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	<title>1995 &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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		<title>Klassiker &#8211; El Grande</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2020 08:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
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					<description><![CDATA[In meiner kleinen Klassikerrubrik soll es heute um eines der einflussreichsten Spiele in der Spielelandschaft gehen, dass aus Deutschland stammt und einen spanischen Titel trägt: El Grande. Das Spiel wurde im Jahr 1995, ein Jahr nachdem Catan erschien, veröffentlicht und hat wahrscheinlich einen fast genauso großen Einfluß auf die Brettspielszene und verstärkt den German Boardgame &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/4488" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; El Grande“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="4814" data-permalink="https://spieltroll.de/elgrandeklassiker" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/05/elgrandeklassiker.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="elgrandeklassiker" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/05/elgrandeklassiker.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/05/elgrandeklassiker.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4814" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/05/elgrandeklassiker.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/05/elgrandeklassiker.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/05/elgrandeklassiker.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></figure></div>



<p>In meiner kleinen Klassikerrubrik soll es heute um eines der einflussreichsten Spiele in der Spielelandschaft gehen, dass aus Deutschland stammt und einen spanischen Titel trägt: El Grande. Das Spiel wurde im Jahr 1995, ein Jahr nachdem Catan erschien, veröffentlicht und hat wahrscheinlich einen fast genauso großen Einfluß auf die Brettspielszene und verstärkt den German Boardgame Boom, der zu dieser Zeit die Welt der Spiele aufwühlte. Aber warum war das Spiel von Wolfgang Kramer und Richard Ulrich ein so großer Wurf und ist auch heute noch eines der besten Spiele weltweit, wo selbst Klaus Teubers Catan inzwischen langsam verblasst? In meinen Augen ist es ganz einfach, denn El Grande ist nahezu zeitlos und im Prinzip ist es ein abstraktes Spiel, dessen Thema relativ egal ist. Aus heutiger Sicht ist El Grande nichtmal mehr ein schönes Spiel, war es nie, weswegen sich so viele Spieler selber Bretter herstellen, die das Spiel ansehnlicher machen.</p>



<span id="more-4488"></span>



<p>Eine Schönheit ist El Grande tatsächlich gar nicht. Unlängst haben wir es zu hause mal wieder ausgepackt und ich sage euch, wenn deine Mitspieler die neue bunte Brettspielwelt gewohnt sind, dann wirkt El Grande wirklich antiquiert und erntet zum Teil gar angewiderte Blicke. Ist mir tatsächlich auch ein Rätsel, warum es bis heute kein neues Design für dieses tolle Spiel gibt. Es befindet sich nach wie vor im Portfolio von Hans im Glück und ist wahrscheinlich neben Carcassonne der größte Erfolg der Firma (nur meine Mutmaßung, Zahlen habe ich nicht gefunden), also sollte man doch denken, nach über fünfundzwanzig Jahren könnte man mal eine neue Version auf den Markt schmeißen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="840" height="461" data-attachment-id="4535" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0389-8" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?fit=2560%2C1406&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1406" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1586085429&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0389" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?fit=840%2C461&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389.jpg?resize=840%2C461&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4535" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?resize=1024%2C562&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?resize=300%2C165&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?resize=768%2C422&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?resize=1536%2C844&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?resize=2048%2C1125&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?resize=1200%2C659&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0389-scaled.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption>El Grande &#8211; Spielaufbau für zwei Spieler / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>



<p>El Grande ist deswegen so berühmt, weil es den Begriff der Area Control in einem Eurogame nicht nur salonfähig, sondern sogar neu definiert hat. Denkt man an Area Control, also Gebietskontrolle, so kommen einem so &#8222;tolle&#8220; Spiele wie Risiko und Axis &amp; Allies in den Sinn. Meistens geht es darum, dass sich einer gegen die anderen durchsetzen muss. Leider ist es in diesen Spielen immer so, dass ein Spieler, um zum Erfolg zu kommen, den anderen Schaden muss. El Grande zeigt einen Weg, wie Area Control eben auch funktionieren kann. Hier dominiert einer nicht die anderen, es liegt ganz einfach in der Hand eines jeden Spielers selbst. Dieser Ansatz war 1995 tatsächlich wirklich neu und wurde seit dem sehr oft kopiert oder in abgewandelter Form in anderen Spielen aufgegriffen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="4536" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0390-8" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?fit=1569%2C2560&amp;ssl=1" data-orig-size="1569,2560" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1586085444&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;640&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.015625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0390" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?fit=628%2C1024&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390.jpg?resize=301%2C491&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4536" width="301" height="491" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?resize=184%2C300&amp;ssl=1 184w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?resize=628%2C1024&amp;ssl=1 628w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?resize=768%2C1253&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?resize=941%2C1536&amp;ssl=1 941w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?resize=1255%2C2048&amp;ssl=1 1255w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?resize=1200%2C1958&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0390-scaled.jpg?w=1569&amp;ssl=1 1569w" sizes="(max-width: 301px) 85vw, 301px" /><figcaption>El Grande &#8211; Wichtiges Spielelement &#8211; Das Castillo<br>/Foto: Spieltroll</figcaption></figure></div>



