Neulich kam bei uns zu haus das Thema der Ökologie von Brettspielen auf. Wie ökologisch sind Brettspiele und gibt es bessere und schlechtere? Alles was wir dazu sagen konnten entsprang unserem eigenen Verständnis. Informationen im Netz waren nicht wirklich zu finden, oder sie sind zu gut versteckt, weshalb ich gerne eure Hilfe hätte. Wir sitzen da also und spielen ein Roll & Write und da kam schon öfter mal die Frage auf, was ist für die Umwelt eigentlich besser, ein Papierblock oder ein laminiertes Stück Pappe? Vielleicht könnt ihr mir da zur Seite springen und habt Informationen dazu. Hier sind unsere wirren Gedanken.
In meinen letzten Spielgedanken, wo ich mich über die Brettspiel Bubble ein wenig ausgelassen habe, kam ich unter anderem auch darauf zu sprechen, dass mir momentan zuviel Aufhebens um neue Spiele gemacht wird. So als würden Spiele aus der Vergangenheit nichts mehr taugen. Das Gegenteil ist in der Tat der Fall, nur werden viele Dinge einfach nicht mehr gespielt, weil sie von zuvielen Neuheiten, und vor allem zuvielen mittelmäßigen Neuheiten, überdeckt werden. Ich kann durchaus verstehen, dass einen Neuheiten reizen. Nicht zuletzt stehe ich selbst total darauf neue Spiele auszuprobieren. Allerdings scheinen mir derzeit viele Leute unter den Spieler*innen auf der Suche zu sein. Auf der Suche nach Spielen, die es Wert sind in Sammlungen einzuziehen und immer wieder gespielt zu werden. Es gibt schon viele Spiele die in diese Kategorie passen und sie sind zum Teil schon Jahre alt. Ich würde empfehlen doch auch mal einen Blick zurück zu werfen in eine Zeit als noch nicht jedes Jahr tausend und mehr Spiele auf den Markt drängten. Aus diesem Grund habe ich mir gedacht, ich stelle mal eine Topliste von Spielen zusammen, die alle vor 2005 erschienen sind und stelle sie euch vor. Warum ich finde, dass sie auch heute noch funktionieren und ich Spaß mit ihnen habe. Absichtlich habe ich hier nur klassische Brett- und Kartenspiele mit dabei, keine Trading Card Games und Miniaturenschlachten.
Heute muss ich mal wieder etwas loswerden. Ich habe schon lange keine reinen Gedanken-Posts mehr hier abgesetzt, obwohl ich Ende letzten Jahres angekündigt habe das wieder öfters zu tun. Es brodelt seit ein paar Wochen ein wenig in mir und deshalb wollte ich euch heute mal ein wenig was vor die Füße kotzen, obwohl es mir vielleicht eigentlich egal sein sollte. Es geht um die, ich nenne es mal, Brettspielblase – unter den ganzen, neudeutsch, Content-Creators genannten Leuten, die einem da auf diversen Medienkanälen vor die Füße fallen. Auch ich informiere mich natürlich auf allen möglichen Kanälen über neue Spiele, so wie das vielleicht viele von euch tun. Meistens bewege ich mich da im englischsprachigem Raum. Aber auch unter den deutschen Youtubern und Bloggern schaue ich mich gerne mal um. Ach ja, ich werde hier keine Namen nennen, weil ich niemandem auf den Schlips treten oder besonders hervorheben möchte. Es gibt aber Dinge, die sich in mir in den letzten Jahren hochgeschaukelt haben und die ich nicht gut heißen kann.
