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	<title>Orbis &#8211; Spieltroll</title>
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		<title>Spieleabend #9 &#8211; Planet Dominion</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 13:32:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Endlich wieder Spieleabendzeit! Lange, lange ist es her, gefühlt eine halbe Ewigkeit, dass wir mit unseren Arbeitskollegen den letzen Spieleabend veranstaltet haben. Das war tatsächlich noch vor der Messe in Essen 2018. Danach gab es diverse Hindernisse, wie Umbaumaßnahmen, Urlaub und Terminschwierigkeiten, die uns vom gemeinsamen Spielen abhielten. Aber in der letzten Woche war es &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/1559" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Spieleabend #9 &#8211; Planet Dominion“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Endlich wieder Spieleabendzeit! Lange, lange ist es her, gefühlt eine halbe Ewigkeit, dass wir mit unseren Arbeitskollegen den letzen Spieleabend veranstaltet haben. Das war tatsächlich noch vor der Messe in Essen 2018. Danach gab es diverse Hindernisse, wie Umbaumaßnahmen, Urlaub und Terminschwierigkeiten, die uns vom gemeinsamen Spielen abhielten. Aber in der letzten Woche war es dann endlich wieder soweit und wir gaben uns dem hemmungslosen Zocken hin. Auch dieses Mal schafften wir tatsächlich nur vier Spiele, denn es wurde viel gequatscht, gegessen und getrunken. Aber Spaß hat es wie immer gemacht.</p>



<span id="more-1559"></span>



<p>Kalt war es an diesem Abend! Puuh furchtbar kalt, als wir mit sechs Spielen bewaffnet zu unseren Arbeitskollegen aufbrachen. Mit im Gepäck waren diesmal <a href="https://spieltroll.de/?p=817">Planet</a>, <a href="https://spieltroll.de/?p=1328">Dragon Castle</a>, <a href="https://spieltroll.de/?p=979">Orbis</a>, <a href="https://spieltroll.de/?p=1345">Hexenhaus</a>, Dominion sowie <a href="https://spieltroll.de/?p=1418">Illusion</a>, dass wir nur zur Überbrückung bis der Pizzabote lieferte mitgenommen hatten. Der Pizzabote brauchte auch ein bißchen länger an dem Abend und so spielten wir diverse Runden dieses vergnüglichen kleinen Kartenspiels von Wolfgang Warsch. Es kam sehr gut an, man mag es gar nicht glauben, diese total simple Spielidee sorgt für jede Menge Spielspaß und ist für vier Leute ideal. Wir spielten immer bis einer drei Pfeile für sich gewinnen konnte und die Männer dominierten hier eindeutig das Geschehen. Insgesamt spielten wir bestimmt acht Partien und immer wieder tauchten Karten auf, bei denen man staunen musste über die Farbverteilung im Vergleich zu benachbarten Karten. Also, ich möchte Illusion an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich empfehlen.</p>



<p>Dann war erstmal Pizzatime angesagt und nach der Stärkung legten wir dann direkt los. Sohnemann war aber sehr neugierig und hatte schon mal in die Tasche gelinzt und sich über die Kartenstapel gewundert, die wir einfach so in der Tasche hatten. &#8222;Was sind denn das für Karten?&#8220; fragte er neugierig. Aber zunächst war ersteinmal Planet dran. Planet ist, da kann man sich ziemlich sicher sein, ein totaler hingucker, wenn man es zum ersten Mal auf den Tisch bringt. Die großen 12-seitigen Würfel werfen ersteinmal jede Menge fragen auf und machen total neugierig auf das was da kommt. Die beiden beäugten den Aufbau der ganzen Tierkarten sehr genau. Planet ist aber nicht nur ein Eyecatcher, sondern auch für normale Spieler ein super Erlebnis, weil man die Regeln, ähnlich wie bei Illusion nur sehr kurz erklären muss. Nur das Zählen der Felder auf den Würfeln erfordert anscheinend ein kleines bißchen räumliches Vorstellungsvermögen, denn das stellte sich tatsächlich als größtes Hindernis heraus. Aber insgesamt kam es gut an und bei dem Spiel hatten die göttlichen Damen aber sowas von die Nase vorn. Keine Chance für die Herren.</p>



