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	<title>2005 &#8211; Spieltroll</title>
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	<description>Gedanken und Meinungen zu Brett- und Kartenspielen</description>
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		<title>Projekt: Die perfekte Sammlung &#8211; 2005</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Sep 2023 12:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach der kurzen Auszeit soll es hier natürlich unvermittelt weitergehen. Das Großereignis des Jahres, die SPIEL 2023, wirft ihre Schatten voraus und wird demnächst viel Aufmerksamkeit verschlingen. Eine kleine Vorschau mit Titeln auf die ich mich freue wird hier auch noch erscheinen. Heute ist aber erstmal wieder das angestoßene Sammlungsprojekt an der Reihe. Da war &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/15096" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Projekt: Die perfekte Sammlung &#8211; 2005“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="256" data-attachment-id="1190" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/747/spielgedanken-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Spielgedanken" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=300%2C256&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1190" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?w=798&amp;ssl=1 798w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></figure>
</div>


<p>Nach der kurzen Auszeit soll es hier natürlich unvermittelt weitergehen. Das Großereignis des Jahres, die SPIEL 2023, wirft ihre Schatten voraus und wird demnächst viel Aufmerksamkeit verschlingen. Eine kleine Vorschau mit Titeln auf die ich mich freue wird hier auch noch erscheinen. Heute ist aber erstmal wieder das angestoßene Sammlungsprojekt an der Reihe. Da war ja vor kurzem sozusagen Bergfest. 2005 ist der Jahrgang mit dem ich mich heute beschäftigen will. Nach ein paar schwächeren Jahrgängen in denen ich mir die Spiele wirklich zusammensuchen musste, war der letzte für mich dann doch eine eher eindeutige Sache. 2005 ist für mich fast sogar noch eindeutiger, obwohl ihr euch schon auf eine wirklich wilde Fahrt zwischen den Genres freuen könnt. Der &#8222;Spieltroll&#8220;, also mein Ladengeschäft, brachte mich damals dazu, mich sehr viel mit den aktuellsten Dingen auf dem Markt zu beschäftigen. Da ich aber mein Hobby zum Beruf machte, war die Trennlinie sehr unscharf und auch privat wurde natürlich viel gespielt. Genug gelabert &#8211; los gehts!</p>



<span id="more-15096"></span>



<p><strong>Was passiert hier genau?</strong></p>



<p>Zunächst fülle ich in jeder Ausgabe dieser Serie ein Kallax-Fach mit fünf Spielen eines Spielejahrgangs. Bei den Spielen handelt es sich um meine Wahl der fünf Lieblingsspiele aus dem entsprechenden Jahrgang, nicht unbedingt um die besten Spiele des Jahres. Am Ende wird hier ein gefülltes Regal bis ins Jahr 2021 zu sehen sein und nachdem das Jahr 2022 lange genug abgeschlossen ist, werde ich entscheiden, welche Spiele eventuell in das Regal einziehen und das für und wieder erörtern. Natürlich sollen es nie mehr als 160 Spiele sein, also müssen dann im gleichen Zug auch Spiele wieder ausscheiden.</p>



<p>Toll wäre es natürlich, wenn sich viele Leute durch Kommentare animiert fühlen würden mal mitzuüberlegen, welche Spiele aus welchem Jahrgang sie einsortieren würden und ob sie überhaupt Ähnliches zu Hause tun, um die Sammlung im Zaun zu halten. Vielleicht gibt es aber auch maßlose Sammler, die ihre Erfahrungen mit uns teilen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="840" height="404" data-attachment-id="14730" data-permalink="https://spieltroll.de/kallax-2004" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2004.png?fit=1176%2C566&amp;ssl=1" data-orig-size="1176,566" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="kallax-2004" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2004.png?fit=840%2C404&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2004.png?resize=840%2C404&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-14730" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2004.png?resize=1024%2C493&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2004.png?resize=300%2C144&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2004.png?resize=768%2C370&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2004.png?w=1176&amp;ssl=1 1176w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></figure>
</div>


<p>So sah mein Kallax nach Hinzufügen des Jahrgangs 2004 aus. 80 Spiele sind bisher eingezogen und heute kommen fünf weitere aus dem Jahrgang 2005 hinzu.</p>



