Folded Space Bastelstunde

In meinen Gedanken vor ein paar Wochen, in denen es darum ging seine Brettspiele zu pimpen, habe ich unter anderem die Foamcore-Inlays von Folded Space erwähnt und kurz vorgestellt. Ich bekomme von denen kein Geld und habe die Sets auch nicht umsonst bekommen, aber ich möchte euch die einfach zu handhabenden Bausätze der Firma gerne empfehlen und ein wenig näher bringen, denn ich finde, hier bekommt man ein gutes Produkt für einen guten Preis. Also lasst mich euch mal ein paar Bilder und Worte zu dem ganzen Bastelvorgang und der Bestellung erzählen.

Bestellung

Auf der Internetseite von foldedspace.net könnt ihr euch ganz einfach durchklicken und für eine ganze Menge beliebte und gängige Spiele eine Inlay-Lösung finden. Die meisten scheinen auch mit Veröffentlichung einer neuen Erweiterung für ein Spiel upgedated zu werden. Die Bestellung läuft über den Onlineshop ganz simpel ab. Man muss natürlich ein wenig Porto einplanen, denn die Dinger kommen aus Bulgarien. Die Lieferzeit hielt sich bei mir in Grenzen. Innerhalb von einer Woche trudelten meine bestellten Bausätze sicher verpackt bei mir ein. Jeder einzeln in solchen (siehe Bild) Kartons verpackt.

Folded Space – Imperial Settlers Inlay Karton / Foto: Spieltroll

Ich zeige euch hier gleich die Bilder zum Zusammenbau des Inlays für das Spiel Imperial Settlers. Dabei möchte ich euch darauf aufmerksam machen, das Folded Space immer ganz genau auf seinen Shop-Seiten angibt, für welches Spiel genau der Bausatz ist. Bei Imperial Settlers zum Beispiel schreiben sie ausdrücklich, dass der Bausatz nicht für die Pegasus-Version gedacht ist, weil diese größere Meeple benutzt. Das war mir alledings egal, denn ich brauchte dringend eine Lösung für das Spiel mit all seinen Erweiterungen. Das ist nicht ganz so toll, wie bei anderen Bausätzen, aber es geht. Bei manchen Bausätzen wird die Schachtel zum Schluß nicht mehr ganz abschließen und der Deckel angehoben. Auch das steht dabei, wie zum Beispiel bei Paladine des Westfrankenreichs. Hier kommt der Deckel ungefähr 2cm nach oben, was aber total egal ist, dafür ist alles richtig gut verstaut und man kann das Spiel schnell aufbauen.

Einzelne Foamcore-Bögen

1. Auspacken

Recht unspektakulär kommen aus dem Karto solche grauen Foamcore-Bögen hervor, die mit einem Laser vorgeschnitten worden sind und jede Menge Einzelteile enthalten. Ich würde an dieser Stelle empfehlen, die Bögen nicht erstmal in sämtliche Einzelteile zu zerlegen, denn dann hat man ein Puzzle und muss sich hinterher mühsam erst alles wieder zusammensuchen und ja das kann schwierig sein, da manche Aussparrungen zwar ähnlich aussehen, aber dann doch immer für eine bestimmte Seite gedacht sind. Also erstmal nur hinlegen und weitermachen.

Bauanleitung

2. Anleitung

Mit im Karton befindet sich natürlich eine, wie ich finde sehr einfach verständliche und sehr detailierte Bauanleitung. Ganz oben sieht man immer eine schematische Darstellung des gesamten Inlays und dann werden die Bögen einmal abgebildet und bezeichnet. Anhand dieser Bezeichnung findet man nachher ganz einfach den richtigen Bogen und löst dann die Teile heraus die man für den Arbeitsschritt benötigt. Im Bild sieht man das die Teile im Bogen grau dargestellt sind. Also alles rauslösen und bereitlegen. Es können manchmal kleine Füllerteile noch dranhängen, die braucht man aber nicht und können entfernt werden.. So baut man sich dann Schritt für Schritt durch die einzelnen Teile des Inlays, bis man am Ende alle Teile gebaut hat.

Bastelleim

3. Klebstoff

Die Bausätze bestehen aus Foamcore und halten zwar durchaus auch so beim Zusammenstecken die Form, aber damit sie haltbar in der Schchtel alle Teile am richtigen Ort verstauen, müssen wir die Teile zusammenleimen. Hierzu kann man einen ganz normalen Bastelleim für Papier und Pappe benutzen. Es muss kein Spezialkleber sein und damit wäre ich auch vorsichtig. Manche Kleber fressen sich mit ihren Lösungsmitteln gerne mal durch den Foamcore durch und hölen ihn aus. Also lieber nur Bastelleim nehmen, klebt gut und lässt sich acuh ein paar Minuten noch korregieren, falls man mal was falsch macht. Der im Bild gezeigte Leim stammt aus einem beliebten niederländischen Billigladen und hat nichtmal einen Euro gekostet und alles hervorragend zusammengeklebt. Ich empfehle neben dem Kleber auch immer noch ein Stück Küchenrolle in Griffweite zu haben, um überschüssige Reste beim Zusammenpressen abzustreifen.