<p>Für diejenigen von euch die El Grande noch nicht kennen hier ein kurzer Abriss des Spielgeschehens. Das Spielfeld besteht aus der Karte Spaniens, die in Provinzen unterteilt ist. Diese Provinzen verfügen über bestimmte Wertigkeiten, die in einer Punkteleiste im jeweiligen Gebiet angegeben sind. Manche Provinzen bringen dem erst-, zweit- und drittplatzierten Punkte bei einer Wertung, manch andere nur den ersten beiden. Zusätzlich zu den Provinzen existiert auch noch ein Turm, das sogenannte Castillo auf dem Spielfeld. Dieser Turm verfügt ebenfalls über eine Wertung. Die Spieler bekommen jeder einen Satz von 13 Spielkarten, die Werte von eins bis 13 aufweisen und neben der Zahl auch noch dafür sorgen das wir Spielsteine, die sogeannten Caballeros, in unseren Vorrat bekommen. Die Caballeros sind kleine Holzwürfel mit denen wir unsere Macht auf dem Spielbrett in einer bestimmten Region anzeigen. Zu Beginn des Spiels stellen wir einen größeren Spielstein, den Granden in ein Gebiet das unsere Heimatprovinz darstellt. </p>



<p>Ein großer Pöppel, der König zeigt während des ganzen Spiels die Königsregion an. Der König kann bewegt werden und die Region, in der er sich aufhält ist tabu. Keine Caballeros dürfen hier eingesetzt oder herausgenommen werden. Außerdem dürfen Steine nur in Provinzen eingesetzt werden, die benachbart zur Königsregion sind. Das letzte Spielelement sind fünf Aktionskarten die neben dem Spielbrett ausliegen. Von eins bis fünf zeigen sie zum einen, wieviele Caballeros wir in dieser Runde in die Provinzen bringen dürfen und zum anderen haben sie eine Fähigkeit. In jeder Runde wird von jedem Stapel immer eine neue Karte aufgedeckt, außer die Fünfer Karte &#8211; die Königskarte -, mit ihr dürfen wir den König in eine beliebige Provinz versetzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="494" data-attachment-id="4537" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0391-8" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?fit=2560%2C1505&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1505" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1586085455&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0391" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?fit=840%2C494&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391.jpg?resize=840%2C494&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4537" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?resize=1024%2C602&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?resize=300%2C176&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?resize=768%2C451&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?resize=1536%2C903&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?resize=2048%2C1204&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?resize=1200%2C705&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0391-scaled.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption>El Grande &#8211; Der König / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>



<p>Eine besondere Bedeutung hat in El Grande das Castillo, in das man immer Würfel einwerfen kann. Man sieht nur leider nicht wieviele sich in ihm befinden. Nach jeweils drei gespielten Runden gibt es eine Wertungsrunde in der die Spieler Punkte für die Provinzen erhalten. Das Castillo wird hier immer zuerst gewertet und das Geheimnis um die Würfel wird gelüftet. Zuvor stellen die Spieler auf Wählscheiben eine Provinz ein, in die sie ihre Würfel aus dem Castillo gerne hinzufügen würden. Die Caballeros werden nach der Castillowertung in die entsprechenden Provinzen gestellt und bringen so eventuelle Mehrheitsverhältnisse nocheinmal durcheinander.</p>



<p>So grob ist das Spielgeschehen. Ein wirklich einfaches Prinzip um die Vorherrschaft in den einzelnen Provinzen. Enfach und genial. Wirklich zeitlos und im Prinzip nicht auf Spanien begrenzt. Andere thematische Szenraien wären denkbar. Nur gibt es sie nicht. Aufgrund der Häßlichkeit gibt es aber findige Bastler, die sich neues Spielmaterial gebaut haben.</p>