<p>Hier nun also meine Wahl. Kleine Anmerkung noch: ich lege die Daten von <a rel="noreferrer noopener" href="https://boardgamegeek.com/" target="_blank">boardgamegeek.org</a> für die ersten Erscheinungsdaten des Spiels zu Grunde und die Reihenfolge in der ich die fünf Spiele nenne ist rein alphabetisch und steht ansonsten in keiner Reihenfolge.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="14679" data-permalink="https://spieltroll.de/pic751901" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic751901.jpg?fit=495%2C497&amp;ssl=1" data-orig-size="495,497" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="pic751901" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic751901.jpg?fit=495%2C497&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic751901.jpg?resize=191%2C191&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-14679" style="width:191px;height:191px" width="191" height="191" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic751901.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic751901.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic751901.jpg?resize=50%2C50&amp;ssl=1 50w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic751901.jpg?w=495&amp;ssl=1 495w" sizes="(max-width: 191px) 85vw, 191px" /><figcaption class="wp-element-caption">Arkham Horror</figcaption></figure>
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<p><strong>Arkham Horror</strong> &#8211; Da wir uns im Jehr 2005 befinden, handelt es sich hierbei natürlich um die 2nd Edition. Das uralte Spiel von 1987 habe ich mal gesehen und ich glaube kaum das ich damit so einen Spaß gehabt hätte. Damals war mein Kumpel Hagen derjenige, der das Spiel zuerst auf den Tisch brachte. Ich erinnere mich noch daran. Das Spiel war riesig und wir hatten Mühe es auf seinem Wohnzimmertisch zu platzieren und wir spielten den ganzen Abend um den großen Alten zu besiegen. Das Gameplay ist für heutige Verhältnisse ein wenig antiquiert, aber was hat das für einen Spaß gemacht in diese andersartige Welt einzutauchen, die aber dennoch so real erschien. Es machte uns zu Cthulhu-Jüngern und führte dazu, die Welt, die ich zuvor nur angerissen hatte, näher erforschen zu wollen. Grandioses Spiel zu dieser Zeit und ich würde es heute immer noch gerne mit den richtigen Leuten spielen. Von Ort zu Ort ziehen, Monster bekämpfen und hoffen die richtigen Dinge zu tun, bis der große Alte auf den Plan tritt und uns hoffentlich nicht allzu sehr den Arsch versohlt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="151" data-attachment-id="5149" data-permalink="https://spieltroll.de/descent" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/descent.jpg?fit=1200%2C603&amp;ssl=1" data-orig-size="1200,603" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="descent" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Descent &amp;#8211; Journeys in the Dark&lt;/p&gt;
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<p><strong>Descent: Journey to the Dark</strong> &#8211; Ich habe selbst nur die englische Version besessen, aber zu deutsch hieß es <em>Descent: Die Reise ins Dunkel</em>. Diese Version habe ich in meinem Geschäft verkauft und imemr mal wieder eine Vorführungsrunde gestartet. Das Spiel wurde gekauft und war in seinem riesigen Karton tatsächlich sehr günstig im Vergleich mit heutigen Preisen. Hier hat der geneigte Fan einen exzelenten Dungeoncrawl bekommen. Eine wahre Maße an spielbaren Charakteren und jede Menge Monsterfiguren. Modulare Pläne und Bodenfliesen zu Hauf. Garniert mit einem Szenariobuch, dass erstmal keine Fragen offen ließ und danach konntest du selbst aktiv werden und dir schöne Szenarien ausdenken. Ich habe es geliebt in seiner Vielfalt und Optik. Ich habe mich selbst Jahre später, obwohl ich es lange nicht gespielt hatte, sehr schwer damit getan es zu verkaufen. Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung damit allein auf weiter Flur stehe, aber ich finde Version zwei und auch die neueste lange nicht so stark wie diese Version.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="14653" data-permalink="https://spieltroll.de/pic80795" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic80795.jpg?fit=300%2C413&amp;ssl=1" data-orig-size="300,413" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="pic80795" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic80795.jpg?fit=300%2C413&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic80795.jpg?resize=167%2C230&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-14653" style="width:167px;height:230px" width="167" height="230" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic80795.jpg?resize=218%2C300&amp;ssl=1 218w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/pic80795.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 167px) 85vw, 167px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fiese Freunde Fette Feten</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Fiese Freunde Fette Feten</strong> &#8211; Auch in diesem Jahrgang kann ich nicht ohne ein Spiel von Friedemann Friese. Seine Spiele zeichnen sich durch thematische Extravaganz und ein Wagnis für Neues aus. Beim letzteren wage ich nicht das einzuschätzen, denn spielerisch empfinde ich Fiese Freunde aus heutiger Sicht nicht besonder innovativ, mag aber sein, dass es früher tatsächlich auch nicht üblich war, auf Leisten mit bestimmten Werten zu hantieren, die wiederum Karten beeinflussen. Möglich. Hier ging es mir immer mehr um die Thematik und ich habe einen Faible für Spiele, die versuchen das Leben und verschiedene Lebensverläufe abzubilden. Mag sein, dass es durch meine kindliche Prägung durch <em>Das Spiel des Lebens</em>, mit dem mich meine Schwestern malträtierten, bevor ich dazu überging und meine Freunde damit nervte, liegt. Aber ich mag einfach solche Spiele und das setzt sich auch mit späteren Spielen fort. Fiese Freunde ist in dieser Hinsicht natürlich speziell, es ist halt auch ein Friese, aber ich mag es einfach unterschiedliche Leben zu spielen und zu sehen, was meine Mitspieler*innen so auf die Beine stellen und wie wir hier miteinander in Verbindung stehen. Wahrscheinlcih sogar bis heute mein liebstes Spiel von Friedemann Friese.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7150" data-permalink="https://spieltroll.de/suec" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?fit=901%2C900&amp;ssl=1" data-orig-size="901,900" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="süc" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?fit=840%2C839&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?resize=194%2C194&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-7150" style="width:194px;height:194px" width="194" height="194" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?resize=768%2C767&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?resize=50%2C50&amp;ssl=1 50w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/12/suec.jpg?w=901&amp;ssl=1 901w" sizes="auto, (max-width: 194px) 85vw, 194px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schatten über Camelot</figcaption></figure>
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<p><strong>Schatten über Camelot</strong> &#8211; 2004 begann durch <a href="https://spieltroll.de/?p=561" data-type="link" data-id="https://spieltroll.de/?p=561" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zug um Zug</a> der Stern von Days of Wonder aufzusteigen. Nur ein Jahr später erschien mit <em>Schatten über Camelot</em> gleich das nächste tolle Spiel und sag genauso beeindruckend gut aus und hatte hervorragendes Material. Days of Wonder begründeten ihren Ruf zu dieser Zeit, den sie bis heute halten sollten, auch wenn ihre Veröffentlichungen weniger häufig wurden. <em>Schatten über Camelot</em> ist für mich bis heute das einzige semi-kooperative Spiel bei dem mir nicht die Hutschnur hochgeht und bei dem ich sagen würde es funktioniert so wie es ist gut. Ansonsten ist dieses Genre eher eines in dem nicht viel zusammenläuft. Die Spieler*innen versuchen hier gegen die Kräfte der Dunkelheit anzugehen und sammeln weiße Schwerter an der runden Tafel, gehen auf heroische Questen und versuchen Camelot zu verteidigen bevor es fällt. Eine*r der Mitstreiter*innen könnte alelrdings auch ein Stinkstiefel sein, der auf eigene Rechnung tätig ist und versucht einen Erfolg auf subtile Art und Weise zu verhindern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="2596" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/2531/pic361592" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/07/pic361592.jpg?fit=441%2C600&amp;ssl=1" data-orig-size="441,600" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="pic361592" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/07/pic361592.jpg?fit=441%2C600&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/07/pic361592.jpg?resize=176%2C239&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2596" style="width:176px;height:239px" width="176" height="239" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/07/pic361592.jpg?resize=221%2C300&amp;ssl=1 221w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2019/07/pic361592.jpg?w=441&amp;ssl=1 441w" sizes="auto, (max-width: 176px) 85vw, 176px" /><figcaption class="wp-element-caption">Twilight Struggle</figcaption></figure>
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<p><strong>Twilight Struggle</strong> &#8211; Niemand benutzt den sperrigen deutschen Titel für dieses Spiel, der <em>Gleichgewicht des Schreckens</em> lautet und auch ganz seltsam auf der Schachtel aussieht. Nach einem Amitrashspiel, einem Dungeoncrawler und zwei sehr unterschiedlichen europäischen Spielen darf in diesem Jahrgang natürlich auch noch ein Wargame nicht fehlen, oder? Ich tue mich ein bisschen schwer damit, <em>Twilight Struggle</em> in die Wargameecke zu stellen, obwohl es das natürlich ist. Aber es ist wohl eines dieser Wargames, das auch andere Spieler*innenschichten erreicht, ansonsten kann ich mir die Popularität nur schwer erklären. Das Spiel ist riesig und seiht bei leibe gar nicht mal gut aus. Es verfügt, wenn man es positiv ausdrücken möchte, über einen realistischen Look. Das Spielprinzip aber ist, oder sagen wir besser war, eine ganze Zeit lang einzigartig, denn es wurde komplett über Karten gesteuert, die für unterschiedlichste Dinge eingesetzt werden konnten. Jede Karte verkörperte ein Ereignis und konnte dafür eingesetzt werden, um spezielle Dinge auf dem Spielfeld auszulösen, oder aber ich kann damit meine Kontrolle über Länder auf der ganzen Welt erhöhen oder sie sonstwie benutzen. Für Fans knackiger Strategiespiele ein absolutes Muss. Heutzutage gibt es mehrere Spiele, die sich auch auf seichterer Art und Weise dieser Kartenmechanik nähern.</p>



