Unmatched: Kampf der Legenden – Kapitel 1

Als wir noch Kinder waren, haben wir immer mal wieder darüber gestritten, welche bekannte Figur gegen eine andere von ganz wo anders gewinnen würde. Also zum Beispiel: Wer würde gewinnen, wenn sich He-Man und Hulk gegenüberstehen würden. In manchen Nerdkreisen wird das auch heute noch mit wissenschaftlicher Akribie durchgeführt. Erst neulich ist meine Frau auf eine solche Diskussion in einem Forum gestoßen in der letzlich darüber philosophiert wurde, wer denn in der Lage wäre Thors Hammer aufzuheben. Nor soviel, He-Man und Magneto würden das wohl schaffen, aber hey, ich bin da raus und habe das nicht verfolgt. Aber herzlichen Glückwunsch Freunde, denn mit Unmatched könnt ihr das nun am heimischen Spieltisch austragen. Ob König Arthus, Medusa, Sindbad oder Alice aus dem Wunderland, hier könnt ihr endlich gegeneinander antreten und es ausfechten. Die Serie ist in Amerika äußerst beliebt und ist über Iello und Huch vor geraumer Zeit auch nach Deutschland gekommen. Bisher habe ich mich noch davor verweigert, aber das erste Set habe ich mir nun doch auch mal angeschaut.

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Everdell – Bellfaire Erweiterung

Everdell: Bellfaire Erweiterung

Everdell kleckert bekanntlich nicht, Everdell klotzt! Optisch und auch spielerisch ist das niedlich wirkende Spiel um die Waldbewohner inzwischen ein wahres Schwergewicht in der Spieler*innenschaft. Erweiterungen sind natürlich die logische Konsequenz und mit Bellfaire erschien schon mitten in der Pandemie die erste, die sich gut in das Spiel einfügte und für erfahrene Everdellspieler*innen neues Futter bereit hielt. In diesem Jahr sind zwei weitere hinzugekommen, von denen es hier heute um die etwas andere Erweiterung gehen soll. Spirecrest haben wir zu meiner Schande immer noch nicht ausprobiert, weswegen ich bisher auch noch keine Review dazu verfasst habe. Bellfaire ist nun aber an der Reihe und bietet ein Modul für jede Gelegenheit, denn sie ist im Gegensatz zu den beiden anderen Erweiterungen, keine, die gewaltige spielerische Änderungen mit sich bringt, sondern hier und da etwas neues hinzufügt, wenn es denn gewünscht ist.

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Equinox – Fight Club für Fabeltiere

Equinox

Das Äquinoktium ist die Tag-und-Nacht-Gleiche, der Tag, an dem Tag und Nacht genau gleich lang sind, wer hätte das gedacht. Es gibt pro Jahr genau zwei Tage an denen das der Fall ist. Was das mit Equinox als Spiel zu tun hat kann ich euch auch nicht beantworten, aber es liefert ein weiteres Mal ein Thema für die Drittverwertung dieses Spiels von Altmeister Reiner Knizia. Die Urversion dieses Spiels stammt aus dem Jahre 1996 und heißt Grand National Derby. Thematisch geht es hier um ein Pferderennen. Ein Jahr später greift Fantasy Flight das Spiel dann mit Fantasyfiguren als Colossal Arena auf. Die hier vorliegende Version stammt aus dem Jahr 2021 und beschäftigt sich mit mystischen Märchenwesen. Plan B brachte Equinox gleich in drei Versionen auf den Markt. Zwei Versionen mit unterschiedlichen Covern, bei denen nach meinem Wissen ansonsten aber alles identisch ist kamen auf den Markt, genauso wie eine bei Plan B mittlerweile fast schon übliche Golem Edition mit anderen Artworks und Kristallsteinchen. Ähnliches haben sie auch schon mit ihrer Century-Reihe gemacht. Das aber nur zur Info.

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Here to Slay – Oooh wie süß!

