<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pearl Games &#8211; Spieltroll</title>
	<atom:link href="https://spieltroll.de/archiv/tag/pearl-games/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://spieltroll.de</link>
	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Nov 2021 20:48:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/cropped-Spieltagebuch-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Pearl Games &#8211; Spieltroll</title>
	<link>https://spieltroll.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">153241597</site>	<item>
		<title>Solenia</title>
		<link>https://spieltroll.de/archiv/975</link>
					<comments>https://spieltroll.de/archiv/975#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 13:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Asmodee]]></category>
		<category><![CDATA[Brettspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Hand Management]]></category>
		<category><![CDATA[Pearl Games]]></category>
		<category><![CDATA[Sébastien Dujardin]]></category>
		<category><![CDATA[Solenia]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltroll]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://spieltroll.de/?p=975</guid>

					<description><![CDATA[Sieht dieses Cover nicht schön aus? Irgendwie schlicht, aber trotzdem schön. Dieser Eyecatcher hat schon vor einiger Zeit mein Interesse geweckt. Nicht nur das die Verpackung so wahnsinnig gut aussieht, nein, auch das Spielmaterial ist recht außergewöhnlich. Zum einen ist da ein modularer Spielplan, der bildlich Tag- und Nachtwechsel darstellt und zum anderen haben sämtliche &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/975" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Solenia“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1030" aria-describedby="caption-attachment-1030" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="1030" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/975/dsc_0237-3" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237.jpg?fit=2173%2C2051&amp;ssl=1" data-orig-size="2173,2051" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1543661626&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Solenia" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Solenia&lt;/p&gt;
" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237.jpg?fit=840%2C793&amp;ssl=1" class="size-medium wp-image-1030" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237.jpg?resize=300%2C283&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="283" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237.jpg?resize=300%2C283&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237.jpg?resize=768%2C725&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237.jpg?resize=1024%2C967&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237.jpg?resize=1200%2C1133&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-1030" class="wp-caption-text">Solenia / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>
<p>Sieht dieses Cover nicht schön aus? Irgendwie schlicht, aber trotzdem schön. Dieser Eyecatcher hat schon vor einiger Zeit mein Interesse geweckt. Nicht nur das die Verpackung so wahnsinnig gut aussieht, nein, auch das Spielmaterial ist recht außergewöhnlich. Zum einen ist da ein modularer Spielplan, der bildlich Tag- und Nachtwechsel darstellt und zum anderen haben sämtliche Spielkarten in der Mitte ein Loch. So groß, dass man den Finger durchstecken kann. Aber ungewöhnliches Spielmaterial macht ja bekanntlich noch kein gutes Spiel. Solenia ist aber eines, dass man auch in einer Runde mit Casual-Gamern oder der Familie hervorragend auf den Tisch bringen kann. Ach, und sieht es nicht toll aus?</p>
<p><span id="more-975"></span>&nbsp; </p>


<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>



<p>Solenia ist der Name eines Planeten, auf dem es schon seit tausenden von Jahren keinen Tag-/Nachtzyklus mehr gibt. Auf der nördlichen Hemisphäre herrscht Finsternis, während auf der Südseite immer die Sonne scheint. Die Bewohner dieses Planeten, die auf fliegenden Inseln leben, haben sich daran gewöhnt und ihr Leben daran ausgelegt. Tüchtige Luftschiffkapitäne versorgen die Inseln auf jeder Seite mit den nötigsten Rohstoffen, die es auf der anderen Seite nicht so häufig gibt. Die Spieler schlüpfen in die Rollen von solchen Kapitänen mit ihrem eigenen Luftschiff und müssen über eine feste Anzahl von Runden Waren auf bestimmten Inseln einsammeln und Auftrage von Städten auf anderen Inseln erfüllen, um Ruhm und Erfolg zu sammeln. Wer am Ende die meisten Sterne eingesammelt hat gewinnt.</p>



