Spieltrolls Top 100 – Die besten Spiele aller Zeiten (2019)

Ein lang gehegtes Projekt, dass ich unbedingt noch vor der Spiel 2019 in Essen fertigstellen wollte, ist eine Top 100 meiner Lieblingsspiele. Damit ihr wisst, wie ihr meine Meinung einschätzen könnt, wenn ich zu irgendeinem Spiel meinen Senf dazugebe. Ich finde es ist immer wichtig zu sehen, was derjenige, der da von den Spielen spricht eigentlich so gerne spielt. Die Top 100 sollen also so eine Art Leitfaden für die Zukunft werden. In naher Zukunft werde ich sie dann als feste Seite auch oben im Menü verankern, damit man jederzeit auf sie zugreifen kann. Im nächsten Jahr wird sie dann kurz vor Essen erneut aktualisiert und sich so hoffentlich als Abschluss eines Spielejahrgangs für diesen Blog etablieren. Natürlich würden mich eure Meinungen zu diesen Top 100 ebenfalls interessieren. Was mögt ihr überhaupt nicht, was denkt ihr fehlt auf jeden Fall. Ich bitte nur zu bedenken, dass es eine subjektive Liste ist und ich alle Spiele in dieser Liste natürlich gespielt habe. Man kann .leider nicht alle Spiele kennen und ausprobieren. Fangen wir einfach an:

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Die besten Spiele für Zwei

Ich bin noch eine zweite Top Ten schuldig, die ich vor nicht all zu langer Zeit angekündigt habe. Für mich und meine Frau sind vor allem Spiele für zwei Personen wichtig, da wir beide sehr gerne Spielen und die meiste Zeit eben nur zu zweit spielen können. Nicht immer hat man Zeit und Lust sich mit Leuten auf einen Spieleabend zu verabreden. Letzten Monat habe ich daher meine zehn liebsten 2-Personen-Spiele vorgestellt und möchte hier nun meine zehn liebsten Spiele für 2 Spieler vorstellen. Häh? mag sich der ein oder andere jetzt fragen, aber ja ich unterschiede hier zwischen den Spielen, die nur für zwei Spieler gemacht wurden und den Spielen die es sonst noch so gibt, die uns zu zweit bisher den meisten Spaß gemacht haben, obwohl man sie auch mit mehr Leuten spielen kann. Verstanden? Okey, dann gehts auch schon los…

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Neues Spieltagebuch – Arkham Horror

Lange, lange hat es gedauert, bis ich dazu gekommen bin, mein zweites Spieltagebuch endlich niederzuschreiben, aber nun ist zumindest der erste Teil fertig geworden. Es handelt sich diesmal um Arkham Horror. Genauer gesagt um die Startkampagne aus der Grundbox mit dem Namen „Die Nacht des Zeloten“. Zunächst wird es nur die Kampagne der Grundbox geben, obwohl ich schon Lust hätte auch weitere Kampagnen zu vertexten. Aber wie sich gezeigt hat, ist das ganze recht aufwändig in der Vor- und Nachbereitung, so dass ich erstmal keine Versprechungen mache. Das Ungewöhnliche an meinem Zugang zu diesem Szenario ist, dass ich es mit einem Charakter aus der Dunwich-Kampagne spielen werde, also auch Karten aus diesem Set verwenden werde. Genug geschwafelt, hier geht es los und Kommentare sind durchaus erwünscht.

