#022 Blogbuch – Digital

Mittlerweile hat das digitale Brettspielen einen nicht zu unterschätzenden Teil meines Hobbys eingenommen. Gleichzeitig habe ich aber auch festgestellt, dass meine Lust Spiele am PC oder auf der Playstation zu spielen eindeutig nachgelassen hat. Also nicht die Zeit mit den digitalen Spielen hat sich verändert, nur die Form. Mein Brettspielhobby bietet mir heutzutage aber auch sehr viele Möglichkeiten mich auch digital auszutoben. Zum einen wären da natürlich digitale Appversionen von bestehenden Brettspielen, die ich über das Netz mit andere oder auch gerne solo abends auf der Couch spielen kann. Dann gibt es da natürlich auch die Brettspielportale, wie Yucata und vor allem die Boardgamearena, wo ich gerne unterwegs bin und online gegen Fremde meine Lieblingsspiele spielen kann. Nicht zuletzt müssen aber auch die Brettspiele erwähnt werden, die digitale Komponenten besitzen, wie zum Beispiel das hervorragende Boss Fighters QR, welches gerade für den Kennerspiel Preis des Spiel des Jahres nominiert wurde. Auch solche Spiele gewinnen immer mehr an Bedeutung, ob das nun allen gefällt oder nicht. Der Unmut ist bei diesem Thema bisweilen sehr groß. Um all das soll es heute aber gar nicht gehen, denn heute möchte ich ein bisschen über eine weitere Form des digitalen Brettspielens reden, nämlich über das Teburu-System, welches sich seit kurzem in unserem Haus befindet.

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Hitster – Battle of the Generations

Hitster – Battle of Generations

Wettstreit der Generationen. Spiele deine Stärken aus steht da auf der Schachtel und kündigt uns die neueste Version an Hitster zu spielen. Die Karten wurden hier farblich gedrittelt und bestimmten Epochen zugeordnet, was den Spieler*innen ermöglicht in bestimmten Bereichen zu spielen in denen sie sich gut auskennen. Ist das genial oder doof? Das Hitster-Prinzip bleibt ansonsten gleich: Karte scannen, Musik hören und den Song in eine Timeline einsortieren. Was sollte da auch geändert werden? Ist zeitlos gut. Dennoch versuchen die Macher*innen natürlich ständig ihren Spiele-Kosmos zu erweitern und anscheinend werden ihnen immer neue Genre-Erweiterungen langsam langweilig. Aber keine Angst die Zukunft ist gesichert in diesem Jahr kommen mit der Wacken Edition, der Hitster 2.0 Grundspielbox mit neuen Songs sowie der Flying Mic-Variane noch drei weitere Produkte auf den Markt. Über die TV-Show sprechen wir an dieser Stelle lieber nicht…

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Frosted Blooms – Tulpen aus Frankreich

Frosted Blooms

Frosted Blooms ist ein recht neues Spiel und deshalb hat auch noch niemand etwas darüber geschrieben. Für die meisten war es wohl die größte Überraschung auf der Longlist für das Kennerspiel des Jahres. Mir sagte es tatsächlich überhaupt nichts. Das sollte sich aber kurze Zeit später ändern. Meine Frau mag Spiele über Blumen und generell Legespiele. Das hier die Blumen auf den Plättchen auch noch glitzern ist für sie natürlich noch ein weiteres Argument das Spiel zu kaufen und auszuprobieren. Ja, ich bin froh, dass wir es gekauft haben, denn die gestellte Aufgabe der beiden erfahrenen französischen Autoren, die auch gern im Doppel arbeiten, Bruno Cathala und Ludovic Maublanc, ist tatsächlich sogar mal etwas Neues. Zumindest fühlt es sich für mich neu und unverbraucht an, denn auf die Lücke kommt es an und auch das Wertungssystem macht Frosted Blooms zu einem spielerischen Highlight für mich.