<p>Einer der größten Belege für die hohe Akzeptanz unter den Brettspielern ist die Tatsache, dass El Grande in der Boardgamegeek Top 100 immer noch das höchstplatzierte Spiel von vor der Jahrtausendwende ist. Das Spielprinzip altert nicht wirklich und macht immer noch Spaß, wenn man es denn mag. Aber mir sind diese Formen der Area Control deutlich lieber, da so alle Spieler bis zum Ende gleichermaßen am Spiel beteiligt sind und Chancen haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="533" data-attachment-id="4540" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0394-7" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?fit=2560%2C1625&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1625" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1586089586&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0394" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?fit=840%2C533&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394.jpg?resize=840%2C533&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4540" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?resize=1024%2C650&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?resize=300%2C190&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?resize=768%2C488&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?resize=1536%2C975&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?resize=2048%2C1300&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?resize=1200%2C762&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC_0394-scaled.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption>El Grande &#8211; Spielsituation</figcaption></figure>



<p>Allen Spielern die diesen Klassiker bisher nicht kennen, lege ich ihn deutlich ans Herz. Einfach mal ausprobieren. Spiele von Wolfgang Kramer sind meistens sehr zugänglich. Nicht umsonst hat der Mann in seiner langen Karriere schon vier Spiele des Jahres hervorgebracht. El Grande ist zusammen mit Richard Ulrich entstanden. Aus dieser Partnerscahft ist zum Beispiel auch noch &#8222;Die Fürsten von Florenz&#8220; entstanden. Ein paar Jahre später machten die Kramer/Kiesling-Spiele auf sich aufmerksam.</p>



<p>Für El Grande sind in den folgenden Jahren noch zwei Erweiterungen erschienen, von denen die erste, König &amp; Intrigant, das Spiel insofern verändert, das die Spieler- und Aktionskarten des Hauptspiels durch die Karten aus diesem Set ersetzt werden. Die Spieler haben nun einen größeren Kartensatz auf der Hand, der alles in einem Abwasch erledigt, sowohl das Holen der Caballeros an den eigenen Hof, das Einsetzen in die Provinen, sowie die Zugreihenfolge durch die Kartenwerte, als auch die Sonderfähigkeiten der Aktionskarten. Mir persönlich gefällt das Grundspiel besser, aber das ist sicherlich eine Geschmacksfrage. Die zweite Erweiterung bläht das Spiel dann durch ein paar neue Gebiete, die Kolonien und eine weitere Spielfigur den Inquisitor auf. Für mich reicht das Grundspiel völlig aus. Heutzutage wird aber eine Bigbox-Version mit beiden Erweiterungen verkauft.</p>



<p>Also meine Empfehlung: Dringend mal ausprobieren! Ein wahrer Klassiker.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.hans-im-glueck.de/spiele/el-grande-big-box.html" target="_blank">Hans im Glück</a></li><li><strong>Autor(en):</strong> Wolfgang Kramer, Richard Ulrich</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Doris Matthäus</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1995</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 – 5 Spieler</li><li><strong>Dauer:</strong> 60 &#8211; 90 Minuten</li></ul>
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		<title>Spielejahrgang 1995 &#8211; Eurogame Invasion</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2019 12:30:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In meiner kleinen Reihe über die Spielejahrgänge der Vergangenheit habe ich mir heute das Jahr 1995 herausgepickt. Dieses Jahr soll in die Geschichte der Spielhistorie als das Jahr der Eurogame Invasion eingehen. Zumindest nennen es die Amerikaner gerne so, weil angefangen mit dem Überflieger dieses Jahres, Die Siedler von Catan, plötzlich eine Welle von Spielen &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/1906" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Spielejahrgang 1995 &#8211; Eurogame Invasion“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="256" data-attachment-id="1190" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/747/spielgedanken-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Spielgedanken" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=300%2C256&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1190" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?w=798&amp;ssl=1 798w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></figure></div>



