Tag Team – Mit Planung auf die Fresse

Tag Team

Als Kind der 80er bin ich mit amerikanischem Wrestling aufgewachsen und auch wenn es heutzutage auf mich albern wirkt, fand ich das damals schon auch geil. Am liebsten mochte ich die Tag Team Fights, weil sie einfach das spannendere Spektakel waren. Ich weiß natürlich heute, und eigentlich auch schon damals, dass das alles nur Show war. Aber es war sehr unterhaltsam und damit bin ich auch schon bei diesem noch relativ neuen Spiel aus der KOSMOS Reihe für zwei Spieler*innen mit dem gleichen Namen. Tag Team von Scorpion Masque hat seinen Weg nach dem Erfolg von Sky Team ebenfalls zu KOSMOS geschafft und das nicht zu Unrecht, denn Tag Team ist der neue „heiße Scheiß“ am Zweispieler*innen Himmel. Dennoch war ich zunächst skeptisch, denn auch Tag Team hat sich dem Auto Battling verschrieben, einem Genre, dass ich eigentlich nicht besonders erfüllend finde. Challengers zum Beispiel fand ich mehr als öde und ich hab das Gefühl das Spiel ist nach seinem Kennerspielpreis sang- und klanglos wieder in der Versenkung verschwunden. Aber, nicht zu schnell urteilen, denn Tag Team behandelt das Thema Auto Battling mit einem Twist und der heißt Programmierung. Neugierig?

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The Druids of Edora – Punktesalat mit Misteln

The Druids of Edora

Autoren, die sich nicht auf ein bestimmtes Genre oder im Fall von Brettspielen auf eine bestimmte Mechanik festlegen lassen, finde ich faszinierend. Der Name Stefan Feld wird gemeinhin immer mit dem Begriff Punktesalat in Verbindung gebracht und gilt bei dieser Form der Euros, bei dem es bei allem was du tust innerhalb des Spiels nur darum geht Punkte zu verdienen, als Meister seines Fachs. Seine Spiele verfügen meist über ausgereifte, unterschiedlichste Mechaniken, die verzahnt ineinandergreifen und den Spieler*innen so eine Menge Hirnschmalz abverlangen. Da weißt du, was du von Stefan Feld zu erwarten hast und er kann das Ganze auch variieren und vom seichteren Kennerspiel bis hin zum umfangreichen Expertenbrecher jeden Schwierigkeitsgrad bedienen. Ich selbst mag leider nicht immer alle seine Spiele, habe aber durchaus meine Lieblinge, bei denen ich die Verbindung seiner Spielelemente ganz besonders mag. Ich bin zum Beispiel ein riesiger Fan Der Burgen von Burgund oder auch von Carpe Diem, bei dem nur die Optik und Produktion nicht gut waren. Auf der anderen Seite finde ich das vielgelobte Marrakesh super langweilig und kann mit Bonfire auch gar nichts anfangen. Sein neuestes SpielThe Druids of Edora kam bei uns zum Jahreswechsel auf den Tisch und was euch da erwartet, habe ich hier mal aufgeschrieben.

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UPDATE – Menüpunkt „Auszeichnungen“

Nochmal ein kurzes Update zum Menüpunkt „Auszeichnungen“, den ich erst vor kurzem eingefügt hatte. Dieser wurde nun nach den Spiel des Jahres Auszeichnungen auch mit einer Liste für den Deutschen Spielepreis und die Spieltroll Prädikate ergänzt. Ist ein reines Informationsangebot, falls ihr mal schnell nachschlagen wollt, welches Spiel in welchem Jahr gewonnen hat. Vielleicht wird der Bereich bei Gelegenheit noch um weitere Auszeichnungen erweitert.