<p>Als drittes Spiel des Abends holte ich dann die losen Dominionkarten aus der Tasche hervor. Ich hatte mir ja extra <a href="https://spieltroll.de/?p=434">einen Koffer</a> für die ganzen Karten gebastelt, hatte aber keine Lust das schwere Teil mitzuschleppen. Wir wollten den beiden aber unbedingt eines unserer absoluten Lieblingsspiele vorstellen und sie nebenbei auch noch auf Deckbuilder einschwören. Unsere Arbeitskollegin ist nämlich ein riesen Harry Potter Fan und wir haben ihr versprochen irgendwann mit ihr <a href="https://spieltroll.de/?p=900">Harry Potter Hogwarts Battle</a> zu spielen. Da die beiden aber bisher überhaupt keine Deckbuilder-Erfahrung haben, wollten wir erstmal mit Dominion anfangen und wir haben vorher zwei Sets zusammengebastelt, um nicht alles mitnehmen zu müssen. Wir entschieden uns dann auch klassisch für das erste Set des Grundspiels, dass auch in der Anleitung vorgeschlagen wird und als zweites hatten wir noch ein Set mit vielen Punktekarten aus dem Intrige-Set dabei. Bei unserer Arbeitskollegin dauerte es ein paar Runden bis die Abläufe saßen, aber dann fand sie es richtig klasse und es entwickelte sich zum Hit des Abends. Mit Dominion liegt man tatsächlich auch selten daneben. Sohnemann fand es auch gut, aber die vierer Partie mit den ungeübten Spielern dauerte tatsächlich fast 90 Minuten. Ok, wir haben natürlich auch viel gequatscht, aber das gehört an so einem Abend ja auch dazu. Ich fand es klasse das Dominion so gut ankam und freue mich darauf, das vielleicht bei einem weiteren Treffen mit anderen Karten noch zu vertiefen.</p>



<p>Es war zwar schon recht spät, aber ein Spiel musste noch gehen befanden wir alle und so entschieden wir uns noch für eine Partie Dragon Castle. Mahjong, so wie man es auf dem Handy spielt kannten sie beide und waren große Fans davon. Gut, denn ich wollte das durchaus sehr schwere Spiel nicht umsonst mitgebracht haben. Die Steine sind schon ganz schön schwer. Wir entschieden uns auch hier erstmal für die Grundvariante ohne Geister- und Drachenkarten, um dass Spiel einfach  zu vermitteln. Klappte auch wieder ziemlich gut und wir stellten erneut fest, dass Dragon Castle mit allen Spielerzahlen ganz gut funktioniert. Der Fokus liegt im Vierpersonenspiel aber deutlich auf anderen Taktiken und ich habe die Drachenpunktechips als recht wichitg eingeschätzt und so brachten sie mir in der Partie auch den Sieg. Außerdem entschied ich mich des öfteren dafür, wenn es nur einen Stein gab, diesen ganz aus dem Spiel zu nehmen und einen Punkt zu kassieren, anstatt ihn irgendwo auf mein Tableau zu setzen, wo er gar nicht so recht hinpassen wollte. Im Spiel zu zweit hätte ich mich wohl anders entschieden. Eine interessante Erfahrung und auch Dragon Castle kam gut an. Wir scheinen echt eine gute Quote zu haben. Bisher haben wir wirklich kaum Spiele gehabt, die den beiden nicht gefallen haben.</p>



<p>So neigte sich dann auch dieser Spieleabend irgendwann einem Ende entgegen und wir mussten raus in die bitterkalte Nacht. Leider sind Hexenhaus und Orbis hinten runtergefallen, aber die können wir auch noch beim nächsten Mal nachholen. Wir freuen uns schon.  </p>
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		<title>Orbis</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2019 13:15:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Orbis gehörte vor der Messe in Essen nicht zu meinem Favoritenkreis. Das gebe ich ganz ehrlich zu. Die Beschreibung klang ein bißchen nach Populous &#8211; Das Brettspiel. Die älteren unter euch werden sich an diesen Computerspieleklassiker wahrscheinlich erinnern. Das klang zwar alles ganz nett, aber vom Hocker gerissen hatte es mich nicht. Meine Frau hat &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/979" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Orbis“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Orbis gehörte vor der Messe in Essen nicht zu meinem Favoritenkreis. Das gebe ich ganz ehrlich zu. Die Beschreibung klang ein bißchen nach Populous &#8211; Das Brettspiel. Die älteren unter euch werden sich an diesen Computerspieleklassiker wahrscheinlich erinnern. Das klang zwar alles ganz nett, aber vom Hocker gerissen hatte es mich nicht. Meine Frau hat das Spiel in Essen gesehen und wollte es unbedingt haben. Wir haben es dann leider erst eine ganze Weile nach der Messe bekommen und Spielen können. Das Spiel wirkte auf mich auch nach dem Lesen der Anleitung immer noch, wie ein sehr generisches Legespiel. Ja sogar noch beim spielen, während der ersten paar Züge dachte ich noch, dass ist doch irgendwie langweilig, aber ich muss sagen, dann traf mich die Komplexität des Spielkonzeptes direkt ins Gesicht und ich konnte es kaum mehr glauben. </p>


