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	<title>Rage &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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		<title>Spielejahrgang 1984 &#8211; Kalter Krieg und sonst?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2021 08:40:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Viel weiter als in dieses Jahr brauche ich glaube ich kaum zurückgehen. Denn an wahnsinnig viel, was meine spielerische Vergangenheit vor diesem Jahr betrifft, kann ich mich glaube ich eh nicht erinnern. Außer sie hat mit Lego oder Playmobil zu tun. 1984 liegt aus meiner heutigen Sicht so weit entfernt, dass es fast aus einem &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/8115" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Spielejahrgang 1984 &#8211; Kalter Krieg und sonst?“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Viel weiter als in dieses Jahr brauche ich glaube ich kaum zurückgehen. Denn an wahnsinnig viel, was meine spielerische Vergangenheit vor diesem Jahr betrifft, kann ich mich glaube ich eh nicht erinnern. Außer sie hat mit Lego oder Playmobil zu tun. 1984 liegt aus meiner heutigen Sicht so weit entfernt, dass es fast aus einem anderen Leben zu stammen scheint. Allerdings kann ich mich aus viele Brettspiele dieser Zeit erinnern, die ich bereits als Kind bekam. Ich habe das ja bereits in früheren Teilen dieser Reihe erwähnt, aus irgendeinem mir unbegreiflichen Grund fanden meine Eltern es sinnig mir in diesem Alter zu meinem Geburtstag Spiele des Jahres zu schenken und ich beschäftigte mich auch viel mit Ihnen. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass sich meine Eltern mal mit mir hingesetzt hätten, um eines der Spiele zu spielen, dass haben eher meine viel älteren Geschwister und meine Freunde übernommen. Das sind dann wohl die Anfänge meiner Brettspielleidenschaft. 1984 war ich gerade einmal neun Jahre alt und bekam natürlich nur bedingt mit, was in der Welt so alles los war. Es war aber eine ganz andere Stimmung als heutzutage und viele junge Menschen können sich das glaube ich kaum vorstellen.</p>



<span id="more-8115"></span>



<p>Brettspiele 1984 waren noch nicht bunt und hatten wahnsinnig viele Themen. Die Zeiten waren noch grau und Spiele bestanden aus ein paar Holz- und Plastikteilen, sowie Pappplättchen und Karten. Thematisch bewegte man sich zwischen historischen und kindlichen Themen, wenn es um Familienspiele ging. Wenn es sich um Spiele für Erwachsene handelte, dann ging es um Krieg, Spionage und Konflikte. Das ist ja auch nur logisch, Brettspiele waren zwar in Deutschland verbreitet, aber dennoch eine Randerscheinung und in den 80er Jahren ging es auch in der Gesellschaft viel um Politik, den Kalten Krieg und die Gefahren die damit verbunden waren. In der nähe unseres Wohnortes waren die Briten und die Niederländer stationiert und hielten regelmäßig Manöver ab. Zu diesen Zwecken ratterten zwei-bis dreimal im Jahr ellenlange Militärkonvois durch unseren Ort. Kettenfahrzeuge und Panzer hinterließen ihre Spuren. Wer von soetwas morgens geweckt wird, der macht sich durchaus Sorgen und es könnte erklären, warum die Spielewelt zu diesser Zeit noch eine recht triste war. Wer sich Sorgen um seine Zukunft macht, der erfindet keine lustigen Spiele über fröhliche Themen. Die 80er waren aber auch eine Zeit den Aufbruchs. Vieles war stetigem Wandel ausgesetzt, dass sollte sich in den nächsten Jahren noch viel deutlicher zeigen.</p>



<p>Aber wir sind ja hier, um uns mit den Brettspielen des Jahres 1984 auseinanderzusetzen und deswegen fang ich gleich einmal mit den besten Spielen des Jahres laut <a href="https://www.boardgamegeek.com/browse/boardgame" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Boardgamegeek.com</a> an, denn hier kann man doch schon sehen, wovon ich in meiner Einführung gesprochen habe. Wenn man die Liste dort nämlich nach den zehn besten Spielen des Jahres 1984 durchforstet, stößt man auf folgende zehn Titel:</p>



