<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>2001 &#8211; Spieltroll</title>
	<atom:link href="https://spieltroll.de/archiv/tag/2001/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://spieltroll.de</link>
	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Nov 2020 11:15:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/cropped-Spieltagebuch-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>2001 &#8211; Spieltroll</title>
	<link>https://spieltroll.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">153241597</site>	<item>
		<title>Klassiker &#8211; Die Werwölfe von Düsterwald</title>
		<link>https://spieltroll.de/archiv/5843</link>
					<comments>https://spieltroll.de/archiv/5843#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 09:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Plotkin]]></category>
		<category><![CDATA[Dice Tower]]></category>
		<category><![CDATA[Die Werwölfe von Düsterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Dimitry Davidoff]]></category>
		<category><![CDATA[Hervé Marly]]></category>
		<category><![CDATA[Lui-même]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
		<category><![CDATA[One Night ultimate Werewolf]]></category>
		<category><![CDATA[Philippe des Phalliéres]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltroll]]></category>
		<category><![CDATA[Ted Alspach]]></category>
		<category><![CDATA[Ultimate Werewolf]]></category>
		<category><![CDATA[Werwölfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://spieltroll.de/?p=5843</guid>

					<description><![CDATA[Heute soll es um einen Klassiker gehen, der insgesamt eine sehr bewegte Vergangenheit vorzuweisen hat. Das Spiel fristete recht lange ein Untergrunddasein in studentischen Kreisen, bevor es Anfang der 2000er zu einem richtig großen Hit avancierte, obwohl es ein so extravagantes Spiel ist. Es kam direkt im Mainstream an, bevor es dann wieder von der &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/5843" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Die Werwölfe von Düsterwald“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="6766" data-permalink="https://spieltroll.de/klassikerdwvd" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/klassikerdwvd.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="klassikerdwvd" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/klassikerdwvd.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/klassikerdwvd.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-6766" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/klassikerdwvd.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/klassikerdwvd.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/klassikerdwvd.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></figure>



<p>Heute soll es um einen Klassiker gehen, der insgesamt eine sehr bewegte Vergangenheit vorzuweisen hat. Das Spiel fristete recht lange ein Untergrunddasein in studentischen Kreisen, bevor es Anfang der 2000er zu einem richtig großen Hit avancierte, obwohl es ein so extravagantes Spiel ist. Es kam direkt im Mainstream an, bevor es dann wieder von der großen Bildfläche verschwand und seitdem alle paar Jahre mal wieder in einer größeren Welle an die Oberfläche kommt. Momentan ist gerade wieder so eine Zeit, in der ich das Gefühl habe, es ist wieder Werwolfzeit. Die Rede ist in der Tat vom Spiel <em>Die Werwölfe von Düsterwald</em> und all seinen unterschiedlichen Versionen, Derivaten, Vorgängen usw. Ja, es ist nicht ganz einfach all das zu entwirren und zu erklären, aber ich will es mal versuchen. Auf jeden Fall ist dieses Spiel ein Phänomen, das trotz einer der schlimmsten Mechaniken, die man in Spielen benutzen kann zu einem Riesenhit wurde und das liegt wahrscheinlich sogar daran, dass ich kaum ein zweites Spiel kenne, das soviel Spaß dabei zuzuschauen.</p>



<span id="more-5843"></span>



<p>Die Geschichte der Werwölfe beginnt in den 80er Jahren in Russland. Gemeinhin wird das Jahr 1986 als Jahr der Erfindung genannt, denn der russische Student Dimitry Davidoff erfindet ein Spiel namens Mafia, indem die teilnehmenden Personen, wie in einem Rollenspiel, bestimmte Rollen mit Fähigkeiten übernehmen. Einige gehören der Mafia an und die anderen sind die Bürge mitsamt ihren Verfolgungsbehörden. Die Mitglieder der Mafia versuchen die Guten zu töten, damit sie freie Bahn haben und die anderen wollen die Mafiamitglieder zu fassen bekommen. Ein sehr einfaches, leicht zu verstehendes Spielprinzip nur das keiner außer einem Spielleiter weiß, wer in der Runde wer ist und die Mitspieler am Tage darüber diskutieren, wer hier Teil der Mafia ist. In der Nacht hingegen bringen die Mafiamitglieder nach und nach die Leute um. Die Spieler sitzen in der Nacht mit geschlossenen Augen in einer Runde und nur die Mafiamitglieder öffnen die Augen und wählen ihr Opfer. Soweit also das Spielprinzip für diejenigen von euch, die noch nie etwas von dieser Art Spiel gehört oder gelesen haben. Andrew Plotkin gilt gemeinhin als derjenige, der dem Mafiaspiel ein Werwolfthema hinzufügte. Das Spiel verbreitete sich unter Studenten und erfreute sich großer Beliebtheit. Die Natur des Spiels brachte es ja mit sich, dass es für große Spielrunden gedacht war und wurde deshalb auf Partys gespielt.</p>