<p><span id="more-979"></span></p>
<p><strong>Worum geht es ?</strong></p>
<p>In Orbis übernehmen die Spieler die Rolle eines Schöpfers, der eine Welt erschaffen möchte. Er macht dies, indem er fünfzehn Runden lang jede Runde ein Plättchen mit verschiedenen Landschaften auswählt und es in seine Welt einbaut. Die Form der Welt ist eine Pyramide, in dessen Fundament die Spieler fünf Plättchen legen dürfen und die sich nach oben um jeweils ein Plättchen verjüngt. Nach 15 Runden sind die Welten komplett und derjenige Spieler, der die meisten Schaffenspunkte erzielt hat gewinnt.</p>
<p><strong>Wie läuft das ab ?</strong></p>
<p>Die Spieler haben zu Beginn kein Spielmaterial. Aber es gibt eine Auslage in der Spielmitte. Dort befinden sich drei Zugstapel mit Landschaftsplättchen. Diese sind in drei Stufen unterteilt und werden zu Beginn gemischt. Anschließend werden vom Stapel der Stufe eins neun Plättchen in einem drei mal drei Felder Raster ausgelegt. Es gibt fünf unterschiedliche Landschaftstypen: Wälder, Vulkane, Felder, Bewässerungsanlagen und Kultstätten. Jeder dieser Landschaftsarten ist eine Farbe der Anhänger-Spielsteine zugeordnet, die ebenfalls in der Tischmitte bereitgelegt werden. Ein weiterer Plättchenstapel besteht aus Gottheiten. Insgesamt gibt es zehn verschiedene. Auch diese werden gemischt und man legt genau eine Gottheit offen mehr aus, als Spieler mitspielen. Die restlichen werden für die Partie nicht benötigt. Auch bei den Landschaftsplättchen gibt es welche, die nur bei bestimmten Spieleranzahlen mitspielen und die müssen vor dem Mischen natürlich entfernt werden. Sämtliche anderen Plättchen werden ebenfalls bereitgelegt.</p>
<figure id="attachment_1319" aria-describedby="caption-attachment-1319" style="width: 328px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="1319" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/979/dsc_0240-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0240-1.jpg?fit=3840%2C2160&amp;ssl=1" data-orig-size="3840,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1544265907&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.04&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0240" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Orbis Spielsituation / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Der jüngste Spieler beginnt das Spiel und sucht sich ein Plättchen aus, das er bezahlen kann. Womit? Zunächst einmal müssen die Spieler Plättchen nehmen, die keine Kosten haben und davon gibt es im Stapel der Stufe eins eine ganze Menge. Die Kosten sind jeweils in der oberen Ecke eines Landschaftsplättchens angegeben. Später kosten die Plättchen dann Anhängerspielsteine, die sich die Spieler nun aber erstmal verdienen müssen. Dazu gleich mehr. Das gewählte Plättchen erzeugt Anhänger. Der Spieler legt auf jedes orthogonal angrenzende Landschaftsplättchen einen Anhänger der Farbe des gewählten Landschaftsplättchens. Sollte ein Spieler später eines der Plättchen mit Anhängersteinen auswählen, so bekommt er die Anhänger gleich mit.</p>
<p>Jeder Spieler darf maximal 10 Anhängerspielsteine in seinem Vorrat haben, sollte er weitere bekommen, muß er sich entschieden, welcher er behalten möchte und die restlichen ablegen. Kostet die Landschaft also Anhänger, so muss der Spieler diese aus seinem Vorrat bezahlen, bevor er sich die Landschaft nehmen darf. Danach legt er das Landschaftsplättchen in seine Ablage. er muss hierbei eine Pyramide bauen. Das heißt, in die erste Reihe kommen fünf Plättchen, in die nächste vier und so weiter. Wenn er Plättchen eine Reihe weiter oben, also über bereits gelegten Plättchen legen will, so muss das Plättchen mit mindestens einem der Plättchen in der Reihe darunter von der Art her übereinstimmen. Das macht das ganze Konstrukt zu einer recht komplizierten Angelegenheit, da man immer abwägen muss, welche Landschaft man als nächstes einbauen kann oder will. Sollte man nämlich die Kosten einer Landschaft nicht bezahlen können oder wollen, so dreht man diese Landschaft um und muss eine sogenannte Wildnis in seine Welt einbauen, diese darf man immer und überall einsetzen haben aber den Nachteil, dass sie bei Spielende einen Minuspunkt wert sind.</p>
