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	<title>Modern Art &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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		<title>Projekt: Die perfekte Sammlung &#8211; 1992</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 12:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon wieder sind zwei Wochen um und ich beschäftige mich momentan zeimlich häufig mit meiner Spielesammlung, das liegt natürlich zum einen daran, dass ich diese Serie gestartet habe und dann gibt es da momentan ein Problem. Schaue ich aus dem Fenster sehe ich überall die passionierten Hobbygärtner*innen ihre Gärten auf vordermann bringen. Der Frühling naht &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/13805" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Projekt: Die perfekte Sammlung &#8211; 1992“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="256" data-attachment-id="1190" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/747/spielgedanken-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Spielgedanken" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=300%2C256&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1190" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?w=798&amp;ssl=1 798w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></figure>
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<p>Schon wieder sind zwei Wochen um und ich beschäftige mich momentan zeimlich häufig mit meiner Spielesammlung, das liegt natürlich zum einen daran, dass ich diese Serie gestartet habe und dann gibt es da momentan ein Problem. Schaue ich aus dem Fenster sehe ich überall die passionierten Hobbygärtner*innen ihre Gärten auf vordermann bringen. Der Frühling naht mit großen Schritten und da müssen die ersten Dinge gemacht werden, damit später im Jahr alles hübsch aussieht. Meine Sammlung ist mein Garten, das klingt freakig, aber genauso ist es. Es gibt Zeiten im Jahr, da muss ich mich mit ihr intensiver beschäftigen, damit ich später mehr Freude daran habe. Frühjahrsputz ist angesagt und ich muss mal wieder jede Menge Zeug rausschmeißen, um Platz zu schaffen. Mit anderen Worten: ein Verkauf steht an und da gilt es einiges vorzubereiten. Danach wird aber wieder mehr Platz für alles da sein. Aber darum soll es hier ja gar nicht gehen. Heute zieht in diese fiktive Sammlung der Jahrgang 1992 ein und während ich darüber nachgedacht habe, welche Spiele ich auswähle habe ich mich noch viel mehr gefragt, welche Spiele wohl andere Leute auswählen würden, weil ich nicht glaube, das viele meine Auswahl teilen würden. Also legen wir los.</p>



<span id="more-13805"></span>



<p><strong>Was passiert hier genau?</strong></p>



<p>Zunächst fülle ich in jeder Ausgabe dieser Serie ein Kallax-Fach mit fünf Spielen eines Spielejahrgangs. Bei den Spielen handelt es sich um meine Wahl der fünf Lieblingsspiele aus dem entsprechenden Jahrgang, nicht unbedingt um die besten Spiele des Jahres. Am Ende wird hier ein gefülltes Regal bis ins Jahr 2021 zu sehen sein und nachdem das Jahr 2022 lange genug abgeschlossen ist, werde ich entscheiden, welche Spiele eventuell in das Regal einziehen und das für und wieder erörtern. Natürlich sollen es nie mehr als 160 Spiele sein, also müssen dann im gleichen Zug auch Spiele wieder ausscheiden.</p>



<p>Toll wäre es natürlich, wenn sich viele Leute durch Kommentare animiert fühlen würden mal mitzuüberlegen, welche Spiele aus welchem Jahrgang sie einsortieren würden und ob sie überhaupt Ähnliches zu Hause tun, um die Sammlung im Zaun zu halten. Vielleicht gibt es aber auch maßlose Sammler, die ihre Erfahrungen mit uns teilen würden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="840" height="404" data-attachment-id="13730" data-permalink="https://spieltroll.de/kallax-1991" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1991.png?fit=1176%2C566&amp;ssl=1" data-orig-size="1176,566" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="kallax&amp;#8211;1991" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1991.png?fit=840%2C404&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1991.png?resize=840%2C404&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13730" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1991.png?resize=1024%2C493&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1991.png?resize=300%2C144&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1991.png?resize=768%2C370&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1991.png?w=1176&amp;ssl=1 1176w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></figure>
</div>


<p>So sah mein Kallax nach der ersten beiden Ausgaben der Serie aus. Um sämtliche früheren Jahrgänge abzubilden, habe ich mit einem Grundstock von zehn Spielen vor dem Jahr 1991 angefangen und dann fünf Spiele für das Jahr 1991 ergänzt.</p>



