
Ich will nicht schon wieder von meiner Hand und meinem Arm anfangen, aber das ganze behindert mich ziemlich. Deswegen halte ich mich heute auch kurz, denn einhändiges Schreiben nervt ziemlich. Auch Spieleschachteln nicht richtig öffnen können nervt. Karten nicht mischen zu können… richtig, nervt. Spielen sollte Spaß machen und nicht nerven. Deshalb habe ich in diesem Monat nur gespielt, wenn ich mich wirklich in der Lage dazu sah und auch Freude entwickeln konnte. Was soll ich sagen, wir haben für diese Verhältnisse erstaunlich viele neue Spiele gespielt. Lest selbst.

Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel – Okay, als ich von diesem Spiel anfang letzten Jahres hörte war ich erstmal skeptisch, weil es als ein Herr der Ringe – Die Crew beschrieben wurde. Ich selbst bin kein großer Fan von Die Crew, fand den Ansatz des kooperativen Stichspiels aber spannend. Aber ich bin großer Herr der Ringe Fan und wollte dieses Stichspiel schon allein deswegen ausprobieren. Dann habe ich entdeckt, dass es sich auch alleine spielen lässt und da war ich noch faszinierter. Fast ein Jahr ging ins Land während das Spiel im Regal lag und vor sich hin schimmelte. Nun aber habe ich es ausprobiert und bin ziemlich begeistert. Das spiel schlägt für mich Die Crew um Längen. In einer hoffentlich bald erscheinenden Review werde ich berichten.

Die Weiße Burg – Ehrlich gesagt, haben wir dieses Spiel zum Erscheinungstermin gemieden, weil uns die Informationen, die wir hatten, nicht ansprachen. Meine Frau mag zwar das japanische Setting sehr, aber Die Weiße Burg sollte wohl ein sehr tightes Spiel mit nur wenigen Zügen sein und das sprach uns halt nicht an. Nun habe ich es dann doch mal ausprobiert und habe seit dem einige weitere Partien in der Boardgamearena gespielt und bin doch recht angetan von dem Spiel. Ich bin nicht gut darin, verstehe aber auch woran das liegt, denn hier zählt jeder Zug und alles liegt offen vor einem. Ich bin fasziniert, denke aber dabei wird es bleiben und ich werde keine Review dazu veröffentlichen oder mir selbst doch noch eine Kopie zulegen.

7 Wonders Dice – Als riesen 7 Wonders Fan habe ich mir natürlich auch sofort den neuesten Ableger 7 Wonders Dice zugelegt. Ein wenig skeptisch wegen der doch recht durchwachsenen Kritiken war ich zwar schon, aber bei einem schnellen Roll & Write kannst du ja eigentlich nicht so viel falsch machen. Okay, ich habe ein bisschen gebraucht, um in diese Version reinzukommen und das ist wahrscheinlich auch schon ihr größtes Problem, weil sie damit gegenüber den anderen Versionen deutlich abfällt. Aber sie ist bei weitem kein schlechtes Spiel und ich werde das noch ein wenig weiter vertiefen in der Review, die ich in diesem Monat wahrscheinlich veröffentlichen werde.

Die verlorenen Ruinen von Arnak – Lange, lange ist es inzwischer her, dass ich Die verlorenen Ruinen von Arnak gespielt habe. Ich fand das Spiel zwar immer gut, konnte aber eigentlich nie so genau sagen warum. Im vergangenen Monat habe ich ein paar Partien absolviert und bin nach wie vor fasziniert von dem Spiel. Es verknüpft die Mechaniken sehr gekonnt und wenn du es öfter hintereinander spielst, merkst du auch wie du besser wirst und Spielsituationen anders angeshst. Ich hätte sogar Lust mir mal diese Solokampagne anzuschauen und bin da gerade sehr am schwanken, weil für ein Solospiel ist mir Arnak eigentlich zu groß. Mal schauen, aber es bleibt ein tolles Spiel und wer etwas mehr über meine Meinung dazu wissen möchte findet eine Revie auf dem Blog.