<figure id="attachment_1320" aria-describedby="caption-attachment-1320" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="1320" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/979/dsc_0241-5" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0241-1.jpg?fit=3840%2C2160&amp;ssl=1" data-orig-size="3840,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1544266028&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0241" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Orbis Spielerauslage / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p>Zusätzlich haben einige Landschaften nach dem Einsetzen auch noch einige Effekte, die man ausführen muss. Manche geben einem bestimmte Anhänger, manche lassen einen Anhänger aus der Auslage entfernen, oder sie bringen nur Schaffenspunkte und haben bestimmte Baubedingungen, damit sie überhaupt Schaffenspunkte bringen.</p>
<p>Danach füllt der Spieler die Auslage wieder auf und der nächste Spieler ist an der Reihe. Die Spieler haben während des ganzen Spiels noch genau eine andere Zugmöglichkeit für die sie sich einmalig entscheiden dürfen. Anstatt ein Landschafftsplättchen zu nehmen dürfen sie eine der Gottheiten auswählen. Wann sie das machen bleibt ihnen  überlassen, aber sie sollten nicht zu lange warten, sonst schnappt ein anderer Spieler einem die Wunschgottheit weg. Die Gottheiten haben verschiedene Bedingungen und sind verschiedene Punkte am Ende wert, denn ganz zum Schluß werden die Gottheiten oben auf die Landschaftspyramide gesetzt. Die Göttin der Liebe zum Beispiel bringt einem einen Schaffenspunkt ein, man erhält aber in dem Moment in dem man sie nimmt fünf Anhänger seiner Wahl. Die Göttin der Natur möchte hingegen, dass du der Spieler mit den meisten gewerteten Wäldern bist.</p>
<p>Kommen wir zur Wertung. Am Ende werden die Schaffenspunkte der Landschaften, deren Bedingungen man erfüllen konnte gewertet. Hinzu gesellen sich die Punkte seiner Gottheit und die Punkte für ein Tempelplättchen falls man durch Kultstätten eins bekommen sollte. Abgezogen werden Punkte für Wildnisse. Gewonnen hat wie üblich der Spieler mit den meisten Punkten und bei Gleichständen entscheidet die Anzahl der Anhänger.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong></p>
<p>Wie ich schon anfangs beschrieben habe, Orbis hat mich ziemlich kalt gelassen, bis ich es mit meiner Frau gespielt habe. Die Tatsache das es von den Space Cowboys ist hat mich zwar aufhorchen lassen, aber das Artwork, sowie die Beschreibung klang mir alles ein wenig zu generisch. Ja und sogar noch nach zwei gelegten Plättchen in meine Auslage dachte ich noch: &#8222;Wo ist der Clue?&#8220;. Er kam spät, aber er kam. Das Spiel entwickelt sich plötzlich und schlagartig zu einem recht komplizierten Puzzle, dass meine Hirnwindungen auf Trapp hielt. Ich versuchte Züge vorauszuplanen, da ich ja auch sah, was meine Frau als nächstes überhaupt nicht gebrauchen konnte und dann realisierte ich, dass ich das begehrte Plättchen ja gar nicht nehmen kann, auch wenn es so perfekt passen würde, weil ich es mir gar nicht kaufen kann. Wo krieg ich nun den fehlenden Anhänger her? Da auf dem Plättchen liegt er ja! Aber das Plättchen passt nicht in meine Auslage, aaargh! Orbis wird je länger es dauert immer vertrackter und man muss Kompromisse einplanen und richtig taktieren, ohne die Langzeitstrategie durch seine Gottheit aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>Orbis ist dabei wunderbar einfach erklärt und gespielt, so dass man es auch mit Familien sehr gut spielen kann. Die Komplexität kommt erst hinten raus, wenn man verscuht möglichst alles unter einen Hut zu bekommen, was in den meisten Fällen aber gar nicht klappen wird. Mir hat es dann doch gut gefallen. Das Artwork ist schön und das Material von guter Qualität, es sieht aber halt irgendwie alles altbekannt aus, so dass es mich nicht sofort angemacht hat.</p>

