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	<title>Klassiker &#8211; Spieltroll</title>
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		<title>Klassiker &#8211; Das verrückte Labyrinth</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2025 14:54:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lang ist es her, dass ich diese Rubrik meines Blogs bediente. Irgendwie war mir mal wieder danach in der Vergangenheit zu kramen. Vielleicht eine Form des Eskapismus, vielleicht auch nur um in Erinnerungen zu schwelgen. Heute soll es um einen Klassiker aus dem Hause Ravensburger gehen und gefühlt war dieses Spiel für mich schon immer &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/18166" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Das verrückte Labyrinth“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Lang ist es her, dass ich diese Rubrik meines Blogs bediente. Irgendwie war mir mal wieder danach in der Vergangenheit zu kramen. Vielleicht eine Form des Eskapismus, vielleicht auch nur um in Erinnerungen zu schwelgen. Heute soll es um einen Klassiker aus dem Hause Ravensburger gehen und gefühlt war dieses Spiel für mich schon immer da. Was natürlich nicht stimmt, denn als es erschien war ich bereits 11 Jahre alt und hatte auch durch die Werbung voll Bock auf dieses Spiel. Ich war genau im Alter der Zielgruppe, bekommen habe ich es allerdings nie und ein paar Jahre später empfand ich es wohl auch schon als zu kindisch. Gespielt habe ich es dennoch, allerdings kann ich mich überhaupt nicht mehr daran erinnern wo und wann. Wahrscheinlich mal wieder in der, schon oft in dieser Rubrik erwähnten, Bibliothek in unserer kleinen Stadt. Meine große Stunde kam erst mit einer Iteration des Spiels im Jahre 1991. Also lasst mich euch ein bisschen etwas über dieses auch heute noch schöne Spiel erzählen.</p>



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<p>Zunächst für diejenigen, die überhaupt nicht wissen wovon ich hier rede, eine kurze Erklärung des Spielprinzips. Auf einem Spielbrett befinden sich 49 Kacheln mit aufgedruckten Wegen. 16 von ihnen sind fest installiert und die anderen lassen sich durch Schieben orthogonal bewegen. Eine 50. Kachel wird für den Zug benutzt und vom aktiv Spielenden in eine der beweglichen Reihen oder Spalten geschoben. Dabei kommt an der anderen Seite eine Kachel für den oder die Nachfolgende heraus. Im Anschluss darf die eigene Spielfigur noch auf dem Brett bewegt werden. Die Spieler*innen versuchen bestimmte Kacheln mit Symbolen darauf zu erreichen, die durch Karten bestimmt werden. Wer das zuerst schafft gewinnt. Ganz simples Prinzip.</p>



<p>Erdacht wurde das Spiel vom Psychologen Max Kobbert. Dieser war, nach eigener Aussage, bereits als Kind fasziniert von Labyrinthen und baute in späteren Jahren bereits erste Versionen, die er als Brettspiel versuchte umzusetzen. Einige hatten Drehtüren und wieder andere variable Wände. Sein erstes Spiel veröffentlichte Kobbert ebenfalls bei Ravensburger im Jahr 1973 mit dem Namen <em>Colomino</em>, welches ein paar Jahre später auch durch den Namen <em>Block Out</em> im Ausland zu haben war. Kobbert ist nicht nur Psychologe, sondern unterrichtete auch in Münster für die Kunstakademie Düsseldorf bis ins Jahr 2009 Kunstdidaktik und Wahrnehmungspsychologie. In seiner Freizeit erfindet er nicht nur Brettspiele, sondern ist auch Sammler von antikem Spielmaterial.</p>



<p>Dieser von Labyrinthen faszinierte Mann brauchte allerdings noch einen kleinen Denkanstoss, um zu seinem heute so bekannten Spiel zu kommen. Ein gewisser Herr Rubik veröffentlichte im Jahr 1976 bereits einen Puzzlegegenstand, der zu einem der ikonischten und weltweit erfolgreichsten werden sollte, den <em>Rubiks Cube</em> oder wie er in Deutschland genannt wurde, der Zauberwürfel. 1980 wurde er erstmals in Deutschland verkauft und 1981 wurde Kobbert auf diesen aufmerksam und da wurde ihm einiges klar über seine Brettspielversuche. Alles musste simpler werden und so kam er zu der Fassung die bis heute Bestand hat.</p>



<p>Das Spielprinzip war kurz danach schnell gefunden. Dennoch dauerte es weitere Jahre bis das Spiel im Jahr 1986 veröffentlicht wurde. Das hatte mit dem Material zu tun. Insgesamt drei Jahre experimentierte man mit dem Material, bis die richtige Pappedicke gefunden wurde, das alles nicht zu labbrig war und auch nicht vom Brett löste. So kam es dann im Jahre 1986 endlich zur Veröffenltichung seines magischen Labyrinths. Moment. Nee, magisch hieß es ja dann gar nicht. Der Verlag wollte es unter dem Namen <em>Das verrückte Labyrinth</em> veröffentlichen und damit tat sich der Autor ein wenig schwer, hat das aber wohl mit dem Erfolg auch langsam überwunden.</p>



<p>Gleich im Jahr 1986 tauchte es auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres auf, musste sich aber gegen einen hausinternen Konkurrenten geschlagen geben. Ein gewisser Wolfgang Kramer veröffentlichte in diesem Jahr das Spiel <em>Heimlich &amp; Co</em>., welches ich zum Geburtstag bekam und ebenfalls sehr mochte und noch heute besitze. Haus heutiger Sicht würde ich sagen, dass es für die Jury wohl eine harte Entscheidung gewesen sein muss zwischen diesen beiden Spielen eine Wahl zu treffen. Ich kann sie aber durchaus nachvollziehen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="300" height="219" data-attachment-id="13735" data-permalink="https://spieltroll.de/labyrinthdermeister" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/labyrinthdermeister.jpg?fit=1280%2C933&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,933" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="labyrinthdermeister" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/labyrinthdermeister.jpg?fit=840%2C612&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/labyrinthdermeister.jpg?resize=300%2C219&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13735" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/labyrinthdermeister.jpg?resize=300%2C219&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/labyrinthdermeister.jpg?resize=1024%2C746&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/labyrinthdermeister.jpg?resize=768%2C560&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/labyrinthdermeister.jpg?resize=1200%2C875&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/03/labyrinthdermeister.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Labyrinth der Meister</figcaption></figure>
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<p>Ein Jahr nach Veröffentlichung wurden bereits eine Millionen Labyrinthspiele verkauft, was ein unfassbarer Erfolg für ein Brettspiel war. Auf diesem Erfolg aufbauend setzten Ravensburger und Kobbert weitere Spiele mit dem Labyrinth um. 1991 erschien dann Das Labyrinth der Meister, welches eine etwas komplexere Version darstellte, weil wir nicht einfach nur Zielkacheln im Labyrinth ablaufen mussten, sondern versuchten Marken mit Zutaten zu sammeln, die wir der Reihenfolge nach einsammeln mussten. Auf Rezeptkarten für Zaubertränke wurde immer drei Zutaten abgebildet, die wir für unsere Tränke benötigten. Zusätzlich gab es kleine Zauberstäbe mit denen wir weitere Züge ausführen konnten. Diese Variante wurde dann von der Spiel des Jahres Jury mit einem Sonderpreis für ein Schönes Spiel ausgezeichnet. Im gleichen Jahr gewann es auch den Deutschen Spiele Preis, der 1991 erst zum zweiten Mal verliehen wurde. Auch der nun schon etwas ältere Spieltroll kam nun in den Genuss seines Labyrinth Spiels. <em>Das Labyrinth der Meister</em> konnte mich bis heute nachhaltig faszinieren. Das Spiel ist fast zeitlos und das merkst du einfach wenn du es nach fünf Jahren einfach mal wieder auf den Tisch bringst. Die Komponenten sind toll und das Spielprinzip so simpel und dennoch spaßig. Auch das Labyrinth der Meister befindet sich nach wie vor in meiner Spielesammlung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="300" height="219" data-attachment-id="18218" data-permalink="https://spieltroll.de/labte" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/LabTE.jpg?fit=996%2C728&amp;ssl=1" data-orig-size="996,728" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="LabTE" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/LabTE.jpg?fit=840%2C614&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/LabTE.jpg?resize=300%2C219&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-18218" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/LabTE.jpg?resize=300%2C219&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/LabTE.jpg?resize=768%2C561&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/LabTE.jpg?w=996&amp;ssl=1 996w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Labyrinth &#8211; Team Edition</figcaption></figure>
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<p>Weitere Versionen folgten. 1995 kam das <em>Junior Labyrinth</em>, 1998 das <em>Labyrinth der Ringe</em> und im Jahr 2000 sogar eine Kartenspielvariante. Neun Jahre später wurde nochmal mit einer Version für 2 Spieler*innen nachgelegt und im Jahr 2011 kam <em>Das Elektronik-Labyrinth</em>. Bis zu diesem Zeitpunkt verkauften sich die diversen Labyrinthspiele insgesamt 13 Millionen mal und wurden in insgesamt 60 Sprachen übersetzt. Die Reise war aber noch lange nicht beendet. Zum 20 jährigen Jubiläum gab es eine Geburtstags Glow in the Dark Edition und <em>Das verdrehte Labyrinth</em>. 2019 wurde ein <em>3D-Labyrinth</em> veröffentlicht und im Jahre 2023 kam sogar eine Team-Variante des Autors Brett J. Gilbert heraus, der für solche Spiele wie <em>Elysium</em>, <em>City of Rome</em>, <a href="https://spieltroll.de/?p=13344">Chocolate Factory</a>, <a href="https://spieltroll.de/?p=9276">Great Plains</a> und <a href="https://spieltroll.de/?p=14191">Die Gilde der fahenden Händler</a> bekannt ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="220" data-attachment-id="18216" data-permalink="https://spieltroll.de/asterixlab22" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/AsterixLab22.jpg?fit=996%2C729&amp;ssl=1" data-orig-size="996,729" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="AsterixLab22" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/AsterixLab22.jpg?fit=840%2C615&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/AsterixLab22.jpg?resize=300%2C220&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-18216" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/AsterixLab22.jpg?resize=300%2C220&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/AsterixLab22.jpg?resize=768%2C562&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/AsterixLab22.jpg?w=996&amp;ssl=1 996w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Asterix Labyrinth</figcaption></figure>
</div>