<p>In meiner kleinen Reihe über die Spielejahrgänge der Vergangenheit habe ich mir heute das Jahr 1995 herausgepickt. Dieses Jahr soll in die Geschichte der Spielhistorie als das Jahr der Eurogame Invasion eingehen. Zumindest nennen es die Amerikaner gerne so, weil angefangen mit dem Überflieger dieses Jahres, <a href="https://spieltroll.de/?p=154">Die Siedler von Catan</a>, plötzlich eine Welle von Spielen über den großen Teich schwappte, die von ihrem spielerischen Ansatz für den amerikanischen Markt völlig neu waren. In Amerika waren immer schon eher konfrontative Spiele beliebt und leider waren zu dieser Zeit noch viele Spiele von den übelsten Spielmechanismen (Roll &amp; Move, Player Elemination, etc.) durchzogen. Catan eröffnete den amerikanischen Spielern eine völlig neue Art des Spielens, indem sie sich nur passiv aggressiv begegneten und es in den meisten Fällen um den Aufbau und das Erschaffen von etwas geht, dass zu guter letzt mit dem Erwerb von Punkten einhergeht, die einen Vergleich zwischen den Spielern ermöglichen und nicht dazu führen das Spielrunden solange gespielt werden müssen, bis nur noch ein Spieler übrig bleibt und der Rest sich vor dem Fernseher versammelt.</p>



<span id="more-1906"></span>



<p>Aus heutiger sicht schwer vorzustellen, aber so sah es aus, sämtliche Spiele die aus Amerika kamen waren aggressive Werke, die durchzogen waren von diesen Mechanismen. Beispiele gibt es genug: Risiko, Axis &amp; Allies und Monopoly, um nur die bekanntesten zu nennen. Die Siedler von Catan traten die Welle los und ab dort entwickelte sich der amerikanische Spielemarkt weiter.</p>



<p>Natürlich habe ich mir mit 1995 schon wieder ein Jahr herausgesucht, in dem es einen ziemlich eindeutigen Dominator gab und auch hier wieder keine besonders große Vielfalt zu erwarten ist, aber der Jahrgang ist aus meiner Sicht ein ziemlich spannender, denn man kann sich tatsächlich die Frage stellen, wer hier wen mit einer Welle überrollt. Denn nicht nur Catan tritt seinen Siegeszug durch die Welt und vor allem Amerika an, sondern ein weiteres Spiel schickt sich in diesem Jahr an Europa und den Rest der Welt zu erobern. Die Rede ist von <a href="https://spieltroll.de/?p=1054">Magic &#8211; The Gathering</a>, ein Spiel das ich gleichermaßen verehre. 1994 in Amerika erschienen, schwappt es 1995 nach Europa und legt einen noch viel größeren Siegeszug hin. Also, wer ist der größere Invasor? Beide Spiele verändern in diesem Jahr nachhaltig die Spielelandschaft auf beiden Seiten des großen Teichs. In Amerika lernen die Gamer einen friedlicheren, spielerischen Umgang mit Brettspielen kennen und in Europa schlägt das Phänomen der Sammelkartenspiele ein wie eine Bombe.</p>



<p>Was war aber sonst noch los am Spielehorizont des Jahres 1995 und zu diesem Zweck habe ich wieder die unendlichen Weiten der Boardgamegeek Datenbank befragt. Die folgende zehn Spiele gelten heute als die bestplatziertesten aus dem Jahrgang 1995:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>El Grande</li><li>Die Siedler von Catan</li><li>Pitch Car</li><li>Medici</li><li>High Society</li><li>Warhammer Quest</li><li>Condottiere</li><li>Necromunda</li><li>Mü &amp; More</li><li>Middle-Earth</li></ol>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="279" data-attachment-id="1494" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0211-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/01/DSC_0211.jpg?fit=2120%2C1972&amp;ssl=1" data-orig-size="2120,1972" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1533389201&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Klassiker &amp;#8211; Die Siedler von Catan" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Klassiker &amp;#8211; Die Siedler von Catan&lt;/p&gt;
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<p>Catan ist auch bei Boardgamegeek heute noch ganz oben mit dabei, wenngleich ich die Meinung teile, das El Grande von Wolfgang Kramer, das Spiel ist, dass viel besser gealtert ist und deswegen zu Recht auf Platz eins dieses Jahrgangs gehört. Pitch Car erschien ein wenig später bei uns unter dem Namen Carabande und erhielt einen Sonderpreis bei der Spiel des Jahres Auszeichnung und ist ein wirklich sehr gelungenes Geschicklichkeitsspiel, in dem es darum geht seinen Holzspielstein als erstes um eine Rennstrecke zu schnipsen. Medici von Reiner Knizia gefiel mir aber in der Tat noch nie. Mit Necromunda verbinde ich auch ein paar schöne Partien, aber es ist definitiv bis heute eines der nischigsten Games Workshop Produkte geblieben und nur für die hardgesottensten unter den  Tapletoppern etwas. Mein Geheimtipp aus diesem Jahrgang und der Boardgamegeekliste ist aber das Sammelkartenspiel Middle-Earth (The Wizards), das nichts mit dem Jahre später zu den HDR-Filmen erschienenen Middle Earth TCG zu tun hat. Heutzutage allerdings, ist es recht schwer zu bekommen. Seinerzeit habe ich neben meinem Abitur einen kleinen Kartenhandel mit den Karten dieses Spiels betrieben. Es ist ein sehr gelungenes Spiel zum Thema Herr der Ringe, dass die Korrumption durch die dunklen Mächte und die Versuchung sehr gut einfängt. Die Spieler befehligen jeder eine eigene Gruppe von Gefährten angeführt von einem der Zauberer der Istari (Gandalf, Saruman, Radagast, Alatar und Pallando). In einer späteren Erweiterung war es dann sogar möglich die dunkle Seite der Macht zu spielen und einen der Nazghûl als Anführer mit einer Horde dunkler Diener in das Abenteuer zu führen. Wer die Chance hat, das mal zu spielen, sollte es ausprobieren, es lohnt sich.</p>