<hr />
<ul>
<li><strong>Verlag: </strong><a href="https://www.spacecowboys.fr" target="_blank" rel="noopener">Space Cowboys</a></li>
<li><strong>Autor(en): </strong>Tim Armstrong<strong><br /></strong></li>
<li><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2018</li>
<li><strong>Spieleranzahl:</strong> 2 – 4</li>
<li><strong>Dauer:</strong> 45 &#8211; 60 Minuten</li>
</ul>


<p><br></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Spiele des Jahres 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spieltroll]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 13:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten des Westfrankenreichs]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesem Jahr habe ich mich zum ersten mal seit Jahren wieder sehr intensiv mit der Brettspielszene beschäftigt und nicht zuletzt deswegen sehr viele Spiele angesehen und ausprobiert. Natürlich ist es unmöglich sich alle Spiele die so innerhalb eines Jahres erscheinen zu Gemüte zu führen, dafür sind es einfach zu viele. Aber, weil ich mich &#8230; <a href="https://spieltroll.de/archiv/1131" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Spiele des Jahres 2018“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="840" height="315" data-attachment-id="5113" data-permalink="https://spieltroll.de/top2018" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?fit=1673%2C628&amp;ssl=1" data-orig-size="1673,628" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="top2018" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?fit=300%2C113&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?fit=840%2C315&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?resize=840%2C315&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5113" srcset="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?resize=1024%2C384&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?resize=300%2C113&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?resize=768%2C288&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?resize=1536%2C577&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?resize=1200%2C450&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2020/06/top2018.png?w=1673&amp;ssl=1 1673w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></figure></div>



<p>In diesem Jahr habe ich mich zum ersten mal seit Jahren wieder sehr intensiv mit der Brettspielszene beschäftigt und nicht zuletzt deswegen sehr viele Spiele angesehen und ausprobiert. Natürlich ist es unmöglich sich alle Spiele die so innerhalb eines Jahres erscheinen zu Gemüte zu führen, dafür sind es einfach zu viele. Aber, weil ich mich in diesem Jahr wieder intensiv mit Brett- und Kartenspielen auseinander gesetzt habe, möchte ich in diesem Blog auch die besten Sachen aus diesem Jahr herausstellen, die ich kennenlernen durfte. Das ist wichtig. Es sind die besten Spiele, die ich selber gespielt habe und ich habe natürlich nicht alles gespielt. Viele nehmen auch Essen als Ausgangspunkt für ein neues Spielejahr, was ich nicht mache. In dieser Liste sind nur Spiele vertreten, die im Jahr 2018 erschienen sind. Das Spielejahr war aus meiner Sicht sehr gut, auch wenn so eine Art Überflieger vielleicht nicht dabei war. Aber ich höre mal auf zu Labern und stell euch meine 10 besten Spiele aus diesem Jahr vor.</p>


<p><span id="more-1131"></span></p>


<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="791" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/812/dsc_0245-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0245.jpg?fit=2070%2C2825&amp;ssl=1" data-orig-size="2070,2825" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1541007229&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;1600&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Roll Player" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Roll Player&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=812">10 &#8211; Roll Player</a></strong></p>



<p>Roll Player sprach mich als alten Rollenspieler mit seiner Charakteroptimierungsthematik (was für ein Wort!) total an. Leider wird das wohl auch sein größtes Hindernis sein, denn das Thema wird längst nicht jeden ansprechen. Und das ist schade, denn im Kern ist Roll Player ein sehr schönes und kniffliges Puzzlespiel, das viel mehr Leuten gefallen könnte. Weswegen wahrscheinlich Sagrada mehr Popularität erlangen wird, denn mit diesem kann man es durchaus vergleichen. In Roll Player bauen wir unseren eigenen Fantasy-Charakter in dem wir jede Runde Würfel draften und diese dann in unser Charaktertableau einbauen. Dabei können wir bestimmte Fähigkeiten benutzen, die durch das Einsetzen des Würfels entstehen. Zusätzlich kaufen wir Ausrüstung, Fähigkeiten und Talente für unseren Charakter, um unsere Vorgaben möglichst genau zu erreichen und die meisten Puntke zu erzielen. Ein wirklich gelungenes Denkspiel mit einem außergewöhnlichem Thema.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="64" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0011_1" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/07/dsc_0011_1.jpg?fit=2347%2C2065&amp;ssl=1" data-orig-size="2347,2065" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1531474590&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Die Quacksalber von Quedlinburg" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Die Quacksalber von Quedlinburg / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=88">9 &#8211; Die Quacksalber von Quedlinburg</a></strong></p>