<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>



<p>Was sich zunächst noch nach recht eintönigem Pick-up &amp; Deliver anhört entpuppt sich dank der ausgefeilten, sehr eleganten Mechanismen, als ein sehr schönes kleines Familienspiel. Jeder Spieler erhält einen Satz der schon erwähnten Lochkarten in seiner Spielfarbe. Auf diesen insgesamt 16 Karten sind Zahlen von Null bis Zwei aufgedruckt und an der Unterseite wird  noch ein Bonus gezeigt. Dazu erhalten die Spieler jeder ein Luftschifftableau, auf dem sie insgesamt acht Waren in Laderäumen verstauen können. Außerdem befinden sich diverse Belohnungen auf der Ober- und Unterseite des Tableaus aufgedruckt. Hier sehen die Spieler, welche Belohnung sie erhalten, wenn sie einen Auftrag erfüllt haben. Die Aufträge werden nach Erfüllung entweder unten oder oben am Tableau angelegt, je  nachdem, ob es sich dabei um einen Auftrag einer Stadt auf der Tag- oder Nachtseite des Planeten gehandelt hat.</p>



<p>Das modulare Spielbrett, das aus fünf Teilen besteht, wird in die Mitte des Tisches gelegt. Die Teile sind V-förmig und eines von ihnen zeigt zur Hälfte Tag und Nacht. Das Spielfeld wird so aufgebaut, dass das offene V die Tagseite bildet. Jedes dieser Spielplanteile besteht aus nur fünf Feldern, auf denen jeweils eine fliegende Insel abgebildet ist. Einige haben Rohstoffymbole, andere wiederum, die Städte beherbergen, haben ein großes Sternsymbol aufgedruckt. Auf das mittlere Feld des Tag-/Nachtwechsel-Teils, wird eine Luftschifffigur gestellt, die mit der Front Richtung Tag zeigt. Damit ist der Spielplan aufgebaut. Das Spielmaterial mit den Rohstoffen und Punktesternen wird bereitgelegt. Es gibt vier verschiedene Rohstoffe: Stein, Holz, Wasser und Getreide. Als letztes werden noch die Auftragsplättchen gemischt und in zwei Stapeln für die Tages- und die Nachtaufträge platziert. Jeweils vier Aufträge werden offen neben dem Stapel ausgelegt. Diese Aufträge sind die ersten, die zur Verfügung stehen und erfüllt werden können. Sie zeigen jeweils eine bestimmte Menge an Rohstoffen, die die Städte haben wollen und einen Belohnungswert in Sternen.</p>



<p>Das Spiel wird insgesamt über 16 Runden gespielt, dass heißt, wenn alle Spieler ihre gesamten Karten ausgespielt haben. Zu Beginn mischen sie ihre Karten und ziehen drei auf die Hand. Ist ein Spieler an der Eihe, so muss er eine Karte auf ein leeres Feld des Spielplans legen. Leer heisst, es befindet sich noch keine andere Karte auf diesem Feld. Die zweite Regel, die eingehalten werden muss ist die sogenannte Benachbart-Regel. Sie besagt, dass die Karte benachbart zu einer anderen eigenen Karte oder benachbart zum großen Luftschiff in der Mitte des Spielplans abgelegt werden muss. Man darf die Karte auch auf das Feld mit dem Luftschiff legen, solange dort noch keine Karte liegt natürlich. Man kann diese Regel aber außer Kraft setzen, indem man für jedes Feld weiter weg einen beliebigen Rohstoff bezahlt. Durch das Loch in der Karte sieht man dann, im Falle einer Produktionsinsel, welchen Rohstoff man bekommt. Die Zahl auf der Karte gibt dabei an, wie viele Rohstoffe dieses Typs man bekommt. Die Rohstoffe muss man in den Laderäumen seines Luftschiffes verstauen können. Sollte man einmal mehr Waren bekommen, als man Laderäume zur Verfügung hat, muss man sich entscheiden, welche Rohstoffe man ablegt. Legt man seine Karte auf eine Insel mit Stadt, auf der ein Stern abgebildet ist, so muss man einen der ausliegenden Aufträge erfüllen, natürlich je nachdem, ob es sich um eine Tagesinsel oder eine Nachtinsel handelt. Die erfüllten Aufträge werden dann je nachdem, wie schon eingangs erwähnt, ober- oder unterhalb des eigenen Luftschiffes angelegt und bringen einem sofort einen Bonus ein.</p>