<p>Auch im Jahr 1995 gelang es einem Spiel die beiden begehrten deutschen Spielepreise abzuräumen und das war natürlich Catan. Auf der Empfelungsliste zum Spiel des Jahres 1995 fanden sich auch keine weiteren Großtaten. Medici stand auch auf dieser Liste. Am ehesten erwähnen muss man ansonsten wohl noch das Stefan Dorra-Spiel Linie 1 und das Kinderspiel &#8222;Die Maulwurf Company&#8220;, dass auch bei Erwachsenen nicht unbeliebt war. Über den Rest hüllen wir den gnädigen Mantel des Schweigens. Catan war ein verdienter Preisträger in diesem Jahr.</p>



<p>Der deutsche Spielepreis mit seiner etwas erwachseneren Ausrichtung konnte aber in diesem Jahr auch nicht wirklich glänzen. Auf Platz 1 lag, wie schon erwähnt auch hier Catan. Das Treppchen besetzen mit Linie 1 ein ebenfalls schon erwähnter Titel, sowie Sternenhimmel, ein Area Control-Spiel mit Auktionsmechanismus, dass seinerzeit durch eine schöne Optik gefallen konnte. Gespielt habe ich es selber allerdings nie. Auch Medici und die Maulwurf Company finden sich in der Top Ten des deutschen Spielepreises wieder. Erwähnt werden muss allerdings, dass Magic &#8211; The Gathering in diesem Jahr, beim Deutschen Spielpreis einen Sonderpreis für sein neuartiges Spielkonzept erhielt.</p>



