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	<title>Player Elemination &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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	<title>Player Elemination &#8211; Spieltroll</title>
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		<title>Puzzle Strike</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 12:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Puzzle Strike war ein ebay-Kauf für sage und schreibe 1 Euro plus Porto. Aus irgendeiner Laune heraus hab ich dafür geboten. Es klang nach der Beschreibung gar nicht mal so schlecht und wurde allerorts mit Dominion verglichen, auch wenn es total anders sein sollte. Puzzle Strike wird mit Spielchips anstatt Karten gespielt und jeder Spieler &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/486" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Puzzle Strike“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_445" aria-describedby="caption-attachment-445" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="445" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0206-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/09/dsc_0206.jpg?fit=2302%2C2048&amp;ssl=1" data-orig-size="2302,2048" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1537014898&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Puzzle Strike" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Puzzle Strike&lt;/p&gt;
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<p>Puzzle Strike war ein ebay-Kauf für sage und schreibe 1 Euro plus Porto. Aus irgendeiner Laune heraus hab ich dafür geboten. Es klang nach der Beschreibung gar nicht mal so schlecht und wurde allerorts mit Dominion verglichen, auch wenn es total anders sein sollte. Puzzle Strike wird mit Spielchips anstatt Karten gespielt und jeder Spieler hat einen großen Beutel, aus dem er die Chips ziehen muss. Die Bilder, die der damalige Besitzer bei ebay eingestellt hatte, waren auch ein bißchen, ich will nicht sagen irreführend, aber ich war total überrascht als der Paketbote bei mir klingelte und ein riesiges Paket bei mir abgeben wollte. Für mich sah der Spielkarton eher aus, wie ein kleines Format und das Spiel klang der Beschreibung nach auch nach eher einem kleinen Spiel. Weit gefehlt, Puzzle Strike ist großformatig, mit einem höheren Karton als normal üblich. Das ist hauptsächlich den Spielchips geschuldet, die Pokerchips aus Pappe nachempfunden sind. Ursprünglich ist das Spiel auch schon aus dem Jahre 2010 und einem Computerspiel nachempfunden, dass mir aber unbekannt ist. Die vorliegende Version ist von 2015.</p>
<p><span id="more-486"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>In Puzzle Strike schlüpfen die Spieler in die Rolle eines speziellen Charakters und versuchen ein Gefecht gegen seine Mitspieler zu gewinnen. Jeder dieser Charaktere verfügt über einen eigenen Satz Fähigkeiten, die jeweils auf einem Chip dargestellt werden. Diese Chips wandern in einen Beutel und jede Runde zieht man die Chips die man verwenden darf aus diesem Beutel. Erst wenn man alle Chips benutzt hat, wird der Beutel wieder gefüllt. Ein Bagbuilding spiel also. Die Spieler erwerben über die Spieldauer neue Fähigkeiten und versuchen damit ihre Gegner aus dem Spiel zu nehmen. Die Währung sind dabei Juwelen, die in den Werten 1-4 im Spiel vorhanden sind. Gleichzeitig darf man in seinem Juwelenstapel auch nicht mehr Juwelen als 10 haben, sonst verliert man am Ende der Runde. Man kann durch bestimmte Fähigkeiten Juwelen in seinem Stapel zerstören und in gegnerische Stapel schicken. Wer bis zum Schluß übrig bleibt gewinnt.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>
<p>Im Prinzip spielt sich Puzzle Strike wie ein normales Deckbuilding-Spiel, nur das man hier keine Karten benutzt, sondern Spielchips. Das Deck bilded sich im Beutel und früher oder später kommt man an alle Fähigkeiten heran und kann sie benutzen. Fangen wir beim Spielaufbau an. Jeder Spieler bekommt seine Startchips, die sich aus seinen drei speziellen Fähigkeiten-Chips des gewählten Charakters, sowie einem Crash-Juwel-Chip und sechs Juwelen mit Wert 1 zusammensetzen. Diese wandern in seinen Beutel. Darüber hinaus bekommt jeder Spieler noch ein Tableau und einen Sichtschirm. Der Sichtschirm fungiert quasi als &#8222;Hand&#8220; des Spielers, denn dahinter kann er alle Chips, die er in der Runde zur Verfügung hat auslegen und planen. Das auf der Hand zu machen ist tatsächlich ein wenig zu umständlich. Auf den Spielertableaus gibt es unterschiedliche Bereiche zum ablegen der Chips. ein Bereich ist die tatsächliche Ablage, in einem Feld werden die Chips platziert, die man diese Runde ausgespielt hat und im größten Bereich legt man seinen Juwelenstapel aus.</p>
