Decktective – Blutrote Rosen

Decktective – Blutrote Rosen /
Foto: Spieltroll

Mit Deckscape brachten Abacusspiele eine kleine Exitgame-Variante nach Deutschland die man problemlos überall spielen konnte, weil sie in einer kleinen Kartenspielschachtel unterkam und nur aus einem Kartendeck bestand. Das funktionierte erstaunlich gut und hat inzwischen sieben Teile hervorgebracht. Nun wollen sie auch den Deduktionsmarkt verkleinern und die beiden Autoren Martino Chiacchiera und Silvano Sorrentino nehmen sich diesem Genre in gleicher Weise an. Abacus hatte zuvor schon mit Sherlock versucht diesen Bereich spielerisch abzudecken, allerdings ist das in meinen Augen nicht gelungen. Zu unausgegoren erschien mir die ganze Spielidee, Spaß machte das ganze jedenfalls auf Dauer und mit mehr Spielern nicht. Ich konnte mir zunächst einmal nicht genau vorstellen wie die beiden Autoren hier an die Sache herangehen, aber das kleine Schachtelformat und die Tatsache, dass auf ihr mit einem 3D-Tatort geworben wurde, machte mich sehr neugierig. Natürlich ist die Review spoilerfrei!

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Harry Potter Hogwards Battle – The Monsters Box of Monsters Erweiterung

Harry Potter Hogwarts Battele – The Monsters Box
of Monsters Erweiterung / Foto: Spieltroll

Dieser Artikel dümpelt schon seit einiger Zeit im Backend herum und das hat auch seinen Grund. Inzwischen ist das Grundspiel bei KOSMOS auch auf Deutsch herausgekommen, aber wir haben unsere englische Version behalten, da wir eben auch schon diese Erweiterung seit längerer Zeit besitzen. Harry Potter Hogwarts Battle ist ein Spiel das man mit 2-4 Spielern spielen kann und dessen Schwierigkeitsgrad unserer Erfahrung nach auch je nach Spielerzahl unterschiedlich ist. Wir spielen es oft nur zu zweit und die Partien mit sämtlichem Material fühlen sich zu zweit um ein vielfaches härter an als mit vier Spielern. Mit dieser Box verwandelt man das Spiel zu zweit aber in einen wahren Höllentrip. Das Spiel zu viert hingegen ist anspruchsvoll. Wie immer wird nichts gespoilert, was nicht von vornherein zum Regelset dieser Erweiterung wird.

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Exit – Das Spiel + Puzzle: Der einsame Leuchtturm

Exit – Das Spiel + Puzzle: Der einsame Leuchtturm
/ Foto: Spieltroll

Die Exit-Reihe nimmt kein Ende und noch immer kommen jedes Jahr ein paar weitere Titel heraus. Ich bin beeindruckt dasdem Ehepaar Brand und Ralph Querfurth immer noch was Neues einfällt, um interessante Escape-Games zusammenzustellen. Jetzt gibt es aber tatsächlich mal was ganz neues, denn Exit – Das Spiel wird durch zwei Titel die „Das Spiel“ um „Puzzle“ ergänzen, erweitert. Diese sollte man tunlichst nicht mit den bei Ravensburger erschienenen Exitpuzzeln verwechseln. Damit haben sie nichts gemeinsam. Exit – Das Spiel+Puzzle erweitert das bestehende Konzept um vier kleine Puzzle, die uns wichtige Informationen liefern können oder selbst zum Rätsel werden. Bisher gibt es zwei Teile und der hier vorliegende ist der Fall für die Fortgeschrittenen. Die Schachtel ist dabei ungefähr doppelt so groß wie ein „normales“ Exit-Spiel, kommt aber im Gegensatz zu den Katakomben des Grauens in einem Querformat daher.

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Detective

Detective / Foto: Spieltroll

Allmählig wird es Zeit mal etwas zu Detective zu schreiben. Das Spiel hat mittlerweile schon einiges an Zeit auf der Uhr und ich wollte es eigentlich erst durchspielen, bevor ich eine Rezension dazu schreibe. Bei Spielen, deren erhebliches Erlebnis von Story geprägt ist oder die eine Legacy-Erfahrung bieten, habe ich es mir selbst zur Regel gemacht erst alles zu sehen, bevor ich etwas dazu von mir gebe. Das kann mitunter schon ganz schön dauern, aber bei Detective bin ich mir inzwischen sicher, dass ich es es nicht mehr weiterspielen werde, auch wenn ich noch nicht alles gesehen habe. Trotzdem möchte ich meine bisherige Meinung zu diesem Spiel kundtun, auch wenn sie nicht das ganze Spiel umfasst, denn auch das hat für mich etwas über dieses Spielerlebnis auszusagen. Keine Angst auch hier werde ich nichts zur Story spoilern und mich nur vage zur Handlung äußern.

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Sprawlopolis

Sprawlopolis / Foto: Spieltroll

Im Moment beschäftige ich mich gerne mit dem Genre der Micro-Games. Was ist das denn? Das sind Spiele die durch nur recht wenig Spielmaterial und eigentlich recht simple Mechaniken, ziemlich viel Spiel entwickeln. Vor zig Jahren zeigte Love Letter, was mit wenig Spielmaterial und Mechanik doch möglich ist. Das Spiel wurde zu einem weltweiten Hit. Palm Island, auch wenn es ganz anders gelagert ist, gehört ebenfalls in diese Kategorie. Letztlich war ich ziemlich fasziniert von diesen kleinen Spielen, so dass ich mich mit ein paar weiteren beschäftigt habe. Sprawlopolis von Quined Games, die eine ganze Serie von diesen kleinen Spielen ins Leben gerufen haben ist das nächste Spiel was meine Aufmerksamkeit erregte. Ich mag Stadtaufbauspiele und Sprawlopolis ist tatsächlich ein solches, das es schafft dieses komplexe Genre so weit herunterzubrechen, dass es lediglich mit 18 Karten gespielt werden kann. Der Rest ist ein Punkteblock und eine englische Anleitung.

