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	<title>Sit Down! &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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		<title>Penny Papers Adventures &#8211; Im Tempel von Apikhabou</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2019 12:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Henri Kermarrec]]></category>
		<category><![CDATA[Im Tempel von Apikhabou]]></category>
		<category><![CDATA[Pegasus Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn es im letzten Jahr ein Genre gab, in dem man mit neuen Spielen regelrcht bombadiert wurde, dann ist es wohl das Roll´n´Write-Genre. Fast jeder Verlag brachte seinen eigenen Beitrag zu diesem Bereich ein und thematisch konnte es unterschiedlicher kaum sein. Einige Vertreter sind letztes Jahr auch bei mir hängengeblieben, allen voran müssen hier natürlich &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/2030" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Penny Papers Adventures &#8211; Im Tempel von Apikhabou“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="230" height="300" data-attachment-id="2054" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0310-7" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0310-1.jpg?fit=1901%2C2482&amp;ssl=1" data-orig-size="1901,2482" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1555090851&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Penny Papers Adventures &amp;#8211; Im Tempel von Apikhabou" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Penny Papers Adventures &amp;#8211; Im Tempel von Apikhabou&lt;/p&gt;
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<p>Wenn es im letzten Jahr ein Genre gab, in dem man mit neuen Spielen regelrcht bombadiert wurde, dann ist es wohl das Roll´n´Write-Genre. Fast jeder Verlag brachte seinen eigenen Beitrag zu diesem Bereich ein und thematisch konnte es unterschiedlicher kaum sein. Einige Vertreter sind letztes Jahr auch bei mir hängengeblieben, allen voran müssen hier natürlich das hervorragende und zum Kennerspiel des Jahres nominierte <a href="https://spieltroll.de/?p=78">Ganz Schön Clever!</a>, das thematisch und grafisch sehr schön umgesetzte <a href="https://spieltroll.de/?p=1347">Welcome To&#8230;</a>, von dem es in Zukunft noch weitere Spin Offs geben wird und das Entdecker-Roll´n´Write <a href="https://spieltroll.de/?p=110">Würfelland</a> genannt werden, zu denen ihr Reviews hier auf dem Blog finden könnt. Hier soll es nun um den Beitrag von Sit Down! und Pegasus zu diesem Genre gehen. Penny Papers Adventures heißt gleich eine ganze Reihe von Roll´n´Writes, von denen &#8222;Im Tempel von Apikhabou&#8220; das erste und zugänglichste darstellt.</p>



<span id="more-2030"></span>



<p><strong>Worum geht es?</strong></p>



<p>In der Penny Papers Reihe spielen die Spieler die Abenteurerin und Forscherin Penny Papers und ihrem treuen Gefährten Dakota Smith, die versuchen altertümliche Orte zu erforschen. Im hier vorliegenden Teil untersuchen sie den Tempel von Apikhabou, zu dem sie erst kürzlich den Eingang entdeckt haben. Die Spieler versuchen im Wettstreit jeweils in ihrem eigenen Tempel die meisten Punkte zu erzielen. Die Gegner versuchen das zu torpedieren, in dem sie ihnen Mumien auf den Hals jagen.</p>



