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	<title>Monopoly &#8211; Spieltroll</title>
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		<title>#012 Blogbuch &#8211; Ausgrenzung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2025 08:16:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie mein Vater früher Tageszeitung gelesen hat, um auch über das Geschehen in der Nachbarschaft unseres Ortes informiert zu sein, lese ich jeden Tag in einer festen Routine diverse Blogbeiträge und versuche mich dabei ein bisschen breiter zu streuen. Blogs sind genauso unterschiedlich wie ihre Macher*innen und spiegeln verschiedene Haltungen wider. So versuche ich, wie &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/18748" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„#012 Blogbuch &#8211; Ausgrenzung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Wie mein Vater früher Tageszeitung gelesen hat, um auch über das Geschehen in der Nachbarschaft unseres Ortes informiert zu sein, lese ich jeden Tag in einer festen Routine diverse Blogbeiträge und versuche mich dabei ein bisschen breiter zu streuen. Blogs sind genauso unterschiedlich wie ihre Macher*innen und spiegeln verschiedene Haltungen wider. So versuche ich, wie einst mein Vater über die Nachbarschaft, über das spielerische Geschehen in meiner Nachbarschaft auf dem Laufenden zu bleiben. Auch der Blog <a href="https://brettundpad.de/">Brett &amp; Pad</a> gehört seit geraumer Zeit dazu. Warum? Weil die beiden es sehr gut schaffen Emotionen zu transportieren und sich glaube ich gar nicht bewusst sind, wie sehr sie durch ihren Stil die männlichen Rezipienten ansprechen. Sie sind gefühlt die Fußballkumpels von nebenan, die in launiger Kneipenrunde immer von ihren Erlebnissen bei diversen Heim- und Auswärtsspielen erzählen. Aus diesem Grund finde ich es immer wieder spannend ihre Beiträge zu lesen. Ganz oft wegen der Emotionen, aber auch wegen der Kommentare ihrer Leserschaft und hier gendere ich jetzt ganz bewusst nicht. Der Beitrag <a href="https://brettundpad.de/2025/07/23/was-macht-uns-aus/">&#8222;Was macht uns aus?&#8220;</a> erweckte in diesem Fall vor ein paar Tagen im Besonderen meine Aufmerksamkeit und bringt mich nun dazu diesen Beitrag hier zu verfassen. Ich hätte auch bei ihnen kommentieren können, aber habe mich doch zu einem eigenen Beitrag entschlossen.</p>



<span id="more-18748"></span>



<p>Es geht in dem Beitrag um die Nachbetrachtung des Tages der Brettspielkritik aus diesem Jahr und im speziellen um den Vortrag von Dr. Cosima Werner von der Uni Kiel. Auch ich war zu dem Treffen eingeladen, wäre auch gerne dort gewesen, kann das aber wie eigentlich in jedem Jahr, mit meiner Arbeit nicht so richtig vereinbaren. Ich würde an dieser Stelle auch gerne meine zwei Cents dazu in den Hut werfen, bitte aber dabei zu bedenken, dass ich mich nur auf den Beitrag und nicht auf die nachfolgende Diskussion in den Kommentaren beziehe. Es könnte also durchaus sein, dass hier das ein oder andere vorkommt, das dort bereits diskutiert wurde.</p>



<p>Ich teile die Darstellung der Selbsteinschätzung der Brettspiel-Szene. Diese sieht sich selbst in der Tat sehr oft als superoffen und familiär. Wobei hier für meinen Geschmack schon der erste Widerspruch in sich auftritt. Familiär ist für mich das Gegenteil von Offenheit. Es beschreibt eher den Zusammenhalt einer Gemeinschaft in die du von außen schwer hineinkommst. Insofern ist familiär hier zwar der richtige Begriff für die Szene, die aber eigentlich was anderes meint. Mit der Offenheit innerhalb der Szene ist es aus meiner Sicht eher so ein Wunschdenken. Sowas kannst du mitunter auch bei lokalen Spieletreffs selbst erleben. Da versuchst du von außen in eine bestehende Gemeinschaft hineinzukommen. Wir haben das tatsächlich in Bochum schon probiert und es war mitunter schwierig. Ich denke die Szene meint mit familiär eben genau dieses Zusammengehörigkeitsgefühl und das ist an sich schon eher exklusiv.</p>



<p>Mit der Offenheit ist es auch ganz schnell vorbei, wenn du anfängst die schwierigen Themen anzufassen. Kritisiere den Kolonialismus und nicht wenige fühlen sich gleich auf den Schlips getreten, vom Gendern und dem Sexismus in der Szene ganz zu schweigen. Ambiguitätstoleranz ist da in der Tat ein Fremdwort. Da wären wir dann bei der angesprochenen Happyworld und dem Raum in dem die Szene eine gute Zeit haben will, ohne über die sowieso alltäglichen Probleme nachdenken zu wollen. Meiner Erfahrung nach ist die Szene genauso lange offen, wie sie neue Spieler*innen bekommen kann, die sich angepasst an ihren Raum benehmen, also zu den angesprochenen Themen genauso die Klappe halten und einfach mitspielen. Wenn ich einen afghanischen Migranten zu einem Treffen mitbringe, der nur gebrochen deutsch spricht und nicht alles versteht wird es meist schon schwierig. Sich mit einem solchen Spielwilligen auseinanderzusetzen und ein Spiel zu finden, bei dem er ohne fundierte Sprachkenntnisse mitspielen kann wird es fast unmöglich und scheitert auch an der mangelnden Offenheit und Bereitschaft sich darauf einzulassen.</p>



<p>Die Szene ist nämlich eigentlich elitär und grenzt sich sogar ab. Sie erfindet dabei genauso wie andere Hobbys und Berufsfelder auch eine eigene Sprache mit diversen Codes, die nur die Eingeweihten verstehen, wenn sie denn des Englischen mächtig sind. Genau das ist der Grund für die vielen Begriffserklärungen, die ich am Anfang in meinen Blog eingestreut habe. Etwas, das ich bei Gelegenheit unbedingt wieder fortführen sollte, denn es fehlen noch diverse Begriffe. Die sind hier übrigens entstanden, nachdem eine Kollegin, die wahnsinnig gerne spielt, sich über Brettspiele und den neuen Hype informieren wollte, aber immer wieder auf Texte traf, in denen sie nur die Hälfte verstand und dann schon keine Lust mehr hatte weiterzulesen. Ich nehme mich hier übrigens nicht aus. Auch ich trage dazu bei, indem ich diese Begriffe hier benutze und zu selten erkläre oder verlinke.</p>



<p>Auch das Aufschwingen mancher als Wächter des guten Geschmacks ist natürlich Teil <em>&#8222;unserer Brettspielszene&#8220;</em>. Die Deutungshoheit darüber <em>&#8222;was gute Brettspiele sind&#8220;</em> ist weit verbreitet und es wird tatsächlich schlimmer je komplexer und aufwendiger die Spiele werden. Da werden simplere Familienspiele plötzlich zu schlechteren Spielen erklärt, nur weil sie dem eigenen Komplexitätsgeschmack nicht entsprechen. Na klar ist <em>Monopoly</em> ein Scheißspiel für jemanden der es gewohnt ist strategisch zu agieren und komplexe Handlungsketten zu erdenken, aber dennoch kann es für eine bestimmte Zielgruppe zu einer bestimmten Zeit dennoch ein tolles Spiel sein. Ich habe es gehasst das Spiel früher zu Weihnachten in meinem Laden zu verkaufen. Habe immer Versuche unternommen andere, aus meiner Sicht bessere, Spiele zu empfehlen, aber wer bin ich denn ihre Haltung und Entscheidung zu kritisieren. Sie hatten mit Sicherheit Spaß dabei es zu spielen. Die deutsche Brettspielszene ist aus meiner Sicht natürlich ein Spiegel der deutschen Gesellschaft und die ist bei denen, die den Ton angeben wollen vor allem weiß und männlich und nicht besonders offen, denn es mangelt bei vielen an der Bereitschaft über den Tellerrand zu schauen und auch mal andere Perspektiven einzunehmen (im Übrigen etwas, dass sie in Brettspielen durchaus bereit sind zu tun).</p>