<ol class="wp-block-list"><li><a href="https://spieltroll.de/?p=5841" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wizard</a></li><li>Balderdash</li><li>Heimlich &amp; Co.</li><li>Vietnam 1965-1975</li><li>The Third World War &#8211; Battle for Germany</li><li>British Rails</li><li>Fire in the East</li><li>Conquest of the Empire</li><li>Southern Front</li><li>Metropolis</li></ol>



<p>Okay, das sieht doch schonmal ganz schön düster aus würde ich sagen. Ich kenne genau fünf Spiele dem Namen nach von dieser Liste und nur zwei habe gespielt, bzw. befanden sich schonmal in meinem Besitz. Das ist keine besonders große Anzahl, aber ich bin halt eben auch nicht der größte Wargamer und kenne mich in dem Bereich nicht besonders gut aus. Platz eins und das ziemlich unangefochten, da es das einzige Spiel ist, dass auch heute noch unter den 1000 besten Spielen bei Boardgamegeek zu finden ist, ist mit Wizard auch tatsächlich das enzige Spiel, über das ich hier auf dem Blog schon einen Artikel verfasst habe. Wizard ist den meisten Spielern bekannt und wenn nicht Wizard, dann eines seiner Derivate wie Rage usw. Definitiv das beste Spiel aus diesem Jahr und eines, das man durchaus mal gespielt haben sollte. Das zweite Spiel Balderdash ist ein Partyspiel, bei dem ich mir schon seit geraumer Zeit mein Hirn zermatere, ob das Spiel auch mal einen deutschen Titel gehabt hat, aber ich glaube es kam bei Schmidt tatsächlich nur unter dem Originaltitel heraus. Ich kenne es, habe es persönlich aber noch nie gespielt. Es ist auch nicht die Art von Spiel die ich gerne spiele. Das Spiel existiert aber genau wie Wizard bis heute und viele mögen es.</p>



<p>Heimlich &amp; Co. von Wolfgang Kramer kam bereits Ende 1984 auf den Markt und viele dürften es kennen, aber es gewann erst 1986 den Preis zum Spiel des Jahres und wurde einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Ich selbst bekamm es 1986 geschenkt und habe es immer gern gespielt. Erst im letzten Jahr verließ mein originales Exemplar, dass ich gehgt und gepfelgt habe meine Sammlung. Auch das Thema dieses Spiels ist wahrscheinlich auch der Zeit geschuldet. Agententhematik war total angesagt und passte hervorragend zu dem Spiel. Nach diesen drei Spielen sind die zwei die ich persönlich in meiner Sammlung hatte schon durch und es folgen nun einige Spiele, von denen ich noch nie in meinem Leben Notiz genommen habe. Handeln wir ersteinmal die Wargames ab. Vietnam 1965-1975, The Third World War &#8211; Battle for Germany, Fire in the East und Southern Front sind allesamt Spiele mit Kriegsthematik und wahrscheinlich nur etwas für Eingeweihte. Zumindest passen Battle for Germany und Southern Front in die Zeitgeschichte mit der Angst vor dem dritten Weltkrieg. Fire in The East beschäftigt sich thematisch mit dem Russland Feldzug der deutschen Armee im zweiten Weltkrieg und Vietnam spricht für sich selbst. Krieg war eines der Themen für erwachsene Brettspiele zu der Zeit.</p>



<p>Bevor ich zu Platz sechs komme, das zumindest in anderem Zusammenhang ganz interessant ist, möchte ich noch erwähnen, dass Conquest of the Empire ein Spiel aus der MB Gamemasterserie ist, das ich aus einem Prospekt kannte, dass aber meines Wissens nach nie in Deutschland erschienen ist, obwohl auch aus dieser Serie einiges den Weg nach Deutschland fand, ansonsten hätte ich es wahrscheinlich Jahre später mal gespielt. Hier bewegen wir uns mit den Konflikten in der Antike und müssen uns als Römer im Mittelmeer herumplacken. Dies ist also das vierte Spiel, dass ich zumindest vom Namen her kenne. Das fünfte ist dann auch das letzte in der Liste. Metropolis von Ravensburger war zu der zeit sehr ungewöhnlich, denn es hatte eine Alterskennung ab 16 Jahren und stammt von Ravensburger. Das Spiel hat mich immer gereizt, auch damals als kleiner Junge schon es ging um Städtebau und sah für mich damals faszinierend aus, aber rangetraut habe ich mich bis heute nicht. Das Spiel ist von Großmeister Sid Sackson und die Altersangabe hat mich dann doch immer abgeschreckt und später gab es das Spiel dann nur noch selten. Leider kann ich ansosnten nichts dazu sagen, aber ich hätte es damals gerne gehabt.</p>