Here To Slay

Okay, ich gebe zu, auch ich habe Here to Slay gekauft, weil es irgendwie knuffig aussah. Wir waren auf der Suche nach kleineren Spielen, die lustig klangen. Das ist hier eindeutig der Fall und Menschen die noch nie etwas von Munchkin gehört haben, sind hier eindeutig gefährdet das Spiel zu kaufen, aber warum ich? Es war glaube ich wirklich wegen der niedlichen Viehcher von Tee Turtle, denn das ist der Macher hinter diesem Spiel. Nach Unstable Unicorns ist das hier nun schon das zweite Spiel in der jüngeren Vergangenheit mit seinen Artworks. Normalerweise glotzen einen die Dinger von T-Shirts an. Kommen wir aber zum Thema zurück, wie kann ich, der ich Munchkin kenne und letztlich auch hassen gelernt habe, auf ein solches Spiel hereinfallen? Ich habe keine Ahnung. Aber mehr steckt tatsächlich nicht hinter diesem Spiel. Es sieht niedlich aus, aber es ist ein gemeines Spiel, bei dem es wie immer Leute gibt, die das total abfeiern und welche die bei soetwas einen Kotzreiz bekommen und es nach einer Partie nie wieder auch nur mit einer Kneifzange anfassen werden.

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Hidden Games Tatort: Königsmord

Hidden Games Tatort: Königsmord

Inzwischen dürfte allen klar sein, die hier ab und zu vorbeischauen, dass meine Frau und ich große Fans dieser Serie von Detektivfällen sind. Wir haben nahezu alle Fälle gespielt und freuen uns immer, wen ein neuer Fall erscheint. In diesem Herbst werden noch zwei neue Fälle veröffentlicht, die wir kaum erwarten können. Gerne setzen wir uns an einem Samstagabend hin und spielen einen Fall mit dem wir gut anderthalb bis zwei Stunden beschäftigt ist. Die Qualität der Hidden Games-Reihe ist dabei über jeden Zweifel erhaben. In der Regel läuft bei diesen auch alles gleich ab, weshalb es eigentlich wenig Sinn gibt Reviews zu den einzelnen Fällen abzugeben, wenn nicht gespoilert werden soll und, keine Angst, das habe ich auch heute nicht vor. Jedoch gaben bestimmte Dinge der einzelnen Fälle mir doch immer wieder Anlass etwas dazu sagen zu wollen. So ist es in der Tat auch diesmal wieder, denn dieser Fall könnte einen falschen Anschein erwecken und falsche Erwartungen schüren.

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Bellum Magica – Evil Darkmen of the Schatten

Bellum Magica

Wenn ihr das Verlangen hattet schon immer mal einen bösen Bösewicht zu spielen, der so richtig fies und gemein ist, das er fiese und extrem fiese Kreaturen rekrutiert um die Bevölkerung eines Königreichs so richtig fertigzumachen, um Schatztruhen zu erplündern, dann seid ihr hier richtig. Denn genau das ist es, was ihr in Bellum Magica tut. Bis zu fünf Bösewichte machen sich in diesem Spiel über einen Landstrich her und versuchen möglichst wertvolle Truhen zu erbeuten. Dabei ist es ihnen egal, ob sie diese von der Bevölkerung des Königreichs oder von ihren gemeinen Mitfieslingen erbeuten. Blue Orange ist bekannt für wunderhübsche Spiele, aber sofern es mich betrifft, auch für relativ seichte. Das führte in der Vergangenheit schon des öfteren zu der einen oder anderen Enttäuschung und dazu, dass sie bei mir ein wenig als Blender verschrien sind, deren Spiele meist viel zu gut aussehen, für das was sie spielerisch bieten. Ich weiss, das hat viel mit mir und meiner Erwartungshaltung zu tun, aber genau deswegen schreibe ich das hier ja auf, das geniegte Menschen das nachvollziehen können und sich ihre eigenen Gedanken dazu bilden.

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The Loop – Dr. Foo schlägt zurück… zurück… zurück…

The Loop

Das ich in einem Monat gleich zwei Prädikatsträger auszeichnen darf, hätte ich mir eigentlich auch nicht träumen lassen. Aber The Loop von Maxime Rambourg und Théo Rivière, welches schon seit letztem Jahr hier bei uns herumdümpelte, ist tatsächlich so gut, dass ich nicht daran vorbeikommen kann. Die beiden Autoren sind auch keine unbeschriebenen Blätter und sprechen an sich schon für eine gewisse Qualität. Maxime Rambourg dürfte den meisten durch Das Grimoire des Wahnsinns bekannt sein und Théo Rivière fand hier erst vor kurzem mit Draftosaurus Erwähnung und hat unter anderem auch Naga Raja mit zu verantworten. Zwei Franzosen also, die mit The Loop ein verrücktes, kooperatives Meisterwerk erschaffen haben. Verrückt und durchgeknallt sind die ersten Vokabeln die mir hier in den Sinn kommen, wenn ich mir das knallbunte Spiel und sein Zeitreise-Thema anschaue. Genau diese beiden Dinge dürften auch dafür verantwortlich sein, dass The Loop schon so lang in unserem Regal auf seinen Einsatz wartet. Meine Frau hatte nämlich nie Lust es zu spielen, weil es zu grell und verrückt wirkte und um Zeitreisen ging. Nun ist sie aber geheilt und ist einer der größten Fans des Spiels, was ich nicht nur gutheiße, sondern exakt genauso bin.

