Update für das Spieltagebuch zu Pandemic Legacy – Season 1

Wir nähern uns mit großen Schritten dem Ende der Season 1 von Pandemic Legacy. Dies ist nun schon die 17. Partie und wir sind im Oktober angekommen. Nach drei verlorenen Partien in Folge muss nun unbedingt ein Sieg her, wenn wir nicht die Box der Schande, wie wir sie nennen, öffnen wollen/müssen. Seit dem Beginn von Season 1 prangt dieser Aufkleber auf einer Schachtel im Karton und droht bei vier Niederlagen in Folge mit einer Schmach. Wir setzen zumindest alles dagegen, dieser Schmach auch in Partie 17 zu entgehen. Spoileralarm!

Welcome to…

Welcome To / Foto: Spieltroll

Um Verwirrung zu vermeiden, ich bin mir nicht ganz sicher, wie dieses Spiel offiziell genannt wird. Ich würde behaupten, Welcome to your perfect Home ist der Titel dieses Spiels. Die Designer nennen es in ihrer Anleitung, auf die ich später noch eingehen werde, Welcome. Auf Boardgamegeek steht das Spiel unter Welcome to… in der Datenbank. Ich habe mich daher dafür entschieden es mit Boardgamegeek zu halten und es mit den drei Punkten abzukürzen. Welcome to… ist ein Roll and Write-Spiel ohne Würfel und dafür mit Karten. Also eigentlich eher ein Draw and Write-Spiel, auch wenn es wahrscheinlich niemand so nennen würde. Also kurz gesagt, man zieht Karten und notiert etwas auf einem Zettel. So! Das klingt uninteressant? Stimmt! Welcome to… ist allerdings alles andere als uninteressant… Ach, lest einfach weiter…

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Dragon Castle

Dragon Castle / Foto: Spieltroll

Mahjong habe ich auf dem Handy oder Smartphone immer sehr gerne gespielt, auch wenn das Teilchen-Rätselspiel mit dem richtigen Mahjong eigentlich nichts zu tun hat, so benutzt es immerhin die schönen Steine um verschiedenste Formen aufs Brett zu legen, die wir als Spieler versuchen müssen bis zum letzten Stein abzubauen, indem wir immer passende Pärchen bilden. Nun haben sich mit Dragon Castle, Horrible Games dieser Mahjong-Variante angenommen und daraus ein, durch diese Mahjong-Spiele inspiriertes, neues Brettspiel für bis zu vier Personen konzipiert. Jeder der einmal eine aufgebaute Partie Dragon Castle gesehen hat, wird das kaum leugnen können. Aber das Spiel weisst nur einige Ähnlichkeiten auf, spielt sich ansonsten aber ganz anders und gehörte für mich zu den interessantesten Releases des Jahres 2017.

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Hexenhaus

Hexenhaus / Foto: Spieltroll

Hexenhaus von Phil Walker-Harding als thematisches Weihnachtsspiel anzusehen, wäre ziemlich fatal, denn es bewegt sich zwar in märchenhaften Regionen und es geht um Lebkuchenhäuser, die man bei uns traditionell in der Weihnachtszeit auf den Tisch bringt, aber man würde Hexenhaus nicht gerecht werden. Phil Walker-Harding ist für mich ein wahnsinnig guter Designer, der schöne thematische Spiele macht, die niemals zu schwierig sind und oftmals sogar eher leicht wirken, die aber dafür umso mehr Spaß machen. Mit Sushi Go! stellte er das schon unter Beweis und auch Hexenhaus, wirkt auf den ersten Blick wie Kinderspiel. Das es das nicht ist, lässt alleine die im Hintergrund versteckte düstere Thematik erkennen. Die Hexe im Lebkuchenhaus fängt Fabelwesen und steckt sie in Käfige, um wohl was mit ihnen zu tun? Ja genau, Hänsel und Gretel kennen sich da genauer aus, weswegen sie ja auch dringend vor der Hexe fliehen wollten.

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Spieltagebuch Update Pandemic Legacy Season 1

Munter weiter geht es diese Woche mit Partie Nummer 16 in der Spieltagebuch-Reihe zu Pandemic Legacy Season 1. Die letzten beiden Partien gingen verloren und so muss mal dringend wieder ein positiver Moment her. Allerdings sind wir immer noch total von der Rolle und wissen gar nicht mehr so recht, was wir noch tun sollen, denn alles was wir bisher taten war falsch und wir müssen nun alles irgendwie rückgängig machen. Toll! Wir haben allerdings immer noch kein Heilmittel für dieses übermächtige Virus. Aber lest selbst, was uns in dieser Partie wiederfahren ist. Spoileralarm!