<p><strong>Wie läuft das ab?</strong></p>



<p>Auf der Packung prangt das 1-100 Spieler Logo und so könnten theoretisch tatsächlich bis zu 100 Leute mit dem Inhalt zwei Runden Penny Papers spielen. Der Inhalt der Schachtel ist sehr überschaubar, denn es befinden sich lediglich ein 100 Seiten starker Spielblock, sowie drei spezielle, sehr schöne Holzwürfel in der Box. Die Würfel sind sehr groß und zeigen jeweils die Würfelaugen von eins bis fünf und auf der Position der sechs befindet sich jeweils ein anderes Symbol. Der Spielblock ist mit einem Vordruck des Tempels versehen und zeigt jede Menge Kästchen in denen wir Eintragungen vornehmen können. Auf der Rückseite jedes Zettels befindet sich noch ein zweiter, etwas anders gestalteter, Tempel.</p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="840" height="779" data-attachment-id="2058" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0316-5" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0316-1.jpg?fit=2198%2C2039&amp;ssl=1" data-orig-size="2198,2039" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1555091051&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0316" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Spielmaterial Penny Papers &amp;#8211; Im Tempel von Apikhabou / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Soviel zum Spielmaterial, die Spieler müssen selber noch Stifte dazu beitragen und dann kann es losgehen. Jeder Mitspieler erhält einen Zettel vom Tempelblock und trägt zunächst seine Initialien in die obere linke Ecke ein. Danach würfelt irgendwer die drei Würfel, wer, ist tatsächlich total egal. Man kann einen Spieler bestimmen, abwechselnd würfeln oder sonst wie verfahren. Das Würfelergebnis ist dann für alle Spieler verbindlich. Was die Spieler daraus machen ist aber ihre eigene Sache. Auf dem Tempelzettel sind diverse Kästchen abgebildet. Einige von ihnen enthalten ein Türsymbol. Die Spieler müssen im Laufe des Spiels die Kästchen befüllen und sobald alle Felder ohne Türen belegt sind, ist das Spiel vorbei und die Punkte werden gezählt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="840" height="308" data-attachment-id="2059" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0317-6" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0317-1.jpg?fit=2009%2C735&amp;ssl=1" data-orig-size="2009,735" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1555091084&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0317" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Würfel Penny Papers Adventures &amp;#8211; Im Tempel von Apikhabou / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Zurück zum Würfelwurf. Die Spieler dürfen, sofern die Würfel dreimal Würfelaugen zeigen, eine Zahl in eines der Kästchen des Tempels schreiben, das entweder das Ergebnis eines einzelnen Würfels, oder die Summe aller drei Würfel, oder aber auch das Ergebnis von zwei Würfeln, die man zusammenaddiert, sein kann. Die Spieler haben hier freie Wahl, welche Kombination sie auswählen. Kommt allerdings eines oder mehrere der anderen Symbole hinzu ändern sich die Möglichkeiten. Würfelt man den Kopf von Penny Papers, so ignoriert man die Zahlenwürfel und darf sich ein Ergebnis von 1-15 aussuchen und in eines der Kästchen schreiben. Das zweite Symbol ist der grüne Dietrich von Dakota Smith, der es schafft Türen damit zu öffnen. Sollte man dieses Symbol im Wurf haben, so darf man die Zahl auf ein Türenfeld eintragen. Sollte sowohl Penny, als auch der Dietrich gewürfelt werden, so darf man sogar eine beliebige Zahl auf ein Türenfeld eintragen. Wird aber das Gefahrensymbol der Mumie gewürfelt, so werden sämtliche Zettel in die Mitte gelegt und jeder zieht sich einen anderen raus. Dann trägt jeder Spieler auf dem Zettel den er gerade gezogen hat, eine Mumie in ein Kästchen ein. Anschließend bekommt jeder seinen Zettel zurück.</p>



<p>Mumien bringen zum Spielende zwei Minuspunkte, solange sie nicht durchgestrichen sind. Eine Mumie zu streichen ist möglich, in dem in eines der angrenzenden (auch diagonal) Felder eine 9 eingetragen wird. Eine 9 kann auch mehrere Mumien vertreiben. Nur Mumien dürfen weggestrichen werden und bringen dann am Ende sogar zwei Bonuspunkte. Sämtliche anderen Ergebnisse stehen fest, sobald man sie eingetragen hat und dürfen nicht mehr verändert werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="244" data-attachment-id="2060" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0318-5" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0318-1.jpg?fit=2655%2C2160&amp;ssl=1" data-orig-size="2655,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1555091113&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0318" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Papers &amp;#8211; Im Tempel von Apikhabou / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Wenn dann alle Felder, die keine Tür enthalten, mit zahlen versehen worden sind, endet das Spiel und die Spieler zählen ihre Punkte aus. Dazu sind unter dem Tempel vier Kreise mit Symbolen aufgedruckt, die nun mit Punkten befüllt und im Kreis ganz rechts aufaddiert werden können.  Auf drei Arten kann man im Tempel von Apikhabou Punkte machen. In den ersten Kreis trägt man je einen Punkt pro Feld für die längste ununterbrochene Folge von angrenzenden, aufsteigenden Zahlen ein. Also maximal 15 Punkte wenn man es geschafft hat eine Kette der Zahlen von eins bis fünfzehn auf seinem Zettel einzutragen. Im zweiten Kras trägt man punkte für jede Gruppe mit drei Gleichen, aneinander angrenzenden Zahlen ein. Soll heißen, drei Achten bringen drei Punkte, drei Dreien bringen drei Punkte usw. Jeder der Zahlen darf dabei aber auch nur einmal Punkten. In den letzten Kreis kommen die Mumienpunkte. Wie schon erwähnt zei Punkte Abzug für jede nicht durchgestrichene Mumie und zwei Punkte Bonus für eine durchgestrichene. Die meisten Punkte gewinnen wie üblich.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="294" data-attachment-id="2061" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0319-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0319-1.jpg?fit=2092%2C2052&amp;ssl=1" data-orig-size="2092,2052" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1555091134&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0319" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Papers &amp;#8211; Im Tempel von Apikhabou / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Auch eine Solovariante ist möglich, dabei geht es aber nur darum so viele  Punkte wie möglich zu machen und sich selber zu schlagen.</p>