Kinfire Chronicles: Night´s Fall – Oh, was habe ich mich auf dieses Spiel gefreut. Rein Optisch und vom Material eine Pracht, sollte es erstaunlich leichtfüßig daherkommen, was für mich der Selling Point war, denn auf ein Kampagnenspiel, bei dem ich zwei bis drei Stunden für jede Partie brauche, hatte ich so gar keine Lust. Kinfire Chronicles versprach mir 45 Minuten bis zu einer Stunde. Das trifft auch zu, aber irgendwas scheint mit mir mal wieder nicht zu stimmen. Online liest man das Spiel sei deutlich zu leicht, was ich nach Szenario eins erstmal nicht bestätigen kann. Es ist extrem vom Glück abhängig, das kann ich bestätigen, ja. Es kommt auch navh weiterführenden Recherchen auf die Gruppenkonstellation an und da haben wir wohl mal wieder ins Klo gegriffen und genau mit den vier Charakteren gespielt, die du nicht nehmen sollst. Ach egal, ich werde dazu auf jeden Fall noch etwas schreiben, das nur eine rudimentäre Review sein kann, weil wir eigentlich von dem Spiel noch nichts gesehen haben. Mal schauen wann ich dazu Lust habe.

Tapestry – Eins meiner Lieblingsspiele kam in diesem Monat auch mehrfach auf den Tisch. Wer so etwas wie einen kleinen Spielbericht lesen möchte, kann sich den letzten Spieleabend mal durchlesen, da beschreibe ich ein wenig was da so bei diesem Spiel passieren kann und in welche Falle du punktemäßig tappst, wenn du andere Spiele zum Maßstab nimmst. Sehr gutes Spiel, dass mir einfach immer Spaß macht, auch wenn die Partie zu fünft ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Review gibt es auch schon was länger auf dem Blog.

Aquatica – Ein paar Neuheiten zum Schluß habe ich auch noch zu vermelden. Den anfang macht Aquatica, ein Spiel von dem ich schon lange gehofft habe, dass es mal auf dem deutschen Markt erscheint. Nun ist es so weit und Frosted Games hat sich dem angenommen. Das Spiel ist ziemlich toll und einzigartig, denn es hat einen schönen Kartenmechanismus, bei dem wir Karten ausspielen und ihre wechselnden Fähigkeiten benutzen, je weiter wir sie unter unser Tableau verschwinden lassen. Als treibende Mechanik benutzen wir dabei Karten von Unterwasserwesen. Es kann thematische Ähnlichkeiten zu Abyss nicht verneinen und sieht ebenso fantastisch aus, funktioniert aber komplett anders. Gutes Spiel.

Allerley Zauberey – Schon ein bisschen was älter, aber für mich dennoch recht neu, war in diesem Monat Allerley Zauberey, zu dem ich an dieser Stelle gar nicht so viele Worte verlieren möchte, denn ich hatte mich kurzer Hand dazu entschlossen, im letzten Monat auch direkt eine Review dazu zu schreiben. Der Eindruck ist also relativ frisch und wer mehr Informationen zu diesem Roll &nWrite möchte, findet sie nur erin wenig weiter unter diesem Beitrag.

Popcorn – Die letzte Neuheit ist Popcorn und dieses Spiel habe ich leider nur Online Probe gespielt, kann also rein gar nichts zur Materialqualität oder Haptik sagen. Spielprinzip und Mechanik haben mir aber trotz einer gewissen Sperrigkeit dennoch gefallen. Wie bestimmte Spielteile ineinandergreifen gefällt mir ganz gut. auch wie das Thema Film und Kino versucht wurden umzusetzen hat mir gefallen. Ob das Spiel länger motivieren kann und es vielleicht nicht doch ein wenig eintönig in seinen Möglichkeiten bleibt, muss sich für mich noch rausstellen, aber ich hätte auf jeden Fall Lust, Popcorn auch auf dem Tisch zu spielen.
Bleiben natürlich wie immer noch die üblichen Verdächtigen, die ich gerne mal Online auf der Couch spiele.
