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	<title>Isaac Vega &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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		<title>Ashes &#8211; Aufstieg der Phönixmagier</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 16:41:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist man auf der Suche nach guten Duellspielen, in denen es um nichts anderes geht, als sich gegenseitig den Gar aus zu machen, dann führt kein Weg an Magic The Gathering vorbei. Dann kommt lange Zeit nichts und dann versuchen sich Spiele wie Hero Realms und neuerdings auch Keyforge mit anderen Mechaniken und Spielkonzepten am &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/731" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ashes &#8211; Aufstieg der Phönixmagier“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image size-medium wp-image-695"><figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="300" data-attachment-id="8056" data-permalink="https://spieltroll.de/ashes-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?fit=3533%2C3537&amp;ssl=1" data-orig-size="3533,3537" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="ashes" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?fit=840%2C840&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-8056" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=768%2C769&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=1534%2C1536&amp;ssl=1 1534w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=2046%2C2048&amp;ssl=1 2046w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=1200%2C1201&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?resize=50%2C50&amp;ssl=1 50w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/ashes.png?w=2520&amp;ssl=1 2520w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption>Ashes &#8211; Aufstieg der Phönixmagier</figcaption></figure></div>



<p>Ist man auf der Suche nach guten Duellspielen, in denen es um nichts anderes geht, als sich gegenseitig den Gar aus zu machen, dann führt kein Weg an <a href="https://spieltroll.de/?p=1054">Magic The Gathering</a> vorbei. Dann kommt lange Zeit nichts und dann versuchen sich Spiele wie Hero Realms und neuerdings auch <a href="https://spieltroll.de/?p=1819">Keyforge</a> mit anderen Mechaniken und Spielkonzepten am einsamen Thron des Genreprimus zu kratzen. <a href="https://spieltroll.de/?p=1892">Hero Realms</a> verbaut geschickt einen Deckbuilder und kann überzeugen, während Keyforge irgendwie wie ein vereinfachtes Magic mit alternativer Story und witzigen Mechaniken daherkommt. Ashes &#8211; Aufstieg der Phönixmagier kann sich ohne Scheu in die Reihen dieser Thronkratzer miteinreihen, denn auch hier versuchen wir lediglich unseren Gegner auszuschalten und benutzen dazu bunte Würfel und Karten. Dazu kommt noch ein überragendes Artwork und schon haben wir ein gutes Spiel?</p>



<span id="more-731"></span>



<p><strong>Worum geht es?</strong></p>



<p>Man muss sagen, eigentlich braucht man keinen Grund um sich gegenseitig auszuschalten und die Story ist absolut nebensächlich. Mir reicht es völlig aus zu wissen, wir duellieren uns und wer gewinnen will muss den anderen zuerst erledigen, bevor er mich erledigt. Die meisten Spiele versuchen aber zumindest durch irgendwelche Hintergrundstories eine Legitimation für das Duell aufzuzeigen, die aber meistens total an den Haaren herbeigezogener, Entschuldigung, Bullshit ist. So auch in Ashes, wo wir irgendwelche Halbgötter in einer zerstörten Welt sind, die ihre Völker zum sieg führen, indem sie durch den Sieg über andere Halbgötter zu vollständigen Göttern werden. Ich bleibe dabei, den anderen ausschalten, bevor er mich ausschaltet ist alles was man wissen muss. Dazu benutzen wir bei Ashes nicht nur unser Kartendeck, sondern benötigen auch Würfel mit verschiedenen Symbolen, um unsere Kräfte voll nutzen zu können.</p>