<p>Sollte man eine Karte mit Wert Null spielen, so wird das Luftschiff in der Mitte des Plans um ein Feld nach vorn gerückt. Dadurch wird das letzte Spielplanteil dann umgedreht und vorne wieder angelegt. Die Rückseite des Teils zeigt immer genau die entgegengesetze Tageszeit. So fahren wir zunächst einmal durch den Tag und wechseln danach wieder zur Nacht und immer so weiter. Liegen auf dem entfernten Spielplanteil noch Karten, so bekommen ihre Besitzer in diesem Moment den aufgedruckten Bonus und die Karten werden abgelegt.</p>



<p>Das ist es dann auch schon. Wer zum Schluß durch die Aufträge und Boni, die meisten Sterne gesammelt hat, gewinnt Solenia. Das Spiel hält neben einer Solovariante noch eine Variante bereit, die ein wenig taktischer ist. Dazu drehen die Spieler ihre Tableaus auf die sogenannte Winterseite, die durch eine Schneeflocke gekennzeichnet ist. Das Luftschiff auf dieser Seite hat nur sechs Laderäume, dafür aber Platz für Verbesserungsplättchen, die man durch das erfüllen von Aufträgen bekommen kann. Außerdem müssen die Spieler bei dieser Variante nicht die Aufträge in der Reihenfolge von Links nach Rechts an das Luftschiff anlegen, sondern dürfen den Platz und damit auch den Bonus frei wählen.</p>



<p><strong>Das Fazit</strong></p>



<p>Solenia ist ein hübsches und sehr eingängliches Pick-up &amp; Deliver-Spiel. Die Spieler müssen durch die begrenzten Möglichkeiten der Karten und ihre verschiedenen Funktionen und Rohstoffmengen, die sie erzeugen können, doch sehr gut vorausplanen. Mit den Wert-Null-Karten bewet man das Luftschiff und kann sich so in einem günstigen Moment Bonusrohstoffe einheimsen, aber vorsicht, wenn die Laderäume proppevoll sind, dann verschwendet man gerne auch mal den ein oder anderen Rohstoff. Aber das Spiel bleibt immer beherrschbar und ist nie zu kompliziert. Die Tag-/Nachtmechanik sorgt dabei für das gewisse Extra. Nicht nur, dass es hübsch aussieht, nein, man muss auch hier auf die verschiedenen Aufträge aufpassen und im richtigen Moment an die richtige Insel herankommen, um einen Auftrag abschließen zu können. Ein rundherum gelungenes Familienspiel mit exotischem Aussehen und Thema.</p>


<hr />
<p> </p>


<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Pearl Games, Asmodee (opens in a new tab)" href="https://www.asmodee.de/solenia" target="_blank">Pearl Games, Asmodee</a></li><li><strong>Autor(en): </strong>Sébastien Dujardin</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2018</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 1 – 4</li><li><strong>Dauer:</strong> 30 &#8211; 45 Minuten</li></ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://spieltroll.de/archiv/975/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">975</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Blutige Herberge</title>
		<link>https://spieltroll.de/archiv/283</link>
					<comments>https://spieltroll.de/archiv/283#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 15:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Brettspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Die Blutige Herberge]]></category>
		<category><![CDATA[Hand Management]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Robert]]></category>
		<category><![CDATA[Pearl Games]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltroll]]></category>
		<category><![CDATA[Weberson Santiago]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://spieltroll.wordpress.com/?p=239</guid>

