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	<title>Aquasphere &#8211; Spieltroll</title>
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		<title>Portrait &#8211; Stefan Feld</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2021 14:06:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach zwei Monaten möchte ich mit euch ein weiteres Bild in meiner Autorengalerie bewundern. In diesem Portrait soll es um den deutschen Spieleautoren Stefan Feld gehen, der es immer wieder schafft uns mit seinen Eurogames zu überzeugen. Sein Name steht wie kein anderer in diesem Business für den Begriff des Punktesalats. Etwas, das für viele &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/8473" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Portrait &#8211; Stefan Feld“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Nach zwei Monaten möchte ich mit euch ein weiteres Bild in meiner Autorengalerie bewundern. In diesem Portrait soll es um den deutschen Spieleautoren Stefan Feld gehen, der es immer wieder schafft uns mit seinen Eurogames zu überzeugen. Sein Name steht wie kein anderer in diesem Business für den Begriff des Punktesalats. Etwas, das für viele fast schon ein Synonym für Eurogame ist. Das kommt natürlich nicht von ungefähr, denn Herr Feld agiert in seinen Spielen sehr oft durch sehr viele Möglichkeiten Punkte zu bekommen. Der Name Stefan Feld ist den meisten Leuten dieses Hobbys mit Sicherheit bekannt, aber man muss sich mal vor Augen halten, dass sein erstes Spiel erst 2005 veröffentlicht wurde. Dafür, dass es zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 16 Jahre sind, hat er ziemlich viele, sehr bekannte Spiele auf den Markt gebracht. Über ein paar davon werde ich im Laufe dieses Portraits ein wenig sprechen aber man kann sie natürlich nicht alle nennen. Die Spiele eines Stefan Feld scheinen dabei eine gewisse Qualität zu haben, denn er ist mit nichten jemand, der wie <a href="https://spieltroll.de/?p=5849" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiner Knizia</a> zum Beispiel, jedes Jahr zig Spiele veröffentlichen kann, sondern eher nur ein paar, die dann aber fast alle immer große Beachtung finden. Schauen wir uns diesen interessanten Autoren und seine Spiele einmal etwas genauer an.</p>



<span id="more-8473"></span>



<p>Stefan Feld wurde 1970 in Karlsruhe geboren und lebt derzeit in Gengenbach, wo er auch seit 1999 an einem Gymnasium als Lehrer tätig ist. Zunächst unterrichtet er Sport und Physik, wird aber im Jahr 2014 auch Direktor des Instituts. Gengenbach ist ein kleinerer Ort in Baden-Würtemberg, der sich durch seine Nähe zur französischen Grenze auszeichnet. <em>Strasbourg</em> liegt nur wenige Kilometer entfernt und damit wären wir schon bei einem seiner Spiele. Nach eigener Aussage gehörte das Spielen in seiner Familie immer dazu und seine älteren Geschwister erlaubten ihm immer mitzuspielen. Von daher war er wahrscheinlich spielerisch schon immer ein wenig &#8222;vorbelastet&#8220;. Zum Spieleerfinden kam er dann erst im Jahre 1998. Ein Jahr bevor er seinen Job als Lehrer am Gymnasium aufnehmen sollte, nahm er an einem Wettbewerb des Friedhelm Merz Verlages Teil, der die Spielemesse in Essen veranstaltet. Diese riefen Autoren auf, ein Spiel zum Thema Radio zu entwickeln und Stefan Feld nahm daran teil und erreichte den zweiten Platz, welcher ihm einen Motivationsschub gab weitere Spiele zu entwickeln, was er fortan tat. Spiele- und Autorentreffs, sowie Messen wurden besucht und 2005 war es dann soweit. <em>Revolte in Rom</em> wurde sein erstes veröffentlichtes Spiel.</p>



<p>Ein gewisser Michael Menzel illustrierte das Spiel und als absoluter Newcomer gelang es ihm sofort auf der Empfehlungsliste des Spiel des Jahres 2006 zu landen. Ein wirklich erstaunlicher Erfolg. Revolte in Rom wurde von Queen Games veröffentlicht, einem von zwei Verlagen, bei dem Stefan Feld bis heute quasi beheimatet ist. Er veröffentlicht zwar auch bei anderen Verlagen, aber Queen Games und vor allem Alea/Ravensburger haben die meisten seiner Titel herausgegeben. Die nummerierte Alea-Serie wäre ohne ihn wahrscheinlich undenkbar.</p>