<p>Was heißt das nun aber für diejenigen von uns, die ihre Zeit damit verbringen solche Beiträge wie diesen und diverse Besprechungen von Brettspielen zu schreiben? Macht es Sinn? Darf ich überhaupt sagen, dass ich was scheiße finde? Ja natürlich, aber es kommt darauf an, wie die Kritik geäußert wird. Ich würde mir sogar wünschen das Kritik deutlicher wird und sich nicht jeder versucht in Sicherheit zu wiegen. Oben erwähnter Blog hat aus meiner Sicht auch ein Problem damit. Ist die Wertung unter einer acht, wird es für mich meist schon schwierig. Da kann ich mir sicher sein, irgendwas läuft nicht so ganz rund und im Text wirst du dann ja auch meist fündig was das Problem darstellt nur rein numerisch ist das Spiel immer noch gut und das macht für mich einfach keinen Sinn. Der viel Erwähnte Udo Bartsch schreibt doch auch in seinen Besprechungen, wenn Spiele <em>&#8222;mies&#8220;</em> sind, aber er lässt eine solche Äußerung nie unerklärt oder wird beleidigend. Bei vielen Influencern und Bloggern hast du aber deshalb den Eindruck, sie würden sich selber schaden, wenn sie deutlicher werden würden und das finde ich einfach nicht zielführend.</p>



<p>Niemand sollte außerdem den Fehler begehen, solche Reviews und Aussagen als Allgemeingültigkeiten anzunehmen. Nur weil ein Hansel wie ich schreibt, dass er Spiel XYZ so findet wie er es findet, heißt das für die Rezipienten da draußen erstmal gar nichts. Das Spiel kann ihnen dennoch gefallen. Wenn du aber mal jemanden gefunden hast, bei dem du feststellst, dass du mit ihm oder ihr auf einer Wellenlänge zu liegen scheinst was das Spielen angeht, ist das doch toll und ihre oder seine Reviews haben für dich vielleicht mehr Gültigkeit als für andere. Die Reviewer sollten sich da nicht so wichtig nehmen und sich für relevant halten. Es sind diejenigen die es lesen, die das entscheiden.</p>



<p>Also spielt schön und vor allem was ihr wollt.</p>
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		<title>#006 Blogbuch &#8211; Weihnachten</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Dec 2024 13:45:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ho Ho Ho! Heute mal ein paar Gedanken zum Spielen an Weihnachten. Kennt ihr das auch? Das ganze Jahr über wird von vielen Menschen ein Brettspiel gar nicht angefasst und dann plötzlich zu Weihnachten holen sie eins aus dem alten verstaubten Schrank. Ganz oft solche Klassiker wie Mensch ärgere dich nicht oder noch schlimmer Monopoly&#8230; &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/17698" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„#006 Blogbuch &#8211; Weihnachten“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Ho Ho Ho! Heute mal ein paar Gedanken zum Spielen an Weihnachten. Kennt ihr das auch? Das ganze Jahr über wird von vielen Menschen ein Brettspiel gar nicht angefasst und dann plötzlich zu Weihnachten holen sie eins aus dem alten verstaubten Schrank. Ganz oft solche Klassiker wie <em>Mensch ärgere dich</em> nicht oder noch schlimmer <em>Monopoly</em>&#8230; Warum ist das so? Oder ist das nur ein Klischee. Ich berichte mal aus meiner persönlichen Erfahrung. Früher als ich selbst noch Kind und Jugendlicher war (jaja, lange ist es her), da kann ich mich nicht daran erinnern, das bei uns in der Familie viel gespielt wurde. Wenn überhaupt, dann an Heiligabend um die Zeit bis zur Bescherung zu verkürzen. Das haben meine Geschwister mit mir auf jeden Fall gemacht. Später habe ich das dann selbst mit meiner Nichte und meinem Neffen gemacht, wenn die schon sehr früh bei uns auftauchten, weil gerade mein Neffe ein reines Nervenbündel war, wenn es um den heiligen Abend ging. Was allerdings immer der Fall war, war das jährliche Doppelkopfspiel am 1. Weihnachtstag, nach dem großen Essen, wenn alle beisammen saßen und den Tag zusammen verbrachten. Da haben wir oft <em>Doppelkopf </em>gespielt und das war schon so etwas wie eine Weihnachtstradition.</p>



<span id="more-17698"></span>



<p>Die Nummer mit dem Brettspiel zu Weihnachten ist mir aber ansonsten tatsächlich fremd. Das habe ich erst so richtig wahrgenommen als ich meinen Brettspielladen hatte. Ich würde sagen, so ab dem 1. November bis zum 15. Januar machst du in der Branche zwischen sechzig und achtzig Prozent deines Jahresumsatzes. Da tauchen plötzlich Leute in deinem Laden auf, die du noch nie gesehen hast und wollen Spiele von dir kaufen. Da kannst du dann richtig vom Leder ziehen bei den Empfehlungen und diese Tage waren dann auch anstrengend, denn soviel Rede ich sonst nicht an einem Tag. Die meisten kommen rein und suchen Geschenke oder brauchen noch dringend ein Spiel für Weihnachten, um es mit der Familie spielen zu können. Jeder dritte wollte aber sowieso nur eine <em>Monopoly</em> Variante. Ich erinner mich noch gut, dass in einem Jahr diese neue Variante mit den Kreditkarten und dem Kartenleser anstatt des Bargeldes rauskam. Das war ständig überall ausverkauft und hätte ich in dem Jahr noch welche auf Vorrat gehabt, hätte ich verlangen können was ich wollte. Sie hätten alles dafür bezahlt. Da ist mir das mit dem berühmt berüchtigten Weihnachtsspiel dann tatsächlich begegnet.</p>



<p>Etwas später, als ich meine Frau kennenlernte, erzählte mir diese dann von genau dieser Tradition aus der Familie. Ein Freund der Familie brachte den drei Kindern zu Weihnachten immer ein Spiel als Geschenk mit, dass dann gemeinsam gespielt wurde. Eigentlich eine schöne Tradition, wenn nicht immer die gleichen, doofen, uralten Spiele wieder und wieder verschenkt werden würden. Sie scheint auch wirklich weit verbreitet zu sein, denn inzwischen habe ich das wirklich von vielen gehört.</p>



<p>Warum das so ist kann ich nur mutmaßen, bzw. recherchieren. In einem <a href="https://www.spiegel.de/panorama/brettspiele-warum-sie-gerade-an-weihnachten-so-beliebt-sind-a-5e15f234-1cfb-41bb-b499-bd11f86b5fb2">Spiegelartikel</a> von vor fünf Jahren spricht ein Wissenschaftler davon, dass in der dunklen Jahreszeit besonders viel gespielt wird und Weihnachten natürlich in diese Zeit fällt. Die Spielewirtschaft lebt von dieser Zeit. An Weihnachten kommen Familien gerne zusammen, auch Teile die sich sonst eher selten sehen, dann können Spiele ein soziales Schmiermittel sein. Das stimmt wahrscheinlich, denn auf Spieleversammlungen hasst du eigentlich nie Probleme sozialen Anschluss zu finden. Über das Spiel entstehen Gespräche und eventuell auch spätere Freundschaften. Der ätzende Smalltalk wird umgangen.</p>