<p>Hier nun also meine Wahl für die fünf Spiele aus dem Jahrgang 1992. Kleine Anmerkung noch: ich lege die Daten von <a rel="noreferrer noopener" href="https://boardgamegeek.com/" target="_blank">boardgamegeek.org</a> für die ersten Erscheinungsdaten des Spiels zu Grunde und die Reihenfolge in der ich die fünf Spiele nenne ist rein alphabetisch und steht ansonsten in keiner Reihenfolge.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="13816" data-permalink="https://spieltroll.de/talderkoenige" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/talderkoenige.jpg?fit=300%2C264&amp;ssl=1" data-orig-size="300,264" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="talderkönige" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/talderkoenige.jpg?fit=300%2C264&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/talderkoenige.jpg?resize=207%2C182&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13816" width="207" height="182"/><figcaption class="wp-element-caption">Tal der Könige</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Das Tal der Könige</strong> &#8211; Heutzutage würden viele Kickstarterspiele über eine Produktion wie die von <em>Das Tal der Könige</em> lachen, aber im Jahr 1992 war das Design und das Material nahezu bahnbrechend für ein solches Spiel. Keine Plastikorgie, alles schön polierter Holzsteine und dann natürlich Spielbrett und Schachtel dreieckig. Der Preis war damals für ein Brettspiel recht hoch, aber das war es in meinen Augen wirklich wert. Ich hätte es damals gern gehabt, habe es aber erst Jahre später ausprobieren können und war ziemlich begeistert von dem Spiel, bei dem wir kleine Würfelpyramiden bauen, deren Steine wir uns in Auktionen zurechtbieten müssen. Aus den übriggebliebenen Steinen wird in der Mitte die große Pyramide des Pharaos gebaut und sobald diese fertig ist, ist auch das Spiel beendet. Ein außergewöhnlich aussehendes Spiel, dass heute wohl nicht mehr so hervostechend würde, wie es das damals getan hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="13812" data-permalink="https://spieltroll.de/modernart" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/modernart.png?fit=719%2C718&amp;ssl=1" data-orig-size="719,718" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="modernart" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/modernart.png?fit=719%2C718&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/modernart.png?resize=175%2C175&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13812" width="175" height="175" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/modernart.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/modernart.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/modernart.png?resize=50%2C50&amp;ssl=1 50w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/modernart.png?w=719&amp;ssl=1 719w" sizes="auto, (max-width: 175px) 85vw, 175px" /><figcaption class="wp-element-caption">Modern Art</figcaption></figure>
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<p><strong>Modern Art</strong> &#8211; Dies ist wahrscheinlich die offensichtlichste Wahl für diesen Jahrgang und ja, es ist bereits das zweite Spiel mit einem Auktionsmechanismus, aber dieser hier ist außergewöhnlich und richtig gut, was <em>Modern Art</em> bis heute zu einem sehr beliebten Spiel macht. Es gibt verschiedenste Versionen und rein optisch finde ich an jeder Version irgendetwas schrecklich und bis heute ist in meinen Augen keine perfekte Version erschienen, aber das ist durchaus Geschmackssache. Die CMON-Version habe ich natürlich nur wegen dem Cover gewählt, das einfach auffällt. Reiner Knizia hat hier ein tolles Auktionsspiel erschaffen, dass bis heute Bestand hat. Natürlich gibt es da noch andere, er war mit seinen Auktionsspielen sehr aktiv in den 90er Jahren, aber das hier solltet ihr ausprobieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="13813" data-permalink="https://spieltroll.de/nobodyisperfect" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/nobodyisperfect.jpg?fit=1209%2C880&amp;ssl=1" data-orig-size="1209,880" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="nobodyisperfect" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/nobodyisperfect.jpg?fit=840%2C611&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/nobodyisperfect.jpg?resize=241%2C175&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13813" width="241" height="175" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/nobodyisperfect.jpg?resize=300%2C218&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/nobodyisperfect.jpg?resize=1024%2C745&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/nobodyisperfect.jpg?resize=768%2C559&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/nobodyisperfect.jpg?resize=1200%2C873&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/nobodyisperfect.jpg?w=1209&amp;ssl=1 1209w" sizes="auto, (max-width: 241px) 85vw, 241px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nobody is perfect</figcaption></figure>
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<p><strong>Nobody is perfect &#8211;</strong> Ich bin nicht gerade ein Fan, von dem, was heutzutage Partyspiel genannt wird. Gemeint sind damit ja meist Spiele, die in größeren Runden mehr Spaß machen und einen in irgendeiner Form kreativen Einfluss von den Spieler*innen erfordern. Ich weiß nicht genau, warum ich selten Spaß mit solchen Spielen habe, aber vielleicht weil ich in meinem Job schon kreativ genug sein muss und dann nicht noch solche Spiele spielen möchte. Wenn, dann steht aber nach wie vor <em>Nobody is perfect</em> ganz oben auf meiner Liste. Ich Liebe dieses Spiel, dessen Spielprinzip auf alten Schachteln gleich auf dem Titel einigermaßen erklärt wird. Ein Begriff wird vorgelesen und alle müssen kretaive Antworten geben, was dass denn sein könnte. Wer richtig liegt bekommt Punkte, wer eine Antwort gegeben hat, die viele Leute für die richtige halten bekommt noch mehr Punkte. Fertig! Und du kannst soviel Spaß damit haben. Natrülich nicht wenn du lauter superschlaus dabei hast, die die Begriffe kennen, aber ein tolles Spiel bis heute.  </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="13814" data-permalink="https://spieltroll.de/quovadis" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/quovadis.jpg?fit=1500%2C1083&amp;ssl=1" data-orig-size="1500,1083" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="quovadis" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/quovadis.jpg?fit=840%2C606&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/quovadis.jpg?resize=246%2C178&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13814" width="246" height="178" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/quovadis.jpg?resize=300%2C217&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/quovadis.jpg?resize=1024%2C739&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/quovadis.jpg?resize=768%2C554&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/quovadis.jpg?resize=1200%2C866&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/quovadis.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="auto, (max-width: 246px) 85vw, 246px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quo Vadis?</figcaption></figure>
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<p><strong>Quo Vadis?</strong> &#8211; Das vierte Spiel für das Jahr 1992 ist für mich ein weiteres Spiel von Reiner Knizia. <em>Quo Vadis?</em> ist ein meiner Meinung nach zu wenig beachtetes Spiel aus dieser Zeit, auch wenn es auf der Empfehlungsliste für das Spiel des Jahres stand. Im Gegensatz zum hübschen Tal der Könige, ist <em>Quo Vadis?</em> selbst für damalige Verhältnisse wirklich häßlich und so erklärt sich vielleicht warum dieses ziemlich geniale Spiel nicht soviel Anklang fand und findet. Verhandlungsspiele sind zwar immer eher ein Nische im großen Spielekosmos, aber für die thematische Umsetzung dieses Spiels, genau das Richtige. Wohin gehst du? ist die Frage des Spiels und wir müssen an einer Seite des Spielbretts unsere Senatoren einsetzenund versuchen sie bis ganz nach oben zu bringen, denn auf dem Weg warten Münzen, die über sieg oder Niederlage entscheiden. In den unteren Kammern kommen wir noch alleine voran, aber je höher wir kommen desto größer sit die Mehrheit die wir brauchen um voranschreiten zu dürfen, das können wir nciht mehr allein mit unseren Senatoren bewältigen und müssen verhandeln. Natürlich ist nichts bindend und basiert auf Vertrauen, wie bei allen Verhandlungsspielen. Meine wahrscheinlich außergewöhnliche Wahl für dieses Jahr.</p>


