Aventuria – Rad des Lebens Erweiterung

Aventuria – Rad des Lebens
Erweiterung

Aventuria gehört für mich in der Brettspielwelt zu den unentdeckten Perlen. Ein Spiel das mir immer wieder Spaß macht und mich meine Vergangenheit als Pen&Paper-Rollenspieler wieder in Erinnerung ruft. Ich mochte das Schwarze Auge immer und habe einst sehr viel Zeit damit verbracht. Das Abenteuerkartenspiel schließt die Lücke zwischen den vergangenen Rollenspielzeiten und der Brettspielwelt nahezu perfekt. Wir spielen gerne zu zweit das ein oder andere Abenteuer durch. Das Grundspiel selbst reicht dann nach einer kurzen Zeit einfach nicht mehr aus und man will mehr. Inzwischen gibt es einige Erweiterungen, die einem mehr Abenteuer und neue Spielelemente bieten. Ein paar Erweiterungen habe ich in den letzten Monaten auch hier im Blog bereits besprochen. Das Rad des Lebens ist nun aber eine ganz andere Erweiterung, denn sie bietet fast keinen neuen Inhalt, sondern liefert „nur“ eine Verbesserung für die „Bedienung“ des Spiels.

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Aventuria – Heldenreigen Erweiterung

Aventuria – Heldenreigen Erweiterung / Foto:
Spieltroll

Bei einem Spiel, indem es darum geht Abenteuer mit einem Helden zu erleben ist, sofern es gut ist und Spaß macht, das wichtigste, dass man genug Abentuer oder Szenarien hat, die man spielen kann. Aventuria gefiel mir und meiner Frau rein spielerisch sehr gut, nur leider waren wir mit der Grundbox viel zu schnell durch. Sind alle Abenteuer gespielt verlangt es nach Nachschub, denn man kann die vorhandenen Abenteuer zwar erneut spielen, aber die Geschichte nimmt einen ähnlichen Verlauf und man kennt sie halt schon. Lediglich die Kämpfe gestalten sich anders. Deshalb ist es für uns wichtig, dass es Nachschub gibt. Aventuria ist inzwischen schon seit 2016 auf dem Markt und seitdem sind einige Erweiterungen erschienen. Heldenreigen ist eine reine Abentuererweiterung, soll heißen hier bekommen wir ganz viel neues Spielfutter.

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#28 Was ist eigentlich? – Kampagnenspiel

Diese Woche kommen wir zu den Spielen, in denen es darum geht, neben dem Spiel an sich auch noch eine Geschichte zu vermitteln – zumindest meistens. Ich rede von Kampagnenspielen. Soviele wie man meinen möchte gibt es in der Welt der Brettspiele eigentlich gar nicht, oder vielleicht sind sie einfach nur nicht so super populär? Einige tarnen sich vielleicht auch nur unter dem Deckmantel des Legacystempels. Aufgrund meiner Rollenspielvergangenheit stehe ich ganz besonders auf Spiele die mir Geschichten wirklich erzählen wollen. Deshalb mag ich Kampagenspiele wahrscheinlich so sehr.

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Aventuria – Das Steinerne Schiff Erweiterung

Aventuria – Das Steinerne Schiff Erweiterung
/Foto: Spieltroll

Nachdem wir Ende des letzten Jahres endlich eine Kopie von Aventuria ergattern konnten und recht schnell ziemlich begeistert waren, haben wir uns entschieden in diesem Jahr ein paar Erweiterungen zu erwerben. Da Aventuria inzwischen schon seit vier Jahren existiert, sind in den folgenden Jahren natürlich auch schon ein paar Erweiterungen erschienen, was ja auch bei einem storybasierendem Spiel so sein sollte, man will ja nicht immer die gleichen Abenteuer erleben. Wald ohne Wiederkehr und das Schiff der Verlorenen Seelen waren die ersten Erweiterungsabenteuer, die auch im Rollenspiel von Das Schwarze Auge zu den ersten Veröffentlichungen gehörten. Jetzt Jahre später sind beide Abenteuer zusammen in dieser Das Steinerne Schiff-Box mit weiterem Material erhältlich.

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Nah und Fern

Nah und Fern / Foto: Spieltroll

Ryan Laukat ist für mich ein recht faszinieredner Spieldesigner. Seine Kunst als Illustrator verfolge ich nun schon eine ganze Zeit und finde sie märchenhaft schön. Seit ein paar Jahre bringt der Illustrator nun schon seine eigenen Spielideen in seinem eigenen Verlag auf den Markt und von vielen seiner Spiele sind die meisten Menschen recht begeistert. Im letzten Jahr kam sein neues Spiel Roam zu uns nach hause und meine Frau und ich hatten uns sofort in das kleine Meisterwerk verliebt. Für mich stand seit dem fest, dass ich eines seiner großen Spiele unbedingt ausprobieren muss, um selbst zu erfahren, ob sie so gut sind, wie viele behaupten. Laukat erzählt Geschichten in seinen Spielen, was ja nichts besonderes ist, das tun immerhin ziemlich viele andere Autoren auch, aber in seinen Spielen sollen sich neben den Geschichten auch gute Mechaniken verbergen, die seine Spiele zu besonderen Erlebnissen werden lasse. Nun, Zeit das festzustellen. Nah und Fern gilt als sein bestes Spiel bisher.