<figure id="attachment_459" aria-describedby="caption-attachment-459" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-459" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/09/dsc_0220.jpg?resize=300%2C178&#038;ssl=1" alt="DSC_0220" width="300" height="178" /><figcaption id="caption-attachment-459" class="wp-caption-text">Spielmaterial Puzzle Strike / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>
<p>In der Mitte des Tisches wird wie bei Dominion eine Auslage gebildet, aus der sich die Spieler bedienen dürfen. Zehn Fähigkeiten-Chips werden pro Partie ausgewählt, es gibt aber wesentlich mehr. Dazu kommen noch die verschiedenen Juwelensorten und ein paar spezielle Chips die man kaufen kann oder durch spezielle Fähigkeiten erhält. Zu Beginn zieht jeder Spieler schon einmal fünf Chips aus seinem Beutel und platziert sie hinter seinem Sichtschirm.</p>
<p>Das Spiel wird in vier kurzen Phasen gespielt, die jeder Spieler der Reihe nach durchläuft. Als erstes kommt die sogenannte Stapelphase, in der der jeweilige Spieler neue Juwelen in seinen Juwelenstapel bekommt. Diese Juwelen sind abhängig davon, wie weit das Spiel bereits fortgeschritten ist. Solange noch nicht mindestens soviele Stapel, wie der Spieleranzahl entsprechend, der Chips-Stapel aus der Tischmitte aufgebraucht sind, bekommt jeder Spieler in dieser Phase immer ein 1er Juwel in seinen Juwelenstapel. Wenn genauso viele Stapel aufgebraucht sind, wie Spieler mitspielen, so bekommt jeder Spieler ein 2er Juwel. Wenn ein weiter Stapel aufgebraucht wird bereits ein 3er Juwel und beim nächsten aufgebrauchten Stapel gar ein 4er Juwel. So schafft sich das Spiel quasi seinen eigenen Doomtimer, denn zur Erinnerung, jeder Spieler der am Ende seiner Runde Juwelen im Wert von zehn in seinem Juwelenstapel hat, scheidet aus.</p>
<p>In der Aktionsphase darf der Spieler dann einen Aktionschip spielen. Diese Chips haben Banner in verschiedenen Farben aufgedruckt und verfügen über Symbole, die einem weitere Möglichkeiten in dieser Phase eröffnen, ist zum Beispiel ein Pfeil abgebildet, darf man einen weiteren Aktionschip spielen. Ist der Pfeil farbig, darf man nur bestimmte Aktionschips mit dieser Bannerfarbe spielen. Manche Chips erlauben es einen weiteren aus dem Beutel zu ziehen und wieder andere einen Chip mit in die nächste Runde zu nehmen. Die lilanen Chips (es gibt drei Sorten) haben mit den Juwelen im Juwelenstapel zu tun und ermöglichen dort Veränderungen. Eine Chipsorte verschmilzt zwei Juwelen zu einem größeren, und die anderen beiden &#8222;crashen&#8220; Juwelen im Spielerstapel. Das bedeutet er macht das Juwel kaputt und schickt es damit in den Stapel eines Gegners. Dabei zersplittert das Juwel, wenn es eines mit größerem Wert ist. Ein 3er Juwel zersplittert in drei 1er Juwelen, die alle im Stapel des Gegners lande. Das hat zwar keinen Einfluß auf die Wertigkeit, aber drei einzelne kleine Juwelen wird man schwerer wieder los als ein großes.</p>
<p>Sollten alle Chips abgehandelt sein, so kommt die Kaufphase dran und jeder Spieler ist verpflichtet einen Kauf zu tätigen, darf aber soviel kaufen wie er bezahlen kann. Wenn man nicht kaufen kann oder will, kassiert man einen Wundenchip, der absolut nichts kann, außer einem den Beutel zuzumüllen. Die Kosten der Chips stehen ganz oben in einem Puzzleteil und bezahlen tut man mit den Juwelen aus seinem Beutel. Dabei entspricht die Wertigkeit auch dem &#8222;Geldwert&#8220;. Mit einem 3er Juwel kann man also eine Chip im Wert von drei kaufen. Hierbei funktionieren die Juwelen wie die Geldkarten bei Dominion. Die neugekauften Chips werden direkt in den Ablagebereich des Tableaus gelegt.</p>