<p><br></p>



<p>Das aktuelle Kennerspiel des Jahres bringt es bei mir auf den neunten Platz. Wolfgang Warsch, der Spieledesigner des Jahres könnte man sagen, hat mit den Quacksalbern ein schönes Spiel geschaffen, das das Thema des Tränkebrauens mit den beiden Spielmechniken des Bagbuilding und das des Push Your Lucks sehr gut miteinander verbindet. Darüber hinaus hat dieses Spiel ein hohen Wiederspielwert, da es mit verschiedenen Sets an Zutaten gespielt werden kann und diese in jedem Spiel andere Funktionen aufweisen. Ein alternativer Spielmodus sorgt für weiteren Anreiz. Die Quacksalber macht sowahl als zwei Personenspiel, als auch mit mehr Spielern geleichermaßen Spaß. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht so wahnsinnig hoch, so dass es fast schon als gehobenes Familienspiel durchgehen kann. Ein Familienspiel mit Anspruch und sehr atmosphärischem Spielmaterial.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="1029" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0236-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0236.jpg?fit=1943%2C2413&amp;ssl=1" data-orig-size="1943,2413" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1543661602&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Orbis" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Orbis&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=979">8 &#8211; Orbis</a></strong></p>



<p>Die Space-Cowboys und Tim Armstrong haben es in diesem Jahr mit Orbis geschafft ein Spiel auf den Markt zubringen, dass auf den ersten Blick wie ein einfaches, sehr generisches Spiel aussieht. Diesen Anschein macht Orbis sogar noch in den ersten ein zwei Runden des Spiels selbst, aber je länger das Spiel dauert, desto mehr wird man gewahr, dass sich hinter Orbis ein Spiel steckt, bei dem man ganz schön überlegen muss, um richtig gut zu sein. Thematisch spielen wir in Orbis Gott und bauen eine Welt in Form einer Landschaftspyramide. Die Landschaftteile nehmen wir uns dabei aus einer Auslage, die im Laufe des Spiels immer teurer wird. Wann immer wir Teile nehmen, müssen wir Anhänger auf angrenzende Teile legen und machen diese dann wieder attraktiver. Anhänger werden dann im Laufe des Spiels zum Zahlmittel und irgendwann geht einem ein Licht auf und man merkt plötzlich das man das alles so gar nicht bauen kann und muss Kompromisse eingehen. Die perfekte Welt kann man sich halt nicht schon vorher planen. Ein wirkliches schönes Familienspiel, dass viel mehr Überlegung erfordert, als man ihm am Anfang zutraut.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="985" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/866/dsc_0235-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0235.jpg?fit=2205%2C1957&amp;ssl=1" data-orig-size="2205,1957" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1542539220&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Teotihuacan &amp;#8211; Die Stadt der Götter" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Teotihuacan &amp;#8211; Die Stadt der Götter&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=866">7 &#8211; Teotihuacan &#8211; Die Stadt der Götter</a></strong></p>



<p>Den siebten Platz in meiner Liste bekommt das &#8222;einfache&#8220; Expertenspiel mit dem fast unaussprechlichen Namen. Teotihuacan ist von der Komplexität her wirklich im Expertensegment anzusiedeln, ist dabei aber erstaunlich zugänglich. Man darf sich nicht von seiner schieren Größe und dem Spielbrett mit den vielen Grafiken und Symbolen abschrecken lassen. Im Grunde ist das Spiel nämlich nur ein Rondellspiel in dem man seine Arbeiter in Form von Würfeln durch ein Rondell von möglichen Einsatzmöglichkeiten zieht. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei gar nicht so zahlreich unterscheiden sich aber je nach Stufe des Arbeiters (Anzahl Augen auf dem Würfel). Teotihuacan funktioniert hier nach dem Prinzip leicht zu erlernen, hart zu meistern, allerdings auf einem etwas höheren Niveau, so dass nicht ganz unerfahrene Spieler von Nöten sind. Thematisch geht es um den Aufbau der Stadt der Götter und seiner großen Pyramide bei den Azteken. Der geistige Nachfolger von Tzolk´in und ein nicht minder beeidruckendes Spiel, das weltweit gefeiert wird.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="788" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/819/dsc_0242-2" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0242.jpg?fit=2217%2C2023&amp;ssl=1" data-orig-size="2217,2023" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1541007159&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;1000&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Zwischen Zwei Schlössern" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Zwischen Zwei Schlössern&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=819">6 &#8211; Zwischen Zwei Schlössern</a></strong></p>