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<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="13815" data-permalink="https://spieltroll.de/rosenkoenig" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?fit=2500%2C2488&amp;ssl=1" data-orig-size="2500,2488" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="rosenkönig" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?fit=840%2C836&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=136%2C136&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13815" width="136" height="136" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=1024%2C1019&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=768%2C764&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=1536%2C1529&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=2048%2C2038&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=1200%2C1194&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?resize=50%2C50&amp;ssl=1 50w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/rosenkoenig.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w" sizes="auto, (max-width: 136px) 85vw, 136px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rosenkönig</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Rosenkönig &#8211; </strong>Nicht wundern, denn <em>Rosenkönig</em> erschien erst 1999 unter diesem Namen in der KOSMOS Serie Spiele für Zwei. 1992 hieß es noch <em>Texas</em> und erschien im Eigenverlag von Dirk und Barbara Henn (db-Spiele). Ich würde aber die <em>Rosenkönig</em>-Variante in mein Kallax stellen, denn diese macht einfach mehr her. Sowohl thematisch als auch optisch. Das Spiel ist ein abstraktes Strategiespiel, bei dem wir auf einem Spielbrett versuchen mehrere unserer eigenen Figuren in einem möglichst großen angrenzenden Bereich zu bewegen. Je größer ein solcher Bereich, desto mehr Punkte, denn diese werden mit sichselbst multipliziert. Die Spieler bewegen ihre Steine über Karten, die eine Richtung und eine Zuglänge vorgeben. Die Spieler*innen können entweder eine Karte ziehen oder ausspielen, so dass verzwickte taktische Herausforderungen gelöst werden wollen. Ein tolles Spiel aus der KOSMOS Zweierreihe und mein letztes Spiel für das Jahr 1992.</p>



