Kinfire Delve: Callous‘ Lab – Alleine in den Keller

Kinfire Delve: Callous‘ Lab

Ich möchte in den nächsten Wochen schwerpunktmäßig ein paar Solo-Spielerfahrungen hier besprechen. Das Thema wird immer wichtiger und ist längst aus seiner Nische gekrochen. In den nächsten Wochen wird es deshalb einige Reviews zu Spielen geben, die ihr alleine spielen könnt, bzw. solltet, weil sie so meiner Meinung nach am besten funktionieren. Den Anfang mache ich heute mit Kinfire Delve. Dazu sei gesagt, dass es drei verschiedene Versionen von dem Spiel gibt. Callous‘ Lab, welches mir vorliegt, sowie den beiden anderen Titeln Scorn’s Stockade und Vainglory’s Grotto. Auch wenn die Titel Englisch sind, das Spiel gibt es auch komplett in deutscher Sprache. Alle drei Spiele funktionieren nach dem gleichen Prinzip, beinhalten aber unterschiedliche Charaktere und ein komplett anderes Deck, welches es zu bezwingen gilt. Angesiedelt ist alles im Kinfire Universum von Kevin Wilson, welches auch in weiteren Spielen, allen voran Kinfire Chronicles: Night’s Fall, welches ich auch schon auf dem Tisch hatte, aber mich bisher nur kurz dazu äußerte, als Hintergrund dient. Aber auch dazu werde ich hier gleich ein paar Worte verlieren. Also, es gibt viel zu erzählen, fangen wir an.

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Teburu: The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac

The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac

Am meisten überrascht es mich selbst, dass ich eine Review zu diesem Spiel schreibe, denn vor einem halben Jahr hätte ich selbst niemals geglaubt, dass ich dieses Luxusprodukt mal selbst ausprobieren würde. Ich habe rein gar nichts gegen digitale Komponenten in Brettspielen und mag auch viele Brettspielumsetzungen als App auf dem Smartphone oder dem Tablet, aber das hier ist etwas völlig anderes und auch mein erster Berührungspunkt mit dem Teburu-System. Wer ein wenig mehr darüber erfahren möchte, sollte sich diesen Beitrag durchlesen, da gehe ich ein wenig genauer auf das System ein, habe aber eigentlich nicht vor nur für das System eine Review zu machen, denn das wäre irgendwie eine Hardware-Besprechung wie in einem Tech-Magazin. Im Grunde kannst du Teburu nämlich als eine Spielkonsole für Brettspiele betrachten, bei der das Spiel noch mit physischen Komponenten auf einem digitalen Brett gespielt wird. The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac ist dabei das einzige Spiel welches ich bisher selbst ausprobiert habe und davon möchte ich euch hier berichten.

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7 Wonders Dice – Würfelwunder

7 Wonders Dice

Ich bin ein großer Fan der 7 Wonders Reihe. Besitze, bis auf das Originalspiel tatsächliche alles und das auch nur nicht, weil es bei uns zu selten auf den Tisch kommen würde, da es erst mit größeren Spieler*innenzahlen relevant wird. Diese erreichen wir bei uns aber nur sehr selten. 7 Wonders spiele ich deshalb tatsächlich nur Online, da aber durchaus regelmäßig. Die anderen Versionen haben alle ihren eigenen Reiz, ohne sich zu sehr zu gleichen. Sie rücken alle etwas anderes in den Fokus und bleiben sich dennoch treu. Deshalb kann ich auch alle Versionen immer gerne spielen. Es war aber auch nur eine Frage der Zeit, bis sich Antoine Bauza an einer Würfel Variante für sein Spielkonzept sitzt und uns ein Roll & Write liefert. Da ist es auch schon und versucht mich als geneigten Fan der 7 Wonders Spiele in seinen Bann zu ziehen. Das gelingt ihm allerdings nicht so richtig.

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Gemüsewürfel – „Oh mein Gott du hast Würfel gespalten!“

Gemüsewürfel

Sorry für die Überschrift, die verstehen nur eingeweihte, aber so habe ich wenigstens einen Aufhänger für diese kleine Review. Gemüsewürfel ist kein großes Spiel, aber es sieht, wie eigentlich alle Spiele von KTBG (Kids Table Board Gaming), phantastisch aus und ist mit viel Kreativität entworfen worden. Nur leider, leider, leider habe ich in den meisten Fällen ein Problem mit den Spielen dieser Firma. Sie wissen oft nicht was sie sein wollen oder für welche Zielgruppe sie sind. Sie sind schon auch für Kinder gedacht, weisen dann aber auch oft Mechaniken und Elemente auf, an denen Kinder selten wenig Spaß haben und da kommen eher die Erwachsenen ins Spiel. Für die sind die Spiele von KTBG dann aber meist eine Spur zu seicht oder zu schnell ausgelutscht. Skellig nahm sich der Übersetzung des Spiels aus dem Englischen an und hat, soviel sei gesagt, eine sehr schöne Version auf den Markt gebracht. Aber kann Gemüsewürfel überzeugen?