<p>Auch auf dem Franchise-Sektor wurde mit <em>Das verrückte Labyrinth</em> viel gewütet. So gibt es Versionen von Der Herr der Ringe, Star Wars, Spider Man, Disney, Pixar, Harry Potter, Mario, Asterix und vielen anderen. Bis zum Jahr 2024 wurden isgesamt 25 Millionen Labyrinth-Spiele verkauft. Ein riesiger Erfolg für Ravensburger und Max Kobbert. Nur von Hörspielen sollten sie ihre Finger lassen. Kamen sie doch auf die glorreiche Idee zu ihren Spielen Hörspiele produzieren zu lassen und die beiden Spiele aus dem Jahr 1986 <em>Heimlich &amp; Co</em>, sowie <em>Das verrückte Labyrinth</em> wurden jeweils für fünf Hörspiele herangezogen. Nach besagten fünf Folgen wurde beides wieder fallengelassen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" data-attachment-id="18221" data-permalink="https://spieltroll.de/40labyrinth" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/40labyrinth.jpg?fit=1200%2C800&amp;ssl=1" data-orig-size="1200,800" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="40labyrinth" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/40labyrinth.jpg?fit=840%2C560&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/40labyrinth.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-18221" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/40labyrinth.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/40labyrinth.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/40labyrinth.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2025/04/40labyrinth.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Labyrinth Chronicles</figcaption></figure>
</div>


<p>Was bleibt noch zu sagen? Wie sieht die Zukunft aus? Im Jahr 2026 wird das verrückte Labyrinth 40 Jahre alt und Ravensburger hat bereits in der letzten Zeit Kooperationen mit anderen Verlagen unternommen. Awaken Realms, bekannt für opulent ausgestattete Miniaturenspiele war für die neue Version der <a href="https://spieltroll.de/?p=5395">Burgen von Burgund</a> tätig und beide haben damit einen, wie man hört, großen Erfolg gefeiert. Zunächst hrte sich das Gerücht, wie ein Aprilscherz an, aber es soll tatsächlich eine <em>Das verrückte Labyrinth</em> Legacy-Variante geben mit dem schönen Titel <em>Labyrinth Chronicles</em>. Ich bin gespannt&#8230;</p>



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		<title>Klassiker &#8211; Stratego</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 17:58:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
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					<description><![CDATA[Stratego ist ein Spiel, das ich heutzutage einfach gar nicht mehr auf dem Schirm habe. Warum? Kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht gilt es in meinem Kopf als nicht mehr zeitgemäß, aber ich hinterfrage das seitdem ich mich mit dem Thema beschäftige. Das Spielprinzip wurde ja inzwischen auch auf moderne, angesagte Themen umgemünzt, &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/12708" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Stratego“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
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<p>Stratego ist ein Spiel, das ich heutzutage einfach gar nicht mehr auf dem Schirm habe. Warum? Kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht gilt es in meinem Kopf als nicht mehr zeitgemäß, aber ich hinterfrage das seitdem ich mich mit dem Thema beschäftige. Das Spielprinzip wurde ja inzwischen auch auf moderne, angesagte Themen umgemünzt, so dass Berührungsängste eventuell unbegründet sind. Stratego ist auf jeden Fall ein Spiel, dass sich einen Platz in meiner Klassikergalerie verdient hat. Nicht nur weil es inzwischen alt ist, sondern weil es eine wirklich lange Geschichte hat, von der ich nicht weiß, ob sie weitläufig bekannt ist. Nein, ich selbst habe das Spiel früher als Kind sehr gerne gespielt und mit ihm wahrscheinlich den Unterschied zwischen Strategie und Taktik erlernt. Da es Stratego bis heute zu kaufen gibt, vermute ich mal das es immer noch funktioniert, was wohl am, inzwischen klassisch zu nennenden, Spielprinzip liegen dürfte. Komischerweise habe ich heute kaum noch Verlangen nach einer Partie Stratego oder ich Spiele gleich Schere Stein Papier, um eine Entscheidung herbeizuführen, denn nichts anderes ist Stratego.</p>



<span id="more-12708"></span>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="261" data-attachment-id="13467" data-permalink="https://spieltroll.de/stratego-jumbo-kleine-ausgabe" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/STRATEGO-Jumbo-kleine-Ausgabe.jpg?fit=300%2C261&amp;ssl=1" data-orig-size="300,261" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="STRATEGO-Jumbo-kleine-Ausgabe" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/STRATEGO-Jumbo-kleine-Ausgabe.jpg?fit=300%2C261&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/STRATEGO-Jumbo-kleine-Ausgabe.jpg?resize=300%2C261&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13467"/><figcaption class="wp-element-caption">Stratego &#8211; kompakte Version von 1983</figcaption></figure>
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<p>Wo ich schon dabei bin, erkläre ich erstmal das Spielprinzip. Das klassische <em>Stratego</em> ist ein Spiel für zwei Personen, bei dem sich zwei Kontrahent*innen mit ihren Armeen gegenüber stehen. Das Spielfeld besteht aus zehn mal zehn quadratischen Feldern. Die beiden Armeen werden von den Spieler*innen auf ihrer Seite des Spielbretts in vier Reihen so aufgestellt, dass das Gegenüber nur die Rückseiten der eigenen Figuren sehen kann und somit nicht weiß, welche Figur sich tatsächlich hinter jedem Spielstein verbirgt. In der Mitte des Spielfelds gibt es zwei weitere Reihen, die von zwei Seen unterbrochen werden, die jeweils vier Felder groß sind und von den Spielfiguren nicht betreten werden können. Die Aufstellung ihrer Spielfiguren bestimmen die Spieler*innen selbst. Ziel des Spiels ist es die gegnerische Fahne zu finden und zu schlagen. Neben der Fahne bestehen noch weitere Spielfiguren mit verschiedenen Rängen. Die jeweils höheren Ränge schlagen die niedrigeren. Die Spieler*innen sind abwechselnd an der Reihe und dürfen eine Figur um ein Feld bewegen. Wollen sie sich auf ein Feld eines Gegners bewegen so wird abgefragt, welche Figur sich dort befindet und die höhere Figur schlägt den niedrigeren Rang. Es gibt natürlich Ausnahmen von diesen Regeln, die das Spiel spannend machen. Die Fahne kann sich nicht bewegen und genauso gibt es mehrere Bomben, die ebenfalls nicht gezogen werden dürfen. Bomben explodieren wenn sie abgefragt werden, schlagen jede Figur des Gegners und werden auch selbst entfernt. Mineure können Bomben schlagen, haben aber keinen besonders hohen Rang. Der Feldmarschall ist die höchste Figur und kann nur vom Spion geschlagen werden, der ansonsten den niedrigsten Rang bekleidet. Ich hoffe ich habe nichts vergessen, denn es ist wirklich schon Jahre her, seit ich das letzte Mal eine Partie Stratego gespielt habe. Aber ihr merkt schon, es ist das Schere Stein Papier &#8211; Prinzip auf die Spitze getrieben.</p>



<p>So einfach das Spielprinzip ist, so komplex und bewegt ist die Geschichte des Spiels, die wahrscheinlich schon irgendwann im 19. Jahrhundert beginnt, denn ganz genau lässt sich das nicht fixieren. Was definitv feststeht ist die Tatsache, dass zuerst 1946 ein Spiel unter dem Namen<em> Stratego</em> auf den Markt kommt, dass allerdings eine neue Variante von schon älteren Spielen ist. Ich versuche das mal aufzudröseln.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="300" data-attachment-id="13456" data-permalink="https://spieltroll.de/dou_shou_qi_jungle_game-board" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/dou_shou_qi_jungle_game-board.jpg?fit=250%2C312&amp;ssl=1" data-orig-size="250,312" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="dou_shou_qi_jungle_game-board" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/dou_shou_qi_jungle_game-board.jpg?fit=250%2C312&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/dou_shou_qi_jungle_game-board.jpg?resize=240%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13456" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/dou_shou_qi_jungle_game-board.jpg?resize=240%2C300&amp;ssl=1 240w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/dou_shou_qi_jungle_game-board.jpg?w=250&amp;ssl=1 250w" sizes="auto, (max-width: 240px) 85vw, 240px" /><figcaption class="wp-element-caption">Animal Chess</figcaption></figure>
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<p>Die ersten Hinweise auf ein Spiel im Stile von Stratego finden sich tatsächlich im 19. Jahrhundert. Ähnlichkeiten wiesen das sogennante Japanische Militärschach<em> (Gunjin Shogi)</em> um 1895, sowie das chinesische &#8222;Jungle&#8220; oder &#8222;Animal Chess&#8220; <em>(Dou Shou Qi)</em> auf. Wann genau diese Spiele aber erfunden wurden ist meines Wissens nach ungeklärt.</p>



<p>Am wahrscheinlichsten aber ist, dass <em>Stratego</em> ein direkter Nachfahre des Spiels <em>L´Attaque</em> ist, das 1909 zum ersten Mal auftaucht. Fraglich ist auch hier, ob das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon<em> L´Attaque</em> hieß, denn Hermance Eden, reichte ein Patent für ein Spiel ein, dass sie nur unter einer Beschreibung (ein Spiel über Kampf mit beweglichen Teilen auf einem Spielbrett) und ohne Titel patentieren ließ. In den Zeiten des ersten Weltkrieges und der Kriegseuphorie entstanden diverse Klone und Derivate des Spiels von Frau Eden. Nicht alle hatten die gleichen Regeln, oder Spielelemente. Manche hatten andere Felder oder Themen. In den 1920er Jahren erlangte H.P. Gibson eine Lizens für das Spiel von Hermance Eden, um es im englischsprachigen Raum zu veröffentlichen. Soviel zu den Vorläufern von <em>Stratego</em>. Es gab wirklich einige Spiele, die sich alle ähneln, unter diversen Namen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="347" data-attachment-id="13463" data-permalink="https://spieltroll.de/lattaque2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque2.jpg?fit=300%2C347&amp;ssl=1" data-orig-size="300,347" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="lattaque2" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque2.jpg?fit=300%2C347&amp;ssl=1" data-id="13463" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque2.jpg?resize=300%2C347&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13463" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque2.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque2.jpg?resize=259%2C300&amp;ssl=1 259w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="313" height="400" data-attachment-id="13462" data-permalink="https://spieltroll.de/lattaque" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque.jpg?fit=313%2C400&amp;ssl=1" data-orig-size="313,400" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="lattaque" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque.jpg?fit=313%2C400&amp;ssl=1" data-id="13462" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque.jpg?resize=313%2C400&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13462" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque.jpg?w=313&amp;ssl=1 313w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/lattaque.jpg?resize=235%2C300&amp;ssl=1 235w" sizes="auto, (max-width: 313px) 85vw, 313px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Alte Varianten und Stratego-Vorgänger</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Der 1898 geborene, niederländische Händler Jacques Johan Mogendorff gilt als Erfinder des Strategos, wie wir es noch heute kennen. 1942 bereits registrierte der Verlag Van Perlstein &amp; Roeper Bosch die Marke <em>Stratego</em> in den von den Nazis besetzten Niederlanden für Mogendorff. Dieser durfte als Jude nicht selber tätig werden und konnte das Spiel während der Besatzung nicht anmelden. Es ist allerdings ungeklärt, ob Stratego zu dieser Zeit bereits produziert wurde. Mogendorff selbst wurde mit seiner Familie 1943 zunächst in ein Druchgangslager in den Niederlanden und dann 1944 ins KZ Bergen-Belsen verbracht. Bis das KZ 1945 befreit wurde, erlitt er dort schwerste Mißhandlungen und benötigte Zeit um sich von den Gräueltaten zu erholen. Er glaubte allerdings nach wie vor an den Erfolg seines Spiels und ließ den niederländischen Verlag Smeets &amp; Schippers eine Lizens nehmen und das Spiel von diesen zwischen 1946 und 1951 produzieren. <em>Stratego</em> blieb allerdings ein Ladenhüter.</p>