<p>Philippe des Phalliéres und Hervé Marly brachten 2001 dann eine komerzielle Version der Werwölfe in abgewandelter Form auf den Markt. Zunächst in Frankreich und dann recht schnell auch in Deutschland kam das Spiel unter dem Namen <em>Die Werwölfe von Düsterwald </em>vom Verlag Lui-même in den Handel. Das Spiel unterschied sich aber erheblich vom ursprünglichen Mafia. Die Rollen der Spieler sind zum großen Teil komplett anders. An jeder Partie nehmen auf jeden Fall mindestens zwei und je nach Spieleranzahl auch mehr Werwölfe teil. Bei den Dorfbewohnern spielt die Seherin eine wichtige Rolle, denn sie darf sich jede Nacht vom Spielleiter die Rollenkarte eines Spielers zeigen lassen. Weitere Dorfbewohner können je nach Lust und Laune hinzugefügt werden. Das Dorf wählt zu Beginn ihren Hauptmann, einen Spieler, der bei strittigen Entscheidungen die Auswahl trifft. Gute Spielleiter denken sich spontan immer noch ein bißchen Geschichte aus und schicken das Dorf in den Schlaf. Dann weckt er die Werwölfe auf, die sich lautlos und mit Augenkontakt, sowie Gestik auf ein Opfer einigen müssen. Die &#8222;schlafenden&#8220; Dorfbewohner dürfen dabei natürlich auf jedes Geräusch achten. Dann schlafen die Wölfe wieder ein und die Seherin zeigt auf einen Spieler dessen Karte der Spielleiter ihr zeigt. Anschließend wacht das Dorf wieder komplett auf und der Spielleiter verkündet wer tot ist und aus dem Spiel ausscheidet. Danach beginnen die Dorfbewohner darüber zu diskutieren, wen sie für einen Wolf halten und ihrerseits töten werden. Am Ende des Tages zeigen alle Spieler gleichzeitig auf einen Spieler den sie lynchen wollen und derjenige Spieler scheidet ebenfalls aus. Das Dorf gewinnt sobald alle Werwölfe tot sind und die Werwölfe, wenn sie das ganze Dorf ausgelöscht haben.</p>



<p>In dieser Version gab es nur ein paar weitere Rollen, die unter den Dorfbewohnern hinzu kamen. So gab es zum Beispiel den Jäger, der bei seinem tod einen weiteren Spieler seiner Wahl töten durfte, oder die Hexe die in der Nacht in einer eigenen Phase aufwacht und einmal im Spiel ein Gift und einen Heiltrank einsetzen kann, mit dem sie einen toten Spieler heilen und einen Spieler ihrer Wahl töten kann. Das kleine Mädchen darf in der Nacht während der Werwolfphase versuchen zu spicken, um die Werwölfe zu identifizieren, aber sollte sich nicht erwischen lassen, sonst ist sie schneller tot als sie Wölfe beschuldigen kann. Insgesamt gab es zu diesem Zeitpunkt aber noch recht wenige Rollen. Trotzdem wurde das Spiel zu einem Phänomen und wurde in manchen Medien behandelt. Hollywood drehte sogar den Film Cry Wolf, der lose auf dem Spiel basiert und eine einfachere Version zu seiner Grundlage macht.</p>