<p><strong>Wie läuft das ab?</strong></p>



<p>Ashes &#8211; Aufstieg der Phönixmagier funktioniert im Grundsatz wie jedes andere Duellspiel. Die Spieler haben ein Kartendeck mit ihren Zaubern und können, wenn sie am Zug sind, diese ausspielen, um dem Gegner irgendwie Schaden zuzufügen. Sie beschwören Kreaturen auf ein Schlachtfeld und benutzen alle möglichen Effekte um das Spiel zu beeinflussen. Trotdem bietet Ashes genug Eigenständigkeit, um auf sich aufmerksam zu machen. Zunächst wählt jeder einen der sechs im Spiel erhältlichen Phönixmagier und nimmt das entsprechende Deck, das zu diesem gehört. Ist man vertrauter mit dem Spiel, so kann man später durchaus eigene Decks basteln, das ist aber überhaupt nicht nötig, denn die vom Spiel vorgegebenen funktionieren sehr gut und bieten alle einen eigenständigen Ansatz an die Spielmechaniken und sorgen so für genug Abwechslung.</p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="840" height="501" data-attachment-id="703" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0245" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_0245.jpg?fit=3554%2C2121&amp;ssl=1" data-orig-size="3554,2121" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1540038573&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0245" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Spielsituation Ashes &amp;#8211; Aufstieg der Phönixmagier / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Zum Spielmaterial der Spieler gehört aber noch ein bißchen mehr. Neben der Phönixmagierkarte und dem eigentlichen Deck bekommt jeder noch 10  farbige Würfel, die mit besonderen Symbolen ausgestattet, in vier Magiekategorien eingeteilt wurden: Betörungs-, Illusions-, Natur- und Zermonienwürfel. Die Würfel zeigen jeweils eines von drei Symbolen. Es gibt ein allgemeines Magiesymbol, das auf allen Würfeln gleich aussieht und jeweils für jede Magieart ein schwaches und ein mächtiges Magiesymbol. Diese Symbole benötigt man später als einen Teil der Kosten, um Zaubersprüche zu bezahlen. Sämtliche Kreaturen, die ein Spieler im Laufe der Partie ausspielen kann, sind Böschwörungszauber und die Kreaturen, die man so beschwört liegen in einem zweiten, dem sogenannten Evokationsdeck neben der Zaubererkarte bereit. Sollte man später eine Kreatur über einen Böschwörungszauber herbeirufen, so sucht man die entsprechende Karte aus diesem Stapel heraus. Kreaturen können auch mehrfach beschworen werden, aber immer nur so oft, wie die Karte vorhanden ist. Die Spieler erhalten als letztes noch zwei Karten für die beiden Magiearten über die sie verfügen. Den verschiedenen Magiearten wohnen ebenfalls Kräfte inne, die die Spieler mit Würfelsymbolen beschwören können. Zum Spielaufbau gehört, dass die Spieler zu Beginn alle Würfel werfen und sie auf die linke Seite ihrer Magiekarten legen. Dort befindet sich ihr Würfelpool für unerschöpfte Würfel. All diese Würfel stehen ihnen mit den Symbolen zur Verfügung. Wird später ein Würfel benutzt, wandert er auf die andere Seite der Karten und gilt als erschöpft.</p>



<p>Jeder der Phönixmagier, den die Spieler verkörpern, verfügt auf seiner Karte über drei Werte und eine Fähigkeit. Der Erste und wichtigste Wert sind schlicht die Lebenspunkte, die der Gegner einem abziehen muss, um das Spiel zu gewinnen. Er muss das natürlich nicht auf einmal schaffen, dafür stehen Schadensmarker zur Verfügung. Die anderen beiden Werte nennen sich Schlachtfeld- und Zauberarsenalswert. Der erste gibt an, wieviele Kreaturn sich maximal unter der Kontrolle des Phönixmagiers auf dem Schlachtfeld befinden dürfen, also wieviele er kontrollieren kann. Der zweite Wert gibt an, wieviele bleibende Zaubersprüche ein Spieler in seinn Zauberbuch speichern kann. Diese Zauber werden offen ausgelegt und können dann im Zug des Zauberers benutzt werden. Andere Zauber, die als Reaktion oder Aktion gespielt werden, kommen von der Hand des Spielers.</p>