<p>Ist das bei euch auch so? Also wir haben an Weihanchten selten Gäste, sondern sind eher unterwegs. Dort wird aber eigentlich auch nicht gespielt. Meine Frau und ich sitzen an Weihanchten aber durchaus am Tisch und spielen recht viel. Okay, das tun wir sonst aber auch. Na ja, ob ihr spielt oder nicht, ich wünsche euch eine besinnliche Zeit. Kommt zur Ruhe und spielt schön!</p>
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		<title>Portrait &#8211; Wolfgang Kramer</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 18:32:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In meiner kleinen Portrait-Reihe in denen ich euch beliebte und erfolgreiche Spieleautoren vorstellen möchte, soll heute ein weiteres Urgestein der deutschen Brettspielautorenzunft behandelt werden. Wahrscheinlich sollte ich ihn sogar als das Urgestein vorstellen. Wolfgang Kramer ist der erste professionelle Spieleautor, den wir in Deutschland hervorgebracht haben. Er hat vielen späteren Autoren gezeigt, dass es möglich &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/11590" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Portrait &#8211; Wolfgang Kramer“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="798" height="680" data-attachment-id="11586" data-permalink="https://spieltroll.de/portraitkramer" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/06/portraitkramer.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="portraitkramer" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/06/portraitkramer.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/06/portraitkramer.png?resize=798%2C680&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-11586" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/06/portraitkramer.png?w=798&amp;ssl=1 798w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/06/portraitkramer.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2022/06/portraitkramer.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></figure>
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<p>In meiner kleinen Portrait-Reihe in denen ich euch beliebte und erfolgreiche Spieleautoren vorstellen möchte, soll heute ein weiteres Urgestein der deutschen Brettspielautorenzunft behandelt werden. Wahrscheinlich sollte ich ihn sogar als das Urgestein vorstellen. <em>Wolfgang Kramer</em> ist der erste professionelle Spieleautor, den wir in Deutschland hervorgebracht haben. Er hat vielen späteren Autoren gezeigt, dass es möglich ist diesen Beruf tatsächlich auszuüben, wenn ein gewisser Erfolg vorhanden ist. <em>Wolfgang Kramer</em> ist bis heute einer der erfolgreichsten Spieleautoren Deutschlands und wahrscheinlich sogar weltweit. Seine Spiele sind zu modernen Klassikern geworden und er hat viele von ihnen sehr oft verkaufen können. Er veröffentlicht bis heute jedes Jahr einige Spiele und mit seinem gigantischen Portfolio legt er auch immer wieder neue Versionen seiner Spiele neu auf. Neben seinen frühen Werken ist er vor allem für seine vielzähligen Kolaborationen mit anderen Autoren bekannt geworden und in die Spielehistorie zieht er nicht nur durch seine vielen meisterhaften Spiele ein, nein, auch ein Bestandteil aus vielen Eurogames, die Punkteleiste, die das Spielfeld einrahmt, stammt von ihm und trägt den Namen &#8222;Kramerleiste&#8220;.</p>



<span id="more-11590"></span>



<p><em>Wolfgang Kramer</em> wurde am 29. Juni 1942 in Bad Cannstatt bei Stuttgart geboren und zunächst deutete nicht viel auf seine spätere Karriere als Spieleautor hin. Nach eigener Aussage spielte er zwar schon recht früh mit den Großeltern die klassischen Spiele dieser Zeit, wie <em>Mensch ärgere dich nicht</em>, bei dem ihm seine Oma immer gewinnen ließ, aber das ist ja für Kinder in dem Alter eher ganz normal. Später als er das Gymnasium besuchte und eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Bosch begann, spielte er viel <em>Monopoly</em> und begann bei einigen Spielen Regeln zu verändern und sich selber welche auszudenken. Sein beruflicher Werdegang war eher gar nicht kreativ, sondern verlief erstmal recht nüchtern, denn nach einer innerbetrieblichen Ausbildung zum Datenverarbeiter folgte ein Betriebswirtschaftsstudium und danach die Aufgabe bei Bosch das Rechnungswesen zu automatisieren. Kramer fiel das Studium nach eigener Aussage recht leicht und er hatte schon immer viel Spaß an Mathematik, so dass er viel Luft hatte sich mit anderen Dingen zu beschäftigen und dann kam seine große Leidenschaft, Spiele mit neuen Regeln zu versehen, in eine neue Phase. Er wollte ein eigenes Spiel entwickeln und so beschäftigte er sich 1972 während des Studiums damit.</p>



<p>Gleich bei seinem allerersten Spiel gibt es eine interessante Geschichte zu erzählen. Sein allererstes Spiel hieß <em>Tempo</em>, ein Spiel in dem es um Pferderennen ging und an dem er solange feilte, bis er es einfach an diverse Verlage schickte. Die Adressen suchte er sich einfach heraus und bekam tatsächlich von allen eine Antwort. Ravensburger waren die ersten denen er es zuschickte, die aber kein Interesse an dem Spiel hatten. Alle anderen wollten es verlegen und Ass bekam den Zuschlag und brachte auch gleich noch ein zweites Spiel von ihm mit dem Namen <em>Legemax</em> heraus. Kurz bevor <em>Tempo</em> aber erschien, brachte Ravensburger mit <em>Jockey</em> ein erstaunlich ähnliches Spiel auf den Markt und war von der Veröffentlichung <em>Tempos</em> nicht besonders erfreut. Ein Schelm der böses dabei denkt. Plagiatsvorwürfe kamen aus beiden Richtungen und heute interessierte das wohl keinen mehr, wenn <em>Tempo</em> nicht der Urvater von dem heute sehr beliebten Rennspiel <em>Downforce</em> wäre, das Restoration Games neu aufgelegt hat. Über die Jahre zwar nur eine von vielen Neuauflagen des Spiels, aber bestimmt die beste. Sehr erstunlich aber, das gleich das erste Spiel eines ist, das wohl die ganze Karriere von <em>Wolfgang Kramer</em> umspannen konnte.</p>



<p>Mein erster Kontakt mit einem Spiel von <em>Wolfgang Kramer</em>, von dem ich bis zu  der Recherche für dieses Portrait, nichtmal wusste, dass es von <em>Wolfgang Kramer</em> ist, war <em>Nils Holgerssons wunderbare Reise</em> aus dem Jahr 1982 von Ravensburger. Ein Kinderspiel an das ich mich tatsächlich recht gut erinnere, das aber aus heutiger Sicht absolut vergessenswert ist. Ich war nur wirklich sehr erstaunt, als ich feststellte, dass es ein Spiel von <em>Wolfgang Kramer</em> war.</p>



<p>1984 erschien dann <em>Heimlich &amp; Co</em> das für einiges an Aufmerksamkeit sorgen sollte. Zunächst kam es bei der Edition Perlhuhn heraus und wurde 1985 auf die Auswahlliste des Spiel des Jahres gesetzt. Ravensburger übernahm das Spiel dann und brachte es 1986 in neuer Optik heraus. Erneut wurde es für das Spiel des Jahres 1986 nominiert und gewann den Preis. Dies war ein riesiger Erfolg für <em>Wolfgang Kramer</em>. Ich selbst bekam das Spiel damals zum Geburtstag geschenkt und erinnere mich noch daran, dass es gleich mit meinen Geburtstagsgästen auf dem Kindergeburtstag ausprobiert wurde. Früher mochte ich das Spiel sehr und bis zum letzten Jahr blieb es auch aus nostalgischen Gründen in meiner Sammlung, kurz vor dem Umzug trennte ich mich aber von einem der ältesten Spiele in meiner Sammlung. </p>



<p>Mit <em>Auf Achse</em> gelang Kramer dann das Kunststück im nächsten Jahr gleich wieder für den begehrten Spielepreis nominiert zu werden. 1987 gewann <em>Auf Achse</em> dann tatsächlich auch noch den Preis und ließ <em>Wolfgang Kramer</em> zu einem der bekanntesten Autoren aufsteigen. <em>Auf Achse</em> ist eines der wenigen Spiele des Jahres, dass sich nie in meinem Besitz befand. Das war als Kind auch nie nötig, denn mein Kumpel Marc hatte es, daran kann ich mich noch sehr genau erinnern. Wir haben es oft in seinem Kinderzimmer gespielt. Heutzutage bin ich aber nicht mehr der größte Pick Up &amp; Deliver-Fan, so dass ich auch nie in der Versuchung war es mir wieder in die Sammlung zu holen.</p>