<p>Das waren sie dann auch schon wieder, meine fünf Spiele für den Jahrgang 2005 die ich in mein Kallaxregalfach stellen würde. Spiele die ich empfehlen kann und die ausprobiert werden sollten. Natürlich ist das wie immer nur meine Sicht auf diesen Jahrgang, ihr habt bestimmt einen anderen. Dieser interessiert mich allerdings brennend. Denn vielleicht gibt es da draußen ja das ein oder andere Kleinod, von dem ich noch nichts gehört habe oder das so interessant klingt, wenn es von euch gelobt wird, dass ich es mir mal zulegen muss. Also rein in die Kommentare damit. Auch über Zustimmung würde ich mich freuen, auch wenn ich mir kaum vorstellen kann das es irgendwen gibt, der genau diese Spiele auswählen würde. Lasst uns teilhaben und so sieht das Kallax nach dem Jahrgang 2005 nun aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="404" data-attachment-id="14731" data-permalink="https://spieltroll.de/kallax-2005" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2005.png?fit=1176%2C566&amp;ssl=1" data-orig-size="1176,566" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="kallax-2005" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2005.png?fit=840%2C404&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2005.png?resize=840%2C404&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-14731" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2005.png?resize=1024%2C493&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2005.png?resize=300%2C144&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2005.png?resize=768%2C370&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/07/kallax-2005.png?w=1176&amp;ssl=1 1176w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></figure>
</div>


<p>Ein ziemlich volles Fach in dieser Ausgabe. Lange dauert es gar nicht mehr bis wir das Regal ganz gefüllt haben werden. 2006 steht schon vor der Tür und klopft ganz laut mit seinen Beiträgen und auch da gibt es wahrscheinlich wieder die ein oder andere Überraschung für euch. Lasst euch überraschen was in zwei Wochen einzieht und bis dahin kommentiert fleißig, was ihr gewählt hättet.</p>
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		<title>Spielejahrgang 2005 &#8211; Ganz schwach?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2020 09:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist jetzt schon ein Weilchen her, dass ich in dieser kleinen Serie einen Spielejahrgang unter die Lupe genommen habe. Im Moment ging hier ja einiges drunter und drüber. Das Coronavirus hat ganz schön viel durcheinander gewirbelt und wird das auch noch eine Zeit tun. Aber so langsam kann ich mich auch gedanklich wieder auf ein &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/4686" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Spielejahrgang 2005 &#8211; Ganz schwach?“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="256" data-attachment-id="1190" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/747/spielgedanken-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Spielgedanken" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=300%2C256&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1190" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spielgedanken.png?w=798&amp;ssl=1 798w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></figure></div>



<p>Ist jetzt schon ein Weilchen her, dass ich in dieser kleinen Serie einen Spielejahrgang unter die Lupe genommen habe. Im Moment ging hier ja einiges drunter und drüber. Das Coronavirus hat ganz schön viel durcheinander gewirbelt und wird das auch noch eine Zeit tun. Aber so langsam kann ich mich auch gedanklich wieder auf ein paar andere Themen konzentrieren. Heute soll es um das Jahr 2005 gehen und ich nehme es mal vorweg, ich empfinde es als ein wirklich schwaches Spielejahr. Zu dieser Zeit hatte ich gerade meinen Spieleladen und aus der Sicht eines Brettspielers, war es wirklich ein schwaches Jahr. Ich habe die Überschrift mit einem Fragezeichen versehen, weil ich gerne von euch wissen möchte, ob ihr das ähnlich seht. War das Jahr wirklich so schlecht, wie in meiner Erinnerung? Oder gibt es doch die ein oder andere Spieleperle, die ich übersehen habe?</p>



<span id="more-4686"></span>



<p>Natürlich betrachte ich auch dieses Spielejahr zunächst mal anhand meiner eigenen Spielegeschichte. Ein bißchen vor dieser Zeit hatte ich ja die glorreiche Idee mein Hobby zum Beruf zu machen und einen Spieleladen zu eröffnen. Ich hatte eine, wie ich fand, recht schöne Auswahl an Brettspielen in meinem Laden, aber zu dieser Zeit waren viele andere Dinge leider sehr viel angesagter. Die Brettspiele, meine heimlichen Favoriten, waren daher eher nur etwas für Eingeweihte und das obwohl in den Jahren zuvor durchaus sehr gute Spiele herausgekommen sind. Nur tatsächlich das Jahr 2005 schien mir ein wenig zu schwach.</p>