<p>Ich bleibe dabei, im Spielejahr 1995 lernten beide Seiten des Atlantiks etwas völlig neuartiges kennen und sowohl in Europa, als auch in Amerika veränderten sich die Gaming-Szenen für immer und machen 1995 in der Tat zu einem der wichtigsten Jahre in der Spielegeschichte. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder ein paar ausgewählte Spiele empfehlen, die ihr in eurer Ludothek, oder die ihr zumindest mal ausprobiert haben solltet. Catan gehört, auch wenn es meiner Meinung nach nicht mehr ganz so frisch ist, auf jeden Fall hinein. Ebenso El Grande, auch wenn dessen Stern erst im nächsten Jahr aufgehen wird. Natürlich führt auch kein Weg an Magic vorbei, ihr müsst ja nicht gleich Haus und Hof verkaufen, um es zu spielen, ein Vorkonstruiertes Deck und einen Gleichgesinnten und einfach mal vorurteilsfrei ausprobieren: ein wirklich tolles Spiel. Mehr braucht man nicht aus dem Jahr 1995, vielleicht noch Middle-Earth (The Wizards) wenn man dran kommt, aber das ist kein Muss! Bis zum nächsten Spielejahrgang&#8230;</p>
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		<title>Klassiker &#8211; Die Siedler von Catan</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 12:00:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Fast 25 Jahre ist dieses Spiel jetzt alt und es veränderte die Spielwelt nachhaltig. Catan, wie es nach seiner Umbenennung von 2015, nur noch heißt ist ein Meilenstein in der Spielehistorie, ohne das es viele Spiele in der heutigen Form wahrscheinlich nicht gegeben hätte, oder wir würden natürlich über ein anderes Spiel reden, das die &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/154" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Die Siedler von Catan“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="1201" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/154/klassikersiedler-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerSiedler.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="KlassikerSiedler" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerSiedler.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" class="aligncenter size-full wp-image-1201" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerSiedler.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" width="798" height="680" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerSiedler.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerSiedler.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerSiedler.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" />Fast 25 Jahre ist dieses Spiel jetzt alt und es veränderte die Spielwelt nachhaltig. Catan, wie es nach seiner Umbenennung von 2015, nur noch heißt ist ein Meilenstein in der Spielehistorie, ohne das es viele Spiele in der heutigen Form wahrscheinlich nicht gegeben hätte, oder wir würden natürlich über ein anderes Spiel reden, das die Türen für eine neue Spieleflut geöffnet hätte. Insbesondere in Übersee, allen voran in den Vereinigten Staaten schlug die Siedler von Catan dann auch noch massiver ein und veränderte eine komplette Sicht- und Denkweise auf Brettspiele. Seit Catan gibt es überhaupt erst den Begriff &#8222;Eurogame&#8220; in der Brettspielerszene. In Amerika nennt man so ein Spiel dann auch &#8222;German-Style-Game&#8220;.</p>
<p>Der zu diesem Zeitpunkt erst zwanzig Jahre alte Spieltroll, der schon damals ein begeisterter Brettspielverrückter war hatte irgendwo von diesem revolutionären Spiel gelesen und musste es sofort haben. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr genau daran erinnern, wo ich es gekauft habe, aber ich war bereits beim lesen der sehr kurzen Regeln begeistert. Die Einstiegsregel passte auf eine einzige Seite! Meine damalige Spielrunde und ich spielten es am Wochenende gleich mehrmals und wir waren alle total begeistert von dem simplen, friedfertigen Siedlungsspiel mit Handelseinschlag. Es hatte genau die richtige Menge Glück, die man durch schlaues Handeln ausgleichen konnte und durch den Räuber konnte man seine Mitspieler auch ein wenig ärgern.</p>
<p><span id="more-154"></span></p>
<p>Aber für all diejenigen die es nicht kennen sollten, wahrscheinlich sag ich lieber, für die paar, die Catan nicht kennen, erstmal ein kurzer Überblick, worum es geht und wie man es spielt:</p>
<p>In Catan versuchen wir eine Insel zu besiedeln. Das machen wir in dem wir Siedlungen und Städte an bestimmte Rohstoffgebiete bauen und mit den Erträgen dieser Felder Handel mit unseren Mitspielern treiben. Für Siedlungen, Städte, Straßen, Ritter und bestimmte Entwicklungen im Spiel bekommen wir Punkte und wer als erster eine bestimmte Punktezahl erreicht gewinnt. Das ist alles.</p>