<p>So, dass war sie. Meine Auswahl für das Jahr 1992, die wohl nicht jeder teilen wird. Im Gegensatz zum vorherigen Jahr, hatte ich hier keine Probleme meine Auswahl zutreffen, denn es gab nicht übermäßig viele Spiele die für mich in Frage kamen, aber 1991 hatte ich eher das Problem überhaupt Spiele zu finden. Nun seid ihr aber an der Reihe. Welche Spiele gehören für euch in das Kallax aus dem Jahr 1992. Meines sieht zu diesem Zeitpunkt erstmal so aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="404" data-attachment-id="13810" data-permalink="https://spieltroll.de/kallax-1992" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1992.png?fit=1176%2C566&amp;ssl=1" data-orig-size="1176,566" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="kallax-1992" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1992.png?fit=840%2C404&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1992.png?resize=840%2C404&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13810" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1992.png?resize=1024%2C493&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1992.png?resize=300%2C144&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1992.png?resize=768%2C370&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/kallax-1992.png?w=1176&amp;ssl=1 1176w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></figure>
</div>


<p>Also, tut euch keinen Zwang an und haut in die Tasten. Ich würde gerne wissen, welche Spiele ihr in euer Regal stellt. Nächstes mal sehen wir uns dann mit dem Jahrgang 1993 wieder und ich kann euch verraten, das es ein Spiel gibt, an dem ich nicht rütteln kann und der Rest eine durchaus schwierige Angelegenheit darstellen wird.</p>
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		<title>#43 Was ist eigentlich? &#8211; Auktionsspiele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[In dieser Woche kommen wir wieder zu einer ganz speziellen Art Spiel, das durch eine besondere Spielmechanik erst zu der Art Spiel gemacht wird. Die Auktionsspiele sind heutzutage nicht mehr ganz so populär, aber es gibt immer wieder ein paar Spiele, die sich dieser Mechanik auch heute noch bedienen. Eine zeitlang Ende der 90er und &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/6520" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„#43 Was ist eigentlich? &#8211; Auktionsspiele“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="256" data-attachment-id="4064" data-permalink="https://spieltroll.de/wasisteigentlicht" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="wasisteigentlicht" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?resize=300%2C256&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4064" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?w=798&amp;ssl=1 798w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></figure></div>



<p>In dieser Woche kommen wir wieder zu einer ganz speziellen Art Spiel, das durch eine besondere Spielmechanik erst zu der Art Spiel gemacht wird. Die Auktionsspiele sind heutzutage nicht mehr ganz so populär, aber es gibt immer wieder ein paar Spiele, die sich dieser Mechanik auch heute noch bedienen. Eine zeitlang Ende der 90er und in den frühen 2000ern gab es gefühlt gar kein Spiel aus Europa mehr, das nicht irgendwo einen kleinen Biet- und Auktionsmechanismus enthalten hat.</p>