<p>2003 landet<em> Die Werwölfe vom Düsterwald</em> auch auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres Preis und erringt zusätzliche Aufmerksamkeit, weil dort selten Spieler für eine Spielerzahl von 8-18 Spielern nominiert sind. In Frankreich gewinnt es beim As´d&#8217;Or sogar in der Kategorie Bestes Animationsspiel. Das Spiel bekommt dann 2006 mit Neumond seine erste Erweiterung, in der Ereigniskarten, ein paar neue Rollen und Varianten entahlten sind. Zu dieser Zeit nahm das Mainstream-Interesse an dem Spiel aber wieder ab und es blieb nur in den Gamerkreisen En Vogue. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="238" height="300" data-attachment-id="6767" data-permalink="https://spieltroll.de/ww" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/ww.jpg?fit=475%2C599&amp;ssl=1" data-orig-size="475,599" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="ww" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/ww.jpg?fit=475%2C599&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/ww.jpg?resize=238%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-6767" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/ww.jpg?resize=238%2C300&amp;ssl=1 238w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/ww.jpg?w=475&amp;ssl=1 475w" sizes="(max-width: 238px) 85vw, 238px" /><figcaption>Werwölfe / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></div>



<p>2008 betrat dann ein neues Spiel die Werwolfbühne: <em>Ultimate Werewolf</em> oder zu deutsch einfach simpel <em>Werwölfe</em>. Das Spiel von Ted Alspach hob in meinen Augen das Spiel auf ein neues Level. Es geht viel kreativer mit möglichen Rollen im Dorf und auch unter den Werwölfen um. Es sorgt zum Teil sogar dafür, dass die Player Elemination weniger schlimm ausfällt, weil die Spieler im Spiel bleiben können. Das Spiel kommt bereits mit 30 unterschiedlichen Rollen in seiner Urversion und lässt sich auch mit noch mehr Spielern spielen. Eine dritte Fraktion wird genauso eingeführt wie verschiedene Spielmodi. Pegasus vertreibt und verlegt das Spiel damals in Deutschland.</p>



<p>In dieser Zeit existieren die beiden Spiele parallel und <em>Ultimate Werewolf/Werwölfe</em> findet genausoviele Anhänger wie <em>Die Werwölfe von Düsterwald</em>. Sie sind auch im Prinzip das gleiche Spiel mit unterschiedlichen Abläufen und Rollen. 2009 erscheint die zweite Erweiterung für <em>Die Werwölfe von Düsterwald</em> und führt in der Gemeinde Berufe und Gebäude, sowie weitere neue Rollen ein. 2012 schiebt man noch eine dritte Erweiterung nach, die dann nur weitere Charaktere enthält. Auch das Spiel von Ted Alspach erhält noch Erweiterungen, die sich aber in anderen Szenarien bewegen. Aus der Alspach Version des Spiels gehen aber noch weitere erwähnenswerte Abweichungen hervor, denn 2014 erscheint mit <em>One Night Ultimate Werwolf</em> eine schneller spielbare Variante die nur in einer einzigen nacht mit weniger Spielern gespielt wird. Außerdem erscheint 2018 eine Legacy-Variante. </p>



<p>Die Veröffentlichung von ultimate Werewolf löst nocheinmal eine zweite Welle aus und gefühlt nahm zu dieser Zeit die Präsenz des Spiels wieder zu. Danach wurde es abermals ein wenig ruhiger, bis es im vergangenen Jahr wieder aufzuflammen begann. Inzwischen gibt es auch andere Spiele, die sich einem solchen sozialen Spielprinzip verschrieben haben. Werwolf gebührt aber die Ehre soetwas salonfähig gemacht zu haben. Heutzutage gibt es auch viele Möglichkeiten solche Spiele Online zu spielen. Ein für mich ganz besonderer Spaß ist es bei Zoom-Online-Spielen dabei zu sein. Gar nicht einmal sie zu spielen, mir reicht das Zuschauen. Es bilden sich mit der Zeit interessante Charaktere heraus und es ist lustig zu sehen, wie manche Spieler als Werwölfe versuchen andere in eine Falle zu locken. Auf dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=aI3Mo9aRnN4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube Kanal von The Dice Tower</a> kann man Tom Vasel mit seiner Gruppe dabei beobachten, wie sie solche Werwolf-Runden per Zoom zu Pandemiezeiten spielen.</p>