<p>Der große Erfolg für das Spiel kam erst 1958, nachdem Van Perlstein &amp; Roeper Bosch die Marke an Mogendorff übertrugen und dieser sich entschloss eine Lizens an den niederländischen Spieleverlag Hausemann &amp; Hötte zu vergeben, der eine eigene Marke für Spiele (Jumbo) in seinem Verlag unterhielt. Seit 1958 produziert Jumbo nun also Stratego für den europäischen Raum. Das Spiel wird sofort zum Erfolg und bereits im ersten Jahr werden 15.000 Exemplare verkauft. 1959 überträgt Mogendorff Hausemann &amp; Hötte auch die weltweite Lizens. Diese wiederum vergeben 1961 eine Unterlizens für die USA an Milton Bradley (MB). Ende 1962 wird die Marke von 100.000 Exemplaren überschritten. 1967 waren es schon mehr als 300.000 und bis 1980 mehr als 700.000 Spiele. Stratego war ein riesiger Erfolg. Von all dem bekam Jacques Johan Mogendorff allerdings nichts mehr mit, denn er starb 1961 an den Spätfolgen seiner KZ-Mißhandlungen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="154" data-attachment-id="13468" data-permalink="https://spieltroll.de/stratego-mb-usa-1977" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/stratego-MB-USA-1977.jpg?fit=300%2C154&amp;ssl=1" data-orig-size="300,154" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="stratego-MB-USA-1977" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/stratego-MB-USA-1977.jpg?fit=300%2C154&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/stratego-MB-USA-1977.jpg?resize=300%2C154&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-13468"/><figcaption class="wp-element-caption">Stratego in der 70er Jahren</figcaption></figure>
</div>


<p>Stratego aber entwickelte sich weltweit zu einem Riesenhit. 1982 wurde eine elektronische Version vorgestellt. Es gab kleine und große Ausgaben, welche für die Reise und welche mit edleren Spielsteinen. In den späten 90er Jahren kamen, neben den ersten Adaptionen für Computer, Versionen für drei und vier Spieler*innen auf den Markt. Auch das Lizensgeschäft wurde ausgeschlachtet. Es gibt Herr der Ringe Stratego, Star Wars Stratego, Chroniken von Narnia, Pirates of the Carribean, Marvel, Transformers und Duel Masters Stratego-Varianten. Insgesamt wurden, und das ist leider die letzte bekannte Zahl, 40 Millionen Stratego-Spiele verkauft.</p>



<div data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https://spieltroll.de/archiv/12708&quot;}'  class="wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-columns"><div class="tiled-gallery__gallery"><div class="tiled-gallery__row"><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:35.13847%"><figure class="tiled-gallery__item"><img decoding="async" data-attachment-id="13470" data-permalink="https://spieltroll.de/stratego-pirates-caribbean-mb-usa" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2023/01/Stratego-PIRATES-CARIBBEAN-MB-USA.jpg?fit=300%2C228&amp;ssl=1" data-orig-size="300,228" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Stratego-PIRATES-CARIBBEAN-MB-USA" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Stratego &amp;#8211; pirates of the Carribean&lt;/p&gt;
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<p>Ich selbst bekam ein <em>Stratego</em>-Spiel von meinen Eltern zu einem Geburtstag geschenkt. Lange Zeit nannte ich die kompakte Version von 1983 mein eigen. Wann genau ich sie bekam kann ich nicht mehr rekonstruieren. Sie flog allerdings irgendwann aus der Sammlung. Ich erinnere mich nur noch daran, das der Karton so abgegriffen war, an einer Ecke kaputt und die Figuren nicht mehr allzugut auf ihren Füßen hielten, dass ich mich irgendwann dazu entschoss sie einfach zu entsorgen. Außerdem kam es eh nicht auf den Tisch. In der Zeit gab es für mich deutlich interessantere Spiele, die es auszuprobieren und zu erforschen galt. Dennoch möchte ich <em>Stratego</em> nicht missen. Sein sehr einfaches Spielprinzip ist dennoch spannend und taktisch, sowie strategisch fordernd. Zunächst kann ich mir eine generelle Strategie zurechtlegen. Ich kann meine Fahne mit Bomben umgeben und eine Art Befestigung für sie bauen. Jeder der zu nahe kommt wird gesprengt. Dafür ist ein ziemlich großer Bereich unbeweglich und dürfte meinem Gegner verraten, wo zu suchen ist. Oder aber ich stelle die Fahne einfach irgendwo dazwischen und riskiere eine zufällige Niederlage. Durch das verdeckte ziehen habe ich es ja selbst in der Hand. Taktisch muss ich mich dann im Spiel immer wieder auf die neuen Situationen einstellen. Muss ich eventuell Truppen umgruppieren, um wichtigere Figuren nach vorne zu holen. Auch der Faktor Zeit in Form von der Anzahl der Züge spielt eine gewichtige Rolle, genauso wie das Bluffen. <em>Stratego</em> ist ein Spiel mit dem viel gerlernt werden kann auch wenn der Rahmen natürlich äußerst begrenzt ist.</p>
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		<title>Klassiker &#8211; Guillotine</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 11:38:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[2002]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Guillotine, wer kennt sie nicht? Das Fallbeil in eine Tötungsmaschine umgewandelt ist so untrennbar mit der französischen Revolution verbunden, dass ich die beiden Dinge nicht im Kopf trennen kann. Eigentlich wurde sie aus humanitären Gründen erfunden, um die Grausamkeit bei einer Hinrichtung durch einen Henker zu reduzieren, der mitunter mehrere Schläge benötigte. Humanitär ist &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/11536" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Guillotine“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Die Guillotine, wer kennt sie nicht? Das Fallbeil in eine Tötungsmaschine umgewandelt ist so untrennbar mit der französischen Revolution verbunden, dass ich die beiden Dinge nicht im Kopf trennen kann. Eigentlich wurde sie aus humanitären Gründen erfunden, um die Grausamkeit bei einer Hinrichtung durch einen Henker zu reduzieren, der mitunter mehrere Schläge benötigte. Humanitär ist in diesem Zusammenhang natürlich äußerst zynisch, aber ja&#8230; Der zweite Grund, und da nähern wir uns dem Spiel gehörig an, ist die Tatsache, dass bei der Revolution in Frankreich soviele Hinrichtungen durchgeführt werden mussten, dass es effektiver war, dies durch eine Maschine durchführen zu lassen. Alles Pervers aber wir wollen hier ja Spaß haben und wer das alles ausblenden kann und nicht so ernst nimmt, der kann mit Guillotine von Amigo bzw. Wizards of the Coast eine Menge Spaß haben &#8211; wie ich finde. Das Spiel ist natürlich rabenschwarz zu verstehen und zartbesaitete Gemüter sollten lieber die Finger davon lassen, aber für mich ist <em>Guillotine</em> ein echter Klassiker mit seinen inzwischen 24 Jahren auf dem Buckel. Nach <a rel="noreferrer noopener" href="https://spieltroll.de/?p=6129#more-6129" target="_blank">Robo Rally</a> vom letzten Mal dürfte das hier erneut ein Kandidat sein, der auf ein geteiltes Echo stoßen könnte.</p>



<span id="more-11536"></span>



<p>Ich fasse zunächst das Spielgeschehen einmal kurz zusammen: Thematisch befinden wir uns in der französischen Revolution und das Volk möchte alle möglichen Adligen und ihre Helfer und Unterstützer der namensgebenden Tötungsmaschine zuführen. Das Spiel geht über drei Tage/Runden. An jedem Tag wird eine Reihe von Karten vor die Pappaufstellguillotine gelegt. Auf diesen Karten sind Personen zu sehen die bestimmte Figuren verkörpern. Es gibt Adlige, den Klerus, Soldaten und Beamte. Auch ein paar durchaus beliebte Gesellen habe sich in der Reihe verloren. All diese Personen sind bestimmte Punkte Wert und unser Ziel ist es am Ende die meisten Punkte ergattert zu haben. Jede*r Spieler*in erhält noch eine Kartenhand von Aktionskarten. Wer an der Reihe ist darf eine Karte spielen, muss aber auf jeden Fall die nächste Person vor der <em>Guillotine</em> köpfen und erhält die Karte auf den eigenen Punktestapel. </p>



<p>Mit den Aktionskarten kann die Reihenfolge der Karten manipuliert werden oder es treten bestimmte Ereignisse ein. Hier kann zum Beispiel ein Adliger nach Vorn geschubst werden oder aber eine Doppelkopfkarte erlaubt uns das Köpfen von zwei Adligen hintereinander. Hier gibt es jede Menge verschiedene Möglichkeiten die Reihe zu manipulieren. Andere Karten beschäftigen sich mit den Punkten der Karten. Wir müssen zum Beispiel möglichst grüne Adlige (Beamte) sammeln, die uns dann mehr Punkte bringen. Diese Informationen sind aber offen, so dass unsere Gegenspieler*innen uns gerne einen Strich durch die Rechnung machen können. Einige wenige Karten sind auch während der Züge der anderen spielbar. So entsteht jede Menge Interaktion und auch ab und zu ein gewisser Ärgerfaktor. Auch muss erwähnt werden das einige der Adligen selbst besondere Fähigkeiten mitbringen. So gibt es zum Beispiel Pärchen die besonders viel Wert sind, wenn wir sie beide in unserem Stapel haben, oder auch Adlige die einen weiteren mit in die Reihe bringen. Einige verändern von sich aus auch die Reihe, so legt sich der Meisterspion immer wieder ans Ende der Reihe, bis sein unausweichliches Ende immer näher rückt.</p>



