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	<title>Kickstarter &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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		<title>Grimwood</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 18:10:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch Grimwood ist ein Fund meiner Frau beim stöbern nach neuen Spielen. Wiedermal eine Kickstarter-Kampagne, aber erheblich kleiner als die von Exploding Kittens. Der Zielbetrag von Grimwood lag bei 3500 Dollar und wurde fast verdoppelt. Durchaus ein Erfolg also, wenn auch im ganz kleinen Rahmen. Optisch ist Grimwood ein sehr schönes Spiel geworden, sehr düster &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/261" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Grimwood“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_207" aria-describedby="caption-attachment-207" style="width: 234px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="207" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0203-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/08/dsc_0203.jpg?fit=1785%2C2290&amp;ssl=1" data-orig-size="1785,2290" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1533389017&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Grimwood" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Grimwood&lt;/p&gt;
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<p>Auch Grimwood ist ein Fund meiner Frau beim stöbern nach neuen Spielen. Wiedermal eine Kickstarter-Kampagne, aber erheblich kleiner als die von <a href="https://spieltroll.wordpress.com/2018/08/21/exploding-kittens/">Exploding Kittens</a>. Der Zielbetrag von Grimwood lag bei 3500 Dollar und wurde fast verdoppelt. Durchaus ein Erfolg also, wenn auch im ganz kleinen Rahmen. Optisch ist Grimwood ein sehr schönes Spiel geworden, sehr düster und mit zum Teil sehr verschrobenen Artworks auf den Karten, aber immer total stilsicher. Spielerisch erinnert es an eine Art Rommé mit Fantasysetting und einigen zusätzlichen interaktiven Mechanismen. Die Macher von Grimwood bezeichnen ihr Spiel selbst als sehr chaotisches und leicht strategisches Kartenspiel über Konkurrenzkampf und Sabotage für zwei bis sechs Spieler. Chaotisch stimmt auf jeden Fall, wenn man es mit mehr als zwei Leuten spielt, leicht strategisch wiederum finde ich es nur im Spiel zu zweit.</p>
<p><span id="more-261"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>Thematisch ist Grimwood nicht ganz festgelegt und eher abstrakt gehalten. Wir als Spieler sind auf jeden Fall irgendwie im namensgebenden Grimwood gelandet und dieser steckt voll mit Fabelwesen, die wir finden, sammeln, stehlen und benutzen müssen, um gegen unsere Mitspieler zu bestehen. Das tun wir in dem wir bestimmte Kombinationen von Karten sammeln und vor uns auslegen. Diese Kombos sind am Ende des Spiels Punkte wert und wer die meisten hat gewinnt. Allerdings sind Kombos die vor uns ausliegen keinesfalls schon sicher geglaubte Punkte, denn einige der Fabelwesen verfügen über Fähigkeiten, die es unseren Mitspielern erlauben aus unserer Auslage zu stehlen. Das Spiel ist also sehr interaktiv.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>
<p>Tja, das war für uns ersteinmal gar nicht so einfach herauszufinden. Dem Spiel liegt zwar eine deutsche Regelkarte bei, die einem das Spiel rudimentär erläutert, aber einiges auf dieser Karte ist sehr schwammig formuliert, so dass wir als nächstes das Internet und die original englischen Regeln bemühten, die uns aber noch verwirrter zurückließen, weil einige Teile ganz anders waren, als uns die deutsche Regel erklärte. Aber auch das Original war schwammig, hier müssen die Macher definitv noch nachbessern. Ich behandel jetzt hier mal die Regel so, wie wir sie für uns gedeutet haben.</p>