<p>1989 kündigte er seine Stelle bei Bosch und wollte es probieren, von seinem Hobby, dem Spieleerfinden, zu leben. Er lies sich aber eine Rückkehr in den Betrieb offen und hatte drei Jahre Zeit dazu. 16 Jahre lang hatte er Spiele als Hobby entwicklet und nun sollte es sein Beruf sein. 1991 war er eines der Gründungsmitglieder der SAZ (Spieleautorenzunft) und wurde in den Jahren 1995 bis 1997 auch deren Vorsitzender.</p>



<p>Dann wurde es erstmal ein weniger ruhiger um ihn, bevor Mitte der 90er Jahre eine neue Welle von seinen Spielen die Welt erobern sollte. Spiele wie <em>Big Boss</em> und <em>Personality</em> erschienen und ließen mich wieder aufhorchen. Mit <em>6 nimmt!</em> erschien 1994 dann wohl sein erfolgreichstes Spiel, dass sich mehrere Millionen mal verkaufte. Ein kleines aber feines Kartenspiel das sich wie geschnitten Brot verkaufte und jede Menge Preise einheimste. Es landete &#8222;nur&#8220; auf der Empfehlungsliste für das Spiel des Jahres 1994 gewann aber den Deutschen Spiele Preis in diesem Jahr, gewann den begehrten Á la carte Preis der Fairplay und wurde 1996 auch von Mensa ausgezeichnet.</p>



<p>Auch wenn allein von den Verkaufszahlen her <em>6 nimmt!</em> sein erfolgreichstes Spiel ist, so gelang ihm zusammen mit einem Co-Autoren 1995 ein richtig großer Wurf und ein für die Spielhistorie extrem wichtiges Spiel: <a href="https://spieltroll.de/?p=4488" target="_blank" rel="noreferrer noopener">El Grande</a>. Bis heute steht es in der Top 100 der besten Spiele bei BGG. Zusammen mit Richard Ulrich entwickelte er diesen Meilenstein. Er erfand quasi im Vorbeigehen ein ganz neues Genre oder machte es zumindest dem Mainstream zugängig. Die beiden leisteten ganze Arbeit und brachten der Welt ein Area Control-Spiel, das einigermaßen abstrakt wirkt, aber so zugänglich und toll ist, dass ich es fast schon als zeitlos bezeichnen würde. Damals hatte mein Kumpel Marcel das Spiel und auf regelmäßigen Spieletagen haben wir es wirklich oft gespielt. Ich spiele es auch heute noch gern auch wenn es eines der häßlichsten Spiele ist, das dringend eine neue Version gebrauchen könnte (vielleicht ja zum 30. Geburtstag). Mit einem Schlag wurden Area Control-Spiele attraktiv und immer wieder sproßen welche aus dem Boden. Bis heute ist es mir ein Rätsel, warum der Kartenauswahl-Mechanismus nicht öfter kopiert worden ist. Das Spiel war so außergewöhnlich, das es natürlich den Spiel des Jahres Preis 1996 gewann. Ebenso den Deutschen Spiele Preis und auch den Meeple Choice Award. Ich besitze auch heute noch immer eine Kopie.</p>



<p><em>Wolfgang Kramer</em> hatte nun also bereits für zwei wichtige Dinge in der Spielehistorie gesorgt. Die nach ihm benannte Kramerleiste und der Siegeszug des Area-Control Genres. Heute wird <em>El Grande</em> als &#8222;Grand Father of Area Control&#8220; bezeichnet. Das faszinierendste an <em>Wolfgang Kramer</em> ist, dass er Spiele mit Co-Autoren sehr gut entwickeln kann und das zu einer Art Markenzeichen wurde. Meist traf er sich kaum mit ihnen sondern die gesamte Kommunikation fand über Fax und Telefon statt, wir befanden uns ja noch in der Mitte der 90er Jahre und Internet für die breite Masse war noch böhmische Dörfer für Deutschland. In dieser Zeit begann die Zusammenarbeit mit Michael Kiesling aus Wehye, einem Ort aus der Peripherie von Bremen, von dem ich nur unweit entfernt aufgewachsen bin. Die beiden arbeiten bis heute sehr erfolgreich zusammen, was die Spieleentwicklung angeht. <em>Tikal, Torres, Mexika, Java</em>, <em>Glück auf, Die Paläste von Carrara, Raja, Abluxxen</em> und die Arbeit ist noch nicht getan, denn ich denke da könnte noch was kommen. <a href="https://spieltroll.de/?p=10127" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Savannah Park</a> war zu letzt ein durchaus beliebter Titel. Tikal ist schon wieder einer dieser Titel, nicht nur, dass das Spiel sowohl den Spiel des Jahres Preis im Jahr 1999 gewann, als auch den Deutschen Spiele Preis im selben Jahr gewann, nein, es erfand mit dem Aktionspunktesystem erneut eine völlig neue Mechanik. Auch <em>Torres</em> wurde im Jahr 2000 gleich wieder Spiel des Jahres. Dabei hatte er mit seinem alten Kumpanen Richard Ulrich 2000 mit den <em>Fürsten von Florenz</em> gleich noch ein tolles Spiel am Start.</p>



<p>Ihr seht schon die Spielehistorie von <em>Wolfgang Kramer</em> ist schier endlos an guten Titeln und Auszeichnungen. Er gewann insgesamt fünfmal den begehrten Preis Spiel des Jahres. Zweimal allein, zweimal mit Michael Kiesling und einmal mit Richard Ulrich. Den Deutschen Spielepreis konnte er ebenfalls dreimal gewinnen, sowie einmal im Kinderspielbereich mit <em>Piraten-Pitt</em>. <em>Corsaro</em>, ebenfalls ein Kinderspiel, gewann den 1991 noch nicht vorhanden Kinderspiel des Jahres Preis in Form eines Sonderpreises der Jury. Er wurde drei weitere Male für das Spiel des Jahres nominiert (2004 <em>Raja</em>, 2005 <em>Verflixxt</em> und 2008 <em>Blox</em>), hat bis heute laut Boardgamegeek 254 Spiele veröffentlicht und mehr als 30 seiner Titel verkauften sich mehr als 100.000 Mal. </p>



<p>Die meisten seiner Spiele mag ich wirklich sehr. Sie zeichnen sich durch eine unkomplizierte Gradlinigkeit aus, die ich sehr schätze. In vielen Interviews kommt er mir wie ein netter Mensch vor und wer ihn über Brettspiele mal hat dozieren hören, der weiß, dass er einen unfangreichen Wissenschatz und Wortwitz sein eigen nennt. Ich möchte mein kleines Portrait mit Worten aus einem Interview mit Tom Vasel beschließen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Brettspiele sind eine Brücke die Menschen zusammenbringt. Spiele zu spielen ist Jogging für unseren Geist; Freiheit, ein Ereignis, ein Abenteuer, eine Entdeckung, Spaß und Herausforderung zugleich. Brettspiele sind wie das wahre Leben, aber sie haben nichts mit dem wahren Leben zu tun, weil alles nur im Spiel passiert. Die Realität ist ernst, Spielen ist das Gegenteil; eine Freude.&#8220;</p><cite>Interviews by an Optimist #73 (frei aus dem Englischen)</cite></blockquote>