<p>Soviel zum Spielgeschehen. Guillotine ist kein superlanges oder besonders anspruchsvolles Spiel, aber eines das mir nicht nur wegen des Themas immer im Gedächtnis bleiben wird. Die Manipulation der Reihen ist spaßig genug, um mich immer wieder zurückzuholen. Den anderen Spieler*innen eins auszuwischen fühlt sich befriedigend an und ist nie so gemein, da die Partien doch recht kurz sind. Einfach nochmal spielen.</p>



<p>Guillotine erschien 1998 in englischer Sprache bei Wizards of the Coast und ich wurde wahrscheinlich in irgendwelchen amerikanischen Kartenmagazinen auf es aufmerksam, da ich zu der Zeit ja viel wegen <a href="https://spieltroll.de/?p=1054" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magic</a> in solchen unterwegs war. Das Artwork viel mir sofort auf, da es von einem Magic-Illustrator stammte. Quinton Hoover, der seinerzeit für den &#8222;Wrath of God&#8220; verantwortlich war, eine ziemlich wichtige Karte zu der Zeit. Quinton Hoover wurde bei Guillotine von Mike Raabe unterstützt, der ebenfalls für Magic illustrierte. 2013 starb Quinton Hoover leider viel zu früh.</p>



<p><em>Guillotine</em> war zwar nicht das erste Spiel eines gewissen Paul Peterson, aber das erste mit dem er einigen Erfolg gehabt haben dürfte. Er ist soetwas wie ein Kartenspielspezialist und stammt aus der Zeit der Tading Card Games und zeichnete sich dort für einige Erweiterungen von Spielen wie <em>Vampire &#8211;  The Eternal Struggle</em> mit verantwortlich. Auch das <em>Harry Potter Trading Card Game</em> aus den frühen 2000ern stammt aus seiner Feder. Den meisten bekannt dürfte er aber international für Smash Up und sein <em>Pathfinder Adventure Card Game</em> sein. Paul Peterson wusste bereits damals auf welche Elemente es bei einem guten Kartenspiel ankommt. Es mussten gar nicht immer perfekte Mechaniken sein. Der Spaß steht im Vordergrund, denn Partien von Kartenspielen dauern selten lang.</p>



<p>2002 erschien dieses außergewöhnliche Kartenspiel dann auch beim deutschen Partner von den Wizards Amigo auf deutsch und ich erwarb es sofort. Obwohl meine Erinnerung behaupten würde, dass es bereits früher auf deutsch erschien. Diese kann aber bekanntlich täuschen und so halte ich mich an die recherchierten Fakten. Bis heute gibt es neben der englischen und deutschen Version lediglich noch eine französische, sowie eine auf niederländisch. Bis heute ist es mir ein Rätsel, warum es sich nicht in der breiteren Öffentlichkeit durchgesetzt hat, obwohl wenn ich es mir recht überlege, wird das wohl doch mit dem Thema zu tun haben. Das Spiel gewann 1998 sogar den Origins Game Award in der Kategorie &#8222;Best Card Game&#8220; und konnte auch beim À-la-carte-Kartenspielpreis der Spielezeitschrift Fairplay eine respektable Platzierung erreichen.</p>



<p>Wenn ihr die Chance habt ein Exemplar zu ergattern, dann kann ich euch nur empfehlen zuzuschlagen. <em>Guillotine</em> befindet sich bis heute in meiner Sammlung und kommt immer mal wieder auf den Tisch. Wer bei der Spielbeschreibung übrigens denkt &#8222;Das kommt mir irgendwie bekannt vor&#8220;, dem kann ich nur sagen, das könnte sein, denn die Grundidee von <a href="https://spieltroll.de/?p=4832" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beasty Bar</a> ist die gleiche. Nur mit dem Unterschied, das hier sämtliche Kreaturen besondere Fähigkeiten haben, die die Reihe betreffen und die Spieler*innen neue Tiere in die Reihe legen. Sehr ähnlich, aber bei weitem nicht so gut.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong>AMIGO Spiele</li><li><strong>Autor(en): </strong>Paul Peterson</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Quinton Hoover, Mike Raabe</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2002</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 &#8211; 5 Spieler</li><li><strong>Dauer:</strong> 20 &#8211; 30 Minuten</li></ul>
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		<title>Klassiker &#8211; Robo Rally</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2022 16:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
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		<category><![CDATA[Richard Garfield]]></category>
		<category><![CDATA[Robo Rally]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Rubrik der Klassiker ist in letzter Zeit ebenfalls ein wenig eingeschlafen und das will ich jetzt wieder ändern. Es gibt genug Spiele, die ich hier gerne erwähnen möchte und die es verdient haben Teil dieser Serie zu sein. Heute soll es um das Spiel Robo Rally gehen, dass ebenfalls schon eine lange Zeit auf &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/6129" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Robo Rally“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="10729" data-permalink="https://spieltroll.de/roborallyklassiker" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborallyklassiker.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="roborallyklassiker" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborallyklassiker.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborallyklassiker.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-10729" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborallyklassiker.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborallyklassiker.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborallyklassiker.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></figure></div>



<p>Die Rubrik der Klassiker ist in letzter Zeit ebenfalls ein wenig eingeschlafen und das will ich jetzt wieder ändern. Es gibt genug Spiele, die ich hier gerne erwähnen möchte und die es verdient haben Teil dieser Serie zu sein. Heute soll es um das Spiel <em>Robo Rally</em> gehen, dass ebenfalls schon eine lange Zeit auf dem Buckel hat. Auch ist die Geschichte seiner Veröffentlichung ganz interessant, denn das Spiel stammt von Richard Garfield, der vielen als der Erfinder von <a href="https://spieltroll.de/?p=1054" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magic &#8211; The Gathering</a> bekannt sein dürfte. Somit ist er schon zum zweiten mal Teil dieser Serie, denn auch <em>Magic</em> habe ich in dieser Serie von Klassikern schon betrachtet. Die Geschichte von <em>Magic</em> ist nämlich ganz eng auch mit diesem Spiel verknüpft, aber dazu später mehr. Heutzutage scheint mir <em>Robo Rally</em> schon fast ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein, was ich schade finde. Es wird aber mindestens genausoviele Stimmen geben, die es nicht vermissen, denn <em>Robo Rally</em> wird geliebt oder gehasst. Dazwischen existiert meist nicht viel.</p>



<span id="more-6129"></span>



<p>Zunächst einmal für all diejenigen, die nicht wissen, von was für einem Spiel ich hier schreibe, zunächst eine kleine Einführung über das Spielgeschehen in <em>Robo Rally</em>. Der Name gibt es bereits vor, hier fahren die Spieler mit ihren Robotern in einer Fabrik ein Rennen. Wer zuerst am Ziel ankommt gewinnt natürlich und das Spiel ist dann sofort beendet. Auf dem modularen Spielbrett werden mehrere Wegpunkte abgesteckt, die der Reihe nach abgefahren werden müssen. Die Spieler*innen programmieren ihre Roboter mit Hilfe von Karten. Jedem stehen neun Karten zur Verfügung und mit ihnen ist es möglich die Roboter ein oder zwei Felder nach vorne, eines nach hinten zu fahren, oder eine Links- oder Rechtsdrehung durchzuführen. Die letzte Karte ist eine 180-Grad-Wende. Die Spieler*innen erhalten die Karten ganz zufällig und müssen fünf aufeinanderfolgende Schritte verdeckt programmieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="298" height="300" data-attachment-id="10725" data-permalink="https://spieltroll.de/roborally-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborally.jpg?fit=954%2C960&amp;ssl=1" data-orig-size="954,960" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="roborally" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborally.jpg?fit=840%2C845&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborally.jpg?resize=298%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-10725" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborally.jpg?resize=298%2C300&amp;ssl=1 298w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborally.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborally.jpg?resize=768%2C773&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborally.jpg?resize=50%2C50&amp;ssl=1 50w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/roborally.jpg?w=954&amp;ssl=1 954w" sizes="auto, (max-width: 298px) 85vw, 298px" /><figcaption>Robo Rally</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem die Programmierung abgeschlossen wurde, wird Schritt für Schritt der Programmierung ausgeführt. Auf den Karten sind zusätzlich zur Bewegung für den Roboter, Zahlenwerte angegeben, die die Reihenfolge bestimmen, in denen die Spieler*innen an der Reihe sind und die Bewegung ausführen. Sie können sich also nie so ganz sicher sein, wann sie an der Reihe sind und die Roboter sind in der Lage die Spielsituation auch für andere Spieler*innen zu Verändern. So können sie zum Beispiel andere Roboter anrempeln und verschieben. Nach jedem Programmierschritt ist zudem die Fabrik an der Reihe, die über diverse Elemente verfügt, um die Roboter zu beeinflussen. Zum Beispiel gibt es Förderbänder, die Roboter transportieren, Pressen, die sie zerstören und an den letzten Wegpunkt zurückversetzen oder auch Flammenwerfer, die ihnen Schaden zufügen.</p>



<p>Schaden sorgt dafür das Roboter zunehmend nicht mehr in der Lage sind eine neue und vollständige Programmierung auszuführen. So können Teile einer alten Programmierung im Speicher bleiben und dafür sorgen, dass sie an einer bestimmten Stelle immer die gleiche Bewegung ausführen, die miteingeplant werden muss. Natürlich gibt es auch Reperaturfelder. Zusätzlich kann das Spiel auch mit weiteren Elementen wie z.B. Ausrüstung aufgepeppt werden.</p>



<p><em>Robo Rally</em> lässt sich mit bis zu acht Spieler*innen spielen und klingt, wie ihr bereits bemerkt habt nach jeder Menge Chaos und das ist es auch bei höheren Spieler*innenzahlen durchaus, weswegen ich es mit maximal fünf Spieler*innen empfehlen kann. Die Regeln sind sehr überschaubar und es lässt sich schnell erklären. Die meisten Probleme bereitet den neuen Spieler*innen die Fabrik mit ihren zahlreichen Elementen. Der Einstieg ist aber sehr einfach und durch die verschiedenen Zusätze, wie zum Beispiel die Ausrüstung und der Möglichkeit manche Elemente der Fabrik erst nach und nach durch neue Spielpläne einzuführen, ist es gut möglich den Komplexitätsgrad zu steigern.</p>



