Kinderspiel des Jahres 2019

Tal der Wikinger / Foto: Haba

Heute war es soweit und die Spiel des Jahres Jury verlieh den ersten von drei Preisen im Jahr 2019. Der Preis für das Kinderspiel des Jahres 2019 geht an Tal der Wikinger von Wilfried und Marie Fort aus dem Haba Verlag. Bei dem Geschicklichkeitsspiel lobte die Jury im Besonderen, dass die Autoren sowohl die Geschicklichkeit als auch das taktische Denken herausfordern und das die Mischung von Tal der Wikinger sowohl einzig als auch neuartig sei. Der Spieltroll gratuliert von dieser Stelle ganz herzlich den Autoren und dem Haba Verlag zu seiner vierten Kinderspiel des Jahres Auszeichnung.

Ohanami

Ohanami / Foto: Spieltroll

Rommyartige Spiele, bei denen es darum geht bestimmte Auslagen mit Zahlenwerten zu machen, finde ich in der Regel eher nicht so spannend. Das könnte daran liegen, dass ich früher als Kind mit meiner Mutter und einer Freundin meiner Mutter immer sehr viel Rommy gespielt habe. Heutzutage versuche ich es zu vermeiden. Aber ab und zu kommt von irgendwoher ein Spiel, dass das zugrundeliegende Konzept aufgreift und etwas aufpeppt und neu verpackt. Ohanami gehört irgendwie schon in diese Kategorie, macht aber irgendwie mehr Laune. „Es ist Frühling und in Japan blühen die Kirschbäume. Staunend betrachten und feiern die Menschen diese vergängliche Schönheit. Auf Japanisch heißt das OHANAMI.“, das steht hinten auf der Verpackung und was das Ganze mit dem Rommy zu tun hat, sehen wir gleich.

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Nominierungen Spiel des Jahres 2019

Heute Mittag war es soweit, die Spiel des Jahres Jury gab im Deutschen Spielemuseum in Chemnitz seine Nomminierungen und Empfehlungslisten für die drei Kategorien des Spiel des Jahres Preises bekannt. Der Preis für das Spiel des Jahres wird 2019 bereits zum vierzigsten Mal verliehen. Am Freitag habe ich meine Glaskugel angeschmissen und mal überlegt, welche Spiele es in diesem Jahr in die Nominierungs- und Empfehlungslisten geschafft haben könnten. So schlecht war meine Auswahl gar nicht wie sich herausstellte, aber ein paar Überraschungen gab es schon noch.

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Dizzle

Die Klein & Fein-Reihe von Schmidt- Spiele hat bisher eine Menge gute kleine Spiele hervorgebracht. Denken wir nur an Noch Mal oder das sehr gute Ganz schön clever. Also scheint der Name hier Programm zu sein. Der neueste Streich ist das Roll’n’Write Dizzle, das rein optisch recht unspektakulär daher kommt, aber meistens sind Äußerlichkeiten ja nicht so wichtig, wenn die inneren Werte, also das Gameplay, stimmt. Ob das auch diesmal bei Dizzle wieder stimmt und die Klein & Fein-Serie ihren nächsten guten Vertreter erhält, oder ob Dizzle genauso unspektakulär wie sein Äußeres ist. Erfahrt meine Meinung zu diesem Spiel.

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Ein Blick in die Glaskugel

Dieses Jahr jährt sich die Verleihung zum Spiels des Jahres bereits zum vierzigsten Mal. 1979 begann alles mit der Verleihung des Spielepreises an Hase und Igel. Inzwischen ist er einer der begehrtesten Preise in der Welt der Brett- und Kartenspiele. Am Montag dem zwanzigsten Mai werden wiedereinmal die Nominierungen zum diesjährigen Preis bekannt gegeben. Für mich Zeit die Glaskugel anzuschmeißen und einen Blick hinein zu werfen. Welche Spiele waren im vergangenen Jahr so gut oder besonders, dass man sie in diesem Jahr auszeichnen könnte? Eines ist für mich in diesem Jahr bereits klar: einen großen Favoriten, wie im letzen Jahr mit Azul, gibt es 2019 in meinen Augen nicht.