					<description><![CDATA[Die Blutige Herberge galt in Essen 2015 als einer der Geheimtipps und war recht schnell ausverkauft. Das könnte wohl an der sehr speziellen Mischung liegen, aus der sich dieses Spiel zusammensetzt. Zum einen haben wir da dieses, in keiner Weise alltäglich zu nennende Artwok, dass an spielgewordene Gemälde erinnert. Dann wäre da dieser spezielle Mechanismus &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/283" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Blutige Herberge“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image alignnone size-medium wp-image-209"><figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="235" height="300" data-attachment-id="8127" data-permalink="https://spieltroll.de/dieblutigeherberge-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?fit=2003%2C2560&amp;ssl=1" data-orig-size="2003,2560" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="dieblutigeherberge" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?fit=801%2C1024&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge.jpg?resize=235%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-8127" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?resize=235%2C300&amp;ssl=1 235w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?resize=801%2C1024&amp;ssl=1 801w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?resize=768%2C982&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?resize=1202%2C1536&amp;ssl=1 1202w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?resize=1602%2C2048&amp;ssl=1 1602w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?resize=1200%2C1534&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?w=2003&amp;ssl=1 2003w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/dieblutigeherberge-scaled.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w" sizes="(max-width: 235px) 85vw, 235px" /><figcaption>Die Blutige Herberge</figcaption></figure></div>



<p>Die Blutige Herberge galt in Essen 2015 als einer der Geheimtipps und war recht schnell ausverkauft. Das könnte wohl an der sehr speziellen Mischung liegen, aus der sich dieses Spiel zusammensetzt. Zum einen haben wir da dieses, in keiner Weise alltäglich zu nennende Artwok, dass an spielgewordene Gemälde erinnert. Dann wäre da dieser spezielle Mechanismus der dem Spiel zugrunde liegt, der im ersten Moment schon ganz schön &#8222;anders&#8220; ist, als man das sonst gewohnt ist und zum dritten wäre da das Thema mit dem sich das Spiel beschäftigt, denn in &#8222;Die Blutige Herberge&#8220; geht es darum Menschen zu töten, sie auszurauben und anschließend so unverdächtig wie möglich verschwinden zu lassen. Das klang schon damals genauso faszinierend wie heute und so sieht es auch aus, wenn man das Spiel auf dem Tisch liegen hat. Das Spiel basiert auf dem Film <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_rote_Herberge_(Film)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die rote Herberge</a> aus dem Jahr 1951, der wiederum auf einer wahren Begebenheit aus den Jahren zwischen 1807 und 1831, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Auberge_Rouge" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auberge Rouge</a>, basiert. Das Spiel arbeitet diese Vorgänge dann auch passend auf.</p>



<span id="more-283"></span>



<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>



<p>Bei dieser wahren Begebenheit handelt es sich um eine ziemlich abgelegene Herberge auf einem Hochplateau in Frankreich. Gelegentlich kamen Wanderer dort vorbei und da der Verdienst wohl nicht so üppig war, entschloss sich das Wirtsehepaar mit seinem Knecht dazu, die Reisenden umzubringen und auszurauben. Diese Vorfälle werden hier in der humoristischen Form des Films zu diesem Verbrechen aufgearbeitet. Die Spieler schlüpfen in die Rolle der Herbergsbesitzer und jeder versucht das meiste Geld aus den Reisenden rauszuholen, in dem er sie umbringt, ausraubt und die Leichen begräbt. Die Ordungshüter steigen dabei ebenso in der Herberge ab und dürfen dem Treiben nicht auf die Spur kommen.</p>



<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>



<p>Das Spielbrett repräsentiert das Gasthaus. Am linken Rand befindet sich der Eingang, neben dem der Stapel mit den Gästen offen, aber gemischt, gelegt wird. Ihm gegenüber am rechten Rand befindet sich der Ausgang, wo im Laufe des Spiels der Ablagestapel entsteht. Dort werden alle Gäste, die die Nächte im Gasthaus überleben abgelegt. Am oberen und unteren Rand befinden sich jeweils vier Türen, die die Gästezimmer darstellen. Hier werden in jeder Runde die Gäste Karten ausgelegt, die ein Zimmer im Gasthaus belegen. Am Anfang platzieren die Spieler hier jeweils einen Zimmerschlüssel ihrer Farbe, wobei die Lage der Zimmer unerheblich für das Spiel ist, dienen sie doch nur zur Markierung, damit man hinterher noch weiß, in welchem Zimmer tatsächlich jemand übernachtet hat für den man auch Geld bekommt, schließlich betreibt man hier als blutrünstige Familie ja immerhin auch noch ein Gasthaus. In der Mitte des Spielplans gibt es eine Geldleiste, die bis zu 40 Francs anzeigt. Jeder Spieler platziert hier einen Marker. Außerdem ist noch ein Tisch in der Wirtsstube abgebildet, der als Ablagefeld für die Bauernkarten dient, von denen jeder Spieler zu Beginn zwei Bauern als Starthand erhält. Darüberhinaus bekommt jeder Spieler eine Karte, die ihm als Scheune dient, unter der er zwei Leichen verscharren kann, sowie einen Schck über 10 Francs und seine Zimmerservice-Plättchen.</p>