<figure id="attachment_221" aria-describedby="caption-attachment-221" style="width: 365px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-221" src="https://spieltroll.files.wordpress.com/2018/08/dsc_0219.jpg?w=300&#038;resize=365%2C220" alt="DSC_0219" width="365" height="220" /><figcaption id="caption-attachment-221" class="wp-caption-text">Spielsituation Grimwood / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>
<p>Am Anfang erhält jeder Spieler drei Karten vom gemischten Stapel und darf maximal sieben Karten während des Spiels auf der Hand haben. Ist man an der Reihe darf man zunächst zwei Dinge in beliebiger Reihenfolge tun, man darf eine Karte Spielen und eine Kombination auslegen. Spielen darf man nur zwei Sorten von Karten zum einen eine sogenannte Rune, von denen gibt es nur vier Stück im Spiel und sie erlaubt es, dass ich Karten vom Stapel ziehe, zum anderen eine Fabelwesenkarte, von denen gibt es zwanzig verschiedene im Spiel. Eine Rune wandert auf den Ablagestapel wenn ich sie spiele, ein Fabelwesen lege ich als Start für eine neue Kombination vor mich aus und darf seinen Effekt nutzen. Als zweite Aktion dürfte ich eine Kombination ausspielen, wenn ich eine auf der Hand halte, es gibt nämlich noch weitere Karten ohne Fähigkeiten im Spiel, die nur dazu dienen punkteträchtige Kombinationen zu bilden. Drei von diesen neutralen Karten sind quasi Geländekarten und stellen einen Pfad, einen Sumpf und eine Lichtung dar. Diese Karten gibt es je sechsmal im Spiel. Die zweite Sorte normaler Karten sind die Vogelkarten, die Eulen und Krähen zeigen und je neunmal im Deck sind.</p>
<p>Kombinationen die ausgelegt werden dürfen, sind dreier Sets von den Ortskarten, sowohl jeweils jede einmal, als auch dreimal die gleiche, und je drei der Vogelkarten einer Sorte. Durch das Ausspielen der Fabelwesen kann man auch eine Kombination von diesen erreichen. Maximal fünf Stück bilden eine Kombination und am Spielende sind diese je nach Anzahl der Karten in der Kombination verschiedene Punkte wert.</p>
<p>Nachdem man diese ein bis zwei Aktionen in seinem Zug absolviert hat, darf man eine Karte ziehen und das Ziehen einer Karte beendet dann immer den Zug. Man darf eine Karte vom Stapel ziehen, oder aber aus der Hand eines Mitspielers mit mehr als drei Karten eine Karte zufällig stehlen. Hiergegen kann sich der Mitspieler nur wehren, wenn er eine von vier im Spiel befindlichen Amulettkarten auf der Hand hat und diese als Reaktion auf das Stehlen ausspielt.</p>
<p>Die größte Aufmerksamkeit verdienen die Karten der Fabelwesen, denn diese bringen jede Menge unterschiedliche Fähigkeiten mit sich. Manche lassen einen Karten ziehen, manche stehlen ausliegende Kombinationen von Gegnern und wieder andere beschützen die Auslagen. Einige der Fähigkeiten erlauben es einem Spieler auch eine weitere Karte, die man sich gerade genommen, gestohlen oder gezogen hat direkt hinterher auszuspielen. Im Spiel mit mehr als zwei Spielern wechseln hier die Karten ganz schön oft die Besitzer und das entspricht dem chaotischen Versprechen der Macher von Grimwood. Zu zweit wird das Ganze schon taktischer. Die Karten sind alle schön düster gemacht und passen recht gut zum Spielgefühl.</p>
<p>Das Spiel endet wenn der Zugstapel aufgebraucht ist, dann dürfen alle Kombinationen die man noch auf den Händen hat ausgelegt werden und die Spieler zählen die Punkte. Kombinationen aus Fabelwesen bringen die meisten Punkte, wenn man viele ausliegen hat. Ein einzelnes bringt einen Punkt, zwei bringen einem zwei Punkte, drei dann schon fünf, vier zehn und fünf Fabelwesen bringen 15 Punkte. Eine Kombination aus den drei Ortskarten bringt fünf Punkte und dreimal die gleiche Karte nur drei. Die Vogelkarten bringen als dreier Set jeweils zehn Punkte. Wer die meisten Punkte hat gewinnt Grimwood.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Grimwood ist für mich zu zweit ein gelungenes kleines Kartenspiel mit einem natürlich vorhandenen Glücksfaktor. Es ist schon ziemlich entscheidend welche Fabelwesen man bekommt, aber auch wenn man auf der Verliererstraße reist, kann man durch ein zwei gute Kombinationen von hintereinander ausgespielten Fabelwesen einen ganz schönen Umschwung erreichen. Mit mehreren Spielern finde ich das Spiel dann tatsächlich zu chaotisch und zu unberechenbar, aber für zwei Spieler ist ist kein schlechtes Kartenspiel. Aber einen Tipp habe ich noch, spielt Grimwood nie mit meiner Frau, dann habt ihr schon verloren.</p>