<p>British Rails habe ich ausgespart, weil es ein besonderes Spiel ist. Es gehört zu den Eisenbahnspielen, bei denen man mit Stiften seine Strecken einzeichnet und davon gab es seinerzeit recht viele. Mayfair Games hatten einige davon am Start. Ich persönlich kannte dieses Spiel nicht, aber ein anderes, das dann wiederum nicht von Mayfair war, habe ich in diesem Jahr zu meinem Geburtstag bekommen und das war Dampfross und damit sind wir dann auch schon bei der Abteilung Spiel des Jahres.</p>



<p>1984 bekam Dampfross den bereits damals begehrten Preis. Das Spiel war aber zu diesem Zeitpunkt gar nicht neu. Es hatte bereits fünf Jahre auf dem Buckel. 1979 erschien in England das Spiel Railway Rivals und das war der Beginn einer ganzen Serie von Eisenbahnspielen, die mit Stiften agierten, um sich quasi ihre eigenen Spielfelder zu schaffen. Mayfair Games brachten in diesem Zusammenhang ab 1980 eine ganze Serie von sogenannten &#8222;Crayon Rail Games&#8220; (was soviel wie Buntstift-Schienen-Spiele bedeutet) heraus. Railway Rivals war aber nicht von ihnen, sondern wurde unter anderem von Games Workshop (ja, denen mit den Miniaturen) herausgegeben. Dampfross wie es dann in Deutschland hieß, bekam 1984 den Preis Spiel des Jahres von der Jury und ich habe das Spiel damals geliebt, weil es so anders war. Es war irgendwie cool ein Spielbrett zu haben auf dem man herumkritzeln konnte und dann hatte man auch noch ein Spiel dabei das mir damals wahrscheinlich wirklich Spaß gemacht hat, mich heute aber nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken kann.</p>



<p>Neben Dampfross tauchten noch fünf Spiele auf der Empfehlungsliste auf und davon kenne ich tatsächlich sage und schreibe nur eines und das ist das bereits erwähnte Metropolis von Sid Sackson. Die anderen möchte nur der Vollständigkeit halber erwähnen, weil ich ansonsten nichts zu ihnen sagen kann: Netzwerk, Feuerwehr, Domingo und Claim. Wobei Claim kommt mir zumindest vom ansehen bekannt vor. Es gab in diesem Jahr auch noch einen Sonderpreis für ein besonders schönes Spiel und den bekam Uisge. </p>



<p>Der Deutsche Spielepreis soll an dieser Stelle noch erwähnt werden, wurde aber erst ein paar Jahre später zum ersten mal verliehen. Also kein Preisträger hier. Dann wird es Zeit diesen Beitrag abzuschließen und ich empfinde rückwirkend betrachtet, dass 1984 kein gutes Spielejahr war. Allerdings waren die Jahre in diesem Brettspielzeitalter alle ziemlich mau. Wenn man sich die Datenbank von Boardgamegeek.com etwas genauer und umfassender anschaut stellt man fest das nur 28 Spiele aus 1984 unter den ersten 10000 Spielen auftauchen. Also mehr als mies. Zum Glück änderte sich das aber irgendwann. Wenn ich meiner virtuellen Ludothek ein paar Spiele aus diesem Jahr hinzufügen müsste, so wären das definitiv Wizard und auch Heimlich &amp; Co, dass ich besser finde als sein Ruf heutzutage zu sein scheint. Auch Dampfross könnte man mitaufnehmen, aber das stünde aber wahrscheinlich nur aus nostalgischen Gründen in dieser Sammlung. </p>