<p></p>



<p><strong>Bekannteste Werke von Wolfgang Kramer:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=4488" target="_blank" rel="noreferrer noopener">El Grande</a></strong> (1995)</li><li><strong>Die Fürsten von Florenz</strong> (2000)</li><li><strong>Tikal</strong> (1999)</li><li><strong>Downforce</strong> (2017)</li><li><strong>Colosseum</strong> (2007)</li><li><strong>6 nimmt!</strong> (1994)</li><li><strong>Torres</strong> (1999)</li><li><strong>Mexika</strong> (2002)</li><li><strong>Glück auf</strong> (2013)</li><li><strong>Die Paläste von Carrara</strong> (2012)</li><li><strong>Raja</strong> (2004)</li><li><strong>Abluxxen</strong> (2014)</li><li><strong>Java</strong> (2000)</li><li><strong>Heimlich &amp; Co.</strong> (1984)</li><li><strong>Auf Achse</strong> (1987)</li><li><strong>Mitternachtsparty</strong> (1989)</li></ul>
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		<title>#59 Was ist eigentlich? &#8211; Massenmarktspiel</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 10:39:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute soll es mal wieder um einen Begriff gehen, den die Community eher ein bißchen abwertend benutzt, denn so ist er in der Regel auch gemeint. Massenmarktspiele ist aber auch bei Leibe nicht der einzige verwendete Begriff für diese Art Spiel. Dabei müssen diese Spiele gar nicht einmal zwingend schlecht sein, nur sie lösen bei &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/7662" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„#59 Was ist eigentlich? &#8211; Massenmarktspiel“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Heute soll es mal wieder um einen Begriff gehen, den die Community eher ein bißchen abwertend benutzt, denn so ist er in der Regel auch gemeint. Massenmarktspiele ist aber auch bei Leibe nicht der einzige verwendete Begriff für diese Art Spiel. Dabei müssen diese Spiele gar nicht einmal zwingend schlecht sein, nur sie lösen bei vielen Hobbyisten meis nur müdes Gähnen aus, weil diese die Wahrheit kennen und wissen, dass es in den Weiten der Welt viele Spiele gibt, die ihre Aufmerksamkeit wahrscheinlich mehr verdienen, da sie mit ein wenig mehr Liebe gestaltet worden sind.</p>



<span id="more-7662"></span>



<h6 class="wp-block-heading">Massenmarktspiele</h6>



<p>Was genau sind Massenmarktspiele oder auch Casual Games oder Mass Market Games im englischen (casual = im Sinne von jedermann, nebenbei). In Deutschland kann man diese Kategorie am besten beschreiben, wenn man sagt, es sind genau die Spiele, die ihr in jedem Weihnachtsprospekt eines Kaufhauses oder Mega Marktes sehen könnt. Die Spiele, die von niemandem zuviel verlangt. Eben Spiele, die man quasi nebenbei spielen kann, ohne zuviel Aufmerksamkeit in sie zu stecken. Die <em>Unos</em>, <em>Phase 10</em>´s und <em>Monopoly</em>s dieser Welt. All diese Spiele sind Massenmarktspiele. Naürlich gehören dazu auch manche Spiele, deren Aufwand schon ein bißchen mehr Zeit erfordert und ein wenig mehr Anstrengung. Auch Spiele wie <em>Risiko</em> oder <em>Cluedo</em> sind Spiele, die im Mainstream angekommen sind.</p>



<p>Der sogenanne Mainstream ist hier sicherlich die zweite Komponente die zählt. Irgendwann sind Spiele so populär, dass man sie auch in den genannten Kaufhäusern bekommt. Eine zeitlang, kann man behaupten, war mit Sicherheit auch <a href="https://spieltroll.de/?p=154" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Catan</a> ein Massenmarktspiel. Überall konnte man es bekommen, genauso wie auch <a href="https://spieltroll.de/?p=586" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Carcassonne</a>. Beide Spiele wurden mir eine zeitlang auch von Menschen zugetragen, von denen ich im Leben nicht erwartet hätte, dass sie sich mit Brettspielen beschäftigen. Mit <a href="https://spieltroll.de/?p=154" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Catan</a> war das eine ganze Zeit lang so, da wurde ich ständig gefragt ob ich dieses <a href="https://spieltroll.de/?p=154" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Catan</a> schonmal ausprobiert habe, von dem alle reden. So schaffen es auch ab und an Spiele, die nicht im klassischen Sinn dem Massenmarkt zugerechnet werden, in ihn hineinzukommen.</p>



<p>Kurzum kann man also sagen, der Begriff Massenmarktspiele umfasst all die Spiele, mit denen man bereits in der Kindheit in Kontakt gekommen ist und die sich über Jahrzehnte bei großen Händlern halten konnten. Inzwischen gibt es auch einige Hersteller, die man mit Massenmarktspielen gleichsetzen kann, da sie fast ausschließlich Spiele für diesen Sektor produzieren. Zu nennen wären da Hasbro, Mattel und früher auch so Marken wie Parker und Milton Bradley (MB).</p>



<p><strong><em>Bekannte Vertreter:</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Cluedo</li><li>Scrabble</li><li>Trivial Pursuit</li><li>Uno</li></ul>



<div data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https://spieltroll.de/archiv/7662&quot;}'  class="wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-columns"><div class="tiled-gallery__gallery"><div class="tiled-gallery__row"><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:21.133504286727383%"><figure class="tiled-gallery__item"><img decoding="async" data-attachment-id="7913" data-permalink="https://spieltroll.de/cluedo" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2021/03/cluedo.jpg?fit=732%2C500&amp;ssl=1" data-orig-size="732,500" data-comments-opened="1" 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		<title>Portrait &#8211; Bruno Cathala</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 16:45:05 +0000</pubDate>
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<p>Es ist mal wieder Zeit für ein Portrait über einen renomierten Spieleautor. Dieses Mal habe ich mich entschieden den Franzosen Bruno Cathala ins Rampenlicht zu rücken. Ein Spieleautor, der mich mit vielen seiner Spiele in den vergangenen Jahren sehr begeistern konnte und der zu meinen Lieblingsautoren gehört. Er gehört zu einer Gruppe von französischen Spieleentwicklern, die man in der Vergangenheit manchmal als die &#8222;Französische Schule&#8220; bezeichnet hat. Zusammen befruchen sie sich immer wieder gegensseitig und es sind schon wahnsinnig viele gute Spiele dabei herausgekommen. Ihnen eigen ist, das sie versuchen, den mechanisch und spielerisch meist sehr perfekten Eurogames ein wenig mehr Thema einhauchen wollen und das ganze als eine Einheit betrachten. Das gelingt ihnen zwar auch nicht immer, aber Bruno Cathala ist ein Meister seines Fachs. Cathala ist aber noch für etwas anderes sehr bekannt. Er versteht es alte Spielprinzipien in neue Gewänder zu kleiden und gibt klassischen Spielen des öfteren neue Gewänder. Beispiele dafür gibt es viele, aber wartet ab, ich fang erstmal vorne an.</p>



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<p>Bruno Cathala wurde 1963 geboren und lebt seit 1983 in Saint-Pierre-en-Faucigny, einem Ort in den französischen Alpen in unmittelbarer Nähe zur Schweiz. Man könnte ihn als Naturburschen bezeichnen, denn er lebt ganz bewusst in dieser Region, um sich auch mit seinen vielen anderen Leidenschaften hier ausleben zu können. Er liebt es Fliegenfischen zu gehen, Pilze zu sammeln und Fahrrad zu fahren, etwas, dass man in der Alpenregion perfekt tun kann. Beruflich war Bruno Cathala nach seinem Mathematik- und Ingenieurstudium in der Materialforschung tätig und beschäftigte sich mit Wolframlegierungen. Laut eigener Aussage hatte er aber immer schon eine kreative Ader und hat sich Geschichten ausgedacht. Besonders während der Zeit als Mathematikstudent trat das besonders zu Tage.</p>



<p>Als Kind und Jugendlicher hatte er noch kein besonderes Interesse an Brettspielen. Die üblichen Verdächtigen wie <em>Cluedo</em>, <em>Monopoly</em> und <em>Risiko</em> gehörten hier zu seinen Erfahrungen. Sein erstes Erweckungserlebnis hatte er irgendwann in den 80er Jahren, als er eine Brettspielzeitschrift in die Finger bekam und merkte, dass die Welt noch andere Brettspiele bereit hält, jenseits der Mainstreamprodukte. Er laß von Philippe Mouchebeuf der mit seinem Spiel <em>FIEF</em> einen internationalen Spielepreis gewinnen konnte. Das hat ihn so sehr beeindruckt, dass er beschloss ihm eines Tages nachzueifern. Seit dieser Zeit hatte er immer wieder den Wunsch ein Spiel zu entwickeln. </p>