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Morty Sorty Magic Shop – Ordnung im Zauberladen

Morty Sorty Magic Shop

Morty Sorty Magic Shop hat mich tatsächlich in diesem Jahrgang richtig überrascht. Die Cover Illustration hat mich dabei zunächst eher abgeschreckt und auch sämtliche Beschreibungen, die ich im Vorfeld las, klangen nicht nach etwas Außergewöhnlichem. Die Nominierung zum Spiel des Jahres lies mich dann aber doch aufhorchen, auch weil ich zwischenzeitlich nur Gutes über das Spiel gehört hatte. Ich kaufte also ein Exemplar und seitdem kommt es ständig auf den Tisch. Inzwischen gehe ich sogar so weit, zu sagen, dass Morty Sorty Magic Shop für mich der Favorit auf den roten Pöppel ist. Das Spiel ist zwar nicht besonders innovativ, erfüllt seinen Zweck als Familienspiel in nahezu allen Belangen perfekt. Die Regeln sind überschaubar, es macht Spaß und ist einfach zu erlernen und hat somit das Potential Jung und Alt an einen Tisch zu bringen und die ein oder andere Partie zu absolvieren. Wer mehr möchte bekommt sogar mehr, denn in der Box finden sich Möglichkeiten das Spiel noch ein wenig kniffliger zu gestalten.

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Was spielst du so? – Mai 2026

Alles neu macht der Mai? Naah nicht so richtig. Wir waren hier immer noch gefangen zwischen Job und familiären Organisationen. Viel unterwegs und wenig Zeit zuhaus. Und, wenn, dann meist nur kaputt und zum Energie tanken. Zum Ende des Monats aber konnten wir auch unserem Hobby mal wieder etwas mehr fröhnen und haben ein paar Neuheiten ausprobiert und einige zuvor schon angespielte Titel etwas intensiver betrachtet. Natürlich lag der Fokus im Mai auf der Verkündung der Nominierten für die Spiel des Jahres Preise und wir haben uns auch spielerisch daran orientiert, damit es in den nächsten Monaten auch noch ein paar passende Reviews dazu hier gibt. Die Liste der gespielten Spiele ist auch in diesem Monat recht kurz, was sich aber in der Zukunft hoffentlich wieder ändern wird. Wir lieben es zu spielen und denken das es sich ändern wird, sobald es die Zeit zulässt. Sehr überrascht war ich im Übrigen noch über die Resonanz auf meinen Blogbuch-Beitrag, der auch vom Brettspielministerium verlinkt wurde. Das Nominierungsvideo hat doch für einige Diskussionen gesorgt, wenn auch einmal nicht über die nominierten Spiele selbst, sondern über einige Aussagen des Jury-Vorsitzenden Harald Schrapers.

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#021 Blogbuch – Preis

Hallo Freunde der analogen Unterhaltung, wie ein bekanntes Duo, das nun fast nur noch als Solokünstler in seinen Vlogs auftritt die Zuhörer- und Seherschaft begrüßte. Ich wähle diese Einleitung nicht ganz umsonst, denn auch um diesen jungen Herrn soll es heute in meinen Gedanken gehen. Generell würde ich gerne über den Spiel des Jahres Preis, oder viel mehr über die Bekanntgabe der Nominierten noch ein paar Dinge loswerden, denn es scheint bei verschiedenen Leuten zu verschiedenen Reaktionen geführt zu haben und damit meine ich jetzt nicht das übliche herumdiskutiere über die Spieleauswahl und ob die Spiele in den richtigen Kategorien einsortiert worden sind, oder ob es nicht auch einen Expertenpreis geben müsste, nein, ein paar andere Dinge habe ich aufgeschnappt und würde gerne kurz darüber reflektieren. Wen das nicht interessiert oder meine wirren Gedanken egal sind, kann ja einfach ein wenig weiterscrollen und eine Review lesen oder auch gerne irgendwas kommentieren.

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Echos der Zeit – Einfach schön

Echos der Zeit

Eines kann ich Echos der Zeit definitiv nicht absprechen: es fällt auf und ist unglaublich hübsch. Allein die Schachtel ist toll gestaltet und lässt uns schon über den Inhalt und die Ausrichtung des Spiels rätseln. Als das Spiel im Vorfeld von Essen 2025 angekündigt wurde, hat allein die Optik ausgereicht es zu einem der meisterwarteten Spiele werden zu lassen. Ein perfektes Beispiel also, was eine gute Fassade ausmachen kann und ich denke allein deswegen wird es sich wohl ganz gut verkauft haben. Viele erwarteten, dank der antropomorphen Tiere, ein zweites Everdell wurden dann aber von den Early Birds schon mal enttäuscht, die es als viel zu seicht und ansahen. Aber was wissen die schon, das spielt die eigene Erwartungshaltung die größte Rolle in der Bewertung. Ich habe dem Spiel von Simone Luciani und Roberto Pellei eine Chance gegeben mich jenseits der hübschen Fassade zu überzeugen.

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