<p>Ich glaube seit Carcassonne hatte ich nicht mehr so einen Spaß mit einem Plättchen-Legespiel. Dabei kann man es nicht mit Carcassonne vergleichen, denn hier spielt man zusammen mit seinen Tischnachbarn, also man baut zusammen mit zwei Partnern jeweils ein Schloss aus verschiedenen Raumplättchen. Das Spiel ist dabei so simpel wie es simpler kaum sein kann. Jeder zieht jede Runde aus einem Stapel Plättchen die er sich anschaut je eines für das Schloss zu seiner linken und eines für das rechte. Danach wird der Stapel weitergegeben und die Partner überlegen, wo sie das Teil in ihrem Schloß einabauen können. Das ist schon alles. Der Rest besteht aus den verschiedenen Punktemöglichkeiten die sich aus den verschiedenen Raumplättchen und ihrer Kombination ergeben. Hier wurden zwei Spiele in ein einziges, besseres verwandelt. Die Schlösser des Königs Ludwig und Zwischen Zwei Städten ergeben Zwischen Zwei Schlössern. Das Spiel besticht durch hervorragendes Spielmaterial und ein tolles Konzept und ist auch für große Gruppen geeignet.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="79" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/78/ganz_schoen_clever_titel_klein" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/07/ganz_schc3b6n_clever_titel_klein.jpg?fit=800%2C931&amp;ssl=1" data-orig-size="800,931" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1531473593&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Ganz Schön Clever" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Ganz Schön Clever&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=78">5 &#8211; Ganz Schön Clever!</a></strong></p>



<p>Auch in meiner Top 10 räumt der Herr Warsch gleich zweifach ab. Der Mann hat in diesem Jahr einen Lauf und legt für mich neben den Quacksalbern mit Ganz Schön Clever sein bestes Spiel hin. Ganz Schön Clever ist gleichzeitig auch das kleinste Spiel in dieser Liste. Ein Spiel für zwischendurch, dass man auch sehr gut Solo spielen kann. Dafür würde ich aber die ebenso gute App auf dem Smartphone empfehlen. Das Spiel gehört in die Kategorie der Roll´n´Write Spiele, in denen man würfelt und danach Ergebnisse notiert. Hierfür wird der Spezielle Punkteblock benötigt, auf dem man in fünf Farbkategorien diverse Boni erspielt und damit Kettenreaktion von Punktemöglichkeiten auslösen kann. Das besondere an Ganz Schön Clever, nachdem man selber seine Würfel gewählt hat, dürfen die Mitspieler sich an den Resten bedienen, so dass sie immer auch mitfiebern wenn die Gegner an der Reihe sind. Ein tolles Spiel, dass aber viel komplexer ist als man zunächst denkt.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="446" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0207-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/09/dsc_0207.jpg?fit=2205%2C2011&amp;ssl=1" data-orig-size="2205,2011" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1537014921&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="This War Of Mine" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;This War Of Mine&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=415">4 &#8211; This War Of Mine</a></strong></p>



<p>Ich glaube kein Spiel hat mich dieses Jahr so sehr beeindruckt wie This War Of Mine. Dieses Spiel ist der Schlag in die Magengrube des Spielestablishments. Nicht nur das es eine äußerst gelungene Umsetzung eines Computerspiels ist, nein, es tut auch das, was die Spielebranche schon seit langem versucht, aber nie hinbekommt. Es verwandelt das Brettspiel in ein Medium mit Relevanz. Es erhebt Brettspiele in den Status der Kunst. Dieses Spiel schafft es, die Spieler zum Überlegen anzuregen. Zum Überlegen über das gerade erfahrene und welchen Kampf man durchstehen musste, um seine vom Bürgerkrieg gezeichneten Charaktere überleben zu lassen. Ein Solospiel das einem keinen Spaß macht, aber eine Erfahrung bietet, die sich so mancher mal zu Gemüte führen sollte.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="1316" data-permalink="https://spieltroll.de/dsc_0237-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0237-1.jpg?fit=2135%2C2033&amp;ssl=1" data-orig-size="2135,2033" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1544265573&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_0237" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Ex Libris / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=1063">3 &#8211; Ex Libris</a></strong></p>



<p>Auf die deutsche Ausgabe dieses Spiels habe ich lange warten müssen und bin danach umso glücklicher, dass es erschienen ist. Ex Libris ist ein toller Mischmasch aus Worker Placement und Legespiel. Die Spieler spielen hier Bibliothekare von magischen Bibliotheken und versuchen die beste Sammlung von Zauberbüchern in ihrer Bibliothek zu sammeln. Man besitzt einen besonderen persönlichen Assistenten den man auf die Jagd nach den richtigen Büchern schickt und muss diese dann in ein möglichst gut sortiertes Bücherregal einstellen. Ex Libris besticht durch wundervolles Spielmaterial. Jeder Buchtitel der in diesem Spiel einen Buchrücken ziert ist einzigartig und in der Reihe des Alphabetes auf den Karten angeordnet. Ein absolutes Highlight und definitv ein Platz auf dem imaginären Treppchen dieser Top 10. Ex Libris bietet altbekannte Spielkonzepte in einem fantastischen, neuen Gewand mit tollem Material.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="984" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/864/dsc_0234-4" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0234-1.jpg?fit=2213%2C1911&amp;ssl=1" data-orig-size="2213,1911" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D6503&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1542539184&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Architekten des Westfrankenreichs" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Architekten des Westfrankenreichs / Foto: Spieltroll&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=864">2 &#8211; Architekten des Westfrankenreichs</a></strong></p>



