Portrait – Klaus Teuber

Heute möchte ich mit einer weiteren neuen Kategorie beginnen – den Autorenportraits. Meiner Meinung nach haben es einige Autoren durchaus verdient, ihr Schaffen ein bißchen näher in den Fokus zu rücken und wie ich über die Jahre festgestellt habe, kann man die Handschrift eines Spieleautoren eindeutig in seinen Spielen wiedererkennen, so dass man wissen sollte, was sonst noch so von ihm erdacht wurde, denn es könnte einem gefallen. Den Anfang soll, Mr. Catan himself, Klaus Teuber machen, denn sein Einfluß auf die gesamte Spieleszene war in der Vergangenheit immens. Vielleicht ist er für einige heutzutage nicht mehr ganz so präsent, weil er in den letzten Jahren kaum noch nennenswerte Spiele hervorgebracht hat, aber glaubt mir, vom Ende der Achtziger bis hin zu den frühen 2000er Jahren ist Klaus Teuber einer der bestimmenden Autoren der Brettspielszene und veränderte durch sein Spiel die „Die Siedler von Catan“ die Welt der Spiele nachhaltig.

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#04 Was ist eigentlich? – Kennerspiel

Nach dem Familienspiel folgt das Kennerspiel, nicht nur in dieser Serie sondern auch für ambitioniertere Spieler, die etwas weiter in die Tiefe der Brettspielwelt eintauchen wollen. Wieder einer dieser Begriffe den man recht häufig auch in meinen Blogbeiträgen lesen kann und den ich vielleicht ein wenig anders nutze, als er allgemein hin benutzt wird.

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#03 Was ist eigentlich? – Familienspiel

Nachdem ich in den ersten beiden Folgen dieser Reihe die beiden größten Kategorien innerhalb der Brettspiele erklärt habe, möchte ich nun zu einer weiteren Kategorisierung der Brettspiele kommen, die eher von der Industrie her rührt, um für jedes Spiel den richtigen Käufer zu finden. Ich persönlich benutze den Begriff des Familienspiels und die folgenden Begriffe recht häufig, um die Spiele nach Schwierigkeitsgraden zu ordnen, weshalb dieser Teil der Serie auch eine für diesen Blog relevante Erklärung der Kategorien bietet.

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Klassiker – Der Herr der Ringe

Es ist mal wieder Zeit für einen Klassiker und diesmal möchte ich mir das 20 Jahre alte Spiel Herr der Ringe von Reiner Knizia vornehmen, dass auch in meiner Spielesammlung einen Platz inne hat. Wahrscheinlich ist es heutzutage ein wenig in Vergessenheit geraten und wird nicht mehr so häufig gespielt, weil es wohl absolut nichts Besonderes mehr ist. Für mich und wahrscheinlich noch ein paar andere Menschen da draußen aber, hat dieses Spiel eine ähnliche Bedeutung wie Die Siedler von Catan. Dieses Spiel brachte vor 20 Jahren nämlich etwas völlig Neues in die Brettspielszene, dass heutzutage für viele überhaupt nichts Besonderes mehr ist. Die Rede ist vom kooperativen Spiel. Das Spieler in einer Runde zusammenspielen und quasi das Spiel besiegen müssen, war zur Jahrtausendwende etwas sehr Innovatives, denn höchstens ein paar Dungeoncrawler, bei denen man gemeinsam gegen einen Spielleiter antritt, oder Spiele im Kinderspielbereich hatten dieses Spielkonzept. Für Familien und generell die meisten Erwachsenen war ein kooperatives Spiel eine Neuheit. Kann man sich heute kaum noch vorstellen, denn inzwischen ist auch dieses Feld ausgiebig beackert.

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Nominierungen Spiel des Jahres 2019

Heute Mittag war es soweit, die Spiel des Jahres Jury gab im Deutschen Spielemuseum in Chemnitz seine Nomminierungen und Empfehlungslisten für die drei Kategorien des Spiel des Jahres Preises bekannt. Der Preis für das Spiel des Jahres wird 2019 bereits zum vierzigsten Mal verliehen. Am Freitag habe ich meine Glaskugel angeschmissen und mal überlegt, welche Spiele es in diesem Jahr in die Nominierungs- und Empfehlungslisten geschafft haben könnten. So schlecht war meine Auswahl gar nicht wie sich herausstellte, aber ein paar Überraschungen gab es schon noch.

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Ein Blick in die Glaskugel

Dieses Jahr jährt sich die Verleihung zum Spiels des Jahres bereits zum vierzigsten Mal. 1979 begann alles mit der Verleihung des Spielepreises an Hase und Igel. Inzwischen ist er einer der begehrtesten Preise in der Welt der Brett- und Kartenspiele. Am Montag dem zwanzigsten Mai werden wiedereinmal die Nominierungen zum diesjährigen Preis bekannt gegeben. Für mich Zeit die Glaskugel anzuschmeißen und einen Blick hinein zu werfen. Welche Spiele waren im vergangenen Jahr so gut oder besonders, dass man sie in diesem Jahr auszeichnen könnte? Eines ist für mich in diesem Jahr bereits klar: einen großen Favoriten, wie im letzen Jahr mit Azul, gibt es 2019 in meinen Augen nicht.

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