Nemeton

Nemeton / Foto: Spieltroll

Unter Nemeton versteht man einen heiligen Ort in der alten keltischen Religion. Dabei ist eigentlich egal, ob es sich um einen Schrein, Tempel oder sonstwas handelt. Diese oftmals für Rituale genutzten Plätze nannten die Kelten Nemeta. Im Spiel Nemeton beschäftigen wir uns ein wenig mit der keltischen Mythologie und insbesondere dem Druidentum. Das Spiel ist erst kürzlich über die Spieleschmiede in deutscher Sprache erschienen und macht durch sein schönes Cover einiges her. Im Mittelpunkt des Covers sehen wir einen Monolithen, einen Nemeton, um die es unter anderem in diesem Spiel geht. Das Spiel versprach im Vorfeld ein interessantes Plättchenlegespiel mit vielfältigen Mechaniken zu sein. Also auf zur druidischen Kräutersuche und zum keltischen Treiben im Wald von Nemeton.

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Quadropolis

Quadropolis /Foto: Spieltroll

Wenn es neben Rollenspielen ein weiteres Genre gibt, dass ich als Computerspiel total liebe, dann sind das die Städtebausimulationen. Ob vor Urzeiten Sim City oder heutzutage Cities Skylines, ich versenke dort gerne mal eine Menge Zeit. Seltsamerweise habe ich als Brettspiel noch kein gutes in meiner Sammlung, vielleicht erwarte ich da einfach zuviel. Suburbia gefällt mir auf dem Smartphone ganz gut, ist aber als Brettspiel nur für Unsummen zu bekommen. Das neue Neom sagte mir bisher auch nicht zu und von Cities Skylines erscheint erst im Herbst eine Brettspielversion. Quadropolis von Days of Wonder hat mich bisher immer wegen seiner Altersangabe von 8+ ein wenig abgeschreckt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es meinen Städtebautrieb angemessen befriedigen kann. Aber eigentlich sind Days Of Wonder Spiele immer einen Blick wert und meist fantastisch ausgestattet und anzuschauen.

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Jaipur

Jaipur / Foto: Spieltroll

Kamele, Kamele, Kamele und um ein paar andere Waren auch noch gibt es in Jaipur. In diesem Handelsspiel dreht sich alles um das Tauschen, Ein- und Verkaufen von Waren im indischen Jaipur. Sébastien Pauchon, der schweizer Mitbegründer von Ystari und Gameworks ist ja mittlerweile Mitglied der Space Cowboys, die eine neue Version von Jaipur auf den Markt gebracht haben. Deshalb wird es Zeit für mich, hier im Blog, dieses Kleinod einmal zu würdigen. Man kann sich tatsächlich darüber streiten, ob man Jaipur schon als Klassiker einordnen möchte oder nicht, denn es hat wirklich bereits 10 Jahre auf dem Buckel. Allen Menschen, die gerne zu zweit spielen, sei Jaipur schon vorab wärmstens empfohlen, denn bei Jaipur handelt es sich um ein reines 2 Personen-Spiel in dem der Handel mit Warenkarten im Vordergrund steht. Klingt zunächst gar nicht mal so aufregend und eher ein bißchen drög, ist aber ein wirklich schönes Spiel.

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Sagrada

Sagrada / Foto: Spieltroll

Die Sagrada Familia in Barcelona ist bis heute im Bau. Seit 1882 werkeln diverse Bauarbeiter, Handwerker und Künstler daran, die von Antonio Gaudi entworfene Kirche fertigzustellen. Dies soll 2026 zum einhundertsten Todestag von Gaudi tatsächlich passieren. Wenn wir es nicht versauen, denn hier kommen wir als Kunsthandwerker in Sagrada ins Spiel. Was sofort auffällt ist diese unglaublich farbige Kirchenfensteroptik der Spieleschachtel, die uns schon durch das Äußere auf das Thema des Spiels hindeutet. Aber auch nach dem Auspacken und dem Spielaufbau wird uns recht schnell klar, dass man sich hier wirklich Gedanken gemacht hat, die Optik eines Spiels mit seinem Thema und dem Mechanismus in eine gelungene Form zu bringen. mir sind in den letzten Jahren auch nicht viele Spiele untergekommen in denen das so gut gelungen ist.

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Imhotep – Das Duell

Imhotep – Das Duell / Foto: Spieltroll

2016 erschien bei KOSMOS ein tolles Spiel von Phil Walker-Harding mit dem Namen Imhotep und es sorgte für einiges an Aufsehen, da es im Jahr seines Erscheinens bereits für das Spiel des Jahres nominiert wurde. Das Spiel bot nicht wirklich viel Neues, jedoch verband es sehr geschickt seine Mechanismen zu einer tollen Spielerfahrung. Zwei Jahre später, wie bei KOSMOS schon fast üblich, erschien Imhotep – Das Duell, eine Zweispielervariante, die das Thema aufgriff und versuchte das Konzept des Hauptspiels in ein rundes Spiel für zwei Spieler zu verwandeln. Phil Walker Harding ist auch für diese Variante als Autor verantwortlich und auch Imhotep – Das Duell schaffte den Sprung auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres-Preis 2019. Also erneut ein paar Vorschusslorbeeren.