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Final Girl – Überleben unwahrscheinlich

Ich könnte bereits beim Schreiben dieser Zeilen dafür garantieren, dass sich durch diese Review wieder einige Fans getriggert fühlen. Dabei geht es mir gar nicht darum hier irgendwen auf die Palme zu bringen, sondern eher darum einige wenige, die vor einer Kaufentscheidung stehen könnten, vor Final Girl zu warnen, denn das Spiel ist definitiv nicht für jeden etwas. Hier kommt nur erschwerend hinzu, dass die Fancommunity keine Kritik zu dulden scheint und das Spiel mit Feuereifer gegen Widerstand verteidigt. Sie erlauben einem gerade noch die Meinung das Spiel nicht zu mögen, aber jegliche Kritik am Spielprinzip wird schon kaum geduldet. Ich möchte aber natürlich noch nicht alles vorwegnehmen. Es könnte beim überschwänglichen öffentlichen Echo aber der Eindruck entstehen, dass das Spiel eher geliebt als gehasst wird und eine sehr hohe Platzierung bei Boardgamegeek lässt Ähnliches vermuten. Doch es gibt auch genügend negative Stimmen, die allerdings in den Hintergrund gedrängt werden.

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Cascadia: Rolling Hills & Rivers

Cascadia: Rolling Rivers & Rolling Hills

Heute möchte ich euch über meine Erfahrungen mit den beiden neuen Roll & Writes von Cascadia berichten. Ich fasse die beiden Spiele auch zusammen, weil sie im Grunde das gleiche Spiel sind und nur sehr minimale Unterschiede aufweisen, was nicht unbedingt heißen muss, dass du nur eins davon brauchst, aber dazu später mehr. An dieser Stelle nur schon mal vorneweg, wenn ihr überlegt es euch zuzulegen startet erstmal mit einem der beiden und wenn es euch gefällt ist immer noch Zeit das zweite dazu zu kaufen. Cascadia war und ist ein riesiger Erfolg gewesen. Das Spiel gewann 2022 den Preis für das Spiel des Jahres und wurde auch in zig anderen Ländern ausgezeichnet. Da war es klar, dass weitere Spiele unter seiner Flagge erscheinen werden und das Naturthema bietet sich da auch an. Roll & Writes lassen sich meist auch ganz gut zur Zweitverwertung heranziehen. Grundsätzlich bin ich ja auch ein Fan von Roll & Writes, da ich nicht immer Zeit habe mich für ein längeres Spiel mit meiner Frau hinzusetzen und da wird schon mal das ein oder andere Roll & Write ausgepackt. Hier war ich in der Tat sehr gespannt, ob es nur ein hohler Versuch war Geld zu verdienen oder ob da tatsächlich ein wenig Substanz hinter dem Spiel (oder auch den Spielen) steckt.

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Sky Team – Wer braucht schon Co-Piloten?

Sky Team

Sky Team ist als Spiel des Jahres 2024 in aller Munde und wurde im Vorfeld auch bereits heiß diskutiert. Die üblichen Diskussionen über den Schwierigkeitsgrad blieben allerdings erstaunlicherweise im Hintergrund. In diesem Jahr ging es eher um die Tatsache das Sky Team ein Spiel für nur 2 Personen ist und ob das ein würdiger Preisträger, für das gemeinhin als Familienspielepreis gedeutete Spiel des Jahres, wäre. Die Frage darf durchaus gestellt werden und ich kann sie nachvollziehen aber sage auch gleichzeitig, dass die Antwort auf diese Frage nur „Ja“ sein kann. Ich werde in meinem Fazit näher darauf eingehen. Für mich steht sogar eher die begrenzte Kommunikation im Widerspruch, aber auch darüber will ich mich erst später auslassen. Sky Team ist ein gutes Spiel und ein guter Preisträger, soviel werde ich zu meiner Meinung schon vorab preisgeben. Es wäre nicht meine Wahl gewesen, aber die Entscheidung ist durchaus nachvollziehbar. Deshalb höre ich jetzt auch direkt mit dem Vorgeplänkel auf und schreite gleich zur längt überfälligen Review voran.

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