<p><strong>Das Fazit</strong></p>



<p>Henri Kermarrec hat hier ein charmantes kleines Roll´n´Write geschaffen, das nicht zu schwierig und zu komplex ist, so dass es auch bereits die Jüngeren schon mitspielen können und die Großen noch immer Spaß daran haben. Die Idee mit der Rahmenhandlung einer Forscherin und Entdeckerin bringt dem Ganzen eine Geschichte, die die Fantasie anregt. Penny Papers ist schnell gespielt und das ideale Spiel für eine kleine Partie am Nachmittag, oder zur Eröffnunf oder das Ende eines Spieleabends. Die fünfzehn Minuten hat man doch meistens über. Die Spielidee ist jetzt natürlich auch nicht der Überflieger, aber ich glaube man will ja das Rad auch nicht neu erfinden. Chramantes kleines Spiel für Zwischendurch. Macht auf jeden Fall Lust die anderen etwas komplexeren Teile der Reihe auszuprobieren.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a href="https://www.pegasus.de/detailansicht/17650g-penny-papers-adventures-im-tempel-von-apikhabou/">Sit Down!/Pegasus Spiele</a></li><li><strong>Autor(en):</strong> Henri Kermarrec</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2018</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 1 – 100</li><li><strong>Dauer:</strong> 15 &#8211; 20 Minuten</li></ul>