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Aventuria

Aventuria / Foto: Spieltroll

Ein bißchen Nostalgie schwingt immer mit, wenn ich Aventuria aus dem Schrank hole. In den 80er Jahren war Das Schwarze Auge der heiße Scheiß, wie man so schön sagt. Rollenspiele waren total angesagt und nachdem in den USA ein Spiel namens Dungeons & Dragons einige Erfolge verbuchen konnte machten sich ein paar Deutsche auf ein eigenes System in einer eigenen Welt zu erschaffen. Der Kontinent Aventurien war geboren und fasziniert bis heute eine große Spielerschaft. Das Schwarze Augen begleitet mich nun schon mein ganzes Leben, immer mal wieder stärker und schwächer, aber ich mag es immer mal wieder in den Büchern herumzustöbern und in Kindheits- und Jugenderinnerungen zu schwelgen. Man hat man viel Zeit damit verbracht. Brettspiele die sich mit dem Schwarzen Auge beschäftigten waren in der Vergangenheit gerne mal unterirdisch. Vor einigen Jahren wurde ich aber auf Aventuria aufmerksam, ein Spiel von dem es immer heisst, wenn es eine größere Verbreitung hätte, würden es auch mehr Leute spielen. Ein Geheimtipp also! Wird Zeit es zu reviewen…

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Harry Potter Hogwarts Battle

Harry Potter Hogwarts Battle / Foto: Spieltroll

Packt die Zauberstäbe ein und schnürrt eure Quidditsch-Klamotten, der Hogwarts Express wartet auf Gleis Neundreiviertel. Kommt mit in die wunderbare Welt des Harry Potter und seiner Schulkameraden. Ich mag kooperative Spiele und ich mag Deck Builder. All die Jahre, in denen ich nicht so wahnsinnig viel gespielt habe, hielt meine Frau und mich Dominion bei der Stange. Harry Potter Hogwarts Battle verbindet diese beiden Spielkonzepte miteinander und schickt uns in sieben Abschnitten auf eine Reise durch die sieben Schuljahre in Hogwarts, die der geneigte Konsument aus Buch und Film bereits kennt. Dabei sind sämtliche Karten mit Bildern aus den Filmen versehen worden und der Spielekarton ist gestaltet wie ein Koffer mit dem man zu seinem Schuljahr aufbricht.

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Arkham Horror – Das Kartenspiel

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Arkham Horror – Das Kartenspiel / Foto: Spieltroll

An Cthulhu komm ich nicht vorbei. Ich habe früher schon das Rollenspiel immer sehr genossen, wobei es glaub ich am ehesten an der Verbindung von Lovecrafts Mythos mit der Zeit der 20er Jahre zusammenhängt. Das übt eine wahnsinnige (haha) Faszination auf mich aus. Es gab oder gibt ja auch Spiele, die versuchten den Mythos in andere Zeiten zu transportieren, was mir aber irgendwie immer gar nichts gibt. So war ich denn auch schon total von dem damals angekündigten neuen Arkham Horror Kartenspiel gehyped, wie man jetzt neudeutsch sagt. Ich habe dem Hype aber lange standgehalten und mir zunächst einige Meinungen dazu angehört und angelesen. Fast einhellig waren sich ja alle einig das es ein wahrlich großartiges Spiel sei, nur der Preis wurde immer wieder als einer der wenigen Kritikpunkte hervorgehoben, wurde es doch als Living Card Game veröffentlicht. Für all diejenigen die nicht wissen was das ist, sei es hier kurz erklärt, im Gegensatz zu einem normalen Kartenspiel, das man erwirbt und dann den Regeln entsprechend spielt und einem Trading-Card-Game, oder Sammelkartenspiel, bei dem man von Anfang an immer nur einen Teil der Karten hat, mit dem man bereits spielen kann, aber das darauf ausgelegt ist durch Nachkäufe die Sammlung zu vergrößern und zu verbessern, ist das Living Card Game irgendwo in der Mitte anzusiedeln. Man erwirbt ein komplettes spielbares Spiel, aber dieses wird immer wieder durch neues Material erweitert. Eignet sich also in diesem Fall besonders gut um Geschichten zu erzählen. Darum, wie das hier bei Arkham Horror gelungen ist, soll es nun gehen.

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