<p>Um dieses Ziel zu erreichen bauen wir zunächst mal eine Insel aus 19 sechseckigen Fliesen zusammen, die die verschiedenen Rohstoffsorten erbringen, dabei gibt es eine Wüste, auf der die Räuberfigur platziert wird, sowie je zweimal ein Gebirgs- und ein Lehmfeld für die Rohstoffe Erz und Lehm, sowie je dreimal eine Wiese für Wolle, Wälder für Holz und Felder für Getreide. Um diese Fliesen legen wir einen Kranz aus Wasserfeldern, wobei wir auf jeder zweiten einen der Häfen platziern, die uns das Handeln ein wenig erleichtern. Im Anschluß mischen wir die Zahlenchips und verteilen sie auf den Landfeldern mit Ausnahme der Wüste. Nun verfügt jedes Landfeld über einen Zahlenwert zwischen 2 und 12. Die Zahlen 2 und 12 sind jeweils nur einmal verhanden, die 7 gar nicht und alle anderen sind zweifach vertreten. Am Anfang eines jeden Zuges würfelt ein Spieler mit zwei Würfeln die Erträge aus und die Felder die erwürfelt wurden produzieren Rohstoffe für denjenigen der eine Siedlung oder Stadt an einem der Kantenfelder des Sechsecks gebaut hat. Eine Siedlung erzeugt einen Rohstoff, eine Stadt zwei. Die Spieler bekommen jeweils eine Karte des jeweiligen Rohstoffs auf die Hand. Zum Spielstart darf reihum jeder Spieler schon eine Siedlung mit anhängender Straße errichten, nachdem der letzte in der Reihe seine Straße und Siedlung gesetzt hat, wird in umgekehrter Reihenfolge eine weitere Siedlung samt Straße platziert, hierbei ist zu beachten das zwischen den Siedlungen immer mindestens eine freie Ecke liegen muss. Man startet also bereits mit zwei Siedlungen. Dieses Prinzip das zunächst alle reihum etwas tun und dann rückwärts alle nocheinmal etwas tun war auch neu zu diesem Zeitpunkt und wurde danach ziemlich oft auch in anderen Spielen bis heute eingebaut.</p>
<p><figure id="attachment_225" aria-describedby="caption-attachment-225" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-225" src="https://spieltroll.files.wordpress.com/2018/08/dsc_0223.jpg?w=300&#038;resize=300%2C255" alt="DSC_0223" width="300" height="255" /><figcaption id="caption-attachment-225" class="wp-caption-text">Prallgefüllte Catan Spieleschachtel / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></p>
<p>Nachdem man die Erträge erwürfelt und alle Spieler ihre Rohstoffkarten bekommen haben, darf der aktive Spieler mit allen anderen Handeln, um passende Rohstoffkombinationen zu bekommen, für die er im Anschluss etwas bauen kann. Gebaut werden können Siedlungen, Städte, Straßen und Entwicklungskarten. Für Städte benötigt man immer eine Siedlung, man wertet also quasi bestehende Siedlungen zu Städten auf. Siedlungen sind einen Punkt wert, Städte zwei, wenn mann die längste zusammenhängende Strecke an Straßen hat, mindestens jedoch fünf, bekommt man die Auszeichnung für die &#8222;Längste Handelsstraße&#8220; die zwei Punkte wert ist. Unter den Entwicklungskarten befinden sich jede Menge Ritter mit denen man den Räuber versetzen darf, um Zahlenfelder zu blokieren, die Mitspielern besonders viel bringen. Solange der Räuber auf einem solchen Feld steht, erbringen diese keine Rohstofferträge. Zusätzlich darf der versetzende Spieler bei einem der angrenzenden Mitspieler eine Rohstoffkarte verdeckt ziehen. Wer im Verlauf des Spiels die meisten Ritter ausspielt, mindest jedoch drei, erhält auch hier die besondere Auszeichnung &#8222;Größte Rittermacht&#8220; die ebenfalls zwei Siegpunkte wert ist. Weitere Entwicklungskarten ermöglichen spezielle Vorteile oder bringen direkte Siegpunkte.</p>
<p>Sollte ein Spieler beim Ertragswurf die auf den Zahlenchips nicht vorhandene 7 würfeln, so wird der Räuber aktiv und es wird zunächst geschaut, wer mehr als sieben Handkarten besitzt. Alle mit mehr Karten müssen die Hälfte (abgerundet) ihrer Karten ablegen. Danach versetzt der aktive Spieler den Räuber wie zuvor schon beschrieben und stiehlt auch so eine Karte.</p>
<p>Bleiben noch die Häfen zu erklären: es gibt einen Hafen für jeden Rohstoff und fünf Häfen die mit einem Fragezeichen gekennzeichnet sind. Generell ist es möglich Rohstoffe auch ohne die Mitspieler zu tauschen, sollte man keinen Handelspartner finden. Dann tauscht man im Verhältnis 4:1. An den Spezialhäfen tauscht man dann im Verhältnis 2:1, aber nur den jeweiligen Rohstoff dieses Hafens. Die Fragezeichenhäfen sind auf keinen speziellen Rohstoff begrenzt und erlauben das Tauschen im Verhältnis 3:1.</p>