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Klassiker – Bohnanza

Klassiker Bohnanza / Grafik: meinfreundmachtdesign.de

Heute komme ich mal wieder zu einem Spiel, dass noch aus dem letzten Jahrhundert stammt, einer Zeit, die solange her zu sein scheint, dass manche Spiele schon fast wie Artefakte einer anderen Zivilisation wirken. Einige sind aber nach wie vor taufrisch und erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Die Rede soll heute von Bohnanza sein, einem kleinen Kartenspiel das bereits im Jahr 1997 das Licht der Welt erblickte und der Startschuß der Autorenkarriere eines gewissen Uwe Rosenbergs sein sollte. Bohnanza gehört nach meiner Einschätzung nämlich in diese taufrische, oder sagen wir zeitlose, Kategorie. Am Anfang seiner Karriere zeichnete Uwe Rosenberg sich nämlich zunächst mal für einige sehr gelungene Kartenspiele aus, die die Spieler mit innovativen Mechanismen begeistern konnten. Mama Mia war zum Beispiel einer dieser Vertreter aber zu aller erst muss man über Bohnanza sprechen.

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Ohanami

Ohanami / Foto: Spieltroll

Rommyartige Spiele, bei denen es darum geht bestimmte Auslagen mit Zahlenwerten zu machen, finde ich in der Regel eher nicht so spannend. Das könnte daran liegen, dass ich früher als Kind mit meiner Mutter und einer Freundin meiner Mutter immer sehr viel Rommy gespielt habe. Heutzutage versuche ich es zu vermeiden. Aber ab und zu kommt von irgendwoher ein Spiel, dass das zugrundeliegende Konzept aufgreift und etwas aufpeppt und neu verpackt. Ohanami gehört irgendwie schon in diese Kategorie, macht aber irgendwie mehr Laune. „Es ist Frühling und in Japan blühen die Kirschbäume. Staunend betrachten und feiern die Menschen diese vergängliche Schönheit. Auf Japanisch heißt das OHANAMI.“, das steht hinten auf der Verpackung und was das Ganze mit dem Rommy zu tun hat, sehen wir gleich.

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Splendor

Splendor / Foto: Spieltroll

Heute mal ein etwas älteres Spiel, das es seit kurzem in einem neuen Gewnd wieder zu kaufen gibt. Splendor sorgte 2014 für einigen Wirbel in der Spieleszene, denn es brachte einen neuen Verlag mit einem Paukenschlag auf die Landkarte der Spieleszene. Die Rede ist von den Space Cowboys aus Frankreich, die sich erst 2013 gegründet hatten. Splendor bekam auf Anhieb eine Nominierung für das Spiel des Jahres 2014. Von nun an horchte man auf, wenn der französische Verlag ein neues Spiel auf den Markt brachte. So wie das Bild links, sieht die neue Verpackung aus und verrät niemandem auf den ersten Blick mehr das Thema dieses Spiels, indem es eigentlich um die Produktion, den Erwerb und Verkauf von Edelsteinen geht. Aber das Thema von Splendor war noch nie besonders stark, dafür ist das einfache Spielprinzip umso genialer und findet in dieser neuen Verpackung seine Neuauflage.

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Tal der Kaufleute – Gründliche Europäische Biber Erweiterung

Tal der Kaufleute – Gründliche Europäische Biber / Foto: Spieltroll

Der kleine sympathische Deckbuilder Tal der Kaufleute kann neues Futter, in Form von Tiervölkern die gegeneinander im Handelswettstreit um den besten Marktstandt liegen, immer gut gebrauchen. Nach den ersten beiden Sets mit jeweils sechs Tiervölkern kam nun die Mini-Völkererweiterung der gründlichen Europäischen Biber heraus und bereichert das Spiel um ein weiteres Volk. Ein Tierkartensatz besteht ja nur aus ein paar wenigen Karten (15 insgesamt), weshalb in dem kleinen Deck auch noch acht weitere Ramschkarten, sowie eine Minimarktkarte enthalten sind. Die Biber werden natürlich auch über den Schwerkraft-Verlag vertrieben und wer sich zu einem Bundle-Kauf der ersten beiden Spiele und einer Spielmatte entscheidet bekommt sie gratis oben drauf. Für alle die sie so Erwerben wollen finde ich sie mit sechs Euro ein wenig überteuert.

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Deadline

Deadline / Foto: Spieltroll

Meine Frau und ich lieben ja Rätsel- und Deduktionsspiele. Als ich zum erstenmal etwas von Deadline gesehen hatte, das ist gut zwei Jahre her, fand ich das Konzept so faszinierend, dass ich immer gehofft habe, es würde einen deutschen Verlag finden. Nun ist es endlich so weit und Pegasus-Spiele haben sich Deadline gekrallt. Deadline besticht durch ein zweigeteiltes Konzept, indem man sich zuerst durch Kartenauslegen Hinweise zu einem Kriminalfall erspielen muss und nachdem man die Hinweise gesammelt hat versucht man anhand dieser den Fall zu lösen. In dieser Phase muss man dann nur durch die Texte auf den Hinweiskarten auf die Lösung kommen. Hier können sich Krimifüchse dann austoben und nach Herzenslust interpretieren, kombinieren und Beweise zu einem Tathergang verknüpfen.

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