<span id="more-6520"></span>



<h6 class="wp-block-heading">Auktionsspiele</h6>



<p>Okay, das ein Auktionsspiel etwas mit einer Auktion zu tun hat sollte jetzt tatsächlich niemanden überraschen, aber was heißt das im Falle der Brettspiele genau? Wie kann so ein Auktionsmechanismus in einem Spiel aussehen? Da gibt es nämlich durchaus ein paar wichtige Variationen, die in meinen Augen den Spielspaß auch entscheidend mit beeinflussen können.</p>



<p>Wenn wir an Auktionen denken, dann denken die meisten von uns wohl an eine Situation in einem großen Saal, indem ein Auktionator Gebote von den Anwesenden einfordert und diese ein Gebot immer weiter nach oben bieten. Eine klassische Situation, die wir auch in Brettspielen vorfinden können. Ein Spieler versteigert etwas, das die anderen durch Gebote erwerben können. In der Regel wird hier nur reihum gefragt ob jemand bieten oder passen möchte und man geht solange die Reihe herum, bis ein Sieger feststeht.</p>



<p>Eine andere Form der Auktion, die wir in Brett- und Kartenspielen recht häufig vorfinden ist die Auktion mit geheimen Geboten. Hier bietet jeder auf einen entsprechenden Gegenstand seines Verlangens geheim eine Summe Punkte/Geld oder wasauchimmer. Habe alle geheim geboten, werden die Gebote gezeigt und derjenige, der das meiste Geboten hat bekommt es. In diesem Fall muss es natürlich weitere Entscheidungsmechanismen geben, da es häufiger vorkommen kann, das Spieler das gleiche bieten.</p>



<p>Auch verbreitet ist die Form einer Auktion, in der die Spieler reihum gefragt werden. Hierbei kann der erste Spieler ein beliebiges Gebot abgeben und der Spieler danach hat die Möglichkeit zu erhöhen, oder zu passen. Diese Form bevorzugt allerdings den letzten Spieler ganz erheblich, da er sich sicher sein kann, nicht mehr überboten zu werden. Aus diesem Grund verfügen solche Auktionsspiele meistens über entsprechende Ausgleichsmechanismen.</p>



<p>Die letzte Form auf die ich näher eingehen möchte ist die der Gebote auf verscheidene Möglichkeiten. Hier gibt es feste Dinge auf die die Spieler während ihres Zuges Gebote abgeben können. Zum Beispiel kann man Geld bieten, um bestimmte Räume in der nächsten Runde benutzen zu dürfen. Der Spieler legt als Teil seiner Planung in einer Phase Geld auf bestimmten Felder um dieses anzuzeigen. Die anderen Spieler tun das gleiche und später wird ausgewertet wer das höchste Gebot auf welchen Raum abgegeben hat. Auch diese Gebote können offen oder geheim geboten werden.</p>



<p>Es gibt also jede Menge verschiedene Auktionsmechanismen und somit auch recht vielfältige Spielerfahrungen als Auktionsspiele.</p>



<p><strong><em>Bekannte Vertreter:</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Funkenschlag</li><li>Im Wandel der Zeitalter</li><li>Modern Art</li><li>Ra</li></ul>



<div data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https://spieltroll.de/archiv/6520&quot;}'  class="wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-columns has-rounded-corners-10"><div class="tiled-gallery__gallery"><div class="tiled-gallery__row"><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:19.247659491746656%"><figure class="tiled-gallery__item"><img decoding="async" data-attachment-id="6987" data-permalink="https://spieltroll.de/ra" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/11/ra.jpg?fit=641%2C900&amp;ssl=1" data-orig-size="641,900" data-comments-opened="1" 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		<title>Portrait &#8211; Reiner Knizia</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2020 10:18:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach Klaus Teuber und Corey Konieczka soll in Folge drei meiner Portrait-Serie ein weiterer deutscher Spieleautor gewürdigt werden. Reiner Knizia ist ein überaus erfolgreicher Spieleautor und ein verdammt fleissiger dazu. Wobei so ein bißchen haftet ihm immer ein gewisser Ruf an, seine Spiele seien zu mathematisch und zu wenig thematisch. Ich würde sagen ein bißchen &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/5849" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Portrait &#8211; Reiner Knizia“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="5926" data-permalink="https://spieltroll.de/portraitknizia" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/08/portraitknizia.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="portraitknizia" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/08/portraitknizia.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/08/portraitknizia.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5926" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/08/portraitknizia.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/08/portraitknizia.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/08/portraitknizia.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></figure>



