Was spielst du so? – Mai 2020

Eine neue Kategorie in der ich über die Spiele erzählen werde, die ich im jeweils vergangenen Monat so gespielt habe. Darunter fallen dann ein paar Ersteindrücke von neuen Spielen, bevor sie hier als Review auftauchen, aber auch alte Klassiker, genauso wie Spiele, die sich schon länger in der Sammlung befinden und einfach mal wieder gespielt wurden. Jeweils versehen mit ein paar kurzen Kommentaren. Ich fang einfach mal an…

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#13 Was ist eigentlich? – Legespiel

Diese Woche soll es in der kleinen Lernkategorie für Neulinge im Brettspielhobby, um eine weitere Kategorie Spiel gehen, die sehr häufig vorkommt und einen zentralen Mechanismus aufweist. Die Rede ist vom allseits beliebten Legespiel. Spätestens seit den frühen 2000ern ist das Legespiel wieder in aller Munde, weil zu dieser Zeit das wohl erfolgreichste Legespiel überhaupt auf den Markt kam: Carcassonne. Es ist vielleicht nicht das erste, aber auf jeden Fall das bekannteste in der Brettspielwelt da draußen. Alles andere erfahrt ihr hier.

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#06 Was ist eigentlich? – Gateway Game

Jetzt kommen wir mal langsam in die Kategorie „Fachbegriffe“. Der Begriff, um den es heute gehen soll, dürfte einer der ersten sein, dem an Brettspielen interessierte Menschen als erstes begegnen werden, denn fast überall werden sie in der Brettspielszene so bezeichnet. Die Rede ist vom Gateway Game oder, wie es in Deutschland auch ab und zu mal bezeichnet wird: Türöffner. Was ist damit aber genau gemeint?

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#01 Was ist eigentlich? – Eurogame

Schon vor einiger Zeit wurde an mich herangetragen, dass ich einige Begriffe in meinen Texten benutze, mit denen Menschen, die in der Brettspielerei noch nicht so bewandert sind wie ein passionierter Spieler, nichts anfangen können. Leider benutzen bestimmte Szenen halt unter einander irgendwann Codes und Begriffe mit denen man sich schnell verständigen kann, was es für Neulinge immer erstmal schwierig macht. Außerdem benutze ich vielleicht manche Begriffe auch ein wenig anders als andere Leute die sich mit Brett- und Kartenspielen beschäftigen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen eine Serie von kurzen Begriffserklärungen zu starten in denen ich dann auch ein paar Beispielspiele nenne, die für den erklärten Begriff stehen. Diese Serie soll in unregelmäßigen Abständen erscheinen und als kleine Hilfestellung dienen.

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Spieltrolls Top 100 – Die besten Spiele aller Zeiten (2019)

Ein lang gehegtes Projekt, dass ich unbedingt noch vor der Spiel 2019 in Essen fertigstellen wollte, ist eine Top 100 meiner Lieblingsspiele. Damit ihr wisst, wie ihr meine Meinung einschätzen könnt, wenn ich zu irgendeinem Spiel meinen Senf dazugebe. Ich finde es ist immer wichtig zu sehen, was derjenige, der da von den Spielen spricht eigentlich so gerne spielt. Die Top 100 sollen also so eine Art Leitfaden für die Zukunft werden. In naher Zukunft werde ich sie dann als feste Seite auch oben im Menü verankern, damit man jederzeit auf sie zugreifen kann. Im nächsten Jahr wird sie dann kurz vor Essen erneut aktualisiert und sich so hoffentlich als Abschluss eines Spielejahrgangs für diesen Blog etablieren. Natürlich würden mich eure Meinungen zu diesen Top 100 ebenfalls interessieren. Was mögt ihr überhaupt nicht, was denkt ihr fehlt auf jeden Fall. Ich bitte nur zu bedenken, dass es eine subjektive Liste ist und ich alle Spiele in dieser Liste natürlich gespielt habe. Man kann .leider nicht alle Spiele kennen und ausprobieren. Fangen wir einfach an:

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Spielejahrgang 2000 – Spielend ins neue Jahrtausend

