One Minute Game (Omiga)

Omiga / Foto: Spieltroll

Boah wat ´ne Hitze. Da hat man ja überhaupt keine Lust sich lange an den Computer zu setzten und eine Review zu schreiben, geschweige denn sich mit vielen Leuten an einem Tisch zu versammeln und Brettspiele zu spielen. In der Sommerzeit sollte man höchstens mal was kurz und knackiges auf den Tisch bringen, wenn es so heiß wie momentan ist. Da kommt Omiga oder One Minute Game, wie es ganz ausgesprochen heißt, ja gerade richtig. Wobei eigentlich hies Omiga eigentlich mal Flanx, oder heißt es immer noch. Egal, warum das so ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe den Namen Omiga zuerst gehört und es so kennengelernt. Omiga scheint genau das richtige für einen kurzweiligen Spaß zu sein, denn der Name verrät es schon, das Spiel soll in einer Minute gespielt sein. Ist das möglich? Ja!

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Rajas of the Ganges

Rajas of the Ganges / Foto: Spieltroll

Inka und Markus Brand sind seit Jahren Garanten für schön gefeiltes Gameplay, dass durch abwechslungsreiche, schön verzanhnte Mechnismen glänzt. So auch im hier vorliegenden Fall von Rajas of the Ganges, bei dem wir uns ins indische Mogulreich begeben und versuchen uns als Landesherrscher zu behaupten indem wir zwischen Ansehen und Reichtum abwägen müssen. Auch dieses Spiel der Brands, soviel sei vorweg gesagt, braucht, wenn man es mit der vollen Besetzung spielen möchte wieder recht viel Tischfläche. Dafür sieht das farbenfrohe Spielmaterial auf dem Tisch absolut fantastisch aus, denn beim auspacken fallen uns sofort jede Menge bunte Würfel, Plättchen und Spielfiguren in die Hände und der Spielplan sucht seinesgleichen an Detailvielfalt. Der Ersteindruck kann erschlagen, aber wie sind die Regeln?

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Bunny Kingdom

Bunny Kingdom / Foto: Spieltroll

Richard Garfield ist nicht gerade ein Spieldesigner der sich durch einen hohen Output an Spielen auszeichnet. Aber dafür kommen immer mal wieder echte Perlen von ihm in den Handel. 2017 veröffentlichte er bei Iello, Bunny Kingdom, das zunächst einmal durch das Hasenthema und die Optik des Illustrators Paul Mafayon, Aufsehen erregte. Hinter der durchaus sehr niedlichen Fassade verbirgt sich allerdings ein gar nicht mal so niedliches Machtsspiel, um die Vorherrschaft im Hasenkönigreich. Bunny Kingdom bedient sich dabei eines einfachen Drafting-Mechanismusses, der aber zu weitreichenden Entscheidungen führen kann und macht das Spiel zu einer gar nicht mal so einfach zu lösenden Aufgabe. Also ein Spiel für erfahrene Spieler?

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Winziges Verlies

Winziges Verlies / Foto: Spieltroll

Ich gebe zu, als ich das erste Mal von den Winzigen Verliesen gelesen habe, dachte ich zunächst nur an ein gimmickhaftes Spiel. Aber weit gefehlt. Winziges Verlies ist der kleinste Dungeoncrawler der Welt und hat tatsächlich in einer 10 mal 14 Zentimeter großen Schachtel Platz. Ich war ganz schön erstaunt wieviel Spiel in dieser Verpackung steckt. Natürlich darf man hier dann keine tollen Miniaturen und riesige Spielfelder erwarten, nein, Winziges Verlies ist tatsächlich hauptsächlich auf Karten basierend. Es eignet sich perkeft als Solospiel, ist aber auch für bis zu zwei Spieler im Koop spielbar. Wenn man ein zweites Spiel hinzunimmt, so kann man es sogar mit bis zu vier Leuten spielen.

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Druids

Druids / Foto: Spieltroll

Druids ist ein Spin-Off der beliebten Stichkartenspielreihe Wizard von AMIGO und als solches mit sehr schönen Illustrationen von Franz Vohwinkel ausgestattet. Man sollte eigentlich meinen, dass das Genre der Stichspiele eigentlich komplett abgegrast sein sollte, aber wie bereits Krass Kariert im letzten Jahr unter Beweis stellte, gibt es hier und dort doch nocheinmal eine Perle in dem ausgelutschten Genre. Ob Druids eine Perle ist möchte ich an dieser Stelle noch gar nicht sagen, zumindest besitzt es einen speziellen Kniff, der es zu etwas Besonderem macht. Bei Druids bekommt der Spieler den Stich nicht einfach, sondern er muss ihn sortiert vor sich ablegen und wieviele Punkte er am Ende der Runde bekommt hängt davon ab, was am Ende vor ihm ausliegt. Na, neugierig geworden?