<p>Nach <a href="https://spieltroll.de/?p=3829" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klaus Teuber</a> und <a href="https://spieltroll.de/?p=4735" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corey Konieczka</a> soll in Folge drei meiner Portrait-Serie ein weiterer deutscher Spieleautor gewürdigt werden. Reiner Knizia ist ein überaus erfolgreicher Spieleautor und ein verdammt fleissiger dazu. Wobei so ein bißchen haftet ihm immer ein gewisser Ruf an, seine Spiele seien zu mathematisch und zu wenig thematisch. Ich würde sagen ein bißchen steril und klinisch. Wie auch bei Klaus Teuber würde ich mich selbst nicht gerade als einen Fan bezeichnen, erkenne aber ohne Probleme seine außerordentliche Leistung an. Seine Spiele stehen selten im ganz großen Rampenlicht, dafür stehen aber wahnsinnig viele seiner Spiele direkt dahinter parat und sorgen dafür das die Bühne gut gefüllt ist. Inzwischen hat Knizia weit über 700 Spiele veröffentlicht. Eine Zahl die so groß in diesem Business ist, dass sie wohl kaum ein anderer erreichen dürfte. Sehen wir uns sein Schaffen und sein Werk etwas genauer an.</p>



<span id="more-5849"></span>



<p>Reiner Walter Knizia, wie er mit vollem Namen heißt, wurde am 16.11.1957 in Illertissen im Grenzgebiet von Bayern und Baden-Würtemberg geboren und bereits im Alter von acht Jahren soll er nach eigenen Aussagen damit begonnen haben seine ersten Spiele zu erfinden. Er studierte Physik und Mathematik in Ulm und machte seinen Master in Syracuse/USA. Zur Doktorwürde in Mathematik kam er dann wiederum in Ulm im Jahr 1987. Etwa in dieser Zeit begann er damit seine ersten ernsthaften Spiele zu entwickeln. Zunächst war er großer Freund der damals noch sehr populären Postspiele, etwas das heutzutage kaum noch jemand kennt, weil diese Form des Spielens natürlich von der Technologie eingeholt wurde. Er gründete sogar sein eigenes Postspielzine. </p>



<p>1990 brachte er dann auch seine ersten richtigen Spiele heraus. <em>Digging</em> erschien bei Hexagames und <em>Goldrausch</em> bei Hans im Glück, welches auch tatsächlich das erste Spiel von ihm war, das ich wahrnahm. Einen bleibenden Eindruck hinterließ es aber bei mir trotzdem nicht, obwohl es in diesem Jahr, dem ersten Jahr in dem der Deutsche Spielepreis vergeben wurde, in der Abstimmung den fünften Platz erreichen konnte. Ehrlich gesagt dauerte es noch ziemlich lang bis ich ein Spiel von Reiner Knizia ziemlich abfeierte. Das geschah erst im Jahr 2001 aber bis dahin hatte er sich schon einen ziemlichen Namen gemacht. Vor allem durch seine Auktionstrilogie (<em>Modern Art, Medici</em> und <em>Ra</em>) galt er lange Zeit als sehr talentierter Autor. Auch <em>Euphrat und Tigris</em> galt lange Zeit als sein Meisterwerk. All diese Spiele erschienen in den 90er Jahren und konnte meine Aufmerksamkeit nicht erregen. Viele von ihnen habe ich bis heute nicht gespielt, obwohl dies, laut vielen, die beste Phase im Schaffen des Reiner Knizia sein soll. Irgendwas muss auch dran sein, denn bereits 1997 machte er den Beruf des Spieleautors zu seinem Hauptberuf. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 80 Spiele veröffentlicht. Eine Zahl die so manch anderer Spieleautor in seinem ganzen Leben nicht veröffentlichen wird.</p>



