Zombicide – Murder of Crowz Erweiterung

Zombicide – Murder of Crowz Erweiterung / Foto: Spieltroll

Keine Angst, es gibt zwar eine ganze Tonne von verschiedensten Erweiterungen für Zombicide, aber nur recht wenige von den Miniaturerweiterungen bringen neue Spielelemente mit in das Grundspiel, weil sie eben nur neue Helden oder alternative Miniaturen enthalten. Die Murder of Crowz-Erweiterung möchte ich hier stellvertretend besprechen, denn sie bringt die tödlichen und vor allem nervigen Vögel in das Spiel von Zombicide. „Vögel, paah, die können doch nichts, was soll das?“. Oh ihr Unwissenden. Diese Krähen sind bösse, fies und gemein und verwandeln das sowieso schon recht harte Zombicide Black Plague in einen noch größeren Albtraum.

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Champions of Midgard

Champions of Midgard / Foto: Spieltroll

Nordische Mythologie ist ein spannendes Gebiet und ist eines auf dem sich viele Brettspiele versuchen. Eines, von dem man, neben Blood Rage, immer mal wieder etwas hört, möchte ich mir heute vorknöpfen. Die Rede ist von Champions of Midgard. Immer wieder habe ich gehört, dass es Wert sein soll, sich das mal anzuschauen, weil es durch seine Mechaniken ein recht einzigartiges Spiel sein soll. Nicht weil es besonders innovativ wäre, sondern einfach, weil es Workerplacement-, Set Collection- und Trashelemente miteinander vermischt und daraus etwas sehr eigenständiges machen soll. Genug des Konjunktivs, gesagt, gekauft und auf den Prüfstand gehievt. Ich war sehr gespannt, was mich hier erwartet und ob es die hohen Vorschusslorbeeren verdient. Corax Games hat sich der deutschen Version angenommen, was erstmal für eine ganz schöne Umsetzung sprechen dürfte.

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The Towers of Arkhanos

The Towers of Arkhanos / Foto: Spieltroll

Dice Drafting Spiele erfreuen sich in den letzten Jahren immer wieder einer größeren Beliebtheit. Roll Player, Sagrada oder Coimbra sind nur ein paar Beispiele für den beliebten Mechanismus und zeigen das man sowohl im Familien-, Kenner- als auch Expertenbereich gute Beispiele für diese Mechanik finden kann. Ein neues Spiel, dass für mich fast wie aus dem nichts plötzlich erschien und sich dieser Mechanik annimmt, ist The Towers of Arkhanos von IDW Games. Vor etwas längerer Zeit schon habe ich mal ein Video von Rahdo zu einem Prototypen gesehen und fand es damals schon, optisch, sowie spielerisch gelungen. Ich empfand es als ein schönes Familienspiel. Nun ist es also endlich erschienen und ich habe mir ein Exemplar zugelegt und werde euch meine Gedanken zum Werk von Daniel Alves und Eurico Cunha.

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Imperial Settlers Roll & Write

Imperial Settlers Roll & Write / Foto: Spieltroll

Als ich vor einiger Zeit davon gehört habe, dass es ein Roll & Write Spiel von Ignacy Trzewiczek im Imperial Settlers Universum geben soll, war ich hin und weg, denn ich bin großer Fan des Basisspiels. Dann kamen allerdings die ersten Reaktionen und Rezensionen zum Spiel und die waren zumindest meistens recht negativ. Nur vereinzelt wurden ein paar positive Dinge gesagt, ansonsten war es doch viel Negatives, von dem ich auf anhieb aber nicht alles so ganz nachvollziehen kann. Also legte ich es mir zu, um es selbst auszuprobieren. Imperial Settlers Roll & Write ist Ignacy Trzewiczeks Beitrag zum Roll & Write Genre und inwiefern das mit den Imperial Settlers zu tun hat bleibt zu klären. Also fangen wir wie immer Vorne an.

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Die Burgen von Burgund – Das Würfelspiel

Die Burgen von Burgund -Das Würfelspiel / Foto: Spieltroll

Seit nun mehr als über acht Jahren gilt „Die Burgen von Burgund“ als eines der besten Brettspiele überhaupt. Stefan Feld hat ein fantastisches Meisterwerk im sehr umkämpften Feld der Eurogames geschaffen. Die Burgen von Burgund verstrickt geschicktes Plättchenlegen mit Würfelwürfen und einer Prise Set Collection zu einem einmaligen Spielerlebnis, bei dem jeder Spieler auf seinem eigenen Tableau plant. Seit einigen Jahren versucht Alea mit weiteren Spielen bestehende Marken weiter zu melken. Meistens bringen sie Karten- oder Würfelspielversionen von Spielen heraus, die sich als beliebt und erfolgreich herausgestellt haben. Die Beispiele sind zahlreich. Auch zu den Burgen von Burgund gab es im Jahr 2016 bereits eine Kartenspielversion und die vorliegende Würfelvariante stammt aus dem Jahr 2017. Für diese Version ist nicht nur Stefan Feld allein verantwortlich, als zweiter Designer steht noch Christoph Toussaint mit auf der Packung, der mir allerdings völlig unbekannt ist.