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<p>Zu Beginn des Spiels suchen sich die Spieler fünf verschiedene Zauber aus ihrem Deck aus, die die Starthand des Spielers bilden. Das Spiel schlägt in den Decklisten bereits die jeweils fünf bestgeeignetsten vor. Die Spieler einigen sich wer beginnen soll und ein Spielzug gestaltet sich dann wie folgt: als erstes folgt die Vorbereitungsphase, in der die Spieler parallel alle ihre Würfel aus dem erschöpften Würfelvorrat nehmen, erneut würfeln und in ihren Würfelvorrat legen. Danach können sie Karten von ihrer Hand abwerfen und ziehen danach ihre Hand wieder auf fünf Karten auf. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn wenn das Deck eines Magiers aufgebraucht ist, so erhält der Spieler für jede Karte, die er nicht ziehen kann einen Schadenspunkt. Das Spiel ist also durch das Deck begränzt. </p>



<p>Nach der Vorbereitungsphase die parallel gespielt wird, folgt die Aktionsphase in der der Startspieler beginnt. Jeder Spieler muss eine Hauptaktion ausführen und darf eine Nebenaktion machen. Niemals mehr. Hauptaktionen sind vor allem das Bezahlen einer solchen als Kosten für einen Zauber oder eine Fähigkeit. Außerdem sind Angriffe auf gegnerische Magier oder Einheiten Hauptaktionen und zu guter letzt zählt das Passen ebenfalls als Hauptaktion. Wenn beide Spieler hintereinander gepasst haben, beginnt eine neue Runde. Nebenaktionen können ebenfalls das Bezahlen von Kosten, oder das aktivieren eines Würfeleffekts der Magiesorte, sowie das Meditieren sein. Unter Meditieren versteht man das Kartenabwerfen, um einen Würfel auf eine beliebige Seite drehen zu können. Die Spieler spielen wie gesagt solange Aktionen, bis beide gepasst haben. Dann beginnt die Erholungsphase in der die Einheiten des Magiers gemäß ihres Erholungswertes Schaden regenerieren. Erschöpfungsmarker werden von Karten entfernt, diese werden durch Fähigkeiten und Angriffe auf die Karten gelegt, damit man sie nur einmal benutzen kann. Die Spieler dürfen in dieser phase auch beliebig viele ihrer unerschöpften Würfel in den Pool der erschöpften Würfel verschieben und zu guter letzt wird der nächste Spieler Startspieler.</p>



<p>An dieser Stelle sollte ich vielleicht verraten, das Ashes &#8211; Aufstieg der Phönixmagier als Mehrspielerspiel spielbar ist. Bis zu vier Spieler können theoretisch spielen, aber das Spiel zu dritt ist einfach nicht gut, weil es selten fair zu geht und Vierspielerpartien funktionieren nach Teamregeln. Kann man machen, aber für mich ist es ein reines Zweipersonenspiel und in dieser Konstellation auch am stärksten.</p>



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<p>Den Rest des Spiels kann man sich denken, die Einheiten dienen dazu den Gegner direkt oder seine Kreaturen anzugreifen. Diese verfügen alle über besondere Fähigkeiten und Lebenspunkte, das einzige was hier neu gegenüber anderen Spielen dieser Art ist, ist dass die Einheiten sich in der Erholungsphase um einen bestimmten Wert erholen. Zaubersprüche können von der Hand gespielt werden wenn es Aktionszauber sind und Reaktionszauber dürfen dann gespielt werden, wenn ein bestimmtes, auf der Karte beschriebenes, Ereignis eintritt. Die Kosten enthalten dabei sowohl Haupt- und Nebenaktionen und bestimmte Würfelsymbole. Mehr Regeln gibt es kaum zu beachten.</p>