<p>Wer es als erster schafft sein Reich soweit auszubauen und zehn Siegpunkte erreicht gewinnt das Spiel.</p>
<p>All das klingt aus der heutigen Sicht, selbst für mich überhaupt nicht mehr besonders, aber damals gab es ein solches Spiel überhaupt noch nicht. Ein modulares Spielbrett, das man vor jedem Spiel wieder völlig neu zusammenbauen konnte war ein völlig neues Element in der Spielewelt. Die konstruktiv kooperative Grundausrichtung des Spiels war ebenso etwas bis dato nicht oft Gesehenes. Die Spieler spielen nebeneinander, versuchen etwas aufzubauen und unterstützen sich durch den Handel sogar noch und niemand versucht den anderen zu zerstören. Diese Spielkonzepte kamen besonders in Amerika wahnsinnig gut an, dort war man ja bisher fast immer nur mit &#8222;Player Elemination&#8220; konfrontiert, also das Ausscheiden während des laufenden Spiels durch irgendwelche Konflikte. Auch viele kleine Dinge, wie das schon bei der Spielaufstellung erwähnte Prinzip der Reihenfolge der Aufstellung, waren damals wirklich so innovativ. Heute gehört das alles zum normalen Repertoir der Brettspielszene.</p>
<p>Aus meiner Sicht öffnete die Siedler von Catan auch ein weiteres Türchen für die Industrie. Durch sein modulares Konzept, des Spielfeldes und eigentlich des gesamten Spielmaterials, wurde es das erste Spiel für das es unzählige Erweiterungen gab und das machte auch Sinn, die Siedler wurde so häufig gespielt, das einigen das normale Spiel nach einiger Zeit einfach nicht mehr reichte und Klaus Teuber ergänzende Konzepte nachschob. Er hatte bestimmt noch einiges in der Pipeline, denn ursprünglich war das Spiel noch viel größer angedacht. Die Entdecker und Löwenherz sind zwei weitere Spiele, die unmittelbar mit der Entwicklung von Catan zusammenhängen. Beide Spiele enthalten weitere Mechanismen, die Teuber für die Siedler angedacht hatte. Man sollte die Insel halt erst noch entdecken und anschließend durch Ritter erobern. Zum Glück aus heutiger Sicht muss man sagen hat er es bewusst kleiner gehalten und veröffentlichte im nachhinein Erweiterungen zum Grundspiel. Es gab auch viel Schnickschnack aber die Seefahrererweiterung lohnt sich auf alle Fälle, denn sie ermöglicht größere Welten zu besiedeln, in Form von Archipelen oder geteilten Inseln und deren Verbindung mit Seestraßen über Schiffen. Für Leute die wirklich große Partien spielen wollen empfehle ich ausch noch die Städte und Ritter Erweiterung, in der nicht alles gelungen ist, aber die ein wirklich großes Spielgefühl mit mehr Möglichkeiten erzeugt.  Die Schattenseite dieser Erweiterungen durch die modulare Spielweise ist aber auch das viele Verlage den Erfolg von Erweiterungen bemerkten und fortan für bestehende Spiele alles rausgerotzt wurde was nur ging. Das brachte nicht immer nur Gutes zu Tage und manchmal wurde es gar so ärgerlich das man bereits beim Kauf eines Spieles bemerkte, das Mechanismen ausgegliedert wurden um sie in späteren Erweiterungen dann doch in das Spiel zu integrieren nur um nochmal Kohle zu verdienen. Aber darüber an anderer Stelle später einmal mehr.</p>
<p>Ich habe es schon erwähnt, aus der heutigen Sicht wirkt die Siedler von Catan auf mich gar nicht mehr so toll, wie ich es 1995 fand, das liegt aber einfach daran, dass es soviele modernere Spiele gibt für die Catan der Lehrmeister war und die insgesamt besser sind, aber für die Brettspiele im Ganzen war es eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Spiel überhaupt. In meiner Spielrund kam es neulich auch nochmal auf den Tisch. Der Name war bekannt und ich pries es an, aber ich hatte es selbst auch Jahre lang nicht gespielt und den Ruf den es hatte konnte es leider nicht ganz halten. Keiner fand es schlecht, aber das die Leute in Jubelstürme ausbrachen fand eben auch nicht statt. Trotzdem sollte es jeder Brettspieler der etwas auf sich hält mal gespielt haben.</p>
<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="https://www.kosmos.de/spielware/spiele/catan/7492/catan-das-spiel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kosmos</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> Klaus Teuber</li>
<li><strong>Illustrator(en): </strong>Volkan Baga, Tanja Donner, Pete Fenlon, Jason Hawkins, Michaela Kienle, Harald Lieske, Michael Menzel, Marion Pott, Matt Schwabel, Franz Vohwinkel, Stephen Graham Walsh</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1995</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 3 &#8211; 4 (6 mit Erweiterungen)</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 75 Minuten</li>
</ul>
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