Nemeton

Nemeton / Foto: Spieltroll

Unter Nemeton versteht man einen heiligen Ort in der alten keltischen Religion. Dabei ist eigentlich egal, ob es sich um einen Schrein, Tempel oder sonstwas handelt. Diese oftmals für Rituale genutzten Plätze nannten die Kelten Nemeta. Im Spiel Nemeton beschäftigen wir uns ein wenig mit der keltischen Mythologie und insbesondere dem Druidentum. Das Spiel ist erst kürzlich über die Spieleschmiede in deutscher Sprache erschienen und macht durch sein schönes Cover einiges her. Im Mittelpunkt des Covers sehen wir einen Monolithen, einen Nemeton, um die es unter anderem in diesem Spiel geht. Das Spiel versprach im Vorfeld ein interessantes Plättchenlegespiel mit vielfältigen Mechaniken zu sein. Also auf zur druidischen Kräutersuche und zum keltischen Treiben im Wald von Nemeton.

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Klassiker – Diplomacy

Wenn es bisher ein Spiel in meiner Klassiker-Rubrik gegeben hat, das den Titel eines Klassikers im eigentlichen Sinn verdient hat, dann ist es Diplomacy. Das Spiel ist zum Zeitpunkt dieser Würdigung bereits 60 Jahre alt und für mich tatsächlich nichts von seiner Faszination verloren, auch wenn ich es seit Jahren nicht gespielt habe. Warum ist das so? Tja, warum ich es nicht gespielt habe ist recht schnell zu beantworten, Diplomacy ist als Spiel am besten in einer vollen Besetzung und dafür benötigt man sieben Spieler. Auf der Schachtel steht zwar 2 bis 7 Spieler, aber alles weniger als fünf, macht leider nur bedingt Spaß, denn das Spiel trägt im Namen ja schon das worum es fast ausschließlich in diesem Spiel geht: Diplomatie. Warum ich es für total faszinierend halte ist auch schnell beantwortet: es ist eines der wenigen Spiele bei dem es keinerlei Glückselemente gibt und das gleichzeitig so genial einfach ist.

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Quadropolis

Quadropolis /Foto: Spieltroll

Wenn es neben Rollenspielen ein weiteres Genre gibt, dass ich als Computerspiel total liebe, dann sind das die Städtebausimulationen. Ob vor Urzeiten Sim City oder heutzutage Cities Skylines, ich versenke dort gerne mal eine Menge Zeit. Seltsamerweise habe ich als Brettspiel noch kein gutes in meiner Sammlung, vielleicht erwarte ich da einfach zuviel. Suburbia gefällt mir auf dem Smartphone ganz gut, ist aber als Brettspiel nur für Unsummen zu bekommen. Das neue Neom sagte mir bisher auch nicht zu und von Cities Skylines erscheint erst im Herbst eine Brettspielversion. Quadropolis von Days of Wonder hat mich bisher immer wegen seiner Altersangabe von 8+ ein wenig abgeschreckt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es meinen Städtebautrieb angemessen befriedigen kann. Aber eigentlich sind Days Of Wonder Spiele immer einen Blick wert und meist fantastisch ausgestattet und anzuschauen.

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Sagrada

Sagrada / Foto: Spieltroll

Die Sagrada Familia in Barcelona ist bis heute im Bau. Seit 1882 werkeln diverse Bauarbeiter, Handwerker und Künstler daran, die von Antonio Gaudi entworfene Kirche fertigzustellen. Dies soll 2026 zum einhundertsten Todestag von Gaudi tatsächlich passieren. Wenn wir es nicht versauen, denn hier kommen wir als Kunsthandwerker in Sagrada ins Spiel. Was sofort auffällt ist diese unglaublich farbige Kirchenfensteroptik der Spieleschachtel, die uns schon durch das Äußere auf das Thema des Spiels hindeutet. Aber auch nach dem Auspacken und dem Spielaufbau wird uns recht schnell klar, dass man sich hier wirklich Gedanken gemacht hat, die Optik eines Spiels mit seinem Thema und dem Mechanismus in eine gelungene Form zu bringen. mir sind in den letzten Jahren auch nicht viele Spiele untergekommen in denen das so gut gelungen ist.

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Carpe Diem

Carpe Diem / Foto: Spieltroll

Nach einer kleinen Pfingstpause geht es diese Woche wieder los. Den Anfang soll Carpe Diem aus dem Ravensburger/Alea-Verlag machen. In der Vergangenheit haben sowohl Stefan Feld, als auch die Alea-Sparte aus dem Ravensburger Verlag für einige gute Spiele gesorgt, manche sind sogar zu weltweiten Klassikern geworden. Mit den Burgen von Burgund haben die beiden auch früher schon ein Spiel zusammen veröffentlicht. In diesem Jahr sorgen sie mit Carpe Diem erneut für Furore, allerdings eher im negativen Sinn. Wir haben es hier nämlich mit einem recht zwiespältigen „Produkt“ zu tun. Ich sage bewusst Produkt, weil es hier nicht nur um das Spiel an sich gehen wird, sondern um das gesamte Paket. Carpe Diem hat es inzwischen sogar auf die Nominierungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2019 geschafft, was die Kontroverse nur noch auf ein weiteres Level hievt. Aber fangen wir wie immer Vorne an!

