#020 Blogbuch – Kampagne

Heute würde ich gerne mal über Brettspiele mit Kampagnen sprechen. Diese bereiten mir nämlich zunehmend Kopfschmerzen, oder sagen wir mal, ich muss in letzter Zeit häufiger über sie nachdenken. Eigentlich mochte ich solche Spiele immer ganz gerne und wollte sie auch immer in voller Gänze erleben, aber in den letzten Jahren hat das leider zusehends nachgelassen. Das erste Mal so richtig aufgefallen ist es mir, als ich von meiner Frau Schlafende Götter geschenkt bekam und wir es nur wenig später ausprobierten. Das Spiel gefiel uns eigentlich ganz gut, aber wir kamen einfach nicht dazu es regelmäßig zu spielen, wie es das Spiel verdiente. Noch während der Pandemie erlebten Kampagnenspiele ja einen regelrechten Boom. Ist ja auch klar, wir alle hatten eines im Überfluss: Zeit! Die wollte natürlich totgeschlagen werden und da boten sich Kampagnenspiele an, ja drängten sich sogar auf. Dennoch glaube ich irgendwie nicht, dass Zeit das Problem bei mir ist. Bei manchem Legacyspiel bekommen wir es ab und zu ja auch noch hin oder schauen wir uns zum Beispiel das neue Cozy Stickerville an, welches wir regelmäßig abends spielen konnten und uns die Zeit nahmen. Aber auch für Legacyspiele gibt es Gegenbeispiele in unserer jüngeren Vergangenheit. Aktuell stehen bei uns drei Kampagnen- und oder Legacy-Spiele herum, die wir entweder angefangen haben, oder noch beginnen wollen, bei denen sich mir allerdings immer mehr aufdrängt, dass das einfach nicht passieren wird.

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#019 Blogbuch – Verkauf

Tja, wie komme ich auf dieses Thema? Wie schon öfters erwähnt sind die Gedanken wirr und Manches kommt einfach so und ich schreib dann drauf los. Also, bisher versuche ich ja immer relativ viel Ordnung in meinem Spielregal zu halten und lasse es nie einreißen, dass da plötzlich zu viele Spiele rumstehen und ich der Lage nicht mehr Herr werde. Zu diesem Zweck verkaufe ich „regelmäßig“ Spiele über ebay. In Anführungszeichen gesetzt heißt regelmäßig zwei- bis dreimal pro Jahr. Dann aber auch immer einen ganzen Schwung, der richtig Platz schafft. Meistens, so hat es sich in den vergangenen Jahren manifestiert, einmal so um Ostern herum und einmal in den Herbstferien. Falls sich nochmal ein Haufen ergibt, schiebe ich auch nochmal einen Verkauf im Sommer rein, aber der fand jetzt eher unregelmäßiger statt. So weit so gut. Nun würde wieder ein Verkauf anstehen und der ist auch dringend notwendig, da ist mir allerdings eine Mail eingefallen, die ich mal erhalten habe und zufällig las ich auch einen Artikel auf spielbar.com vom 1. März, der hier auch ein wenig mit hereinspielt. Dort geht es nämlich auch um das Verkaufen von Brettspielen durch Spielekritiker, die Rezensionsexemplare bekommen haben und diese dann irgendwann wieder veräußern. Ist das ethisch vertretbar. Georgios Panagiotidis geht dem nach und verfolgt dort ein paar Interessante Gedanken.

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#018 Blogbuch – Vampir

Heute geht es hier mal um etwas Besonderes. Eigentlich könnte ich das schon fast als Review bezeichnen, aber es ist etwas persönlicher und passt deshalb viel besser in diese Kategorie. Außerdem streifen Rollenspiele nur am Rande meinen Blog. Ich war zwar früher passionierter Rollenspieler, aber in den letzten fünfzehn Jahren ist das eher eingeschlafen. Pegasus Spiele haben erst kürzlich ein Solo-Rollenspiel, das schon etwas länger im englischsprachigen Raum für Furore sorgt übersetzt und hier zu Lande veröffentlicht. 2019 erschien Thousand Year Old Vampire und wurde zu einem kleinen Hit. Was ist ein Solo-Rollenspiel, werden sich vielleicht einige fragen und das lässt sich auch nicht immer ganz leicht beantworten, weil es viele verschiedene Ansätze gibt. Dieses hier wirft dich in ein Szenario und du denkst dir deine eigene Geschichte aus. Es gibt ein paar Regeln, aber die sind sehr überschaubar. Es hat mich sehr fasziniert, weswegen ich davon berichten muss.

