Der Hobbit: Hin und zurück – Würfel und Brot

Der Hobbit: Hin und zurück

Ich gebe zu, sowohl Reiner Knizia und Der Herr der Ringe sind für mich Trigger, die ich mir immer anschaue und treten sie im Doppel auf, bekomme ich gleich feuchte Hände, denn zu sehr hat mich sein damaliges, kooperatives Spiel begeistert und nachhaltig beeinflusst. Wer etwas darüber erfahren möchte, hat in einer Klassiker Review von vor sechs Jahren auf diesem Blog die Gelegenheit dazu. Ein wirklich tolles Spiel, das natürlich im Kontext seiner Zeit betrachtet werden muss, als es eigentlich noch keine kooperativen Brettspiele gab. Dennoch wurde das Spiel mit dem Herr der Ringe Setting in meinen Augen fantastisch umgesetzt. Im Jahre 2025 durfte sich Reiner Knizia Tolkien erneut vornehmen, diesmal ging es um den Hobbit und seine Reise. Ein Buch das mich ebenfalls sehr geprägt hat. Damals hieß es noch Der kleine Hobbit. Der Titel hier bezieht sich eher auf das Original „There and back again“. Knizia zerteilt die Reise in acht Schauplätze und nutzt eine Roll & Write Mechanik, um sein Spiel voranzutreiben. Ideal um leicht hereinzukommen und das Spiel auch Familien mit Kindern relativ leicht zugänglich zu machen. Das Spielprinzip wird einem nicht neu vorkommen, dafür ist Der Hobbit: Hin und Zurück vom Material her ziemlich hübsch und gut umgesetzt worden.

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Abstimmung Deutscher Spielepreis 2026

Neben dem Spiel des Jahres haben wir ja hier in Deutschland noch einen weiteren angesehenen Preis für Brettspiele: den Deutschen Spielepreis, der jedes Jahr auf der Spiel in Essen verliehen wird. Das Besondere an diesem Preis ist, dass wir, die Brettspielfans ihn vergeben. Er ist kein Jurypreis, sondern ein Publikumspreis und deshalb könnt ihr alle mitmachen. Ihr müsst nur auf die Website der SPIEL gehen (folgt einfach dem Link) und könnt für eure Spiele des Jahrgangs abstimmen. Wohlgemerkt des Spielejahrgangs über den Jahreswechsel hinweg. Welche Spiele das waren, könnt ihr in einer alphabetischen Liste dort einsehen. Dann wählt ihr die fünf Spiele die euch am besten gefallen haben. Die Platzierung ist dabei von Belang, denn sie wird mit Punkten gewichtet. Platz ein bekommt fünf und Platz fünf bekommt einen Punkt. Bis Ende Juli kann abgestimmt werden, dann werden die Platzierungen vier bis zehn bekanntgegeben und das Treppchen dann erst auf der SPIEL enthüllt.

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Rebirth – Aufbruch in eine neue Zeit

Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit

Ich glaube jede*r, der sich Brettspieler*in nennt, weiß was Reiner Knizia kann und das ist Spiele am Fließband veröffentlichen und seine Ideen immer wieder aufgreifen und Verbesserungen einbauen. Darüber hinaus verfügen viele seiner Spiele über eine Art Eleganz was die Mechaniken betrifft. Sie brauchen selten viele Regeln und lassen sich dadurch schnell verinnerlichen. An dieser Stelle wird es Zeit davon zu sprechen, dass Rebirth das Zeug zu einem modernen Klassiker hat, auch wenn diese Floskel nicht überstrapaziert werden sollte. Die Nominierung zum Kennerspiel des Jahres 2026 kommt in diesem Fall auch nicht von ungefähr und ich sehe diesen Titel auch nicht in Gefahr, diese Auszeichnung auch nicht zu erhalten. Reiner Knizia war schon oft nominiert, hat den Preis aber nur einmal für Wer war’s? (Kinderspielpreis) und Keltis (Familie) erhalten. Diesmal also der Kennerpreis. Was ist an diesem Spiel so gut? Oder ist es überhaupt nicht so gut wie alle immer behaupten?

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Spiel des Jahres 2026 – Die Nominierungen

Bis zum 12. Juli haben wir nun Zeit, bis die begehrten Preise in Berlin vergeben werden, darüber zu diskutieren und mit unseren Favoriten mitzufiebern. Welches der nominierten Spiele denn nun die besten Chancen hat, oder zu Recht oder Unrecht nominiert wurde. Welche Spiele fehlen auf der Liste der empfohlenen Spiele und ob die Juroren (wie immer) eigentlich bestechlich sind. Was ich persönlich erfreulich finde ist, dass es dieses Jahr, nach der Erklärung im letzten, keine größere Diskussion um einen „Expertenpreis“ gibt. Haben anscheinend mal ein paar Leute zugehört. In diesem Jahr musste natürlich auch wieder meine Kristallkugel aus dem Keller herhalten, um herauszufinden welche Spiele denn wohl von der Jury nominiert werden würden und ich muss sagen sie hat ziemlich gut funktioniert. Nur ein Spiel hatte ich überhaupt nicht auf der Rechnung, ja kannte es nicht einmal und war deshalb um so mehr überrascht. Was ich aber gestehen muss, die Kugel hat mir die richtigen Spiele gezeigt, aber ich bin da anscheinend doch ein wenig mit der Einordnung durcheinandergekommen. Hier eine Übersicht.

