Brettspiel Apps #04 – Eisenbahn, Vögel und Verliese

Etwas länger schon nichts mehr vom Appsektor berichtet, möchte ich aber gerne heute mit dem vierten Teil weitermachen. Die Appwelt wird immer bunter und vielfältiger und als Ergänzung finde ich es gut, dass es sie gibt. Sie ersetzen keine Spielrunden für mich, aber, ich weiß nicht wie es euch geht, ich habe auch gerne mal Lust Zwischendurch ein Spiel zu Spielen, und das geht halt nicht immer spontan mit vielen Leuten. Deshalb gehören Apps für mich inzwischen dazu. Einige sind toll, andere nicht. Heute führt uns die Appreise in die Welt der Eisenbahn mit einem durchaus zwiespältigen Kandidaten. Wir schauen uns die Vögel von Flügelschlag an, um zu schauen, ob das Spiel auch digital seinen Siegeszug fortsetzen kann. Zu guter letzt steigen wir dann in die Tiefen eines Verlieses hinab und scheun wie gut wir uns mit unserer Heldin gegen Monsterscharen erwehren können.

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Glaskugel kaputt? – Kommentar zu den Spiel des Jahres Nominierungen

Gestern wurden in Berlin die Nominierungen für die Spiel des Jahres Preise in den bekannten drei Kategorien, sowie die jeweiligen Empfehlungslisten vorgestellt. Dabei gab es, zumindest für mich, wieder einmal einige Überraschungen. Spiele die ich nicht auf der Rechnung hatte, oder bei denen ich mich nicht getraut habe sie auf meine Tippliste zu setzen. Einen Tag nach der Nominierung will ich die aktuellen Listen einmal durchgehen und meine zwei Pfennig dazu abgeben. Vorwegschicken möchte ich aber, dass ich nicht auf die Veranstaltung eingehen werde. Aus beruflichen Gründen war es mir nicht möglich live oder im Netz dabeizusein und auch im Nachhinein habe ich mir den Stream nicht zu Gemüte geführt. Ich betrachte hier rein die Liste, wie sie auf der Homepage des Spiel des Jahres e. V. zu finden ist. Also los…

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Ein Blick in die Glaskugel

Wie in den vergangenen drei Jahren möchte ich auch in diesem Jahr Orakel spielen und ein paar Tipps für die diesjährige Verleihung bzw. Nominierung abgeben. Vielleicht bin ich sogar schon ein bißchen spät, aber hier ist mein Senf zum diesjährigen wichtigsten Spielpreis. Wenn ich mir die letzten Jahre so anschaue hatte ich eigentlich ein ganz gutes Händchen, wenn ich mal die Irritationen wegen so mancher Einordnung in die Kategorien außenvorlasse. Natürlich lasse ich die Kinderspielkategorie komplett links liegen. Dafür habe ich einfach viel zu wenig Ahnung von den Kinderspielen eines Jahrgangs. Die Pandemie dürfte in diesem Jahr nicht mehr für so riesige Probleme gesorgt haben auch wenn es vielleicht einige Nachzügler aus dem letzten Jahr geben könnte, die pandemiebedingt im letzten Jahr nicht berücksichtigt wurden. Die Jury hatte das in den letzten Jahren zumindest so kommuniziert. Warten wir es ab, die Jury ist ja immer für die ein oder andere Überraschung gut.

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Hört auf mir S*#$§ße zu erzählen – Themen in Brettspielen