<div class="wp-block-image alignnone size-medium wp-image-223"><figure class="alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://spieltroll.files.wordpress.com/2018/08/dsc_0221.jpg?w=840" alt="DSC_0221" class="wp-image-223"/><figcaption>Die Blutige Herberge Startpielerkarte / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></div>



<p>Der geizigste Spieler beginnt und erhält die Startspielerkarte. Der Startspieler zieht vom offenen Gästestapel nacheinander immer wieder eine Person und verteilt sie in die Gästezimmer, bis sämtliche Zimmer des Wirtshauses gefüllt sind. Die Personen gehören zu einer von fünf Gruppen, die alle eine andere Spezialfähigkeit ihr Eigen nennen. Zum einen gibt es Gäste, die sich auf die Bestechung verstehen. Diese Leute sind besonders gut darin Komplizen anzuheuern. Dann gibt es Gäste die Fähigkeiten in Bauarbeiten aufweisen, die man dazu einspannen sollte neue Anbauten für seine Scheune zu errichten, damit man mehr Gästeleichen loswerden kann. Außerdem sind noch welche dabei, die man zum Leute beerdigen benutzen kann und die Ordnunghüter, die sich auch aufs Morden ganz gut verstehen. Zu guter Letzt sind da noch die Adligen, die nichts können, außer enorm volle Taschen zu haben. Perfekte Opfer also!</p>



<p>Die Mechanik des Spiels zu durschauen braucht tatsächlich einen Moment. Am Anfang ist nicht jedem klar, wie man hier korrekt vorgehen muß. Die Spieler haben, wenn sie an der Reihe sind, die Möglichkeit eine von fünf möglichen Aktionen zu machen. Sie können einen Gast bestechen, damit er sein Komplize wird, sie können einen Anbau an ihre Scheune bauen, um mehr Leichen verscharren zu können, sie können einen Gast umbringen, sie können die Leiche eines getöteten Gastes beerdigen oder sie können Passen und so ihr Geld waschen. Um die ersten vier Aktionen auszuführen, muss man Karten aus seiner Hand ausspielen, auf der man zu Beginn nur zwei Bauern hat. Die Handkarten sind in gewisser Weise die Komplizen, die man als blutrünstiges Gastwirtsfamilienmitglied hat. Jeder Gast verfügt über eine Stufe von 0 &#8211; 3. Möchte man sich nun einen weiteren Komplizen auf die Hand holen, wählt man einen der Gäste aus und muss soviele Karten aus seiner Hand ablegen, wie die Stufe des Gastes beträgt, den man bestechen möchte. Jede Karte die dabei das Talent zum bestechen hat, darf man aber hinterher wieder auf die Hand nehmen. Alle anderen Gäste werden auf den Ablagestapel gelegt, bzw. die Bauern kommen wieder an den Tisch in der Gaststube. Die Bauern haben Stufe 0 und können somit also immer umsonst angeheuert werden. Das Gleiche gillt nun auch für die drei anderen Aktionen, nur jeweils mit einem anderen Talent.</p>



<div class="wp-block-image alignnone wp-image-222"><figure class="aligncenter"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://spieltroll.files.wordpress.com/2018/08/dsc_0220.jpg?w=840" alt="DSC_0220" class="wp-image-222"/><figcaption>Die Blutige Herberge Spielsituation / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></div>