<p>Bei uns war das Spiel auch eine Zeit lang während der ersten Welle ziemlich populär. Einige Parties auf denen Runden stattfanden wurden gefeiert und auch in meinem Ladengeschäft veranstalteten wir an Halloween immer einen Werwolfabend, wo wir im Laden zu ein paar Runden zusammenkamen. Auch dort war es schon immer ein Fest zuzuschauen, wie sich manche Spieler um Kopf und Kragen redeten. Wenn man mit dem frühen Ausscheiden kein Problem hat, dann kann ein solches Spiel eine ziemlich tolle Erfahrung sein. ich kann jedem nur empfehlen es mal auszuprobieren, wenn man wieder die Gelegenheit dazu hat. Entweder live oder auch mal über eine Onlinepartie. </p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Die Werwölfe von Düsterwald</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong>Lui-même, <a href="https://asmodee.de/die-werwolfe-von-dusterwald" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Asmodee</a></li><li><strong>Autor(en): </strong>Philippe des Phalliéres, Hervé Marly</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Philippe des Phalliéres, Hervé Marly, Alexios Tjoyas</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2001</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 8 – 18</li><li><strong>Dauer:</strong> 30 Minuten</li></ul>



<p></p>



<p><strong>Ultimate Werewolf/Werwölfe</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong>Bezier Games, <a href="https://pegasusshop.de/Sortiment/Spiele/Funspiele/141/Werwoelfe" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pegasus Spiele</a></li><li><strong>Autor(en): </strong>Ted Alspach</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Sanjana Baijnath</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2008</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 5 – 68</li><li><strong>Dauer:</strong> 30-90 Minuten</li></ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://spieltroll.de/archiv/5843/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5843</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Klassiker &#8211; Munchkin</title>
		<link>https://spieltroll.de/archiv/2139</link>
					<comments>https://spieltroll.de/archiv/2139#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 11:24:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[Dork Tower]]></category>
		<category><![CDATA[John Kovalic]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Munchkin]]></category>
		<category><![CDATA[Parodie]]></category>
		<category><![CDATA[Pegasus Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltroll]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jackson]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://spieltroll.de/?p=2139</guid>

					<description><![CDATA[Töte die Monster! Klau den Schatz! Erstich deine Kumpel! Diese drei Sätze sind das Motto eines Spiels das die Spielerschaft schon seit Jahren spaltet. Die einen lieben es, die anderen hassen es inbrünstig, es scheint nichts dazwischen zu geben. Die Rede ist von Munchkin. Dabei ist es egal von welchem Munchkin wir hier reden und &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/2139" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Munchkin“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="2302" data-permalink="https://spieltroll.de/munchkin-klassiker" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/05/Munchkin-klassiker.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Munchkin-klassiker" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/05/Munchkin-klassiker.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/05/Munchkin-klassiker.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2302" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/05/Munchkin-klassiker.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/05/Munchkin-klassiker.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/05/Munchkin-klassiker.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></figure>



<p>Töte die Monster! Klau den Schatz! Erstich deine Kumpel! Diese drei Sätze sind das Motto eines Spiels das die Spielerschaft schon seit Jahren spaltet. Die einen lieben es, die anderen hassen es inbrünstig, es scheint nichts dazwischen zu geben. Die Rede ist von Munchkin. Dabei ist es egal von welchem Munchkin wir hier reden und ja es gibt viele. Sehr viele! Ich kenne tatsächlich kein zweites Spiel das soviele Fans und Hater zugleich hat. Warum aber polarisiert Munchkin die Gemüter so dermaßen? Dem versuche ich nebenbei mal auf die Schliche zu kommen, aber eines steht fest. Ein Klassiker unter den Spielen ist Munchkin inzwischen allemal, denn die erste Version kam bereits vor 18 Jahren in Amerika auf den Markt. In Deutschland ging das Ganze dann nur zwei Jahre später los und entwickelte sich zu einem Dauerbrenner.</p>