<p>Stefan Feld wurde schon des öfteren in Interviews gefragt, wie er zu seinen Spielen findet, was für ihn bei der Spieleerfindung zuerst kommt. <a href="https://spieltroll.de/?p=7679" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bruno Cathala</a> im letzten Portrait nannte grundsätzlich drei verschiedene Ansätze, wie in ihm eine Idee für ein Spiel heranwächst. Das Thema, dass er umsetzen möchte, eine Mechanik die in ihm reifte oder aber ein bestimmtes Spielmaterial, dass ihn dazu anstiftet ein Spiel dazu zu entwerfen. Stefan Feld gibt hier eindeutig die Mechanik als Triebfeder für seine Entwicklung an. Er entwickelt zunächst eine zentrale Mechanik die seine Spiele tragen soll und alles andere würde drumherum entwickelt werden und könnte in verschiedenste Richtungen gehen. Hier ist er überhaupt nicht festgelegt, was zum Beispiel an Spielmaterial noch hinzukommen kann. Das Thema kommt irgendwann später hinzu. Laut seiner Aussage testet er seine Spiele in verschiedenen Gruppen. Er ist außerdem Mitglied in einem Spieleverein, den Offenburger Spielefreunden, bei denen er oft seine neuesten Kreationen ausprobiert.</p>



<p>Schauen wir uns nun mal einige seiner Spiele an. Insgesamt hat Stefan Feld in diesen bisher &#8222;erst&#8220; 16 Jahren über 30 Spiele veröffentlicht. Schaut man sich die Boardgamegeek Spielerangliste an befinden sich zur Zeit 18 seiner Veröffentlichungen unter den Top 1000 Spielen. Das ist eine wahnsinnig starke Quote und spricht für die spielerische Qualität und die Beliebtheit seiner Spiele. Wobei man sagen muss, dass er eigentlich wirklich nur gute und sehr gute Jahre mit seinen Spielveröffentlichungen hatte. Rund um seine neue Tätigkeit als gymnasialer Direktor ist ein Knick zu erkennen. Eine Phase in der er weniger Spiele und weniger erfolgreiche Spiele veröffentlicht hat. Aber in den letzten Jahren nimmt er wieder an Fahrt auf. Im Jahr 2011 gelingt ihm ein ganz besonderes Kunststück. Bei der Wahl zum Deutschen Spielepreis landen drei seiner Spiele aus diesem Jahrgang  unter den ausgezeichneten zehn Spielen. Platz 2 erreicht <a rel="noreferrer noopener" href="https://spieltroll.de/?p=5395" target="_blank">Die Burgen von Burgund</a>, Platz 9 <em>Luna</em> und Platz 10 belegt <em>Strasbourg</em>. Zwei Jahre später wiederholt er dieses Kunststück mit <em>Brügge</em> auf Platz 3, <em>Bora Bora</em> auf Platz 4 und <em>Rialto</em> auf Platz 9 ein weiteres mal. Zwei richtig starke Jahre für den Autoren Stefan Feld.</p>



<p>Er kann den Deutschen Spielepreis zwar nie gewinnen, aber weitere seiner Spiele erreichen sehr gute Platzierungen. Gleich sein Erstlingswerk <em>Revolte in Rom</em> kommt 2006 auf den 10.Platz. 2007 gelingt ihn sein erster zweiter Platz mit <em>Notre Dame</em>, 2008 folgt Platz 4 mit <em>Im Jahr des Drachen</em> und 2010 Platz 8 mit <em>Macao</em>. Im Jahr 2012 muss man noch ein weiteres Spiel hervorheben, dass ihm zum dritten Mal die zweite Platzierung einbringt. <em>Trajan</em> sorgt für einigen Wirbel und wird auch ein internationaler Erfolg. Es gewinnt den Gamers Choice Award in der Kategorie Multiplayer. </p>



