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	<title>Realtime &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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		<title>5-Minute Dungeon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 13:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei 5-Minute Dungeon handelt es sich mal wieder um einen Fund meiner Frau, die sich sehr darüber gefreut hat, dass das Kickstarter-Projekt seinen Weg zum Kosmos-Verlag und somit auch auf deutsch gefunden hat. Ist zwar für das Spiel nicht unbedingt notwendig, aber eingedeutscht ist immer etwas besser, wenn man das Spiel auch anderen Spielern, die &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/727" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„5-Minute Dungeon“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image size-medium wp-image-693"><figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="300" data-attachment-id="7728" data-permalink="https://spieltroll.de/5minutedungeon" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/03/5minutedungeon.jpg?fit=896%2C895&amp;ssl=1" data-orig-size="896,895" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="5-Minute Dungeon" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;5-Minute Dungeon&lt;/p&gt;
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<p>Bei 5-Minute Dungeon handelt es sich mal wieder um einen Fund meiner Frau, die sich sehr darüber gefreut hat, dass das Kickstarter-Projekt seinen Weg zum Kosmos-Verlag und somit auch auf deutsch gefunden hat. Ist zwar für das Spiel nicht unbedingt notwendig, aber eingedeutscht ist immer etwas besser, wenn man das Spiel auch anderen Spielern, die nicht so spielbewandert sind wie wir, erklären möchte. Meine Frau mag Spiele bei denen man gegen eine Uhr spielt seltsamer Weise gerne, mich kann man damit meistens eher verschrecken, aber 5-Minute Dungeon kommt so sympathisch daher, dass man es eigentlich nur mögen kann. Spielerisch ist es eine Art Dungeoncrawler den man innerhalb von fünf Minuten bezwungen haben muß.</p>



<span id="more-727"></span>



<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>



<p>Ganz klassisch spielt man hier einen Dungeoncrawler, in dem die Spieler in die Rollen von Helden schlüpfen und versuchen die Gefahren eines Dungeons, in Form eines Kartenstapels, zu besiegen. Am Ende müssen sie auch noch einen richtigen Endboss besiegen, um das Spiel zu gewinnen. Die Spieler verfügen dabei alle über einen Helden mit einer Spezialfähigkeit und einem eigenen Kartendeck mit einer Zusammensetzung aus speziellen Fähigkeiten für ihre Klasse. Alle Spieler spielen gleichzeitig und gegen die Uhr, denn sie haben natürlich nur fünf Minuten, um den Dungeon komplett zu absolvieren.</p>



<p><strong>Wie läuft das ab?</strong></p>



<div class="wp-block-image wp-image-706 size-large"><figure class="aligncenter"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="840" height="372" data-attachment-id="706" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/727/dsc_0248" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_0248.jpg?fit=3840%2C1698&amp;ssl=1" data-orig-size="3840,1698" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1540039038&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0248" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;5-Minute Dungeon Spielaufbau / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Das Spiel ist schnell vorbereitet, jeder Spieler wählt eines der fünf Heldentableaus und entscheidet sich für eine der beiden Seiten. Die Helden haben unterschiedliche Fähigkeiten und jeweils zwei teilen sich eins der Heldendecks. So haben zum Beispiel der Paladin und die Walküre beide das gelbe Deck und können nicht im gleichen Spiel antreten. Jeder Spieler bekommt also das farblich passende Deck zu seinem gewählten Helden. Ausnahme ist das Spiel zu zweit, bei dem jeder Spieler mit zwei Decks in einem Stapel zusammenspielt. Das Deck wird auf das entsprechende Feld des Tableaus gelegt und im Laufe der Partie legt man in den Ablagebereich sämtliche Karten ab die man ausspielt. Die Spieler beginnen ihrer Anzahl nach mit einer bestimmten Kartenanzahl als Starthand. Je mehr Spieler, deso weniger Handkarten. Dann wird der Dungeon vorbereitet, indem man sich den Boss aussucht, den man bezwingen möchte. Jeder Boss verfügt über sein eigenes Tableau. Im Spiel sind fünf Bosse enthalten. Auf der Rückseite des Tableaus ist in einer Tabelle angegeben, aus welchen Karten sich das Dungeondeck zusammensetzt. Das ist zum einen abhängig von der Spieleranzahl und zum zweiten von dem Schwierigkeitsgrad, den man versuchen möchte. Das Spiel entählt drei Schwierigkeitsgrade. Die Tabelle gibt an wieviele Quest- und wieviele Dungeonkarten in das Bossdeck gemischt werden. Auf dem Bosstableau befinden sich genauso zwei Felder für das Deck und die Ablage.</p>