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Die Quacksalber von Quedlinburg – Die Kräuterhexen Erweiterung

Die Quacksalber von Quedlinburg – Die Kräuterhexen Erweiterung / Foto: Spieltroll

Das Kennerspiel des Jahres hat vor kurzem seine erste und wahrscheinlich auch nicht letzte Erweiterung erhalten. Wolfgang Warsch scheinen die Ideen also weiterhin nicht auszugehen und so liefert er den geneigten Fans von den Quacksalbern von Quedlinburg erstes Futter, um das Spiel frisch und im Gespräch zu halten. Die Quacksalber von Quedlinburg scheint sich auch im Ausland wachsender Beliebtheit zu erfreuen und findet immer mehr Fans. Auch ich bin nach wie vor total begeistert von diesem simplen, aber schön abwechslungsreichen Kennerspiel. Es bietet einem soviele verschiedene Vorgehensweisen, dass es eine Freude ist in jedem Spiel eine neue Kombination von Büchern und Zutateneffekten auszuprobieren und die Kräuterhexen-Erweiterung bietet sinnvolle Ergänzungen.

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Villainous

Villainous / Foto: Spieltroll

Ich bin leider kein allzu großer Disney-Experte. Ich kenne viele der Filme aus meiner Jugend, aber alles was so ab 1990 erschienen ist kenn ich nur recht vage. Bei meiner Frau ist das ganz anders. Manche Filme kann sie tatsächlich wörtlich mitsprechen. Gibt es gute und relevante Brett- oder Kartenspiele mit Disneylizenz? Ich kenne keines. Natürlich zieht sich das Franchise durch sämtliche Spieleklassiker und wird vermarktet wie blöde, aber mir ist tatsächlich ansonsten kein gutes eigenständiges Disneyspiel bekannt. Deswegen lohnt es sich vielleicht Villainous, was so viel heißt wie bösartig, einmal anzutesten, denn zum einen sieht es erstaunlich gut aus und zum anderen hat es eine sehr coole Prämisse. Wer schon immer mal einen Bösewicht spielen wollte, ist bei diesem Spiel genau richtig.

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Valeria – Relikte Erweiterung

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von kleinen Erweiterungen für Valeria – Das Königreich der Karten. Die neueste kam parallel zur Schattental-Erweiterung heraus und führt einen völlig neuen Kartentyp ein: Relikte. Diese stehen den Spielern von Beginn an zur Verfügung und statten sie mit zusätzlichen Fähigkeiten aus. Bisher konnten mich eigentlich fast alle Erweiterungen für Valeria überzeugen, weil sie mehr Vielfalt in das Spiel brachten, ohne die Grundidee und das Spielgefühl des Urspiels zu sehr veränderten. Auch die Relikte bringen nur ein wenig mehr Variation ins Spiel, obwohl sie Valeria etwas neues hinzufügen, was es bis dato noch nicht gab.

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Deadline

Deadline / Foto: Spieltroll

Meine Frau und ich lieben ja Rätsel- und Deduktionsspiele. Als ich zum erstenmal etwas von Deadline gesehen hatte, das ist gut zwei Jahre her, fand ich das Konzept so faszinierend, dass ich immer gehofft habe, es würde einen deutschen Verlag finden. Nun ist es endlich so weit und Pegasus-Spiele haben sich Deadline gekrallt. Deadline besticht durch ein zweigeteiltes Konzept, indem man sich zuerst durch Kartenauslegen Hinweise zu einem Kriminalfall erspielen muss und nachdem man die Hinweise gesammelt hat versucht man anhand dieser den Fall zu lösen. In dieser Phase muss man dann nur durch die Texte auf den Hinweiskarten auf die Lösung kommen. Hier können sich Krimifüchse dann austoben und nach Herzenslust interpretieren, kombinieren und Beweise zu einem Tathergang verknüpfen.

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