<p>Auch beim wichtigsten Spielpreis dem Spiel des Jahres hat er einige Erfolge zu verzeichnen, kann aber auch diesen so wichtigen Preis bisher nicht gewinnen. Insgesamt fünfmal landet er auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres. 2006, wie bereits erwähnt, mit <em>Revolte in Rom</em>, 2007 mit <em>Notre Dame</em>, 2008 mit <em>Im Jahr des Drachen</em> und 2011 mit <em>Die Burgen von Burgund</em> und <em>Luna</em>. Im selben Jahr wird auch zum ersten mal eine Kennerspiel ausgezeichnet und es zeigt sich, das Felds Spiele in dieser Kategorie besser aufgehoben sind. Für diesen Preis wurde er seitdem ganze dreimal nominiert. Im Jahr 2011 wurde <em>Strasbourg</em>, 2013 <em>Brügge</em> und 2019 <a href="https://spieltroll.de/?p=2348" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Carpe Diem</a> nominiert.  Jede Menge Anerkennung also für seine Spiele.</p>



<p>Eine ganz besondere Bedeutung kommen seinen Titeln in der Alea Spieleserie zu. Diese Serie umfasst bisher 18 Titel und sieben davon stammen von ihm. Alea hat einen Reebot angekündigt und veröffentlicht seit eingier Zeit neue Version der alten Klassiker und versucht sie ein wenig aufzuhübschen, nachdem <em>Carpe Diem</em> durch sein abschreckendes Äußeres und seine schlechte redaktionelle Bearbeitung, die im Jahr 2018 wirkte als würde das Spiel aus dem Jahr 1998 stammen, für einiges an Aufsehen sorgte. Der Effekt wurde durch die direkte Konkurrenz zum Kennerspielpreis noch verstärkt. Der Gewinner Flügelschlag sah in allen Belangen besser aus, verfügte über wertigeres Material und auch die redaktionelle Bearbeitung war auf einem anderen Niveau. Der Markt hat sich deutlich verändert und <em>Carpe Diem</em> konnte dort nicht mithalten. Spielerisch ist das Spiel allerdings alle erste Sahne und gehört zu meinen Lieblings Feldspielen.</p>



<p>Stefan Feld gehört für mich leider in die Kategorie, der Autoren, die ich erst recht spät für mich entdecken konnte. Seine Hauptzeit rauschte wegen meiner Abstinenz vom analogen Spielesektor fast komplett an mir vorbei. Ich kann mich daran erinnern mal <em>Notre Dame</em> gespielt zu haben, aber danach wird es düster. Leider hat <em>Notre Dame</em> auch keine großen Spuren hinterlassen, so dass ich es aus meiner heutigen Sicht nicht mehr beurteilen kann. Ich habe viele Spiele von Stefan Feld erst in den letzten Jahren kennenlernen dürfen und bin immer noch dabei seine Spiele zu entdecken. Leider sind viele der älteren Titel auch nicht mehr verfügbar, so dass ich auf neue Veröffentlichungen warte. <em>Die Burgen von Burgund</em> gehört aber zu meinen absoluten Lieblingstiteln und in diesem Moment, denke ich daran, dass es mal wieder Zeit wird eine Partie zu spielen. Seine Titel fordern mich rein spielerisch. Wenn ich einen Titel von Feld spiele, ist mir das Thema nahezu egal, ich möchte seine tollen Mechaniken ausreizen, die im Hintergrund schlummern und von jeder Menge Beiwerk geschmückt werden, dass dazu dient Punkte zu machen. Ich teile die Auffassung das er wirklich viele Spiele macht, die man als Punktesalt auffassen kann, aber im positivsten Sinne finde ich das bei ihm richtig toll. Er gibt mir als Spieler viele Möglichkeiten zum Punkten und alles macht in seinen Spielen trotzdem Sinn und ist verzahnt. Es gibt auch viele Beispiele von anderen Autoren, die das einfach nicht hinbekommen. Dort macht man viele unzusammenhängende Dinge, die mit Punkten belohnt werden, dieses Gefühl habe ich bei Felds Titeln allerdings nie. Stefan Feld gehört für mich deshalb zu den ganz großen seiner Zunft und ich erwarte noch richtig viele tolle Spiele von ihm.</p>



<p><strong>Bekannteste Werke von Stefan Feld:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=5395" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Burgen von Burgund</a></strong> (2011)</li><li><strong>Trajan</strong> (2012)</li><li><strong>Bora Bora</strong> (2013)</li><li><strong>Brügge</strong> (2013)</li><li><strong>Notre Dame</strong> (2007)</li><li><strong>Im Jahr des Drachen</strong> (2008)</li><li><strong>Macao</strong> (2010)</li><li><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=2348" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Carpe Diem</a></strong> (2018)</li><li><strong>Amerigo</strong> (2013)</li><li><strong>Aqua Sphere</strong> (2014)</li><li><strong>Bonfire</strong> (2020)</li><li><strong>Luna</strong> (2011)</li><li><strong>Das Orakel von Delphi</strong> (2016)</li><li><strong>Die Speicherstadt</strong> (2010)</li><li><strong>La Isla</strong> (2014)</li><li><strong>Strasbourg</strong> (2011)</li><li><strong>Merlin</strong> (2017)</li><li><strong>Forum Trajanum</strong> (2018)</li></ul>