<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="http://grimwood.co/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grimwood Games</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> Angela Wu / Morgan McAllister</li>
<li><strong>Illustrator(en): </strong>Angela Wu</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2015</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 &#8211; 6</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 30 Minuten</li>
</ul>
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		<title>Exploding Kittens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 11:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Elan Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Exploding Kittens]]></category>
		<category><![CDATA[Hand Management]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kickstarter]]></category>
		<category><![CDATA[Last Man Standing]]></category>
		<category><![CDATA[Matthew Inman]]></category>
		<category><![CDATA[Player Elemination]]></category>
		<category><![CDATA[Push Your Luck]]></category>
		<category><![CDATA[Set Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Shane Small]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltroll]]></category>
		<category><![CDATA[Take That]]></category>
		<category><![CDATA[The Oatmeal]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Frau ist ein Katzenmensch und sie spielt gerne. Eines Tages las sie irgendwo von Exploding Kittens und fand die Beschreibung wohl so gut, dass sie meinte das brauchen wir unbedingt. Bei Amazon gab es das Spiel zwar, aber für das bißchen Inhalt war es wirklich total überteuert, das lag wohl daran, das es dirket &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/248" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Exploding Kittens“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_208" aria-describedby="caption-attachment-208" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="208" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0204-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/08/dsc_0204.jpg?fit=2906%2C1846&amp;ssl=1" data-orig-size="2906,1846" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1533389047&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Exploding Kittens NSFW" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Exploding Kittens NSFW&lt;/p&gt;
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<p>Meine Frau ist ein Katzenmensch und sie spielt gerne. Eines Tages las sie irgendwo von Exploding Kittens und fand die Beschreibung wohl so gut, dass sie meinte das brauchen wir unbedingt. Bei Amazon gab es das Spiel zwar, aber für das bißchen Inhalt war es wirklich total überteuert, das lag wohl daran, das es dirket aus Amerika kam. Sie hat es dann bei den Machern des Spiels selbst für einen Bruchteil gekauft und die vier bis sechs Wochen Lieferzeit in Kauf genommen. Irgendwann als wir schon gar nicht mehr daran gedacht hatten war es dann in der Post. Wir packten es aus und, wow, da war wirklich nicht wahnsinnig viel in der Packung. Die Artworks kannte ich sogar irgendwoher, mir war aber gar nicht bewusst wie bekannt The Oatmeal in Amerika und weltweit eigentlich ist. <a href="https://theoatmeal.