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Artischocken – Ein „Herzloses“ Kartenspiel

Artischocken

Nach Punktesalat ist Artischocken in kürzester Zeit nun schon das zweite Spiel, dass sich mit Gemüse als Protagonisten versucht. Der Unterschied: hier hat das Gemüse auch noch Gesichter. Okay, erwischt, es gibt auch noch ein paar mehr Unterschiede, aber auf den ersten Blick handelt es sich um zwei Kartenspiele die Gemüse zum Thema haben. Dabei geht es in Artischocken allerdings hauptsächlich um das unbeliebte Diestelgemüse, welches ja eigentlich eher eine Blüte ist. Sämtliches anderes Gemüse hat eigentlich nur eine nebensächliche Bedeutung in diesem Spiel. Emma Larkins war mir als Autorin bis zu diesem Spiel gänzlich unbekannt, ist bei so kleinen Kartenspielen aber auch keine Seltenheit. Artischocken sprach mich optisch irgendwie an und wir waren auf der Suche nach einem neuen kleinen Spiel für Zwischendurch. Diese Anforderungen erfüllt Artischocken auf jeden Fall.

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Top Ten – Wie antwortest Du? Von Mist bis Einhorn!

Top Ten

Kaum ein Partyspiel ist momentan so in aller Munde, wie Top Ten von Aurélien Picolet. Überall fallen Topbewertungen und auch zum Spiel des Jahres 2022 wurde Top Ten nominiert. Letzteres ist keine Seltenheit, denn in den letzten Jahren wird immer wieder auch ein Partyspiel mit auf die Liste genommen. Ich persönlich hätte in diesem Jahr wohl eher So Kleever! gewählt, aber das bleibt letztlich eine Geschmacksfrage. Damit möchte ich nicht vorwegnehmen wie ich Top Ten finde, aber der ein oder andere, der meinen Blog verfolgt dürfte sich wohl wundern, dass hier überhaupt ein Partyspiel zu einer Rezension auftaucht. Ein riesiger Fan von solchen Spielen bin ich nämlich zur Zeit einfach nicht und somit für Fans des Genres auch absolut kein Maßstab. Früher in der Steinzeit, als ich noch in einer Höhle gewohnt habe und mit Fingerfarben die Wände bemalte, haben wir in unseren Spielgruppen gerne mal ein Partyspiel gespielt. Inzwischen fühle ich mich dem ein bißchen entwachsen. Das ist aber mein ganz persönliches empfinden und soll nicht für die Allgemeinheit gelten. Trotzdem habe ich Top Ten spielen können, denn meine Arbeitskollegin hat es uns für einen Spieleabend ausgeliehen und deshalb habe ich mich entschieden hier auchmal meinen Senf zu Top Ten abzugeben.

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Trek 12: Himalaya

Trek 12: Himalaya

Nich das ihr denkt, diesen Monat wäre Cathala-Monat beim Spieltroll, dass ist eine zufällig Häufung. Trek 12 ist in diesem Monat bereits das dritte Spiel des französischen Spieleautors, dass ich hier besprechen möchte. Das Spiel ist in anderen Sprachen schon seit 2020 erhältlich und kam irgendwann im letzten Jahr auch auf deutsch heraus. Es war zwischenzeitlich aber auch vergriffen, so dass ich erst durch die Spekulationen für das Spiel des Jahres wieder auf Trek 12 zurückkam. Inzwischen steht es tatsächlich auf der Empfehlungsliste. Richtigerweise darf das Himalaya im Titel auch nicht vergessen werden, denn inzwischen gibt es zumindest auf französisch eine neue Variante mit dem Namen Trek 12: Amazonia, in der wir das Amazonas Gebiet erkunden. Was ist also so gut an diesem Roll & Write, dass es auf die begehrte Empfehlungsliste kommen konnte? Ich war zumindest mal sehr neugierig, denn gute Roll & Writes finde ich nach wie vor spannend als kleines Appetithäppchen. Als Trek 12: Himalaya dann bei mir ankam, war ich fast ein bißchen geschockt, da die Schachtel sehr groß und schwer für ein Roll & Write war. Seit Hadrianswall bringt mich da aber nichts mehr so schnell aus der Ruhe.

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