<p></p>



<p> </p>
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		<title>Spielejahrgang 2015 &#8211; Ein Füllhorn guter Spiele?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2020 18:47:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es sind schon ein paar Monate vergangen, seitdem ich zum letzten mal etwas in meiner kleinen Rückblickserie veröffentlicht habe. Damals ging es um das Spielejahr 1991, also um etwas das schon ziemlich lange her ist. Heute katapultiere ich mich wieder in die noch junge Vergangenheit. Das Jahr 2015 markiert so ein bißchen den spielerischen Neuanfang &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/7064" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Spielejahrgang 2015 &#8211; Ein Füllhorn guter Spiele?“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Es sind schon ein paar Monate vergangen, seitdem ich zum letzten mal etwas in meiner kleinen Rückblickserie veröffentlicht habe. Damals ging es um das <a href="https://spieltroll.de/?p=5432" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spielejahr 1991</a>, also um etwas das schon ziemlich lange her ist. Heute katapultiere ich mich wieder in die noch junge Vergangenheit. Das Jahr 2015 markiert so ein bißchen den spielerischen Neuanfang für mich persönlich. In diesem Jahr war ich das erste mal zusammen mit meiner Frau auf der SPIEL in Essen und wir begannen uns so nach und nach wieder eine kleine Sammlung von Spielen zuzulegen. In den Jahren davor gab es nur mal ab und zu etwas Neues und ein Großteil meiner alten, doch recht umfangreichen Sammlung, fiel über einige Jahre hinweg den finanziellen Nöten zum Opfer, die uns in dieser Zeit plagten. Diese Zeiten gingen 2015 so langsam vorbei und Brettspiele spielen wurde wieder zu einem Luxus den wir uns leisten wollten, denn wir spielen so verdammt gern und nach vielen Jahren der spielerischen Entbehrung brach die neue Welt der Brettspiele über uns herein. 2015 schien ein fantastisches Jahr zu sein, um wieder zurückzukommen.</p>



<span id="more-7064"></span>



<p>Das seltsamste für mich in diesem Jahr war tatsächlich die Tatsache, dass alle Welt über ein Spiel redete, dass ich schon Jahre zuvor als eher nicht so gut abgetan hatte. Selbst auf der U-Bahnfahrt zur Spiel redeten zwei kleinere Grüppchen links und rechts neben uns unabhängig voneinander über Pandemic Legacy. Das Legacy-Konzept erschloss sich mir zu dieser Zeit noch kein bißchen und alles was ich darüber las, gefiel mir überhaupt nicht. Eine Reaktion, die es damals glaube ich recht häufig gab. Spiele die man zum Teil zerstören musste und die man nachdem sie &#8222;durchgespielt&#8220; waren, nicht mehr spielbar sind. Das konnte ich nach Jahren der fast Abstinenz nicht glauben und nicht einordnen. Und dann auch noch Pandemie. Ein Spiel das mir nur mäßig gefiel, weil es immer die Gefahr des &#8222;du hast verloren und kannst nichts dagegen tun&#8220; in sich barg. Wie sich heute zeigt, lag ich zumindest was das Legacy-Konzept angeht falsch. Pandemie ist in meinen Augen immer noch kein gutes Spiel auch wenn ich weiß, daß ich da mit meiner Meinung allein auf weiter Flur stehe.</p>



<p>2015, ein Jahr indem für mich persönlich viel passierte. Auch in der Welt passierte ziemlich viel. Das Jahr gilt heute vielen als der Wendepunkt in unserer Gesellschaft. Nur ein Jahr, nachdem sich mal wieder alle nach dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft in den Armen lagen, begann sich ein Riss durch die Gesellschaft zu bilden. Flüchtlingkrise, AFD usw. und so fort. Ein bestimmter Teil der Gesellschaft wollte sich zumindest außerhalb von Arbeitsstress und Weltproblemen in seiner Freizeit einen Eskapismus schaffen und ich glaube da kommt dieser unglaubliche Boom der Brettspielindustrie in den letzten Jahre her. Auch Covid konnte diesen Boom dieses Jahr nicht klein kriegen. Die Leute haben einfach keinen Bock sich rund um die Uhr mit Problemen zu beschäftigen. Brett- und Kartenspiele sorgen für eine schöne Auszeit und der Markt macht mit. In 2015 kamen so unfassbar viele gute Spiele auf den Markt, dass es den Rahmen dieses kleinen Beitrags sprengen würde, sie alle aufzuzählen.</p>