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Oatmeal</a> ist eine Cartoon-Website oder vielleicht sollte man lieber sagen, die Cartoon-Website, denn sie ist eine der bekanntesten weltweit und ja einige der Katzenillustrationen kamen mir irgendwie auch schon bekannt vor. Matthew Inman kam eines Tages wohl auf die Idee eine Kickstarter-Kampagne für dieses kleine Spiel ins leben zu rufen und bereits nach 8 Minuten war das Ziel von 10000 Dollar erreicht. Nach nur sieben Tagen hatte es 6000 Backer und bis heute ist es das erfolgreichste auf Kickstarter gebackte Kartenspiel mit fast 9 Millionen Dollar und seinerzeit die vierterfolgreichste Kampagne bei Kickstarter überhaupt. Was steckt drin in diesem kleinen Päckchen und lohnt sich das überhaupt?</p>
<p><span id="more-248"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>Das Spielprinzip ist denkbar einfach. Im Grunde ist es das Last-Man-Standing-Prinzip. Jeder versucht seine Mitspieler früher ins Jenseits zu befördern und am längsten zu überleben. Also nennen wir es beim Namen: Uno mit explodierenden Katzen. Wo Uno das Spielprinzip vom traditionellem Mau Mau durch spezielle Karten in ein eigenes Spiel verwandelte, macht Exploding Kittens nichts anderes als es mit einem witzigen Thema und lustigen Artworks zu versehen. Ok, es bringt dann doch noch ein paar weitere Elemente mit ins Spiel. Aber im Grunde geht es nur um das Überleben im übertragenden Sinne.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>
<p>In zwei Minuten erlernt in 15 gespielt verspricht die Spieleschachtel und das kann ich bestätigen. Das Spielprinzip ist ja eigentlich jedem schon bekannt. Die Anleitung ist dann auch wie ein lustiger bunter Comic im The-Oatmeal-Style aufgemacht. 56 Karten sind nur in der Schachtel und mit einem Spiel kann man es mit bis zu fünf Leuten spielen. Aber im Grunde kann man mehrere Spiele zusammenpacken und mit mehr Leuten spielen.</p>
<figure id="attachment_218" aria-describedby="caption-attachment-218" style="width: 421px" class="wp-caption aligncenter"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-218" src="https://spieltroll.files.wordpress.com/2018/08/dsc_0216.jpg?w=300&#038;resize=421%2C219" alt="DSC_0216" width="421" height="219" /><figcaption id="caption-attachment-218" class="wp-caption-text">Exploding Kittens Regelheft / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>
<p>Als erstes entfernt man alle Exploding Kittens-Karten von denen es vier gibt sowie sämtliche Entschärfen-Karten (sechs) aus dem Kartenstapel. Der Rest wird gemischt und jeder Spieler erhält vier verdeckte Karten. Jeder Spieler bekommt danach noch eine der Entschärfen-Karten, so dass er nun fünf Karten als Handkarten hat. Seine Handkarten hält man natürlich vor seinen Mitspielern geheim. Im Anschluß werden die restlichen Entschärfen-Karten sowie genau eine Exploding Kittens-Karte weniger als Spieler die im Spiel sind wieder in den Kartenstapel gemischt. Der Kartenstapel wird danach als Zugstapel in die Mitte des Tisches gelegt und ein Startspieler wird irgendwie ausgesucht. Die Anleitung gibt dazu ein paar Anregungen, wie zum Beispiel: der beindruckendste Bart, oder der furchteinflösenste Mundgeruch oder was auch immer.</p>
<p>Dann startet das Spiel und der Startspieler beginnt Karten auszuspielen. Im Standardspiel spielt man entweder eine Karte aus und befolgt ihre Anweisungen oder man spielt ein Paar gleicher Karten aus die keinen Effekt haben, von denen es insgesamt 20 Stück im Spiel gibt, die sich aber in ihren Symbolen unterscheiden. Spezialkarten mit Anweisungen gibt es sechs verschiedene im Spiel. Nachdem man eine Karte mit Anweisungen gespielt hat führt man diese aus und kann danach weitere Karten spielen, solange bis man keine mehr spielen kann oder möchte. Spielt man ein Paar so darf man sich eine Karte von einem Mitspieler seiner Wahl klauen und danach darf man weiterspielen. Am Ende seines Zuges muß man eine Karte vom Stapel ziehen und muß hoffen, dass es keine Exploding Kitten ist, sonst scheidet man aus dem Spiel aus wenn man keine Entschärfen-Karte auf der Hand haben sollte, die man dann als Gegenmaßnahme ablegen muß. Sollte das passieren darf man die Exploding Kitten-Karte irgendwo in den Zugstapel stecken ohne die Reihenfolge der anderen Karten zu verändern. Zieht man allerdings eine normale Karte nimmt man sie auf die Hand und der nächste Spieler ist an der Reihe.</p>