<p>Wenn man nun also einen Gast ermordet hat, wird er umgedreht und die Personenkarte zeigt nun einen Sarg mit der Stufe des Gastes und einen Geldwert, der seinem Vermögen entspricht. Zum beerdigen nimmt man also die Stufe des toten Gastes und darf jede Personenkarte, die man zum ausspielen benötigt, die ein Talent zum beerdigen hat, wieder auf die Hand nehmen. Darüberhinaus braucht man zum beerdigen auch noch einen freien Platz unter einer Scheune oder einem Anbau. Dabei darf man auch unter den Gebäuden der Mitspieler Leute verscharren, muß ihnen dann aber die Hälfte des Vermögens des Opfers abgeben (Familie und so). Die Anbauten sorgen ihrer Stufe entsprechend für mehr Leichenlagerraum. Mit der letzten Aktion darf man sein Bargeld, das auf dem Spielplan angezeigt wird und 40 Francs nicht überschreiten kann, in Schecks umwandeln und umgekehrt. Von den Opfern bekommt man immer Bargeld, ist ja klar, man raubt ihnen die Taschen aus. Sollte man mehr Geld bekommen, als auf der Leiste angezeigt werden kann, verfällt der Rest.</p>



<p>Die Spieler haben zwei Runden Zeit, Aktionen auszuführen, bevor der Morgen graut und ihr schändliches Treiben auffallen würde. Am Morgen passieren der Reihe nach folgende Dinge: 1. finden polizeiliche Ermittlungen statt, falls sich unter den verbliebenen Gästen ein Ordnungshüter befinden sollte. Das bedeutet, für jede von einem Spieler nicht verscharrte Leiche muß er den örtlichen Totengräber bestechen, damit das Morden nicht auffällt und der Spieler gibt 10 Francs oder alles was er noch hat ab. Danach bekommt jeder Spieler für das Zimmer das er betreut indem sich noch ein lebender Gast befindet, 1 Franc als Entlohnung, sämtliche Gäste reisen ab und werden auf den Ablagestapel gelegt. Sie haben die Herberge vorerst überlebt. Ganz zum Schluß müssen die Spieler nun noch ihre Komplizen bezahlen, denn diese helfen natürlich nicht umsonst beim Morden! Die Spieler bezahlen 1 Franc pro Handkarte.</p>



<p>Dann wiederholt sich das Spielchen jede Nacht, bis der Personenstapel zweimal durchgespielt wurde. Einige der Gäste verfügen noch über einige spezielle Fähigkeiten, die noch ein paar zusätzliche Elemente ins Spiel bringen, aber im Groben und Ganzen war es das dann auch.</p>



<p><strong>Das Fazit</strong></p>



<p>Die blutige Herberge ist sicherlich kein alltägliches Spiel, das Thema ist definitiv sehr schräg und das Artwork ist es auch. Aber ich kann nicht sagen, dass es keinen Spass machen würde, in die Rolle eines blutrünstigen Mörders zu schlüpfen und in der Herberge am Wegesrand unbescholtene Gäste abzumurksen. Sagt das was über mich aus? Keine Ahnung. Die Blutige Herberge ist sicherlich nicht für jedermann etwas und der Mechanismus des Spiels ist auch ein wenig tricky, denn man kann sich sofort am Anfang schon Alles ein wenig verbauen. Die Personenkarten sind das allumfassende Element des Spiels. Sie dienen ja sowohl als Spielmittel, als auch als Geldquelle, Gebäude und als Ressource für die ich am Ende bezahlen muss. Wirklich ganz interessant und etwas ähnliches habe ich noch nicht gespielt. Wer außerdem nicht daran denkt, rechtzeitig Geld in Schecks umzutauschen, der muss so manchesmal sein Geld mitbegraben.</p>



<hr class="wp-block-separator is-style-default"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a href="https://www.kosmos.de/spielware/spiele/spiele-fuer-zwei/8440/holmeshttps://pearlgames.be/boardgame/bloody-inn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pearl Games</a></li><li><strong>Autor(en):</strong> Nicolas Robert</li><li><strong>Illustrator(en): </strong> Luis Francisco, Weberson Santiago</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2015</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 1 &#8211; 4</li><li><strong>Dauer:</strong> 45 &#8211; 60 Minuten</li></ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://spieltroll.de/archiv/283/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">283</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