<p>Zum Schluß wird nur noch aufgeräumt, sämtliche Chips aus der Auslage eines Spielers und die restlichen Chips hinter dem Sichtschirm werden in die Ablage gelegt. Der Juwelenstapel bleibt unverändert. Dann zieht der Spieler Chips nach und platziert sie hinter seinem Sichtschirm, dmait er bereits die Planungen für die nächste Runde beginnen kann. Der Spieler zieht hier gestaffelt je nach der Wertigkeit seines Juwelenstapels Chips nach. Die Anzahl liegt zwischen fünf und acht und das ist ein ganz guter Mechanismus, denn er ermöglicht es Spielern, die ins Hintertreffen gekommen sind, wieder zurückzukommen, da er die Chance auf gute Chips erhöht. Wer zum Schluß noch übrig bleibt gewinnt.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Ich habe mich an <a href="https://spieltroll.wordpress.com/2018/08/03/anleitung-aus-der-hoelle/">anderer Stelle</a> schon über die, meiner Meinung nach, schlechte Anleitung von Puzzle Strike ausgelassen und ich kann nicht genau sagen, ob die Anleitung dafür verantwortlich ist, dass ich Puzzle Strike für einen Spielunfall halte. Puzzle Strike hat einige richtig gute Mechanismen, denn seine Kernmechanik ist ja im Prinzip die gleiche, wie die von Dominion nur zu umständlich. Das komplette Spiel wirkt in der Tat wie ein unbeholfener Versuch ein mäßiges Computerspiel in ein Brettspiel zu verwandeln. Die Grafiken, die Begriffe, alles hat den Anstrich eines Computerspiels und zündet leider bei mir überhaupt nicht. Das Spielmaterial wirkt trotz einer gewissen Qualität irgendwie billig. Wie gesagt im Kern hat das Spiel ein paar gut durchdachte Mechaniken, den eingebauten Doomtimer, der das Spielende herbeiführen soll ist gut überlegt und auch die Mechanik des Nachziehens der Chips, wenn man einen großen Juwelenstapel hat ist schön, aber was nützt einem das, wenn man immer denkt ein umständliches Spiel zu spielen. Die Chips waren wahrscheinlich nicht die beste Designentscheidung und wenn das Spiel auf Karten daher kommen würde, fände ich es wohl auch besser und es würde nicht soviel Platz wegnehmen. In dieser Form ist es aber für mich definitiv kein gutes Spiel.</p>
<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="https://www.pegasus.de/detailansicht/51100g-puzzle-strike-das-deck-hau-spiel/" target="_blank" rel="noopener">Pegasus Spiele</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> David Sirlin</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2015</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 &#8211; 4</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 30 &#8211; 60 Minuten</li>
</ul>
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		<title>Lovecraft Letter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2018 12:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[AEG]]></category>
		<category><![CDATA[Asmodee]]></category>
		<category><![CDATA[Cthulhu]]></category>
		<category><![CDATA[Hand Management]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft Letter]]></category>
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					<description><![CDATA[Lovecraft Letter basiert, wie man sich bei dem Titel schon denken kann, auf dem sehr beliebten Spiel Love Letter aus dem Jahre 2012. In Love Letter ging es darum als Höfling die Gunst einer Prinzessin zu erlangen, indem man jede Runde einen Brief (Karte) ausspielt, die Einfluß auf die Beziehung zu den Mitspielern oder aber &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/339" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Lovecraft Letter“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_282" aria-describedby="caption-attachment-282" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="282" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0209-3" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/08/dsc_02091.jpg?fit=2113%2C2531&amp;ssl=1" data-orig-size="2113,2531" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1535291017&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Lovecraft Letter" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Lovecraft Letter&lt;/p&gt;