Was spielst du so? – Februar 2026

Da ist der kurze Februar auch schon wieder um. Und was kam da so auf den Tisch? Einiges! Ich schreibe gerade an einer Zusammenfassung über die Serie der KOSMOS Spiele für zwei, die es jetzt immerhin schon seit 30 Jahren gibt. Im Zuge dessen kamen in diesem Monat tatsächlich ein paar der älteren Titel, die ich lange nicht mehr gespielt habe, auf den Tisch. Natürlich gesellten sich auch ein paar Neuheiten dazu, wobei Neuheiten ja immer relativ ist. Für uns neu muss ich natürlich sagen, denn Vieles dürfte für die Cult of the New Jünger wohl schon längst ein alter Hut sein. Insgesamt ist es gar nicht so viel, aber für den Februar reicht es. Was war sonst noch so los? Schade war, dass ich nachdem ich nun doch wegen dem Arm und der Hand nicht unters Messer musste, wie ich es zunächst befürchtet hatte, nicht an der Veranstaltung Schule und Spiel in Herne teilnehmen konnte, zu der mich Uwe Rosenberg eingeladen hat, da ich zu allem Überfluss auch noch die Grippewelle mitgenommen habe. Wirklich schade, denn das Thema liegt mir seit Jahrzenten eigentlich schon irgendwie am Herzen. Zeit das sich da mal was ändert.

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Auzeichnungen im Menü

Huhu liebe Mitlesenden, heute melde ich mich mal kurz in eigener Sache den Blog betreffend. Ich habe im oberen Menüband einen neuen Punkt hinzugefügt, der mit einem kleinen Serviceangebot dieses Blogs zu tun hat. Unter dem Punkt „Auszeichnungen“ könnt ihr momentan eine Liste mit allen nominierten, empfohlenen und preistragenden Spielen des Spiel des Jahres Preises finden. Der BEreich wird noch erweitert und noch um den Deutschen Spiele Preis ergänzt. Alle Spiele, die hier auf dem Blog bereits besprochen worden sind, wurden natürlich verlinkt. Als letzten schritt möchte ich dort auch die Preisträger des Spieltroll Ordens aufführen. Also viel Spaß beim stöbern.

Draft & Write Records – Bau dir eine Karriere

Draft & Write Records

Draft & Write Records ist mir recht früh aufgefallen und ich habe immer gehofft das es eine Version hier in Deutschland zu kaufen geben wird. Draft & Write Records habe ich zunächst nur auf der Boardgamearena gespielt und faszinierte mich gleich. Thematisch fand ich es gleich großartig, denn Musik ist eines meiner liebsten Dinge im Leben und Spiele die sich damit auseinandersetzen sind leider gar nicht so häufig. Zudem mag ich auch noch Roll & Writes, so dass hier gleich mehrere Faktoren für das Spiel sprechen, obwohl wir es hier, der Name verrät es schon, mit einem Draft & Write zu tun bekommen. Klingt alles durchaus erstmal frisch und ich war eine ziemliche Zeit lang sehr angetan von dem Spiel. Dann wurde es ruhig um eine etwaige deutsche Veröffentlichung, aber im letzten Jahr kam dann die Lösung. Die Brettspiellösung veröffentlichte das Spiel nun endlich für den deutschen Markt. Warum ihr Draft & Write Records durchaus mal ausprobieren solltet, wenn ihr auf das Genre der Roll & Writes steht, verrate ich euch in meiner Review.

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7 Wonders Dice – Würfelwunder

7 Wonders Dice

Ich bin ein großer Fan der 7 Wonders Reihe. Besitze, bis auf das Originalspiel tatsächliche alles und das auch nur nicht, weil es bei uns zu selten auf den Tisch kommen würde, da es erst mit größeren Spieler*innenzahlen relevant wird. Diese erreichen wir bei uns aber nur sehr selten. 7 Wonders spiele ich deshalb tatsächlich nur Online, da aber durchaus regelmäßig. Die anderen Versionen haben alle ihren eigenen Reiz, ohne sich zu sehr zu gleichen. Sie rücken alle etwas anderes in den Fokus und bleiben sich dennoch treu. Deshalb kann ich auch alle Versionen immer gerne spielen. Es war aber auch nur eine Frage der Zeit, bis sich Antoine Bauza an einer Würfel Variante für sein Spielkonzept sitzt und uns ein Roll & Write liefert. Da ist es auch schon und versucht mich als geneigten Fan der 7 Wonders Spiele in seinen Bann zu ziehen. Das gelingt ihm allerdings nicht so richtig.

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