Detective

Detective / Foto: Spieltroll

Allmählig wird es Zeit mal etwas zu Detective zu schreiben. Das Spiel hat mittlerweile schon einiges an Zeit auf der Uhr und ich wollte es eigentlich erst durchspielen, bevor ich eine Rezension dazu schreibe. Bei Spielen, deren erhebliches Erlebnis von Story geprägt ist oder die eine Legacy-Erfahrung bieten, habe ich es mir selbst zur Regel gemacht erst alles zu sehen, bevor ich etwas dazu von mir gebe. Das kann mitunter schon ganz schön dauern, aber bei Detective bin ich mir inzwischen sicher, dass ich es es nicht mehr weiterspielen werde, auch wenn ich noch nicht alles gesehen habe. Trotzdem möchte ich meine bisherige Meinung zu diesem Spiel kundtun, auch wenn sie nicht das ganze Spiel umfasst, denn auch das hat für mich etwas über dieses Spielerlebnis auszusagen. Keine Angst auch hier werde ich nichts zur Story spoilern und mich nur vage zur Handlung äußern.

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Nah und Fern

Nah und Fern / Foto: Spieltroll

Ryan Laukat ist für mich ein recht faszinieredner Spieldesigner. Seine Kunst als Illustrator verfolge ich nun schon eine ganze Zeit und finde sie märchenhaft schön. Seit ein paar Jahre bringt der Illustrator nun schon seine eigenen Spielideen in seinem eigenen Verlag auf den Markt und von vielen seiner Spiele sind die meisten Menschen recht begeistert. Im letzten Jahr kam sein neues Spiel Roam zu uns nach hause und meine Frau und ich hatten uns sofort in das kleine Meisterwerk verliebt. Für mich stand seit dem fest, dass ich eines seiner großen Spiele unbedingt ausprobieren muss, um selbst zu erfahren, ob sie so gut sind, wie viele behaupten. Laukat erzählt Geschichten in seinen Spielen, was ja nichts besonderes ist, das tun immerhin ziemlich viele andere Autoren auch, aber in seinen Spielen sollen sich neben den Geschichten auch gute Mechaniken verbergen, die seine Spiele zu besonderen Erlebnissen werden lasse. Nun, Zeit das festzustellen. Nah und Fern gilt als sein bestes Spiel bisher.

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Chronicles Of Crime – Noir Erweiterung

Chronicles of Crime – Noir Erweiterung

Chronicles of Crime war für mich eine der Überraschungen der letzten Jahre, nicht nur das es einen wahnsinnig guten Job macht, wenn es um das Detektivgenre geht, nein, zusätzlich zeigt es der Spielewelt auch noch, wie man innovativ moderne Technik in ein Brettspiel integriert. Wo andere scheitern und einen sinnvollen Umgang nur versuchen, ist es bei Chronicles of Crime tragendes Element ohne das Spiel zu stören. Klingt ein wenig verworren, muss man aber tatsächlich mal erlebt haben und gehört für mich zu den innovativsten Ideen der letzten Jahre. In Villen des Wahnsinns zweite Edition ist die Appunterstützung ebenfalls sehr gelungen, aber auf eine andere Weise, die nur logisch erscheint, hier ist sie das Werkzeug und gehört als Mechanik zum Spiel. Natürlich sind Detektivspiele für die Technik durch ihren Informationsgehalt auch prädestiniert. Für dieses tolle Spiel gibt es noch Erweiterungen und Noir ist eine von ihnen. Wie ich in meiner damaligen Review schon angedeutet habe ist das System von Chronicles of Crime dafür ausgelegt, es auch in andere Welten und Zeiten zu verlagern. Mit der Noir-Erweiterung ist der erste Schritt bereits getan.

