Bohemians – Kunst oder kann das weg?

Bohemians

Bitte die Überschrift nicht allzu ernst nehmen. Das soll natürlich ein bisschen provokant sein, denn der Titel gilt nicht gerade als ein großer Straßenfeger. Aufgrund seiner Optik zunächst gehyped wurde das Spiel dann doch recht schnell fallengelassen und nur darauf bezieht sich der Titel. Das Kennerspiel wurde von Pegasus nur allzu gerne aufgegriffen, was sie natürlich trotz ihres Langzeit Partners Portal Games wohl sowieso gemacht hätten, aber das Spiel ist optisch zunächst mal ein wirklicher Augenschmaus, egal was sich spielerisch hinter ihm verbirgt. Das gilt es noch ein wenig frei zu legen. Das Thema, die französische Kunstszene der Bohème wird hier einfach sehr schön eingefangen. Ob das Spiel nun gut ist, oder doch eher ein Reinfall, dass möchte ich heute ein wenig näher erläutern, denn aus meiner Sicht trifft beides zu. Wie kann das, werdet ihr euch jetzt fragen und ich versuche das einmal zu erklären.

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Teburu: The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac

The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac

Am meisten überrascht es mich selbst, dass ich eine Review zu diesem Spiel schreibe, denn vor einem halben Jahr hätte ich selbst niemals geglaubt, dass ich dieses Luxusprodukt mal selbst ausprobieren würde. Ich habe rein gar nichts gegen digitale Komponenten in Brettspielen und mag auch viele Brettspielumsetzungen als App auf dem Smartphone oder dem Tablet, aber das hier ist etwas völlig anderes und auch mein erster Berührungspunkt mit dem Teburu-System. Wer ein wenig mehr darüber erfahren möchte, sollte sich diesen Beitrag durchlesen, da gehe ich ein wenig genauer auf das System ein, habe aber eigentlich nicht vor nur für das System eine Review zu machen, denn das wäre irgendwie eine Hardware-Besprechung wie in einem Tech-Magazin. Im Grunde kannst du Teburu nämlich als eine Spielkonsole für Brettspiele betrachten, bei der das Spiel noch mit physischen Komponenten auf einem digitalen Brett gespielt wird. The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac ist dabei das einzige Spiel welches ich bisher selbst ausprobiert habe und davon möchte ich euch hier berichten.

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Spiel des Jahres 2026 – Die Nominierungen

Bis zum 12. Juli haben wir nun Zeit, bis die begehrten Preise in Berlin vergeben werden, darüber zu diskutieren und mit unseren Favoriten mitzufiebern. Welches der nominierten Spiele denn nun die besten Chancen hat, oder zu Recht oder Unrecht nominiert wurde. Welche Spiele fehlen auf der Liste der empfohlenen Spiele und ob die Juroren (wie immer) eigentlich bestechlich sind. Was ich persönlich erfreulich finde ist, dass es dieses Jahr, nach der Erklärung im letzten, keine größere Diskussion um einen „Expertenpreis“ gibt. Haben anscheinend mal ein paar Leute zugehört. In diesem Jahr musste natürlich auch wieder meine Kristallkugel aus dem Keller herhalten, um herauszufinden welche Spiele denn wohl von der Jury nominiert werden würden und ich muss sagen sie hat ziemlich gut funktioniert. Nur ein Spiel hatte ich überhaupt nicht auf der Rechnung, ja kannte es nicht einmal und war deshalb um so mehr überrascht. Was ich aber gestehen muss, die Kugel hat mir die richtigen Spiele gezeigt, aber ich bin da anscheinend doch ein wenig mit der Einordnung durcheinandergekommen. Hier eine Übersicht.

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#019 Blogbuch – Verkauf

Tja, wie komme ich auf dieses Thema? Wie schon öfters erwähnt sind die Gedanken wirr und Manches kommt einfach so und ich schreib dann drauf los. Also, bisher versuche ich ja immer relativ viel Ordnung in meinem Spielregal zu halten und lasse es nie einreißen, dass da plötzlich zu viele Spiele rumstehen und ich der Lage nicht mehr Herr werde. Zu diesem Zweck verkaufe ich „regelmäßig“ Spiele über ebay. In Anführungszeichen gesetzt heißt regelmäßig zwei- bis dreimal pro Jahr. Dann aber auch immer einen ganzen Schwung, der richtig Platz schafft. Meistens, so hat es sich in den vergangenen Jahren manifestiert, einmal so um Ostern herum und einmal in den Herbstferien. Falls sich nochmal ein Haufen ergibt, schiebe ich auch nochmal einen Verkauf im Sommer rein, aber der fand jetzt eher unregelmäßiger statt. So weit so gut. Nun würde wieder ein Verkauf anstehen und der ist auch dringend notwendig, da ist mir allerdings eine Mail eingefallen, die ich mal erhalten habe und zufällig las ich auch einen Artikel auf spielbar.com vom 1. März, der hier auch ein wenig mit hereinspielt. Dort geht es nämlich auch um das Verkaufen von Brettspielen durch Spielekritiker, die Rezensionsexemplare bekommen haben und diese dann irgendwann wieder veräußern. Ist das ethisch vertretbar. Georgios Panagiotidis geht dem nach und verfolgt dort ein paar Interessante Gedanken.