Brauchen Brettspiele eigentlich ein Thema? Und wenn ja, kann den Spieler*innen dann einfach alles Mögliche erzählt werden? Während die erste Frage von mir mit einem ganz klaren „Nein“ beantwortet wird, sieht es bei der zweiten etwas vielschichtiger aus. Grundsätzlich glaube ich, dass heutzutage für fast jedes Spiel inklusive Thema ein*e entsprechende*r Spieler*in existiert. Die Brettspielindustrie macht sich das inzwischen häufig zu nutze, indem sie Spielen ein Thema nur noch überstülpt. Manchmal habe ich den Eindruck, da existiert in einem Verlag eine Schublade, in der fertigrecherchierte Themen herumliegen, die dann beliebig über Spiele gelegt werden können, egal ob es irgendwie passt oder nicht. Hier noch ein wenig was anflanschen und da noch ein wenig was stutzen. Fertig ist das Spielethema. Jahrelang war das alles nicht so wahnsinnig auffällig. Es gab thematisch gute Spiele und ab und an auch ein paar bei denen es sehr aufgesetzt wirkte. Durch die Fülle von Spielen heutzutage, gibt es da aber wahrscheinlich auch viel mehr Graupen, die auffallen. Um auf die erste Frage zurückzukommen, die ich ganz klar beantworten kann, ist es mir also lieber ein Spiel bleibt abstrakt, als dass mir versucht wird irgendeinen Scheiß unterzujubeln, der mich nicht im geringsten interessiert, noch auch nur im entferntesten etwas mit dem Spiel zu tun hat. Ich versuche das mal etwas näher zu erläutern…

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Sherlock Holmes Criminal-Cabinet und Sherlock Holmes Consulting Detective – Ein Vergleich

Letztes Jahr verglich ich meine alte Carcassonne-Version mit der neuen Jubiläumsausgabe, die ich mir schick gegönnt hatte. Ein Jubiläum ist immer eine gute Gelegenheit um ein Spiel neu aufzulegen, aber manche Spiele sind einfach so alt und laufen immer noch gut, so dass sie mit der Zeit eine Frischzellenkur vertragen können. Heute soll es in diesem Vergleich um so ein Spiel gehen. Zudem ist es mir wichtig hier einmal den Hinweis niederzuschreiben, für all diejenigen da draußen, die sich nicht ganz sicher sind, ob es sich bei den beiden oben erwähnten Titeln tatsächlich um das gleiche Spiel handelt oder nicht. Ein alter Freund stellte mir im letzten Jahr nämlich genau diese Frage und ich erinnerte mich, dass ich ebenfalls vor ein paar Jahren etwas verwirrt war über die beiden Versionen. Wer etwas mehr über das Spiel erfahren möchte und welche Geschichte mich mit diesem speziellen Spiel verbindet, der kann sich gerne meine Klassiker-Review zu Sherlock Holmes Criminal Cabinet durchlesen. Hier soll es nämlich nur um den Vergleich der beiden Spiele gehen.

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Seltsame Schachtelangaben

Ich starrte neulich mal wieder sinnentleert auf meine Spielesammlung, die da im Kallax an der Wohnungswand ruhte und versuchte irgendwie einen klaren Gedanken zu fassen, aber es wollte mir nicht gelingen, immer wieder wurde ich durch die vielen unterschiedlichen Schriftzüge und Grafiken auf den Schachteln abgelenkt. Dann gab es da noch auf fast jeder Schachtel diese kleinen kryptischen Piktogramme mit Zahlenangaben, die plötzlich und total unerwartet meine Aufmerksamkeit erheischen konnten. Als erfahrener und jahrelanger Gamer viel mir auf, dass ich sie eigentlich nur noch ignoriere, aber aus irgendeinem Grund sind sie ja dennoch ziemlich wichtig, denn es gibt eigentlich fast niemanden der auf sie verzichtet. Schaut mal selber auf eure Schachteln, fast immer gibt es diese Angaben und um ihre wahren Bedeutungen soll es heute einmal gehen.

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Öko-Gamer: Wie grün sind Brettspiele?

Neulich kam bei uns zu haus das Thema der Ökologie von Brettspielen auf. Wie ökologisch sind Brettspiele und gibt es bessere und schlechtere? Alles was wir dazu sagen konnten entsprang unserem eigenen Verständnis. Informationen im Netz waren nicht wirklich zu finden, oder sie sind zu gut versteckt, weshalb ich gerne eure Hilfe hätte. Wir sitzen da also und spielen ein Roll & Write und da kam schon öfter mal die Frage auf, was ist für die Umwelt eigentlich besser, ein Papierblock oder ein laminiertes Stück Pappe? Vielleicht könnt ihr mir da zur Seite springen und habt Informationen dazu. Hier sind unsere wirren Gedanken.

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