Unlock! – Escape Adventures

Unlock Escape Adventures / Foto: Spieltroll

Meine Frau und ich sind wirklich große Fans der Escape-Spiele und wir rätseln gerne herum, sei es an Logikrätseln oder Kriminalfällen. Die Exit-Reihe von Kosmos hat uns dabei wirklich angefixt und inzwischen drängen ja jede Menge andere Anbieter auf den Markt, die einem auf die ein oder andere Weise versuchen durchs rätseln zu Fesseln. Die Unlock-Reihe von den Space Cowboys gehört dabei mit zu den ältesten Vertretern dieses Genres und macht einiges anders als die Exit-Games. Die Space Cowboys versprechen einem ja schon einmal Qualität und bei ihren Escape Games soll kein Spielmaterial zu Schaden kommen, was sie erheblich von der Kosmos-Konkurrenz abhebt. Außerdem sollen ihre Spiele eher wie ein Abenteuer wirken und weniger wie eine Flucht aus einem begrenzten Schauplatz und was noch viel wichtiger ist, sie bedienen sich des techischen Hilfsmittels einer App. Als drittes Alleinstellungsmerkmal sind in ihren Spielboxen immer gleich drei Fälle/Abenteuer/Escape Rooms auf einmal enthalten, die sich komplett voneinander unterscheiden sollen. Wir waren sehr gespannt.

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Valeria – Schattental Erweiterung

Valeria – Schattental / Foto: Spieltroll

Eines meiner Lieblingsspiele hat eine neue Erweiterung bekommen und da bin ich natürlich mit von der Partie. Schattental heisst die neuste Erweiterung für Valeria – Das Königreich der Karten und nimmt die geniegten Spieler mit in die dunklen Lande von Valeria, wo Werwölfe und Vampire hausen und unseren Dorfbewohnern das Leben schwer machen. Dabei bringt uns diese Erweiterung keinerlei neue Spielkonzepte oder sonstige Neuerungen, lediglich jede Menge neue Monster, Gebiete und Dorfbewohner, um unsere Valeriapartien noch abwechslungsreicher zu gestalten. Das Ganze natürlich wieder wunderbar grafisch umgesetzt von Mihajlo ‚Themico‘ Dimitrievski.

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Krass Kariert

Krass Kariert / Foto: Spieltroll

Wer glaubte, dass man heutzutage bei den Stichspielen nichts Neues mehr auf den Markt bringen kann, der hat noch nichts von Krass Kariert gehört, gesehen oder gelesen. Katja Stremmels Erstlingswerk erschienen bei AMIGO kommt dabei so wahnsinnig bieder daher, dass man es fast übersehen könnte. Es sieht irgendwie so gar nicht besonders aus, aber man sollte sich nicht täuschen lassen, denn Krass Kariert ist überhaupt nicht bieder, sondern bietet tatsächlich in diesem doch zugegebenermaßen recht ausgelutschten Genre der Stichspiele genug Neues, um sich aus der Masse zu erheben. Natürlich ist es dabei nichts Abendfüllendes oder besonders Komplexes. Nein, es ist ein Kleinod unter den Familienspielen, die man gerne mal im Urlaub mit den Kindern spielen kann, oder um mit Freunden einen netten Spieleabend zu eröffnen.

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Klassiker – Dominion

Dominion / Foto: Spieltroll

In meiner kleinen Reihe der Klassiker der Spielegeschichte soll es heute um einen noch recht neuen Vertreter gehen. Dominion ist sozusagen ein moderner Klassiker, denn die Originalausgabe auf Englisch ist erst im Jahr 2008 erschienen und die deutsche Version feiert in diesem Jahr ihren 10-jährigen Geburtstag. In dieser Kategorie stelle ich Spiele vor, beziehungsweise schreibe meine Meinung zu Spielen auf, von denen ich denke, dass sie ein jeder einmal ausprobiert haben sollte, oder solche, die für bestimmte Genres etwas ganz besonderes darstellen. Dominion punktet hier gleich in beiden Kategorien, denn ich bin der Meinung, wer dieses Meisterwerk von Donald X. Vaccarino noch nie gespielt hat, sollte definitiv etwas nachholen und Dominion brachte eine neue Spielmechnik, das Deck-Building, massentauglich auf den Spielemarkt, die heute gar nicht mehr wegzudenken ist. Es hat also auch Spielhistorisch eine gewisse Relevanz.

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Illusion

Illusion / Foto: Spieltroll

Der Spieleautor des letzten Jahres dürfte ohne Zweifel Wolfgang Warsch gewesen sein. Bis zur Nürnberger Spielwarenmesse des Jahres 2018, hatte er gerade mal zwei Spiele bei Verlagen untergebracht und diese hatten gelinde gesagt nicht den größten Erfolg. 2018 änderte sich das aber schlagartig, denn er schaffte das Kunststück mit drei Spielen für die begehrten Spiele des Jahres Preise nominiert zu sein und gewann in der Kennerspiel-Kategorie, wo er mit Die Quacksalber von Quedlinburg und Ganz Schön Clever nominiert war. The Mind war in der Familienspiel-Kategorie nominiert, konnte den Titel aber nicht gewinnen. Ein viertes Spiel, das zeitgleich erschien, konnte ebenso viele Fans gewinnen und ist heute auch recht bekannt. Es handelt sich um Illusion, das wahrscheinlich nicht nominiert wurde, da es ein bekanntes Spielprinzip in einem neuen Gewand präsentiert und deshalb wohl als nicht so innovativ gelten dürfte. Illusion, dass beim Nürnberger Spielkartenverlag erschienen ist, gehört aber in die Kategorie Spiel, die man immer mal Zwischendurch spielen und die man jedem in unter fünf Minuten beibringen kann.