<p><em>Robo Rally</em> kam 1994 zum ersten mal auf den Markt und wurde damals von Wizards of the Coast veröffentlicht. Richard Garfield entwickelte das Spiel aber schon 1983, konnte es aber bei keinem Verlag unterbringen, bis er es 1991 bei den Wizards vorstellte, denen das Spiel sehr gefiel, die es aber zunächst nicht veröffentlichen konnten, weil es ihnen finanziell nicht sonderlich gut ging. <em>Robo Rally</em> benötigte viel Material, um es auf den Markt zu bringen und dafür hatten sie schlichtweg kein Geld. Sie suchten nach einem Kartenspiel für Zwischendurch, dass sich schnell produzieren und verkaufen ließ. Garfield versprach ihnen ein solches Kartenspiel zu liefern, wenn sie dann auch <em>Robo Rally</em> veröffentlichen würden. Dann erinnerte er sich an ein kleines Kartenspiel, dass er mit einem Kommilitonen öfter in den Pausen spielte, dass er erfunden hatte und stellte es den Wizards vor. Das war <em>Magic</em> und der Rest ist Geschichte. Den Wizards ging es dann natürlich finanziell besser als jemals zuvor und 1994 erschien dann endlich auch <em>Robo Rally</em> wie versprochen. Somit könnte man das Spiel als Geburtshelfer für das wohl erfolgreichste Spiel überhaupt bezeichnen.</p>



<p>Fünf Jahre später, nachdem auch <em>Magic</em> hierzulande ein spielerisches Phänomen geworden war, kam <em>Robo Rally</em> auch nach Deutschland und wurde genauso, wie <em>Magic</em> damals auch, von Amigo herausgegeben, die dem Spiel einen neuen Anstrich von Franz Vohwinkel verpassten. Der Spieltroll, der zu der Zeit ein ziemlich aktiver Magicspieler war, sah das Spiel im Limbus (Fantasyladen in Bremen) stehen und kaufte es, da er es kurz zuvor bei einem Spieleabend mit seinem Freunden Hagen, Kreet und Lena gespielt hatte. Es schlug voll ein und wir hatten viel Spaß. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" data-attachment-id="10726" data-permalink="https://spieltroll.de/rrexp" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/rrexp.jpg?fit=936%2C937&amp;ssl=1" data-orig-size="936,937" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="rrexp" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/rrexp.jpg?fit=840%2C841&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/rrexp.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-10726" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/rrexp.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/rrexp.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/rrexp.jpg?resize=768%2C769&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/rrexp.jpg?resize=50%2C50&amp;ssl=1 50w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/02/rrexp.jpg?w=936&amp;ssl=1 936w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption>Robo Rally &#8211; Crash &amp; Burn Erweiterung</figcaption></figure></div>



<p>2005 kam dann eine neue Version auf den Markt. Die Wizards hatten sich inzwischen dank ihrer Marktmacht Avalon Hill Spiele gekauft und unter diesem Namen erschien nun die neue Version von <em>Robo Rally</em>. 2016 kam erneut eine Neuauflage heraus aber für mich ist die Amigo Version bis heute die beste aller Versionen. Optisch sieht sie am besten aus. Amigo entfernte nur einige Komponenten aus dem englischen Grundspiel, um ein etwas simpleres Spiel anzubieten. Die fehlenden Komponenten kamen später zusammen mit der englischen <em>Crash &amp; Burn Erweiterung </em>als Erweiterung <em>Crash &amp; Burn</em> auch in Deutschland auf den Markt. Auch diese erwarb ich prompt, denn <em>Robo Rally</em> gehörte eine zeitlang zu unseren absoluten Lieblingsspielen.</p>



<p>Die weiteren Erweiterungen kamen dann aber nie auf Deutsch heraus und sind dem englischen Markt vorbehalten. Namentlich wären das <em>Armed &amp; Dangerous</em>, wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob nicht auch Teile davon in <em>Crash &amp; Burn</em> enthalten waren, <em>Grand Prix, Radioactive</em> und <em>King of the Hill</em>.</p>



<p>1994, im Jahr des ersten Erscheinens, wurde <em>Robo Rally</em> auch bereits mit zwei Origins Awards ausgezeichnet, den es für das beste Science-Fiction/Fantasy Spiel und die beste Graphik erhielt.</p>



<p>Bei all den positiven Erinnerungen, die ich mit dem Spiel verbinde, will ich nicht verhehlen, dass es auch ein paar Probleme mit sich bringt. Das Spiel kann durch seine chaotische Art dazu führen, sich unendliche in die Länge zu ziehen. Eine Partie kann ungünstiger Weise einfach viel zu lange dauern für das, was es eigentlich ist. Ich kann mich noch recht lebhaft an eine mindestens vierstündige Partie erinnern, bei der sechs Spieler sich in einem Knäuel über das Spielfeld bewegten und sich ständig selber killten und rumschubsten, ohne das etwas Gescheites passierte, bis irgendwann ein Spieler lösen konnte und den Rest der Strecke einsam nach hause fuhr. Das führt gleich zum nächsten Problem des Spiels. Diese Problematik kann öfter auftauchen, wenn die Wegpunkte nicht gut gewählt werden. Es sollten sich Wege immer überscheniden, so dass man sich ins Gehege kommt, sonst kann das ganze ziemlich langweilig werden und sollte sich ein Führender harauskristalliesieren ist dieser eventuell nicht mehr einholbar. Darüber hinaus ist das Mindset der Spieler*innen entscheidend für das Spiel. Wenn kleine Scharmützel sich zu einem großen Konflikt ausweiten, dann kann es durchaus vorkommen, das <em>Robo Rally</em> Frust produziert und wenig Spaß bereitet. Das ist allerdings eher ein Spieler*innenproblem, denn ein Problem des Spiels, wenngleich <em>Robo Rally</em> das durchaus begünstigt.</p>



<p>Ich habe <em>Robo Rally</em> jedenfalls in guter Erinnerung und habe mich das ein oder andere Mal schon darüber geärgert es verkauft zu haben. In Zeiten, als es mir finanziell nicht allzu gut ging, verkaufte ich die Amigoversion samt der Erweiterung über Ebay zu einem Preis, den ich seinerzeit nicht erwartet hatte. Beide Spiele zusammen brachten mir mehr als das doppelte ein, was sie einst gekostet haben und das war zumindest ein unerwartetes Trostpflaster.</p>



<hr class="wp-block-separator is-style-default"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong>AMIGO Spiele</li><li><strong>Autor(en): </strong>Richard Garfield</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Franz Vohwinkel</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1999</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2-8 Spieler</li><li><strong>Dauer:</strong> 45 – 120 Minuten</li></ul>
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		<title>Klassiker &#8211; Mr. Jack</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 22:24:54 +0000</pubDate>
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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="8373" data-permalink="https://spieltroll.de/klassikermrjack" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/Klassikermrjack.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Klassikermrjack" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/Klassikermrjack.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/Klassikermrjack.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-8373" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/Klassikermrjack.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/Klassikermrjack.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/Klassikermrjack.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /><figcaption>Mr. Jack</figcaption></figure></div>



<p>Eigentlich wollte ich ein normales Review zu <em>Mr. Jack</em> schreiben, aber dann fiel mir irgendwie während des Schreibens auf, dass dieses Spiel eigentlich alle Kriterien, die ich mir selber für meine Klassiker-Kategorie gesetzt habe, erfüllt. Es ist bereits seit einigen Jahren auf dem Markt und ist einer breiten Spielerschaft bekannt. Dazu ist es auch noch preisgekrönt und ist heute genausogut spielbar wie früher. In diesem Jahr wird das Spiel von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc bereits 15 Jahre alt und befindet sich nach wie vor im Programm vom Schweizer Hurrican Games Verlag. Wer ein spannendes Katz- und Mausspiel zwischen Jack the Ripper und den bekannten Persönlichkeiten aus dem viktorianischen London erleben möchte, die im Stadtteil Whitechapel aufeinandertreffen ist in diesem reinen 2-Personenspiel genau richtig. Der Grund warum ich es eigentlich als normales Review schreiben wollte, ist der, dass ich außer über das Spiel selbst gar nicht soviele Fakten über das Spiel kenne. Ich probiere es aber trotzdem mal mit dem Klassiker Review.</p>



<span id="more-7654"></span>



<p><em>Mr. Jack</em> erschien 2006 bei Hurrican Games und wurde zu einem Erfolg für seine Autoren, die vom Künstler Pierô auch als Charaktere im Spiel verewigt wurden. Zwei der acht Charaktere im Spiel weisen erstaunliche Ähnlichkeiten mit den beiden Autoren auf. Die Prämisse des Spiels ist klar. Ein Spieler übernimmt die Rolle von Jack the Ripper und versucht aus den Straßen von Whitechapel zu fliehen. Dazu muss er das Spielfeld über einen von vier Ausgängen verlassen. Der zweite Spieler übernimmt die Rolle des Inspektors, der versucht mit Hilfe von anderen Ermittlern die Identität von Jack aufzudecken und ihn zu schnappen. Jacks Identität ist für ihn geheim und hinter einem der acht Spielsteine, die von beiden Spielern bewegt werden können, verbirgt sich der Mörder.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="536" data-attachment-id="7995" data-permalink="https://spieltroll.de/pxl_20210401_090423828" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?fit=2560%2C1634&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1634" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Pixel 3a XL&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1617275063&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.44&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;128&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.04001&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="PXL_20210401_090423828" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?fit=840%2C536&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828.jpg?resize=840%2C536&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-7995" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?resize=1024%2C654&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?resize=300%2C192&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?resize=768%2C490&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?resize=1536%2C981&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?resize=2048%2C1307&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?resize=1200%2C766&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090423828-scaled.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption>Mr. Jack &#8211; Spielaufbau / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></div>