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Sagrada

Sagrada / Foto: Spieltroll

Die Sagrada Familia in Barcelona ist bis heute im Bau. Seit 1882 werkeln diverse Bauarbeiter, Handwerker und Künstler daran, die von Antonio Gaudi entworfene Kirche fertigzustellen. Dies soll 2026 zum einhundertsten Todestag von Gaudi tatsächlich passieren. Wenn wir es nicht versauen, denn hier kommen wir als Kunsthandwerker in Sagrada ins Spiel. Was sofort auffällt ist diese unglaublich farbige Kirchenfensteroptik der Spieleschachtel, die uns schon durch das Äußere auf das Thema des Spiels hindeutet. Aber auch nach dem Auspacken und dem Spielaufbau wird uns recht schnell klar, dass man sich hier wirklich Gedanken gemacht hat, die Optik eines Spiels mit seinem Thema und dem Mechanismus in eine gelungene Form zu bringen. mir sind in den letzten Jahren auch nicht viele Spiele untergekommen in denen das so gut gelungen ist.

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Dizzle

Die Klein & Fein-Reihe von Schmidt- Spiele hat bisher eine Menge gute kleine Spiele hervorgebracht. Denken wir nur an Noch Mal oder das sehr gute Ganz schön clever. Also scheint der Name hier Programm zu sein. Der neueste Streich ist das Roll’n’Write Dizzle, das rein optisch recht unspektakulär daher kommt, aber meistens sind Äußerlichkeiten ja nicht so wichtig, wenn die inneren Werte, also das Gameplay, stimmt. Ob das auch diesmal bei Dizzle wieder stimmt und die Klein & Fein-Serie ihren nächsten guten Vertreter erhält, oder ob Dizzle genauso unspektakulär wie sein Äußeres ist. Erfahrt meine Meinung zu diesem Spiel.

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The Rise of Queensdale

The Rise Of Queensdale / Foto: Spieltroll

The Rise Of Queensdale ist der Beitrag von Inka und Markus Brand zum Thema Legacy-Games. Wir haben tatsächlich eine ganze Zeit gebraucht, um Queensdale durchzuspielen, was in unserem Fall tatsächlich am ehesten damit zu tun hatte, das dieser Klopper von Spiel einen riesigen Platzbedarf auf einem Spieltisch vorraussetzt und wir den einfach nicht haben. Allein wenn wir hier den vierteiligen Spielplan mit den beiden Spielrelevanten Tableaus für die Aktionen und die diversen Leisten auf den Tisch legen ist dieser bis auf ein paar schmale Ränder voll. Das restliche Spielmaterial, sowie die Charkatertableaus müssen da schon ausgelagert werden. Ein echter Gigant. Jedes Mal sind ein paar Umräumarbeiten im Wohnzimmer notwendig, um The Rise of Queensdale zu spielen, deshalb haben wir immer in Intervallen gespielt und gleich drei bis vier Partien in einem Rutsch gespielt, bevor es dann vier Wochen später wieder auf den Tisch kam. Aber wir haben es geschafft und nun kann ich endlich meinen Senf zum Spiel abgeben. Ohne Spoiler natürlich, weswegen es auch kaum Bilder geben wird.

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Ashes – Aufstieg der Phönixmagier

Ashes – Aufstieg der Phönixmagier / Foto: Spieltroll

Ist man auf der Suche nach guten Duellspielen, in denen es um nichts anderes geht, als sich gegenseitig den Gar aus zu machen, dann führt kein Weg an Magic The Gathering vorbei. Dann kommt lange Zeit nichts und dann versuchen sich Spiele wie Hero Realms und neuerdings auch Keyforge mit anderen Mechaniken und Spielkonzepten am einsamen Thron des Genreprimus zu kratzen. Hero Realms verbaut geschickt einen Deckbuilder und kann überzeugen, während Keyforge irgendwie wie ein vereinfachtes Magic mit alternativer Story und witzigen Mechaniken daherkommt. Ashes – Aufstieg der Phönixmagier kann sich ohne Scheu in die Reihen dieser Thronkratzer miteinreihen, denn auch hier versuchen wir lediglich unseren Gegner auszuschalten und benutzen dazu bunte Würfel und Karten. Dazu kommt noch ein überragendes Artwork und schon haben wir ein gutes Spiel?

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Winziges Verlies

Winziges Verlies / Foto: Spieltroll

Ich gebe zu, als ich das erste Mal von den Winzigen Verliesen gelesen habe, dachte ich zunächst nur an ein gimmickhaftes Spiel. Aber weit gefehlt. Winziges Verlies ist der kleinste Dungeoncrawler der Welt und hat tatsächlich in einer 10 mal 14 Zentimeter großen Schachtel Platz. Ich war ganz schön erstaunt wieviel Spiel in dieser Verpackung steckt. Natürlich darf man hier dann keine tollen Miniaturen und riesige Spielfelder erwarten, nein, Winziges Verlies ist tatsächlich hauptsächlich auf Karten basierend. Es eignet sich perkeft als Solospiel, ist aber auch für bis zu zwei Spieler im Koop spielbar. Wenn man ein zweites Spiel hinzunimmt, so kann man es sogar mit bis zu vier Leuten spielen.

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