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Unlock! – Escape Adventures

Unlock Escape Adventures / Foto: Spieltroll

Meine Frau und ich sind wirklich große Fans der Escape-Spiele und wir rätseln gerne herum, sei es an Logikrätseln oder Kriminalfällen. Die Exit-Reihe von Kosmos hat uns dabei wirklich angefixt und inzwischen drängen ja jede Menge andere Anbieter auf den Markt, die einem auf die ein oder andere Weise versuchen durchs rätseln zu Fesseln. Die Unlock-Reihe von den Space Cowboys gehört dabei mit zu den ältesten Vertretern dieses Genres und macht einiges anders als die Exit-Games. Die Space Cowboys versprechen einem ja schon einmal Qualität und bei ihren Escape Games soll kein Spielmaterial zu Schaden kommen, was sie erheblich von der Kosmos-Konkurrenz abhebt. Außerdem sollen ihre Spiele eher wie ein Abenteuer wirken und weniger wie eine Flucht aus einem begrenzten Schauplatz und was noch viel wichtiger ist, sie bedienen sich des techischen Hilfsmittels einer App. Als drittes Alleinstellungsmerkmal sind in ihren Spielboxen immer gleich drei Fälle/Abenteuer/Escape Rooms auf einmal enthalten, die sich komplett voneinander unterscheiden sollen. Wir waren sehr gespannt.

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Dragon Castle

Dragon Castle / Foto: Spieltroll

Mahjong habe ich auf dem Handy oder Smartphone immer sehr gerne gespielt, auch wenn das Teilchen-Rätselspiel mit dem richtigen Mahjong eigentlich nichts zu tun hat, so benutzt es immerhin die schönen Steine um verschiedenste Formen aufs Brett zu legen, die wir als Spieler versuchen müssen bis zum letzten Stein abzubauen, indem wir immer passende Pärchen bilden. Nun haben sich mit Dragon Castle, Horrible Games dieser Mahjong-Variante angenommen und daraus ein, durch diese Mahjong-Spiele inspiriertes, neues Brettspiel für bis zu vier Personen konzipiert. Jeder der einmal eine aufgebaute Partie Dragon Castle gesehen hat, wird das kaum leugnen können. Aber das Spiel weisst nur einige Ähnlichkeiten auf, spielt sich ansonsten aber ganz anders und gehörte für mich zu den interessantesten Releases des Jahres 2017.

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Kodama

Kodamas sind kleine Baumgeister, die in der japanischen Mythologie beheimatet sind. Daniel Solis greift mit dem kleinen Verlag Indie Boards and Cards die Vorlage der Kodamas für sein Spiel auf und kann nicht verheimlichen, dass die Darstellung der Baumgeister aus dem japanischen Animationsfilm-Meisterwerk, „Prinzessin Mononoke“, für dieses Spiel Pate gestanden hat. Seit 2017 kommen wir durch Kosmos auch in den Genuß einer deutschen Kodama-Version. Das Spiel sieht nicht nur zuckersüß aus, sondern versucht auch sein Thema optisch durch die Auslage von Bäumen im Spiel einzufangen. Die Spieler bauen hier aus Karten tatsächlich Bäume, für die sie im Spielverlauf Punkte sammeln. Seid schonmal gewarnt, trotz des kleinen Formats, braucht dieses Spiel enorm viel Platz.

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5-Minute Dungeon

5-Minute Dungeon / Foto: Spieltroll

Bei 5-Minute Dungeon handelt es sich mal wieder um einen Fund meiner Frau, die sich sehr darüber gefreut hat, dass das Kickstarter-Projekt seinen Weg zum Kosmos-Verlag und somit auch auf deutsch gefunden hat. Ist zwar für das Spiel nicht unbedingt notwendig, aber eingedeutscht ist immer etwas besser, wenn man das Spiel auch anderen Spielern, die nicht so spielbewandert sind wie wir, erklären möchte. Meine Frau mag Spiele bei denen man gegen eine Uhr spielt seltsamer Weise gerne, mich kann man damit meistens eher verschrecken, aber 5-Minute Dungeon kommt so sympathisch daher, dass man es eigentlich nur mögen kann. Spielerisch ist es eine Art Dungeoncrawler den man innerhalb von fünf Minuten bezwungen haben muß.

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Valeria – Königreich der Karten

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Valeria / Foto: Spieltroll

Ich weiss gar nicht mehr genau, wie ich auf Valeria aufmerksam geworden bin, aber das erste mal etwas davon gesehen habe ich auf Kickstarter, glaube ich. Ins Auge gesprungen ist es mir vor allem wegen der exzellenten Illustrationen vom mazedonischen Künstler Mihajlo Dimitrievski, oder „Themico“, wie er sich auch nennt. Ein ganz eigener comichafter Grafikstil, der inzwischen schon so einige Spiele in wundervolle kleine Kunstwerke verwandelt hat. Das Gameplay klang aber auch durchaus vielversprechend und wurde als eine Art Fantasy Machi Koro angepriesen. Es ist aber weit mehr als das, auch wenn der Grundmechanismus der gleiche ist. In Valeria tötet man Monster, erobert Gebiete und kämpft darum der erfolgreichste Herzog des Königreichs zu werden.

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