<p>Für diejenigen die es nicht kennen sollten, möchte ich das Spielgeschehen kurz anreißen. Das Spielmaterial ist recht überschaubar, denn wir haben nur neun Spielsteine, von dem einer als Rundenstein fungiert. Die anderen acht farbigen Steine symbolisieren die acht Ermittler, die sich in den Straßen von Whitechapel herumtreiben. Das Spielfeld zeigt den Spielern die Straßen mit ein paar Häusern, Laternen und Kanaldeckeln. Es besteht aus lauter Sechseckfeldern. Dann gibt es auch noch zwei Kartensätze mit den Identitäten und ihren Fähigkeiten und einem zweiten mit Alibis. Als letztes gibt es noch ein paar Marker für Laternen, Kanaldeckeln und Straßensperren. Mehr Material gibt es nicht und die Spieler können ihr asymetrisches Spiel starten. Zu Beginn werden die beiden Kartenstapel gemischt und der Spieler von Jack zieht sich verdeckt eines der Alibis. Die abgebildete Figur ist die Identität hinter der sich Jack verbirgt. Der Rundenstein auf dem Spielbrett gibt vor was genau passiert. In jeder Runde werden vier Karten gezogen und offen aufgedeckt. Die Karten zeigen vier der Charaktere auf dem Feld, die in einer festen Startaufstellung jedes Spiel beginnen. Jeder der beiden Spieler bekommt zwei der Charaktere. Man wechselt jede Runde, wer sich zuerst einen der Charaktere aussuchen darf. Jeder der Charaktere wird gezogen und kann oder muss, je nach seiner Spezialität, seine Fähigkeit einsetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="118" height="300" data-attachment-id="7996" data-permalink="https://spieltroll.de/pxl_20210401_090435567" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?fit=1011%2C2560&amp;ssl=1" data-orig-size="1011,2560" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Pixel 3a XL&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1617275075&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.44&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;140&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.04001&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="PXL_20210401_090435567" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?fit=404%2C1024&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567.jpg?resize=118%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-7996" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?resize=118%2C300&amp;ssl=1 118w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?resize=404%2C1024&amp;ssl=1 404w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?resize=768%2C1945&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?resize=606%2C1536&amp;ssl=1 606w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?resize=809%2C2048&amp;ssl=1 809w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?resize=1200%2C3039&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090435567-scaled.jpg?w=1011&amp;ssl=1 1011w" sizes="auto, (max-width: 118px) 85vw, 118px" /><figcaption>Mr. Jack &#8211; Rundenanzeige / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></div>



<p>Der Ermittler darf nur einmal während des ganzen Spiels einen Versuch abgeben, die Identität zu erraten, weswegen dieser sich sehr sicher sein muss. Der Jack-Spieler muss immer zwischendurch bekanntgeben, ob er sichtbar steht oder nicht. Sichtbar ist man nur, wenn man direkt neben einer Gaslaterne steht, neben einem der anderen Charaktere oder von der Spezialfähigkeit des Dr. Watson betroffen ist, der über eine Laterne verfügt mit der er in eine bestimmte Richtung leuchten kann. Durch die Aussage des Jack-Spielers kann der Ermittler nun Rückschlüsse ziehen. Für Jack kommt es hauptsächlich darauf an, seine Figuren so zu setzen, dass er möglichst wenig Informationen preisgibt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="252" height="300" data-attachment-id="7997" data-permalink="https://spieltroll.de/pxl_20210401_090452269" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269-scaled.jpg?fit=2154%2C2560&amp;ssl=1" data-orig-size="2154,2560" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Pixel 3a XL&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1617275092&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.44&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;180&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="PXL_20210401_090452269" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269-scaled.jpg?fit=840%2C998&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269.jpg?resize=252%2C300&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-7997" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269-scaled.jpg?resize=252%2C300&amp;ssl=1 252w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269-scaled.jpg?resize=862%2C1024&amp;ssl=1 862w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269-scaled.jpg?resize=768%2C913&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269-scaled.jpg?resize=1292%2C1536&amp;ssl=1 1292w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269-scaled.jpg?resize=1723%2C2048&amp;ssl=1 1723w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090452269-scaled.jpg?resize=1200%2C1426&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 252px) 85vw, 252px" /><figcaption>Mr. Jack &#8211; Gaslaterne, Kanaldeckel und Polizeisperre / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></div>



<p>Im Verlauf des Spiels schalten sich immer mehr der Gaslaternen ab und es wird immer schwieriger, da man sich leichter verraten kann. Ein insgesamt sehr einfaches und schnelles Spielprinzip. Eine Partie dauert selten länger als 15 bis 20 Minuten. Das Spiel kommt mit schönem wertigen Material daher. Schöne runde Holzspielsteine, die beidseitig mit Aufklebern versehen sind und Karten die aus extrem dicker Pappe gefertigt wurden machen das Spiel zu einem, daß man gerne in der Hand hält. <em>Mr. Jack</em> wurde zu einem Hit für Cathala und Maublanc und verkaufte sich wohl recht gut. Noch im selben Jahr erschien eine kleine Mini-Erweiterung. <em>Die Kutsche</em> führte das namensgebende Vehikel ein, in dass die Charaktere einsteigen und sich über eine ziemlich weite Strecke befördern lassen konnten. Ein Jahr später erschien dann eine größere schlicht &#8222;Erweiterung&#8220; betitelte Ergänzung, in der es fünf neue Charaktere gab. Das Spiel fand aber weiterhin mit acht Charakteren statt, man hatte nun aber mehr Auswahl und konnte zwischen den Partien wechseln. Des weiteren enthält die Schachtel einige Regelvarianten.</p>



<p>2009 erschien mit <em>Mr. Jack in New York</em> ein eigenständiges Spiel mit anderen Charakteren in Manhatten. Die Abwasserkanäle wurden durch die U-Bahn ersetzt, aber im Grunde ist es das gleiche Spiel. Ein Jahr darauf kommen die beiden Autoren dann mit einer Pocket-Variante um die Ecke, in der es kein Spielbrett mehr gibt und das durch neun quadratische Plättchen ersetzt wurde. Auch diese Version, obwohl sie etwas anders funktiniert erfreut sich großer Beliebtheit. 2013 erscheint bei Hurrican Games noch eine multilinguale Version von <em>Le Fantôme de l&#8217;Opéra</em>, welches das Mr. Jack-System in ein neues Setting ummünzt. Das Spiel erreicht aber nicht ganz die Popularität seiner Vorgänger und ist danach auch nicht wieder veröffentlicht worden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="629" data-attachment-id="7999" data-permalink="https://spieltroll.de/pxl_20210401_090600535" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?fit=2560%2C1919&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1919" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Pixel 3a XL&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1617275160&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.44&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;105&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.04001&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="PXL_20210401_090600535" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?fit=840%2C629&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535.jpg?resize=840%2C629&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-7999" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?resize=1024%2C767&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?resize=1536%2C1151&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?resize=2048%2C1535&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?resize=1200%2C899&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_090600535-scaled.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption>Mr. Jack &#8211; Charaktere / Foto: Spieltroll</figcaption></figure>



<p><em>Mr. Jack</em> wird zu einem internationalen Erfolg. Es wird sowohl für den niederländischen, als auch für den französischen Spielpreis nominiert, kann aber keinen der beiden gewinnen. Dafür gewinnt es aber den International Gamers Award 2007 in der Kategorie für &#8222;2 Player Strategy Game&#8220; und erlangt weitere Bekanntheit. Auch auf Boardgamegeek.com wird es 2007 für den Golden Geek in dieser Kategorie nominiert.</p>



<p>Ich hatte relativ wenige Berührungspunkte mit diesem Spiel, bis es vor kurzem den Weg in unseren Haushalt fand. Zwar hatte ich es vor vielen Jahren mal gespielt, aber es hinterlies bei mir keinen größeren Eindruck. Erst im letzten Jahr konnte ich <em>Mr. Jack</em> für mich entdecken. Das Spiel kann man wirklich fast schon als abstraktes Strategiespiel bezeichnen. Die Steine stehen immer gleich auf dem Feld und haben alle eine andere Funktion, die es zu berücksichtigen gilt. Auch das Spielfeld hat Funktionen von denen man weiss. So wird vieles planbar. Dazu ist es eines der wenigen asymetrischen Spiele die richtig gut funktionieren, auch wenn man sagen muss, dass es um einiges einfacher ist als Ermittler zu spielen. Jack ist hier deutlich im Nachteil und es benötigt einige Partien, bis man sich Strategien erarbeitet hat mit denen man entkommen kann. Trotzdem bleibt es für Jack immer ein wenig schwieriger. Dafür ist es auf seiner Seite auch mit mehr Spannung versehen. Partien dauern aber nie zu lange, so dass man diese Unausgewogenheit verschmerzen kann und die Seiten wechseln kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="630" data-attachment-id="8004" data-permalink="https://spieltroll.de/pxl_20210401_091050362" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?fit=2560%2C1920&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1920" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Pixel 3a XL&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1617275450&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.44&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;139&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.04001&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="PXL_20210401_091050362" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?fit=840%2C630&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362.jpg?resize=840%2C630&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-8004" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?resize=1200%2C900&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/04/PXL_20210401_091050362-scaled.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption>Mr. Jack &#8211; Spielsituation / Foto: Spieltroll</figcaption></figure></div>



<p>Insgesamt ist <em>Mr. Jack</em> für zwei Spieler ein echtes Kleinod, das man aber auch lieben lernen muss. Man sollte nicht gleich nach ein oder zwei Partien die Segel streichen. Das Spielfeld und die unterschiedlichen Charaktere bieten viel Raum zum experimentieren.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.cerf-volant.ch/magasin/jonglerie_contact/index.php?main_page=product_info&amp;cPath=229&amp;products_id=1388" target="_blank">Hurrican Games</a></li><li><strong>Autor(en): </strong>Bruno Cathala, Ludovic Maublanc</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Pierô</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2006</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 Spieler</li><li><strong>Dauer:</strong> 20 – 30 Minuten</li></ul>
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		<title>Klassiker &#8211; Alhambra</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2021 10:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute soll es um einen Klassiker gehen, der mich schon seit seines Erscheinens begleitet und mich auch heute immer noch zu Jubelstürmen veranlasst. In meiner aktuellen Top 100 kommt Alhambra, oder wie es zeitweise mal hieß, Der Plast der Alhambra, immer noch auf einen respektablen dreißigsten Platz. Für ein Spiel, das aus einer anderen Zeit &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/5847" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Alhambra“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="7874" data-permalink="https://spieltroll.de/klassikeralhambra" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/03/Klassikeralhambra.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Klassikeralhambra" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/03/Klassikeralhambra.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/03/Klassikeralhambra.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-7874" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/03/Klassikeralhambra.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/03/Klassikeralhambra.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/03/Klassikeralhambra.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></figure></div>



