Targi – Die Erweiterung

Targi – Die Erweiterung / Foto: Spieltroll

Acht Jahre ist es inzwischen her, dass ein zwei Personen-Spiel mit Namen Targi in der KOSMOS „Spiele für Zwei“-Serie erschienen ist. Sein Autor Andreas Steiger war zu diesem Zeitpunkt ein total unbeschriebenes Blatt und ist es auch heute noch, denn kein anderes Spiel hat er seit dem bei einem Verlag untergebracht. Targi allerdings zählt durch seinen Gittermechanismus zu den ganz großen kleinen Spielen in der an guten Titeln nicht gerade armen Welt da draußen. Targi erfreute sich nicht nur in deutschen Landen großer Beliebtheit, nein auch im Ausland feierte man dieses Kleinod zurecht ab. Vier Jahre nach dem Hauptspiel brachte Andreas Steiger zusammen mit KOSMOS dann doch noch eine Erweiterung für Targi auf den Markt. Diese war, genau wie das Hauptspiel dann aber lange vergriffen und die Erweiterung erschien bis zu diesem Jahr überhaupt noch nicht im Ausland, was sie zu einem begehrten Stück werden lies. Seit dem letzten Jahr ist beides in Deutschland aber wieder verfügbar und das Ausland darf sich über eine englische Version der Erweiterung freuen.

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Champions of Midgard – Die Unheilvollen Berge Erweiterung

Champions of Midgard – Die
Unheilvollen Berge -Erweiterung

Ich habe mir schon des öfteren die Frage gestellt, warum Champions of Midgard eigentlich so beliebt ist? Ich komme zu keinem eindeutigen Ergebnis, aber es muss irgendwie an der Mischung liegen, die Champions of Midgard seinen Spielern bietet. Eurogame-Mechanismen auf der einen Seite in einem grundsoliden Workerplacement-Spiel paaren sich da mit Würfelorgien, die man aus dem Ameritrash gewohnt ist. Das wirkt alles seltsam, funktioniert aber und macht Spaß. Man braucht zwar ewig um das Spiel aufzubauen mit all seinen Elementen und Material, aber es lohnt sich und die Spielzeit ist erstaunlich kurz für dieses Monsterspiel. Inzwischen sind die ersten beiden Erweiterungen auch in deutscher Sprache von Corax erhältlich. Hier nehme ich mich zunächst der Erweiterung Die Unheilvollen Berge an, die mit viel neuem Material das Spiel ergänzt, aber es nicht großartig verändert.

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Imperial Settlers: Empires of the North – Japanische Inseln Erweiterung

Imperial Settlers: Empires of the North – Japanische
Inseln Erweiterung / Foto: Spieltroll

Das neue Imperial Settlers Stand-Alone Spiel Empires of the North hat für mich ein kleines Problem. Der Wiederspielreiz ist nur bedingt gegeben, da sich jedes Clandeck zwar anders spielt, aber wenn man es einmal verstanden hat, ist es immer wieder das selbe. Man kann natürlich ein Deck gegen jedes andere Deck ausprobieren, um zu sehen wie es sich verhält, aber mit der Zeit wird es ein wenig langweilig. Um dem entgegen zu wirken wurden gleich sechs Decks in das Grundspiel gepackt und die ersten Erweiterungen ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten. Japanische Inseln ist die erste Erweiterung für Empires of the North und bringt zwei weitere Clandecks für mehr Abwechslung mit.