<p>Jetzt kann es auch schon losgehen, wenn man eine fünf Minuten Sanduhr oder einen Timer hat, kann man den benutzen, das Spiel hält aber auch noch eine App Bereit, die man sich kostenlos im Playstore runterladen kann und die über Stimmungsvolle Timer mit lustigen Sprechern verfügt. Man benötigt nämlich zwingend eine Uhr, die die fünf Minuten vorgibt.</p>



<p>Die Spieler starten den Timer in dem Moment in dem die erste Bosskarte umgedreht wird. Die Karten können hier verschiedene Dinge zeigen: Monster, Personen, Mini-Bosse und Ereignisse. All diese Karten müssen besiegt werden, indem die Spieler die entsprechenden Symbole, die dort abgebildet sind aus ihren Händen ablegen. Es gibt fünf Symbole: eine Schriftrolle, ein Schwert, ein Sprung, ein Schild und einen Pfeil und die Helden haben diese in verschiedenen Anzahlen in ihren Decks. Darüber hinaus haben die Helden noch verschiedene Aktionskarten im Deck, die ihnen besondere Handlungen erlauben. Zum Beispiel dürfenn sie ein Monster oder Tier sofort ablegen, ohne die Symbole ablegen zu müssen. Die Dungeonkarte sind mitunter nämlich noch einer Klasse zugeordnet, auf die sich diese Aktionen beziehen können.</p>



<p>Die Spieler spielen also gegen die Uhr und müssen sich an keine Reihenfolge halten, wer kann wirft ab oder spielt Fähigkeiten aus. Die Spieler müssen sich absprechen, unzwar schnell. Es ist nie lange Zeit zum überlegen. Die Ereignisskarten aus dem Dungeondeck müssen sie auch schnell befolgen. Diese verlangen meistens das Ablegen einer Karte oder ähnliches. Immer wenn sie Karten ablegen, dürfen sie auch neue Karten nachziehen. Ihre Handgröße ist die des Anfangs. Sollten sie einmal mehr Karten auf der Hand haben, zieht man solange keine Karten mehr nach, bis man wieder weniger Karten hat, als man am Anfang des Spiels auf der Hand haben durfte.&nbsp; Auf diese Weise spielen sich die Spieler durch das ganze Dungeondeck, bis sie alle Karten von diesem ablegen konnten. Dann ist es aber noch nciht vorbei, denn nun muß noch der Endboss besiegt werden. Die letzte Karte des Dungeondecks gibt den Blick auf die Symbole frei, die man benötigt, um diesen Gegner auch noch zu besiegen. Schafft man es auch noch diesen innerhalb der fünf Minuten zu besigen, so haben die Spieler gewonnen und können den nächsten Boss angehen. Dies ist die einzige Möglichkeit für die Spieler 5-Minute Dungeon zu gewinnen.</p>



<p>Verlieren ist etwas einfacher. Natürlcih verliert man, wenn die Zeit abgelaufen ist, dann muss man einfach weiter üben. Man verliert aber auch genauso, wenn kein Spieler mehr Karten hat und Symbole abgeben kann. Dies kann durchaus passieren, da die Spieler auch Symbolkarten mit doppelten Symbolen in ihren Decks haben und wenn man nur eines ablegen muß, ist das zweite Symbol mitunter verloren. Die dritte Möglichkeit zu Verlieren tritt dann ein, wenn die Spieler die Symbole nicht ablegen können, die die nächste Dungeonkarte von ihnen verlangt. Das ist dann halt Pech. Die Klassenfähigkeiten der einzelnen Helden steuern dem aber eigentlich ganz gut entgegen.</p>