<p><br></p>
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		<title>Magic Maze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 20:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Konnte auch keiner ahnen, dass der Däne Kasper Lapp mit seinem Erstlingswerk gleich zu einem derart großen Wurf ausholen würde. Magic Maze, mit seiner total abgefahrenen Prämisse und mit den ebenso abgefahrenen, zwar nicht neuen, aber so noch nie dagewesenen Spielkonzepten, hat im Jahr 2017 für einigen Wirbel in der Spieleszene gesorgt. Nicht zu letzt &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/202" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Magic Maze“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_62" aria-describedby="caption-attachment-62" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="62" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0009_3" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/07/dsc_0009_3.jpg?fit=2301%2C2082&amp;ssl=1" data-orig-size="2301,2082" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1531474546&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Mystic Maze" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Mystic Maze&lt;/p&gt;
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<p>Konnte auch keiner ahnen, dass der Däne Kasper Lapp mit seinem Erstlingswerk gleich zu einem derart großen Wurf ausholen würde. Magic Maze, mit seiner total abgefahrenen Prämisse und mit den ebenso abgefahrenen, zwar nicht neuen, aber so noch nie dagewesenen Spielkonzepten, hat im Jahr 2017 für einigen Wirbel in der Spieleszene gesorgt. Nicht zu letzt weil es mal wieder ein Spiel auf die Liste zum Spiel-des-Jahres-Preis geschafft hatte, was so anders war als alles andere in dem Jahr. Leider hat es den Preis nicht gewonnen, dafür war Kingdomino 2017 dann vielleicht doch einfach zu stark, aber gehofft habe ich bis zum Schluß das hier mal wieder Innovation gewürdigt worden wäre.</p>
<p>Viele Menschen haben mit so einer Art Spiel allerdings auch Probleme, ich gehöre zwar nicht dazu, aber auch für mich ist es eben kein Spiel für jedermann, was dann vielleicht auch am ehesten erklärt, warum es den Preis doch nicht mit nach Hause genommen hat. Ich finde sogar, das es ein gutes Spiel für Teambildungsmaßnahmen und das ein oder andere Management-Seminar sein sollte.</p>
<p><span id="more-202"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>In Magic Maze übernehmen die 1 &#8211; 8 Spieler alle zusammen die Aufgabe den vier klischeehaften Fantasyhelden des Spiels ihre Ausrüstung wiederzubeschaffen. Diese wurde ihnen nämlich geklaut und wenn man so ein richtiger Fantasyheld ist, kann man natürlich nicht ohne eine gescheite Ausrüstung auf sein nächstes Abenteuer aufbrechen. Deshalb brechen die vier in ein magisches Kaufhaus ein und &#8222;besorgen&#8220; sich kurzerhand neue Ausrüstung. Kaufhäuser sind aber meistens gegen Einbruch und Diebstahl gesichert, wie auch in diesem Fall. Nachdem alle ihr Zeug in den Kaufhausregalen gefunden haben, bricht der Alarm los und die vier müssen durch einen Ausgang entkommen. Klingt ganz simpel? Ist es aber nicht, denn die Spieler übernehmen jeweils nur eine Aktionsmöglichkeit für alle Figuren. Das heißt ein Spieler darf nur nach Norden gehen, ein anderer nur nach Westen, ein Spieler darf nur Rolltreppen benutzen und nur einer neue Gebiete erkunden und zu allem Überfluß dürfen die Spieler auch nicht miteinander reden und das Ganze geht auch noch auf Zeit.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab?</strong></p>
<p><figure id="attachment_67" aria-describedby="caption-attachment-67" style="width: 377px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="67" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0014_2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/07/dsc_0014_2.jpg?fit=2934%2C2127&amp;ssl=1" data-orig-size="2934,2127" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1531475579&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0014_2" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Spielsituation Magic Maze / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Der Spielaufbau ist ganz simpel, das Spielfeld ist modular und besteht aus quadratischen Kacheln. Zu Beginn liegt nur die Startkachel auf dem Spieltisch (es gibt zwei Versionen), in deren Mitte stehen auf vier Feldern die vier bunten Pöppel der Protagonisten, ein Krieger, ein Zauberer, ein Zwerg und ein Elf, wie damals bei Hero Quest, die Fantasy-Standard-Besetzung! Sämtliche für dieses Spiel benötigte Kacheln werden gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt. Die Sanduhr mit drei Minuten Laufzeit wird genauso in der Mitte platziert wie auch der goße rote &#8222;MACH WAS!&#8220;-Pöppel. Als weiteres Spielmaterial gibt es noch ein Erinnerungstableau, sowie ein paar Pappkreuze um verbrauchte Sanduhren auf dem Spielfeld anzuzeigen. Zu guter Letzt bekommt jeder Mitspieler ein von der Spielerzahl abhängiges blaues Kärtchen mit den Aktionen, für die man in dieser Runde zuständig ist, ausgehändigt.</p>