Wieder ist ein Jahr vorbei! Wieder ein Jahr in der Pandemie! Spiele sind weiterhin ganz groß angesagt und die Begeisterung ist ungebrochen. Auch dieses Blog erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit. Das Jahresende ist für mich auch immer ein Zeitpunkt ein wenig alles an mir vorbeilaufen zu lassen. Das vergangene Jahr war rein spielerisch für mich ein schwieriges, weil ich in der Gesamtheit wahrscheinlich weniger gespielt habe als in den Jahren zuvor. Das hatte natürlich mehrere Gründe, zum einen nahm mich mein richtiger Job in diesem Jahr, trotz Pandemie, etwas mehr in Beschlag als in den Jahren zuvor und zum anderen sind wir umgezogen und haben uns ein neues Heim gesucht. Endlich ein wenig mehr Platz für Spiele und, was viel wichtiger ist, für einen größeren Tisch, auf dem wir die Spiele auch genügend würdigen können. Der Umzug hat uns insgesamt auch mehrere Monate beschäftigt, da wir ihn quasi nebenbei bewerkstelligen mussten. Nebenbei einen Blog zu schreiben, der aktuell bleiben soll ist da auch nicht gerade leicht. All das führte in diesem Jahr zu einem seltsamen Gefühl in mir, nicht alles geschafft zu haben, was ich tun wollte. Aber so ist es halt. Heute möchte ich euch aber, wie in den vergangenen Jahren auch, die für mich bisher zehn besten Spiele des Jahres 2021 auflisten. Dieses Jahr gilt aber noch viel mehr als in den Jahren zuvor, dass dieses hier meine persönliche Hitliste ist, die meinen Kenntnisstand zu diesem Zeitpunkt wiederspiegelt. Ich habe natürlich nicht alles gespielt und werde auch 2022 noch spiele dieses Jahrgangs spielen. Sollten sich zeitnah noch Änderungen für diese Liste ergeben, so werde ich das hier in den Kommentaren kundtun. Nun aber viel Spaß beim Lesen und schreibt mir gerne mal was eure Spiele des Jahres waren.
Neue Versionen und Auflagen von Brettspielen sind heutzutage Gang und Gäbe. Der Markt boomt nach wie vor und zahlreiche Neuheiten drängen auf den Markt. Spiele haben sich weiterentwickelt und sehen meist nicht mehr so angestaubt aus wie noch früher. Wer das nicht glaubt, der sollte sich mal in der Ära vor Catan umschauen und er wird schnell merken, was ich damit meine. Um zwischen all diesen hübschen neuen Spielen zu bestehen, müssen sich auch wirkliche Klassiker ab und zu einer Frischzellenkur unterziehen. Das bereits erwähnte Catan hat in diesem Zug ja nicht nur seinen Namen geändert, sondern auch neue Cover von Michael Menzel gestalten lassen. Was gibt es für bessere Gelegenheiten als ein Jubiläum, um mal wieder eine neue Version in neuem Gewand eines bewährten Klassikers unter das Volk zu bringen. Im Normalfall werde ich da eher selten Schwach, aber bei Carcassonne habe ich mir die Jubiläumsedition zum Zwanzigsten gegönnt. Nicht nur weil es eines meiner liebsten Spiele, sondern auch weil die neue Version wirklich hübsch ist. Für diejenigen, die noch unentschlossen sind, wollte ich einfach mal einen Vergleich zwischen meiner/unserer alten und dieser neuen Version machen.
Wie ihr unter dem permanenten Link oben im Menü schon lesen konntet ist meine Top 100 Liste nur eine Momentaufnahme zum Oktober eines jeden Jahres. Ich nehme die Spiel in Essen als Ausgangspunkt für ein neues Spielejahr und kurz vor der Messe möchte ich diese Liste veröffentlichen. Diese Listen können sich mitunter stark unterscheiden. Spiele schwanken in ihren Positionen einfach nur weil ich sie vielleicht nicht mehr so oft spiele, oder sie auch in meiner Gunst gefallen sind. Fakt ist aber, dass ich weitaus mehr als diese hundert Spiele kenne und diese Liste aus Spielen besteht die ich alle wirklich gut finde. Nächsten Monat zieht diese Liste von 2021 dann oben mit ins Menü ein und ihr könnt die Toplisten eines jeden Jahres dort einsehen und auch vergleichen. Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Kommentieren. Ach ja, wie ihr euch sicher denken könnt sind die Zahlen in Klammern die Platzierungen des Vorjahres.
In Teil drei meiner bunten Reise durch die Appwelt komme ich heute ganz schön rum, denn ich beginne mit einer Rundreise durch das feudale Japan, in der der Weg eindeutig das Ziel ist und wir ein wenig Entschleunigung finden können. Weiter geht es direkt zum Planeten Mars, denn auch an mir ist eines der beliebtesten Brettspiele unserer Zeit natürlich nicht vorbeigegangen und zum Schluß geht es zu einer weiteren Rundreise in die Vereinigten Staaten, wo wir im Roll & Write Genre mit unserer Band eine Tour planen müssen, die uns durch möglichst viele Staaten bringt. Heute kommen wir als nicht nur thematisch ganz schön rum.