<p><strong>Das Fazit</strong></p>



<p>Wow, 5-Minute Dungeon ist ein tolles Spiel, zumindest so lang, bis man alles einmal auf jedem Schwierigkeitsgrad durchgespielt hat und das dauert gar nicht mal allzu lang. Die Artworks sind lustig und gehören mit zum besten was man finden kann, die Komponenten sind von hochwertiger Qualität und das Gameplay ist genau solange richtig toll, bis man sich an den Dungeons satt gespielt hat und das kam bei mir recht schnell, dafür ist die Abwechslung der Karten in den Dungeondecks und der Bosse einfach nciht groß genug. Es wirkt irgendwann repetitiv und das ist leider der Größte Nachteil an 5-Minute Dungeon. Der Wiederspielwert ist einfach nicht hoch genug, auch weil die Runden ja immer nur fünf Minuten dauern. Das Spiel schreit förmlich nach ständig neuen Erweiterungen. Wer das nicht scheut und Spiele unter Zeitdruck mag, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Für alle, die nicht bereit sind für einen kurzweiligen Spaß so viel Geld auszugeben, sollten die Finger davon lassen, dann man spielt sich an 5-Minute Dungeon recht schnell ab.</p>



<hr class="wp-block-separator is-style-default"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a href="https://www.kosmos.de/spielware/spiele/erwachsenenspiele/8457/5-minute-dungeon" target="_blank" rel="noopener">Kosmos</a></li><li><strong>Autor(en): </strong>Connor Reid</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2017</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 – 5</li><li><strong>Dauer:</strong> 5 Minuten</li></ul>
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		<title>Magic Maze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 20:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Brettspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Kasper Lapp]]></category>
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					<description><![CDATA[Konnte auch keiner ahnen, dass der Däne Kasper Lapp mit seinem Erstlingswerk gleich zu einem derart großen Wurf ausholen würde. Magic Maze, mit seiner total abgefahrenen Prämisse und mit den ebenso abgefahrenen, zwar nicht neuen, aber so noch nie dagewesenen Spielkonzepten, hat im Jahr 2017 für einigen Wirbel in der Spieleszene gesorgt. Nicht zu letzt &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/202" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Magic Maze“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_62" aria-describedby="caption-attachment-62" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="62" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0009_3" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/07/dsc_0009_3.jpg?fit=2301%2C2082&amp;ssl=1" data-orig-size="2301,2082" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1531474546&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Mystic Maze" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Mystic Maze&lt;/p&gt;
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<p>Konnte auch keiner ahnen, dass der Däne Kasper Lapp mit seinem Erstlingswerk gleich zu einem derart großen Wurf ausholen würde. Magic Maze, mit seiner total abgefahrenen Prämisse und mit den ebenso abgefahrenen, zwar nicht neuen, aber so noch nie dagewesenen Spielkonzepten, hat im Jahr 2017 für einigen Wirbel in der Spieleszene gesorgt. Nicht zu letzt weil es mal wieder ein Spiel auf die Liste zum Spiel-des-Jahres-Preis geschafft hatte, was so anders war als alles andere in dem Jahr. Leider hat es den Preis nicht gewonnen, dafür war Kingdomino 2017 dann vielleicht doch einfach zu stark, aber gehofft habe ich bis zum Schluß das hier mal wieder Innovation gewürdigt worden wäre.</p>
<p>Viele Menschen haben mit so einer Art Spiel allerdings auch Probleme, ich gehöre zwar nicht dazu, aber auch für mich ist es eben kein Spiel für jedermann, was dann vielleicht auch am ehesten erklärt, warum es den Preis doch nicht mit nach Hause genommen hat. Ich finde sogar, das es ein gutes Spiel für Teambildungsmaßnahmen und das ein oder andere Management-Seminar sein sollte.</p>