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Arkham Noir – Fall 1: Die Hexenkult-Morde

Arkham Noir – Fall 1: Die Hexenkult-Morde / Foto: Spieltroll

Ich mag ja den Cthulhu-Mythos rund um H.P. Lovecraft sehr gerne, aufmerksame Leser dieses Blogs wissen das., aber ich mag tatsächlich nicht jedes Spiel zu diesem Thema und das liegt in der Natur des lovecraftschen (was ein Wort) Horrors. Teil seines Mythos ist das Imverborgenliegende und das Unerklärliche und manche Spiele setzen das einfach nicht gut um. Der Storyaspekt muss für mich neben den spielerischen Mechaniken stimmen und sich im Idealfall gut ergänzen. Arkham Horror – Das Kartenspiel macht das zum Beispiel auf eine wirklich eindrucksvolle Weise. Ich komme aber meist nicht drumherum mir die neuen Spiele mit dem Cthulhu-Mythos anzuschauen, weil ich neugierig bin. Auf das hier vorliegende Arkham Noir war ich aber besonders gespannt, denn es war spielerisch für mich irgendwie geheimnisvoll, da es ein Solokartenspiel ist und optisch sprach es mich an, da es irgendwie zum Thema passt. Nun, da ich es ausführlich getestet habe, möchte ich mit meiner Meinung zu diesem kleinen Solospiel nicht hinter dem Berg halten.

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Adventure Games – Die Monochrome AG

Adventure Games – Die Monochrome AG / Foto: Spieltroll

Nach den Erfolgen der Exit Games versucht KOSMOS nun mit einer neuen Spielserie, den Adventure Games, für neue Impulse im Rätselgenre zu sorgen. Mich persönlich sprechen solche Spiele erstmal total an, da ich gerne Rätsel löse und auch Storytellingelemente sehr gerne in Spielen mag (muss an der langjährigen Rollenspieler-Vergangenheit liegen). Außerdem muss ich zugeben, dass mich der Name des Autoren Phil Walker Harding ebenfalls dazu gebracht hat mich mit den Adventure Games zu befassen. Bisher sind zwei Spiele in der Serie erschienen, zum einen „Das Verlies“, das für Spieler ab 12 Jahren gedacht ist und zum anderen „Die Monochrome AG“, die ab 16 sein soll, was für ein etwas erwachseneres Setting sprechen dürfte. Heute soll es hier um „Die Monochrome AG“ gehen. Anders als bei den Exit Games verspricht KOSMOS hier keine Zerstörung des Spielmaterials und einen Wiederspielreiz durch verschiedene Ausgänge der Geschichten.

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Adventure Island

Es klang auch im Vorfeld einfach zu gut, als das es wahr sein konnte. Adventure Island sollte eine bezahlbare, nicht so komplexe und nicht so umfangreiche Version von 7th Continent sein. Das war wohl etwas zu hoch gegriffen. 7th Continent würde ich gerne mal ausprobieren, leider sind mir die Preise für das Spiel viel zu hoch, so dass ich mir dazu wohl keine Meinung bilden kann. Adventure Island ist ebenso ein storygetriebenes Survival-Spiel auf Kennerniveau, zumindest verspricht uns das die Verpackung. Ich war wirklich sehr gespannt auf Adventure Island und habe mir ein wenig Zeit gelassen, um dem anfänglichen kleinen Hype zu entgehen. Nun bin ich aber soweit meinen Senf zum Spiel von Michael Palm und Lukas Zach abzugeben.

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Neues Spieltagebuch – Arkham Horror

Lange, lange hat es gedauert, bis ich dazu gekommen bin, mein zweites Spieltagebuch endlich niederzuschreiben, aber nun ist zumindest der erste Teil fertig geworden. Es handelt sich diesmal um Arkham Horror. Genauer gesagt um die Startkampagne aus der Grundbox mit dem Namen „Die Nacht des Zeloten“. Zunächst wird es nur die Kampagne der Grundbox geben, obwohl ich schon Lust hätte auch weitere Kampagnen zu vertexten. Aber wie sich gezeigt hat, ist das ganze recht aufwändig in der Vor- und Nachbereitung, so dass ich erstmal keine Versprechungen mache. Das Ungewöhnliche an meinem Zugang zu diesem Szenario ist, dass ich es mit einem Charakter aus der Dunwich-Kampagne spielen werde, also auch Karten aus diesem Set verwenden werde. Genug geschwafelt, hier geht es los und Kommentare sind durchaus erwünscht.