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#017 Blogbuch – Hand

In meinem Blogbuch geht es um mich und Sachen die mich gerade so beschäftigen. Meistens haben sie natürlich mit diesem Hobby zu tun, auch wenn ich manchmal ziemlich abschweife. Aber so sind sie halt die wirren Gedanken eines alten Manns. Im Moment beschäftigt mich eigentlich nur eins und das ist meine linke Hand. Früher einmal sagte ich immer, weil meine linke Hand im Vergleich zu ihrer rechten Schwester völlig unkoordiniert und untrainiert zu sein schien, das ich sie nur habe, um mich irgendwo festzuhalten und einen Sturz abzufedern. Heute weiß ich, dass das nicht stimmt. In meinem Job brauche ich sie tatsächlich fast mehr als die Rechte, drückt sie doch ständig irgendwelche Tasten, während ich mit der Rechten „nur“ die Maus dirigiere. Nicht schön. Auch sehr banale Dinge, wie das Waschen oder sich die Hose zuzumachen wird zu einer Anstrengung sondergleichen, wenn die Linke sich nur unter Schmerzen bewegen lässt. Das alles nervt und ich finde momentan nicht einmal Ablenkung in meinem Hobby, weil alles schwer fällt. Das beginnt schon beim Öffnen einer Spieleschachtel.

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#016 Blogbuch – Weihnachten

Hallo meine Lieben, bald ist Weihnachten und bevor ich nciht mehr dazu komme, wollte ich rechtzeitig noch ein paar wirre Worte ins Blogbuch schreiben. Das Jahr neigt sich mal wieder dem Ende entgegen und es war ein ganz besonderes für mich. Zum einen kann ich es gar nicht glauben das es schon vorbei ist, denn gefühlt fing es doch gerade erst an. Ich kann endlich wieder das in meinem Job machen, was mir am meisten Freude macht und ich denke, das hat viel damit zu tun, dass mir die Zeit so kurz vorkam. Leider und das ist ein ziemlich fettes LEIDER, führte das auch dazu, dass das Hobby gefühlt ein wenig in den Hintergrund verschwand. Keine Angst, dass wird jetzt kein Abgesang oder so, denn ich mache das hier ja eigentlich nur für mich und lasse die Öffentlichkeit daran teilhaben. Die Frequenz der Beiträge habe ich ein wenig heruntergeschraubt und auch die größeren, etwas Recherche intensiveren Themen, mit denen ich mich eigentlich sehr gerne beschäftige, fallen momentan leider hintenüber. Ich denke aber das sich das eingrooven wird, sobald sich mehr Routine auf der Arbeit eingestellt hat und ich wieder mehr Zeit finde mich mit meinem Hobby intensiver zu befassen. Denn eines ist klar: ich liebe es zu spielen!

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#014 Blogbuch – Messe

Endlich ist es wieder soweit! MESSEZEIT! Was für viele Feiernde das Oktoberfest, für Kinder Weihnachten und für Herner die Cranger Kirmes ist, ist für die analogen Gamer der Nation die SPIEL in Essen. Ein Mekka, ein Muss, ein Event bei dem du angeblich Freunde triffst und neue findest, viele Spiele ausprobierst und natürlich hemmungslos einkaufen kannst. Ja ich übertreibe und mal hier ein Bild, dass sich mir dort selten bot. Ich finde die SPIEL zwar auch toll, aber nur wenn ich bereits da bin. Zu hier hinzukommen finde ich ist meist eine Tortur. Zu volle Bahnen und zu wenige Züge zu den Stoßzeiten, zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Zum Glück begrenzen sie das inzwischen, auch wenn ich es schade finde, dass Leute nicht mehr spontan auf die Messe gehen können, weil sie ausverkauft ist. Vielleicht muss doch mal über einen anderen Standort nachgedacht werden? Ketzerei! Ich weiß! Die Messe ist natürlich sehr wichtig für unser aller Hobby, denn dort werden die meisten Spiele vorgestellt und im Hintergrund Kontakte geknüpft. Die Messe sorgt dafür, dass wir im nächsten Jahr so viele tolle Spiele hier bei uns kaufen können. Allerdings sorgt sie natürlich auch dafür, dass Blogger wie ich und solche die euch was verkaufen wollen und damit Geld verdienen auch etwas zu Schreiben haben.

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#013 Blogbuch – Schule

Das Thema Brettspiele in der Schule ist nicht neu und ich plädiere schon lange dafür, dass wir als Gesellschaft uns mehr Gedanken darüber machen müssen, wie wir unseren Unterricht für die Kinder besser und spielerischer gestalten können. Die Schule soll Wissen vermitteln und unseren Kindern auch beibringen, wie sie am besten Lernen können. Das hat bei mir gelinde gesagt überhaupt nicht funktioniert. Wissen das sie durch stumpfes Auswendiglernen und ellenlange Vorträge versucht haben in mich hinein zubekommen, bleibte leider nur rudimentär und bis heute habe ich keinerlei gute Methodik an der Hand, die es mir leicht macht Dinge zu lernen. Wobei eines gibt es da schon und das ist Spaß. Dinge die mir Spaß machen, behalte ich in meinem Kopf und kann sie auch Jahre später noch abrufen. Warum wird das nicht genutzt? Es ist doch paradox, das wir unsere Kinder in Kindergärten und Tagesstätten unterbringen und sie dort möglichst Kind sein lassen und ihnen spielerisch die ersten Umgangsformen und das erste Wissen vermittelen. Dann sollen sie in die Schule und da ist das dann bis auf ein paar Rechenspielchen oder ähnliches schlagartig vorbei. Der Ernst des Lebens beginnt.

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