<p><span id="more-202"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>In Magic Maze übernehmen die 1 &#8211; 8 Spieler alle zusammen die Aufgabe den vier klischeehaften Fantasyhelden des Spiels ihre Ausrüstung wiederzubeschaffen. Diese wurde ihnen nämlich geklaut und wenn man so ein richtiger Fantasyheld ist, kann man natürlich nicht ohne eine gescheite Ausrüstung auf sein nächstes Abenteuer aufbrechen. Deshalb brechen die vier in ein magisches Kaufhaus ein und &#8222;besorgen&#8220; sich kurzerhand neue Ausrüstung. Kaufhäuser sind aber meistens gegen Einbruch und Diebstahl gesichert, wie auch in diesem Fall. Nachdem alle ihr Zeug in den Kaufhausregalen gefunden haben, bricht der Alarm los und die vier müssen durch einen Ausgang entkommen. Klingt ganz simpel? Ist es aber nicht, denn die Spieler übernehmen jeweils nur eine Aktionsmöglichkeit für alle Figuren. Das heißt ein Spieler darf nur nach Norden gehen, ein anderer nur nach Westen, ein Spieler darf nur Rolltreppen benutzen und nur einer neue Gebiete erkunden und zu allem Überfluß dürfen die Spieler auch nicht miteinander reden und das Ganze geht auch noch auf Zeit.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab?</strong></p>
<p><figure id="attachment_67" aria-describedby="caption-attachment-67" style="width: 377px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="67" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0014_2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/07/dsc_0014_2.jpg?fit=2934%2C2127&amp;ssl=1" data-orig-size="2934,2127" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1531475579&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0014_2" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Spielsituation Magic Maze / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Der Spielaufbau ist ganz simpel, das Spielfeld ist modular und besteht aus quadratischen Kacheln. Zu Beginn liegt nur die Startkachel auf dem Spieltisch (es gibt zwei Versionen), in deren Mitte stehen auf vier Feldern die vier bunten Pöppel der Protagonisten, ein Krieger, ein Zauberer, ein Zwerg und ein Elf, wie damals bei Hero Quest, die Fantasy-Standard-Besetzung! Sämtliche für dieses Spiel benötigte Kacheln werden gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt. Die Sanduhr mit drei Minuten Laufzeit wird genauso in der Mitte platziert wie auch der goße rote &#8222;MACH WAS!&#8220;-Pöppel. Als weiteres Spielmaterial gibt es noch ein Erinnerungstableau, sowie ein paar Pappkreuze um verbrauchte Sanduhren auf dem Spielfeld anzuzeigen. Zu guter Letzt bekommt jeder Mitspieler ein von der Spielerzahl abhängiges blaues Kärtchen mit den Aktionen, für die man in dieser Runde zuständig ist, ausgehändigt.</p>
<p>Es gibt sieben mögliche Aktionen, die auf den Kärtchen abgebildet sein können, die vier Bewegungspfeile für jede Himmelsrichtung, sowie die Aktion Portale benutzen zu können, die Aktion Rolltreppen zu bedienen und die Aktion neue Gebiete zu erkunden. Zu jeder möglichen Spieleranzahl gibt es einen Kartensatz, da ja alle sieben Aktionen auf den Kärtchen verteilt sein müssen. Im Spiel zu dritt beispielsweise übernehmen zwei Spieler je zwei Aktionen und ein Spieler gar drei Aktionen. Die Spieler können sich aussuchen wer welches Kärtchen bekommt oder man lost es aus.</p>
<p>Wenn alle bereit sind startet das Spiel damit, dass einer die Sanduhr umdreht. Danach ist im Prinzip Anarchie angesagt, es gibt keine Zugreihenfolge, jeder Spieler macht eine seiner Aktionen wann er will. Die Spieler haben, wie bereits erwähnt, das gemeinsame Ziel die vier Helden wieder auszurüsten. Um das zu tun, müssen sie jede der vier Figuren auf ihr Ausrüstungsfeld ziehen, welches sich auf irgendeiner der verdeckten Kacheln befindet. Alle Figuren müssen gleichzeitig einmal auf ihrem Ausrüstungsfeld stehen, bevor die zweite Phase, die Flucht aus dem Einkaufszentrum, beginnt. Dazu später mehr.</p>
