Coffee Roaster

Coffee Roaster / Foto: Spieltroll

Heute mal wieder was für die Solospieler. dlp Games bezeichnen ihr Spiel Coffee Roaster auf der Verpackung als Premium Solo-Game und das muss man auch so stehen lassen, denn man wundert sich zunächst schon darüber, dass das Spiel in einer großen Verpackung und zum Preis eines größeren Spiels daherkommt. Die Aufmachung von außen ist aber schonmal recht stimmig, soll sie doch den Anschein einer Kaffeeverpackung erwecken. Sieht gut aus. Das Thema scheint aber zunächst recht merkwürdig zu sein. Ein Spiel das sich mit der Thematik des Kaffeeröstens auseinandersetzt und das auch noch als Solospiel. Kann das funktionieren? Das Spiel ist gar nicht so neu und hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. In dieser Version bei dlp ist es in einer zweisprachigen Version erschienen. Das Original sah für meinen Geschmack immer sehr japanisch aus, was aber auf der Hand liegt, ist der Autor Saashi doch auch Japaner. dlp haben das Spiel, sagen wir mal, etwas internationaler gestaltet, aber ist es auch gelungen?

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Pharaon

Pharaon / Foto: Spieltroll

Kurz vor der Spiel 19 in Essen bin ich letztes Jahr auf das Spiel Pharaon gestossen, dass sich für mich so interessant anhörte, dass ich mir gleich ein Exemplar in Essen sichern wollte. Das war tatsächlich auch überhaupt kein Problem, denn anscheinend war ich mit meiner Meinung fast alleine. Catch Up Games hatten schon im Jahr davor mit Fertility/Min-Amun ein Spiel mit ägyptischem Thema herausgebracht, was ich ganz gut fand. Pharaon schien mir auf den ersten Blick ein wenig komplexer und war vor allem schön anzuschauen, zumindest ließen das die ersten Bilder erahnen. Was Pharaon aber für mich zu einem wirklich interessanten Spiel macht, ist die Mischung des Ressourcen-Managements mit Worker-Placement-Mechanik. Soll heißen, in diesem Spiel sind die Ressourcen gleichzeitig auch unsere Arbeiter, die wir benötigen, um bestimmte Aktionen ausführen zu können. Darüber hinaus sollten alle Solospieler bei Pharaon hellhörig werden, denn es verfügt über einen phantastisch gut funktionierenen Solomodus, den man in verschiedenen Schwierigkeitsgraden absolvieren kann.

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Arkham Noir – Fall 1: Die Hexenkult-Morde

Arkham Noir – Fall 1: Die Hexenkult-Morde / Foto: Spieltroll

Ich mag ja den Cthulhu-Mythos rund um H.P. Lovecraft sehr gerne, aufmerksame Leser dieses Blogs wissen das., aber ich mag tatsächlich nicht jedes Spiel zu diesem Thema und das liegt in der Natur des lovecraftschen (was ein Wort) Horrors. Teil seines Mythos ist das Imverborgenliegende und das Unerklärliche und manche Spiele setzen das einfach nicht gut um. Der Storyaspekt muss für mich neben den spielerischen Mechaniken stimmen und sich im Idealfall gut ergänzen. Arkham Horror – Das Kartenspiel macht das zum Beispiel auf eine wirklich eindrucksvolle Weise. Ich komme aber meist nicht drumherum mir die neuen Spiele mit dem Cthulhu-Mythos anzuschauen, weil ich neugierig bin. Auf das hier vorliegende Arkham Noir war ich aber besonders gespannt, denn es war spielerisch für mich irgendwie geheimnisvoll, da es ein Solokartenspiel ist und optisch sprach es mich an, da es irgendwie zum Thema passt. Nun, da ich es ausführlich getestet habe, möchte ich mit meiner Meinung zu diesem kleinen Solospiel nicht hinter dem Berg halten.

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Imperial Settlers Roll & Write Spieltagebuch #04

Nach einer Woche Abstinenz – die Grippe hat mich wie jeden anständigen Mann fast getötet – gibt es hier nun wieder ein Spieltagebuch in der Imperial Settlers Roll & Write Reihe. Wir haben noch einen langen Weg vor uns, denn es gibt 48 unterschiedliche Abenteuerbögen. Dazu gesellen sich noch ein paar Bonusabenteuer von diversen Veranstaltungen. Diese Woche ist aber erstmal Partie Nummer #04 dran und auch in dieser Runde habe ich den gleichen Fehler wie in der Vorwoche begangen, wenn auch nur ein einziges Mal und danach kam es bisher nicht wieder vor. Ich bin ja lernfähig… Also viel Spaß bei Abenteuer-Bogen #04.

Imperial Settlers Roll & Write

Imperial Settlers Roll & Write / Foto: Spieltroll

Als ich vor einiger Zeit davon gehört habe, dass es ein Roll & Write Spiel von Ignacy Trzewiczek im Imperial Settlers Universum geben soll, war ich hin und weg, denn ich bin großer Fan des Basisspiels. Dann kamen allerdings die ersten Reaktionen und Rezensionen zum Spiel und die waren zumindest meistens recht negativ. Nur vereinzelt wurden ein paar positive Dinge gesagt, ansonsten war es doch viel Negatives, von dem ich auf anhieb aber nicht alles so ganz nachvollziehen kann. Also legte ich es mir zu, um es selbst auszuprobieren. Imperial Settlers Roll & Write ist Ignacy Trzewiczeks Beitrag zum Roll & Write Genre und inwiefern das mit den Imperial Settlers zu tun hat bleibt zu klären. Also fangen wir wie immer Vorne an.