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<p>Lovecraft Letter basiert, wie man sich bei dem Titel schon denken kann, auf dem sehr beliebten Spiel Love Letter aus dem Jahre 2012. In Love Letter ging es darum als Höfling die Gunst einer Prinzessin zu erlangen, indem man jede Runde einen Brief (Karte) ausspielt, die Einfluß auf die Beziehung zu den Mitspielern oder aber der Prinzessin hat. Das Spiel des Japaners Seiji Kanai ist bis heute ein riesiger Spielehit, da es eines der einfachsten Spiele überhaupt ist und sich so als perfektes Spiel am Ende eines Spieleabends oder für Zwischendurch eignet. Es verfügt über sehr wenig Spielmaterial und ist innerhalb von ein paar Minuten erlernbar. Eigentlich kann man sogar direkt losspielen. Bei Lovecraft Letter handelt es sich um eine thematisch abgewandelte Version des Spiels, die ein paar wenige neue Spielelemente hinzufügt, ohne das Spiel viel komplexer zu machen. Die Grundmechanik bleibt die gleiche und fügt die Cthulhu-Komponente hinzu, was mir persönlich natürlich total zusagt.</p>
<p><span id="more-339"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum Original, wo es um Liebesbriefe ging, um die Gunst einer Prinzessin zu erlangen, geht es in Lovecraft Letter thematisch darum, seinen Cousin in Ägypten aufzuspüren, der Briefe hinterlassen hat, die verborgenes, zum Teil gefährliches Wissen enthalten. Die Spieler müssen jede Runde einen dieser Briefe ausspielen und wer am Ende der Runde die Karte mit dem höchsten Kartenwert in der Hand hält, wenn der Stapel aufgebraucht ist gewinnt. Alternativ gewinnt man auch, wenn man der letzte Spieler ist, der noch im Spiel ist, oder wenn man die Cthulhu-Karte ausspielen kann und seine Siegbedingung erfüllt.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>
<p>Lovecraft Letter verfügt über nur 25 großformatige Karten. Das sind exakt neun Karten mehr als Love Letter hatte und das hat mit dem neuen Mechanismus zu tun. Die 16 Karten des Grundspiels haben im Prinzip die gleichen Funktionen wie bei Love Letter. Die neun zusätzlichen Karten haben mit dem, für das Cthulhuthema typischen, Wahnsinn zu tun.</p>
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<p>Zum Start werden alle Karten bis auf den &#8222;Gehirnzylinder der Mi-Go&#8220; gemischt und jeder Spieler erhält genau eine Handkarte. Den &#8222;Gehirnzylinder der Mi-Go&#8220; legt man einfach offen bereit, falls er benötigt werden sollte. Der Rest der Karten bildet einen Nachziehstapel in der Mitte des Tisches. Ein Spieler beginnt und zieht eine Karte vom Stapel. Er besitzt nun zwei Handkarten und muß sich entscheiden, welche davon er vor sich ausspielen möchte. Die Karten haben verschiedene Wertigkeiten von 0-8, die bei Spielende darüber entscheiden wer gewinnt. Darüber hinaus haben die Karten noch Effekte, die man befolgen muß. Bei manchen versucht man die Wertigkeit der Handkarte eines Gegners zu erraten, damit er aus dem Spiel ausscheidet, bei manchen verliert man selber sofort das Spiel wenn man die Karte auslegt usw. Manchmal ist man also auch gezwungen eine Karte auf der Hand zu behalten, da man ja gewinnen will. Einige der Karten haben nicht nur einen Effekt, sondern auch noch einen zweiten Wahnsinnseffekt. Diese Karten erkennt man auch an den grünen Zahlen des Kartenwerts. Wenn man eine dieser Karten vor sich ausspielen will oder auch gezwungen wird, dann spielt man mit dunklen Mächten. Zunächst einmal führt man einen der beiden möglichen Effekte aus. Der Spieler muß sich hier entscheiden welchen er möchte und darf nicht beide auswählen. Danach gilt der Spieler für den Rest des Spiels als wahnsinnig.</p>
<p>Als wahnsinnig zählt ein Spieler immer dann, wenn sich in seinem offenen Ablagestapel, den man übrigens aufgefächert vor sich auslegt, damit jeder ihn einsehen kann, eine Wahnsinnskarte ausliegt. Ob diese ausgespielt wurde und man den Wahnsinnseffekt benutzt hat, oder man gezwungen wurde sie abzulegen ist dabei egal. Immer bevor man in den nächsten Runden wieder dran ist und eine neue Karte zieht, muß man nun eine Wahnsinnskontrolle ausführen. Dazu zieht man soviele Karten vom Zugstapel, wie man Wahnsinnskarten in seinem Ablagestapel hat. Zieht man dabei erneut eine Wahnsinnskarte, scheidet man, als dem Wahnsinn verfallen, aus der laufenden Runde aus. Die gezogenen Karten kommen auf den Ablagestapel und erst danach zieht man seine neue zweite Handkarte und setzt seinen Spielzug normal fort.</p>
