Abroad – Grenzenloses Europa

Abroad

Keine Ahnung, ob da gerade ein Trend zu erkennen ist, denn im letzten Jahr hat uns bereits Auf nach Japan! mit der Aufgabe einer Urlaubsplanung beauftragt, aber ich denke es ist nur Zufall, dass auch Abroad sich mit diesem Thema oder dieser Aufgabe an die Spieler*innen richtet. Die beiden Spiele haben aber gar nicht so viel gemeinsam, wie man denken könnte. Darauf werde ich aber im Fazit näher eingehen. Die beiden brasilianischen Autoren Rodrigo Rego und Danilo Valente sind mir bisher nicht bekannt, aber ich kann mir aus eigener Erfahrung durchaus vorstellen, wie sie auf die Idee für dieses Spiel gekommen sind, denn früher hatte ich eine brasilianische Freundin, die Europa besuchen wollte und dabei so viele tolle Orte und Personen besuchen wollte, wie es ihr in vier Wochen möglich war. Das klingt für mich schon ziemlich nach der Grundidee des Spiels, auch wenn wir hier aus beruflichen Interesse auf die Reise gehen.

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#018 Blogbuch – Vampir

Heute geht es hier mal um etwas Besonderes. Eigentlich könnte ich das schon fast als Review bezeichnen, aber es ist etwas persönlicher und passt deshalb viel besser in diese Kategorie. Außerdem streifen Rollenspiele nur am Rande meinen Blog. Ich war zwar früher passionierter Rollenspieler, aber in den letzten fünfzehn Jahren ist das eher eingeschlafen. Pegasus Spiele haben erst kürzlich ein Solo-Rollenspiel, das schon etwas länger im englischsprachigen Raum für Furore sorgt übersetzt und hier zu Lande veröffentlicht. 2019 erschien Thousand Year Old Vampire und wurde zu einem kleinen Hit. Was ist ein Solo-Rollenspiel, werden sich vielleicht einige fragen und das lässt sich auch nicht immer ganz leicht beantworten, weil es viele verschiedene Ansätze gibt. Dieses hier wirft dich in ein Szenario und du denkst dir deine eigene Geschichte aus. Es gibt ein paar Regeln, aber die sind sehr überschaubar. Es hat mich sehr fasziniert, weswegen ich davon berichten muss.

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Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel

Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel

Bei dem Spieletitel weiß man wenigstens mal genau was man bekommt. Eigentlich lässt der ja keine Frage offen. Was mich dann aber doch neugierig gemacht hat war nicht unbedingt die IP, oder dass es ein kooperatives Stichspiel ist, nein, es war viel mehr die Tatsache, dass ich das Spiel auch solo spielen kann. Das fand ich ein wenig verblüffend und dann hat das Spiel auch noch für verhältnismäßig viel Aufsehen gesorgt, so dass ich es mir recht bald nach Veröffentlichung zugelegt habe. Dann verstaubte es allerdings erstmal im Regal, weil wir relativ selten Stichspiele ausprobieren, wenn wir Zeit haben und ich im vergangenen Jahr auch nicht so viel Muße hatte es alleine zu testen. Nun hatte ich aber in der letzten Zeit recht viel Freizeit und habe es mir mal vorgenommen. Verglichen wird das HdR-Stichspiel (sorry der ganze Name ist mir zu umständlich) des Öfteren mal mit Die Crew und das kommt nicht von ungefähr, da beide kooperativ gespielt werden, aber damit wird man diesem Spiel einfach nicht gerecht. Warum ich das so sehe, erfahrt ihr, wenn ihr ein wenig weiter lest.

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Was spielst du so? – Januar 2026

Ich will nicht schon wieder von meiner Hand und meinem Arm anfangen, aber das ganze behindert mich ziemlich. Deswegen halte ich mich heute auch kurz, denn einhändiges Schreiben nervt ziemlich. Auch Spieleschachteln nicht richtig öffnen können nervt. Karten nicht mischen zu können… richtig, nervt. Spielen sollte Spaß machen und nicht nerven. Deshalb habe ich in diesem Monat nur gespielt, wenn ich mich wirklich in der Lage dazu sah und auch Freude entwickeln konnte. Was soll ich sagen, wir haben für diese Verhältnisse erstaunlich viele neue Spiele gespielt. Lest selbst.