Nachdem alle Welt die nichteingetretende Apokalypse zum Jahrtausendwechsel verdaut hatte und die Panik vor den Computern sich wieder legte, ging die Spielewelt ihren Gang einfach weiter. Es erschienen weiterhin jede Menge neue Eurogames und es hatte den Anschein das alle Welt auf das neue „Siedler von Catan“ wartete, das einen weltweiten Megaerfolg bringen sollte. Das sollten sie zur Spiel 2000 dann tatsächlich auch bekommen, aber so richtig durchstarten tat es dann erst ein Jahr später: Carcassonne. Ansonsten kamen in diesem Jahr viele erwähnenswerte Spiele heraus, aber kein richtiger Überflieger. Also allen Anschein nach ein langweiliger Spielejahrgang? Nein, denn einige der erwähnenswerten Spiele dürften bis heute bei einigen Spielern auch noch auf den Tisch kommen.

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Klassiker – Carcassonne

Heute soll es hier um einen weiteren Klassiker der Spielegeschichte gehen, der es geschafft hat bin in kürzester Zeit zu einem Millionenseller zu werden: Carcassonne. Benannt nach einer nicht einmal 50000 Einwohner zählenden Stadt in Südfrankreich, die aufgrund ihres Festungswahrzeichens auf einem Hügel zum Unesco Weltkulturerbe gehört, beginnt es im Jahr 2000 seinen Siegeszug durch die Spielerherzen. Der kleine Verlag Hans im Glück, der zu dieser Zeit allerdings sehr erfolgreich ist, veröffentlicht Carcassonne im Oktober noch zur Spielemesse in Essen und räumt im folgenden Jahr nahezu alle Spielepreise ab, die man gewinnen kann. Hans im Glück beweisen somit ihr besonderes Händchen für gute Spielideen. Der Autor Klaus-Jürgen Wrede ist seinerzeit gar nicht so von dem Spiel überzeugt, hat aber im nachhinein betrachtet eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten entwickelt. Carcassonne war sein Erstlingswerk. Keine seiner Spielideen vorher fand einen Verlag und dann gelang ihm gleich der große Wurf.

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Erweiterungen – Ärgernis oder Erfüllung

Heutzutage kaufst du dir ein neues Spiel und spätestens in einem Jahr gibt es eine Erweiterung dafür. Erweiterungen müssen ja nichts Schlechtes sein, aber es gibt inzwischen so manche Spieleserie, die es wirklich übertreibt. Früher war das irgendwie nicht so. Damals hast du dir ein neues Brettspiel gekauft, es gespielt und dann in dein Regal gestellt. Später hast du es zum erneuten Spielen wiedervorgeholt und es war gut so wie es ist. Dann kam Catan und eröffnete der Spielewelt was alles möglich war. Spiele wurden plötzlich modular und erweiterbar. Die Spieleerfinder konnten Ideen auslagern und nach Veröffentlichung an ihren Spielen weiterentwickeln. Die Verlage sahen, wie man Spiele weitervermarkten kann und einige bekamen regelrecht Dollarzeichen in den Augen. Bei all dem muss man kritisch hinterfragen, ob Erweiterungen für den Spieler die Erfüllung seiner Spielerträume sind, da sie seinen Lieblingsspielen immer wieder neue Aspekte hinzufügen, oder ob sie auch zum Ärgernis werden können, da sie Spiele in uncoole Versionen ihrerselbst verwandeln.

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Spieleabend #2

Nachdem ich positiv vom ersten Spieleabend mit dieser neuen Gruppe zurückkahm, wie ich ja schon hier berichtete, galt es natürlich auch für das zweite Mal die richtige Spielauswahl zu treffen. Wieder überlegte ich tagelang was man wohl diesmal mitnehmen könnte. Ich hatte ja schon einges an Informationen über unsere Gastgeber aus dem ersten privaten Treffen herausziehen können: superkomplizierte und eher langatmige Spiele sind wahrscheinlich nicht das Richtige, mehr Abwechslung ist gefragt. An kooperative Spiele wollte ich mich auch noch nicht heranwagen, denn Sohnemann machte mir eher den Eindruck als ob ihm solche Spielkonzepte völlig fremd wären. Meine Frau machte den Vorschlag das wir uns erstmal durch ein paar Spiele des Jahres durchspielen sollten, da kann man nicht viel falsch machen. Stimmt, es gibt genug Spiele des Jahres die bestens für eine solche Runde geeignet sind, es gibt aber auch einige die ich echt nicht ausstehen kann, aber dazu an anderer Stelle später irgendwann mal mehr.

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