<p>Gibt es etwas, dass ich aus diesem Jahr vergessen habe und das dringend hier Erwähnung finden müsste? Dann schreibt einen Kommentar und sagt es mir.</p>
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		<title>Klassiker &#8211; Wizard</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2021 10:52:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der letzte Klassiker ist schon wieder ein bißchen her und deshalb habe ich mir diesmal wieder einen herausgesucht, der tatsächlich auch schon eine ganze Weile herumstreift und den Namen wirklich verdient hat. Wizard ist ein Kartenspiel das den meisten in Deutschland durch den Verlag Amigo bekannt sein dürfte. Das Spiel wurde vom Kanadier Ken Fisher &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/5841" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Wizard“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Der letzte Klassiker ist schon wieder ein bißchen her und deshalb habe ich mir diesmal wieder einen herausgesucht, der tatsächlich auch schon eine ganze Weile herumstreift und den Namen wirklich verdient hat. <em>Wizard</em> ist ein Kartenspiel das den meisten in Deutschland durch den Verlag Amigo bekannt sein dürfte. Das Spiel wurde vom Kanadier Ken Fisher entwickelt und basiert auf einem viel, viel älteren Spiel. Manch einer dürfte sich jetzt fragen, warum ich ausgerechnet <em>Wizard</em> hier als Klassiker anführe? Nun ja, die Geschichte rund um das Spiel ist nicht ganz einfach zu rekonstruieren, aber im Grunde ist <em>Wizard</em> das Spiel mit dem meisten Erfolg, wenn man einmal von dem klassichen Kartenspiel absieht. <em>Wizard</em> hat zudem den meisten Appeal und steht in diesem Zusammenhang für einen modernen Klassiker, der es geschafft hat sich in die Gamerherzen zu spielen. Heutzutage ist es aber bei leibe nicht mehr das einzige Spiel das im Spielekosmos existiert und auf klassische Stichspiel-Mechaniken zurückgreift.</p>



<span id="more-5841"></span>



<p>Die Grundlage für Wizard bildet das Spiel <em>Oh Hell!</em>, ein Stichspiel, dass von Geoffrey Mott-Smith 1930 erfunden worden ist. Mott-Smith ist ein Kryptologe, der im zweiten Weltkrieg für den amerikanischen Nachrichtendienst OSS tätig war und Kryptologen ausgebildet hat. Er war sehr interessiert am Bridge-Spiel und hat mehrere Bücher zu dem Thema geschrieben. <em>Oh Hell!</em> wurde als neues Stichspiel für alle von ihm entwickelt. Das Spiel ist recht simpel und basiert auf einem ganz normalen Kartendeck. Die Spieler bekommen jeder eine Hand ausgeteilt und müssen abschätzen, wei viele Stiche sie mit dieser Hand ergattern werden. Die Spieler werden der Reihe nach dem Geber abgefragt. Am Ende darf die Gesamtzahl der geschätzten Stiche nicht der Anzahl der tatsächlich gespielten entsprechen. Nach jeder Runde werden Punkte für die Stiche, sowie für die Wette vergeben. Danach werden weitere Runden gespielt, bei denen immer eine Karte weniger an die Spieler ausgeteilt wird, bevor man anschließend wieder auf bis auf die Ausgangsgröße der Hände zurückkehrt. Das Spiel ist nicht nur unter dem Namen <em>Oh Hell!</em> bekannt, sondern hat über die Jahre viele Namen erhalten.<em> Oh Pshaw</em>, <em>Blackout</em> und <em>German Whist</em> sind nur einige davon.</p>



<p>Ken Fisher, der selbst eine interessante Person ist, wollte das ihm bekannte Spiel<em> Oh Hell!</em> etwas würzen, um es sowohl mit seiner Frau und seinem Sohn zu dritt, als auch mit mehr Leuten spielen zu können. Er gab dem Spiel ein magisches Thema und fügte Zauberer (Wizards) und Joker (Jesters) hinzu. Die Wizards sind die höchste Karte und gewinnen einen Stich auf jeden Fall. Sie können auch gespielt werden, wenn man eigentlich eine Farbe bedienen könnte. Ebenso funktionieren die Jester, die aber immer die niedrigste Karte darstellen. Hinzu kommt in der ursprünglichen Fassung, dass er die Regel von Mott-Smith über Bord geworfen hat, dass man nie die Anzahl an tatsähclich zu spielenden Stichen in einer Runde schätzen darf. Ken Fisher selbst war Lehrer und hatte lange Zeit eine Affinität dazu Quizmaster zu sein, das er im privaten Rahmen tat und zu diesem Zweck immer mehr Quizmaterial zusammentrug. Er versuchte das sogar als Buch zu veröffentlichen, hatte aber in seinem Heimatland damit keinen Erfolg. In den USA sah das aber anders aus. Er fand einen Verlag in New York, die aber wiederum fanden, das Buch bräuchte einen bekannteren Namen als Zugpferd. Kein geringerer als Science Fiction Autor Issac Asimov konnte gewonnen werden, um das Spiel zu featuren und so veröffentlichte Ken Fisher in den 80 und 90er Jahren insgesamt vier dieser beliebten Bücher. </p>