Ich mach´s allein – Solospiele

Die Geschichte der Solospiele oder des Solospielens, ist eine voller Mißverständnisse. Der Brettspieler an sich gilt in der heutigen Zeit ja zunehmend als Nerd oder Geek. Früher war das, in Deutschland zumindest, noch ein wenig anders, oder trübt mich meine Erinnerung da? In der Familie gelegentlich ein Brettspiel zu spielen, gehörte in einem Haushalt mit Kindern in Deutschland irgendwie immer dazu. Für niemanden galt das als nerdig oder geekig. Ich habe das Gefühl, das sich das gerade ändert. Brettspielen an sich gilt nicht als besonders hip, obwohl es einen enormen Zulauf hat. Man wird gerne mal als Freak abgestempelt. Noch viel schlimmer verhält es sich mit dem Thema des Solospielens. Das gilt sogar noch in den meisten Brettspielerkreisen als seltsam oder zumindest nicht richtig, da sich die meisten ja rühmen Gesellschaftsspiele zu spielen, um in Gesellschaft zu sein. Man fühlt sich gerne als was besseres, als diese ganzen Videospieljunkies, die alleine vor den Bildschirmen versauern und keinerlei soziale Kontakte mehr haben. Das ist natürlich stark überzeichnet. Aber was ist dran am Solospielen? Seltsam oder doch im Trend?

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Arkham Horror Bastelstunde

Es gibt ja so Spiele, meistens sind es Karten- oder Miniaturenspiele, die liefern einem einfach nicht genügend Platz in ihren Verpackungen, um alles vernünftig zu lagern. Manche sind auch einfach unpraktisch, weil sie in ihren Legermöglichkeiten einfach viel zu viel Platz wegnehmen. Ein gutes Beispiel ist da Dominion, dass in regelmäßigen Abständen, neue Editionen auf den Markt bringt und alle Spiele sind immer wieder in einem völlig überdimensionierten Karton untergebracht, so dass man inzwischen mehrere Meter Regalwand verbrauchen würde, wollte man sie alle dort aufstellen. Vor einiger Zeit habe ich an anderer Stelle schon einmal darüber berichtet, wie ich mir selber einen Koffer für alle Karten zurechtgebastelt habe. Heute soll es hier um einen weiteren Vertreter dieser Kategorie gehen, bei dem allerdings alles noch viel schlimmer ist: Arkham Horror – Das Kartenspiel.

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Arkham Horror – Das Kartenspiel

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Arkham Horror – Das Kartenspiel / Foto: Spieltroll

An Cthulhu komm ich nicht vorbei. Ich habe früher schon das Rollenspiel immer sehr genossen, wobei es glaub ich am ehesten an der Verbindung von Lovecrafts Mythos mit der Zeit der 20er Jahre zusammenhängt. Das übt eine wahnsinnige (haha) Faszination auf mich aus. Es gab oder gibt ja auch Spiele, die versuchten den Mythos in andere Zeiten zu transportieren, was mir aber irgendwie immer gar nichts gibt. So war ich denn auch schon total von dem damals angekündigten neuen Arkham Horror Kartenspiel gehyped, wie man jetzt neudeutsch sagt. Ich habe dem Hype aber lange standgehalten und mir zunächst einige Meinungen dazu angehört und angelesen. Fast einhellig waren sich ja alle einig das es ein wahrlich großartiges Spiel sei, nur der Preis wurde immer wieder als einer der wenigen Kritikpunkte hervorgehoben, wurde es doch als Living Card Game veröffentlicht. Für all diejenigen die nicht wissen was das ist, sei es hier kurz erklärt, im Gegensatz zu einem normalen Kartenspiel, das man erwirbt und dann den Regeln entsprechend spielt und einem Trading-Card-Game, oder Sammelkartenspiel, bei dem man von Anfang an immer nur einen Teil der Karten hat, mit dem man bereits spielen kann, aber das darauf ausgelegt ist durch Nachkäufe die Sammlung zu vergrößern und zu verbessern, ist das Living Card Game irgendwo in der Mitte anzusiedeln. Man erwirbt ein komplettes spielbares Spiel, aber dieses wird immer wieder durch neues Material erweitert. Eignet sich also in diesem Fall besonders gut um Geschichten zu erzählen. Darum, wie das hier bei Arkham Horror gelungen ist, soll es nun gehen.

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