<p>Heute soll es um einen Klassiker gehen, der mich schon seit seines Erscheinens begleitet und mich auch heute immer noch zu Jubelstürmen veranlasst. In meiner aktuellen Top 100 kommt <em>Alhambra</em>, oder wie es zeitweise mal hieß, <em>Der Plast der Alhambra</em>, immer noch auf einen respektablen dreißigsten Platz. Für ein Spiel, das aus einer anderen Zeit zu stammen scheint, ist das doch eine ganz beachtliche Platzierung. Dirk Henn, der Autor von <em>Alhambra</em>, hat einen zeitlosen Klassiker geschaffen, dessen Mechanik auch heute noch sehr gut funktioniert. Was viele aber gar nicht wissen, ist die Tatsache, dass die Mechanik sogar noch viel älter ist. Dirk Henn experimentierte schon sehr viel früher mit der Mechanik herum und schuf davor sogar noch zwei andere Spiele, die sich dieser Mechanik bedienten, bevor ihm und dem Verlag Queen Games der große Wurf mit <em>Alhambra</em> gelang. Bis heute erscheinen weitere Versionen und Erweiterungen für den Klassiker der im Jahr 2003 zum Spiel des Jahres ausgezeichnet wurde.</p>



<span id="more-5847"></span>



<p>Die Geschichte von <em>Alhambra</em> beginnt in den frühen 90er Jahren. Der noch recht unbekannte Spieleautor Dirk Henn entwickelt ein Kartenspiel mit dem Namen Al Capone. Das Spiel veröffentlicht er zusammen mit seiner Frau Barbara in ihrem kleinen Eigenverlag. Sie fertigen die Spiele von Hand bei Bestellung und betreiben diesen Kleinstverlag noch ziemlich lang. Selbst als ihre Spiele bereits bei anderen Verlagen veröffentlicht wurden, hielten sie ihn aufrecht. Der Name des Verlages: db-Verlag (Dirk-Barbara). In diesem Verlag veröffentlicht er zunächst einige Spiele. Neben <em>Al Capone</em> (1992) sind das auch <em>Carat</em> (1993), <em>Premiere</em> (1996) und <em>Iron Horse</em> (1997), welche allesamt später bei Queen Games unter neuen Namen wiederveröffentlicht werden und wesentlich dazu beitragen, dass sich Queen Games zu einem erfolgreichen Verlag entwickeln.</p>



<p><em>Al Capone</em> ist die erste Version von <em>Alhambra</em> und die Ähnlichkeiten sind schon ziemlich frappierend. Die Spieler benutzen Einflußkarten, um von den örtlichen Geschäften Güter zu ergattern. Sie stellen Mafiosi dar, die ihren Einfluß benutzen, um Macht zu erlangen. Die Einflußkarten werden gespielt um die Güter zu bezahlen und wenn man passend bezahlt, bekommt man einen weiteren Zug. Grob ist das genau das Spielprinzip, dass später bei <em>Alhambra</em> mit einem anderen Thema zum Einsatz kommt. Es ist das erste Spiel, das Dirk Henn überhaupt entwickelt hat. Queen Games veröffentlicht aber zunächst zwei andere Spiele von Henn. <em>Premiere</em> wird 1997 zu <em>Showmanager</em> und macht ihn plötzlich etwas bekannter, denn das Spiel wird beim Deutschen Spielepreis mit dem dritten Platz ausgezeichnet und erlangt einiges an Bekanntheit. Nach <em>Showmanager</em> erscheint zunächst noch <em>Carat</em> 1998 in einer neuen Version bei Queen Games.</p>



<p>Ebenfalls 1998 dann geht die Geschichte von <em>Alhambra </em>weiter. Queen Games sind auch auf das <em>Al Capone</em> Spiel gestoßen und wollen es mit einem neuen Thema veröffentlichen. Sie geben ihm den Titel <em>Stimmt So!</em> (auch hier kann man schon wieder die Mechanik erkennen) und verändern das Thema von Mafia zur Börse. Der Einfluß verändert sich zu Geld in verschiedenen Währungen, für die man Aktien aus verschiedenen Bereichen erwerben muss. Bei Stimmt So! werden zweimal Ausschüttungen an die Aktionäre eingeführt und führen so das spätere Punktesystem von <em>Alhambra</em> ein. Das Spiel ist nicht unbedingt ein Reisenerfolg, aber dennoch scheint man an das Spiel zu glauben, sonst könnte ich mir nicht erklären, dass man es ein paar Jahre später nochmal in neuer Form herausbringt.</p>



<p>Dann beginnt für Dirk Henn eine der erfolgreichsten Phasen seines Schaffens. Die Jahre 2000 bis 2003 sind für ihn bei Queen Games sehr erfolgreich und gipfeln nach der Weiderveröffentlichung von <em>Iron Horse</em> als <em>Metro</em>, das ihn auf die Auswahlliste für das Spiel des Jahres im Jahr 2000 bringt. 2001 erscheint <em>Atlantic Star</em>, das eine erneute Wiederveröffentlichung von <em>Showmanager</em> ist. 2002 folgt<em> Wallenstein</em> und 2003 dann <em>Alhambra</em>, dass ihm den begehrten Preis des Spiels des Jahres einbringt.</p>



<p>Abermals wurde das Spielprinzip von <em>Al Capone</em> hier in eine neue Form gepresst. Allerdings gibt es nun doch noch einige Veränderungen gegenüber dem Original. Die Spieler bauen in diesem Spiel die Alhambra aus Granada mit all ihren verschiedenen Räumlichkeiten. Diese werden durch Plättchen mit den unterschiedlichen Palastteilen repräsentiert. Aus einem Beutel gezogen liegen immer vier von ihnen in einem Bauhof, von wo die Spieler sie käuflich erwerben können. Dazu haben sie Geldkarten in vier verschiedenen Währungen auf der Hand. Jedes der Plättchen liegt auf einem Feld, dass zu einer der vier Währungen gehört und kann nur mit dieser bezahlt werden. Ist ein Spieler an der Reihe darf er sich Geldkarten nehmen oder er kauft ein Palastteil mit seinen Geldkarten. Zahlt man dabei passend, so darf man einen weiteren Zug ausführen. Das erworbene Plättchen muss dann passend, gemäß einigen Bauregeln, in die eigene Alhambra eingebaut werden. Aus dem Stapel der Geldkarten tauchen irgendwann zwei Wertungskarten auf, zu denen die Spieler punkten. Hier werden die Mehrheiten der verschiedenen Palastteile in Punkte umgewandelt. Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt. Einen weiteren großen Anteil an den Punkten hat auch noch eine Mauer, die auf den quadratischen Bauplättchen auf manchen Seiten angedeutet ist. Die Spieler müssen versuchen hier eine durchgehend verbundene Mauer zum Schutz des Palastes zu errichten, die ebenfalls mit Punkten belohnt wird.</p>



<p>Dieses Spielprinzip, obwohl schon über zehn Jahre alt und wieder aufgewärmt, ergänzt durch neue Elemente findet bei der Spiel des Jahres Jury solchen Anklang, dass sie es 2003 mit dem begehrten Preis auszeichnen. Beim Deutschen Spielepreis erringt es Platz 2 und muss sich nur <em>Amun-Re</em> von Reiner Knizia geschlagen geben. Dafür erhält es die Essener Feder mit der besonders verständliche Spielregeln ausgezeichnet werden. Queen Games werden hier für ihre vorbildlich farblich gestaltete Anleitung ausgezeichnet, die das Erlernen durch farblich verschieden abgegrenzte Bereiche erleichtert. Dieses System benutzt der Verlag bis heute und ich finde sie ebenfalls bis heute sehr verständlich und vorbildlich. Auch in Frankreich erhält es den As d´Or und der Schweiz den Schweizer Spielepreis.</p>



<p>Durch die Auszeichnung zum Spiel des Jahres beginnt die Reise für <em>Alhambra</em> aber erst. Zunächst gibt es aber noch ein paar Schwierigkeiten wegen der Namensrechte. 1997 erschien ein Spiel in der Schweiz das den gleichen Namen trug, woraufhin das Spiel mit der zweiten Auflage in <em>Der Palast der Alhambra</em> umbenannt wurde. Dabei wurde aber das Logo weitgehend beibehalten und der Namenszusatz wesentlich kleiner eingebaut. Später wurde das Spiel bei einer seiner Neuauflagen wieder in <em>Alhambra</em> zurückbenannt. Queen Games sind heutzutage für ihre zahlreichen Erweiterungen für ihre Spiele bekannt und sind meister der Weiderveröffentlichung. Bei <em>Alhambra</em> dürfte dieser Weg begonnen haben. 2004 erscheint die erste Erweiterung <em>Die Gunst des Wesirs</em>. In ihr befinden sich vier Module, die alle für sich genommen in das Spiel integriert werden können. Auf diese Weise kann man sich verschiedene Spielerfahrungen kreieren. Noch im selben Jahr erscheint sowohl die zweite Erweiterung <em>Die Tore der Stadt</em>, die ebenfalls wieder vier Module enthält, als auch <em>Die Gärten der Alhambra</em>, ein durchaus interessantes Plättchenlegespiel das wohl nur Aufgrund des Erfolgs von Alhambra in das Franchise eingebaut wurde. Das Spiel schaffte es 2005 ebenfalls auf die Auswahlliste zum Spiel des Jahres. Auch die Erweiterungen erfreuen sich großer Beliebtheit und so setzen Queen Games die Serie der Erweiterungen fort. Jede Erweiterung erscheint im gleichen Stil mit jeweils vier Modulen. 2005 die dritte, <em>Die Stunde der Diebe</em>, 2006 die vierte, <em>Die Schatzkammer des Kalifen</em>, 2008 die fünfte mit <em>Der Macht des Sultans</em> und 2013 wird noch <em>Die Falkner</em> nachgeschoben. Insgesamt also 24 Module mit denen man das Spiel erheblich aufblähen und verkomplizieren kann. Einige der Module sind aber durchaus sehr gut und ergänzen das Spiel in einer sehr schönen Weise.</p>