<p><strong>Das Fazit</strong></p>



<p>Ashes braucht sich vor den obengenannten Spielen absolut nicht zu verstecken, ich finde sogar es hebt sich angenehm von der Masse der Duellspiele ab, weil es genug eigenständige Ideen bietet. Die Kosten auf die Aktionsmöglichkeiten und Würfel auszulagern funktioniert ganz wunderbar. Dabei ist das Glücksmoment gar nicht so groß wie man denken mag. Für mächtige Effekte benötigt man dann halt die mächtigen Symbole und muss seine Hauptaktion benutzen und sollte man einmal nicht den richtigen Würfel zur Hand haben, so kann man durch den Abwurf einer Karte ganz gut gegensteuern. Das ganze System ist in sich schlüssig und funktioniert. Auch die Limitierung des Zauberbuchs ist eine gute Mechanik. Man kann Zauber dort auch stärker machen, indem man ihn noch ein weiteres mal hineinspielt. So richtet man sich nach und nach sein Arsenal ein und beschwört immer mächtigere Kreaturen. Aber auch dort muss man aufpassen, dass man sein Schlachtfeld nicht überfüllt, sonst kann man irgendwann nicht die richtige Kreatur ausspielen, weil die eigene nicht sterben möchte, da der Gegner sie nicht tötet. All das sind kleine eigenständige Feinheiten, die Ashes zu einem Juwel in diesem Genre machen. Darüber hinaus ist das Artwork der Karten so fantastisch gelungen und das Spielmaterial wirkt so hochwertig, dass es eine wahre Freude ist. Die Karten eines jeden Phönixmagiers sind so schön aufeinander abgestimmt, das kleine Details immer mal wieder auf anderen Karten auftauchen, die zum Set des Magiers gehören. Hier muss man Fernanda Suarez, der Illustratorin gratulieren, denn sie hat etwas Außergewöhnliches erschaffen. Aber auch Isaac Vega ist hier ein super Spiel gelungen, die Mechniken sind gut verzahnt und die sechs Magier spielen sich alle äußerst unterschiedlich, so dass man sich hier austoben kann, bis man alle Mechniken und Spielstile durchdrungen hat. Außerdem gibt es inzwischen auch eine ganze Menge weitere Magiere als Erweiterungen zu kaufen. Das einzige Manko ist in meinen Augen tatsächlich, dass man auf die Würfel limitiert ist. Wenn sich jemand einen Charakter basteln möchte, der nur über eine Würfelfarbe verfügt, so ist es dem Gegner nicht möglich die gleiche Würfelart auch zu benutzen, weil es eben nur zehn Stück gibt und mit den Erweiterungen kann es schon vorkommen, das man mehr Würfel von einer Farbe brauchen würde, als man hat. Aber solange das der einzige Kritikpunkt ist&#8230; </p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Plaid Head Games (opens in a new tab)" href="https://shop.asmodee.de/shop/products/detail?ArtNr=HEPH001" target="_blank">Plaid Head Games</a></li><li><strong>Autor(en):</strong> Isaac Vega</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2016</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 – 4</li><li><strong>Dauer:</strong> 30+ Minuten</li></ul>
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		<title>Winter der Toten &#8211; Die lange Nacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 13:16:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gibt es eigentlich gute Zombiespiele? Es gibt auf jeden Fall viele Zombiespiele. Ich konnte auch schon einige ausprobieren, aber ein richtig tolles ist mir bis heute noch nicht begegnet. Einige mögen jetzt Zombicide schreien, aber bisher konnte ich das noch nie ausprobieren, kommt wahrscheinlich irgendwann noch. Mit Winter der Toten &#8211; Die Lange Nacht startete &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/729" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Winter der Toten &#8211; Die lange Nacht“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_694" aria-describedby="caption-attachment-694" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="694" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/729/dsc_0235" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_0235.jpg?fit=2236%2C2008&amp;ssl=1" data-orig-size="2236,2008" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1540035432&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Winter der Toten &amp;#8211; Die Lange Nacht" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Winter der Toten &amp;#8211; Die Lange Nacht&lt;/p&gt;