<figure id="attachment_219" aria-describedby="caption-attachment-219" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-219" src="https://spieltroll.files.wordpress.com/2018/08/dsc_0217.jpg?w=300&#038;resize=300%2C222" alt="DSC_0217" width="300" height="222" /><figcaption id="caption-attachment-219" class="wp-caption-text">Exploding Kittens Spielsituation / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>
<p>Es wird also immer wahrscheinlicher je weiter man im Stapel nach unten kommt das man so eine Katzenbombe zieht und aus dem Spiel ausscheidet. Das Salz in der Suppe sind natürlich die Spezialkarten. Es gibt Nope-Karten die man als Reaktion auf eine gegnerische Karte spielen darf, um ihm seine Aktion zu verbieten, es gibt Karten die einen den Stapel mischen lassen, Karten mit denen man sich die nächsten drei Karten des Stapels anschauen kann. Skip-Karten mit denen man am Ende keine Karte ziehen muß, Geschenke Karten, mit denen ein Spieler dir eine Karte schenken muß und Angriffskarten mit denen man selber keine Karte am Ende des Zuges ziehen muß, der nächste Spieler aber zwei Züge in Folge spielen muß. Viele kleine Gemeinheiten, die verhindern sollen, dass man als erster aus dem Spiel ausscheidet.</p>
<p>Im Fortgeschrittenen Spiel kommen dasnn zu den Paaren der Karten noch Drillinge hinzu, bei denen man die Karte benennt, die man gerne vom Gegner hätte und man darf auch fünf verschiedene Karten ablegen, um sich durch den Ablagestapel zu wühlen und sich eine Karte seiner Wahl zu nehmen. Beim Pärchen und Drilling kommt noch hinzu das sie nun nicht nur aus den neutralen Karten, sondern aus allen Karten gebildet werden dürfen. Das Spiel endet natürlich und immer nur wenn noch ein  Spieler über ist. Das ist wahrscheinlich der größte Unterschied zu Uno und Mau Mau, es geht nicht darum als erster seine Hand leerzuspielen sondern als letzter noch am Tisch zu sitzen ohne von einer Katzenbombe gesprengt worden zu sein.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Exploding Kittens, das es übrigens in zwei Versionen gibt, einmal in der roten (normalen) Version und in einer schwarzen NSFW (Not Suitable For Work) Version, was soviel heißt wie: nicht für den Arbeitsplatz geeignet, soll einfach nur heißen, hier sind nicht ganz so nette unbedingt jugendfreie Artworks auf den Karten vertreten. Aber das mag vielleicht für Amerika gelten, hier in Europa würde ich da keinen Unterschied machen. Das Spiel ist nett und gut zum mitnehmen geeignet. Es bietet immer mal wieder Spaß für ein paar Runden, aber ist definitiv nichts, mit dem man sich einen Abend lang beschäftigen kann. Menschen die Uno und Konsorten mögen und nicht gegen explodierende Katzen haben, werden auch mit Exploding Kittens ihren Spaß haben.</p>
<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="https://shop.theoatmeal.com/collections/exploding-kittens-1/products/exploding-kittens-a-card-game-about-kittens-and-explosions-and-sometimes-goats" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Oatmeal</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> Matthew Inman, Elan Lee, Shane Small</li>
<li><strong>Illustrator(en): </strong> Matthew Inman, Elan Lee, Shane Small</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2015</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 &#8211; 5</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 15 Minuten</li>
</ul>
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