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Spieleabend #36 – Nur ein Spiel

Die Kollegenrunde ist nicht eingeschlafen, aber so wie es aussieht haben wir alle mit unseren Wehwehchen zu kämpfen. Was der Grund dafür ist, dass diese Runde nur noch sehr unregelmäßig zusammenkommt. Momentan bin ich der Krankheitsfall, aber meine Frau hat mit unserer Kollegin zusammen dennoch einen Termin gefunden. Ein Abend sollte mit meiner Hand schon gehen und so habe ich mich sehr gefreut über die Ablenkung. Ihre beiden Söhne waren auch mit von der Partie und so ging in der Woche davor wieder die Suche nach dem Spiel für den Abend los. Wir haben festgestellt, dass unsere Spielesammlung gar nicht mehr so viele Spiele für fünf Spieler*innen enthält. Bei den meisten Spielen ist bei vier Spielenden einfach Schluß.Gar nicht mehr so leicht überhaupt ein Spiel zu finden, was für diese Gruppe passt. Eigentlich hatten wir nur Tapestry und Wonderlands War zur Auswahl. Beide etwas über dem Schwierigkeitsgrad, den wir für die Gruppe bevorzugen würden, aber eine große Auswahl hatten wir wahrlich nicht. Unsere Wahl fiel auf Tapestry.

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Allerley Zauberey – Alles für den erfolgreichen Helden von Heute

Allerley Zauberey

Ihr kennt doch bestimmt diese kleinen Handyspiele, in denen wir Sachen für Kunden herstellen müssen, die an unserem Tresen stehen. Seien es Burger, Kaffee oder wie in diesem Fall Ausrüstung für Fantasy Helden. Diese Spiele entfalten für manche schon eine gewisse Faszination. In Café Barista können wir das Prinzip auch schon sehr schön analog umgesetzt sehen. Allerley Zauberey ist ähnlich gelagert, nutzt allerdings die Mechanik eines Roll & Writes dazu seine Waren unter das Volk zu bringen und lässt uns Spieler*innen vier verschiedene Würfel rollen, mit denen wir verschiedene Werkstücke fertigen, oder unser Studium für die unterschiedlichen Magien ausbilden können. Ich habe ein Faible für gelungene Roll & Writes und war im Vorfeld sehr gespannt darauf dieses hier aus dem Set A Watch Universum auszuprobieren. Lasst euch also erklären, was euch erwartet.

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#017 Blogbuch – Hand

In meinem Blogbuch geht es um mich und Sachen die mich gerade so beschäftigen. Meistens haben sie natürlich mit diesem Hobby zu tun, auch wenn ich manchmal ziemlich abschweife. Aber so sind sie halt die wirren Gedanken eines alten Manns. Im Moment beschäftigt mich eigentlich nur eins und das ist meine linke Hand. Früher einmal sagte ich immer, weil meine linke Hand im Vergleich zu ihrer rechten Schwester völlig unkoordiniert und untrainiert zu sein schien, das ich sie nur habe, um mich irgendwo festzuhalten und einen Sturz abzufedern. Heute weiß ich, dass das nicht stimmt. In meinem Job brauche ich sie tatsächlich fast mehr als die Rechte, drückt sie doch ständig irgendwelche Tasten, während ich mit der Rechten „nur“ die Maus dirigiere. Nicht schön. Auch sehr banale Dinge, wie das Waschen oder sich die Hose zuzumachen wird zu einer Anstrengung sondergleichen, wenn die Linke sich nur unter Schmerzen bewegen lässt. Das alles nervt und ich finde momentan nicht einmal Ablenkung in meinem Hobby, weil alles schwer fällt. Das beginnt schon beim Öffnen einer Spieleschachtel.

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