<span id="more-2139"></span>



<p>Wie immer erstmal für diejenigen die unter einem Stein gelebt haben ein kurzer Abriss über das Spielgeschehen. Munchkin ist im Prinzip die Parodie eines Dungeoncralwers und das nahezu komplett kartengesteuert. Die Spieler starten in diesem Spiel als Menschen der Stufe 1, deren Ziel es ist sich auf Stufe 10 hochzuarbeiten. Wem es als ersten gelingt die Zielstufe zu erreichen gewinnt Munchkin. Die ursprüngliche Version ist dabei natürlich auch fantasybasiert und wir bewegen uns durch ein Dungeon und müssen eben Monster töten, mit Flüchen klarkommen, dabei Schätze erbeuten und eventuell auch unseren Kameraden in den Rücken fallen. Munchkin ist dabei ganz einfach nur in vier Phasen unterteilt, die jeder Spieler durchläuft, wenn er an der Reihe ist. In der Mitte des Tisches liegen lediglich zwei Kartenstapel, einer mit Türen und ein zweiter mit Schätzen.</p>



<p>Die erste Phase und die ist für jeden Spieler immer zwingend ist das Tür öffnen. Hier muss der aktive Spieler die oberste Karte vom Türenstapel umdrehen. Ist es ein Monster, muss er es bekämpfen, ist es ein Fluch, so ist er davon betroffen und ist es irgendeine andere Karte, so darf er sie auf die Hand nehmen. Die zweite Phase ist dann eine optionale: das auf Ärger aus sein. Sollte es in Phase eins nicht zu einem Kampf gekommen sein, so darf der Spieler ein Monster von seiner Hand ausspielen, um es zu töten. In Phase drei wird dann der Raum geplündert. Der Spieler erhält eine Anzahl Schätze die sein Monster dabei hatte vom Schatzstapel oder wenn es nicht zum Kampf gekommen ist, durchsucht der Spieler den Raum und zieht eine Karte verdeckt vom Türenstapel. Phase vier bezeichnet dann die Milden Gaben, in der der aktive Spieler, wenn er zuviele Karten auf der Hand haben sollte, dem Spieler mit der niedrigsten Stufe seine überzähligen Handkarten geben muss.</p>



<p>Die Spieler können während der Kämpfe ihre Mitspieler um Hilfe im Kampf bitten, die Monster verstärken, weil man es dem Spieler nicht gönnt durch den Kampf eine Stufe aufzusteigen. Generell gibt es drei Möglichkeiten seine Stufe zu erhöhen, man gewinnt einen Kampf, man verkauft Gegenstände für 1000 Gold oder man spielt eine &#8222;Steige eine Stufe auf&#8220;-Karte.</p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="865" data-attachment-id="1044" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0251-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?fit=2014%2C2075&amp;ssl=1" data-orig-size="2014,2075" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1543665300&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0251" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?fit=840%2C865&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?resize=840%2C865&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1044" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?resize=994%2C1024&amp;ssl=1 994w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?resize=291%2C300&amp;ssl=1 291w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?resize=768%2C791&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?resize=1200%2C1236&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?w=2014&amp;ssl=1 2014w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0251.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption>Kartenbeispiele Munchkin Grimme Mären / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>



<p>Soviel nur grob zum Spielverlauf. Mehr ist es nicht. Das Spiel ist in seiner Grundausrichtung sehr simpel. Was macht Munchkin nun aber so besonders? Nun das ist recht schwer zu erklären. Zum einen liegt es an der Kombination des nerdigen Gameplays von Steve Jackson mit den Comiczeichnungen von Jon Kovalic, der in seinen Comics &#8222;Dork Tower&#8220; Rollenspieler und ihre Klischees ordentlich auf die Schippe nimmt. Zusammen mit dem Nerdgameplay überhaupt, einer Simulation eines Fantasy-Rollenspiels, muss es in der Gamerszene einen Sweetspot getroffen haben. Die Leute haben Munchkin wegen der lustigen Comiczeichnungen und Anspielungen in der ersten Fassung sofort geliebt und fanden es großartig und man muss es in der Tat selbst gespielt haben, um zu sehen, was man von den Karten selber witzig findet, oder ob der Humor komplett an einem vorbei geht. Ich habe Munchkin schon mit Leuten gespielt die komplett gelangweilt daneben saßen und nicht eine der Anspielungen verstanden haben. So jemand kann mit Munchkin auch gar nichts anfangen. Außerdem ist das Gameplay total glücksbasiert und absolut nichts für Hardcore Gamer, die nur auf Spielmechniken aus sind. Die werden hier ebenso enttäuscht, denn Munchkin ist in keinster Weise fair, nein,es ermutigt seine Spieler sogar zum Schummeln und das ist der Grund warum manche Partien auch in der Länge extrem ausarten können. Spielt man Munchkin zu fünft oder sechst, so zieht sich das Spiel eventuell sehr extrem in die Länge und drei bis vier Stunden Spielzeit können leicht erreicht werden. Spielt man in einer Runde von drei bis vier sind 90 Minuten eine durchaus realistische Angabe.</p>