<p>1999 dann brachten ihn mehrere persönliche Rückschläge in die Lage seinen Traum zu verwirklichen. Zu dieser Zeit war der 36-jährige Cathala begeisterter Rugbyspieler in einer Mannschaft und brach sich das Knie. Darüber hinaus hatte er sich in diesem Jahr auch von seiner Frau getrennt, so dass er an den Wochenenden an denen er seine Kinder nicht sah, alleine zu hause saß und  darüber nachdachte, seinen lange gehegten Traum in die Tat umzusetzen. Erste Ideen wurden geboren und nach einer für die Spieleentwicklung relativ kurzen Zeit, hatte Cathala etwas fertiggestellt, dass er einem Verlag vorstellen sollte. Descartes war interessiert und so fuhr er eines Tages zu einem Treffen bei dem ein paar Autoren zum Verlagschef eingeladen wurden, um ihre Spiele vorzustellen. Das erste Spiel, was er jemals entwickelt hatte, war &#8222;<em>Das war der Wilde Westen</em> (<em>Lawless</em>). Dieses Spiel sollte er vorstellen, da aber die anderen Autoren noch nicht vor Ort waren schlug er dem Verlagschef vor ein kleiens Zweipersonenspiel zu spielen, das er noch dabei hatte. Sie spielten drei Partien, bis die anderen versammelt waren. Jedes mal schlug er den Verlagschef mit einer anderen Taktik. Am Ende unterschrieb er den Vertrag für &#8222;<em>Das war der Wilde Westen</em>&#8220; und nahm dem Verlagschef das Versprechen ab, ihm insgesamt drei Zweipersonenspiele für eine Reihe zu liefern und so hatte er sofort vier Spiele veröffentlicht. Die Zweierserie wurde sogar noch vor dem Westernspiel veröffentlicht. Bei diesen Spielen handelte es sich um <em>Tony &amp; Tino, Drake &amp; Drake</em>, sowie <em>War &amp; Sheep</em>. Diese Geschichte spielte sich 2003 ab. Erst vier Jahre zuvor hatte er überhaupt damit begonnen sich dem Spieleerfinden zu widmen.</p>



<p>Er verlor seinen Job in der Materialforschung, weil die Firma Kosten einsparen musste und schlug sich seitdem mit einer Dreiteilung seiner Einnahmen durchs Leben. Seine ersten Veröffentlichungen bescherten ihm erste Gelder, zusätzlich arbeitete er bei einem Verlag und half bei der Veröffentlichung von anderen Spielen und war noch in einem Spielgeschäft beschäftigt. Man könnte also sagen, das er alle Bereiche der Spielebranche kennenlernen durfte. Er lernte viele andere Autoren kennen, die zu dieser Zeit auch besonders aktiv waren und daraus ergaben sich ziemlich viele Bekannt- und Freundschaften, die er bis heute pflegt. Mit Antoine Bauza, Ludovic Maublanc und Theó Rivière trifft er sich regelmäßig bis heute einmal monatlich zum Austausch und zum Spielen. Sie verbessern gegenseitig ihre Ideen und testen ihre Spiele. So entstanden über die Jahre immer wieder erstaunliche Spiele in Kooperationen. 2005 nahm die Geschichte von Bruno Cathala dann ihren weiteren Verlauf. Zusammen mit Serge Laget entwickelt er das Spiel <em>Schatten über Camelot</em>, das mit dem Verlag Days of Wonder zu einger internationaler Aufmerksamkeit führte. Das Spiel um die Ritter der Tafelrunde mit Verrätermechanismus fand rund um den Spieleglobus ziemlich viele Freunde und brachte den Namen von Bruno Cathala in die Köpfe der Spielebegeisterten.</p>



<p>2007 hatte er dann sein Ziel erreicht und konnte mit dem Spiel <em>Flinke Feger</em> den As d´Or gewinnen. Eine Reise die schon früh Begann fand hier erstmals ihren Höhepunkt. Auch in Österreich geann er dreimal in Folge den Spiel der Spiele Preis in den Jahren 2004 bis 2006. <em>Iglu, Iglu, Schatten über Camelot</em> und <em>Kleopatra und die Baumeister</em> wurden hier ausgezeichnet. Auch in Deutschland wurde er viel beachtet, konnte den begehrten Spiel des Jahres Preis aber erst 2017 mit <em>Kingdomino</em> für sich gewinnen. Ein weiterer sehr wichtiger Preis war ohne Zweifel auch der Gamers Choice Award im Jahr 2007 für das beste Zweipersonenspiel <em>Mr. Jack</em>. All dieser Erfolg führte dazu, dass er kurz vor Veröffentlichung des für mich besten Spiels seiner Vita, <a href="https://spieltroll.de/?p=733" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Five Tribes</a>, seinen Job beim Verlag kündigte und zu einem Berufsspieleerfinder wurde. Seit 2014 also lebt Bruno Cathala davon Spiele zu entwerfen.</p>



<p>Seine Herangehensweise ist bekannt. Er geht davon aus, dass es drei mögliche Startsituationen gibt, die ihn zu einem Spiel führen. Er hat ein Thema das ihn interessiert und ihn inspiriert, eine Mechanik die sich mathematisch in seinem Kopf befindet oder und das ist der Ansatz den ich von bisher keinem anderen Autoren gehört habe, es ist das Spielmaterial, die Komponenten, die er unbedingt in ein Spiel verwandeln möchte. Das könnte der Gund sein, warum Bruno Cathala auch der Meister ist, alte Spielprinzipien in neue Gewänder zu kleiden. Dabei schnappt er sich zum Teil sehr alte klassische Spiele und verwandelt sie in eine moderne Form. Seine Spielgeschichte ist voll mit solchen Beispielen. Das bekannteste ist natürlich <em>Five Tribes</em>, welches <em>Mancala</em> modern umsetzt. <em>Kingdomino</em> trägt es bereits im Namen, aber auch Kartenspiele wie <em>Poker</em> (<em>Boomtown</em>) und <em>Black Jack</em> (<em>Noah</em>) erfahren bei ihm eine Frischzellenkur. Sogar <em>Tic Tac Toe</em> konnte er mit <a href="https://spieltroll.de/?p=4508" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Okiya</a> in eine neue Form pressen. &#8222;Creating is doubting&#8220; sagt er immer. Also &#8222;Gestalten ist Zweifeln&#8220; und für ihn machen Spiele nur Sinn, wenn sie kleine, wichtige Entscheidungen beinhalten. Jede Entscheidung die man trifft muss etwas gutes und schlechtes hervorrufen. Das ist seine Designphilosophie und er benennt drei Spiele, die ihm seinen Weg eröffnet haben: das bereits erwähnte <em>FIEF</em> von Philippe Mouchebeuf als Initialzündung, <a href="https://spieltroll.de/?p=1054" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magic The Gathering</a> von Richard Garfield und <em>Vinci</em> von Philippe Keyaerts (der Vorläufer von <em>Small World</em>).</p>



<p>Für mich gehört Bruno Cathala zu den ganz großen Autoren. Zumindest hat er einige meiner Lieblingsspiele geschaffen und gehört zu einer Gruppe von Autoren aus Frankreich, die ich ganz besonders schätze und die mich immer wieder, durch ihre zum Teil kooperativ veröffentlichten Spiele, zu Begeisterungsstürmen ausbrechen lassen. Ich freue mich immer über neue Veröffentlichungen von ihm und weiss das da bestimmt noch tolle Spiele folgen werden.</p>



<p>Er wurde auch bereits gefragt, warum er Spiele entwirft und obwohl er ein lustiger Vogel zu sein scheint, sagt er immer wieder, dass der Antrieb für ihn seine Angst vor dem Tod sei. Er erfindet Spiele um nicht an den Tod denken zu müssen, der ihm Angst macht: &#8222;To forget that we are all just waiting for our deaths!&#8220; ist das Zitat. Hmmm, er hat zwar nicht unrecht, aber ich bin mal egoistisch und hoffe das er und ich noch sehr lange warten werden, damit er noch viele tolle Spiele erfinden kann und ich sie Spielen darf.</p>



