Fields of Green Erweiterung – Noch Grüner

Fields of Green Erweiterung – Noch Grüner / Foto: Spieltroll

Diese Erweiterung ist ursprünglich gar keine echte, denn bei Noch Grüner handelt es sich eigentlich um eine Ansammlung von Kickstarter Promo-Karten und Mini-Erweiterungen der Kampagne. Diese wurden später dann aber auch über die Spieleschmiede und Artipia Games als Erweiterung verkauft. Fields of Green ist an sich schon ein sehr gelungenes Spiel und braucht eigentlich gar keine Erweiterungen, aber ich war schon gespannt, was sich Vangelis Bagiartakis da für die Kickstarterkampagne noch so ausgedacht hat und habe sie mir für eines meiner aktuellen Lieblingsspiele doch zugelegt. Mal sehen ob sich das lohnt, oder ob man dann doch darauf verzichten kann.

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Res Arcana

Res Arcana / Foto: Spieltroll

Langweiliger und generischer könnte die Prämisse eines neuen Spieles kaum sein, als es die vom neuen Tom Lehmann Spiel, Res Arcana, ist. Duelle zwischen unterschiedlich begabten Magieren, die Ressourcen benutzen um ihre Magie zu wirken. Ja, schon wieder! Magic, Ashes usw. lassen recht schön Grüßen. Aber, Tom Lehmann der Autor von Race for the Galaxy ist ein Name der in der Spielebranche aufhorchen lässt und deshalb sollte man vielleicht mal einen Blick riskieren. Eigentlich weiss der gute Mann nämlich was er tut und wenn ein Titel trotz des generischen Looks und der schon gefühlt tausend mal gehörten Prämisse in den Handel schafft, muss ja vielleicht doch mehr dahinterstecken. Deshalb war ich sehr gespannt, was mich da bei Res Arcana erwartet.

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Escape Tales – The Awakening

Escape Tales – The Awakening / Foto: Spieltroll

Der Markt für die sogenannten Escape Room Spiele ist derzeit ziemlich gesättigt. Es gibt ein paar Platzhirschen, die sich durch regelmäßige Fortsetzungen immer wieder zurück ins Gedächtnis rufen und den Markt dominieren. Für neue Ideen ist es da relativ schwierig Fuss zu fassen. Dennoch gibt es immer wieder reichlich neue Spiele, die versuchen in diesem Genre zu bestehen. KOSMOS hat mit der Exit-Serie einen der großen Titel dieses Genres in ihren Reihen, geben aber neuen Titeln auch gerne eine Chance. Escape Tales – The Awakening von Jakub Caban, Matt Dembek und Bartosz Idzikowski ist eines dieser neuen Spiele und erschien 2018. Der Ansatz dieser Spielidee ist etwas anders, denn es geht nicht nur darum, aus einem Raum zu entkommen, sondern auch noch eine Geschichte dabei zu erleben. Die Spieler werden in eine Story hineingezogen und versuchen durch das lösen von Rätseln in der Story voranzukommen. Hier in die Situation eines Vaters der versuchen will seine Tochter aus dem Koma zu holen.

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Codenames Duett

Codenames Duett / Foto: Spieltroll

Codenames kam 2015 auf den Markt und war für den tschechischen Spieleerfinder Vladaa Chvátil, der in der Spieleszene eine durchaus bekannte Person ist, der größte Erfolg bisher. 2016 erhielt es den begehrten Titel des Spiel des Jahres und verkaufte sich wie geschnitten Brot. Es war das am meisten ausgezeichnete Spiel dieses Jahrgangs und konnte viele Fans finden. Bei mir wollte es trotzdem nicht so richtig zünden. Woran das genau liegt, kann ich gar nicht mal so genau sagen. Vielleicht liegt es daran, dass es eigentlich ein Partyspiel ist und mit mehr Spielern gespielt werden sollte. Inzwischen gibt es Codenames in verschiedensten Versionen und zu vielen Franchises, da sich das Spielprinzip auf alles anwenden läßt. Man kann die Begriffe einfach durch irgendeine Thematik ersetzen und schon ist eine neue Version geboren. 2017 erschien dann mit Codenames Duett eine auf zwei Spieler ausgelegte Version, die ich in den letzten Wochen vermehrt gespielt habe und auch dazu hier meinen Senf abgeben möchte.

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Fields of Green

Fields Of Green / Foto: Spieltroll

„Auf ins Grüne!“ steht unter dem Titel auf der Schachtel und das ist natürlich nicht ganz ernst zu nehmen, denn zum einen ist das Leben auf einem Bauernhof nicht unbedingt Urlaub und alles grün ist da natürlich auch nicht. Wer sich aber gern spielerisch mit Bauernhöfen beschäftigen möchte ohne mit kleinen Tierfigürchen und Treckern auf dem Fußboden rumzukriechen, der sollte mal einen Blick in Fields of Green von Vangelis Bagiartakis erschienen bei Artipia Games werfen. Hier wird nämlich das Thema Bauernhof, wie ich finde, ziemlich anständig abgearbeitet. Es geht darum Felder anzulegen, Tiere zu versorgen, Gebäude zu bauen und seinen Hof zu einem erfolgreichen Unternehmen zu entwickeln. Ein trockenes Wirtschaftsspiel darf man aber nicht erwarten, hier geht es eher darum, seine Karten richtig anzuordnen um seine Ziele zu erreichen.

