Roll Player – Fiends & Familiars Erweiterung

Roll Player – Fiends & Familiars Erweiterung / Foto: Spieltroll

Vor Kurzem erst habe ich die erste Erweiterung für Roll Player hier besprochen. Roll Player ist ein Spiel, dass jeder, der schoneinmal ein Rollenspiel am Computer oder als Pen & Paper Variante gespielt hat, dringend ausprobieren sollte, denn thematisch beschäftigt es sich mit der Charaktererschaffung. Einem Teil des Rollenspiels, dem große Bedeutung zu kommt. Das Spiel macht ein Optimierungspuzzle aus dem Vorgang und fordert die Spieler dazu auf, das beste aus den gegebenen Möglichkeiten herauszuholen. Die erste Erweiterung brachte einen völlig neuen Teil ins Spiel, der sich damit beschäftigt, die erstellten Charaktere auch nebenbei auf Monsterjagd zu schicken. Eine Erweiterung, die ich rückblickend als essentiell bezeichnen würde. Zur SPIEL.digital 2020 erschien bereits die zweite Erweiterung Fiends & Familiars, die das Spiel nocheinmal um weitere Komponenten erweitern soll. Fiends & Familiars ist rein optisch eine weitere große Erweiterung, die nicht nur neue Komponenten mitbringt, sondern auch das ohnehin schon sehr variantenreiche Spiel nocheinmal um weitere Vielfalt erweitert.

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Die Insel der Katzen

Die Insel der Katzen / Foto: Spieltroll

Ich weiss noch irgendwann 2019 hieß es plötzlich überall, die Insel der Katzen wäre ein ziemlicher Kracher. Gleichsam Familienspiel, aber auch für Vielspieler interessant. Eine schöne Verschmelzung von verschiedenen Mechanismen sollte es sein. Der Hype war relativ groß und es dauerte noch bis ins Jahr 2020, bis das Spiel bei Skellig Games auf Deutsch erschien. Ich war ziemlich angefixt von der Beschreibung der Mechanismen dieses Spiels. Ein bunter Mix aus Drafting-Spiel mit Puzzlelementen sollte es sein. Die Optik kam auch ganz gelungen rüber, aber ist das Spiel wirklich so gut? Frank West, der Autor, war mir bisher eigentlich nur durch sein Vorgängerspiel The City of Kings bekannt. Das aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte. Meine Frau gab unterdessen zu bedenken, dass das alles egal ist, denn es gab ein unschlagbares Argument für dieses Spiel: Katzen! Ich bin zwar eher ein Hundemensch aber auch wir haben eines dieser seltsamen Lebewesen als Mitbewohner. Na ja, wir sind Dosenöffner und Streichelsklaven. Aber ich schweife ab. Schauen wir uns die Insel voller Katzen einmal etwas genauer an.

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Arkham Horror – Das Kartenspiel Erweiterung: Das Vermächtnis von Dunwich Zyklus

Arkham Horror Erweiterung – Das Vermächtnis von Dunwich Zyklus / Foto: Spieltroll

Arkham Horror – Das Kartenspiel zählt zu meinen absoluten Lieblingsspielen und ich habe schon viele Partien absolviert. Ich habe immer mal wieder ein paar einzelne Szenarien gespielt und diverse Charaktere ausprobiert und besitze den hier vorliegenden Dunwich-Zyklus ebenfalls schon ziemlich lang. Wer das Spiel kennt, weiss, dass es ein Biest von einem Spiel sein kann. Es zwingt dich ständig in die Knie. Selbst auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad ist Arkha Horror – Das kartenspiel noch schwierig. Ich habe die Kampagne rund um das Dorf Dunwich diverse Male begonnen, bewegte mich allerdings immer wieder in eine Sackgasse, so dass es ziemlich lange gedauert hat, bis ich die Kampagne komplett bezwang. Ganz nebenbei habe ich auch noch ein Spieltagebuch über dieses Szenario verfasst. Ich wollte aber unbedingt etwas zu den Arkham Horror Erweiterungen machen, aber ohne eine Erweiterung komplett durchgespielt zu haben bringt das ja nun auch nichts. Aber nun ist es endlich soweit, hier die Review zum ersten Erweiterungszyklus für Arkham Horror – Das Karenspiel.

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#42 Was ist eigentlich? – Automa

In den letzten Jahren tauchte der Begriff des Automa immer öfter auf und viele fragen sich was das eigentlich genau sein soll. „Irgendwas mit Solospielen“ hört man dann häufig. Ja, kann man schon so sagen, auch wenn es nicht ganz genau ist. Automa scheint inzwischen soetwas wie das Tempo des Solo-Gaming zu werden. Ein Synonym für eine Spielweise, die in der Spielerschaft immer mehr anklang zufinden scheint. Solospiele werden immer attraktiver und die Leute empfinden es auch allein als gelungenen Zeitvertreib. Zeit den Begriff des Automa einmal etwas näher zu beleuchten.

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Detective

Detective / Foto: Spieltroll

Allmählig wird es Zeit mal etwas zu Detective zu schreiben. Das Spiel hat mittlerweile schon einiges an Zeit auf der Uhr und ich wollte es eigentlich erst durchspielen, bevor ich eine Rezension dazu schreibe. Bei Spielen, deren erhebliches Erlebnis von Story geprägt ist oder die eine Legacy-Erfahrung bieten, habe ich es mir selbst zur Regel gemacht erst alles zu sehen, bevor ich etwas dazu von mir gebe. Das kann mitunter schon ganz schön dauern, aber bei Detective bin ich mir inzwischen sicher, dass ich es es nicht mehr weiterspielen werde, auch wenn ich noch nicht alles gesehen habe. Trotzdem möchte ich meine bisherige Meinung zu diesem Spiel kundtun, auch wenn sie nicht das ganze Spiel umfasst, denn auch das hat für mich etwas über dieses Spielerlebnis auszusagen. Keine Angst auch hier werde ich nichts zur Story spoilern und mich nur vage zur Handlung äußern.