<p>Der letzte Spieler der auf diese Art übrigbleibt gewinnt das Spiel. Sollte der Stapel aufgebraucht sein und noch mehrere Spieler im Spiel sein, so gewinnt derjenige mit der höchsten Karte auf der Hand, egal ob normale oder Wahnsinnskarte. Die dritte mögliche Siegbedingung ist die Cthulhukarte, deren wahninnigen Effekt man ausführen und erfüllen muß um sofort das gesamt Spiel zu gewinnen. Sollte man eine Runde aufgrund einer der beiden ersten Siegbedingungen erfüllen, so erhält man einen Spielchip, den man je nachdem, ob man wahnsinnig oder normal gewonnen hat, auf die entsprechende Seite dreht. Zum gewinnen der gesamten Partie Lovecraft Letter benötigt man zwei Siegchips mit der normalen Seite oder drei mit der wahnsinnigen Seite. Alternativ kann man aber auch sofort durch die Cthulhu-Karte gewinnen. Es ist also auch durchaus möglich, dass die Spieler beide Sorten Chips vor sich sammeln, bevor sie gewinnen können.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Lovecraft Letter gefällt mir persönlich sogar noch besser als das Original, da die Wahnsinnsmechanik sich total gut in das Spiel integriert, ohne aufgesetzt zu wirken. Das Spiel gewinnt so meiner Meinung nach deutlich, wird aber eigentlich nicht komplexer. Es ist immer noch in wenigen Minuten erklärt und gespielt, was es ja zum perfekten Absackerspiel oder auch Urlaubsspiel macht. Die Spielzeit ist ein wenig länger, als die des Originals, aber immer noch sehr kurz. Das wenige Material ist sehr gut, wie man es von AEG und Pegasus aber auch gewohnt ist. Meine Version ist von AEG und Pegasus und in eingigen Geschäften bekommt man diese auch immer noch. Seit dem 1. Mai 2018 ist die Lizenz aber zu Z-Man Games und Asmodee gewandert und die Aufmachung dieser Version gefällt mir auch ganz gut. Ein Dauerbrenner der immer mal wieder auf den Tisch kommt und bei dem das kurzfristige Ausscheiden aus einer Runde auch nicht so schlimm ist, weil die einzelnen Spielrunden selten länger dauern.</p>
<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="https://www.zmangames.com/en/products/lovecraft-letter/" target="_blank" rel="noopener">Z-Man Games</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> Seiji Kanai</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2017</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 &#8211; 6</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 15 &#8211; 25 Minuten</li>
</ul>
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		<title>Exploding Kittens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 11:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Elan Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Exploding Kittens]]></category>
		<category><![CDATA[Hand Management]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kickstarter]]></category>
		<category><![CDATA[Last Man Standing]]></category>
		<category><![CDATA[Matthew Inman]]></category>
		<category><![CDATA[Player Elemination]]></category>
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		<category><![CDATA[Shane Small]]></category>
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		<category><![CDATA[The Oatmeal]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Frau ist ein Katzenmensch und sie spielt gerne. Eines Tages las sie irgendwo von Exploding Kittens und fand die Beschreibung wohl so gut, dass sie meinte das brauchen wir unbedingt. Bei Amazon gab es das Spiel zwar, aber für das bißchen Inhalt war es wirklich total überteuert, das lag wohl daran, das es dirket &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/248" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Exploding Kittens“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_208" aria-describedby="caption-attachment-208" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="208" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0204-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/08/dsc_0204.jpg?fit=2906%2C1846&amp;ssl=1" data-orig-size="2906,1846" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1533389047&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Exploding Kittens NSFW" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Exploding Kittens NSFW&lt;/p&gt;
