The Castles of Burgundy (Jubiläumsedition)

The Castles of Burgundy /
Foto: Spieltroll

Im März 2019 feierte die Marke Alea, die unter dem Ravensburger Spieleverlag ihre Spiele veröffentlicht, ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass veröffentlichte man damals eine neue Version von Vegas mit dem Titel Las Vegas Royale. Eine optisch aufgebohrte Version mit vielen Erweiterungen direkt in einer Box erhältlich. Eine Ankündigung folgte, dass Alea das auch mit weiteren Titeln vorhaben würde. Es schien ein wenig so, als hätte man sich die Kritik die Ende 2018 an der Optik und der Ausstattung ihres aktuellen Titels Carpe Diem sie ein wenig aufgerüttelt. Alea machen seit ihrem Bestehen mechanisch tolle und ansprechende Spiele, aber inzwischen sind sie in punkto Optik und Ausstattung ein wenig altbacken unterwegs. Nach der Ankündigung kam dann zur Messe im Oktober Teil 2 der Jubiläumseditionen und Die Burgen von Burgund sind als The Castles of Burgundy in einem neuen Gewand erschienen. Lange Jahre habe ich es nicht gespielt, bis es mich im letzten Frühjahr noch vor der neuen Version erwischte und ich eines der besten Brettspiele überhaupt kennenlernen durfte. Diese Review gilt aber natürlich der neuen Version die mit einigen Erweiterungen daher kommt.

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Was spielst du so? – August 2020

Hallo Freunde! Aus dem Urlaub und langsam auch ein wenig entpannt meldet sich der Spieltroll zurück. An Urlaub kann man sich durchaus gewöhnen und jetzt würde ich auch noch ein bis zwei Wochen so weitermachen wollen, bevor es wieder losgeht, aber nix ist! Ab Morgen geht es wieder los, denn der Rubel muss rollen. Man will ja auch in Zukunft noch coole Spiele jaufen können. Der Urlaub war dringend nötig und wurde bei uns nicht nur zur Entspannung, sondern auch zum Spielen genutzt. Insgesamt kamen im gesamten August 30 unterschiedliche Spiele auf den Tisch, also tatsächlich fast eines an jedem Tag. Was genau und was demnächst verschriftlich wird und welche Ersteindrücke wir gewonnen haben erfahrt ihr hier…

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Was spielst du so? – Juli 2020

Oh man, es wird definitiv Zeit für Urlaub. Die Arbeit frisst einen manchmal auf. momentan fällt es mir wahnsinnig schwer mich noch zu motivieren. Ich sehne jedes Wochenende mit Freizeit herbei. Urlaub ist aber nicht mehr allzu lang hin und ich bereite gerade eine Menge vor, damit der Betrieb hier einigermaßen weiterläuft, während ich mich mal entspanne und ganz viel mit der Familie spiele. In dieser immer noch sehr neuen Kategorie möchte ich einen kleinen Einblick geben, was bei uns so auf den Tisch kommt und mit welchen Spielen ich mich beschäftige. Kurz, hier könnt ihr Ersteindrücke erfahren und schon mal erahnen, worüber ich in den nächsten Monaten schreiben werde. Fühlt euch frei zu kommentieren und Tipps zu geben, was man mal ausprobieren sollte. Diesen Monat kamen insgesamt nur 16 unterschiedliche Spiele auf den Tisch.

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#13 Was ist eigentlich? – Legespiel

Diese Woche soll es in der kleinen Lernkategorie für Neulinge im Brettspielhobby, um eine weitere Kategorie Spiel gehen, die sehr häufig vorkommt und einen zentralen Mechanismus aufweist. Die Rede ist vom allseits beliebten Legespiel. Spätestens seit den frühen 2000ern ist das Legespiel wieder in aller Munde, weil zu dieser Zeit das wohl erfolgreichste Legespiel überhaupt auf den Markt kam: Carcassonne. Es ist vielleicht nicht das erste, aber auf jeden Fall das bekannteste in der Brettspielwelt da draußen. Alles andere erfahrt ihr hier.

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Die Burgen von Burgund – Das Würfelspiel

Die Burgen von Burgund -Das Würfelspiel / Foto: Spieltroll

Seit nun mehr als über acht Jahren gilt „Die Burgen von Burgund“ als eines der besten Brettspiele überhaupt. Stefan Feld hat ein fantastisches Meisterwerk im sehr umkämpften Feld der Eurogames geschaffen. Die Burgen von Burgund verstrickt geschicktes Plättchenlegen mit Würfelwürfen und einer Prise Set Collection zu einem einmaligen Spielerlebnis, bei dem jeder Spieler auf seinem eigenen Tableau plant. Seit einigen Jahren versucht Alea mit weiteren Spielen bestehende Marken weiter zu melken. Meistens bringen sie Karten- oder Würfelspielversionen von Spielen heraus, die sich als beliebt und erfolgreich herausgestellt haben. Die Beispiele sind zahlreich. Auch zu den Burgen von Burgund gab es im Jahr 2016 bereits eine Kartenspielversion und die vorliegende Würfelvariante stammt aus dem Jahr 2017. Für diese Version ist nicht nur Stefan Feld allein verantwortlich, als zweiter Designer steht noch Christoph Toussaint mit auf der Packung, der mir allerdings völlig unbekannt ist.

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Spielejahrgang 2011 – Wunder in Schubladen

Nach 1988 mach ich mal wieder einen Sprung in die neuere Zeit der Spielehistorie und möchte das Jahr 2011 beleuchten. Insgesamt ein durchaus gutes Jahr mit einigen Spieleklassikern, die bis heute jede Menge Fans haben. Erwähnenswert für das Jahr 2011 ist auf jeden Fall die neue Kategorie bei der Spiel des Jahres Verleihung, denn es wurde zum ersten Mal das Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet und da komm ich dann zum Titel dieses Artikels. Damit erhöht der Spiel des Jahres e.V. die Anzahl der Schubladen auf drei, in die ein Spiel gesteckt werden kann. Meiner Meinung wird der e.V. damit der wachsenden Anzahl Spiele und Spieler gerecht, die sich nicht mit den anderen Kategorien erfassen lassen. Ich finde sogar, dass sie noch einen weiteren Preis für die Expertenspiele vergeben sollten, denn der Anteil dieser Spiele wächst auch stetig. Aber darüber lässt sich bestimmt vortrefflich diskutieren.

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