#023 Blogbuch – Allein

Worum soll es denn wohl heute gehen? Da ich mich diesen Monat mal intensiv mit Solospielen beschäftigen wollte und so einige Spiele ausprobieren möchte, komme ich nicht drum herum mir auch ein paar Gedanken um das Solospiel an sich zu machen. In meinem Blogbuch schreibe ich ja Dinge auf, die mich persönlich als Spieler beschäftigen. Eigentlich spiele ich ganz gerne mal allein und probiere auch bei größeren Spielen, die über gar keinen Solomodus verfügen Dinge aus. Früher habe ich immer gedacht, ich wäre allein damit und hab das Verhalten auch gerne mal hinterfragt, bis mir langsam aufging, dass ich gar nicht so alleine damit bin. Generell musstest du dich früher auch gerne mal dafür verteidigen, dass du dich alleine vor ein Brettspiel gesetzt hast, selbst wenn es über einen Solomodus verfügte, was damals aber noch wirklich selten war. Inzwischen hat sich das allerdings komplett geändert.

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#022 Blogbuch – Digital

Mittlerweile hat das digitale Brettspielen einen nicht zu unterschätzenden Teil meines Hobbys eingenommen. Gleichzeitig habe ich aber auch festgestellt, dass meine Lust Spiele am PC oder auf der Playstation zu spielen eindeutig nachgelassen hat. Also nicht die Zeit mit den digitalen Spielen hat sich verändert, nur die Form. Mein Brettspielhobby bietet mir heutzutage aber auch sehr viele Möglichkeiten mich auch digital auszutoben. Zum einen wären da natürlich digitale Appversionen von bestehenden Brettspielen, die ich über das Netz mit andere oder auch gerne solo abends auf der Couch spielen kann. Dann gibt es da natürlich auch die Brettspielportale, wie Yucata und vor allem die Boardgamearena, wo ich gerne unterwegs bin und online gegen Fremde meine Lieblingsspiele spielen kann. Nicht zuletzt müssen aber auch die Brettspiele erwähnt werden, die digitale Komponenten besitzen, wie zum Beispiel das hervorragende Boss Fighters QR, welches gerade für den Kennerspiel Preis des Spiel des Jahres nominiert wurde. Auch solche Spiele gewinnen immer mehr an Bedeutung, ob das nun allen gefällt oder nicht. Der Unmut ist bei diesem Thema bisweilen sehr groß. Um all das soll es heute aber gar nicht gehen, denn heute möchte ich ein bisschen über eine weitere Form des digitalen Brettspielens reden, nämlich über das Teburu-System, welches sich seit kurzem in unserem Haus befindet.

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#021 Blogbuch – Preis

Hallo Freunde der analogen Unterhaltung, wie ein bekanntes Duo, das nun fast nur noch als Solokünstler in seinen Vlogs auftritt die Zuhörer- und Seherschaft begrüßte. Ich wähle diese Einleitung nicht ganz umsonst, denn auch um diesen jungen Herrn soll es heute in meinen Gedanken gehen. Generell würde ich gerne über den Spiel des Jahres Preis, oder viel mehr über die Bekanntgabe der Nominierten noch ein paar Dinge loswerden, denn es scheint bei verschiedenen Leuten zu verschiedenen Reaktionen geführt zu haben und damit meine ich jetzt nicht das übliche herumdiskutiere über die Spieleauswahl und ob die Spiele in den richtigen Kategorien einsortiert worden sind, oder ob es nicht auch einen Expertenpreis geben müsste, nein, ein paar andere Dinge habe ich aufgeschnappt und würde gerne kurz darüber reflektieren. Wen das nicht interessiert oder meine wirren Gedanken egal sind, kann ja einfach ein wenig weiterscrollen und eine Review lesen oder auch gerne irgendwas kommentieren.

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#020 Blogbuch – Kampagne

Heute würde ich gerne mal über Brettspiele mit Kampagnen sprechen. Diese bereiten mir nämlich zunehmend Kopfschmerzen, oder sagen wir mal, ich muss in letzter Zeit häufiger über sie nachdenken. Eigentlich mochte ich solche Spiele immer ganz gerne und wollte sie auch immer in voller Gänze erleben, aber in den letzten Jahren hat das leider zusehends nachgelassen. Das erste Mal so richtig aufgefallen ist es mir, als ich von meiner Frau Schlafende Götter geschenkt bekam und wir es nur wenig später ausprobierten. Das Spiel gefiel uns eigentlich ganz gut, aber wir kamen einfach nicht dazu es regelmäßig zu spielen, wie es das Spiel verdiente. Noch während der Pandemie erlebten Kampagnenspiele ja einen regelrechten Boom. Ist ja auch klar, wir alle hatten eines im Überfluss: Zeit! Die wollte natürlich totgeschlagen werden und da boten sich Kampagnenspiele an, ja drängten sich sogar auf. Dennoch glaube ich irgendwie nicht, dass Zeit das Problem bei mir ist. Bei manchem Legacyspiel bekommen wir es ab und zu ja auch noch hin oder schauen wir uns zum Beispiel das neue Cozy Stickerville an, welches wir regelmäßig abends spielen konnten und uns die Zeit nahmen. Aber auch für Legacyspiele gibt es Gegenbeispiele in unserer jüngeren Vergangenheit. Aktuell stehen bei uns drei Kampagnen- und oder Legacy-Spiele herum, die wir entweder angefangen haben, oder noch beginnen wollen, bei denen sich mir allerdings immer mehr aufdrängt, dass das einfach nicht passieren wird.