<p>Während sich alle Welt noch mit diversen Sammelkarten- und Tabletopspielen wie Magic, Yu Gi Oh und Warhammer beschäftigte kam ein ganz neue Bedrohung für die Gamer dieser Welt. Ein extremer Zeitfresser und tatsächlich ein neues, fast schon Massenphänomen, für die Geeks. Die Rede ist natürlich von World of Warcraft, dass ab 2005 und vor allem in den nachfolgenden Jahren sehr viel Zeit der Spielerschaft band. Natürlich waren nicht alle diesem Spiel verfallen, aber es gab bestimmt eine große Schnittmenge. Auch ich habe einiges an Zeit in das faszinierende MMORPG versenkt und bereue es auch tatsächlich nicht. Allerdings muss ich sagen führte die WOW-Zeit dazu, dass ich, nachdem ich es an den Nagel gehangen hatte, danach wahrlich schon nach neuem analogen Spielinput lächtzte. Wahrscheinlich war ich nicht der einzige dem es so ging. </p>



<p>Rein beruflich beschäftigte ich mich 2005 aber wahnsinnig viel mit diversen Spielen. <a href="https://spieltroll.de/?p=1636" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blood Bowl</a> ist dort natürlich zu allererst zu nennen, auch andere Games Workshop-Spiele, die man im Ladengeschäft damals auch an zwei Spieltischen spielen konnte, wie zum Beispiel Warhammer Fantasy und 40K, aber auch Mordheim und Necromunda. <a href="https://spieltroll.de/?p=1054" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magic &#8211; The Gathering</a> war eine genauso große Nummer und ich fing zum dritten Mal in meinem Leben an es zu spielen. Auch jede Menge Rollenspiele gehörten zu meinem damaligen Spielrepertoir, vor allem aber Das Schwarze Auge und Cthulhu. Regelmäßiges Highlight im Laden war auch das halbjährlich ausgetragende <a href="https://spieltroll.de/?p=2139" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Munchkin</a>-Turnier, befeuert durch die Neuerscheinungen. Der Brettspielsektor lag aber ziemlich brach, ich erinnere mich eigentlich nur an ein Spiel das zu dieser Zeit regelmäßig auf den Tisch kam und das auch im Laden öfter ausprobiert wurde und das war Descent. Auf unserer Con, den <a href="http://namenlosetage.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Namenlosen Tagen</a>, kam auch oft Attack von Eagle Games auf den Tisch. Nun ja&#8230;   </p>



<p>Wie immer schauen wir zunächst auf die besten Spiele des Jahres 2005 bei boardgamegeek.com:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Twilight Struggle (Gleichgewicht des Schreckens)</li><li>Caylus</li><li>Twilight Imperium &#8211; Third Edition</li><li>Zug um Zug Europa</li><li>Railways of the World (Railroad Tycoon &#8211; Das Brettspiel)</li><li>Glory to Rome</li><li>Indonesia</li><li>Arkham Horror</li><li>Herr der Ringe: Die Entscheidung</li><li>Descent &#8211; Die Reise ins Dunkel</li></ol>



<p>Auf Platz eins befindet sich mit Twilight Struggle ein Spiel, das ich bereits damals sehr gemocht hätte, aber leider habe ich es erst Jahre später entdeckt. Bis heute hält sich Twilight Struggle unter den Top 10 bei Boardgamegeek, was für die Qualität dieses Spiels spricht. Einer der wenigen Ausreißer in einem recht tristen Jahr. Caylus habe ich bis zum heutigen Tag leider nie gespielt und irgendwie spricht es mich auch nicht an. Anders sieht es mit dem riesigen Brecher aus, der da auf der drei thront: Twilight Imperium habe ich zweimal bisher gespielt und ich fand es tatsächlich nicht schlecht, aber irgendwie habe ich auch nie das Verlangen es nochmal zu spielen. Ich bin heutzutage einfach nicht mehr bereit einzelne Partien von sechs bis acht Stunden zu absolvieren.</p>



<p>Zug um Zug Europa braucht man wohl nicht zu erwähnen, tolles Spiel, wenngleich ich die Urversion bevorzuge, aber im Grunde ja nur eine Variante und nichts wirklich Neues. Railways of the World wollte ich damals immer ausprobieren, da ich großer Fan der Computervorlage war und es lange in meinem Laden rumstand. Habe ich aber bis heute ebenfalls noch nicht nachgeholt. Glory to Rome und Indonesia kenne ich ebenfalls beide nicht und irgendwie sehen sie auch nicht so aus, als würden sie mich ansprechen. Kommt also nicht von ungefähr, dass ich das Gefühl habe, es sei ein schlechtes Spielejahr gewesen. Auf den letzten drei Plätzen der Top 10 kommen dann aber Spiele die ich alle kenne und zu denen ich etwas sagen kann. Arkham Horror gefiel mir auch immer ganz gut, was aber definitiv am Thema liegt, für das ich ohnehin einen Faible habe. Aber es ist kein Spiel das ich hervorheben würde. Ähnliches gillt für HdR &#8211; Die Entscheidung, das ich okay finde, aber es ist ebenfalls keine Großtat. Descent gefiel mir als Dungeon Crawler richtig gut, auch das auf dem gleichen System basierende Doom zuvor fand ich schon ganz gut. Descent wurde, wie bereits erwähnt auch in meinem Geschäft gespielt und ich musste es das ein oder andere Mal Interessierten Spielern beibringen, etwas das speziell in diesem Jahr nicht so oft vorgekommen ist.</p>



<p>Kommen wir zu den deutschen Spielepreisen und schauen uns an, was 2005 dort so ganz gut ankam. Beim Preis zum Spiel des Jahres muss ich sagen, gab es in diesem Jahr den aus meiner Sicht absoluten Tiefpunkt. Niagara gewann den Preis und kam aus meiner Sicht bei einfach niemandem gut an. Viel zu seicht, war es eher ein Kinderspiel und in Familien hatten höchstens die kleinsten daran Spaß. Schön war lediglich, dass es die Schachtel mit in das Spiel einbezogen hat, aber da hätte es auch ein Sonderpreis getan. Das Spiel fiel auch am Ladentresen durch und lag wie Blei im Regal. Neben diesem denkwürdigen Preisträger standen noch Geschenkt&#8230; ist noch zu teuer!, Verflixxt!, Jambo, Himalaya und In 80 Tagen um die Welt auf der Nominierungsliste. Hier finden sich zwar ein paar ganz gute Spiele wieder, aber ein Überflieger war auch nicht in Sicht. Verflixxt! wäre ein besserer Kandidat für den Preisträger gewesen oder auch das kleine Kartenspiel Geschenkt&#8230; ist noch zu teuer!, aber mit kleinen Spielen als Preisträger tut sich die Jury immer ein bißchen schwerer, wie mir scheint. Himalaya kenne ich als einziges dieser Spiele gar nicht. </p>