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Ex Libris

Ex Libris / Foto: Spieltroll

Vor der Spiel 2018 war Ex Libris mein meist erwartetes Spiel und ich hatte sehr gehofft es in Essen mitnehmen zu können, aber leider kam es anders. Der Schwerkraft-Verlag, der dieses Jahr wirklich enorm viele sehr gute Veröffentlichungen in deutscher Sprache realisieren konnte, gab vorher bekannt, dass Ex Libris leider nicht zur Messe eintreffen würde und so war ich schon ein bißchen traurig, denn es vergingen noch weitere fünf Wochen, bis ich es in Händen hielt. Mit Ex Libris hat sich der Schweerkraft-Verlag auch ein sehr ambitioniertes Spiel zum übersetzen ins Haus geholt, denn in Ex Libris geht es um Bibliotheken und über fünfhundert Buchtitel auf den Karten müssen irgendwie ins deutsche gebracht werden und dabei müssen die Bücher auch noch in alphabetischer Reihenfolge in den Regalkarten stehen. Stell ich mir nicht so leicht vor, auch weil sie ja noch zu bestimmten Kategorien gehören. Aber lest selbst…

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Klassiker – Magic – The Gathering

Das Jahr 2018 neigt sich fast dem Ende zu, da möchte ich noch einen weiteren Klassiker der Spielegeschichte würdigen, an den ich zwischenzeitlich sehr viel meiner Lebenszeit verloren habe. Verloren ist aber definitiv das falsche Wort, denn ich habe die Zeiten, in denen ich Magic gespielt habe, immer als Bereicherung gesehen. Allerdings muss ich sagen, dass es mir damals nicht möglich war, Magic nur so halb und zum Spaß zu spielen. Ich wollte es kontrollieren und durchdringen. Sehr viel Zeit ging für das Analysieren von Decks drauf, für Training, um an Turnieren teil zu nehmen und um Strategien zu erarbeiten und zu erlernen. Aber fangen wir wie immer Vorne an.

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Imperial Settlers – Die Haben Angefangen! Erweiterung

Die neueste Erweiterung für die Imperial Settlers ist eine, die versucht viel mehr Interaktion zwischen den Spielern hervorzurufen. Bei manchen Spiele-Journalisten ist das Spiel ja sogar als Autistenspiel verschrien, weil es angeblich so wenig Interaktionsmöglichkeiten bietet. Das ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, aber wer bitteschön sagt denn, das ein Spiel das haben muß, um gut zu sein? Richtig, ich finde die Imperial Settlers ziemlich genial und zähle es zu meinen Lieblingsspielen. „Die haben angefangen!“ beleuchtet jetzt einen Aspekt des Spiels, den ich nicht so gut finde, das Kämpfen mit den Gegnern. Ich baue lieber mein Reich aus und entwickle eine möglichst gute Strategie, um erfolgreich Punkte für den Sieg zu generieren. Wenn mir mein Gegner dabei etwas zerstört, finde ich das eigentlich nur doof. Aber geben wir der Erweiterung mal eine Chance.

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Harry Potter Hogwarts Battle

Harry Potter Hogwarts Battle / Foto: Spieltroll

Packt die Zauberstäbe ein und schnürrt eure Quidditsch-Klamotten, der Hogwarts Express wartet auf Gleis Neundreiviertel. Kommt mit in die wunderbare Welt des Harry Potter und seiner Schulkameraden. Ich mag kooperative Spiele und ich mag Deck Builder. All die Jahre, in denen ich nicht so wahnsinnig viel gespielt habe, hielt meine Frau und mich Dominion bei der Stange. Harry Potter Hogwarts Battle verbindet diese beiden Spielkonzepte miteinander und schickt uns in sieben Abschnitten auf eine Reise durch die sieben Schuljahre in Hogwarts, die der geneigte Konsument aus Buch und Film bereits kennt. Dabei sind sämtliche Karten mit Bildern aus den Filmen versehen worden und der Spielekarton ist gestaltet wie ein Koffer mit dem man zu seinem Schuljahr aufbricht.

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Paperback

Paperback / Foto: Spieltroll

Heute möchte ich euren Blick auf ein nicht mehr ganz taufrisches aber umso cooleres Spiel lenken. Paperback erschien bereits 2014 bei Tim Fowers Games. Tim Fowers verlegt übrigens Spiele in seinem eigenen Verlag und das sind, wenn man es so sagen kann Kleinode, die man kennen sollte. Grafisch meistens von einem Stil geprägt und wunderschön mit viel Witz umgesetzt. Zwei seiner Spiele, darunter eben das hier rezensierte, gibt es sogar in deutscher Sprache und können direkt bei ihm auf seiner Internetseite www.fowers.games bestellt werden. Paperback verbindet in sich zwei Spielelemente, die man eigentlich nicht miteinander in Verbindung bringt. Zum einen wäre da ein Deckbuilder im Stile von Dominion und zum anderen ein scrabbleähnliches Wortfindungsspiel. Klingt irgendwie seltsam? Ist es aber überhaupt nicht, sondern sogar sehr unterhaltsam, wenn man Spiele mag, in denen es um Wörter geht.

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