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Das Streben nach Glück – Extraleben Erweiterung

Das Streben nach Glück – Extraleben
Erweiterung

Das Streben nach Glück gehört schon seit Jahren zu meinen liebsten Spielen, was ich wirklich nicht so ganz genau erklären kann, denn es hat durchaus seine Ecken und Kanten. Aber ich finde es irgendwie charmant und liebenswert. Außerdem habe ich aus einem mir unbekannten Grund einen Faible für Spiele in denen es um das Leben an sich geht. Vielleicht liegt das daran, das eine meiner ersten Erinnerungen an Brettspiele das Spiel des Lebens von MB betrifft. Na ja egal, jedenfalls gehörte Das Streben nach Glück schon im englischen Original zu meiner Ludothek. Als das Spiel im Jahr 2019 von der Spieleschmiede auf deutsch erschien, habe ich es einfach ausgetauscht und in diesem Zug gab es auch gleich die englischen Kickstarter-Promos auf deutsch dazu. Vertrieben wird das ganze nun als kleine Erweiterung mit dem Titel Extraleben. Ich finde ja dieses Spiel kann nicht genug Karten haben.

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Aventuria – Das Steinerne Schiff Erweiterung

Aventuria – Das Steinerne Schiff Erweiterung
/Foto: Spieltroll

Nachdem wir Ende des letzten Jahres endlich eine Kopie von Aventuria ergattern konnten und recht schnell ziemlich begeistert waren, haben wir uns entschieden in diesem Jahr ein paar Erweiterungen zu erwerben. Da Aventuria inzwischen schon seit vier Jahren existiert, sind in den folgenden Jahren natürlich auch schon ein paar Erweiterungen erschienen, was ja auch bei einem storybasierendem Spiel so sein sollte, man will ja nicht immer die gleichen Abenteuer erleben. Wald ohne Wiederkehr und das Schiff der Verlorenen Seelen waren die ersten Erweiterungsabenteuer, die auch im Rollenspiel von Das Schwarze Auge zu den ersten Veröffentlichungen gehörten. Jetzt Jahre später sind beide Abenteuer zusammen in dieser Das Steinerne Schiff-Box mit weiterem Material erhältlich.

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Spirit Island – Ast und Tatze Erweiterung

Spirit Island – Ast und Tatze Erweiterung / Foto: Spieltroll

Ich bin ein riesiger Fan von Spirit Island. Es ist wahrscheinlich sogar mein liebstes kooperatives Spiel überhaupt und auch zu zweit ist es ein echter Knaller. Darüber hinaus eignet es sich auch vorzüglich als Solospiel, da es jede Menge unterschiedliche Herausforderungen bietet. Bereits im letzten Jahr kam die Erweiterung Ast und Tatze auf den Markt, die ich sofort haben musste. Nun leider hat es bis ins neue Jahr hinein gedauert, bis Spirit Island wieder auf den Tisch kam, denn man braucht ein wenig Zeit für das Spiel und man muss immer mal wieder die ein oder andere Regel nachlesen, wenngleich man auch schnell wieder drin ist, wenn es erstmal läuft.

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Chronicles Of Crime – Noir Erweiterung

Chronicles of Crime – Noir Erweiterung

Chronicles of Crime war für mich eine der Überraschungen der letzten Jahre, nicht nur das es einen wahnsinnig guten Job macht, wenn es um das Detektivgenre geht, nein, zusätzlich zeigt es der Spielewelt auch noch, wie man innovativ moderne Technik in ein Brettspiel integriert. Wo andere scheitern und einen sinnvollen Umgang nur versuchen, ist es bei Chronicles of Crime tragendes Element ohne das Spiel zu stören. Klingt ein wenig verworren, muss man aber tatsächlich mal erlebt haben und gehört für mich zu den innovativsten Ideen der letzten Jahre. In Villen des Wahnsinns zweite Edition ist die Appunterstützung ebenfalls sehr gelungen, aber auf eine andere Weise, die nur logisch erscheint, hier ist sie das Werkzeug und gehört als Mechanik zum Spiel. Natürlich sind Detektivspiele für die Technik durch ihren Informationsgehalt auch prädestiniert. Für dieses tolle Spiel gibt es noch Erweiterungen und Noir ist eine von ihnen. Wie ich in meiner damaligen Review schon angedeutet habe ist das System von Chronicles of Crime dafür ausgelegt, es auch in andere Welten und Zeiten zu verlagern. Mit der Noir-Erweiterung ist der erste Schritt bereits getan.

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