Zombicide – Murder of Crowz Erweiterung

Zombicide – Murder of Crowz Erweiterung / Foto: Spieltroll

Keine Angst, es gibt zwar eine ganze Tonne von verschiedensten Erweiterungen für Zombicide, aber nur recht wenige von den Miniaturerweiterungen bringen neue Spielelemente mit in das Grundspiel, weil sie eben nur neue Helden oder alternative Miniaturen enthalten. Die Murder of Crowz-Erweiterung möchte ich hier stellvertretend besprechen, denn sie bringt die tödlichen und vor allem nervigen Vögel in das Spiel von Zombicide. „Vögel, paah, die können doch nichts, was soll das?“. Oh ihr Unwissenden. Diese Krähen sind bösse, fies und gemein und verwandeln das sowieso schon recht harte Zombicide Black Plague in einen noch größeren Albtraum.

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Detective Stories: Fall 1 – Das Feuer in Adlerstein

Detective Stories: Fall 1 / Foto: Spieltroll

Ziemlich unverhofft bin ich vor kurzem an eine Kopie vom ersten Fall dieser Spieleserie gekommen. Ein Freund schrieb mir eine Mail mit dem Kommentar: „Du kriegst bald ein Paket.“ Ziemlich erstaunt über die Fähigkeiten eines gelb roten Lieferdienstes hielt ich bereits am nächsten Tag ein Paket in Händen, deren Inhalt nun Gegenstand dieser Review sein soll. Detective Stories von IDVENTURE befand sich in dem Karton. Genauer gesagt der erste Fall „Das Feuer in Adlerstein“. Mein Freund hatte sich das Spiel zugelegt und es an mich weitergereicht, weil er dachte es könnte meine Frau und mich interessieren. Und ja, ich hatte in der Vergangenheit schon öfters darüber nachgedacht einen der Fälle von IDVENTURE auszuprobieren. Nun war es aber endlich soweit und wir haben uns nicht besonders viel Zeit gelassen, diese unverhoffte Überraschung auch sofort zu testen. Man muss allerdings sagen, dass es sich bei dem Fall nicht um ein Spiel im herrkömlichen Sinn handelt. Es gibt keine Regeln und es ist ein Kriminalfall, den man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln lösen muss.

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Spiel 2019 – Eine Vorschau auf Essen

Auch dieses Jahr haben wir natürlich wieder geplant uns in die Massen nach Essen zu werfen. Das stellt sich jedes Jahr wieder als besonderes Ereignis heraus. Mit dem Auto braucht man gar nicht hinfahren, denn parken kannst du da sowieso nicht. Die einzige Möglichkeit ist außerhalb der Stadt und dann mit dem Bus zur Messe schaukeln. Das Verkehrschaos ist rund um die Messe recht groß. Besser geht es mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn man auf engen Körperkontakt steht. Recht komfortabel fahren die Züge bis direkt vor die Messehallen, sind aber zu den Stoßzeiten sehr überfüllt. Das hält uns aber natürlich dennoch nicht davon ab die Messe zu besuchen, schließlich gibts da jede Menge zu sehen und zu erwerben. Auf was sich der Troll dieses Jahr so freut wollte ich mal zum besten geben, vielleicht lässt sich darüber ja diskuieren und ihr sagt mir in den Kommentaren auf was ihr euch so freut.

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Champions of Midgard

Champions of Midgard / Foto: Spieltroll

Nordische Mythologie ist ein spannendes Gebiet und ist eines auf dem sich viele Brettspiele versuchen. Eines, von dem man, neben Blood Rage, immer mal wieder etwas hört, möchte ich mir heute vorknöpfen. Die Rede ist von Champions of Midgard. Immer wieder habe ich gehört, dass es Wert sein soll, sich das mal anzuschauen, weil es durch seine Mechaniken ein recht einzigartiges Spiel sein soll. Nicht weil es besonders innovativ wäre, sondern einfach, weil es Workerplacement-, Set Collection- und Trashelemente miteinander vermischt und daraus etwas sehr eigenständiges machen soll. Genug des Konjunktivs, gesagt, gekauft und auf den Prüfstand gehievt. Ich war sehr gespannt, was mich hier erwartet und ob es die hohen Vorschusslorbeeren verdient. Corax Games hat sich der deutschen Version angenommen, was erstmal für eine ganz schöne Umsetzung sprechen dürfte.

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Bilderrätsel für Spielenerds #07

Wir haben schon Oktober und es ist wieder Bilderrätselzeit! Diesmal sogar mit neuem Logo extra für diese Kategorie vom Grafikdesigner meines Vertrauens: Mein Freund! Das ist dann auch mal gleich der Wochenbonus für die Extremrätselfreunde unter euch. Wer kriegt es hin sämtliche Spiele zu erraten, die in dem Logo zur Linken verbaut sind? Ich habe auch noch nicht alle rausgefunden. Aber es gibt natürlich auch diese Woche wieder die gewohnte Rätselkost in Form von drei Buchsaben des ABC´s und drei verpixelte Bilder in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Wie jeden Monat wünsche ich viel Spaß!