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Ein Blick in die Glaskugel

Es ist bald wieder soweit und der Verein Spiel des Jahres e. V. verleiht seinen Preis. Einer der, wenn nicht sogar der wichtigste Brettspielpreis überhaupt, bringt jedes Jahr die gesamte Spieler*innenschaft dazu sich einen Kopf darüber zu machen, welches der vielen Spiele denn wohl eine Chance auf den Preis haben könnte. Diverse YouTube-Kanäle, Blogger* und Influencer*innen machen sich Gedanken über die zukünftigen Preisträger*innen. Da darf der Spieltroll natürlich nicht fehlen und, wie jedes Jahr, hole ich die Glaskugel aus der Trollhöhle und werfe einen tiefen Blick hinein in die diffusen wabernden Spielewelten. Jedes Jahr auf neue ein Spaß, bei dem du selbst herausfindest, welches Spiel in welche Kategorie gehört. In diesem Jahr gibt es aber meiner Meinung nach nicht so viele Grenzgänger, die in die eine oder andere Kategorie gehören könnten. Am 19.05. wird der Verein Spiel des Jahres e.V. seine Nominierungen und Empfehlungslisten bekanntgeben. Meine Tipps gibt es heute schon.

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Was spielst du so? – April 2026

Eieiei, wo fange ich denn diesen Monat an? Das Jahr hat ja rein gesundheitlich für meine Frau und mich ja nicht besonders gut angefangen. Immer wieder kam etwas dazwischen und wenn es nicht die Gesundheit war, dann war es die Arbeit. Auch dort ist die Lage in diesem Jahr gesundheitlich irgendwie angespannt und ständig müssen Kolleg*innen vertreten werden. Mein Arm ist inzwischen schon wieder ganz gut beweglich und ich versuche es mit der Arbeit nicht zu übertreiben. Zu Ostern sollte dann eine Woche Urlaub zu Erholung und zum Spielen genutzt werden, denn dazu kamen wir in der letzten Zeit einfach kaum noch. Dann aber brach auch noch ein familiäres Unglück über uns herein, so dass wir uns um einen nahen Verwandten, der leider völlig überraschend aus dem Krankenhaus anrief und dank einer Amputation unsere Hilfe benötigte. Seit dem sind wir eigentlich nur noch zwischen Arbeit, Krankenhaus, Besorgungen machen und das Leben umorganisieren unterwegs. Da kommt unser Hobby einfach als letztes dran und auch wenn wir dringend mal wieder ein paar mehr Momente des Abschaltens benötigen, spielen wir halt doch zu gerne, als das wir es gänzlich sein lassen können. Dennoch ist die Menge an gespielten Spielen im April auf ein Minimum reduziert. Um so überraschender fand ich dann aber doch, dass es vier Neuheiten auf den Tisch geschafft haben.

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KOSMOS Spiele für Zwei – 30 Jahre

Happy Birthday möchte ich rufen, denn es ist tatsächlich schon 30 Jahre her, dass mit Die Siedler von Catan – Das Kartenspiel, das erste Spiel in dieser langlebigen Reihe erschienen ist. Man bin ich alt. Damals kaufte ich als totaler Siedler-Fan auch diese Version und war natürlich sofort begeistert. Aber darum soll es hier gar nicht gehen, denn ich wollte über die Jahre hinweg mal eine kleine Zusammenfassung erstellen, von allen Spielen, die da so innerhalb dieser Serie erschienen sind. Das sind in 30 Jahren erstaunlich viele und die habe ich natürlich auch nicht alle gespielt, aber ungefähr die Hälfte und ich finde das reicht erstmal. Die Auswahl an unterschiedlichen Titeln ist gigantisch und wie zu erwarten sind auch nicht nur Hits dabei. Einige Rohrkrepierer hat sich die Serie auch gegönnt. Bis heute läuft die Reihe weiter und für die nächste Zeit sind bereits weitere Titel angekündigt. KOSMOS hat mit dieser Reihe früh das Spiel für Zwei gefördert und den Trend erkannt. Heute gibt es immer mehr Spiele für nur zwei Personen und in diesem Blog liegt der Fokus auch ein bisschen auf diesem Bereich, da ich am meisten mit meiner Frau spiele. Andere Verlage haben ebenfalls versucht solche Serien zu etablieren, aber bis heute ist die einzige die ich dort nennen würde die des Verlages Lookout. Schauen wir uns mal an, was da alles so in den vergangenen 30 Jahren in dieser Reihe erschienen ist.

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