Was spielst du so? – November 2021

Auch in diesem Monat möchte ich euch natürlich wieder daran teilhaben lassen, was bei uns so auf den Spieltisch kam und auf welche Rezensionen ihr in der nächsten Zeit hoffen könnt. Momentan herrscht im Hause Troll noch immer Rückstau aus dem Sommer. Diverse Neuheiten warten darauf ausgiebig gespielt zu werden, um ihre Verewigung in diesem Blog zu erfahren. Da ich das Gefühl habe schon des öfteren einige Dinge angekündigt zu haben, die noch immer nicht erschienen sind, möchte ich dieses Vorwort dazu nutzen, das in den nächsten Wochen auf jeden Fall Rezensionen zu Marvel Champions und Witchstone erscheinen werden, auch wenn sie hier nicht in der Liste auftauchen werden. Aktuell stehen bei uns noch recht viele Zweipersonenspiele herum, von denen ich hoffe, dass wir sie in der Weihnachtszeit ausgiebig spielen werden. Generell freue ich mich schon auf ein bißchen Besinnlichkeit, auch wenn das Virus uns immer wieder in seinen Griff zurückzieht und es für größere Treffen wieder etwas schlechter aussieht. Genug der Vorrede lasst mich anfangen. Diesen Monat kamen immerhin acht neue Spiele auf den Tisch.

Dominion

Dominion – Anfangen möchte ich aber mit was Altem. Plötzlich war sie mal wieder da. Diese Lust einfach mal ein paar der inzwischen Vielzähligen Karten zusammenzuwürfeln und ein paar Partien Dominion zu spielen. Ich habe es an anderer Stelle auf jeden Fall schon erwähnt, aber in einer Zeit, da Brettspiele für mich und meine Frau ein unerschwingliches Hobby waren, hielten wir mit Dominion und ein paar Erweiterungen die Fahne ein wenig hoch. Wir spielten unzählige Partien zu zweit und auch mit weiteren Spieler*innen tobten wir uns aus. Am liebsten spielen wir heute immer noch in Kombinationen aus dem Grundspiel, der Intrige und auch der Seefahrer-Erweiterung. Lange stand der Dominion-Koffer unbeschaut in der Ecke herum, aber in diesem mona war es mal wieder soweit. Ein echter Klassiker, der mir immer noch viel Spaß bereitet.

Fantastische Reiche – Der Verfluchte Schatz

Fantastische Reiche: Der Verfluchte SchatzIn diesem Monat haben wir natürlich wie in jedem Monat des vergangenen Jahres Fantastische Reiche gespielt. Diesen Monat haben wir aber fast jede Partie mit der neuen Erweiterung bestritten. Sie ist ein echter Gewinn, zumindest teilweise. Wie schon in der Review zu der Erweiterung berichtet benutzen wir den namensgebenden Teil so gut wie gar nicht mehr, da die Schätze uns zu wenig Einfluss auf das Spiel haben und daher meistens eher nur nerven. Die neuen Karten und Farben aber bereichern das Spiel ziemlich und gefallen uns ausgesprochen gut. Ohne sie spielen wir eigentlich nicht mehr, es sei denn wir stellen das Spiel neuen Spieler*innen vor.

Explorers

Explorers – Einer der größten Dauerbrenner der letzten Monate ist und bleibt Explorers. Das besondere an diesem Spiel ist eigentlich, dass es nichts besonderes hat. Es ist ein Flip ´n Write, das alles was es tut grundsolide macht. Hier gibt es wenig auszusetzen, tolles Material, viel Wiederspielreiz. Eigentlich habe ich hier in den letzten Monaten schon alles dazu gesagt, aber wo bleibt die Review fragen sich einige? Diesen Monat wird sie definitiv kommen. Eigentlich fehlten mir nur noch Fotos, die ich nicht machen konnte, weil das Spiel ausgeliehen war. Nun steht dem aber nichts mehr im Wege und innerhalb der nächsten zwei Wochen sollte die Review online gehen.

Furnace

Furnace – Auch hier muss ich Abbitte leisten. Furnace steht schon sehr lange bei mir herum. Ich wusste auch das es ein sehr gutes Spiel ist. Leider viel es dem Umzug ein wenig zum Opfer. Wir hatten es schon ausprobiert und es gefiel uns recht gut, auf einem Spieleabend kam es dann leider nicht zum Zug und dann musste erst der Umzug über die Bühne gebracht werden. Seitdem haben wir es wieder und wieder gespielt und die Review wird noch diesen Monat erscheinen. Für mich gehört Furnace, soviel sei schoneinmal verraten zu den besten Spielen die das Jahr 2021 zu bieten hat und das obwohl das Kapitalismusthema eigentlich eines ist, was mich eher abturned. Macht aber nichts, die Spielmechanik ist so einfach und so gut, dass man Furnace auf jeden Fall auf dem Schirm haben sollte. Alles weitere folgt in der Review. Lasst euch überraschen.