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Palm Island

Kein anderes Spiel habe ich in der letzten Zeit öfter gespielt als Palm Island. Dafür musste ich mein Tablet nicht mehr so oft mit neuem Strom versorgen. Palm Island ist ein Spiel für Zwischendurch. Eines das man ganz allein in einer Hand spielen kann. Ja, richtig gelesen. Man fühlt sich sogar so, als hält man ein Smartphone in der Hand und geübte Spieler brauchen höchstens 15 Minuten für eine Partie. Ganz ehrlich, etwas Vergleichbares als analoges Spiel habe ich zuvor noch nie gespielt, weswegen ich es wahrscheinlich so faszinierend finde und im Moment kaum davon loskomme. Aber was genau ist Palm Island eigentlich für ein Spiel? Auf jedenfall eines das in jede Tasche passt. Das kleine Kartenspiel ist gerade einmal 12 mal 10 cm groß und um es für unterwegs mitzunehmen braucht man sogar nur halbsoviel Platz.

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#14 Was sind eigentlich? – Kooperative Spiele

Diese Woche soll es in meiner kleinen Erklärrubrik um Kooperative Spiele gehen. Was das eigentlich genau ist und woher sie stammen und seit wann es sie gibt, denn im Bereich der Brett- und Kartenspiele sind Kooperative Spiele ein noch recht junges Phänomen, wenn man bedenkt das die Menschen tatsächlich schon seit Jahrtausenden spielen. Aber bis zu den beginnenden 2000er Jahren war man gewohnt kompetitiv, also gegeneinander, zu spielen, um einen Sieger zu ermitteln. Das ist hier natürlich nicht so.

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Aventuria

Aventuria / Foto: Spieltroll

Ein bißchen Nostalgie schwingt immer mit, wenn ich Aventuria aus dem Schrank hole. In den 80er Jahren war Das Schwarze Auge der heiße Scheiß, wie man so schön sagt. Rollenspiele waren total angesagt und nachdem in den USA ein Spiel namens Dungeons & Dragons einige Erfolge verbuchen konnte machten sich ein paar Deutsche auf ein eigenes System in einer eigenen Welt zu erschaffen. Der Kontinent Aventurien war geboren und fasziniert bis heute eine große Spielerschaft. Das Schwarze Augen begleitet mich nun schon mein ganzes Leben, immer mal wieder stärker und schwächer, aber ich mag es immer mal wieder in den Büchern herumzustöbern und in Kindheits- und Jugenderinnerungen zu schwelgen. Man hat man viel Zeit damit verbracht. Brettspiele die sich mit dem Schwarzen Auge beschäftigten waren in der Vergangenheit gerne mal unterirdisch. Vor einigen Jahren wurde ich aber auf Aventuria aufmerksam, ein Spiel von dem es immer heisst, wenn es eine größere Verbreitung hätte, würden es auch mehr Leute spielen. Ein Geheimtipp also! Wird Zeit es zu reviewen…

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Kitchen Rush

Kitchen Rush / Foto: Spieltroll

Im Jahr 2017 erschien Kitchen Rush von Vangelis Bagiartakis und David Turczi bei Artipia Games und sorgte bereits damals für ein wenig Aufsehen. Das Echtzeitspiel galt bei vielen Spielern als kleiner Geheimtipp und konnte durch seine Komplexität und Originalität auch Vielspieler begeistern. Jetzt, drei Jahre später ist das Spiel vom griechischen Verlag bei Pegasus gelandet, die Kitchen Rush nocheinmal redaktionell überarbeitet haben und eine viel zugänglichere Version auf den Markt gebracht haben. Kitchen Rush führt die Spieler nun, dank einer wohl dosierten, aufeinander aufbauenden Kampagne in das Spiel ein und offenbart innerhalb von acht immer schwieriger werdenden Partien seine volle Komplexität und wird so zu einem Vergnügen für Leute, die schon immer mal die Hektik einer Profiküche kennenlernen wollten. Ob man das wirklich Vergnügen nennen kann?

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Spirit Island – Ast und Tatze Erweiterung

Spirit Island – Ast und Tatze Erweiterung / Foto: Spieltroll

Ich bin ein riesiger Fan von Spirit Island. Es ist wahrscheinlich sogar mein liebstes kooperatives Spiel überhaupt und auch zu zweit ist es ein echter Knaller. Darüber hinaus eignet es sich auch vorzüglich als Solospiel, da es jede Menge unterschiedliche Herausforderungen bietet. Bereits im letzten Jahr kam die Erweiterung Ast und Tatze auf den Markt, die ich sofort haben musste. Nun leider hat es bis ins neue Jahr hinein gedauert, bis Spirit Island wieder auf den Tisch kam, denn man braucht ein wenig Zeit für das Spiel und man muss immer mal wieder die ein oder andere Regel nachlesen, wenngleich man auch schnell wieder drin ist, wenn es erstmal läuft.

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