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<p>Meine Frau ist ein Katzenmensch und sie spielt gerne. Eines Tages las sie irgendwo von Exploding Kittens und fand die Beschreibung wohl so gut, dass sie meinte das brauchen wir unbedingt. Bei Amazon gab es das Spiel zwar, aber für das bißchen Inhalt war es wirklich total überteuert, das lag wohl daran, das es dirket aus Amerika kam. Sie hat es dann bei den Machern des Spiels selbst für einen Bruchteil gekauft und die vier bis sechs Wochen Lieferzeit in Kauf genommen. Irgendwann als wir schon gar nicht mehr daran gedacht hatten war es dann in der Post. Wir packten es aus und, wow, da war wirklich nicht wahnsinnig viel in der Packung. Die Artworks kannte ich sogar irgendwoher, mir war aber gar nicht bewusst wie bekannt The Oatmeal in Amerika und weltweit eigentlich ist. <a href="https://theoatmeal.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Oatmeal</a> ist eine Cartoon-Website oder vielleicht sollte man lieber sagen, die Cartoon-Website, denn sie ist eine der bekanntesten weltweit und ja einige der Katzenillustrationen kamen mir irgendwie auch schon bekannt vor. Matthew Inman kam eines Tages wohl auf die Idee eine Kickstarter-Kampagne für dieses kleine Spiel ins leben zu rufen und bereits nach 8 Minuten war das Ziel von 10000 Dollar erreicht. Nach nur sieben Tagen hatte es 6000 Backer und bis heute ist es das erfolgreichste auf Kickstarter gebackte Kartenspiel mit fast 9 Millionen Dollar und seinerzeit die vierterfolgreichste Kampagne bei Kickstarter überhaupt. Was steckt drin in diesem kleinen Päckchen und lohnt sich das überhaupt?</p>
<p><span id="more-248"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>Das Spielprinzip ist denkbar einfach. Im Grunde ist es das Last-Man-Standing-Prinzip. Jeder versucht seine Mitspieler früher ins Jenseits zu befördern und am längsten zu überleben. Also nennen wir es beim Namen: Uno mit explodierenden Katzen. Wo Uno das Spielprinzip vom traditionellem Mau Mau durch spezielle Karten in ein eigenes Spiel verwandelte, macht Exploding Kittens nichts anderes als es mit einem witzigen Thema und lustigen Artworks zu versehen. Ok, es bringt dann doch noch ein paar weitere Elemente mit ins Spiel. Aber im Grunde geht es nur um das Überleben im übertragenden Sinne.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>
<p>In zwei Minuten erlernt in 15 gespielt verspricht die Spieleschachtel und das kann ich bestätigen. Das Spielprinzip ist ja eigentlich jedem schon bekannt. Die Anleitung ist dann auch wie ein lustiger bunter Comic im The-Oatmeal-Style aufgemacht. 56 Karten sind nur in der Schachtel und mit einem Spiel kann man es mit bis zu fünf Leuten spielen. Aber im Grunde kann man mehrere Spiele zusammenpacken und mit mehr Leuten spielen.</p>
<figure id="attachment_218" aria-describedby="caption-attachment-218" style="width: 421px" class="wp-caption aligncenter"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-218" src="https://spieltroll.files.wordpress.com/2018/08/dsc_0216.jpg?w=300&#038;resize=421%2C219" alt="DSC_0216" width="421" height="219" /><figcaption id="caption-attachment-218" class="wp-caption-text">Exploding Kittens Regelheft / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>
<p>Als erstes entfernt man alle Exploding Kittens-Karten von denen es vier gibt sowie sämtliche Entschärfen-Karten (sechs) aus dem Kartenstapel. Der Rest wird gemischt und jeder Spieler erhält vier verdeckte Karten. Jeder Spieler bekommt danach noch eine der Entschärfen-Karten, so dass er nun fünf Karten als Handkarten hat. Seine Handkarten hält man natürlich vor seinen Mitspielern geheim. Im Anschluß werden die restlichen Entschärfen-Karten sowie genau eine Exploding Kittens-Karte weniger als Spieler die im Spiel sind wieder in den Kartenstapel gemischt. Der Kartenstapel wird danach als Zugstapel in die Mitte des Tisches gelegt und ein Startspieler wird irgendwie ausgesucht. Die Anleitung gibt dazu ein paar Anregungen, wie zum Beispiel: der beindruckendste Bart, oder der furchteinflösenste Mundgeruch oder was auch immer.</p>