<p>Auf den Kacheln gibt es Räume, Gänge und Wände. Durch Wände darf man natürlich nicht durchziehen. An den Rändern der Kacheln befinden sich Durchgänge, durch die man auf weitere Kacheln gelangen kann. Diese haben aber jeweils eine der vier Farben der Spielfiguren und nur wenn sich die entsprechende Spielfigur auf einem solchen Feld befindet, darf der Spieler der über die Erkundungsaktion verfügt, eine Kachel anbauen. Auf den Kacheln gibt es immer einen Durchgang mit einem Pfeil, der dann als Eingang auf die neue Kachel fungiert. Dann gibt es noch Felder mit Rolltreppen, die nur der Spieler mit der Rolltreppenaktion betreten und benutzen darf. Weitere Felder auf den Kacheln können Sanduhren sein, auf denen man die Sanduhr umdreht, wenn man sie betritt. Danach sind sie aber verbraucht und man markiert sie mit einem der bereitgelegten Pappkreuze. Portalfelder gibt es auch noch, diese kann der Spieler mit der Portalaktion benutzen, indem er die der Farbe des Portals entsprechende Figur von irgendwo auf dem Spielfeld auf das Portalfeld setzt. Diese verbrauchen sich nicht, dürfen aber sobald die Flucht beginnt nicht mehr benutzt werden. Als letztes mögliches Feld gibt es noch die Ausgänge, die es ebenfalls in den vier Farben der Spielfiguren gibt. Ihr könnt es euch schon denken, um das Kaufhaus mit der geklauten Ausrüstung zu verlassen muss jeder der Helden durch seinen eigenen Ausgang fliehen.</p>
<p>Die Flucht setzt in dem Moment ein, wenn alle vier Figuren auf ihrer Ausrüstung stehen, spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten also auch alle Ausgänge auf den Kacheln aufgedeckt worden sein. Sollte man es schaffen in der verbliebenen Zeit die Ausgänge mit allen vier Figuren zu erreichen, dann hat man das Spiel gemeinsam gewonnen. Sollte aber zu irgendeinem Zeitpunkt die Sanduhr abgelaufen sein, dann hat man verloren. Es gibt auf den aufzudeckenden Kacheln auch nur vier weitere Sanduhren zu entdecken, was bedeutet das ein Spiel maximal 15 Minuten dauern kann.</p>
<p>Dadurch das man nicht reden darf und sich nicht absprechen kann, kommt eine gewisse Schärfe in das Spiel, falls jemand mal partout nicht erkennt, dass man eine Aktion machen müsste. Zu diesem Zweck gibt es aber den &#8222;MACH WAS!&#8220;-Pöppel, der zum Zeichen das ein bestimmter Spieler etwas tun muss vor ihm abgestellt werden kann. Das ändert aber nichts daran, dass es Zeitgenossen gibt die auch mit sowas nicht umgehen können.</p>
<p>Es gibt im Regelheft eine kleine Kampagne die man so auch spielen sollte, um das Spiel zu erlernen es beginnt ganz harmlos mit nur neun Kacheln und einem Durchlauf in dem die Spieler noch miteinander reden dürfen und auch müssen alle Figuren noch durch denselben Ausgang fliehen. Von Runde zu Runde wird dann aber das Niveau ein wenig gesteigert, später kommen noch Regeln für Überwachungskameras hinzu und auch werden die blauen Aktionskärtchen nach Benutzung eines Sanduhrfeldes im Uhrzeigersinn weitergegeben, so dass man sich ständig auf neue Aktionen einstellen muß.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Magic Maze ist wirklich große Klasse und macht mit den richtigen Leuten auch Spaß. Aber Leute die schnell gefrustet sind und keine Kritik vertragen können sollten einen Bogen um Magic Maze machen. Auch Schlaftabletten sind hier definitiv nicht richtig aufgehoben. Aber ich denke jeder sollte es mal ausprobiert haben. Spiele mit einer Zeitkomponente gibt es viele. Spiele bei denen man nicht sprechen darf gibt es auch. Spiele bei denen man beides berücksichtigen muss und auch noch keine eigene Spielfigur hat, sondern gleich zusammen mit seinen Mitspielern völlig frei alle Spielfiguren gleichzeitig bewegen muss, kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht.</p>
<p>Ein wirklich besonderes und außergewöhnliches Spiel.</p>
<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="http://www.sitdown-games.com/magic-maze.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sit Down! Games</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> Kasper Lapp</li>
<li><strong>Illustrator(en): </strong>Gyom</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2017</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 1 &#8211; 8</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 15 Minuten</li>
</ul>
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