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Splendor

Splendor / Foto: Spieltroll

Heute mal ein etwas älteres Spiel, das es seit kurzem in einem neuen Gewnd wieder zu kaufen gibt. Splendor sorgte 2014 für einigen Wirbel in der Spieleszene, denn es brachte einen neuen Verlag mit einem Paukenschlag auf die Landkarte der Spieleszene. Die Rede ist von den Space Cowboys aus Frankreich, die sich erst 2013 gegründet hatten. Splendor bekam auf Anhieb eine Nominierung für das Spiel des Jahres 2014. Von nun an horchte man auf, wenn der französische Verlag ein neues Spiel auf den Markt brachte. So wie das Bild links, sieht die neue Verpackung aus und verrät niemandem auf den ersten Blick mehr das Thema dieses Spiels, indem es eigentlich um die Produktion, den Erwerb und Verkauf von Edelsteinen geht. Aber das Thema von Splendor war noch nie besonders stark, dafür ist das einfache Spielprinzip umso genialer und findet in dieser neuen Verpackung seine Neuauflage.

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Bunny Kingdom

Bunny Kingdom / Foto: Spieltroll

Richard Garfield ist nicht gerade ein Spieldesigner der sich durch einen hohen Output an Spielen auszeichnet. Aber dafür kommen immer mal wieder echte Perlen von ihm in den Handel. 2017 veröffentlichte er bei Iello, Bunny Kingdom, das zunächst einmal durch das Hasenthema und die Optik des Illustrators Paul Mafayon, Aufsehen erregte. Hinter der durchaus sehr niedlichen Fassade verbirgt sich allerdings ein gar nicht mal so niedliches Machtsspiel, um die Vorherrschaft im Hasenkönigreich. Bunny Kingdom bedient sich dabei eines einfachen Drafting-Mechanismusses, der aber zu weitreichenden Entscheidungen führen kann und macht das Spiel zu einer gar nicht mal so einfach zu lösenden Aufgabe. Also ein Spiel für erfahrene Spieler?

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Adventure Island

Es klang auch im Vorfeld einfach zu gut, als das es wahr sein konnte. Adventure Island sollte eine bezahlbare, nicht so komplexe und nicht so umfangreiche Version von 7th Continent sein. Das war wohl etwas zu hoch gegriffen. 7th Continent würde ich gerne mal ausprobieren, leider sind mir die Preise für das Spiel viel zu hoch, so dass ich mir dazu wohl keine Meinung bilden kann. Adventure Island ist ebenso ein storygetriebenes Survival-Spiel auf Kennerniveau, zumindest verspricht uns das die Verpackung. Ich war wirklich sehr gespannt auf Adventure Island und habe mir ein wenig Zeit gelassen, um dem anfänglichen kleinen Hype zu entgehen. Nun bin ich aber soweit meinen Senf zum Spiel von Michael Palm und Lukas Zach abzugeben.

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Dice Hospital

Dice Hospital / Foto: Spieltroll

Die Spieleschmiede der Spiele-Offensive.de hat sich auf die Fahne geschrieben interessante Spiele zu lokalisieren und auf den deutschen Markt zu bringen. Wer möchte kann fast zu jederzeit Spiele fördern underhält sie dann direkt zum Erscheinungstermin. Quasi Kickstarter auf deutsch. In den vergangenen Jahren wurden so schon viele interessante Spiele auf deutsch herausgebracht, die es wahrscheinlich sonst nicht gegeben hätte. Dice Hospital ist eines dieser Spiele. Im Original von Alley Cat Games wurde es hierzulande vom Kobold Spieleverlag herausgegeben und über die Spieleschmiede finanziert. Ein Familienspiel bei dem wir über einen Workerplacement-Mechanismus unsere kranken Patientenwürfel kurieren müssen. Der interessanteste Kniff entsteht dadurch, dass wir uns über Krankenhausausbauten erst bessere Möglichkeiten für unsere Arbeiter generieren.

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Pagoda

Heute ist mal wieder Zeit ein bißchen in der Vergangenheit zu wühlen und ein Spiel hervorzuholen, dass bereits fünf Jahre alt ist, aber wie ich finde, leider nicht genug Aufmerksamkeit bekommen hat. Die Rede ist von Pagoda von Arve D. Fühler, erschienen bei Pegasus Spiele. Leider sieht das Spiel mit seinem Schachteldesign irgendwie ein wenig zu bieder aus, um die Aufmerksamkeit zu erregen, die es vom spielerischen eigentlich verdient hätte. Pagoda ist ein reines zwei Personenspiel und gehört meiner Meinung nach zu den besseren Spielen für zwei Spieler. Das ein wenig ernüchternde Äußere macht Pagoda aber durchaus wieder wett, wenn es einmal auf dem Tisch steht und das Spiel schon ein bißchen im Gange ist, dann entfaltet es seine Wirkung und Zuschauer sind schnell fasziniert von der Türmchenstapelei.

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