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Die Burgen von Burgund – Das Würfelspiel

Die Burgen von Burgund -Das Würfelspiel / Foto: Spieltroll

Seit nun mehr als über acht Jahren gilt „Die Burgen von Burgund“ als eines der besten Brettspiele überhaupt. Stefan Feld hat ein fantastisches Meisterwerk im sehr umkämpften Feld der Eurogames geschaffen. Die Burgen von Burgund verstrickt geschicktes Plättchenlegen mit Würfelwürfen und einer Prise Set Collection zu einem einmaligen Spielerlebnis, bei dem jeder Spieler auf seinem eigenen Tableau plant. Seit einigen Jahren versucht Alea mit weiteren Spielen bestehende Marken weiter zu melken. Meistens bringen sie Karten- oder Würfelspielversionen von Spielen heraus, die sich als beliebt und erfolgreich herausgestellt haben. Die Beispiele sind zahlreich. Auch zu den Burgen von Burgund gab es im Jahr 2016 bereits eine Kartenspielversion und die vorliegende Würfelvariante stammt aus dem Jahr 2017. Für diese Version ist nicht nur Stefan Feld allein verantwortlich, als zweiter Designer steht noch Christoph Toussaint mit auf der Packung, der mir allerdings völlig unbekannt ist.

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Adventure Games – Die Monochrome AG

Adventure Games – Die Monochrome AG / Foto: Spieltroll

Nach den Erfolgen der Exit Games versucht KOSMOS nun mit einer neuen Spielserie, den Adventure Games, für neue Impulse im Rätselgenre zu sorgen. Mich persönlich sprechen solche Spiele erstmal total an, da ich gerne Rätsel löse und auch Storytellingelemente sehr gerne in Spielen mag (muss an der langjährigen Rollenspieler-Vergangenheit liegen). Außerdem muss ich zugeben, dass mich der Name des Autoren Phil Walker Harding ebenfalls dazu gebracht hat mich mit den Adventure Games zu befassen. Bisher sind zwei Spiele in der Serie erschienen, zum einen „Das Verlies“, das für Spieler ab 12 Jahren gedacht ist und zum anderen „Die Monochrome AG“, die ab 16 sein soll, was für ein etwas erwachseneres Setting sprechen dürfte. Heute soll es hier um „Die Monochrome AG“ gehen. Anders als bei den Exit Games verspricht KOSMOS hier keine Zerstörung des Spielmaterials und einen Wiederspielreiz durch verschiedene Ausgänge der Geschichten.

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Sherlock – Letzter Aufruf

Sherlock – Letzter Aufruf / Foto: Spieltroll

Als ich von der neuen Sherlock-Kartenspielserie hörte, war ich sofort interessiert. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass man mit einem Spiel,das so groß ist wie ein Skatspiel, einen kompletten Kriminallfall mit mehreren Spielern gemeinsam lösen können soll und das ganze auch noch Spaß macht. Zum Auftakt der Serie sind bei Abacus Spiele erst mal drei Fälle der beiden spanischen Designer Josep Izquierdo Sánchez und Martí Lucas Feliu erschienen. Weitere sollen aber folgen. Da meine Frau und ich ja Deduktionsspielfans sind, habe ich mir den ersten Fall, Letzter Aufruf, besorgt, um das Spiel einmal auszuprobieren. Die Schachtel ist wirklich winzig und enthält neben 32 Karten nur noch eine Anleitung. Was mich stutzig machte, waren die Daten auf der Schachtel. Angeblich soll man das Spiel mit bis zu acht Personen Spielen können und es soll tatsächlich eine Stunde dauern. All das gilt es zu klären.

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Klassiker – Sherlock Holmes Criminal-Cabinet

In letzter Zeit kam es öfter vor, dass ich bei der anhaltenden Welle von Deduktionsspielen den Namen von Sherlock Holmes Criminal-Cabinet lobend erwähnt habe. Es wird also höchste Zeit diesen Klassiker entsprechend zu würdigen und so habe ich ihn aus meiner Sammlung ausgegraben, um ihn nicht nur den Jüngeren vorzustellen, sondern auch den Älteren wieder ins Gedächtnis zu rufen. Das amerikanische Original mit dem Titel Sherlock Holmes Consulting Detective hat in diesem Jahr bereits 38 Jahre auf dem Buckel. Die deutsche Version erhielt im Jahre 1985 den Preis für das Spiel des Jahres und war damals ihrer Zeit voraus. Ganz besonders wird das deutlich, wenn man sich den heutigen Boom bei dieser Art von Spielen anschaut und meiner Meinung nach müssen sie sich alle mit diesem Klassiker vergleichen lassen, denn eine intensivere Beschäftigung mit den Aufgaben eines Kriminalisten hat es lange Zeit nicht gegeben.

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Winziges Verlies

Winziges Verlies / Foto: Spieltroll

Ich gebe zu, als ich das erste Mal von den Winzigen Verliesen gelesen habe, dachte ich zunächst nur an ein gimmickhaftes Spiel. Aber weit gefehlt. Winziges Verlies ist der kleinste Dungeoncrawler der Welt und hat tatsächlich in einer 10 mal 14 Zentimeter großen Schachtel Platz. Ich war ganz schön erstaunt wieviel Spiel in dieser Verpackung steckt. Natürlich darf man hier dann keine tollen Miniaturen und riesige Spielfelder erwarten, nein, Winziges Verlies ist tatsächlich hauptsächlich auf Karten basierend. Es eignet sich perkeft als Solospiel, ist aber auch für bis zu zwei Spieler im Koop spielbar. Wenn man ein zweites Spiel hinzunimmt, so kann man es sogar mit bis zu vier Leuten spielen.

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