<p>Reiner Knizia veröffentlichte aber nicht nur Spiele wie am Fliesband, nein, er schrieb auch Bücher. Bis zum Jahr 2000 erschienen meines Wissens nach fünf Stück, in denen er sich mit Würfel- und Kartenspielen auch in historischer Sicht auseinandersetzt. 1999 übernahm er für zwei Jahre den Vorsitz in der SAZ, der Spieleautorenzunft, in der er auch heute noch Mitglied ist.</p>



<p>Viele seiner Spiele wurden auch ausgezeichnet und das sogar recht früh in seiner Karriere. <em>Goldrausch</em> konnte ja bereits einen fünften Platz beim DSP einfahren und wahr eines seiner ersten Spiele. Diesem Erfolg sollte noch viele weitere und größere folgen. 1993 wurde <em>Modern Art</em> mit dem Deutschen Spiele Preis ausgezeichnet. Das Spiel bliebt mir zuerst nur wegen seiner Optik im Gedächtnis und ich fand es rein optisch so abstoßend, dass ich es nie spielen wollte. Bis heute kann ich nicht sagen, ob es ein Fehler war es nicht zu spielen. 1998 gewann er den Preis mit <em>Euphrat &amp; Tigris</em> erneut und hier war ich thematisch schon etwas mehr angetan, konnte mich aber auch nicht dazu durchringen es zu kaufen. Im Jahr 2000 wurde dann auch <em>Tadsch Mahal</em> mit dem DSP ausgezeichnet. Bereits der dritte Preis für ihn in Essen, aber der Spieltroll fand auch dieses Spiel wieder nicht so super. Kurz zuvor konnte ich mich aber kurzfristig für das kleine Zweipersonenspiel <em>Lost Cities</em> begeistern, dass ich für eine kleine Runde zwischendurch ganz gelungen fand.</p>



<p>2000 dann erschien ein Spiel von Reiner Knizia, dass ich bis heute recht ungewöhnlich finde, passt es doch irgendwie nicht so richtig in die Knizia-Schublade. Ich finde es aber gut, wenn mich Menschen überraschen können und hier hat er es getan. Die Rede ist vom Spiel <em><a href="https://spieltroll.de/?p=4199" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Herr der Ringe</a></em>, das damals in gewissen Kreisen wie eine Bombe einschlug. Ein kooperatives Spiel das die Reise von Frodo zum Schicksalsberg thematisierte und das auf eine wunderbare Weise. Bis heute für mich ein tolles Spiel und ein ungewöhnlicher Knizia. Das Spiel gewann einen Sonderpreis für Literatur im Spiel von der Spiel des Jahres Jury im Jahr 2001, hätte aber ebenfalls einen Preis für Kunst im Spiel bekommen können, denn die stilprägenden Artworks von John Howe prangen vollflächig auf den Spielbrettern.</p>



<p>2003 gewann er erneut den Deutschen Spiele Preis für sein Spiel <em>Amun-Re</em>. Der vierte DSP in zehn Jahren und wenn man weiss, dass der DSP eher den etwas komplexeren Spielen der Vielspieler zugetan ist, heisst das natürlich schon was. Im selben Jahr gewann er den österreichischen Spielepreis Spiel der Spiele für das elektronische Spiel <em>King Arthur</em>, eines das ich selbst besessen habe, aber relativ schnell wieder verkaufen musste, weil es so schlecht war und absolut keinen Spaß gemacht hat. Es war eine Spielerei und hat ihm wahrscheinlich geholfen erste Schritte in die Richtung seines späteren größten Erfolgs zu gehen. Auf das Spiel der Spiele hatte er so etwas wie ein Abo derzeit, denn auch 2004 (<em>Einfach Genial</em>) und 2006 (<em>Tal der Abenteuer</em>) erhielt er den Preis. Einfach Genial befindet sich bis heute in meiner Sammlung und ist ein Familienspiel mit hexagonalen Dominosteinen, dass eine schöne Spielerfahrung bietet. Tal der Abenteuer ist eher ein Reinfall, aber der österreichische Spielepreis fiel schon immer wegen seines zum Teil schrägen Geschmacks auf. 2004 knackte er dann die Grenze der 200 veröffentlichten Spiele.</p>



