#32 Was ist eigentlich? – Aktionspunkte

Schon über 30 Ausgaben meiner kleinen Brettspielkunde, wer hätte gedacht, dass es so viele Dinge zu erklären gibt? Aber ich kann euch verraten, dass ich mir schon mindestens nocheinmal so viele Begriffe notiert habe, die ich in dieser Rubrik noch aufführen werde. Diese Woche soll es mal wieder um eine Spiel-Mechanik gehen, die es zwar schon lange gibt, aber erst durch zwei Herren aus Deutschland kurz vor der Jahrtausendwende so richtig populär gemacht wurde. Die Rede ist von Aktionspunkten.

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Klassiker – El Grande

In meiner kleinen Klassikerrubrik soll es heute um eines der einflussreichsten Spiele in der Spielelandschaft gehen, dass aus Deutschland stammt und einen spanischen Titel trägt: El Grande. Das Spiel wurde im Jahr 1995, ein Jahr nachdem Catan erschien, veröffentlicht und hat wahrscheinlich einen fast genauso großen Einfluß auf die Brettspielszene und verstärkt den German Boardgame Boom, der zu dieser Zeit die Welt der Spiele aufwühlte. Aber warum war das Spiel von Wolfgang Kramer und Richard Ulrich ein so großer Wurf und ist auch heute noch eines der besten Spiele weltweit, wo selbst Klaus Teubers Catan inzwischen langsam verblasst? In meinen Augen ist es ganz einfach, denn El Grande ist nahezu zeitlos und im Prinzip ist es ein abstraktes Spiel, dessen Thema relativ egal ist. Aus heutiger Sicht ist El Grande nichtmal mehr ein schönes Spiel, war es nie, weswegen sich so viele Spieler selber Bretter herstellen, die das Spiel ansehnlicher machen.

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