<p>Ich starte meinen Blick auf die Spiele dieses Jahrgangs wie immer mit der <a href="https://www.boardgamegeek.com/browse/boardgame" target="_blank" rel="noreferrer noopener">boardgamegeek.com Hitliste</a>. Lohnte sich der Blick 1991 kaum weil einfach nicht viel gutes erschien, so sieht es 2015 gaaaaaanz anders aus. Die Top Ten aus 2015 die ich hier aufliste, sind allesamt unter den einhundert besten Spielen aller Zeiten gemäß dieser Liste. Und schaut man sich diese gigantische Liste weiter an, so sind alleine aus dem Jahr 2015, 87 Spiele unter den ersten 1000. Was wirklich eine ziemlich gute Marke ist, wenn man sich anschaut, wieviele Jahre diese List umfasst.</p>



<ol class="wp-block-list"><li><a href="https://spieltroll.de/?p=628" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pandemic Legacy &#8211; Season 1</a></li><li>Im Wandel der Zeitalter: Eine neue Geschichte der Zivilisation</li><li><a href="https://spieltroll.de/?p=258" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7 Wonders Duel</a></li><li>Viticulture Essential Edition</li><li>Food Chain Magnate</li><li>Blood Rage</li><li>Kingdom Death Monster</li><li>Auf den Spuren von Marco Polo</li><li>The Gallerist</li><li>Mombasa </li></ol>



<p>Man könnte diese Liste noch um einige weitere nennenswerte Spiele erweitern. Räuber der Nordsee, Codenames, <a href="https://spieltroll.de/?p=2535" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Champions of Midgard</a>, T.I.M.E. Stories, <a href="https://spieltroll.de/?p=1992" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zombicide Black Plague</a> und, und, und. Aber, ich schau mir in diesem kleinen Format ja immer so an, was ich davon kenne und schon gespielt habe. Das ergibt in diesem Jahr dann doch ein recht zwiespältiges Bild. Pandemic Legacy Season 1, zu diesem Thema können geneigte Leser unter den <a href="https://spieltroll.de/?page_id=344" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spieltagebüchern</a> fündig werden und meinen ausführlichen Spielbericht zu dem Spiel nachlesen. Großartiges Spielerlebnis trotz Pandemie-Spielmechanik. Im Wandel der Zeitalter habe ich bisher leider nur ein einziges Mal mit viel zu wenig Zeit gespielt und fand vieles ganz ganz toll, aber möchte hier kein Urteil über das Spiel fällen. Der dritte Platz aus diesem Jahrgang ist aber eines der Spiele, die ich rauf und runter gespielt habe und auch immer noch spiele. 7 Wonders Duel ist eines der besten Spiele für zwei überhaupt und übertrifft in seiner eleganten Art und Weise auch den sehr guten großen Bruder.</p>



<p>Bei Viticulture besteht meine Erfahrung aus ein paar Versuchen die Appversion zu spielen, die aber leider in einem nicht performanten Zustand ist. Es ist ein Graus dieses wahrscheinlich sehr gute Brettspiel zu spielen. Viticulture ist eines meiner Schwarzen Löcher. Ein Spiel, dass ich immer noch allzugerne ausprobieren möchte. Auch alle folgenden Plätze in den Top Ten habe ich persönlich leider noch nicht ausprobieren können. Einige, wie zum Beispiel Blood Rage und Mombasa, interessieren mich leider bis heute überhaupt nicht. Andere sind mir schlichtweg zu teuer Food Chain Magnate, Kingdom Death Monster oder The Gallerist. Bei diesen Spielen würde ich auf jedenfall gerne mal einen Blick riskieren und mir eine Meinung bilden, aber leider hat sich das bis jetzt noch nicht ergeben. Für <em>Auf den Spuren von Marco Polo</em> habe ich allerdings bisher keine Erklärung und das steht hier immer noch ungespielt herum. Man merkt halt an diesem Jahrgang doch, dass wir erst wieder in diesem Jahr angefangen haben uns vermehrt mit Spielen zu beschäftigen und wir viele wahrscheinlich tolle Spiele noch immer vor uns haben.</p>