<p>Der wohl sperrigste Titel des Jahres geht an die Architekten des Westfrankenreichs. Man sollte sich vom zugegebenermaßen nicht schönen Titel nicht von diesem Spiel abhalten lassen, denn man würde tatsächlich etwas verpassen. In jedem Jahr kommen viele Spiele heraus, die mehr oder weniger den gleichen Spielmechanismus in verschiedenen Settings mit kleinen Veränderungen aufkochen und meistens trennt sich hier dann auch die Spreu vom Weizen. Shem Phillips nimmt sich hier bei den Architketen das Worker Placement vor und verwandelt es nicht in etwas Neues, aber definitiv in eine neue Erfahrung. Das Spiel spielt sich so elegant und schnell, dass man am Ende denkt, man müsste doch eigentlich noch weiterspielen. Thematisch sind wir im mittelalterlichen Frankenland und bauen eine Kathedrale und versuchen uns bei Hofe beliebt zu machen. Dazu können wir in diesem Spiel auch mit unserer Tugend herumspielen und auch ein paar nicht so tugendhafte Dinge tun, um unser Ziel zu erreichen und das Spiel zu gewinnen. Die Architekten des Westfrankenreichs bringt den Schwerkraft-Verlag ein drittes Mal in die Top 10 und das völlig zu recht. Ein trotz seiner Komplexität einfaches und vor allem schnelles Spiel.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="1193" data-permalink="https://spieltroll.de/archiv/810/everdellorden" data-orig-file="https://i0.wp.com/spieltroll.de/wp-content/uploads/2018/12/EverdellOrden.png?fit=656%2C616&amp;ssl=1" data-orig-size="656,616" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Everdell" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Everdell&lt;/p&gt;
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<p class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://spieltroll.de/?p=810">1 &#8211; Everdell</a></strong></p>



<p>Der Spitzenplatz gebührt in diesem Jahr dem einzigen englischsprachigen Spiel in dieser Liste. Bisher gibt es leider keine Lokalisierung in deutscher Sprache und das ist mehr als schade. Um so mehr spricht das für dieses Spiel. Everdell sorgte seit seiner Kickstarter Ankündigung immer wieder für staunende Gesichter, weil es so wunderschön ist. Das Spiel ist von vorne bis hinten eine komplette Augenweide und hebt das Niveau für Brettspielproduktionen auf ein neues Level. Aber es ist nicht nur hübsch, hinter der schönen Fassade lauert auch noch ein knallhartes, sehr gutes Worker Placement und Engine Building Spiel das zu allem Überfluß auch noch sehr thematisch ist. Hier passt also eigentlich alles zusammen und deshalb steht es zu recht an erster Stelle in meiner Top 10 diesen Jahres. Ich hoffe es wird in Zukunft mehr Produktionen in diesem Sektor des Spielebereichs geben, die ein solches Niveau erreichen. Das hat natürlich auch seinen Preis und das dürfte für viele das Haar in der Suppe sein. Ich finde Everdell ist es wert. Ein wunderschönes, knallhartes Kennerspiel.  </p>


<hr>


<p>So, das war sie, meine erste Top 10 Liste überhaupt. Keine Angst, ich habe nicht vor solche Listen ständig zu machen. Einmal im Jahr und zu besonderen Anlässen vielleicht mal. Ich hoffe es hat euch gefallen und würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren über eure besten Spiele des Jahres 2018 berichten würdet.</p>



<p>UPDATE AUS DER ZUKUNFT:</p>



<p>Kurz nachdem ich diese Zehnerliste hier veröffentlicht habe, hat sich ein Spiel eindeutig an die Spitze vor allen anderen platziert. Leider war es mir nicht möglich, dieses Spiel, da es recht umfangreich ist, rechtzeitig zu spielen. Es wäre aber falsch die Liste so stehen zu lassen, wenn es doch ein Spiel gibt, dass sie alle übertrifft. Also, Zukunftsspieltroll empfiehlt euch <a href="https://spieltroll.de/?p=823">SPIRIT ISLAND</a>. Lest den Artikel für mehr Informationen&#8230; definitiv mein Spiel des Jahres 2018!<br></p>
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