar gute Spiele heraus, die sich der Pick up & Deliver-Mechanik bedienen.

Also was machen wir da genau? In der Regel ist es die Aufgabe der Spieler irgendwo auf dem Spielbrett eine Ware oder einen Gegenstand aufzunehmen und sie an einen anderen Ort auf dem Spielbrett abzuliefern. Wie man an den Ort kommt, ist von Spiel zu Spiel durchaus unterschiedlich. Meistens spielt auch noch eine Form von Bezahlung eine Rolle. Wir kaufen die Ware günstig ein und liefern sie an einen Ort, wo wir einen Gewinn erzielen können, um weitere Waren zu kaufen. Ganz typisch für Handelsspiele.

Wichtig ist zusätzlich noch die Komponente des Ortswechsels. Es gibt ja auch Spiele in denen wir einfach so Waren bekommen können und sie auch einfach so wieder verkaufen können. Solche Spiele würde niemand als Pick up & Delivery-Spiele bezeichnen. Ein Weg muss in irgendeiner Form überwunden werden und stellt die Schwierigkeit dar, die den Gewinn legitimiert. Bekannte Beispiele aus der Vergangenheit wären das Spiel des Jahres Auf Achse oder Serenissima.

Auch diese Mechanik kann natürlich mit weiteren kombiniert werden in vielen Eisenbahnspielen ist es zum Beispiel zunächst Plättchen auszulegen und so Strecken zu bauen, um später mit gekauften Zügen die Waren über die eigenen Routen auszuliefern.

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