<p>Das Spiel des Jahres 2015 ist mir allerdings sehr wohl bekannt und zu <a href="https://spieltroll.de/?p=1823" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Colt Express</a> habe ich sogar hier im Blog schon meine Meinung kund getan. Leider ein Spiel, dass bei mir einen schwierigen Stand hatte auch wenn es wohl ein großer Erfolg gewesen ist. Auf der Nominierungsliste standen mit Machi Koro und The Game dann aber noch zwei Spiele, die wir ausgiebig gespielt haben. Das Machi Koro Prinzip haben wir etwas später in Valeria aufgegriffen und es ehört in dieser Form zu einem unserer liebsten Spiele überhaupt. Mit <a href="https://spieltroll.de/?p=2258" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Patchwork</a> befand sich noch ein weiterer heutiger Klassiker auf der Empfehlungsliste. Cacao, Loony Quest, Simsala&#8230; Bumm?, Ugo! und Vollmondnacht von Ted Alspach befanden sich ebenfalls auf der Empfehlungsliste. Beim Kennerspiel des Jahres sah es dann ähnlich aus. Broom Service ist es geworden, ein Spiel das meine Frau unbedingt spielen wollte. Auch dieses Spiel hatte es bei uns beiden recht schwer. Orleans und Elysium waren ebenfalls nominiert und wären für mein dafürhalten beide eine bessere Wahl gewesen ganz zu schweigen von dem fantastischen <a href="https://spieltroll.de/?p=733" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Five Tribes</a>, das nicht einmal auf der Empfehlungsliste Erwähnung fand. Aber immerhin war auch hier das schon genannte <em>Auf den Spuren des Marco Polo</em> mit dabei. Auch die Arler Erde von Herrn Rosenberg wurde empfohlen, welches wir ebenfalls noch ungespielt in unserer Sammlung wissen. Der  Vollständigkeit halber sei auch noch das letzte Spiel Deus erwähnt, dass ich leider bis heute nicht kenne.</p>



<p>Der Deutsche Spielepreis bietet dann noch ein paar andere Spiele auf. <em>Auf den Spuren von Marco Polo</em> gewann in diesem Jahr den beliebten Publikumspreis. Orleans und Colt Express kommen auf die Plätze. Murano von den Brands, Arler Erder, Five Tribes, Cacao, Machi Koro, Aquasphere und Patchwork vervollständigen die zehn Plätze des Deutschen Spiele Preises. Wie fast immer eine sehr schöne Auswahl.</p>



<p>2015 war ein sehr ergiebiger und spielerisch toller Jahrgang. Die Mitte dieses Jahrzehnts war der Startschuss für einen neuerlichen Boom der Bretspielbranche der bis zum heutigen Tage anhält und den wir als Spieler genießen sollten. Momentan kommen in jedem Jahr soviele tolle Spiele auf den Markt, dass es eine wahre Freude ist. Wenn ich Stimmen auf boardgamegeek lese die behaupten, dass momentan schlechte Spielejahre sind, kann ich ihnen nur sagen, sie haben das Glück der späten Geburt und kennen viele der schwachen Jahrgänge überhaupt gar nicht. Natürlich kommen in jedem Jahr auch viele schlechte Spieler heraus, aber ich finde in jedem Jahr mehr Spiele die ich spielen möchte, als ich spielen kann. Das ist der absolute Überfluss. Ich als Fan freue mich. Was aber sind meiner bescheidenen Meinung nach die Spiele, die ich in meine Ludothek aus diesem Jahrgang aufnehmen würde. Allerdings muss ich 2015 große Kenntnislücken offenbaren und bitte das zu bedenken. Pandemic Legacy gehört definitv hinein. 7 Wonders Duel gehört dazu und für mich persönlich auch Spiele wie Zombicide Black Plague, <a href="https://spieltroll.de/?p=485" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Potion Explosion</a> und <a href="https://spieltroll.de/?p=283" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Blutige Herberge</a> um mal noch ein paar weitere Titel zu benennen.</p>



<p>Gehört für euch noch etwas anderes aus diesem Jahr in eine Ludothek? Wenn ja, immer rein damit in die Kommentare&#8230;</p>



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