<p>Steve Jackson ist einer der ältesten Nerds in der Spieleindustrie und hatte schon früh in den 80ern Erfolg mit seinem Gurps-Rollenspiel und seinem Illuminati-Kartenspiel, das alles wurde aber durch seine Munchkin-Erfindung in den Schatten gestellt. 1999 erschien in seinem Verlag &#8222;The Munchkin´s Guide To Powergaming&#8220; von John Kovalic, der hier die Rollenspielszene und die sogenannten Powergamer, die nur auf die möglichste schnelle Optimierung ihres Charakters aus sind, parodiert. Das hat Jackson dann zum Munchkin Spiel inspiriert und Jon Kovalic hat die Illustrationen dazu beigesteuert und so wurde Munchkin 2001 geboren.</p>



<p>Der Rest ist eine Erfolgsgeschichte, die bis heute nicht abreißt, denn bis heute sind mehr als 25 eigenständig spielbare Versionen von Munchkin erschienen, die satirisch bestimmte Szenen und Subkulturen parodieren. Angefangen hat alles mit den Fantasyrollenspielern und fand dann schnell Ableger mit einer Gothicvariante, Western, Superhelden, Agentenfilme, Science Fiction, Piraten, Zombies, Weltuntergang, Steampunk und was nicht sonst noch alles. Jeder kann heutzutage ein Munchkin spielen, mit dem er irgendwie schon mal Berührungspunkte hatte. Fast 40 Erweiterungen und über 30 Boosterpacks ergänzen die Munchkin Welt. Inzwischen sind mehr als 4000 unterschiedliche Karten erschienen und wenn man will und total abgedrehte Spielerfahrungen möchte, kann man sie alle miteinander kombinieren. Die anderen Sets ergänzen das Spiel höchstens um ein paar neue Karteneffekte oder Ergänzen mit neuen Klassen und Rassen das Spielgeschehen. Völlig abgefahren. Dazu werden auf Turnieren immer wieder reale Gegenstände als Preise ausgelobt, die im Spiel eine Wirkung erzielen können. So habe ich als Ladenbesitzer früher Munchkin-Turniere veranstaltet, bei denen man Superhelden-Unterhosen, Agentensonnenbrillen und Essstäbchen gewinnen konnte, die einem im Kampf gegen Monster im Spiel Vorteile brachten. Völlig verrückt! Und genau diese Dinge machen Munchkin für viele aus. Während andere am Verstand der Spielenden zweifeln und kopfschüttelnd danebenstehen.</p>



<p>Ich selber spiele es auch nicht mehr so oft wie früher, muss ich leider eingestehen, aber ich lese mir immer noch gerne die Karten der Spiele durch und muss oft nicht nur Schmunzeln, sondern Lache laut auf, wenn ich mal wieder ein kleines lustigen Detail entdecke. Ich bin aber auch ein alter Nerd. Definitiv kein Spiel für jedermann, aber eines das viele Spieler in guter oder schlechter Erinnerung haben.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a href="https://www.pegasus.de/munchkin/">Pegasus Spiele</a></li><li><strong>Autor(en):</strong> Steve Jackson</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2001</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 3-6 </li><li><strong>Dauer:</strong> 60 –  Minuten</li></ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://spieltroll.de/archiv/2139/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2139</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