Teile für den ersten Bauschritt – eine Kartenablage

4. Teile rauslösen

Ich habe mir die Teile für jeden Bauabschnitt immer erst auf den Tisch bereitgelegt, um alles schnell finden zu können. Auf dem Bild rechts seht ihr die zehn Einzelteile für einen Kartenhalter, der in der Schachtel stehen wird, um die einzelnen Kartendecks der Völker aufzunehmen. Die Teile lösten sich ohne Probleme in allen meinen Bausätzen präzise aus den Bögen. Es gab kein Reißen des Papiers, gar nichts. Wirklich immer absolut präzise und sauber geschnitten.

Kartenablage zusammengesteckt

5. Teile trocken zusammenstecken

Bevor man alles zusammenklebt, erstmal schön zusammenstecken, um zu sehen, ob alles passt und man alles richtig gemacht hat. Diese Kartenablage hält auch hne Kleber schon recht gut, sollte aber trotzdem unbedingt zusammengeklebt werden. Bei diesem Bausatz müssen von dieser Ablage gleich zwei Zusammengesteckt werden. Es ist übrigens ratsam, erst alle Teile trocken zusammenzustecken und hinterher den Aufbau im gesamten einmal zu checken.

Auf den Bildern könnt ihr sehen, welche anderen Teile noch zusamengesteckt werden müssen. Die kleinen Nasen werden einfach in die Lücken gesteckt. Alles passt ziemlich genau.

Gesamtes Inlay von oben aufgebaut

7. Kontrolle des gesamten Inlays

Nachdem alle Teile zusammengesteckt worden sind, nimmt man sich die Bauanleitung und stellt alle Teile wie beschrieben zusammen, um zu sehen ob alles richtig aussieht und nebeneinander passt. Auf dem Bild hier könnt ihr schon erahnen, wie das Inlay nachher in der Scahchtel aussehen wird. Natürlich sind die Inlays auch in Schcihten aufgebaut, so das Material übereinander gestapelt wird. Das Imperial Settlers Inlay ist allerdings dafür kein gutes Beispiel da hier ja sehr viele Karten untergebracht werden müssen.

8. Zusammenkleben

Der ganze Zusammenbau ist kinderleicht, so das ich diesen Schritt als schwierigsten bezeichnen möchte. Auf den Bildern rechts könnt ihr sehen, wie ich meinen Leim aufgetragen habe. Ich habe in die Lücken immer ein wenig Leim gegeben und auch an der Nase die sich mit dem anderen Teil verbindet etwas Kleber aufgetragen. Auf den Grundplatten ringsherum ein wenig Leim, nicht zuviel, sonst läuft er überall beim Pressen heraus. Der Leim ist natürlich nicht sofort fest und solltet ihr etwas falsch gemacht haben könnt ihr noch gut reagieren. Das fällt natürlich weg, wenn ihr härteres Zeug nutzt. Dann könnte alles schon festbappen und hier habt keine Chance zur Korrektur. Ich habe so alles zusammengeklebt und habe es dann ein Stündchen trocknen lassen. Im Anschluß konnte ich dann alles in die dafür vorgesehene Schachtel einsetzen.

Schachtel fertig eingerichtet

9. Fertig!

So, hier könnt ihr sehen, wie das ganze eingeräumt aussieht. Alles aht schön seinen Platz. Da die Meeple in der deutschen Version zu groß sind brauchen sie noch weiteren Platz und die Materialien pssen hier nicht alle in ihre Fächer. Ihr seht zum Beispiel die Marker der Azteken und Atlanter in Beuteln in je einem Kartenfach abgelegt. Diese sind in der Originalversion ebenfalls in einem Kästchen untergebracht. Die Völkertafeln stecken an zwei Seitenrändern in der Schachtel und sind ebenfalls gut untergebracht. Ich finde dieses Inlay trotzdem, dass es nciht hundertprozentig passt sehr praktikabel. Leider hatte ich die Bilder schon gemacht, bevor es mir aufgefallen ist, dass dieses Inlay für die Portal Games Version von Imperial Settlers ist, sonst häte ich ein anderes Inlay zum Vorzeigen benutzt. Aber alle anderen Inlays sitzen passgenau wie sie sollen und ich bin sehr zufrieden mit ihnen

Trays für Spielmaterial

Hier könnt ihr noch die Trays befüllt sehen und warum solche Inlays praktisch sein können. Man muss das Material zum Spielen nicht erst austüten, sondern stellt es einfach so auf den Tisch. Man kann direkt losspielen. Bei Imperial Settlers nicht so das große Problem, aber bei Spielen wie Caverna macht das schon einen Riesenunterschied aus.

Das solls gewesen sein. Ich hoffe ich konnte euch hier mit meinen Bildern ein bißchen was zeigen. Folded Space ist für mich eine günstige Wahl und ich kann nach den gemachten Erfahrungen gar nicht genug für sie die Werbetrommel rühren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.