<p>Ebenfalls 2006 erscheint <em>Alhambra &#8211; Das Würfelspiel</em>, das aber in keinster Weise die Klasse des Originals erreichen kann und weil Queen Games das alles immer noch nicht reicht, erscheinen 2009 und 2011 noch zwei weitere Spiele mit ähnlichen Spielprinzipien. 2009 <em>Granada</em>, benannt nach der Stadt in der die Alhambra tatsächlich steht und 2011 <em>New York</em>. 2010 wird dann <em>Al Capone</em>, bzw. <em>Stimm So!</em> ein weiteres Mal veröffentlicht, heißt nun aber <em>Alhambra &#8211; Das Kartenspiel</em>, dass zwar gut ist, aber nach dem Brettspiel auch keiner mehr so richtig braucht. Queen Games melkt die Alhmabra-Kuh bis heute. Immer weider erscheinen neue Big Box- und Jubiläumsversionen, kleine Mini-Erweiterungen und 2020 dann auch noch eine Roll&amp;Write-Variante. Über all das kann man sich seine Meinung selber bilden, ich finde das meistens eher nicht so gut. Da ich Alhambra als Spiel aber sehr Liebe, habe ich die ersten vier Erweiterungen noch erworben, fand aber zu diesem Zeitpunkt bereits, dass man nicht alle der Module unbedingt in das Spiel einbinden muss. Die Weiteren Erweiterungen nenne ich nicht mehr mein Eigen, könnte sie auch nicht mehr unterbringen, denn ich bewahre bis heute alle Erweiterungen für das Spiel in einer Scahchtel auf und die ist prall gefüllt. </p>



<p>Ich habe das Spiel direkt nach der Auzeichnung zum Spiel des Jahres gekauft und verehre es bis heute. Das Spieldesign würde ich als nahezu zeitlos beschreiben. Die simple Mechanik mit den verschiedenen Währungen und dem Extrazug nach passendem Kauf ist so genial wie einfach und die Zeit, Dirk Henn und Queen Games haben gezeigt, dass man dieses Spielprinzip in diverse Themen verwandeln kann und immer wieder ein fantastisches Spiel erleben kann. Das Spiel ist ein Familienspiel das ich in jeder Spielrunde immer weider gern auf den Tisch bringe. All das spricht für einen wahren Klassiker.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://ssl.queen-games.com/alhambra/" target="_blank">Queen Games</a></li><li><strong>Autor(en): </strong>Dirk Henn</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Jörg Asselborn, Jo Hartwig, Patricia Limberger, Christof Tisch</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2003</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 – 6</li><li><strong>Dauer:</strong> 45 &#8211; 60 Minuten</li></ul>
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		<title>Klassiker &#8211; Wizard</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2021 10:52:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[1984]]></category>
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					<description><![CDATA[Der letzte Klassiker ist schon wieder ein bißchen her und deshalb habe ich mir diesmal wieder einen herausgesucht, der tatsächlich auch schon eine ganze Weile herumstreift und den Namen wirklich verdient hat. Wizard ist ein Kartenspiel das den meisten in Deutschland durch den Verlag Amigo bekannt sein dürfte. Das Spiel wurde vom Kanadier Ken Fisher &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/5841" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klassiker &#8211; Wizard“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Der letzte Klassiker ist schon wieder ein bißchen her und deshalb habe ich mir diesmal wieder einen herausgesucht, der tatsächlich auch schon eine ganze Weile herumstreift und den Namen wirklich verdient hat. <em>Wizard</em> ist ein Kartenspiel das den meisten in Deutschland durch den Verlag Amigo bekannt sein dürfte. Das Spiel wurde vom Kanadier Ken Fisher entwickelt und basiert auf einem viel, viel älteren Spiel. Manch einer dürfte sich jetzt fragen, warum ich ausgerechnet <em>Wizard</em> hier als Klassiker anführe? Nun ja, die Geschichte rund um das Spiel ist nicht ganz einfach zu rekonstruieren, aber im Grunde ist <em>Wizard</em> das Spiel mit dem meisten Erfolg, wenn man einmal von dem klassichen Kartenspiel absieht. <em>Wizard</em> hat zudem den meisten Appeal und steht in diesem Zusammenhang für einen modernen Klassiker, der es geschafft hat sich in die Gamerherzen zu spielen. Heutzutage ist es aber bei leibe nicht mehr das einzige Spiel das im Spielekosmos existiert und auf klassische Stichspiel-Mechaniken zurückgreift.</p>



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<p>Die Grundlage für Wizard bildet das Spiel <em>Oh Hell!</em>, ein Stichspiel, dass von Geoffrey Mott-Smith 1930 erfunden worden ist. Mott-Smith ist ein Kryptologe, der im zweiten Weltkrieg für den amerikanischen Nachrichtendienst OSS tätig war und Kryptologen ausgebildet hat. Er war sehr interessiert am Bridge-Spiel und hat mehrere Bücher zu dem Thema geschrieben. <em>Oh Hell!</em> wurde als neues Stichspiel für alle von ihm entwickelt. Das Spiel ist recht simpel und basiert auf einem ganz normalen Kartendeck. Die Spieler bekommen jeder eine Hand ausgeteilt und müssen abschätzen, wei viele Stiche sie mit dieser Hand ergattern werden. Die Spieler werden der Reihe nach dem Geber abgefragt. Am Ende darf die Gesamtzahl der geschätzten Stiche nicht der Anzahl der tatsächlich gespielten entsprechen. Nach jeder Runde werden Punkte für die Stiche, sowie für die Wette vergeben. Danach werden weitere Runden gespielt, bei denen immer eine Karte weniger an die Spieler ausgeteilt wird, bevor man anschließend wieder auf bis auf die Ausgangsgröße der Hände zurückkehrt. Das Spiel ist nicht nur unter dem Namen <em>Oh Hell!</em> bekannt, sondern hat über die Jahre viele Namen erhalten.<em> Oh Pshaw</em>, <em>Blackout</em> und <em>German Whist</em> sind nur einige davon.</p>



<p>Ken Fisher, der selbst eine interessante Person ist, wollte das ihm bekannte Spiel<em> Oh Hell!</em> etwas würzen, um es sowohl mit seiner Frau und seinem Sohn zu dritt, als auch mit mehr Leuten spielen zu können. Er gab dem Spiel ein magisches Thema und fügte Zauberer (Wizards) und Joker (Jesters) hinzu. Die Wizards sind die höchste Karte und gewinnen einen Stich auf jeden Fall. Sie können auch gespielt werden, wenn man eigentlich eine Farbe bedienen könnte. Ebenso funktionieren die Jester, die aber immer die niedrigste Karte darstellen. Hinzu kommt in der ursprünglichen Fassung, dass er die Regel von Mott-Smith über Bord geworfen hat, dass man nie die Anzahl an tatsähclich zu spielenden Stichen in einer Runde schätzen darf. Ken Fisher selbst war Lehrer und hatte lange Zeit eine Affinität dazu Quizmaster zu sein, das er im privaten Rahmen tat und zu diesem Zweck immer mehr Quizmaterial zusammentrug. Er versuchte das sogar als Buch zu veröffentlichen, hatte aber in seinem Heimatland damit keinen Erfolg. In den USA sah das aber anders aus. Er fand einen Verlag in New York, die aber wiederum fanden, das Buch bräuchte einen bekannteren Namen als Zugpferd. Kein geringerer als Science Fiction Autor Issac Asimov konnte gewonnen werden, um das Spiel zu featuren und so veröffentlichte Ken Fisher in den 80 und 90er Jahren insgesamt vier dieser beliebten Bücher. </p>



<p>1984 entwickelte er dann <em>Oh Hell!</em> in <em>Wizard</em> weiter und fand auch hier zunächst keinen Verlag. Er selbst glaubte aber an den Erfolg der Veränderung des Spiels und finanzierte eine eigene Version von <em>Wizard</em> mit 10000 Kopien. Es dauerte aber noch ein paar Jahre, bis sich der größere Erfolg des Spiels einstellen sollte. Parallel zu Fishers <em>Wizard</em> entstand 1983, nur ein Jahr vorher, aber auch noch eine andere Weiterentwicklung von <em>Oh Hell!</em> mit dem Namen <em>Rage</em>, die zunächst viel bekannter war und trotzdem mit der Geschichte von Wizard verwoben ist. <em>Rage</em> ist eine Mischung aus <em>Oh Hell!</em> und <em>Uno</em>. Das Spielprinzip von <em>Oh Hell!</em> bleibt gleich und wird durch in paar Spezialkarten ergänzt. <em>Rage</em> wurde für Mattel zu einem kleinen Hit und auch bei uns zu Hause lag eine Version von dem Spiel herum.</p>



<p>In den 90er Jahren kam zunächst <em>Wizard</em> durch Amigo zu einer Veröffentlichung in Deutschland und wurde zu einem Riesenerfolg. Damals war das Spiel in aller Munde und wurde in gängigen Medien auch stark beworben. <em>Rage</em> gab es in einer Version von Mattel auch bereits auf deutsch und Amigo verpasste <em>Wizard</em> den Unterttitel &#8222;Das Spiel das sie in <em>Rage</em> bringt&#8220;. 2000 erschien dann <em>Rage</em> selbst ebenfalls bei Amigo. Zwei Spiele unter einem Dach, die das gleiche Spielprinzip vom Urvater übernommen haben und doch ein wenig anders sind. <em>Rage</em> ist bis heute übrigens keinem Autor zuzuordnen. Nach Angaben von Amigo wurde <em>Wizard </em>alleine in Deutschland über 1,7 Millionen mal verkauft, was zeigt, wie verbreitet das Spiel tatsächlich ist. Amigo veröffentlicht bis heute mehrere Varianten von <em>Wizard</em> und hat auch bereits Folgespiele wie <em>Witches</em> und <a href="https://spieltroll.de/?p=723" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Druids</a> hervorgebracht, die aber zum Teil spielerisch erheblich abweichen. Auch andere Firmen haben inzwischen Derivate dieses Spiels auf den Markt gebracht. Eine der bekanntesten ist wohl das Spiel <em>Skull King</em> von Schmidt Spiele.</p>



<p>Ich selbst kam wie erwähnt zuerst mit <em>Rage</em> in Kontakt und erst als Amigo <em>Wizard</em> nach Deutschland brachten auch mit diesem Klassiker. Ein Schulfreund mit dem ich viel gespielt habe, hatte sich das Spiel gekauft und wir spielten es auch immer mal wieder Zwischendurch. In meiner Schulzeit gehörten Kartenspiele zu den ständigen Begleitern und deshalb waren solche Spiele auch damals in unserer Spielgruppe so beliebt. Selbst habe ich <em>Wizard</em> nie besessen, aber inzwischen befindet sich eine Version von <em>Skull King</em> in unserer Sammlung.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verlag: </strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.amigo-spiele.de/spiel/wizard" target="_blank">Amigo</a></li><li><strong>Autor(en): </strong>Ken Fisher</li><li><strong>Illustrator(en):</strong> Franz Vohwinkel</li><li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1984</li><li><strong>Spieleranzahl:</strong> 3 – 6</li><li><strong>Dauer:</strong> 45 Minuten</li></ul>



<p></p>
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