<p>Dann startet das Spiel und der Startspieler beginnt Karten auszuspielen. Im Standardspiel spielt man entweder eine Karte aus und befolgt ihre Anweisungen oder man spielt ein Paar gleicher Karten aus die keinen Effekt haben, von denen es insgesamt 20 Stück im Spiel gibt, die sich aber in ihren Symbolen unterscheiden. Spezialkarten mit Anweisungen gibt es sechs verschiedene im Spiel. Nachdem man eine Karte mit Anweisungen gespielt hat führt man diese aus und kann danach weitere Karten spielen, solange bis man keine mehr spielen kann oder möchte. Spielt man ein Paar so darf man sich eine Karte von einem Mitspieler seiner Wahl klauen und danach darf man weiterspielen. Am Ende seines Zuges muß man eine Karte vom Stapel ziehen und muß hoffen, dass es keine Exploding Kitten ist, sonst scheidet man aus dem Spiel aus wenn man keine Entschärfen-Karte auf der Hand haben sollte, die man dann als Gegenmaßnahme ablegen muß. Sollte das passieren darf man die Exploding Kitten-Karte irgendwo in den Zugstapel stecken ohne die Reihenfolge der anderen Karten zu verändern. Zieht man allerdings eine normale Karte nimmt man sie auf die Hand und der nächste Spieler ist an der Reihe.</p>
<figure id="attachment_219" aria-describedby="caption-attachment-219" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-219" src="https://spieltroll.files.wordpress.com/2018/08/dsc_0217.jpg?w=300&#038;resize=300%2C222" alt="DSC_0217" width="300" height="222" /><figcaption id="caption-attachment-219" class="wp-caption-text">Exploding Kittens Spielsituation / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>
<p>Es wird also immer wahrscheinlicher je weiter man im Stapel nach unten kommt das man so eine Katzenbombe zieht und aus dem Spiel ausscheidet. Das Salz in der Suppe sind natürlich die Spezialkarten. Es gibt Nope-Karten die man als Reaktion auf eine gegnerische Karte spielen darf, um ihm seine Aktion zu verbieten, es gibt Karten die einen den Stapel mischen lassen, Karten mit denen man sich die nächsten drei Karten des Stapels anschauen kann. Skip-Karten mit denen man am Ende keine Karte ziehen muß, Geschenke Karten, mit denen ein Spieler dir eine Karte schenken muß und Angriffskarten mit denen man selber keine Karte am Ende des Zuges ziehen muß, der nächste Spieler aber zwei Züge in Folge spielen muß. Viele kleine Gemeinheiten, die verhindern sollen, dass man als erster aus dem Spiel ausscheidet.</p>
<p>Im Fortgeschrittenen Spiel kommen dasnn zu den Paaren der Karten noch Drillinge hinzu, bei denen man die Karte benennt, die man gerne vom Gegner hätte und man darf auch fünf verschiedene Karten ablegen, um sich durch den Ablagestapel zu wühlen und sich eine Karte seiner Wahl zu nehmen. Beim Pärchen und Drilling kommt noch hinzu das sie nun nicht nur aus den neutralen Karten, sondern aus allen Karten gebildet werden dürfen. Das Spiel endet natürlich und immer nur wenn noch ein  Spieler über ist. Das ist wahrscheinlich der größte Unterschied zu Uno und Mau Mau, es geht nicht darum als erster seine Hand leerzuspielen sondern als letzter noch am Tisch zu sitzen ohne von einer Katzenbombe gesprengt worden zu sein.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Exploding Kittens, das es übrigens in zwei Versionen gibt, einmal in der roten (normalen) Version und in einer schwarzen NSFW (Not Suitable For Work) Version, was soviel heißt wie: nicht für den Arbeitsplatz geeignet, soll einfach nur heißen, hier sind nicht ganz so nette unbedingt jugendfreie Artworks auf den Karten vertreten. Aber das mag vielleicht für Amerika gelten, hier in Europa würde ich da keinen Unterschied machen. Das Spiel ist nett und gut zum mitnehmen geeignet. Es bietet immer mal wieder Spaß für ein paar Runden, aber ist definitiv nichts, mit dem man sich einen Abend lang beschäftigen kann. Menschen die Uno und Konsorten mögen und nicht gegen explodierende Katzen haben, werden auch mit Exploding Kittens ihren Spaß haben.</p>
<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="https://shop.theoatmeal.com/collections/exploding-kittens-1/products/exploding-kittens-a-card-game-about-kittens-and-explosions-and-sometimes-goats" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Oatmeal</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> Matthew Inman, Elan Lee, Shane Small</li>
<li><strong>Illustrator(en): </strong> Matthew Inman, Elan Lee, Shane Small</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2015</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 &#8211; 5</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 15 Minuten</li>
</ul>
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