<p>Auf der Empfehlungsliste zum 2005er Spiel des Jahres taucht dann aber tatsächlich doch noch ein international renomierter Titel auf: Funkenschlag von Friedemann Friese, das kam aber bereits im Jahr 2004 raus, zählt also nicht. Die Gärten der Alhambra steht ebenfalls drauf und befindet sich tatsächlich heute auch immer noch in meiner Sammlung.</p>



<p>Gehen wir weiter zum Deutschen Spielepreis und den gewann Louis XIV aus dem Hause Alea von Rüdiger Dorn. Nicht ganz so bekannt, wie manch andere Werke aus dieser Reihe, aber ein besserer Preisträger als Niagara, dass sich seltsamerweise auch hier auf Platz zwei wiederfindet. Den letzten Platz auf dem Treppchen holt sich Manila. Dahinter folgen Ubongo, Himalaya, In 80 Tagen um die Welt, Schatten über Camelot (großartig), Jambo, Das Zepter von Zavandor und Verflixxt!. Bis auf das Zepter und Himalaya kenn ich all diese Spiele und kann einiges auch nachvollziehen. Leider ist das meiste davon auch aus heutiger Sicht nichts mehr, womit man Spieler hinter dem Ofen vorlocken könnte.</p>



<p>Gibt es irgendwelche spielhistorisch relevanten Spiele in diesem Jahr? Nicht in dem Maße, dass sie die Szene nachhaltig stark beeinfluß hätten. Als einziges wirklich relevantes Spiel ist hier wohl Twilight Struggle zu nennen, dass durch seinen Mechanismus mit Aktionspunkten und Karten besticht und in den Jahren danach bis heute viele Nachahmer fand. Ansonsten ein klassisches Übergangsjahr, in dem keine Großtaten erschienen sind. Wenn man mich fragt, welche Spiele man aus dem Jahr 2005 in seine Ludothek aufnehmen sollte, dann gebe es da außer dem obligatorischen Twilight Struggle eigentlich nur Schatten über Camelot, dass ich zwar aktuell auch nicht in meiner Sammlung habe, was ich aber als frühen Vertreter der kooperativen Spiele durchaus empfehlen würde. Außerdem soll, wenn ich mich richtig erinnere irgendwann in diesem Jahr noch eine Neuauflage erscheinen. Alle anderen Spiele die in Frage kämen, sind nur für spezielle Spielergruppen etwas, wie ein Descent oder vor allem ein Twilight Imperium. Sollte man einen Faible für solche Spiele haben und auch die Zeit aufbringen können, so sind diese natürlich auch noch zu nennen. Ansonsten aber ein recht maues Spielejahr. Seht ihr das ähnlich? Oder gibt es irgendwas aus dem Jahr, was ich unbedingt mal ausprobieren sollte und in meine Sammlung aufnehmen muss?</p>
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		<title>Klassiker &#8211; Bang!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 11:54:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch diesen Monat möchte ich wieder über einen echten Klassiker berichten. Ein Spiel das über all die Jahre seit seinem Erscheinen nicht nur Jubel und Beifall geerntet hat, sondern auch von vielen Spielern nicht gemocht wird. Einige Elemente von Bang! sind für moderne Spiele NoGos. Dennoch hat Bang!, meiner Meinung nach, den Status eines Klassikers &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/2119" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Bang!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="1196" data-permalink="https://spieltroll.de/klassikerbang" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerBang.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="KlassikerBang" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerBang.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerBang.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1196" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerBang.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerBang.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/KlassikerBang.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></figure>



<p>Auch diesen Monat möchte ich wieder über einen echten Klassiker berichten. Ein Spiel das über all die Jahre seit seinem Erscheinen nicht nur Jubel und Beifall geerntet hat, sondern auch von vielen Spielern nicht gemocht wird. Einige Elemente von Bang! sind für moderne Spiele NoGos. Dennoch hat Bang!, meiner Meinung nach, den Status eines Klassikers verdient, denn es brachte immer schon Jung und Alt, Spieler und Nicht-Spieler, sowie Western-Fans an einen großen Tisch zusammen, um ihren eigenen Italowestern nachzuerleben. Emiliano Sciarra, der Designer von Bang! hat bis zum Erscheinen von Bang! 2002 noch kein anderes Spiel veröffentlicht und trifft mit dem Italowestern-Kartenspiel anscheinend auf Anhieb den Zeitgeist kurz nach der Jahrtausendwende, denn auf jeder Convention und jedem Spielertreffen wird zu dieser Zeit Bang! gespielt. Eine Runde Bang! geht einfach immer und es ist egal ob jemand ausschiedet oder nicht. Bei Spielertreffen geht der Spieler einfach weiter und macht was anderes. Allerdings darf man nicht verschweigen, dass eine Runde Bang! auch lange dauern kann.</p>