<p><strong>Bekannteste Werke von und mit Bruno Cathala:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=258" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7 Wonders Duell</a></strong> (2015) mit <em>Antoine Bauza</em></li><li><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=733" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Five Tribes</a></strong> (2014)</li><li><strong>Cyclades</strong> (2009) mit <em>Ludovic Maublanc</em></li><li><strong>Kingdomino</strong> (2016)</li><li><strong>Mission: Red Planet</strong> (2015) mit <em>Bruno Faidutti</em></li><li><strong>Abyss</strong> (2014) mit <em>Charles Chevallier</em></li><li><strong>Raptor</strong> (2015) mit <em>Bruno Faidutti</em></li><li><strong>Schatten über Camelot</strong> (2005) mit <em>Serge Laget</em></li><li><strong>Queendomino</strong> (2017)</li><li><strong>Conan</strong> (2016) mit diversen anderen</li><li><strong>Jamaica</strong> (2007) mit <em>Malcolm Braff</em> und <em>Sébastien Pauchon</em></li><li><strong>Mr. Jack</strong> (2006) mit <em>Ludovic Maublanc</em></li><li><strong>Yamatai</strong> (2017) mit<em> Marc Paquien</em></li><li><strong>Kanagawa</strong> (2016)</li></ul>
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		<title>Spieleabend #17 &#8211; Hallo Frau Nachbarin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 08:13:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In den Coronazeiten sind die Spieleabende leider immer noch eher selten im Moment, so dass diese kleine Rubrik ein wenig brachliegt. Leider kann ich euch nicht viel über meine Spielerfahrungen mit bestimmten Gruppen und von Erfahrungen mit Spielen berichten. Um so mehr hat es uns gefreut, dass wir endlich mal einen Termin gefunden haben mit &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/6408" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Spieleabend #17 &#8211; Hallo Frau Nachbarin“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="256" data-attachment-id="1189" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/627/spieleabend" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spieleabend.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Spieleabend" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spieleabend.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spieleabend.png?resize=300%2C256&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1189" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spieleabend.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spieleabend.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/Spieleabend.png?w=798&amp;ssl=1 798w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></figure></div>



<p>In den Coronazeiten sind die Spieleabende leider immer noch eher selten im Moment, so dass diese kleine Rubrik ein wenig brachliegt. Leider kann ich euch nicht viel über meine Spielerfahrungen mit bestimmten Gruppen und von Erfahrungen mit Spielen berichten. Um so mehr hat es uns gefreut, dass wir endlich mal einen Termin gefunden haben mit unserer Nachbarin zu spielen. Sie hat uns bereits vor Jahren mal darauf angesprochen, als sie gesehen hat, dass wir sehr viele Spiele besitzen. Laut eigener Aussage spielte sie nämlich immer schon gerne Brettspiele und hat ebenfalls einen Schrank voll bei sich rumstehen. Bei ihr sei es auch in der Familie Tradition gewesen immer viel zu spielen. Wir waren auf jeden Fall gespannt und hatten uns im letzten Monat mit ihr zu einem Termin verabredet.</p>



<span id="more-6408"></span>



<p>Beruflich waren wir einfach immer zu eingebunden, um mit ihr zu einem Termin zusammenzukommen, da sie in Schichten in der Pflegebetreuung arbeitet und einfach immer nur ein paar Termine frei hat. Aber meine Frau hatte mit ihr im Sommer draußen mal bei einem Kaffee eine Partie <a href="https://spieltroll.de/?p=2135" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silver &amp; Gold</a> mit ihr gespielt und war davon so angetan, dass sie sich nicht nur das Spiel gleich selbst gekauft, sondern sich auch Zeit freigeschaufelt hat. Sie hat außerdem noch einen Teenager Sohn, der allerdings eher den Computerspielen verfallen ist und (zunächst) nicht an der Runde teilnahm.</p>



<p>Der Spieleabend begann wie jeder andere auch mit ein bißchen Smalltalk. In diesem speziellen Fall wurde natürlich über die Nachbarschaft gelästert was das Zeug hält. Auch Pizza wurde bestellt und wir machten unsere Nachbarin auf die Tradition des Pizzaspiels aufmerksam. Der Einfachheit halber und weil wir es ja alle schon kannten, spielten wir eine Runde <a href="https://spieltroll.de/?p=2135" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silver &amp; Gold</a>. Sie berichtete uns, dass sie seitdem sie es mit meiner Frau gespielt hat schon einige Partien mit ihrem Sohn gespielt hat. Schien also eine gute Investition gewesen zu sein. Sie hatte auch bereits kleine Microfasertücher die sehr schön in die Schachtel passten zum Abwischen der Stifte dazugekauft und stattete uns auch gleich mit welchen für unser Spiel aus. Die Partie lief super für mich, denn ich konnte tatsächlich mal wieder was gewinnen. Etwas das mir in Partien mit meiner Frau schon lange nicht mehr gelungen ist. Frau Nachbarin kam auf den zweiten Platz und zeigt uns sehr deutlich, dass sie sich mit dem Spiel schon sehr gut auskannte. Die Partie ging wirklich sehr schnell und die Pizza war noch nicht da, so dass wir überlegten noch eine zweite Partie zu spielen, es aber dann doch sein ließen. Sie holte ein weiteres Spiel hervor, welches sie im gleichen Zug wie <a href="https://spieltroll.de/?p=2135" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silver &amp; Gold</a> gekauft hatte und fragte uns ob wir es kennen würden. Sie hatte ein paar Probleme beim Spielen und vermutete es falsch gespielt zu haben. Die Rede ist von <a href="https://spieltroll.de/?p=78" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ganz schön clever!</a></p>



<p>Aber erstmal Pizza! Nachdem Essen spielten wir dann also erstmal <a href="https://spieltroll.de/?p=78" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ganz schön clever!</a> und meine Frau stellte unserer Nachbarin schon in Aussicht &#8222;Kannste eh nicht gewinnen&#8230;&#8220; und deutete an, dass ich schon viel zu viele Partien von dem Spiel intus hätte und nicht bezwingbar wäre. Ich kann auch nicht verneinen, dass ich schon mehrere hundert Partien gespielt habe, da die App für dieses Spiel sehr gelungen ist und man immer mal zwischendurch ein paar Würfel schmeißen kann, wenn man irgendwo wartet oder sonstwas macht. In erster Linie ging es aber darum, ihr das Spiel richtig zu erklären, denn sie hatten es gänzlich falsch gespielt. Aus irgendeinem Grund hatten sie es nicht so verstanden, dass die Spieler auch Würfel der anderen abbekommen können, wenn diese an der Reihe sind. Also das Silbertablett wurde komplett ignoriert. Nachdem wir die Partie beendet hatten kam es aber zum Aha-Effekt und sie fand das Spiel nun gar nicht mehr so doof wie vorher, weil es so natürlich alles mehr Sinn machte. Ihr Sohn hatte die Regeln gelesen und es ihr falsch erklärt. Nur fürs Protokoll: ich gewann tatsächlich mit einem beträchtlichen Vorsprung.</p>



<p>Wir hatten natürlich auch ein paar Spiele mitgebracht und wollten ihr noch ein paar Spiele zeigen, die ihr vielleicht gefallen könnten. Bei ihrer Spielesammlung handelte es sich um die, sagen wir mal, typisch deutsche heraus. <em>Monopoly</em>, <em>Risiko</em>, ein paar MB-Verbrechen erweitert um eine paar Spiele des Jahres und die obligatorische Spielesammlung (<em>Halma</em>, <em>Mensch ärgere dich nicht</em> etc.).</p>