<p>Im Jahr 2008 brach es dann über Reiner Knizia herein, denn ihm gelang ein total seltenes Kunststück bei einem Preis, der ihm bisher verwährt blieb. Die Jury verlieh ihm im selben Jahr den Preis für das Spiel, als auch für das Kinderspiel des Jahres. <em>Keltis</em>, was eine Reinkarnation seines Spielprinzip von <em>Lost Cities</em> darstellte gewann plötzlich den Hauptpreis der Jury und bescherte ihm einiges an Erfolg, wenngleich auch dieses Spiel zwar Spaß macht, aber für meinen Geschmack auch eher uninspiriert daherkommt. Der viel größere Erfolg war das kooperative, elektronische Kinderspiel <em>Wer war´s?</em>, was sich ziemlich oft verkauft hat. Überall stand es rum und auch wir haben es mit unserer Tochter damals sehr oft gespielt. Seine Erfahrungen von <em>King Arthur</em> dürften ihn irgendwann zu diesem Spiel geführt haben. Tolles Spiel und wahrscheinlich der größte Erfolg in seiner Karriere bisher.</p>



<p>2009 gewann er dann mit dem Legospiel <em>Ramses Pyramid</em> zuletzt den österreichischen Spielepreis. Ruhig ist es seitdem aber nicht geworden. Der Mann produziert Spiel um Spiel. Über 700 hat er inzwischen veröffentlicht und die Zahl steigt stetig an. Mehr als 20 Millionen Spiele hat er verkaufen können und gehört damit zu den erfolgreichsten Spieleautoren. Inzwischen taucht er regelmäßig auf den Empfehlungs- und Nominierungslisten zum Spiel des Jahres auf und erscheint bei den Feiern immer in thematischen Kostümen die zu den nominierten Spielen passen. Unvergessen sein Auftritt im regenbogenfarbenen Lamakostüm.</p>



<p>Genau wie Teuber habe ich auch zu Knizia ein eher gespaltenes Verhältnis. Ich finde nur wenige seiner Spiele richtig überzeugend und meine Kritik geht in eine ähnliche Richtung wie ich sie schon des öfteren von anderen über ihn gehört habe. Ihm haftet der Ruf an mathematisch zu perfekte Spiele zu kreiren. Die Spiele sind immer bis ins kleinste Detail durchdacht und funktionieren super. Allerdings bleibt die Emotion ein wenig auf der Strecke. Wahrscheinlich ist mir deshalb sein <em><a href="https://spieltroll.de/?p=4199" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Herr der Ringe</a></em> Titel der liebste, da er hier ein mathematisch gut funktionierendes Spiel über ein Thema gestülpt hat, dass schon genügend Emotion mitbringt. Man sagt über Reiner Knizia, dass er zwei Arten von Spielen erfindet: Knizia-Spiele, die durchaus komplex und strategisch sind und deshalb Vielspieler sehr ansprechen und Reiner-Spiele, die eher locker und glückslastig sind und bei Familien gut ankommen. Entweder mathematisch zu perfekt und trocken oder  spaßig und wenig anspruchsvoll. Da könnte ein bißchen was dran sein, aber was wäre unsere Spielelandschaft ohne diesen besonderen Charakter und Fliesbandautor? Missen möchte ich ihn nicht&#8230;</p>



<p><strong>Bekannteste Werke von Reiner Knizia:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Euphrat und Tigris</strong> (1997)</li><li><strong>Ra</strong> (1999)</li><li><strong>Wettlauf nach El Dorado</strong> (2017)</li><li><strong>Samurai</strong> (1998)</li><li><strong>Battle Line</strong> (2000)</li><li><strong>Modern Art</strong> (1992)</li><li><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=4474" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lost Cities</a></strong> (1999)</li><li><strong>Herr der Ringe: Die Entscheidung</strong> (2005)</li><li><strong>Amun-Re</strong> (2003)</li><li><strong>Schotten Totten</strong> (1999)</li></ul>
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