Hitster Wacken Open Air – Heavy Metal Big Box

Hitster W:O:A

Bei uns zu Haus wird (immer noch) sehr regelmäßig „gehitstert“! Wir lieben es uns abends noch hinzusetzten und ab und an ein paar Songs in die richtige Reihenfolge zu bringen. Muss meist auch gar nicht lange sein, aber es artet öfters ein wenig aus. Inzwischen haben wir alle Songkärtchen in der Hitster! Platinum Editions Box untergebracht und leider passt da auch schon nicht mehr hinein. Ich muss mir bei Gelegenheit mal eine andere Aufbewahrungsart überlegen. Ein Hitsterkartenspender wäre gut. Eine Hitsterkarten Mischmaschine für den richtigen Musikmix fänd ich auch cool, aber bitte bitte eine Aufbewahrungslösung für die ganzen Karten wäre toll. Da könnten die Ideenschmieder der „Pimp My Brettspiel Industrie“ wirklich langsam mal tätig werden. Nun aber mal wieder zurück zum Thema, denn es ist mal wieder eine neue Edition herausgekommen und diesmal schon wieder eine mit richtig guter Musik… na ja, für meinen Geschmack halt. Ich selbst bin im Rock und Metal zu hause und war selbst in früheren Jahren auf besagtem Festival. 1997 zum ersten Mal. Ich persönlich habe mich dieser Edition angenommen, denn zum ersten Mal wollte meine Frau nicht, denn ihre Liebe zum Metal ist nur sehr bedingt vorhanden.

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Rising Cultures – 4 Cultures Duel

Rising Cultures

Aske Christiansen ist euch der Name noch ein Begriff? 2022 hat er den Preis für das Kennerspiel des Jahres bekommen, welcher damals mit viel Kritik bedacht wurde. Ich fand Living Forest damals ziemlich genial und habe das Spiel immer wieder verteidigt. Nach der meiner Meinung nach ziemlich bescheidenen Duell-Variante probiert er es hier erneut mit einem Duell, welcher erfreulicher Weise aber mal nicht so heißt. Rising Cultures verdient meiner Meinung nach deutlich mehr Aufmerksamkeit, als es momentan bekommt. Es wird viel mit 7 Wonders Duel verglichen und das kommt auch gar nicht von ungefähr. Dennoch tut man diesem Spiel damit Unrecht, denn es ist kein bloßer Abklatsch, sondern bedient sich der Symbolik, die 7 Wonders Duel seit Jahren als Standard gesetzt hat und ist natürlich thematisch ähnlich. Aber hey, hier kommen gar keine Weltwunder vor. Dafür asymmetrisch funktionierende Fraktionen. Interesse geweckt? Schaut euch das ruhig mal an.

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In eigener Sache – Ausfall von Spieltroll.de

Hallo, wollte nur kurz bekannt geben, dass die seite jetzt wieder stabil laufen sollte. So wie es aussieht hat ein Update eines WordPress-Plugins am 11. September dazu geführt, dass Spieltroll.de extern nicht erreichbar war. Ich wurde zum Glück darauf aufmerksam gemacht, sonst hätte ich es wahrscheinlich ein paar weitere Tage nicht bemerkt. Das fehlerhafte Plugin wurde inzwischen erneut umgedated und sollte nun zu keinen Problemen mehr führen. Nur kurz zur Info.

Der Hobbit: Hin und zurück – Würfel und Brot

Der Hobbit: Hin und zurück

Ich gebe zu, sowohl Reiner Knizia und Der Herr der Ringe sind für mich Trigger, die ich mir immer anschaue und treten sie im Doppel auf, bekomme ich gleich feuchte Hände, denn zu sehr hat mich sein damaliges, kooperatives Spiel begeistert und nachhaltig beeinflusst. Wer etwas darüber erfahren möchte, hat in einer Klassiker Review von vor sechs Jahren auf diesem Blog die Gelegenheit dazu. Ein wirklich tolles Spiel, das natürlich im Kontext seiner Zeit betrachtet werden muss, als es eigentlich noch keine kooperativen Brettspiele gab. Dennoch wurde das Spiel mit dem Herr der Ringe Setting in meinen Augen fantastisch umgesetzt. Im Jahre 2025 durfte sich Reiner Knizia Tolkien erneut vornehmen, diesmal ging es um den Hobbit und seine Reise. Ein Buch das mich ebenfalls sehr geprägt hat. Damals hieß es noch Der kleine Hobbit. Der Titel hier bezieht sich eher auf das Original „There and back again“. Knizia zerteilt die Reise in acht Schauplätze und nutzt eine Roll & Write Mechanik, um sein Spiel voranzutreiben. Ideal um leicht hereinzukommen und das Spiel auch Familien mit Kindern relativ leicht zugänglich zu machen. Das Spielprinzip wird einem nicht neu vorkommen, dafür ist Der Hobbit: Hin und Zurück vom Material her ziemlich hübsch und gut umgesetzt worden.