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<p>Gibt es eigentlich gute Zombiespiele? Es gibt auf jeden Fall viele Zombiespiele. Ich konnte auch schon einige ausprobieren, aber ein richtig tolles ist mir bis heute noch nicht begegnet. Einige mögen jetzt Zombicide schreien, aber bisher konnte ich das noch nie ausprobieren, kommt wahrscheinlich irgendwann noch. Mit Winter der Toten &#8211; Die Lange Nacht startete ich den nächsten Versuch ein gutes Zombiespiel zu finden, gehört der Vorgänger doch auf Boardgamegeek zu den Top 100 Spielen aller Zeiten. &#8222;Die Lange Nacht&#8220; ist&nbsp; aber eigentlich kein richtiger Nachfolger, denn es ist im Grunde das gleiche Spiel mit anderen Charakteren und drei Zusatzmodulen, um die man das Spiel erweitern kann. Ob das Spiel also genauso gut ist, wie sein Vorgänger, werden wir sehen.</p>
<p><span id="more-729"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>In Winter der Toten spielen wir jeder eine Gruppe von Charakteren, die sich in einer Kolonie zusammengefunden haben, um in der Zombieapokalypse zu überleben. Das Spielprinzip ist im Grunde Semikooperativ, da wir zusammenspielen müssen, um gegen die Zombies zu überleben und ein gemeinsames Ziel zu erreichen, jedoch muß jeder Spieler auch versuchen ein persönliches Ziel zu erreichen, dabei kann es vorkommen, dass sich unter den Spielern auch ein Verräter befindet, der das Überleben der gesamten Kolonie eventuell gefährden muss. Das Spiel endet dabei auf jeden Fall, wenn die Moral auf Null gesunken ist, die Anzahl der zu spielenden Runden abgelaufen ist, oder das gemeinsame Ziel der Kolonie erreicht wurde. Das kann dann dazu führen das einige, oder auch nur ein Spieler gewinnen und/oder auch einige Spieler verlieren.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>
<p><figure id="attachment_707" aria-describedby="caption-attachment-707" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="707" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/729/dsc_0249" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_0249.jpg?fit=3368%2C2160&amp;ssl=1" data-orig-size="3368,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1540039326&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0249" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Winter der Toten &amp;#8211; Die Lange Nacht Spielmaterial / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Der Spielaufbau ist recht komplex und ich werde ihn hier nur anreißen, aber es gibt einen Koloniespielplan, auf dem sämtliche Spielfiguren der Koloniebewohner ihren Platz finden. Es gibt dort auch einen Übersichtsplan mit sämtlichen Eingängen der Kolonie, sowie Ablagefelder für Nahrungsmittel, das Gruppenziel, den Abfall der Kolonie, sowei den Krisenstapel. Darüber hinaus werden noch sechs weitere Tableaus für Orte ausgelegt, die von den Bewohnern im Laufe der Partie besucht werden können. Außerdem, und das ist eine Neuheit gegenüber dem Vorgänger, gibt es noch ein Tableau für den Friedhof, auf dem tote Bewohner abgestellt werden können. Die Spieler können den Friedhof im Laufe der Partie nicht besuchen, aber es gibt Karten, die sich auf ihn beziehen.</p>