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#019 Blogbuch – Verkauf

Tja, wie komme ich auf dieses Thema? Wie schon öfters erwähnt sind die Gedanken wirr und Manches kommt einfach so und ich schreib dann drauf los. Also, bisher versuche ich ja immer relativ viel Ordnung in meinem Spielregal zu halten und lasse es nie einreißen, dass da plötzlich zu viele Spiele rumstehen und ich der Lage nicht mehr Herr werde. Zu diesem Zweck verkaufe ich „regelmäßig“ Spiele über ebay. In Anführungszeichen gesetzt heißt regelmäßig zwei- bis dreimal pro Jahr. Dann aber auch immer einen ganzen Schwung, der richtig Platz schafft. Meistens, so hat es sich in den vergangenen Jahren manifestiert, einmal so um Ostern herum und einmal in den Herbstferien. Falls sich nochmal ein Haufen ergibt, schiebe ich auch nochmal einen Verkauf im Sommer rein, aber der fand jetzt eher unregelmäßiger statt. So weit so gut. Nun würde wieder ein Verkauf anstehen und der ist auch dringend notwendig, da ist mir allerdings eine Mail eingefallen, die ich mal erhalten habe und zufällig las ich auch einen Artikel auf spielbar.com vom 1. März, der hier auch ein wenig mit hereinspielt. Dort geht es nämlich auch um das Verkaufen von Brettspielen durch Spielekritiker, die Rezensionsexemplare bekommen haben und diese dann irgendwann wieder veräußern. Ist das ethisch vertretbar. Georgios Panagiotidis geht dem nach und verfolgt dort ein paar Interessante Gedanken.

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#018 Blogbuch – Vampir

Heute geht es hier mal um etwas Besonderes. Eigentlich könnte ich das schon fast als Review bezeichnen, aber es ist etwas persönlicher und passt deshalb viel besser in diese Kategorie. Außerdem streifen Rollenspiele nur am Rande meinen Blog. Ich war zwar früher passionierter Rollenspieler, aber in den letzten fünfzehn Jahren ist das eher eingeschlafen. Pegasus Spiele haben erst kürzlich ein Solo-Rollenspiel, das schon etwas länger im englischsprachigen Raum für Furore sorgt übersetzt und hier zu Lande veröffentlicht. 2019 erschien Thousand Year Old Vampire und wurde zu einem kleinen Hit. Was ist ein Solo-Rollenspiel, werden sich vielleicht einige fragen und das lässt sich auch nicht immer ganz leicht beantworten, weil es viele verschiedene Ansätze gibt. Dieses hier wirft dich in ein Szenario und du denkst dir deine eigene Geschichte aus. Es gibt ein paar Regeln, aber die sind sehr überschaubar. Es hat mich sehr fasziniert, weswegen ich davon berichten muss.

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#017 Blogbuch – Hand

In meinem Blogbuch geht es um mich und Sachen die mich gerade so beschäftigen. Meistens haben sie natürlich mit diesem Hobby zu tun, auch wenn ich manchmal ziemlich abschweife. Aber so sind sie halt die wirren Gedanken eines alten Manns. Im Moment beschäftigt mich eigentlich nur eins und das ist meine linke Hand. Früher einmal sagte ich immer, weil meine linke Hand im Vergleich zu ihrer rechten Schwester völlig unkoordiniert und untrainiert zu sein schien, das ich sie nur habe, um mich irgendwo festzuhalten und einen Sturz abzufedern. Heute weiß ich, dass das nicht stimmt. In meinem Job brauche ich sie tatsächlich fast mehr als die Rechte, drückt sie doch ständig irgendwelche Tasten, während ich mit der Rechten „nur“ die Maus dirigiere. Nicht schön. Auch sehr banale Dinge, wie das Waschen oder sich die Hose zuzumachen wird zu einer Anstrengung sondergleichen, wenn die Linke sich nur unter Schmerzen bewegen lässt. Das alles nervt und ich finde momentan nicht einmal Ablenkung in meinem Hobby, weil alles schwer fällt. Das beginnt schon beim Öffnen einer Spieleschachtel.

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