<p>1984 entwickelte er dann <em>Oh Hell!</em> in <em>Wizard</em> weiter und fand auch hier zunächst keinen Verlag. Er selbst glaubte aber an den Erfolg der Veränderung des Spiels und finanzierte eine eigene Version von <em>Wizard</em> mit 10000 Kopien. Es dauerte aber noch ein paar Jahre, bis sich der größere Erfolg des Spiels einstellen sollte. Parallel zu Fishers <em>Wizard</em> entstand 1983, nur ein Jahr vorher, aber auch noch eine andere Weiterentwicklung von <em>Oh Hell!</em> mit dem Namen <em>Rage</em>, die zunächst viel bekannter war und trotzdem mit der Geschichte von Wizard verwoben ist. <em>Rage</em> ist eine Mischung aus <em>Oh Hell!</em> und <em>Uno</em>. Das Spielprinzip von <em>Oh Hell!</em> bleibt gleich und wird durch in paar Spezialkarten ergänzt. <em>Rage</em> wurde für Mattel zu einem kleinen Hit und auch bei uns zu Hause lag eine Version von dem Spiel herum.</p>



<p>In den 90er Jahren kam zunächst <em>Wizard</em> durch Amigo zu einer Veröffentlichung in Deutschland und wurde zu einem Riesenerfolg. Damals war das Spiel in aller Munde und wurde in gängigen Medien auch stark beworben. <em>Rage</em> gab es in einer Version von Mattel auch bereits auf deutsch und Amigo verpasste <em>Wizard</em> den Unterttitel &#8222;Das Spiel das sie in <em>Rage</em> bringt&#8220;. 2000 erschien dann <em>Rage</em> selbst ebenfalls bei Amigo. Zwei Spiele unter einem Dach, die das gleiche Spielprinzip vom Urvater übernommen haben und doch ein wenig anders sind. <em>Rage</em> ist bis heute übrigens keinem Autor zuzuordnen. Nach Angaben von Amigo wurde <em>Wizard </em>alleine in Deutschland über 1,7 Millionen mal verkauft, was zeigt, wie verbreitet das Spiel tatsächlich ist. Amigo veröffentlicht bis heute mehrere Varianten von <em>Wizard</em> und hat auch bereits Folgespiele wie <em>Witches</em> und <a href="https://spieltroll.de/?p=723" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Druids</a> hervorgebracht, die aber zum Teil spielerisch erheblich abweichen. Auch andere Firmen haben inzwischen Derivate dieses Spiels auf den Markt gebracht. Eine der bekanntesten ist wohl das Spiel <em>Skull King</em> von Schmidt Spiele.</p>



<p>Ich selbst kam wie erwähnt zuerst mit <em>Rage</em> in Kontakt und erst als Amigo <em>Wizard</em> nach Deutschland brachten auch mit diesem Klassiker. Ein Schulfreund mit dem ich viel gespielt habe, hatte sich das Spiel gekauft und wir spielten es auch immer mal wieder Zwischendurch. In meiner Schulzeit gehörten Kartenspiele zu den ständigen Begleitern und deshalb waren solche Spiele auch damals in unserer Spielgruppe so beliebt. Selbst habe ich <em>Wizard</em> nie besessen, aber inzwischen befindet sich eine Version von <em>Skull King</em> in unserer Sammlung.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.amigo-spiele.de/spiel/wizard" target="_blank">Amigo</a></li><li><strong>Autor(en): </strong>Ken Fisher</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Franz Vohwinkel</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1984</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 3 – 6</li><li><strong>Dauer:</strong> 45 Minuten</li></ul>



<p></p>
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