<p>Es gibt sieben mögliche Aktionen, die auf den Kärtchen abgebildet sein können, die vier Bewegungspfeile für jede Himmelsrichtung, sowie die Aktion Portale benutzen zu können, die Aktion Rolltreppen zu bedienen und die Aktion neue Gebiete zu erkunden. Zu jeder möglichen Spieleranzahl gibt es einen Kartensatz, da ja alle sieben Aktionen auf den Kärtchen verteilt sein müssen. Im Spiel zu dritt beispielsweise übernehmen zwei Spieler je zwei Aktionen und ein Spieler gar drei Aktionen. Die Spieler können sich aussuchen wer welches Kärtchen bekommt oder man lost es aus.</p>
<p>Wenn alle bereit sind startet das Spiel damit, dass einer die Sanduhr umdreht. Danach ist im Prinzip Anarchie angesagt, es gibt keine Zugreihenfolge, jeder Spieler macht eine seiner Aktionen wann er will. Die Spieler haben, wie bereits erwähnt, das gemeinsame Ziel die vier Helden wieder auszurüsten. Um das zu tun, müssen sie jede der vier Figuren auf ihr Ausrüstungsfeld ziehen, welches sich auf irgendeiner der verdeckten Kacheln befindet. Alle Figuren müssen gleichzeitig einmal auf ihrem Ausrüstungsfeld stehen, bevor die zweite Phase, die Flucht aus dem Einkaufszentrum, beginnt. Dazu später mehr.</p>
<p>Auf den Kacheln gibt es Räume, Gänge und Wände. Durch Wände darf man natürlich nicht durchziehen. An den Rändern der Kacheln befinden sich Durchgänge, durch die man auf weitere Kacheln gelangen kann. Diese haben aber jeweils eine der vier Farben der Spielfiguren und nur wenn sich die entsprechende Spielfigur auf einem solchen Feld befindet, darf der Spieler der über die Erkundungsaktion verfügt, eine Kachel anbauen. Auf den Kacheln gibt es immer einen Durchgang mit einem Pfeil, der dann als Eingang auf die neue Kachel fungiert. Dann gibt es noch Felder mit Rolltreppen, die nur der Spieler mit der Rolltreppenaktion betreten und benutzen darf. Weitere Felder auf den Kacheln können Sanduhren sein, auf denen man die Sanduhr umdreht, wenn man sie betritt. Danach sind sie aber verbraucht und man markiert sie mit einem der bereitgelegten Pappkreuze. Portalfelder gibt es auch noch, diese kann der Spieler mit der Portalaktion benutzen, indem er die der Farbe des Portals entsprechende Figur von irgendwo auf dem Spielfeld auf das Portalfeld setzt. Diese verbrauchen sich nicht, dürfen aber sobald die Flucht beginnt nicht mehr benutzt werden. Als letztes mögliches Feld gibt es noch die Ausgänge, die es ebenfalls in den vier Farben der Spielfiguren gibt. Ihr könnt es euch schon denken, um das Kaufhaus mit der geklauten Ausrüstung zu verlassen muss jeder der Helden durch seinen eigenen Ausgang fliehen.</p>
<p>Die Flucht setzt in dem Moment ein, wenn alle vier Figuren auf ihrer Ausrüstung stehen, spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten also auch alle Ausgänge auf den Kacheln aufgedeckt worden sein. Sollte man es schaffen in der verbliebenen Zeit die Ausgänge mit allen vier Figuren zu erreichen, dann hat man das Spiel gemeinsam gewonnen. Sollte aber zu irgendeinem Zeitpunkt die Sanduhr abgelaufen sein, dann hat man verloren. Es gibt auf den aufzudeckenden Kacheln auch nur vier weitere Sanduhren zu entdecken, was bedeutet das ein Spiel maximal 15 Minuten dauern kann.</p>
<p>Dadurch das man nicht reden darf und sich nicht absprechen kann, kommt eine gewisse Schärfe in das Spiel, falls jemand mal partout nicht erkennt, dass man eine Aktion machen müsste. Zu diesem Zweck gibt es aber den &#8222;MACH WAS!&#8220;-Pöppel, der zum Zeichen das ein bestimmter Spieler etwas tun muss vor ihm abgestellt werden kann. Das ändert aber nichts daran, dass es Zeitgenossen gibt die auch mit sowas nicht umgehen können.</p>
<p>Es gibt im Regelheft eine kleine Kampagne die man so auch spielen sollte, um das Spiel zu erlernen es beginnt ganz harmlos mit nur neun Kacheln und einem Durchlauf in dem die Spieler noch miteinander reden dürfen und auch müssen alle Figuren noch durch denselben Ausgang fliehen. Von Runde zu Runde wird dann aber das Niveau ein wenig gesteigert, später kommen noch Regeln für Überwachungskameras hinzu und auch werden die blauen Aktionskärtchen nach Benutzung eines Sanduhrfeldes im Uhrzeigersinn weitergegeben, so dass man sich ständig auf neue Aktionen einstellen muß.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Magic Maze ist wirklich große Klasse und macht mit den richtigen Leuten auch Spaß. Aber Leute die schnell gefrustet sind und keine Kritik vertragen können sollten einen Bogen um Magic Maze machen. Auch Schlaftabletten sind hier definitiv nicht richtig aufgehoben. Aber ich denke jeder sollte es mal ausprobiert haben. Spiele mit einer Zeitkomponente gibt es viele. Spiele bei denen man nicht sprechen darf gibt es auch. Spiele bei denen man beides berücksichtigen muss und auch noch keine eigene Spielfigur hat, sondern gleich zusammen mit seinen Mitspielern völlig frei alle Spielfiguren gleichzeitig bewegen muss, kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht.</p>
<p>Ein wirklich besonderes und außergewöhnliches Spiel.</p>
<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="http://www.sitdown-games.com/magic-maze.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sit Down! Games</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> Kasper Lapp</li>
<li><strong>Illustrator(en): </strong>Gyom</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2017</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 1 &#8211; 8</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 15 Minuten</li>
</ul>
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