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#018 Blogbuch – Vampir

Heute geht es hier mal um etwas Besonderes. Eigentlich könnte ich das schon fast als Review bezeichnen, aber es ist etwas persönlicher und passt deshalb viel besser in diese Kategorie. Außerdem streifen Rollenspiele nur am Rande meinen Blog. Ich war zwar früher passionierter Rollenspieler, aber in den letzten fünfzehn Jahren ist das eher eingeschlafen. Pegasus Spiele haben erst kürzlich ein Solo-Rollenspiel, das schon etwas länger im englischsprachigen Raum für Furore sorgt übersetzt und hier zu Lande veröffentlicht. 2019 erschien Thousand Year Old Vampire und wurde zu einem kleinen Hit. Was ist ein Solo-Rollenspiel, werden sich vielleicht einige fragen und das lässt sich auch nicht immer ganz leicht beantworten, weil es viele verschiedene Ansätze gibt. Dieses hier wirft dich in ein Szenario und du denkst dir deine eigene Geschichte aus. Es gibt ein paar Regeln, aber die sind sehr überschaubar. Es hat mich sehr fasziniert, weswegen ich davon berichten muss.

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Boss Fighters QR – Family Business

Boss Fighters QR

Okay, kommen wir seit langer Zeit mal wieder zu einem dieser hybriden Spiele, die versuchen die analoge mit der digitalen Welt zu verbinden. Kaum dass ich diese Worte in den digitalen Raum tippe, merke ich schon, wie die Hälfte derer, die das liest wahrscheinlich Hände über den Kopf zusammenschlagend laufend das Weite sucht. All diesen Menschen sei gesagt, seid tolerant und versucht es doch erstmal. Wie oft ärgere ich mich über diese sture Einstellung, die mir in meinem Beruf schon zu oft über den Weg läuft. Dinge abzulehnen, nur weil man überhaupt nicht bereit ist, sich mal mit ihnen auseinanderzusetzen, finde ich einfach nur dumm. Was anderes fällt mir dazu nicht ein. Schade wäre es in der Tat, wenn alle so denken würden, denn das erblicken zum Beispiel solche Spiele hier nie das Licht der Welt. Ich verstehe auch nicht was so schlimm an Hybriden sein soll. Okay, ich kann es verstehen, wenn Videospiele abgelehnt werden. Ich kann es auch verstehen, das Leute Brett- und Kartenspiele nicht mögen. Aber das Leute, die sich für das Spielen an sich, ob digital oder analog, interessieren, sich davor verweigern ein möglicherweise tolles Spiel nicht auszuprobieren, das beide Welten ein bisschen bedient… da fasse ich mir an den Kopf. Wenn das Spiel schlecht ist und überhaupt keinen Spaß macht okay, aber und da greife ich mal vor, Boss Fighters QR ist wirklich geil.

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Cthulhu Solo

Heute blase ich hier mal etwas in die Tasten, bei dem ich tatsächlich auf eine Reaktion hoffe. Ich spiele seit längerem mit dem Gedanken, da ich großer Cthulhu Fan bin und das Pen & Paper Rollenspiel liebe, mal ein Abenteuer im Soloformat zu schreiben. Ein Soloabenteuer zu machen geistert schon seit über zehn Jahren in meinem Kopf herum. Allerdings fehlte mir immer die Zeit. Das ist auch jetzt noch ein Problem, aber wenn ich nicht mal irgendwann damit anfange wird das auch nie was. Ich bin gerade dabei mich ein wenig umzuschauen, was es da für Software-Lösungen gibt und wie ich das am besten umsetzen kann. Ich habe gehört Twine wäre da ein hervorragendes Tool. Ich bin allerdings völlig unbedarft und mich würden deshalb mal ein paar Erfahrungsberichte oder einfach nur Tipps interessieren. Vielleicht ist ja zufällig irgendwer, der oder die hier mitliest, in der Lage mir da ein paar Hinweise zu geben. Wie gesagt, steckt alles noch in den Kinderschuhen ohne konkrete Pläne und ich möchte mich da erstmal ein wenig ausprobieren.

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