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Was spielst du so? – August 2026

Im August habe ich mir spontan eine kleine Auszeit vom Blog genommen, denn wir hatten Urlaub und wollten ihn auch nutzen. Natürlich kam wieder alles anders als geplant, weil meine Frau sich von einem Pferd auf den Fuss hat treten lassen (lange Geschichte). Wir hatten natürlich auch geplant im Urlaub etwas mehr zu spielen als normal, aber nun war nicht viel anderes möglich, weil viel laufen und rumstehen ja nicht ging, da haben wir die Zeit im August für so einige neue Spiele genutzt. Nicht nur brandneu, sondern auch ein wenig Kram, der schon etwas länger hier herumstand. Insgesamt war es doch ein schöner Urlaub, nur anders als gedacht. Ich habe den Urlaub dann nebenbei doch noch dafür genutzt meinen Solo-Schwerpunkt zum Abschluss zu bringen und hoffe das dabei einige Erkenntnisse für euch hängen geblieben sind. Insgesamt war es ja doch eine durchaus breite Palette von Solospielen, die ich besprochen habe. Folge dieses Urlaubs ist es jetzt jedoch, dass ich so ungefähr zwanzig Spiele im Vorlauf habe, über die ich gerne Rezensionen veröffentlichen möchte. Das ist allerdings sehr viel und ich schaffe das definitv nicht alles recht bald, denn im nächsten Monat ist ja schon wieder SPIEL und bis dahin möchte ich meine Top 100 fertigstellen, sowie natürlich wie jedes Jahr auch einen kleinen Überblick über für mich relevante und interessante Neuheiten vorbereiten. Also die beiden nächsten Monate habe ich wohl einiges vorzubereiten, lasst euch also überraschen was ich tatsächliche schaffe. Heute aber erstmal ein kleiner Überblick über den vergangenen Monat.

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Gretchens Garten – Grün aber farblos

Gretchens Garten

Zu diesem Spiel muss ich ein wenig weiter ausholen, denn es hat für mich im Kopf so ein bisschen was angestoßen und das ist seltsam, weil es weder das eine, noch das andere zu sein scheint. Aber lasst mich vorn anfangen, damit ihr mir folgen könnt. Gretchens Garten kam bei uns schon vor einer ganzen Weile auf den Tisch und ich habe bis heute darüber nachgedacht, was ich zu diesem neuen Spiel aus der Lookout Greenline aufschreiben möchte. Ich kann euch sagen, das ist absolut nicht leicht für mich, denn für mein Empfinden steht dieses Spiel zwischen einigen Stühlen und kann nirgendwo Platz nehmen und noch viel mehr steht Gretchens Garten zumindest in meiner Spielwelt für einen neuen Typ Spiele, die seit einiger Zeit die Märkte erobern. Wobei ich nicht weiß, ob erobern das richtige Wort ist, ich finde sie schleichen sich eher ein und tauchen überall auf. Ich meine natürlich die inzwischen überall in aller Munde sogenannten Cozy Games. Das Genre der gemütlichen Spiele. Thematisch würde ich auch dieses Spiel dort verordnen. Spielerisch nur zum Teil, weil es eigentlich schon fast zu, und ich scheue mich dieses Wort im Zusammenhang mit diesem Spiel zu schreiben, komplex in seinem Spielprinzip und eigentlich gar nicht mehr unbedingt „cozy“ ist. Deshalb kann es sich nicht setzen und muss im Genre Stuhlkreis stehen bleiben. Das führte in meinen Gedanken auch dazu unbedingt mal etwas zu diesen ganzen Cozy Games machen zu müssen, denn einige davon gehen mir ziemlich auf die Nerven und auch das zum Teil unberechtigte Abfeiern dieser Spiele lässt mich an mir Zweifeln. Aber dazu wann anders mehr. Nun aber ab in Gretchens „Garten“.

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Top 10 Solo Spiele

Da wären wir also am Ende meines Solo-Spiel-Schwerpunktes angekommen. 2019 habe ich mich zuletzt etwas intensiver mit den Solospielen auseinandergesetzt. Damals ist das nur in einem kleinen Artikel auf diesem Blog gemündet, in dem ich einige Spiele empfohlen habe, die sich meiner Meinung nach für ein Partie allein besonders gut eigneten. Seitdem ist, nun ja, gelinde gesagt, einiges passiert. Eine weltumspannende Pandemie hat dafür gesorgt das diese Sparte der Spiele aber sowas von explodiert ist. Die Brettspieler*innen dieser Welt haben Mittel und Wege gefunden ihr Hobby trotzdem betreiben zu können. Neben dem Remote- und Onlinespiel haben auch die Solospiele davon profitiert. Im Jahre 2026 ist es inzwischen völlig normal sich mit Brettspielen auch allein zu Hause zu beschäftigen. Deshalb dieser Schwerpunkt. Ehrlich gesagt schon viel zu spät und wirklich lange überfällig, stellte ich allerdings auch fest, dass mir nach dieser Zeit, in der ich mich intensiv mit diesen Spielen auseinandergesetzt habe, auch der Sinn wieder nach Partien mit anderen Mitspieler*innen stand, was glücklicherweise im Urlaub mit meiner Frau ausgiebigst passiert ist, weswegen meine Liste der Reviews-To-Do auch sprunghaft angestiegen ist. Dazu aber mehr in den nächsten Monaten. Hier nun also meine liebsten Solo Brettspielerfahrungen.

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