<span id="more-2119"></span>



<p>Für diejenigen die es nicht kennen erkläre ich einmal kurz worum es geht, in Bang! erhält jeder Mitspieler verdeckt eine Rollenkarte. Es gibt nur vier verschiedene Rollen die ein Spieler einnehmen kann: den Sheriff, den Deputy, den Outlaw oder den Kopfgeldjäger. Der Spieler der die Sheriffkarte bekommen hat deckt sie als einziger auf. Alle wissen wer der Sheriff ist, er ist die Hauptperson einer Partie Bang!. Die Deputys sind seine Gehilfen und spielen mit ihm zusammen und müssen ihn schützen. Die Outlaws, also die Verbrecher sind seine Gegner. Sie müssen versuchen den Sheriff zu erschießen, um zu gewinnen. Der Kopfgeldjäger hat die schwierigste Aufgabe, denn er gewinnt nur, wenn er alle anderen Spieler ausschaltet, was bedeutet das er zunächst alle Outlaws und Deputys ausschalten muss, oder noch besser sie sich gegenseitig erschießen lässt, um zum Schluß den Sheriff auszuschalten. Das ist also die Grundidee des Spiels. In Bang! spielt also jeder, außer dem Sheriff, verdeckt eine Rolle. Außerdem bekommt jeder Spieler eine Charakterkarte mit einem an einen Westernheld angelehnten Charakter mit einer besonderen Fähigkeit und 3 oder vier Lebenspunkten dargestellt durch eine Patronenkarte, die man unter seine Charakterkarte schiebt. Der Sheriff bekommt, egal welchen Charakter er zieht, einen Bonuslebenspunkt, da er ja das Hauptziel ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="101" height="300" data-attachment-id="1042" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0249-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0249.jpg?fit=1096%2C3268&amp;ssl=1" data-orig-size="1096,3268" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1543664728&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0249" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Bang! &amp;#8211; The Bullet / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Bang! ist ein Kartenspiel und jeder Spieler hat Handkarten, die er in seinem Zug ausspielen kann. Das Spiel hat seinen Namen von den Bang!-Karten, die nichts anderes sagen, dass der ausspielende Spieler auf den Spieler zu seiner linken oder rechten schießt und ihm einen Lebenspunkt abzieht, wenn dieser nicht irgendwas zu seiner Verteidigung ausspielen kann, wie zum Beispiel, ein Fass, in das er hineinspringt und eine Chance hat nciht getroffen zu werden. Oder er hat einen Fehlschuß auf der Hand und der Schütze schießt daneben. Es gibt alle mögliche Ausrüstung, zum einen Waffen, die es erlauben mehr als einen Nachbarn weiter zu schießen, was bei Bang! das in sehr großen Runden den meisten Spaß bereitet, natürlich sehr von Vorteil ist. Es gibt Pferde mit denen man immer weiter weg erscheint und und und. Durch Alkohol heilt man wieder Lebenpunkte usw.</p>



<p>Das ist das ganze Spielkonzept und es wirkt in der Tat wie ein konfuser Italowestern indem man als Spieler mittendrin sitzt. Eine durchaus spaßige Angelegenheit, wenn man als Spieler nicht sofort ausscheidet und in einer großen Runde den Rest der Zeit zum Zuschauen verdammt ist. Deshalb wird es von vielen Spielern auch gehaßt, ähnlich wie bei den Werwölfen vom Düsterwald. Außerdem ist der Glücksfaktor natürlich relativ hoch, weil die Karten einen riesen Einfluß auf das Spielgeschen haben. Aber all diese Kritikpunkte kann ich nur gelten lassen wenn man ein Spiel wie Bang! zu ernst nimmt. Wenn du dich in einer großen Runde drauf einlässt und nicht permanent nur ausgechieden danebensitzt, ist es in der Tat egal und auch das Zuschauen kann durchaus Spaß machen, wenn sich mal wieder Dynamitkarten im Umlauf befinden und bei irgendwem einfach hochgehen.</p>



<p>2002 erschien die erste Version von Bang! und bis heute sind über 500000 Exemplare verkauft worden. 2005 erschien die erste deutsche Version bei Abacusspiele, die es bis heute in ihrem Programm haben. Inzwischen sind wir bei der 4. Edition angekommen und es gibt 7 Erweiterungen (The Valley Of Shadows, High Noon, Dodge City, A Fistful Of Cards, Wild West Show, Gold Rush und Armed &amp; Dangerous) mit neuen Karten und Charakteren. Die erste Sonderedition in Form einer Sargschachtel erschien bereits im Jahr 2004 und nannte sich Wanted: Dead Or Alive. Im Jahr 2007 bekamen dann auch die Deutschen Fans die möglichkeit eine Sonderedition mit allen bis dato erschienen Erweiterungen zu erwerben: The Bullet, eine Metallschachtel in der Form einer überdimensionalen Patrone.</p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="824" data-attachment-id="1043" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0250-3" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0250.jpg?fit=2181%2C2140&amp;ssl=1" data-orig-size="2181,2140" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1543664767&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0250" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Bang! &amp;#8211; The Bullet Inhalt / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Emiliano Sciarra nahm sich der Player Elimination Kritik sogar an und veröffentlichte eine Samurai-Variante im Jahr 2012 mit dem Namen Samurai Sword. 2015 kam eine Zweispielervariante mit dem Titel Bang &#8211; The Duel auf den Markt und im Jahre 2014 wurde Bang! mit diversen Franchises neu aufgelegt. Darunter eine Halo-Variante, eine Heros Of The Storm Variante und eine The Walking Dead Version, die sogar eine Erweiterung erhielt.</p>



<p>Besonderer Beliebtheit erfreut sich aber ein anderes Produkt in der Spielercommunity, das aber nicht aus der Feder von Sciarra stammt, sondern von Michael Palm und Lukas Zach entwickelt worden ist und das Konzept in ein Würfelspiel verwandelt: Bang &#8211; The Dice Game.</p>