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Sprawlopolis

Sprawlopolis / Foto: Spieltroll

Im Moment beschäftige ich mich gerne mit dem Genre der Micro-Games. Was ist das denn? Das sind Spiele die durch nur recht wenig Spielmaterial und eigentlich recht simple Mechaniken, ziemlich viel Spiel entwickeln. Vor zig Jahren zeigte Love Letter, was mit wenig Spielmaterial und Mechanik doch möglich ist. Das Spiel wurde zu einem weltweiten Hit. Palm Island, auch wenn es ganz anders gelagert ist, gehört ebenfalls in diese Kategorie. Letztlich war ich ziemlich fasziniert von diesen kleinen Spielen, so dass ich mich mit ein paar weiteren beschäftigt habe. Sprawlopolis von Quined Games, die eine ganze Serie von diesen kleinen Spielen ins Leben gerufen haben ist das nächste Spiel was meine Aufmerksamkeit erregte. Ich mag Stadtaufbauspiele und Sprawlopolis ist tatsächlich ein solches, das es schafft dieses komplexe Genre so weit herunterzubrechen, dass es lediglich mit 18 Karten gespielt werden kann. Der Rest ist ein Punkteblock und eine englische Anleitung.

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On Tour

On Tour

Es gibt inzwischen soviele Roll & Writes, dass man fast schon den Überblick verlieren könnte. In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom um die meist kleinen Spielchen für Zwischendurch und auch dieses Jahr hat eines die Chance zum Kennerspiel des Jahres gewählt zu werden. Die Auswahl ist wirklich riesengroß, aber leider ist die Qualität nicht immer gut. Meiner Meinung nach liegt das daran, dass sich so ein Roll & Write natürlich verhältnismäßig einfach entwickeln und produzieren lässt. Die Spielidee muss einfach stimmen, sonst macht es einfach keinen Spaß und darunter leiden sehr viele Roll & Writes. Wenn es darum geht die besten Spiele dieses Genres zu bennen, dann wird der Name On Tour des öfteren mal genannt. Dem möchte ich mal auf den Grund gehen und habe mir deshalb eine Kopie besorgt. Das Spiel gehörte auch schon in meiner Essen Vorschau zu meinen begehrten Titeln, aber es war schlichtweg nicht zu bekommen. Jetzt ist wieder eine neue Auflage erschienen und ich habe zugeschlagen. Das Spiel kommt übrigens nicht von einem bekannten Verlag, nein, es kommt von einem Spieltisch-Hersteller!

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Brains – Japanischer Garten

Brains – Japanischer Garten /
Foto: Spieltroll

Heute mal ein Review zu etwas, dass man nicht unbedingt als Spiel bezeichnen kann. Sucht man derzeit auf Boardgamegeek danach, wird man auch tatsächlich keinen Eintrag finden. Die Rede ist von Brains und im speziellen, der hier vorliegenden Version, Japanischer Garten. Brains ist eine Denk-Puzzle-Serie von Reiner Knizia. Wenn man so möchte eine Solo-Beschäftigungstherapie für Zwischendurch. Der Pegasus-Verlag hat sich dieser Serie angenommen und bisher vier Versionen davon auf den Markt gebracht. Ob es in Zukunft noch weitere geben wird kann ich nicht sagen, aber die Japanischer Garten Version ist bereits aus dem Jahr 2016. Brains ist zweisprachig gehalten, wobei sich das nur auf die Anleitung bezieht, das „Spiel“ selbst ist sprachneutral und sollte von jedem gespielt werden können.

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Palm Island

Kein anderes Spiel habe ich in der letzten Zeit öfter gespielt als Palm Island. Dafür musste ich mein Tablet nicht mehr so oft mit neuem Strom versorgen. Palm Island ist ein Spiel für Zwischendurch. Eines das man ganz allein in einer Hand spielen kann. Ja, richtig gelesen. Man fühlt sich sogar so, als hält man ein Smartphone in der Hand und geübte Spieler brauchen höchstens 15 Minuten für eine Partie. Ganz ehrlich, etwas Vergleichbares als analoges Spiel habe ich zuvor noch nie gespielt, weswegen ich es wahrscheinlich so faszinierend finde und im Moment kaum davon loskomme. Aber was genau ist Palm Island eigentlich für ein Spiel? Auf jedenfall eines das in jede Tasche passt. Das kleine Kartenspiel ist gerade einmal 12 mal 10 cm groß und um es für unterwegs mitzunehmen braucht man sogar nur halbsoviel Platz.

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Spirit Island – Ast und Tatze Erweiterung

Spirit Island – Ast und Tatze Erweiterung / Foto: Spieltroll

Ich bin ein riesiger Fan von Spirit Island. Es ist wahrscheinlich sogar mein liebstes kooperatives Spiel überhaupt und auch zu zweit ist es ein echter Knaller. Darüber hinaus eignet es sich auch vorzüglich als Solospiel, da es jede Menge unterschiedliche Herausforderungen bietet. Bereits im letzten Jahr kam die Erweiterung Ast und Tatze auf den Markt, die ich sofort haben musste. Nun leider hat es bis ins neue Jahr hinein gedauert, bis Spirit Island wieder auf den Tisch kam, denn man braucht ein wenig Zeit für das Spiel und man muss immer mal wieder die ein oder andere Regel nachlesen, wenngleich man auch schnell wieder drin ist, wenn es erstmal läuft.

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