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The Towers of Arkhanos

The Towers of Arkhanos / Foto: Spieltroll

Dice Drafting Spiele erfreuen sich in den letzten Jahren immer wieder einer größeren Beliebtheit. Roll Player, Sagrada oder Coimbra sind nur ein paar Beispiele für den beliebten Mechanismus und zeigen das man sowohl im Familien-, Kenner- als auch Expertenbereich gute Beispiele für diese Mechanik finden kann. Ein neues Spiel, dass für mich fast wie aus dem nichts plötzlich erschien und sich dieser Mechanik annimmt, ist The Towers of Arkhanos von IDW Games. Vor etwas längerer Zeit schon habe ich mal ein Video von Rahdo zu einem Prototypen gesehen und fand es damals schon, optisch, sowie spielerisch gelungen. Ich empfand es als ein schönes Familienspiel. Nun ist es also endlich erschienen und ich habe mir ein Exemplar zugelegt und werde euch meine Gedanken zum Werk von Daniel Alves und Eurico Cunha.

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Zombicide Black Plague Erweiterung – Wulfsburg

Zombicide Black Plague – Wulfsburg / Foto: Spieltroll

Die Wölfe sind los! In der ersten Erweiterung von Zombicide – Black Plague dreht sich alles um Gevatter Isegrimm. Zombicide ist ja ein modulares Brettspiel bei dem sich diverse Erweiterungen und Ergänzungen direkt anbieten und in der Wulfsburg-Erweiterung bekommen wir es mit einem Teil der Fauna zu tun, die ebenso von der Zombifizierung befallen zu sein scheint, wie die Menschen in den Städten. In der Erweiterung erhalten wir aber nicht nur zwei neue Gegnertypen, sondern auch neue Heldenfiguren, Bodenpläne und ein paar neue Regeln uns Szenarien. Immer mehr vom Gleichen also? Das gilt es herauszufinden.

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Der Traum vom eigenen Spiel

Habt ihr auch schonmal darüber nachgedacht ein eigenes Spiel zu entwickeln? Ich tue das in der Tat immer mal wieder. Es fühlt sich an wie ein Monster das in mir schlummert und alle paar Monate aus der Versenkung wieder auftaucht und mich nachts nicht schlafen lässt. In letzter Zeit ist es mal wieder soweit und das Monster kommt wieder an die Oberfläche. Es ist kein böses sondern ein gutes Monster das da schlummert, aber ich bin dann immer total enthusiastisch und stelle dann irgendwann fest, dass das doch ganz schön viel Arbeit sein muß, wenn man so ein Spiel komplett entwickeln will. Kennt ihr nicht? Dann lest einfach einen anderen Beitrag, aber diejenigen von euch, die sich schonmal damit befasst haben ein Spiel selber zu entwickeln, die möchte ich erreichen und gerne einen Erfahrungsaustausch starten.

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Fields of Green Erweiterung – Noch Grüner

Fields of Green Erweiterung – Noch Grüner / Foto: Spieltroll

Diese Erweiterung ist ursprünglich gar keine echte, denn bei Noch Grüner handelt es sich eigentlich um eine Ansammlung von Kickstarter Promo-Karten und Mini-Erweiterungen der Kampagne. Diese wurden später dann aber auch über die Spieleschmiede und Artipia Games als Erweiterung verkauft. Fields of Green ist an sich schon ein sehr gelungenes Spiel und braucht eigentlich gar keine Erweiterungen, aber ich war schon gespannt, was sich Vangelis Bagiartakis da für die Kickstarterkampagne noch so ausgedacht hat und habe sie mir für eines meiner aktuellen Lieblingsspiele doch zugelegt. Mal sehen ob sich das lohnt, oder ob man dann doch darauf verzichten kann.

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Klassiker – Scotland Yard

In meiner kleinen Klassiker-Rubrik soll es heute mal wieder um ein Spiel aus meiner Kindheit gehen. Scotland Yard habe ich mir ausgesucht, denn es ist auch heute noch ein wirklich spielenswertes Werk aus den frühen 80er Jahren. War man es doch in dieser Zeit meistens noch gewohnt mit Würfeln Figuren über Spielfelder zu scheuchen, war Scotland Yard eines der Frühwerke dessen, was wir heute als „gutes“ Brettspiel bezeichnen. Die Spieler sind hier nämlich in keinster Weise von Glückselementen betroffen und müssen nur durch ihren eigenen Gehirnschmalz herausfinden, wo sich ihr Gegenspieler auf dem Spielplan befindet. Natürlich mus man da auch ab und zu mal eine glückliche Entscheidung treffen und muss versuchen den Gegenspieler einzuschätzen, aber alles liegt in der Hand des Spielers, keine Karte oder Würfel als Entscheidungsträger. Der Mechanismus ist so simpel, dass man Scotland Yard innerhalb weniger Minuten erklären kann, da bleibt immer noch Zeit für eine weitere Partie mit vertauschten Rollen beim brettspielgewordenen Räuber und Gendarm- Erlebnis. Außerdem ist es bis heute ein Millionenseller und hat viele Leute sehr beeinflusst.

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