<p>Jeder Spieler erhält eine Spielübersicht, an der er seine Charaktere, Würfel, Ausrüstung und geheimen Ziele anlegen kann. Außerdem werden an jeden Spieler zwei Charakterkarten ausgeteilt, von denen er einen zu seinem Hauptcharakter ernennt und den anderen unter sein Tableau in den Bereich für seine Gruppe platziert. Vorher bekommen die Spieler noch ein geheimes Ziel zugelost, dass ihnen bekannt gibt, was sie in dieser Partie erreichen müssen, um zu gewinnen. Sämtliche Objektkarten werden gemischt und auf die entsprechenden Orte verteilt. Die Startkarten werden gemischt und je fünf an jeden Spieler ausgeteilt und auch die Krisenkarten werden gemischt und auf das Kolonietablau bereitgelegt. Das Gruppenziel wird entweder zusammen ausgesucht, oder aber auch einfach gezogen. Das Gruppenziel ist aber von Anfang an für alle klar ersichtlich.</p>
<p>Die Charaktere verfügen alle über drei Werte und eine besondere Fähigkeit. Es gibt eine Einflußwert der aus einer Zahl irgendwo zwischen 1 und 100 besteht, sowie einen Angriffs- und einen Suchwert, der irgendwo zwischen 1+ und 6+ liegt. Je höher der Einflußwert, desto einflußreicher ist der Charakter innerhalb der Kolonie, dieser Wert wird oft bei Entscheidungen herangezogen und bestimmt zu Beginn gleich mal den Startspieler. Die anderen Werte geben Würfelwürfe mit einem W6 an, die man erreichen oder überbieten muß, um eine Angriff oder eine Suchaktion an einem Ort zu bestehen.</p>
<p>Das Spiel wird in Runden gespielt und ein Standardspiel dauert maximal 10 Runden, es sei denn das Gruppenziel wird vorher erreicht, oder die Moral der Kolonie sinkt auf Null. Jede Runde setzt sich aus zwei Phasen zusammen, der Spilerphase und der Koloniephase. In der Spielerphase wiederum, werden drei Punkte abgehandelt. Als erstes wird jede Runde eine Krisenkarte aufgedeckt, die den Bewohnern vorgibt, welche Krise in dieser Runde bewältigt werden muß, dabei geht es in der Regel darum Gegenstände zu beschaffen, die man zur Versorgung der Kolonie benötigt. Schafft man es nicht die Sachen zu besorgen, so tritt ein Effekt während der Koloniephase ein. Als zweites entfernen die Spieler sämtliche Würfel aus ihren Würfelpools auf dem Tableau und werfen danach einen Würfel plus einen weiteren pro Charakter in ihrer Gruppe, zu Spielbeginn also drei Würfel. Die Würfel werden mit der erwürfelten Zahl in den Würfelpool gelegt, wenn man sie für eine Aktion benutzt hat, kommen sie in den benutze Würfel Pool. So darf man jeden Würfel für nur eine Aktion benutzen. Im dritten Schritt führen die Spieler ihre Aktionen aus. Zuerst absolviert ein Spieler alle Aktionen und dann ist der nächste dran, bis alle fertig sind. Dann beginnt die Koloniephase.</p>
<p>Die Spieler können hierbei diverse Aktionen durchführen, sie können Karten von der Hand zur Krise beisteuern, sich auf den Orten durch Suchaktionen neue Karten besorgen, Zombies töten und vieles mehr. Erwähnt sei nur das Karten zur Krise verdeckt beigesteuert werden, so dass man hinterher nicht erkennen kann, wer welche Karten beigesteuert hat. Die Spieler müssen hier immer ihre eigenen Ziele im Auge behalten, wenn sie sich zu offensichtlich gegen die Gruppe stellen, haben die anderen Spieler die Möglichkeit Charaktere zu verbannen oder aber auch sie anzugreifen.</p>
<p><figure id="attachment_708" aria-describedby="caption-attachment-708" style="width: 181px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="708" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/729/dsc_0250" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_0250.jpg?fit=1812%2C2999&amp;ssl=1" data-orig-size="1812,2999" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1540039338&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0250" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Jede Menge Zombies / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>In der Koloniephase müssen zunächst alle Bewohner mit Nahrung aus dem Nahrungspool versorgt werden, gelingt das nicht entsteht Hunger und