<p>Bang! ist in meinen Augen ein Spiel, das jeder mindestens einmal in seinem Leben ausprobiert haben sollte. Ich werde nie vergessen, wie Bang! es als bisher einziges Spiel geschafft hat die träge Verwandschaft an einem Sonntagnachmittag rund um den Tisch dazu gebracht hat sich gegenseitig Bang!-Karten vor die Füße zu schmeißen und alle Spaß hatten. Sowohl die älteren, als auch die jüngeren. Wenn ein Spiel soetwas vermag, dann kann es kein schlechtes sein und hat seinen Zweck voll und ganz erfüllt.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a href="https://abacusspiele.de/spiele/bang-4-edition/">Abacusspiele</a></li><li><strong>Autor(en):</strong> Emiliano Sciarra</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2002</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 4-7 (mit Erweiterungen auch mehr)</li><li><strong>Dauer:</strong> 20 – 30 Minuten</li></ul>
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		<title>Fiese Freunde Fette Feten &#8211; Hunter &#038; Cron Edition</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 12:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[2F-Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Auktionsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Drafting]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsenenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Fiese Freunde Fette Feten]]></category>
		<category><![CDATA[Friedemann Friese]]></category>
		<category><![CDATA[Hand Management]]></category>
		<category><![CDATA[Hunter & Cron]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel-André Casasola Merkle]]></category>
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					<description><![CDATA[Fiese Freunde Fette Feten ist ja fast schon ein Klassiker. Das Spiel von Friedemann Friese aus Bremen erschien bereits 2005 zum ersten mal. Ich komme aus der Nähe von Bremen und habe zu der Zeit eigentlich alle Spiele von Friedemann im Bremer Viertel in der Spielerei gekauft, ein sehr kleiner Spieleladen mit großer Brettspielauswahl. Kurze &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/490" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Fiese Freunde Fette Feten &#8211; Hunter &#038; Cron Edition“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_449" aria-describedby="caption-attachment-449" style="width: 238px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-449" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/09/dsc_0210.jpg?resize=238%2C300&#038;ssl=1" alt="DSC_0210" width="238" height="300"><figcaption id="caption-attachment-449" class="wp-caption-text">Fiese Freunde Fette Feten / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></p>
<p>Fiese Freunde Fette Feten ist ja fast schon ein Klassiker. Das Spiel von Friedemann Friese aus Bremen erschien bereits 2005 zum ersten mal. Ich komme aus der Nähe von Bremen und habe zu der Zeit eigentlich alle Spiele von Friedemann im Bremer Viertel in der Spielerei gekauft, ein sehr kleiner Spieleladen mit großer Brettspielauswahl. Kurze Zeit später habe ich meinen eigenen Laden aufgemacht und auch bei mir gab es viele 2F-Spiele zu kaufen. Fiese Freunde Fette Feten gehörte immer zu meinen liebsten 2F-Spielen. Leider habe ich meine Version irgendwann mal verkaufen müssen und war umso erfreuter, als ich mitbekommen habe, das <a href="https://hunterundcron.de/produkt/fiese-freunde-fette-feten-hunter-cron-edition/" target="_blank" rel="noopener">Hunter &amp; Cron</a> eine Neuauflage von Fiese Freunde planten. Ich danke euch sehr dafür, denn das Spiel ist lange Zeit etwas total einzigartiges im deutschsprachigen Raum gewesen. Viele Spiele, die sich mit dem Leben auseinandersetzen gab und gibt es auf deutscher Sprache bisher nicht. Friesetypisch ist das Spiel auch nicht ganz ernst gemeint und mit viel Zynismus gesegnet. Ich mag sowas.</p>
<p><span id="more-490"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>Um nicht mehr und weniger als das Leben könnte man sagen. Die Spieler spielen quasi ein Leben. Ihre Figur wird durch die Pubertät ins Leben entlassen und kann über das Ersteigern von Lebenskarten sein eigenes Leben gestalten. Dabei gilt es Lebensziele zu erfüllen, die die anderen Spieler nicht kennen. Die Lebenskarten verändern diverse Werte auf dem Spieltableau des Spielers und man muß sich genau überlegen, wie man gedenkt, die Lebensziele zu erfüllen. Die Spieler gehen dabei Beziehungen mit Mitspielern und neutralen Personen ein und gestalten so auch das Leben der anderen mit. Zu den eigenen Zielen gibt es auch noch offen ausliegende Megaziele, die ebenfalls erfüllt werden können. Um zu gewinnen, muß ein Spieler es schaffen fünf Ziele zu erfüllen.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>
<p>Die Anleitung in der Hunter &amp; Cron Edition ist bereits überarbeitet worden, ist aber leider immer noch nicht gut. Ein wenig chaotisch könnte man sagen, dabei ist das Spiel eigentlich gar nicht so schwer und die Altersangabe auf der Packung hat eher etwas mit geistiger Reife gegenüber dem Thema zu tun, denn natürlich wird in dem Spiel auch Sex gehabt, Alkohol getrunken und auch die ein oder andere Droge kann konsumiert werden. Soviel vorweg, Fiese Freunde Fette Feten ist kein Spiel für Moralapostel und super zartbesaitete Personen. Die werden an Thema und Spiel sicherlich keine Freude haben. Es ist ein zynischer Blick auf die Welt und das Leben.</p>
<p><figure id="attachment_454" aria-describedby="caption-attachment-454" style="width: 346px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-454" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/09/dsc_0215.jpg?resize=346%2C204&#038;ssl=1" alt="DSC_0215" width="346" height="204"><figcaption id="caption-attachment-454" class="wp-caption-text">Fiese Freunde Fette Feten Spielsituation / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></p>
<p>Aber nun zum wesentlichen, wie funktioniert das Spiel. Zum Spielstart bekommt jeder Spieler ein Tableau auf dem einige unterschiedliche Bereiche zu sehen sind. Es gibt im unteren Bereich die Beziehungsleiste, in der wir die Marker der Personen platzieren, mit denen wir befreundet sind oder in irgendeineer anderen Art von Beziehung stehen. Hier gibt es Felder für verliebt, verlobt, verheiratet und glücklich verheiratet. Zwei weitere Felder für Expartner existieren auch noch. Den meisten Platz und das zentrale Element des Spiels ist aber das Persönlichkeitsprofil, dass sich aus neun verschiedenen Eigenschaften zusammensetzt. Auf diesen Eigenschaften platziert man zu Spielbeginn jeweils einen Marker im obersten Feld. Je weiter der Marker im Verlauf des Spiels nach unten wandert, desto höher der Wert. Die Leiste reicht von 0 (Startposition) bis 3. Am Ende der Leiste kommt jeweils noch eine andere durchgestrichene Eigenschaft, die verdeutlicht, wenn man weitere Punkte in einer Eigenschaft bekommen sollte und man hat bereits den Maximalwert von drei, so wird die durchgestrichene Eigenschaft zurück auf Null gesetzt. Das ist der einzige Weg im Spiel seine Eigenschaften wieder nach unten zu bekommen, ansonsten finden immer nur Erhöhungen statt. Die Eigenschaften versuchen dabei thematisch passend zu sein. Wer zum Beispiel viel säuft, der ist nicht besonders intelligent, wer viele Drogen nimmt, hat kein Geld usw.</p>