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Hanamikoji

Hanamikoji / Foto: Spieltroll

Hanamikoji setzt sich aus den beiden japanischen Worten Hanami für Blütenschau, was uns zum Beispiel aus der japanischen Kirschblüte und dem Spiel Ohanami geläufig ist und dem Wort koji, dass soviel heißt wie Vertrauen, zusammen. Im übertragenen Sinn sind mit der Blütenschau wohl die Geishas gemeint, um die sich das Spiel dreht und deren Gunst wir erringen wollen, wie es auch auf der Verpackung steht. Aber eigentlich ist Hanamikoji nur eine Straße in Kyoto die ein Synonym für den Rotlichbezirk der Stadt ist und das ist auch auf dem Cover des Spiels so zu erkennen. Hanamikoji ist mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen worden. Es gehört ebenfalls zu den Spielen des Emperor S4 Verlages aus Asien, der für einige sehr schöne Spiele verantwortlich ist und in den letzten Jahren diese auch versucht am europäischen Markt unterzubringen. Ursprünglich stammt Hanamikoji schon aus dem Jahr 2013 und wurde 2017 von KOSMOS in Deutschland in der vorliegenden Form veröffentlicht. Ein reines Zwei-Personen Kartenspiel, dass mit relativ wenig Regeln und Spielmaterial auskommt.

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Jaipur

Jaipur / Foto: Spieltroll

Kamele, Kamele, Kamele und um ein paar andere Waren auch noch gibt es in Jaipur. In diesem Handelsspiel dreht sich alles um das Tauschen, Ein- und Verkaufen von Waren im indischen Jaipur. Sébastien Pauchon, der schweizer Mitbegründer von Ystari und Gameworks ist ja mittlerweile Mitglied der Space Cowboys, die eine neue Version von Jaipur auf den Markt gebracht haben. Deshalb wird es Zeit für mich, hier im Blog, dieses Kleinod einmal zu würdigen. Man kann sich tatsächlich darüber streiten, ob man Jaipur schon als Klassiker einordnen möchte oder nicht, denn es hat wirklich bereits 10 Jahre auf dem Buckel. Allen Menschen, die gerne zu zweit spielen, sei Jaipur schon vorab wärmstens empfohlen, denn bei Jaipur handelt es sich um ein reines 2 Personen-Spiel in dem der Handel mit Warenkarten im Vordergrund steht. Klingt zunächst gar nicht mal so aufregend und eher ein bißchen drög, ist aber ein wirklich schönes Spiel.

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Klassiker – Bohnanza

Heute komme ich mal wieder zu einem Spiel, dass noch aus dem letzten Jahrhundert stammt, einer Zeit, die solange her zu sein scheint, dass manche Spiele schon fast wie Artefakte einer anderen Zivilisation wirken. Einige sind aber nach wie vor taufrisch und erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Die Rede soll heute von Bohnanza sein, einem kleinen Kartenspiel das bereits im Jahr 1997 das Licht der Welt erblickte und der Startschuß der Autorenkarriere eines gewissen Uwe Rosenbergs sein sollte. Bohnanza gehört nach meiner Einschätzung nämlich in diese taufrische, oder sagen wir zeitlose, Kategorie. Am Anfang seiner Karriere zeichnete Uwe Rosenberg sich nämlich zunächst mal für einige sehr gelungene Kartenspiele aus, die die Spieler mit innovativen Mechanismen begeistern konnten. Mama Mia war zum Beispiel einer dieser Vertreter aber zu aller erst muss man über Bohnanza sprechen.

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Adventure Games – Die Monochrome AG

Adventure Games – Die Monochrome AG / Foto: Spieltroll

Nach den Erfolgen der Exit Games versucht KOSMOS nun mit einer neuen Spielserie, den Adventure Games, für neue Impulse im Rätselgenre zu sorgen. Mich persönlich sprechen solche Spiele erstmal total an, da ich gerne Rätsel löse und auch Storytellingelemente sehr gerne in Spielen mag (muss an der langjährigen Rollenspieler-Vergangenheit liegen). Außerdem muss ich zugeben, dass mich der Name des Autoren Phil Walker Harding ebenfalls dazu gebracht hat mich mit den Adventure Games zu befassen. Bisher sind zwei Spiele in der Serie erschienen, zum einen „Das Verlies“, das für Spieler ab 12 Jahren gedacht ist und zum anderen „Die Monochrome AG“, die ab 16 sein soll, was für ein etwas erwachseneres Setting sprechen dürfte. Heute soll es hier um „Die Monochrome AG“ gehen. Anders als bei den Exit Games verspricht KOSMOS hier keine Zerstörung des Spielmaterials und einen Wiederspielreiz durch verschiedene Ausgänge der Geschichten.

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Ohanami

Ohanami / Foto: Spieltroll

Rommyartige Spiele, bei denen es darum geht bestimmte Auslagen mit Zahlenwerten zu machen, finde ich in der Regel eher nicht so spannend. Das könnte daran liegen, dass ich früher als Kind mit meiner Mutter und einer Freundin meiner Mutter immer sehr viel Rommy gespielt habe. Heutzutage versuche ich es zu vermeiden. Aber ab und zu kommt von irgendwoher ein Spiel, dass das zugrundeliegende Konzept aufgreift und etwas aufpeppt und neu verpackt. Ohanami gehört irgendwie schon in diese Kategorie, macht aber irgendwie mehr Laune. „Es ist Frühling und in Japan blühen die Kirschbäume. Staunend betrachten und feiern die Menschen diese vergängliche Schönheit. Auf Japanisch heißt das OHANAMI.“, das steht hinten auf der Verpackung und was das Ganze mit dem Rommy zu tun hat, sehen wir gleich.

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