Slice and Dice – Pizza mit Würfeln

Dice and Slice

Roll & Writes gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Die große Welle ist zwar gebrochen, aber es kommen immer noch viele unterschiedliche Titel auf den Spielemarkt. Um da in der Masse aufzufallen, ist vielleicht die Optik oder auch ein Gimmick nicht das Verkehrteste. Dice and Slice von Thinkfun versucht es gleich mit beidem. Zum einen soll die Verpackung an einen Pizzakarton angelehnt sein und somit zum Thema des Spiels passen, zum anderen wird die Schachtel in das Spiel integriert, denn sie ist eigentlich ein Würfelturm, den wir für unsere Würfeleien benutzen können. Nicht schlecht oder? Bei mir hat das tatsächlich gar nicht funktioniert, denn von dem Würfelturm habe ich gar nichts gewusst, als ich das Spiel kaufte und seitdem die Ärzte „Jazz ist anders“ veröffentlichten ist das mit dem Pizzakarton auch durch. Ich war tatsächlich ein bisschen gespannt auf das Spiel, dass mir Thinkfun dort versprach.

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Next Station: Tokyo – Nächste Metropole, gleiches Vehikel

Next Station: Tokyo

Selbe Aufmachung – selbes Spiel. Nur die Farben und die Metropole sind anders. Nach dem Überraschungshit Next Station: London, der mich nachdrücklich beeindrucken konnte, kam nun doch schon vor etwas längerer Zeit der Nachfolger Next Station: Tokyo auf den Markt. Mein erster Kontakt war tatsächlich auf der Boardgamearena, wo eine frühe Version spielbar war. Genau dort war ich zu der Zeit sehr intensiv im Arenamodus mit dem Vorgänger unterwegs und habe über dreihundert Partien gespielt. Das alles passierte aber erst nachdem ich Next Station: London auch auf dem Tisch sehr oft mit Leuten gespielt habe. Man könnte also sagen ich habe das Spiel ziemlich durchdrungen und deshalb freute ich mich sehr auf den Nachfolger. Leider konnte ich Online mit dem Spiel nicht warm werden. Ich berichtete bereits in den Monatsübersichten davon. Nun habe ich aber auch ein Rezensionsexemplar von HCM Kinzel zur Verfügung gestellt bekommen und mich auch mit der physischen Version auseinandergesetzt. Hier sind meine neuerlichen Eindrücke.

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Ausverkauft – Kein Platz mehr frei

Ausverkauft

Da wären wir mal wieder. Die Flut der Roll & Writes hat deutlich abgenommen. Es kommen immer noch vereinzelt welche auf den Markt, aber für mein empfinden wird nicht mehr jeder Scheiß veröffentlicht, oder ich bekomme das einfach nicht mehr so mit. Die Veröffentlichung von Take a Seat, so der Titel im Original, bei Pegasus und Frosted Games habe ich aber sehr wohl mitbekommen, wenngleich ich finde, dass auch diese Veröffentlichung eher eine Stille war. Nicht tausend Youtubeakteure und andere Werbefuzzis, die dir das Spiel permanent schönreden wollen redeten auf den gängigen Kanälen davon. Ich habe mich ein bißchen darauf gefreut, denn in der kleinen Schachtel steckt tatsächlich mal etwas Neues, das ich interessant fand. Die reine Optik, sowohl der Schachtel, als auch des restlichen Spielmaterials ist leider keine besonders anziehende, so dass ich das mangelnde Interesse einfach mal darauf schiebe. Schade eigentlich, denn Ausverkauft stellt den Mechanismus des Share & Write vor, der für alle, die immer Interaktion schreien, vielleicht interessant sein könnte, wobei das Spiel eigentlich auf den Punkt bringt, wie Interaktion trotzdem solistisch sein kann. Okay, einige Baustellen aufgemacht. Lasst mich erklären.

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Zwergendorf – Zipfelmützen Käsekästchen

Zwergendorf

Ich bin bekennender Roll ’n Writer und schau mir gerne neue Spiele in diesem Bereich an, sofern sie mich irgendwie hinter dem Ofen hervorlocken. Egal ob Würfel gerollt, Karten geflippt oder, wie in diesem Fall, Karten verdraftet werden. Zwergendorf hat mich aber tatsächlich wegen seinem irgendwie seltsam unheimlichen Cover neugierig gemacht. Das Dorf der Psychozwerge. Die Optik des Spiels gefällt mir ansonsten recht gut, soviel kann ich schonmal vorwegnehmen, aber das Cover wirkt irgendwie seltsam. Vielleicht liegt das aber auch nur an mir. Zwergendrof ist Rita Modls Beitrag zum Roll & Write-Kosmos und weist ein paar Besonderheiten auf, die es zu einem gewissen Grad höchst eigenständig werden lassen. Zum einen draften wir hier aus Karten unsere einzuzeichnenden Ressourcen und zum anderen Streichen wir diese nicht nur auf einer Leiste ab, sondern müssen sie danach auch noch auf einem Dorfplan zusammen mit jeder Menge anderen Dingen auch noch in Kästchen einzeichnen, so dass im Endeffekt natürlich alles passt. Der Spielablauf ist dabei durchaus auch noch recht interessant, aber ich greife schon wieder vor.

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