<p>Zusätzlich zu diesem Tableau bekommt jeder Spieler noch Spielermarker seiner Farbe, die er auf die Seite seines Geschlechts dreht, sowie ein paar Einklagemarker, von denen er jedem Mitspieler einen seiner Farbe gibt. Ansonsten werden noch die neutralen Personen ausgesucht, dabei ist darauf zu achten das insgesamt mit den Spielern je fünf weibliche und fünf männliche Personen im Spiel sind. Spielen also drei Jungs, so nehmen noch 2 männliche und 5 weibliche neutrale Personen am Spiel teil. Möchte einer der Jungs eine Frau verkörpern, werden die neutralen Personen natürlich entsprechend angepasst. Als letztes werden noch Zeitmarker verteilt, die quasi das Zahlungsmittel in Fiese Freunde Fette Feten sind. Die Anzahl, die die Spieler bekommen hängt von ihrer Anzahl und Position ab. Die Spieler erhalten nun ihre Lebensziele. Es gibt fünf verschiedene Sorten von Zielen und davon jeweils sieben Stück im Spiel. Diese werden zu sieben Stapeln mit jeweils fünf Zielen (einem von jeder Kategorie) zufällig zusammengestellt. Jeder Spieler erhält einen Zielstapel zufällig. Alle anderen bleiben in der Tischmitte liegen. In der Hunter &amp; Cron Edition ist ein Extra Ziel enthalten.</p>
<p>Das Spiel wird über eine Kartenauslage gespielt. Am Anfang werden die Pubertätskarten gemischt und pro Spieler eine bestimmt Anzahl offen ausgelegt. Der Startspieler beginnt und sucht sich entweder eine von den Karten aus und führt sie aus oder passt. Sobald er passt ist die Pubertät für ihn beendet und er kassiert eine bestimmte Anzahl an Zeitmarkern, hat dann aber nicht viel erlebt. Sollte er sich für eine Karte entscheiden, so führt er die unten auf der Karte aufgeführten Effekte aus. Dieses sind meistens Veränderungen der Eigenschaften, können aber auch schon Freundschaften und Sex beinhalten. Die dritte Aktionsmöglichkeit ist die, dass man ein Ziel bereits in der Pubertät erfüllen kann, dann legt man das Ziel offen vor sich aus und handelt etwaige Effekte ab. Wenn alle Spieler die Pubertät durchlaufen haben startet das eigentliche Spiel mit den Lebenskarten. Es gibt zwei verschiedene Stapel von Lebenskarten und je nach Spieleranzahl wird von jedem Stapel eine bestimmt Anzahl offen aufgedeckt. Der Startspieler beginnt und wählt zwischen einer von vier Aktionsmöglichkeiten. Erstens er wählt eine der offenen Karten und versteigert sie, oder er steigt aus, oder er efüllt eine Zielkarte oder er tauscht seine Lebensziele. Wenn er eine der Karten auswählt dann startet eine Versteigerung und alle anderen Spieler bieten mit um diese Karte. Geboten werden Zeitmarker. Null ist auch ein akzeptables Gebot. Kauft er selber die Karte, ist der nächste Spieler an der Reihe, ansonsten sucht er immer wieder aus, um welche Karte es geht. Nachdem er eine Karte gekauft hat, führt er sie auch aus und verändert seine Eigenschaften bekommt neue Freundschaften, was auch immer. Hierzu ist noch zu sagen, dass alle Karten Vorraussetzungen haben damit man sie überhaupt spielen darf und die muß der Spieler natürlich erfüllen können</p>
<p>Beim Aussteigen erhält man wieder Zeitmarker darf aber an der Versteigerungsrunde bis zum Schluß nicht mehr teilnehmen. Kann man eines seiner Ziele erfüllen, so handelt man das Ziel ab. Wenn man Ziele tauschen will, so gibt man hierfür 4 Zeitmarker ab und darf sich einen der verbliebenen Zielkartenstapel anschauen und beliebig viele der Ziele tauschen. Bedingung ist, dass nur gleiche Zielkategorien getauscht werden dürfen.</p>
<p>So spielen die Spieler Runde für Runde bis einer von ihnen fünf Ziele erfüllt hat und gewinnt. Nun fragt man sich, ob das alles war. Natürlich nicht ganz, denn das Salz in der Suppe sind die Beziehungen der Spieler untereinander, die sich über die gespielten Karten ergeben. Manche Karten bringen einem zum Beispiel ein paar Eigenschaftpunkte ein, wenn man mit sie zusammen mit einem Freund erlebt. Sollte der Spieler, der die Karte ausführen will, zum Beispiel einen neutralen Freund und zwei Mitspieler (gelb und rot) in seiner Freundesleiste liegen haben, so muß er sich entscheiden, mit wem er das Ereignis teilen möchte. Wählt er den neutralen Freund, dann können sich die anderen Freunde über ihren Einklagemarker ins Spiel bringen. Der Spieler muß dann einen der einklagenden Spieler mit zu dem Ereignis nehmen und beide Spieler bekommen dann die Ergebnisse der Karte. Genauso kann er natürlich auch einen Mitspieler mitnehmen, mit dem er befreundet ist, obwohl ihm das nicht gefällt und seine Eigenschaften dadurch nicht in seinem Sinne geändert werden. Hier wird das Spiel zum Teil ganz schön arschig, aber es heißt ja nicht umsonst &#8222;Fiese&#8220; Freunde&#8230;.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Ich finde das Spiel totale Klasse und das in jeder Hinsicht. Die Materialien sind hochwertig und die Artworks von Maura Kalusky wie immer spitze. Das Thema wird mit Witz und Zynismus behandelt und ich mag das sehr. Leute die damit nicht so richtig warm werden kann ich aber auch verstehen, die sollten die Finger davon lassen. Auch Spieler dich nicht so gerne im Wettbewerb stehen sollten einen weiten Bogen um die Fiesen Freunde machen, denn das Spiel läd dazu ein sich gegenseitig einen Strich durch die Rechnung zu machen. Aber Leute die das alles nicht so bierernst nehmen haben damit bestimmt eine Menge Spaß. Daumen hoch und Danke an alle Beteiligten, dass ihr es möglich gemacht habt das Fiese Freunde Fette Feten nochmal erscheinen konnte.</p>
<p></p>
<hr>
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="http://www.2f-spiele.de/spiele/spiele_vergr_deut.htm" target="_blank" rel="noopener">2F Spiele</a></li>
<li><strong>Autor(en):</strong> Marcel-André Casasola Merkle, Friedemann Friese</li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2005/2018</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 &#8211; 6</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 60 Minuten</li>
</ul>
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