<p>Als nächstes war es Zeit für <a href="https://spieltroll.de/?p=2308" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ohanami</a>, das kleine schön simple Draftingspiel, dass einfach überall gut ankommt und funktioniert. Die Erklärung gestaltete sich unproblematisch wenngleich ich sagen muss unsere Nachbarin verfügt in dieser Beziehung über ein Pokerface. Ich konnte es ihr nicht ansehen, ob sie es verstanden hatte, oder ob sie Fragen hatte. Irgendwie sah sie die ganze Zeit immer sehr skeptisch aus. Sie machte aber alles richtig und die Runde lief gut. Am Ende hellte sich ihre Miene aber deutlich auf und sie fand das Spiel einfach gut. Also schien das ihr Konzentrationsgesicht zu sein. Pokern möchte ich mit ihr besser nicht&#8230; Wir spielten direkt noch eine Partie, die sie dann auch direkt sehr viel besser beendete als die erste. <a href="https://spieltroll.de/?p=2308" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ohanami</a> stellt sich weiterhin als ein super Spiel für Einsteiger und tolles Draftingspiel für solche Runden heraus. Vor allem kann man hier noch schneller als bei anderen Spielen direkt noch eine Partie spielen. Unser Punkteblock wird allerding wirklich schon ein bißchen dünn, wird Zeit den zu laminieren&#8230;</p>



<p>Der Spieleabend fand in unserer Urlaubszeit statt, während ihr Sohn und unsere Tochter am nächsten Tag wieder Schule hatten, weswegen der Spieleabend nicht so super lange gehen sollte. <a href="Die Gewürzstraße" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Century: Die Gewürzstraße</a> war das nächste Spiel das ja als erprobtes Gateway-Game gilt und auch uns schon bewiesen hat das es gut funktioniert. Bei der schnellen Erklärung war das Pokerface tatsächlich verschwunden und man konnte mitbekommen das das Spielprinzip ankam. Century nicht zu verstehen ist auch nicht so leicht. Hhier liegt das Problem ja eher in der Meisterung der Vorgänge. Sinnvolles Ressourcenmanagement, um zu Punkten zu kommen. Das Spiel begann erstmal ganz normal, dann aber kam ihr Sohnemann hinzu der sich sehr interessiert zeigte, aber eigentlich wegen der Schule ins Bett gehen wollte. Seine Mutter überredete ihn dann aber kurz für sie weiterzuspielen, als sie die Toilette besuchte. Danach spielte er dann einfach weiter und sie bereit von der Seite. Das Spiel geriet in eine echt absurde Richtung. Der junge Mann tauschte seine Ressourcen schön hin und her, sah immer wieder Punktekarten die er kaufen wollte, kalkulierte seine Mitspieler aber nie mit ein, die immer schon passende Ressourcen auf ihren Tableaus liegen hatten und die Karten schneller kaufen konnten. Irgendwann tauschte er dann zzuvor getauschte Ressourcen wieder in die zuvor getauschte Form zurück und erntete auch von seiner Mutter ein wenig Häme. Sehr lustig eigentlich kamen wir in den Gesprächen nebenbei noch auf &#8222;gute&#8220; Spiele zu sprechen und er vertrat Vehement die Meinung das Monopoly und Risiko richtig gute Brettspiele wären. Monopoly sei von Taktik und Risiko von Strategie geprägt. Ich entgegnete dann das beide Spiele doch einen nicht zu verachtenden Glückfaktor hätten, aber das wollte er nicht gelten lassen. Na ja, ein mehr als lustiges Gespräch und am Ende hatte er bei Century dann doch noch ein paar Pünktchen ergattert und wurde dritter.</p>



<p>Wir quatschten danach noch eine Stunde und ließen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen. Genug gespielt, auch wenn wir <a href="https://spieltroll.de/?p=4836" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Little Town</a> und <a href="https://spieltroll.de/?p=3251" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buntes Burano</a> noch mit im Gepäck hatten. Mal schauen ob es bald eine Neuauflage geben wird. </p>
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		<title>#23 Was ist eigentlich? &#8211; Roll &#038; Move</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 07:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Backgammon]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute kommen wir mal zu einem Begriff, den wahrscheinlich jeder kennen dürfte oder sogar schon mal ein Spiel, dass sich dieser Mechanik bedient, gespielt hat. Nur werdet ihr diesen technischen Namen wahrscheinlich noch nicht gehört haben. Roll &#38; Move gehört zu dieser Art Mechaniken, die aus grauer Vorzeit der Brettspiele stammen. Derer bedienen sich eine &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/5001" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„#23 Was ist eigentlich? &#8211; Roll &#038; Move“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="256" data-attachment-id="4064" data-permalink="https://spieltroll.de/wasisteigentlicht" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" data-orig-size="798,680" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="wasisteigentlicht" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?fit=798%2C680&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?resize=300%2C256&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4064" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?resize=300%2C256&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?resize=768%2C654&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/02/wasisteigentlicht.png?w=798&amp;ssl=1 798w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></figure>
</div>


<p>Heute kommen wir mal zu einem Begriff, den wahrscheinlich jeder kennen dürfte oder sogar schon mal ein Spiel, dass sich dieser Mechanik bedient, gespielt hat. Nur werdet ihr diesen technischen Namen wahrscheinlich noch nicht gehört haben. Roll &amp; Move gehört zu dieser Art Mechaniken, die aus grauer Vorzeit der Brettspiele stammen. Derer bedienen sich eine ganze Reihe von Spielen, mit denen man früher so gequält wurde und von denen manche Menschen reden, wenn sie sich über Brettspiele unterhalten, weil sie noch nie etwas anderes außer diesen Massenmarkt-Grausamkeiten in die Finger bekommen haben.</p>



<span id="more-5001"></span>



<h6 class="wp-block-heading">Roll &amp; Move</h6>



<p>Roll &amp; Move, zu deutsch, Würfeln und Bewegen ist eine Brettspielmechanik die Generationen von Menschen geprägt haben dürfte. Früher wurden fast alle Kinder in Familien mit ihr bespaßt. Das ist auch durchaus okay, denn für Kinder ist eine solche Mechaniknoch gut geeignet. Die meisten Erwachsenen allerdings, die mit ihnen spielen, haben seltener Spaß dabei und deswegen spielen sie es wahrscheinlich eher selten oder sehen es als eine Qual an. Der  Spielemarkt bietet heute soviel Besseres als Roll &amp; Move Spiele.</p>



<p>Roll &amp; Move spricht von all diesen Spielen, in denen man einen (oder mehrere) Würfel wirft und sich anschließend um diese Anzahl Felder bewegt wie diese anzeigen. Anschließend betritt man ein Spielfeld und muss in der Regel irgendetwas tun. Ja, wir reden z.B. von Monopoly, wo man Straßen kauft/versteigert oder Ereigniskarten ziehen muss. Ja wir reden von Mensch ärgere dich nicht, wo wir ein Rennen gewinnen müssen indem wir einfach die höheren Zahlen würfeln. Ja wir reden von Hotel, Mankomania, Mad, Cluedo, was auch immer&#8230; all diese Spiele benutzen diesen Mechanismus. Spiele wie das Spiel des Lebens modifizieren ihn dann auch noch indem sie nicht einen Würfel sondern ein Glücksrad benutzen. Im Kern ist es aber das gleiche Prinzip.</p>



<p>Diese Spielmechanik ist dabei tatsächlich schon Jahrtausende alt, denn Backgammon und all seine Derivate wurde schon von den Sumerern in Mesopotamien gespielt. Heutzutage ist die Mechanik ganz schön in Verruf gekommen, denn all diese obengenannten Spiele gelten nicht mehr als besonders zeitgemäß. Hauptsächlich liegt es daran, das hier natürlich nur das Glück und nicht die Fähigkeiten eines Spielers gefordert sind. Dabei ist die Mechanik an sich &#8222;nur&#8220; eine Mechanik mit der man weiter arbeiten kann und das zeigen moderne Autoren in modernen Brettspielen. Roll &amp; Move wird nicht mehr besonders häufig verwendet, aber Camel Up z.B. ist eines der Spiele, die eine Roll &amp; Move-Mechanik enthält und hat es damit immerhin zum Spiel des Jahres geschafft hat. Eine entscheidende Rolle dabei spielt natürlich, dass die Mechanik nur ein kleiner Teil des Spiels ist und nicht zum tragenden Element wird.</p>



<p>B<strong>ekannte Vertreter:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monopoly</li>



<li>Mensch ärgere dich nicht</li>



<li><a href="https://spieltroll.de/?p=1825" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Camel Up</a></li>



<li>Talisman</li>
</ul>



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