Klassiker – Sherlock Holmes Criminal-Cabinet

In letzter Zeit kam es öfter vor, dass ich bei der anhaltenden Welle von Deduktionsspielen den Namen von Sherlock Holmes Criminal-Cabinet lobend erwähnt habe. Es wird also höchste Zeit diesen Klassiker entsprechend zu würdigen und so habe ich ihn aus meiner Sammlung ausgegraben, um ihn nicht nur den Jüngeren vorzustellen, sondern auch den Älteren wieder ins Gedächtnis zu rufen. Das amerikanische Original mit dem Titel Sherlock Holmes Consulting Detective hat in diesem Jahr bereits 38 Jahre auf dem Buckel. Die deutsche Version erhielt im Jahre 1985 den Preis für das Spiel des Jahres und war damals ihrer Zeit voraus. Ganz besonders wird das deutlich, wenn man sich den heutigen Boom bei dieser Art von Spielen anschaut und meiner Meinung nach müssen sie sich alle mit diesem Klassiker vergleichen lassen, denn eine intensivere Beschäftigung mit den Aufgaben eines Kriminalisten hat es lange Zeit nicht gegeben.

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Unlock! – Escape Adventures

Unlock Escape Adventures / Foto: Spieltroll

Meine Frau und ich sind wirklich große Fans der Escape-Spiele und wir rätseln gerne herum, sei es an Logikrätseln oder Kriminalfällen. Die Exit-Reihe von Kosmos hat uns dabei wirklich angefixt und inzwischen drängen ja jede Menge andere Anbieter auf den Markt, die einem auf die ein oder andere Weise versuchen durchs rätseln zu Fesseln. Die Unlock-Reihe von den Space Cowboys gehört dabei mit zu den ältesten Vertretern dieses Genres und macht einiges anders als die Exit-Games. Die Space Cowboys versprechen einem ja schon einmal Qualität und bei ihren Escape Games soll kein Spielmaterial zu Schaden kommen, was sie erheblich von der Kosmos-Konkurrenz abhebt. Außerdem sollen ihre Spiele eher wie ein Abenteuer wirken und weniger wie eine Flucht aus einem begrenzten Schauplatz und was noch viel wichtiger ist, sie bedienen sich des techischen Hilfsmittels einer App. Als drittes Alleinstellungsmerkmal sind in ihren Spielboxen immer gleich drei Fälle/Abenteuer/Escape Rooms auf einmal enthalten, die sich komplett voneinander unterscheiden sollen. Wir waren sehr gespannt.

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Chronicles of Crime

Chronicles Of Crime / Foto: Spieltroll

Bisher fand ich viele Spiele, die versucht haben eine App auf einem Smartphone in ein Spiel zu integrieren meist nicht besonders gelungen. Irgendwie wirkte es oft aufgesetzt, manchmal überflüssig oder einfach schlecht umgesetzt. Als ich das erste mal von Chronicles of Crime hörte schwante mir Schlimmes. Ich bin ein großer Fan des Klassikers Sherlock Holmes Criminal-Cabinet und Vergleiche ließen mich aufhorchen, aber dann dieses Appding, dem ich mehr als skeptisch gegenüberstand. Aber nachdem ich es selber ausprobieren konnte war die Skepsis wie weggeflogen und ich kann nur sagen, dass David Cicurel sich hier mächtig was hat einfallen lassen und es für meinen Geschmack sogar schafft das Feeling des Klassikers in die Neuzeit zu transferieren. Genau so, muss eine Appanbindung an ein Spiel sein.

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