Arkham Horror Bastelstunde

Es gibt ja so Spiele, meistens sind es Karten- oder Miniaturenspiele, die liefern einem einfach nicht genügend Platz in ihren Verpackungen, um alles vernünftig zu lagern. Manche sind auch einfach unpraktisch, weil sie in ihren Legermöglichkeiten einfach viel zu viel Platz wegnehmen. Ein gutes Beispiel ist da Dominion, dass in regelmäßigen Abständen, neue Editionen auf den Markt bringt und alle Spiele sind immer wieder in einem völlig überdimensionierten Karton untergebracht, so dass man inzwischen mehrere Meter Regalwand verbrauchen würde, wollte man sie alle dort aufstellen. Vor einiger Zeit habe ich an anderer Stelle schon einmal darüber berichtet, wie ich mir selber einen Koffer für alle Karten zurechtgebastelt habe. Heute soll es hier um einen weiteren Vertreter dieser Kategorie gehen, bei dem allerdings alles noch viel schlimmer ist: Arkham Horror – Das Kartenspiel.

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Potion Explosion

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Potion Explosion / Foto: Spieltroll

Horrible Games waren mir total unbekannt, bis ich auf der Spiel 2015 über ihren Stand stolperte. Man ging so mir nichts dir nichts durch die lauten Gänge, als man plötzlich ein klickerndes Geräusch hörte. Das klang irgendwie seltsam in dieser Geräuschkulisse. „Klickklack, klackerdieklick“, dass war das Geräusch von Murmeln, die gegeneinanderprallten und plötzlich standen wir an dem Stand von Horrible Games und überall standen diese Pappdinger in den Murmeln lagen. Die Leute spielten sichtlich bespaßt mit den Murmeln und schmißen sie oben in das Pappding rein und am unteren Ende lagen Bahnen mit Murmeln, von denen sie welche nahmen und auf ihre Flaschenförmigen Tableaus legten. Dabei entstand das Geräusch und wir waren sofort fasziniert. Auf der Messe gab es das Spiel nur in Englisch und Italienisch und wir entschieden uns auf eine bereits angekündigte deutsche Version zu warten. Inzwischen haben wir es viele Male gespielt und es ist immer wieder ein schöner Türöffner für neue Spielrunden.

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Solenia

Solenia / Foto: Spieltroll

Sieht dieses Cover nicht schön aus? Irgendwie schlicht, aber trotzdem schön. Dieser Eyecatcher hat schon vor einiger Zeit mein Interesse geweckt. Nicht nur das die Verpackung so wahnsinnig gut aussieht, nein, auch das Spielmaterial ist recht außergewöhnlich. Zum einen ist da ein modularer Spielplan, der bildlich Tag- und Nachtwechsel darstellt und zum anderen haben sämtliche Spielkarten in der Mitte ein Loch. So groß, dass man den Finger durchstecken kann. Aber ungewöhnliches Spielmaterial macht ja bekanntlich noch kein gutes Spiel. Solenia ist aber eines, dass man auch in einer Runde mit Casual-Gamern oder der Familie hervorragend auf den Tisch bringen kann. Ach, und sieht es nicht toll aus?

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Spieltagebuch Update – Pandemic Legacy Partie 15

Es gibt wieder was zu Lesen im Tagebuch. Dieses Mal, ist es die wahrscheinlich wichtigste Partie im Kampagnenverlauf. In ihr wurde alles, was wir bisher über dieses Spiel gedacht haben, auf den Kopf und in Frage gestellt. Wir sind in der zweiten Partie des Septembers angekommen und es sind nur noch maximal drei Monate zu spielen. Das Spiel neigt sich also langsam dem Ende entgegen und wir haben noch immer kein Heilmittel für diese schreckliche Seuche gefunden, die uns irgendwann alle dahinraffen wird. Lest hier in Partie Nummer 15, wie wir auch in diesem Monat wieder versuchen, mit der teuflischen Pandemie fertig zu werden. Aber seid gewarnt, Spoiler überall!

Ex Libris

Ex Libris / Foto: Spieltroll

Vor der Spiel 2018 war Ex Libris mein meist erwartetes Spiel und ich hatte sehr gehofft es in Essen mitnehmen zu können, aber leider kam es anders. Der Schwerkraft-Verlag, der dieses Jahr wirklich enorm viele sehr gute Veröffentlichungen in deutscher Sprache realisieren konnte, gab vorher bekannt, dass Ex Libris leider nicht zur Messe eintreffen würde und so war ich schon ein bißchen traurig, denn es vergingen noch weitere fünf Wochen, bis ich es in Händen hielt. Mit Ex Libris hat sich der Schweerkraft-Verlag auch ein sehr ambitioniertes Spiel zum übersetzen ins Haus geholt, denn in Ex Libris geht es um Bibliotheken und über fünfhundert Buchtitel auf den Karten müssen irgendwie ins deutsche gebracht werden und dabei müssen die Bücher auch noch in alphabetischer Reihenfolge in den Regalkarten stehen. Stell ich mir nicht so leicht vor, auch weil sie ja noch zu bestimmten Kategorien gehören. Aber lest selbst…

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