Mechs vs. Minions

Mechs vs. Minions – Dieser Monat stand bei uns ein wenig im Zeichen von League of Legends. Natürlich ausgelöst durch die phänomenale Netflixserie Arcane, kamen bei mir und meiner Frau ein paar Erinnerungen an das Computerspiel wieder hoch, was wir durchaus auch mal eine Zeitlang gespielt haben. Zwar nicht so intensiv wie manch anderes Spiel, aber es ist uns definitv nicht unbekannt. Meine Frau überraschte mich dann zu meinem Geburtstag mit einer Originalverpackten deutschen Ausgabe von Mechs vs. Minions über die ich mich über alle Maßen freute. Wir haben sie gleich ausprobiert und waren von den ersten Partien, dem Material und der gesamten Aufmachung mehr als beeindruckt. Definitv ein sehr gutes Spiel mit einer der besten Ausstattungen und Produktionen, die ich in der Brettspielwelt bisher gesehen habe. Was für eine Materialschlacht. Auch hier werde ich noch berichten.

Voll Verplant

Voll Verplant – Das kleine Flip ´n Write von Schmidt konnte sich auch diesen Monat noch bei uns halten. Auch in Zukunft werde ich wohl immer mal wieder die ein oder andere Solopartie von Voll Verplant absolvieren. Wenn man zehn Minuten Zeit hat und was kleines Spielen will, ist Voll Verplant genau das richtige. Die Langzeitmotivation lässt irgendwann nach, weil man die ganzen Strecken schon in uns auswendig kennt und so ungefähr weiss, auf welche Karten man wo warten sollte. Ich denke aber das wir hier schon bald weitere Strecken sehen werden. Für Metro X existieren ja bereits andere Strecken.

Unangenehme Gäste

Unangenehme Gäste – In Punkto Langzeitmotivation können die Unangenehmen Gäste dann aber voll punkten. Wir spielen das Deduktionsspiel inzwischen wirklich regelmäßig und trauen uns nur noch nicht an den höchsten Schwierigkeitsgrad heran. Obwohl hier ja immer das gleiche Passiert ist jede Partie aufs neue immer wieder ein Riesenspaß. Wer war es womit und warum? Gab es einen Komplizen? Kaum haben wir einen Fall durchgespielt bauen wir einen neuen zusammen und lassen ihn für die nächste Partie schonmal in der Schachtel schlummern. Ich kann der Spieleschmiede und Taverna Ludica gar nicht genug dafür danken, dass sie dieses Spiel nach Deutschland geholt haben. Ganz ehrlich, solltet ihr Deduktionsspiele mögen, dann solltet ihr Unangenehme Gäste unbedingt ausprobieren. Ihr werdet es lieben. Für diejenigen, die eine Entscheidungshilfe benötigen, lest euch meine Review durch, da erkläre ich alles, was man über das Spiel wissen muss. Tolles Spiel.

Canvas

Canvas – Ein ganz besonderes Gateway-Spiel erwartet einen mit Canvas. Wir haben es in diesem Monat zum ersten mal Probe gespielt und da es so wahnsinnig schnell geht, haben wir gleich mehrere Partien mit diversen Punktekonstellationen ausgetestet. Wir würden es gerne noch in unserer Spielgruppe mit den Arbeitskollegen austesten, um zu sehen wie es dort ankommt, aber in diesem Jahr wird da wohl keine Runde mehr zustande kommen. Deshalb habe ich hierzu bereits eine Review verfasst, denn wir waren uns über die Einschätzung sehr sicher. Canvas ist ein nahezu perfektes Gateway Spiel mit ein paar besonderen Gimmicks, die das Spiel auch allein schon, wenn man es sieht so interessant erscheinen lassen, das es Leute dazu einläd es zu spielen. Hinzu kommt das es wirklich in fünf Minuten erklärt und in maximal 30 gespielt ist. Hier geht der Daumen ganz klar nach oben.

Exit – Die Rückkehr in die verlassene Hütte

Exit-Das Spiel: Die Rückkehr in die verlassene Hütte – Der neueste Exit-Teil sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt, denn alles was es zu diesem kleinen Meisterwerk zu sagen gibt, habe ich in Kurzform schon im Exit-Ranking niedergeschrieben. Der Teil hat es ziemlich weit nach oben geschafft und hat uns als Fans der Reihe sehr viel Spaß gemacht. Einziger Nachteil ist bei diesem Teil tatsächlich, dass es sich wirklich um einen zweiten Teil handelt, der zwar auch alleine spielbar ist, aber sich definitv besser anfühlt, wenn man den ersten gespielt hat. Ich würde sogar soweit gehen, das der zeitliche Abstand, mit denen wir die beiden „Hütten-Teile“ gespielt haben, es sogar noch ein wenig perfekter machten, weil die Erinnerungen weit genug zurücklagen. Ein wirklich starker Teil der Serie.