Hunger senkt die Moral. Dann wird der Abfallstapel überprüft und wenn der zu groß ist und die Bewohner sehen, wie viel sie schon verbraucht haben, sinkt die Moral weiter. Danach wird die Krise abgehandelt und Effekte werden ausgeführt. Im Anschluß treten dann endlich die Zombies auf und diese werden an den Eingängen platziert, pro zwei Bewohnern ein Zombie. kann man keine Zombies mehr platzieren, weil alle Felder belegt sind, so wird ein Eingang überrant und ein Bewohner getötet. Ganz zum Schluß wir geschaut, ob das Ziel erreicht wurde und der Spaß geht von vorne los.</p>
<p>Drei kleine Sache muß ich noch erwähnen, bevor ich mein Fazit ziehe. Zum einen ist das hier wirklich nur ein rudimentärer Einblick, aber im Grunde ist das das Spiel. An den verschiedenen Orten spielt noch Lautstärke eine Rolle und es gibt noch viele weitere Spielkonzepte und Aktionsmöglichkeiten, die wie gesagt den Rahmen sprengen würden. Das zweite ist, das, was ich hier erzähle ist im Prinzip das Spiel Winter der Toten. Der einzige Unterschied in &#8222;Die Lange Nacht&#8220; sind die neuen Charaktere, neue Karten, sowie die drei Module mit denen Banditen ins Spiel kommen, die Verbesserungen, die man an der Kolonie vornehmen kann und das Raxxon Modul, das eine Forschungseinrichtung darstellt, die man ebenfalls untersuchen kann, mit der neue Zombies ins Spiel kommen. Die dritte Sache die ich bei der Erklärung noch nicht erwähnt habe ist der rote zwölfseitige Würfel der dem Spiel beiwohnt und der zu Infektionsentscheidungen herangezogen wird und mit dem schneller Charaktere aus dem Spiel ausscheiden können, als einem lieb ist. Und damit wären wir beim Fazit.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Ich kann es wirklich nicht verstehen. Wieso erdenkt man sich ein so facettenreiches Spiel, mit vielen tollen Mechanismen und einem eiigentlich gar nicht so schlechtem Feeling und zerstört es dann durch so einen bescheuerten roten Würfel. Dieser Würfel ist das Glücksmoment das dich zu Verzweiflung treibt. Die anderen Würfel sind nicht schlimmt, von ihnen hängt das Leben deiner Cahraktere nie direkt ab. Aber wann immer man mit Zombies in Kontakt kommt, muß man in winter der Toten diesen Infektionswürfel werfen und bekommt infizierte Wunden, die dann irgendwann zum Tode führen, andere Charaktere anstecken, oder man stirbt einfach mal direkt. Einfach so. Das ist schwach und kein gutes Design, ich verstehe ja das die Charaktere hier konstant bedroht sein sollen und man von den Zombies auch infiziert werden muß, aber es ist irgendwie frustrierend, dass an einem Würfelwurf festzumachen.</p>
<p>Der Rest des Spiel ist sehr gelungen, auch wenn man sehr lange braucht das Spiel zu erklären. Das Spielmaterial ist wirklich sehr gut und stimmungsvoll. Es kann eine Menge Spaß machen, aber fühlt sich dennoch nicht ganz zu Ende gedacht an. Für mich ist das Spiel doch einiges entfernt von einem großen Wurf und ich kann den Hype den es darum gab auch nicht ganz nachvollziehen. Die neuen Module sind bis auf das Raxxon Modul auch recht schwach. Die Banditen sind halt da, man braucht sie für das Spiel aber nicht und die Verbesserungen sind auch nicht so der Hit. Määh, nee, nee, ich bin weiter auf der Suche nach einem richtig guten Zombiespiel&#8230;vielleicht ja dochmal Zombicide ergattern.</p>
<hr>
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="https://spiele.asmodee.de/dyn/products/detail?ArtNr=HEPH100" target="_blank" rel="noopener">Plaid Head Games</a></li>
<li><strong>Autor(en): </strong>Isaac Vega, Jon Gilmour</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2016</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 – 5</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 60 – 120 Minuten</li>
</ul>
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