Fort

Fort – Das Leder-Games Spiel Fort lässt mich tatsächlich ein wenig ratlos zurück. Ich habe bereits nach einer einzigen Partie schon keine Lust mehr auf weitere, obwohl mich das Spiel, allein von der Idee her, sehr gepackt hat. Wahrscheinlich hatte ich irgendwie South Park and the Stick of Truth in meinem Kopf. Fort kann meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen. Nach einer Partie habe ich bereits das Gefühl alles von dem Spiel gesehen und erlebt zu haben. Aber was soll da auch noch kommen, Fort ist nicht mehr als ein kleines Kartenspiel, indem wir versuchen möglichst schnell viele Punkte zu erzielen, indem wir die Kinder unsere Nachbarschaft in Hinterhof-Kämpfe zu verwickeln. Dabei gilt es unser Fort weiter auszubauen und die gegnerischen Kinder abzuwerben. Ein durchaus gemeines Spiel, dass mir aber tatsächlich nicht genug bietet, um es immer wieder aus dem Schrank zu holen. Schade um das echt coole Thema. Hier sollte sich nochmal jemand anderes versuchen. Review kommt in den nächsten Wochen, wenn noch ein paar Partien absolviert wurden.

Merw – Das Herz der Seidenstrasse

Merv: Das Herz der Seidenstrasse – Auch bei Merw haben wir etwas gebarucht es auf den Tisch zu bekommen und das Spiel macht es einem auch nicht gerade leicht. Es sieht so wahnsinnig hübsch aus, hat tolles Material und läd einen ein es auszuprobieren. Auch wenn es aufgrund seines Spielbretts kein einfaches Spiel vermuten lässt. Die Anleitung stösst einen dann aber ab. Puuh ist die schwerverständlich geschrieben und mit zuwenig Bildern und Beispielen versehen. Allein der Kernmechanismus ist zu kompliziert beschrieben. Wenn man es dann aber verstanden hat, stellt man fest, das es eigentlich gar nicht so schwierig ist, einem aber trotzdem diverse wichtige Entscheidungen abringt. Man hat so viele Möglichkeiten inMerw aktiv zu werden und Punkte zu erzielen, aber alles kann man eben auch nicht tun. So entsteht ein sofortiger Wiederspielreiz, weil Merw eben trotz seiner Komplexität ein recht kurzes Spiel ist. Es wirft dir alle Möglichkeiten hin und sagt dir: „Jetzt sie dir das mal an und finde heraus wie du viele Punkte machen kannst“. Jedes Mal bleibt man zurück und denkt. Das geht doch bestimmt noch besser, wenn ich mehr in der Moschee mache, oder noch mehr Handel… Ihr merkt es vielleicht. Ein echt gutes Spiel verbirg sich hier hinter einer etwas undurchsichtigen Schale, die man erstmal durchdringen muss. Review kommt acuh noch dieses Jahr.

Redcliff Bay Mysteries

Redcliff Bay Mysteries – Dieses Spiel von KOSMOS traf uns ein wenig überraschend. Wir konnten uns gar nichts darunter vorstellen, mussten uns bei der deduktiven Prämisse aber unbedngt damit beschäftigen. Stand heute haben wir drei der vier Fälle, die alle aufeinander aufbauen, gespielt und wissen noch immer nicht so recht wie uns das ganze gefällt und wo es hin möchte. Das Spielsystem ist soweit okay, es gaukelt uns aber für mein dafürhalten mehr Cleverness vor, als im Endeffekt dahinter steckt. Den vierten Fall werden wir recht bald spielen und dann wird auch ein finales Urteil feststehen. Bis dahin müsst ihr euch noch gedulden und bisher würde ich mal sagen tut keinem weh und beschäftigt einen. Irgendwo im Mittelmaß, wenn nicht noch Großtaten passieren.

Smart 10

Smart 10 – Zum ersten mal seit langer Zeit habe ich mal wieder ein Spiel bei Amazon gekauft. Eines das ich sonst wahrscheinlich nie gekauft hätte, wenn es nicht am Black Friday super günstig gewesen wäre. Smart 10 für die Klugscheisser in unserem Haus genau das richtige. Die Kompaktheit des ganzen Spiels ist genau das richtige, damit es immer irgendwo in der Nähe rumliegen kann und man einfach mal nach dem Essen, während man auf der Couch versackt oder wann auch immer eine Runde von diesem echt schön gemachten Quizspiel spielen kann. Das schöne ist hier das man gar nicht ales wissen muss, sondern auch mal pokern kann. Darauf das sich ein klügerer Mitspieler verhaspelt und seine Punkte der laufenden Runde rsikiert hat, während man selbst seine gebunkerten Punkte nach Hause bringt. Hätte wirklich nicht gedacht, das es soviel Spaß bringt. Eine Review wird es vorraussichtlich erstmal nicht geben. Aber sagt niemals nie.

Das war es dann diesen Moant auch schon wieder. Ein weig Neues, ganz viel Bewährtes und im nächsten Monat sind wohl wieder einige Neuheiten an der Reihe.

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